Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Krankheitsbild „Scorektiker“

Essstörungen durch Nutri-Score?

Können Lebensmittelkennzeichnungen krank machen? Tatsächlich dient nicht jede gut gemeinte Empfehlung auch wirklich der Gesundheit. Bei manchen Menschen kann eine Bewertung von Speisen und Getränken in „gesund“ oder „ungesund“ sogar das Gegenteil dessen bewirken, was ursprünglich beabsichtigt war.

Diese Gefahr sehen einige Experten zumindest bei dem heftig diskutierten Nutri-Score, einer Nährwertkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen. Die fünfstufige Einteilung vom empfehlenswerten Grün bis zur gelernten Signalfarbe Rot könnte, so die Befürchtung, bei den so genannten Orthorektikern zu einer Verschärfung der Problematik führen. Damit sind Menschen gemeint, die von gesunder Ernährung geradezu besessen sind. „Ich sehe hier ganz klar einen weiteren unterschwelligen Esserziehungsfaktor, der zu noch mehr Unsicherheit und Angst vorm Essen führen wird – und das bereits bei der Auswahl im Supermarkt“, sagt der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop. Er vermutet, dass sich aus den Verbrauchern, bei denen Kennzeichnungen wie der Nutri-Score zu solchen Symptomen führen, eine neue Klasse Essveränstigter bilden wird: die „Scorektiker“.

Deren ohnehin schon eingeschränkter Speiseplan wird mit jedem roten Kennzeichen noch weiter reduziert. Abwechslung durch vielfältige Mahlzeiten – ein wichtiger Faktor für den Genuss beim Essen – ist auf diese Weise kaum noch realisierbar. Und dieses Risiko droht auch Menschen, die nicht an zwanghaften Essstörungen leiden, aber den Empfehlungen des Nutri-Score konsequent folgen. Wer beispielsweise aus Verantwortung für seine Familie den grünen Score zum alleinigen Kaufkriterium macht, dessen Einkaufswagen enthält keinerlei frisches Obst oder Gemüse, aber dafür jede Menge Fertigprodukte und Konserven. Schon daraus ist ersichtlich, dass die isolierte Bewertung einzelner Lebensmittel kaum zu einer ausgewogenen Ernährung führen kann. Nur die Gesamtheit der Speisen und Getränke bzw. nicht zuletzt deren Menge entscheiden über den gesundheitlichen Wert. „Die Farbpunkte gaukeln „gut“ und „böse“ vor, das es einfach nicht gibt“, so das Fazit des Ernährungswissenschaftlers Knop.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Die Parkinson-Erkrankung besser verstehen

Therapeuten haben festgestellt, dass der Einsatz von Kinesiotapes bei Parkinson-Patienten gleich mehrere Auswirkungen hat.

Obwohl sie im vorliegenden Falle für die Aufrichtung der Wirbelsäule gedacht waren, verbesserten sie auch den Gang und sogar die Stimmung. Uta Krugmann untersucht in ihrem im August beim GRIN Verlag erschienenen Buch Sensomotorische Interventionen bei Stoffwechselerkrankungen neue Zusammenhänge bei Morbus Parkinson.

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Die meisten Menschen gehen davon aus, dass unterschiedliche Körperfunktionen streng voneinander getrennt sind. Es zeigt sich jedoch immer häufiger, dass Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichsten Phänomenen bestehen. Selbst die Psyche ist eng mit dem Körper und dessen Funktionieren verbunden. In ihrer Publikation Sensomotorische Interventionen bei Stoffwechselerkrankungen macht Uta Krugmann besonders auf den wechselwirkenden Einfluss des Vegetativen Nervensystems auf Stoffwechselvorgänge durch motorische Interventionen wie Aktivieren von Wirbelsäulenrotationen aufmerksam.

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Neue Lösungsansätze für die motorische Therapie

Krugmann untersucht unter Studienbedingungen, ob sich auch das Schriftbild von Parkinson-Patienten verändert, wenn bei diesen Kinesiotapes zur Aufrichtung der Wirbelsäule verwendet werden. Ihr interdisziplinärer Ansatz deckt nicht nur die Wechselwirkungen zwischen sensomotorischen Interventionen und dem Vegetativen Nervensystem auf. Ihre Ergebnisse tragen auch grundlegend zum Verständnis der kausalen Zusammenhänge der Parkinson-Erkrankung bei. Außerdem eröffnet sie neue Behandlungsansätze, die eine medikamentöse Therapie ergänzen können. Uta Krugmann richtet sich mit Ihrem Buch „Sensomotorische Interventionen bei Stoffwechselerkrankungen“ an Mediziner, Therapeuten und Studierende, die über die engen Grenzen ihres Fachgebiets hinausdenken möchten.

