Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Heilung, Humanität, Innovation

Der Dreiklang für gute Gesundheit und ein Menschenwürdiges und zukunftsorientiertes Gesundheitswesen.

Umfassende Aufklärung und weitsichtige Maßnahmen, damit der dringend notwendige Strukturwandel im Gesundheitswesen gelingt, und Medizin zu einer würdevollen Heilkunst zwischen HighTech und Naturheilkunde, zwischen Psychosomatik und Umweltmedizin wird. Ein Buch, das uns alle betrifft!

Dietrich Grönemeyer, Medizin verändern. Heilung braucht Zuwendung, Vertrauen und Mut zu neuen Wegen, 304 Seiten, gebundenes Buch, geb. mit SU, ISBN 978-3-453-28156-1, EUR 22,00 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 22,70 [AT], CHF 30,90 [CH] (UVP), Ludwig

Keine individuelle, ganzheitliche medizinische Betreuung, keine Zeit für Patienten, keine Wertschätzung der Gesundheitsberufe, überlastete Krankenhäuser, Pflegenotstand, fehlende Haus- und Landärzte, Medizinökonomie statt optimale Gesundheitsversorgung und veraltete Infrastrukturen im gesamten Gesundheitswesen: die Mängelliste ist lang.

Wir brauchen eine Medizin, der die Menschen vertrauen. In der individuell und ganzheitlich auf die Patienten eingegangen wird, die Prävention, Aufklärung und Eigenverantwortung fokussiert, in der Heilkompetenzen kombiniert werden und sich Arzt und Patient auf Augenhöhe begegnen. Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer durchleuchtet das gesamte Gesundheitswesen und zeigt praktikable Lösungen zu seiner Reorganisation auf. Wie die bedeutsame Rolle des Hausarztes als Manager des Patienten, die Schaffung von Kompetenzzentren zwischen Krankenhäusern und niedergelassen Therapeuten, deren digitale Vernetzung auch mit den Gesundheitsämtern, das Vorantreiben von Telemedizin, die neue Rolle des Pflegepersonals als Co-Pilot des Hausarztes oder die Erhaltung der Selbstständigkeit von Älteren mit HighTech- bzw. Check-up-Untersuchungen. Das Ziel muss sein: Weg von der menschenfernen Organisation und dem Diktat der Ökonomie und Verwaltung in der Medizin hin zu einer würdevollen Heilkunst zwischen HighTech und Naturheilkunde, zwischen Psychosomatik und Umweltmedizin. Dazu sind Spitzenforschung und Innovationen Grundvoraussetzung.

Auch anhand von bewegenden persönlichen Erlebnissen erklärt Prof. Grönemeyer, was sein Verständnis als Arzt geprägt hat, und was wir tun müssen für unsere persönliche Gesundheit und für ein humanes und innovativen Gesundheitswesen.

Der Autor:

Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer (geboren 1952) ist einer der bekanntesten Ärzte in Deutschland und emeritierter Professor und Lehrstuhlinhaber für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke. Seit Jahrzehnten setzt er sich für Prävention ein, für die Integration von Natur- und Schulmedizin und der psychosozialen Medizin sowie für die ganzheitliche Behandlung von Körper, Geist und Seele. 1997 gründete er das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie in Bochum, später in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Köln und München. Er ist Autor zahlreicher Bestseller und seine Bücher wurden in rund 20 Sprachen übersetzt.

Pressekontakt:

Corinna Schindler

Pressebüro, Franziskanerstraße 18, 81669 München, Tel: 089 4488040, Handy: 0172 818 99 68, Fax: 089 48002809, E-Mail: das-freelance-team@t-online.de

 

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Gesundheitsrisiken durch Energydrinks

Forschende fordern europäischen Rechtsrahmen

Weltweit nimmt der Konsum von Energydrinks zu. Um mögliche Gesundheitsrisiken zu reduzieren, fordern Forschende aus Spanien einen europäischen Rechtsrahmen für die koffeinhaltigen Erfrischungsgetränke.

In Europa trinkt mehr als jeder zehnte Erwachsene nach eigenen Angaben mindestens vier bis fünf Mal pro Woche Energydrinks. Das ist bedenklich, da ein hoher Konsum zu vielschichtigen Gesundheitsproblemen wie Schlaflosigkeit, Angst und Depression führen kann. Sie stehen im Verdacht, bei gleichzeitigem Alkoholkonsum und ausgiebiger sportlicher Betätigung Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle auszulösen.