Über die Autorin

Uta Krugmann ist Physiotherapeutin und leitet eine eigene Praxis für Rehabilitation und Prävention. Darüber hinaus hat sie einen Bachelor of Science in Motorischer Neurorehabilitation inne. Sie engagiert sich im interdisziplinären medizinischen „Ganzheitlichen Arbeitskreis Bodensee“ sowie der Gesundheitsbewegung „Living our Health“. „Sensomotorische Interventionen bei Stoffwechselerkrankungen“ ist ihre erste Publikation beim GRIN Verlag.

Das Buch ist im August beim GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-346-00593-9).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/497513

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Erziehen mit Netflix & Co.

Wie Serien uns helfen können, bessere Eltern zu werden

Serien wie „Game of Thrones”, „Brotherhood” oder „Modern Family” boomen. Streaming-Plattformen und TV-Sender nehmen immer mehr Geld in die Hand, um Geschichten zu lancieren, die die Feinheiten des Alltags nachzeichnen – auf sensible, verrückte oder mitreißende Weise. Teil dieses Alltags ist die Gestaltung der innerfamiliären Beziehungen. Was sich in den Serien zwischen Eltern und ihren Kindern abspielt, kann wertvolle Hinweise darauf geben, was pädagogisch sinnvoll oder eher unsinnig ist – davon ist Jochen Till überzeugt. Er ist Kinder- und Jugendbuchautor und bekennender Serienjunkie. In seinem Ratgeber „Warum Seriengucken uns zu besseren Eltern macht: Erziehen mit Netflix & Co.“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) erklärt er anhand von Szenen aus den „Simpsons“, „Riverdale“ oder „Breaking Bad“, wie Eltern in kritischen Momenten klügere Entscheidungen treffen können.

„Ich bin angetreten, um die Themen ‚Erziehung‘ und ‚Serien‘ mit möglichst guten Tipps zu verbinden“, formuliert Till seinen Anspruch. Dass er seine Leserinnen und Leser dabei bestmöglich unterhält, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Dem Thema „Windelentwöhnung“ nähert er sich beispielsweise mit einer Szene aus der Serie „Full House“ an: Um in der kleinen Michelle endlich die Begeisterung zu entfachen, das Töpfchen zu benutzen, kauft ihr Vater ihr ein japanisches Designer-Exemplar mit schillernden Farben und ausgefallenen Mustern. Dazu bastelt er ihr eine „Ich-bin-fertig-Klingel“, um den Spaßfaktor zu erhöhen. Michelle zeigt sich zunächst gänzlich unbeeindruckt, nutzt das ausgefallene Töpfchen nach einigen Tagen schließlich doch.

Ganz so viel handwerklicher Aufwand sei in der Regel nicht nötig, versichert Till. Seine Co-Autorin, die Psychologin Anke Precht, ergänzt: „Das Töpfchen darf ruhig gemeinsam mit dem Kind ausgesucht werden. Dann braucht es ein schönes Vorlesebuch oder ein paar im Kopf gespeicherte Lieder. Die Windel bleibt vorerst über Nacht noch an, tagsüber wird sie aber ausgezogen. Damit etwas im Töpfchen landet, geht man mit dem Kind alle halbe Stunde hin.“ Um zu gewährleisten, dass das Kind dies auch gerne tut, sei das Töpfchen der Ort, an dem ein Buch angeschaut oder zusammen gesungen wird.

Jochen Till

Warum Seriengucken uns zu besseren Eltern macht

Erziehen mit Netflix und Co.

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, Buch EUR [D] 14,99 EUR [A] 15,50 EUR, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99 EUR, ISBN Buch: 9783432108858, ISBN EPUB: 9783432108865

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Der Autor:

Jochen Till arbeitet seit über 20 Jahren als Kinder- und Jugendbuchautor. Der bekennende Serienjunkie erhielt zweimal den renommierten Leipziger Lesekompass. Eigene Kinder hat er nicht. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.jochentill.de/. Anke Precht, Diplom-Psychologin, Autorin und Mutter von drei Kindern, steht Jochen Till als Erziehungsexpertin zur Seite.

Wissenswertes: Wohltuende Distanz gewähren:

„Nur, weil du nicht mehr die Niedliche bist, ist das Leben nicht vorbei“, sagt Samantha Hughes zu ihrer kleinen Schwester Sophia in der Serie „Life in Pieces“. Diese hatte ein paar Minuten zuvor aus Eifersucht auf ihre ein Jahr alte Cousine Lark eine öffentliche Ostereiersuche für Kleinkinder sabotiert. Sophia wollte nicht akzeptieren, dass Lark plötzlich die ganze Aufmerksamkeit geschenkt bekommt – und nicht mehr sie. Wenn jüngere Familienmitglieder sich voneinander abgrenzen wollen, ist das völlig in Ordnung. Unterschiedlichkeiten zu stärken hilft, Rivalitäten vorzubeugen. Außerdem kann es die Familiensituation entspannen, wenn man nicht ständig alles gemeinsam unternimmt.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Maria Walter, Thieme Kommunikation TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319 | -642, Fax: +49 (0)711/8931-167

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Immunsystem fit für den Herbst

Von der Selbsthilfe bis zur ganzheitlichen Regulation

Der Wechsel der Jahreszeiten gehört zu unserer Natur. Trotzdem haben zahlreiche Menschen reichlich Probleme damit. Die teils epidemische Zunahme von Erkrankungen der Atemwege spricht Bände. Folgerichtig suchen wir jedes Jahr nach Möglichkeiten, unser Immunsystem fit für den Herbst zu machen.

Selbsthilfe zur Stärkung des Immunsystems

In der Selbsthilfe, um das Immunsystem zu stärken, hat die Ernährung oberste Priorität. Mit gleich mehreren Effekten. Zuerst denken wir an die vielen inhaltlichen Wirkstoffe einer pflanzlichen Nahrung, die unseren gesamten Organismus unterstützen können. Darüber hinaus führt jede Nahrungsaufnahme zu einer natürlichen Immunreaktion, so die Erkenntnisse der Philipps-Universität Marburg (die Redaktion berichtet darüber in dem Beitrag “ Immunsystem im Darm tickt anders als gelernt„). Hintergrund ist, dass jeder Fremdstoff, und sei er noch so hilfreich, zuerst als Gefahr eingestuft und das Immunsystem in Alarmbereitschaft versetzt wird. Nach Erkenntnissen der Forscher wird diese Immunreaktion in Schach gehalten, indem die mitwirkenden Immunzellen absterben. Ganzheitsmediziner sehen in dieser Abfolge zugleich eine Art Training für das Immunsystem, denn es gilt, ständig ein natürliches Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Wenn es gefährlich wird für das Immunsystem

Doch darin steckt auch die Krux. Kommt es bei diesen sensiblen Vorgängen zu Störungen des notwendigen Gleichgewichts, führt dies zum Chaos. Auf längere Sicht folgen darauf häufig Erkrankungen. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen hat in seinem Buch „Der Trick mit dem Immunsystem“ ( Info zum Buch) zahlreiche Gründe zusammengetragen, die eine solche Störung bewirken können. In diesem Falle reicht eine gesunde Ernährung alleine nicht mehr aus. Hier gilt es, diese Störfaktoren zu erkennen und zu lösen, wozu er verschiedene Maßnahmen erläutert.

Rat der Bioresonanz-Therapeuten

Daraus folgt der Rat der Bioresonanz-Therapeuten, bei der Regulation des Immunsystems immer den ganzheitlichen Blick zu wahren und Schritt für Schritt die möglichen Störfaktoren zu analysieren. Die Bioresonanz nach Paul Schmidt will das auf der bioenergetischen Ebene unterstützen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Übergewicht bei Kindern

Eltern ignorieren Handlungsbedarf

Übergewichtig? Ich doch nicht! Mangelndes Problembewusstsein ist oft die entscheidende Hürde auf dem Weg zu einer notwendigen Lebensstiländerung mit mehr Bewegung. Denn um den überzähligen Pfunden konsequent den Kampf anzusagen, muss man sie zunächst einmal als solche wahrnehmen. Leider werden gerade bei Kindern offensichtliche Gewichtsprobleme und ein entsprechender Handlungsbedarf vielfach ignoriert, wie jetzt eine britische Forschungsarbeit gezeigt hat.