Energydrinks sind stark gezuckerte und koffeinhaltige Erfrischungsgetränke, die meist auch Taurin, Glucuronolacton und Inosit enthalten. In einer aktuellen Studie wurde die tägliche Aufnahmemenge (estimated daily intake, EDI) von Koffein, Taurin und Glucuronolacton aus Energydrinks und mögliche Gesundheitsrisiken abgeschätzt. Energydrinks werden im Allgemeinen in drei Standardgrößen (250, 333, 500 ml) vermarktet, die üblicherweise bestimmte Mengen Koffein (32 mg/100 ml), Taurin (4.000 mg/l) und D-Glucuronolacton (2.400 mg/l) enthalten. Anhand dieser Werte ließen sich Szenarien für Konsumenten mit unterschiedlichem Körpergewicht (40, 60, 80 kg) berechnen.

Die geschätzte Koffeinaufnahme aus Energydrinks reichte von 80 mg (bei 250 ml) bis 160 mg (bei 500 ml), wobei 80 mg einer üblichen Tasse Kaffee entsprechen. Nach Schätzungen der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist ab einem Grenzwert von 1,4 mg Koffein pro kg Körpergewicht pro Tag mit einem erhöhten Risiko für Schlafstörungen und ab 3 mg mit allgemeinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Nach den Berechnungen sollte zum Beispiel eine 60 Kilogramm schwere Person nicht mehr als eine 250 ml-Dose am Tag trinken, um Schlafstörungen vorzubeugen. Das allgemeine Gesundheitsrisiko würde bei einem täglichen Konsum über 500 ml steigen.

Bei Glucuronolacton aus Energydrinks lag die Exposition zwischen 600 und 1.200 mg, ist im Fachblatt „Nutrients“ zu lesen. Wer täglich 500 ml Energydrinks trinkt, nimmt zusätzlich 2.000 mg Taurin auf. Diese Menge übersteigt die EFSA-Empfehlung von maximal 1.400 mg. Zudem ist über mögliche Wechselwirkungen mit Koffein noch wenig bekannt.

Auf nationaler und europäischer Ebene wird darüber diskutiert, ob die Gesetzeslage zu Höchstwerten und Warnhinweisen bezüglich des Koffeins bei Energy-Drinks für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher ausreichend ist. Eine EU-weite spezifische Gesetzgebung würde den Umgang mit möglichen Gesundheitsrisiken generell erleichtern.

Heike Kreutz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.3390/nu14235103

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Energydrinks www.bfr.bund.de/de/a-z_index/energiegetraenke
www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/energydrinks

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
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Dr. Hanns-Christoph Eiden
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Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

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Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

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Wenn aus Symptomen Indizien werden

Eltern als Diagnostiker

Die gesundheitliche Entwicklung von Kindern kann niemand besser beurteilen als die Eltern. Dabei werden sie heute durch ein engmaschiges System von Vorsorgeuntersuchungen unterstützt, die unbedingt eingehalten werden sollten. Gesundheitliche Problem können so frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Aber es gibt auch Entwicklungsstörungen und Krankheiten, die trotz des hohen Standards der Medizin unentdeckt bleiben. Das sind die so genannten Seltenen Krankheiten. Rund 8.000 verschiedene Erkrankungen existieren. Im Vergleich zu den herkömmlichen Krankheiten treten sie in der Praxis des Arztes selten auf. Deshalb werden sie auch nur selten frühzeitig genug erkannt. Die rechtzeitige Diagnose ist sehr wichtig, weil es sich um kontinuierlich fortschreitende Erkrankungen handelt, bei denen eine Behandlung in einem frühen Stadium Gesundheit, Lebensqualität und oft sogar das Leben erhalten kann.

Bei der Suche nach einer möglichen Seltenen Krankheit sind vor allem die Eltern gefragt, die sensibel die Entwicklung ihrer Kinder beobachten. Leider gibt es noch keine Checkliste, mit der man nach der Suche nach Ursachen vorgehen kann, oder ein Programm, das zuverlässige Hinweise und Diagnosen liefert. Deshalb ist es wichtig, auf Symptome zu achten und häufig auftretende Symptome ernst zu nehmen. Es können Indizien für eine Seltene Krankheit sein. Diese Symptome erscheinen zunächst oft harmlos. Treten sie häufig auf, sind sie bedenklich.