Die Mediziner, die ihre Ergebnisse auf dem European Congress on Obesity (ECO) in Glasgow vorstellten, hatten 87 Studien aus der ganzen Welt ausgewertet. Insgesamt konnten sie damit auf wissenschaftliche Daten von fast 25.000 Kindern zwischen null und 19 Jahren sowie von deren Eltern zurückgreifen.

Dabei stellte sich eine weltweite Tendenz heraus, das Gewicht und damit den gesundheitlichen Zustand der Heranwachsenden falsch wahrzunehmen. So unterschätzt mehr als ein Drittel (34 Prozent) der befragten Kinder und Jugendlichen den persönlichen Gewichtsstatus. Noch bedenklicher ist allerdings die Tatsache, dass 55 Prozent der Eltern den Grad von Übergewicht beim eigenen Nachwuchs nicht erkennen. „Unsere Studie ergab ebenfalls, dass auch Angehörige der Gesundheitsberufe dazu neigen, das Gewicht der Kinder zu unterschätzen“, so Forschungsleiter Abrar Alshahrani von der Universität Nottingham, „was darauf hindeutet, dass übergewichtigen Kindern möglicherweise nicht die Unterstützung angeboten wird, die für ihre Gesundheit wichtig wäre.“

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Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht setzen also zunächst einmal mehr Sensibilität für das Thema innerhalb der Familien und in ihrem Umfeld voraus. Erzieher und Lehrer sind hier ebenso gefordert wie die Kinderärzte. Vor allem sollten Eltern nicht darauf warten, dass sich Übergewicht oder Adipositas mit der Zeit „auswachsen“. „Das Kindes- und Jugendalter ist ein wichtiges Zeitfenster, um Gewichtsprobleme zu erkennen und zu behandeln, denn dies hat lebenslange Auswirkungen auf die Gesundheit“, betont Forschungsleiter Alshahrani. Wer mehr Bewegung in den Familienalltag integrieren möchte, findet auf Ratgeberportalen wie z. B. www.pebonline.de altersgerechte Anregungen – auch schon für sehr junge Kinder. Denn bei den Kleinen, so ein weiteres Ergebnis der britischen Studie, sind die Fehleinschätzungen besonders deutlich.

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Kaffee-Mythen im Faktencheck

Wie der Wachmacher im Körper wirkt – Verbraucherinformation der DKV

Egal ob morgens zum Wachwerden oder als Genussmittel für zwischendurch: Kaffee ist aus dem Alltag vieler Deutscher nicht wegzudenken. Doch das Getränk muss mit einigen Vorurteilen kämpfen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, macht einen Faktencheck.

Kaffee: Mehr als nur Koffein

Kaffeebohnen, die zu Kaffeepulver gemahlen werden, enthalten verschiedene Stoffe, die sich auf den Körper auswirken können. Der bekannteste Inhaltsstoff ist Koffein, der zu den sogenannten Alkaloiden gehört, das sind stickstoffhaltige Verbindungen. Darüber hinaus beinhaltet Kaffee aber beispielsweise auch Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, Säuren, Eiweißstoffe und Wasser. Beim Rösten der Bohnen entstehen zudem Aromastoffe. „Koffein in Maßen regt das Herz und das zentrale Nervensystem an und kann schmerzlindernd wirken“, erläutert Dr. Wolfgang Reuter. „Daher ist es auch Bestandteil einiger Medikamente, insbesondere gegen Migräne und Kopfschmerzen.“ Übrigens: Espresso und Filterkaffee unterscheiden sich in erster Linie durch die Röstung. Diese hat unter anderem Auswirkungen auf den Geschmack, aber auch auf die Menge an enthaltener Säure. Espresso wird länger geröstet – dadurch reduziert sich der Säuregehalt.

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Faktencheck 1: Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

Kaffee steigert die Aktivität der Nieren, über einen kurzen Zeitraum kommt es so zu einer vermehrten Urinproduktion. Insgesamt ist der Flüssigkeitsverlust nach dem Genuss von Kaffee aber nicht höher als nach anderen Getränken. „Wer über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, zum Beispiel über Wasser, Schorlen oder Kräutertees, verliert durch Kaffee keine Flüssigkeit“, ergänzt der DKV Experte. „Es ist also nicht nötig, nach einer Tasse Kaffee direkt ein Glas Wasser zu trinken.“

Faktencheck 2: Macht Kaffee den Körper sauer?

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist wichtig für einen reibungslosen Stoffwechsel und somit für die Gesundheit. Zu viel Säure kann zu Müdigkeit sowie Infektanfälligkeit führen und sogar schwere Krankheiten mitverursachen. Aber wirkt sich Kaffee wirklich auf den Säure-Basen-Haushalt aus? „Auf den Gesamtorganismus wirkt Kaffee sogar eher basisch und nicht säurebildend“, informiert Dr. Reuter. Aber: Kaffee regt die Produktion von Salzsäure im Magen an. „Das kann, abhängig von der Menge des Kaffees, zu einer Reizung der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts führen“, ergänzt der Gesundheitsexperte. Alkohol und Nikotin können die Reizung zudem verstärken.

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Faktencheck 3: Macht Kaffee süchtig?

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, dessen Körper gewöhnt sich an die Koffeinzufuhr. „Muss oder will der Kaffeetrinker dann auf Koffein verzichten, kann es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit kommen“, so der DKV Experte. „Dennoch ist Kaffee keine süchtig machende Droge.“ Allerdings gilt wie bei vielen Genussmitteln: in Maßen konsumieren. Wer auf das Kaffeetrinken mit Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüchen reagiert, sollte seinen Konsum reduzieren oder sogar beenden. Empfehlenswert sind nicht mehr als zwei bis vier Tassen am Tag – das kann aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Trainermanual Adipositas

Mit alltagstauglichen Übungen dauerhaft Essverhalten ändern

Etwa 1,9 Millionen der 3- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind laut Ergebnissen der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KIGGS-Studie Welle 2, 2014 bis 2017) übergewichtig, davon 800.000 adipös. Therapie- oder Präventionsangebote für übergewichtige Kinder und Jugendliche gibt es jedoch kaum. Hier setzt das Trainermanual der Konsensgruppe Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche (KgAS) an, das alltagstaugliche Übungen vorstellt, mit denen Betroffene dauerhaft ihr Ess- und Ernährungsverhalten ändern können. Das Trainermanual liefert ein interdisziplinäres Schulungskonzept und ist sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Behandlung einsetzbar. Es basiert auf den Leitlinien der AGA (Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter) und beinhaltet die praktischen Erfahrungen von über 50 Adipositastrainern.

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Das vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) herausgegebene Trainermanual besteht aus einem Grundlagenteil und vier Schulungsbereichen: Ernährung, Bewegung, Psychosoziales und Medizin. Die Broschüren enthalten wichtige Vorschläge für die Durchführung aller Schulungseinheiten, einen großen Fundus an Übungen und Arbeitsmaterialien, Material für die begleitende Elternschulung sowie für das Qualitätsmanagement und die Evaluation. Das Konzept wurde komplett überarbeitet und die Inhalte auf den aktuellen wissenschaftlichen Stand gebracht. So untergliedern sich die Schulungsbereiche in verschiedene Themen und Bausteine. In den Bausteinen werden Teilaspekte eines Themas behandelt. Zur Vertiefung der Inhalte gibt es Übungen und Material, die jeweils auf die Kinder, Jugendlichen oder Eltern ausgerichtet sind.

Die beiden ersten Bausteine „Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen“ und das „Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Ernährung“ sind ab sofort im Onlineshop des BZfE erhältlich unter: www.ble-medienservice.de.

www.bzfe.de

„Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen“, A4, 144 Seiten, 3. Auflage 2019, Bestell-Nr. 1657, Preis: 12,00 Euro

„Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Ernährung“, A4, 148 Seiten, 3. Auflage 2019, Bestell-Nr. 1653, Preis: 17,50 Euro.

www.ble-medienservice.de

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

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Kribbelt nicht nur auf der Haut

Die Brennnessel ist eine altbewährte Heilpflanze für Potenz, Schönheit und Vitalität

Eine Pflanze, die ein Feuer entfacht, wenn man sie nur berührt. Ein kraftstrotzendes Kraut, das überall dort wächst, wo die Böden üppig und voller Nährstoffe sind. Eine gezackte Allerweltspflanze, die wenig geliebt wird, aber der Liebe dient. Raten Sie mal!? Hätten Sie auch auf die Brennnessel in Ihrem Garten getippt? Sie ist ein wahres Aphrodisiakum und eine Pflanze, die die Schönheit, Attraktivität und Potenz umfassend steigert.