Bei vermehrten Infekten mit schweren Verläufen wie beispielsweise einer wiederkehrenden Mittelohrentzündung sollten sich Eltern nicht mit dem Hinweis auf normale Kinderkrankheiten vertrösten lassen. Der Hinweis, das werde sich schon geben, muss nicht die Lösung sein. Krankheiten können natürlich zumeist unbedenkliche Kinderkrankheiten sein. Bedenkliche Indizien werden sie erst, wenn das Kind mehrfach und mit zunehmender Intensität erkrankt. Die wichtigsten Indikatoren für Eltern sind zudem die so genannten Gedeihstörungen, also eine schlechtere Entwicklung des Kindes und seiner Fähigkeiten im Vergleich zu Gleichaltrigen. Wenn es sich langsamer als andere Kinder entwickelt und Probleme beim Hören, Schlucken, Sehen oder bei der Motorik auftreten sowie häufige Infektionen vorkommen und die sprachliche Entwicklung deutlich verzögert ist, sollten die Eltern auf einer gründlichen Nachforschung bestehen. Sie erleben ihr Kind jeden Tag und können am besten beurteilen, ob mit ihrem Kind etwas nicht stimmt. Ein ratloser Arzt hilft dann wenig. Es ist die medizinische Zweitmeinung gefragt, wenn vermutete Diagnose und Therapie zu keinem Erfolg führen.

Seltene Krankheiten treten deshalb häufig im Kindesalter auf, weil es sich in der Mehrzahl um genetisch bedingte Erkrankungen handelt, die bereits im frühen Alter Auffälligkeiten zeigen. Je eher das eigentliche Problem erkannt wird, umso besser lässt es sich behandeln. Deshalb sollten Eltern mit den Ärzten auch über einen diagnostischen Gentest sprechen, bei dem mit einer Blutprobe das Krankheitsrisiko oft besser abgeschätzt werden kann.

Hilfreiche Unterstützung bieten den Eltern auch Selbsthilfeorganisationen, die hohe Kompetenz bei diesen Erkrankungen haben. Hier kann man nicht nur die Erfahrungen von Betroffenen nutzen. Die Organisationen können auch wertvolle Unterstützung bei der Suche nach spezialisierten Medizinern und Kliniken liefern. Kompetente Websites bieten Selbsthilfeorganisationen wie MPS Deutschland und die in der Organisation ACHSE zusammengeschlossenen Selbsthilfegruppen.

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Prof. Dr. Martin Korte: Long Covid

Long Covid – wenn der Gehirnnebel bleibt

Schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind von Long Covid betroffen. In seinem neuen Buch erklärt Prof. Dr. Martin Korte, einer der bekanntesten Neurowissenschaftler Deutschlands, wie eine Virusinfektion im Körper zu Schädigungen im Gehirn führen kann und welche lebenslangen Erkrankungen Menschen aller Altersgruppen dadurch erleiden können. Darüber hinaus gibt er viele konkrete Hinweise, wie man die Risiken für Long Covid minimiert, welche Therapien für Patient*innen möglich sind und was man selbst dafür tun kann, um seine körperliche und geistige Fitness wiederzuerlangen.

Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Geschmacksverlust, Gehirnnebel, Konzentrationsprobleme: Etwa zehn Prozent aller Corona-Patient*innen beklagen diese und ähnliche Symptome noch Monate nach der Infektion, selbst wenn die Krankheit milde verlaufen ist und die Betroffenen zuvor jung, gesund und leistungsstark waren. Neueste Studien zeigen zudem, dass eine Corona-Infektion auch zu einer beschleunigten Alterung des Gehirns führen kann. Das könnte bedeuten, dass die Zahl der Demenzerkrankungen in den nächsten Jahren erheblich steigt. Auch diese alarmierende Erkenntnis zeigt: Long Covid ist die neue Volkskrankheit – Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen warnen vor den langfristigen Auswirkungen für die einzelnen Patient*innen und die Gesellschaft als Ganzes.

Über den Autor

Martin Korte ist Professor für Neurobiologie an der TU Braunschweig. Er forscht am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig und gehört zu den bekanntesten Hirnforschern in Deutschland. Er untersucht die zellulären Grundlagen von Lernen, Gedächtnis und Vergessen ebenso wie die Interaktion von Immunsystem und Nervensystem im Kontext der Alzheimer-Krankheit. Mit seiner Arbeitsgruppe konnte er als einer der Ersten zeigen, dass virusbedingte Atemwegserkrankungen zu langfristigen Konsequenzen im Gehirn führen. Aktuell forscht er zu Long Covid.

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Dr. Swea Starke

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Neue Erkenntnisse zu Schilddrüsenstörungen verändern Verständnis

Neue Erkenntnisse zu Schilddrüsenstörungen verändern Verständnis

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Folgen von Störungen der Schilddrüse

Bereits leichte Schilddrüsenstörungen können zu schweren gesundheitlichen Folgen führen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und zieht daraus ganzheitsmedizinische Schlussfolgerungen.

Klinisch nachweisbare Erkrankungen der Schilddrüse sind lange als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anerkannt.

So ist seit mehr als 200 Jahren bekannt, dass schwere Überfunktionen der Schilddrüse zu Herzrhythmusstörungen und plötzlichem Herztod beitragen können. Übersehen wird dieses Risiko, wenn sich die Verdachtsmomente klinisch nicht bestätigen. Beispielsweise, wenn leichte Schilddrüsenstörungen vorliegen und die Konzentration der Schilddrüsenhormone innerhalb des Referenzbereichs liegt.

Fatal, denn leichte Schilddrüsenstörungen genügen, um zu schweren Herzproblemen zu führen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine systematische Auswertung von 32 Studien mit insgesamt 1,3 Millionen Teilnehmenden, berichtete die Ruhr-Universität Bochum (Quelle: Leichte Schilddrüsenstörungen können schwere Herzprobleme machen, Ruhr-Universität Bochum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Schlussfolgerung der Bioresonanz Experten

Die Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt gehen in ihrer Betrachtung von Schilddrüsenstörungen noch einen Schritt weiter. Aufgrund ihrer über 40-jährigen Erfahrungen weltweit gehen sie davon aus, dass energetische Störungen im Organismus die Gesundheit beeinflussen, lange bevor erste klinische Hinweise feststellbar sind. Ihre Beobachtungen beruhen auf der Besonderheit des energetisch-ursachenorientierten Ansatzes. Die Bioresonanz-Redaktion berichtete früher darüber, wie gefährlich Schilddrüsenstörungen für das Herz werden kann (zum Beitrag: Schilddrüse kann Herz gefährlich werden)

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ernährungsweise und Darmkrebsrisiko

Männer profitieren mehr von pflanzlicher Kost

Eine überwiegend pflanzliche Ernährung mit reichlich Vollkorn, Gemüse und Hülsenfrüchten, aber wenig zugesetztem Zucker und raffiniertem Getreide verringert bei Männern vermutlich das Risiko für Darmkrebs. Bei Frauen ließ sich ein solcher Zusammenhang nicht nachweisen. Das ist das Fazit einer Untersuchung mit mehr als 170.000 Teilnehmenden.

Forschende an den Universitäten von Südkalifornien und Hawaii befragten knapp 80.000 Männer und über 93.000 Frauen zu ihrer Ernährungsweise. Anhand dieser Daten wurde eingeschätzt, wie hoch der durchschnittliche Anteil an tierischen Lebensmitteln (z. B. Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte, tierische Fette), gesunden pflanzlichen Lebensmitteln (z. B. Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, pflanzliche Öle) sowie weniger gesunden pflanzlichen Produkten (z. B. raffiniertes Getreide, Fruchtsäfte, zugesetzter Zucker) war. Die teilnehmenden Personen waren zu Beginn der Studie durchschnittlich 60 Jahre alt. In den folgenden 19 Jahren wurden bei den Befragten 4.976 Fälle von Darmkrebs diagnostiziert.

Männer, die täglich die höchsten Mengen an gesunden pflanzlichen Lebensmitteln aßen, hatten ein um 22 Prozent geringeres Darmkrebsrisiko als solche mit dem geringsten Anteil. Weitere Risikofaktoren wie Alter, familiäre Vorbelastung, Alkoholkonsum und Übergewicht wurden für die Auswertung berücksichtigt. Bei Frauen konnten die Forschenden keinen Zusammenhang zwischen einer hochwertigen pflanzlichen Kost und dem Erkrankungsrisiko nachweisen.

Darmkrebs ist weltweit nach Brust- und Lungenkrebs die häufigste Krebsart, und die Ernährung ist ein wichtiger beeinflussbarer Faktor. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Vollkorn enthalten wertvolle Antioxidantien wie Phenole, die chronischen Entzündungsprozessen und damit auch der Tumorentstehung entgegenwirken können. Ein weiterer Punkt ist, dass eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung ein gesundes Darmmikrobiom fördert und dadurch das Erkrankungsrisiko verringern kann. Vermutlich profitieren Männer stärker von einer pflanzlichen Kost, da sie ein höheres Darmkrebsrisiko (1:23) als Frauen (1:25) haben, ist im Fachjournal BMC Medicine zu lesen.

Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Auch tierische Lebensmittel wie Fisch und Milchprodukte können möglicherweise das Darmkrebsrisiko senken. Es wäre sinnvoll, die Ernährungsweise nicht nur zu Beginn, sondern in regelmäßigen Abständen zu protokollieren. Daher sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Resultate zu untermauern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1186/s12916-022-02623-7

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Parkinson das Leben schwermachen

5 Tipps für mehr Lebensfreude trotz Erkrankung

Im neuen Herausgeberwerk von Dr. Otti Wegrostek und Prof. Dr. Weinstabl: “ Parkinson: Ein ganzheitlicher Ratgeber für Betroffene und Angehörige“ wird untersucht, wie man es der Krankheit Parkinson so schwer wie möglich machen kann, sich durchzusetzen. Dazu benötigt man eine holistische und multiple Herangehensweise an das Thema, sowohl von schulmedizinischer als auch von alternativmedizinischer Sichtweise. In diesem Artikel wird auf die fünf wichtigsten Tipps für den Umgang mit Parkinson eingegangen.

Erster Tipp im Umgang mit Parkinson: Ziele setzen

Als Betroffener müssen Sie sich darüber klarwerden, wie Sie mit Parkinson umgehen möchten. Dazu ist es empfehlenswert, den Rat von Experten auf diesem Gebiet anzunehmen, die schon viel Erfahrung mit Parkinson haben und wissen, welche Therapien und Medikamente besonders gut anschlagen. Überfordern Sie sich nicht, aber unterfordern Sie sich ebenfalls nicht! Dies gilt für alle Ebenen in Ihrem Leben.

Zweiter Tipp im Umgang mit Parkinson: Haben Sie hohe Ansprüche

Parkinson ist eine schwerwiegende Erkrankung, die sich, wenn man sie nicht adäquat behandelt, immer schlimmer wird und daher eine immer größere Auswirkung auf Ihre Leben haben wird. Der jetzige Stand der Forschung sagt, dass es keine Heilung gibt, aber man kann den Fortschritt bremsen, wenn man die richtigen Handlungen an den Tag legt. Wenn Sie das Optimum erreichen wollen im Umgang mit Parkinson, dann müssen Sie auch hohe Ansprüche an die Wahl der Ärzte und Therapeuten haben. Gleichzeitig müssen Sie hohe Ansprüche an sich haben, denn schließlich müssen Therapien absolviert und Medikamente eingenommen werden. Nur mit dieser eisernen Disziplin werden Sie auch Fortschritte verzeichnen können.

Dritter Tipp im Umgang mit Parkinson: Informieren Sie Ihr Umfeld schnellstmöglich

Aus den Erfahrungsberichten im Buch geht hervor, dass viele Betroffene die Krankheit verschweigen wollen. Dies ist nicht zielführend. Klüger ist es, mit offenen Karten zu spielen und das eigene soziale Umfeld in die Entscheidungen miteinzubeziehen. Ab einem gewissen Punkt ist die Krankheit sowieso nicht mehr zu verbergen. Das Umfeld wird diese Offenheit zu schätzen wissen und alles dafür tun, um Ihr Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.
Viele Parkinson Erkrankte schämen sich dafür, dass sie nicht mehr so leistungsfähig sind und kontinuierlich abbauen. Deshalb zieht der Großteil den Schluss, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen, um niemandem zur Last zu fallen. Dass dies enorm negative Einflüsse auf die Lebensqualität und die Selbstheilungskräfte hat, dürfte klar sein.

Vierter Tipp im Umgang mit Parkinson: Bewahren Sie Ihre Zuversicht und Freude am Leben

Dieser Tipp ist leichter geschrieben als getan, dennoch ist er die Basis für einen optimalen Umgang mit Parkinson. Wenn man die Erfahrungsberichte des Buches studiert, kommt man schnell zur Überzeugung, dass Optimismus, Freude und Humor das Fundament für die eigene Lebensfreude sind, nicht eine bestimmte Form der Medizin, die die Symptome unterdrückt. Das Gefühl der Dankbarkeit zu kultivieren, obwohl Parkinson die Betroffenen jeden Tag aufs Neue fordert, ist der Schlüssel für Energie und Freude. Lassen Sie sich niemals den Humor nehmen, selbst in Zeiten der Verzweiflung. Dieser Humor kann für Sie das Licht aus dem Dunkeln bedeuten.

Fünfter Tipp im Umgang mit Parkinson: Finden Sie Hobbys und Tätigkeiten, die Ihnen Freude bereiten

Am allerwichtigsten scheint es für Parkinson Erkrankte, ein Hobby zu finden, welches erfüllt. Der Co-Autor, Prof. Dr. Weinstabl, selbst an Parkinson erkrankt, erfreut sich regelmäßig daran, an Oldtimerrennen teilzunehmen. Andere Autoren im Buch wiederum haben die Leidenschaft des Fliegens für sich entdeckt. Andere wiederum schreiben davon, dass ihnen das Schwimmen besonders guttut. Es gibt wahrlich keine Grenzen. Probieren Sie Dinge aus, denn das Wichtigste im Zusammenhang mit der Krankheit ist, dass Sie aktiv bleiben und immer wieder neue Facetten an sich und an Ihrem Umfeld erkennen.

Das Buch: „Parkinson: Ein ganzheitlicher Ratgeber für Betroffene und Angehörige“ gibt es im gut sortierten Buchladen oder online zu kaufen.

Linderung und Erleichterung vor allem bei Parkinson-Beschwerden ist das Hauptziel von MMag. Dr. Ottilie Wegrostek in Wien. Mit dem in Österreich einzigartigen Thearpieansatz – Giger MD Training – hilft Frau Wegrostek PatentInnen in allen Lebenslagen. www.parkinson-hilfe.at

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Trockene Luft im Winter: Haut und Augen schützen

Die richtige Pflege für die kalte Jahreszeit

Niedrige Temperaturen draußen und warme Heizungsluft drinnen: Das führt nicht nur schnell zu einer Erkältung, auch gerötete, brennende Augen sowie juckende, schuppige Hautstellen können die Folge sein. Warum diese beiden Organe in der kalten Jahreszeit besonders leiden und was Betroffene tun können, weiß Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Kälte bringt Trockenheit

Besonders in der kalten Jahreszeit klagen viele über raue, rissige Hautpartien oder trockene Augen. Woran liegt das? „Niedrige Temperaturen sorgen dafür, dass die Talgdrüsen der Haut langsamer oder gar nicht mehr arbeiten“, erläutert Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. So gerät der Fetthaushalt der Haut durcheinander. Außerdem schwitzt der Körper weniger bei Kälte, sodass weniger Feuchtigkeit auf der Haut entsteht. Trockene Heizungsluft oder kalter Wind tun ihr Übriges dazu. „Auch der Tränenfilm auf den Augen, der sie vor Infektionen schützt und mit Nährstoffen versorgt, wird nicht mehr ausreichend gebildet“, ergänzt Haw. Dadurch steigt das Risiko für trockene oder entzündete Augen.

Wann sind Haut und Augen zu trocken?

Wenn die Haut spannt oder sich rau anfühlt, sind das Anzeichen für Trockenheit. Auch Rötungen, Juckreiz oder Schuppen sind dann keine Seltenheit. „Im schlimmsten Fall kann sehr trockene Haut zu sogenannten Austrocknungsekzemen führen“, so die Gesundheitsexpertin. „Sie entstehen, wenn sich eingerissene Stellen entzünden.“ Besonders unter Kälte leidet die Haut im Gesicht, an den Händen, Ellbogen und Schienbeinen. Trockene Augen äußern sich häufig durch Brennen und Rötungen. „Aber auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, verklebte Augen am Morgen, schnelles Ermüden oder ein Fremdkörpergefühl sind möglich“, erklärt Haw.

Was gegen trockene Haut hilft

Die Haut braucht in den kalten Monaten besonders viel Pflege. Um trockene Stellen zu behandeln, eignen sich vor allem Cremes, die Urea oder einen hohen Fettanteil enthalten. Auch Inhaltsstoffe wie Panthenol, Pantothensäure, Allantoin und Vitamin E sind geeignet“, so die DKV Expertin. Sie binden Feuchtigkeit und wirken beruhigend. Beim Duschen gilt: Weniger ist mehr. Betroffene sollten seifenfreie Waschlotionen oder Waschstücke nutzen und nach dem Duschen eine reichhaltige Pflegelotion auftragen, empfiehlt Haw. Bei trockenen Lippen können Pflegestifte mit Bienenwachs oder Pflanzenöl helfen. Halten die Beschwerden an oder entzünden sich Stellen, rät die Gesundheitsexpertin, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann speziell auf die Haut abgestimmte Pflegeprodukte empfehlen, eine kortisonhaltige Creme verschreiben und auch Krankheiten wie beispielsweise Neurodermitis ausschließen.

Hilfe für die Augen

Sind die Augen gerötet und brennen, helfen sogenannte künstliche Tränen in Form von Augentropfen oder Gelen. Diese befeuchten die Horn- und Bindehaut und schützen vor dem Austrocknen. Die Präparate sind in der Apotheke erhältlich. „Bei einem geröteten Lidrand kann das vorsichtige Eincremen mit Vaseline oder einer panthenolhaltigen Augensalbe beruhigend wirken“, rät die DKV Expertin. Auch für die Augen gilt: Halten die Beschwerden an, ist ein Besuch beim Augenarzt empfehlenswert.

Trockenheit vorbeugen

Damit es im Winter gar nicht erst zu trockener Haut kommt, empfiehlt Haw, auf alles zu verzichten, was die Haut zusätzlich entfettet, wie zum Beispiel alkoholhaltiges Gesichtswasser. Wer viel Zeit am Computer verbringt, sollte regelmäßig kleine Bildschirmpausen einlegen, um die Augen nicht zusätzlich zu strapazieren. Luftbefeuchter oder Wasserschalen können Abhilfe schaffen, wenn die Raumluft durch die Heizung stark austrocknet. Außerdem regelmäßiges Lüften nicht vergessen. „Um Haut und Augen mit genug Feuchtigkeit zu versorgen, ist es auch im Winter wichtig, ausreichend zu trinken – mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßte Tees am Tag“, ergänzt die Gesundheitsexpertin. Für genügend Vitamine und Mineralien sorgt eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse – ein Gewinn für die Gesundheit insgesamt.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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Schmerzfrei & aktiv nach der Rücken-OP: Neuer TRIAS Ratgeber

Laut Robert Koch-Institut (RKI) zählen chronische Rückenschmerzen in Deutschland zu den größten Gesundheitsproblemen.

Doch was tun, wenn Medikamente und physikalische Maßnahmen wie Krankengymnastik die Beschwerden nicht lindern, also konservative Therapien an ihre Grenzen stoßen?

Patientinnen und Patienten, denen zum Beispiel infolge eines Bandscheibenvorfalls zu einer Operation geraten wird, gibt der erfahrene Rücken-Experte Dr. med. Christoph Schönle im TRIAS Ratgeber „Schmerzfrei & aktiv nach der Rücken-OP“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022) hilfreiche Tipps und beantwortet die häufigsten Fragen rund um den operativen Eingriff.

Dr. med. Christoph Schönle, Schmerzfrei & aktiv nach der Rücken-OP, Rückenschonende Übungen für Bandscheiben und Wirbelsäule, TRIAS Verlag, Stuttgart 2022, Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432115412, ISBN EPUB: 9783432115429

Der Autor verfolgt bei Rückenschmerzen und deren Behandlung einen ganzheitlichen Ansatz. Als Facharzt für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sportmedizin, Chirotherapie und Osteopathie ist Dr. med. Christoph Schönle mit verschiedenen Therapiemöglichkeiten vertraut. Deshalb stellt er zunächst die Frage, ob tatsächlich kein Weg an einer OP vorbeiführt. Neben geeigneten Schmerzmitteln und Massagen stellt er im Ratgeber auch schmerzlindernde osteopathische Übungen vor.

Betroffene, für die der operative Eingriff unumgänglich ist, berät Schönle umfassend zu Aspekten rund um die OP: Was erwartet die Patient*innen konkret? Wie geht es danach in der Rehabilitation weiter? Für die Reha-Phase enthält der Ratgeber zudem ein Programm mit Übungen für zu Hause, die einem Rückfall vorbeugen sollen. Es wirkt auch bei akuten Schmerzen, Osteoporose und nach Knochenbrüchen.

Weitere Informationen wie das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über den Autor:

Dr. med. Christoph Schönle ist Facharzt für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sportmedizin, Chirotherapie und Osteopathie. Von 1994 bis 2016 war er als Chefarzt der Klinik Lindenplatz in Bad Sassendorf tätig. In diesem Zeitraum hat er die Einrichtung zu einer bundesweit anerkannten, erfolgreichen und einzigartigen orthopädischen Rehabilitationsklinik mit sportmedizinischer Abteilung und eigenem Institut für Biomechanik weiterentwickelt. Sie steht bis heute für eine moderne orthopädische Rehabilitation, innovative Therapien und hohe Behandlungsqualität.

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Bettina Ziegler | Corinna Spirgat

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Intervallfasten

Begünstigt der Ernährungstrend Essstörungen?

Immer mehr Menschen nutzen regelmäßig Intervallfasten, um das Körpergewicht zu kontrollieren oder ein paar Pfunde zu verlieren. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, vor allem Frauen, kann dieses Essverhalten allerdings Essstörungen begünstigen. Das zumindest lässt eine kanadische Studie vermuten, an der über 2.700 Probanden im Alter von 16 bis 30 Jahren beteiligt waren.

Unter Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten, versteht man den Verzicht oder starke Einschränkung von Nahrung in bestimmten Zeitfenstern, die von Perioden mit normaler Nahrungsaufnahme unterbrochen werden. Es gibt verschiedene Formen. Besonders verbreitet ist, dass man innerhalb von acht Stunden am Tag normal isst und die restliche Zeit fastet (16:8). Beim 5:2-Protokoll folgen auf fünf Tage Essen zwei Tage mit reduzierter Kalorienaufnahme. Es gibt auch die Möglichkeit, jeden zweiten Tag zu fasten („alternate-day-fasting“).

Die Forschenden werten Daten aus der „Canadian Study of Adolescent Health Behaviors“ aus, die Informationen über Ess- und Lebensgewohnheiten sowie die soziale Gesundheit von jungen Menschen sammelt. Die Untersuchung fand im November und Dezember 2021 statt. Intervallfasten war in der Stichprobe weit verbreitet: Knapp 48 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer hatten die Fastenmethode in den vergangenen zwölf Monaten genutzt.

Vor allem bei Frauen stand Intervallfasten mit ungesunden Einstellungen und Verhaltensweisen in Zusammenhang, die auf eine Essstörung hindeuten oder deren Entwicklung begünstigen können. Dazu zählten beispielsweise Überessen, Konsum von Abführmitteln, Essanfälle und bewusst herbeigeführtes Erbrechen. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern war die Wahrscheinlichkeit höher, zwanghaft Sport zu betreiben. Das ist bedenklich, da Fasten in Kombination mit übermäßiger sportlicher Betätigung das Herz-Kreislauf-System belasten kann.

Möglicherweise ist Intervallfasten nicht so unbedenklich, wie es häufig eingestuft wird. Die Forschenden rufen in der Fachzeitschrift „Eating Behaviors“ dazu auf, die Fastenmethode vor allem für Heranwachsende nicht zur Gewichtskontrolle und -abnahme zu empfehlen. „Wir brauchen mehr Aufklärung im Gesundheitswesen und eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit, auch in den sozialen Medien, für mögliche Schäden des Intervallfastens“, erklärt Studienautorin Kyle T. Ganson von der Universität Toronto. Allerdings steht die Wissenschaft noch am Anfang. Weitere Studien müssen folgen, um die Hintergründe zu beleuchten und die Zusammenhänge besser zu verstehen. Der nachhaltigste Weg zur Gewichtsabnahme ist nach wie vor nicht Fasten oder eine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung hin zu einer vollwertigen und ausgewogenen Kost mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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https://doi.org/10.1016/j.eatbeh.2022.101681

Wie Intervallfasten empfohlen wird, lesen Sie hier:
https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/online_spezial_7_2017_intervallfasten.pdf

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