Seit der Antike wird die Brennnessel schon zur Steigerung von Lebensfreude und Sexualität geschätzt. In den Samen der weiblichen und den Pollen der männlichen Brennnesselpflanze bündeln sich viele Wirkstoffe, die die Reproduktion und das Liebesleben sehr positiv beeinflussen können. Gut also, wenn neben dem Bett im Kornfeld auch ein Büschel Brennnessel gedeiht…

Samen ins Müsli

Die Samen der weiblichen Brennnessel sind prall gefüllt: mit essenziellen Fettsäuren und entzündungshemmenden Stoffen. Diese sollen die Spermaproduktion bei Männern anregen und bei Frauen den Milchfluss fördern. Ab auf den Bio-Acker also, die Samen sammeln und essen! Das rät Brennnessel-Expertin Leonie Bräutigam: „3 bis 4 Tage zwei Esslöffel Brennnesselsamen am Tag im Müsli, über Rohkostsalaten – dann beginne es da unten zu kribbeln.“ Das habe ihr ein Qigong-Lehrer einmal versichert – „er machte einen sehr zufriedenen Eindruck.“ Durch Studien abgesichert ist dieser Effekt zwar nicht, die traditionelle Heilkunde hat aber ihre Erfahrungen damit gesammelt. Probieren Sie es selbst aus…

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Superfood für die Fortpflanzung

Auf die Fruchtbarkeit wirken Brennnesseln sehr positiv. „Generell wirkt die Brennnessel aufbauend, energetisierend, mineralisierend“, zählt Leonie Bräutigam auf. Hühner etwa legen mehr Eier, wenn man Brennnesseln unter ihr Futter mischt. „Brennnessel enthält unter unseren heimischen Nahrungs- und Heilpflanzen den zweithöchsten Gehalt an Silizium, sehr viel Eisen und Eiweiß.“ Ein echtes „Superfood“ also. „In der Natur möchte alles zuerst überleben. Und sich dann fortpflanzen. Das geht umso besser, je besser die physischen Voraussetzungen des sich Fortpflanzenden sind.“

Gut für Prostata und Harnwege

Die Wurzeln der Brennnessel hingegen helfen bei gutartiger Prostatavergrößerung. Bestimmte Wirkstoffe, die Phytosterole, lindern die Beschwerden, erleichtern den Harnfluss und bremsen die Vergrößerung der Prostata – das hat eine große medizinische Studie nachgewiesen. Und sind die Harnwege entzündet, kann die Brennnessel ebenfalls helfen – wenn viel getrunken wird. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen.

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Glänzenderes Haar und elastischere Haut

Aber auch die Attraktivität und Vitalität fördert die heute oft wenig geliebte Pflanze. Vor allem Frauen haben sich früher mit Brennnesseltee oder frisch gepresstem Saft schön getrunken: die Haut sollte dadurch elastischer werden, das Haar voller und glänzender. Der hohe Siliziumgehalt in der Brennnessel bringt in der Tat frischen Glanz ins Haar und strafft das Bindegewebe. „Wie mein Friseur sagt: Wenn der Mensch ungenügend versorgt, gestresst ist – oder in Zeiten der Mauser (Frühling, Herbst, Wechseljahre) – trennt er sich als erstes von den Haaren“, so Leonie Bräutigam. Mit einer Brennnesseltee-Kur von drei bis vier Wochen tritt man dem entgegen, so die Brennnessel-Expertin. Ein Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter pro Tasse, mit heißem Wasser übergossen zehn Minuten ziehen lassen und abseihen – fertig ist der Tee, der vor allem im Spätsommer seine Wirkung besonders entfalten kann.

Was wirklich aus dem Jungbrunnen sprudelt

Die Immunabwehr wird gestärkt, Hautunreinheiten werden reduziert, Erschöpfung und Frühjahrsmüdigkeit reduziert. Und Frauen mit „schweren Beinen“ im Sommer erlangen mit Brennnesseltee wieder ihre Leichtfüßigkeit zurück. Sprudelt aus dem Jungbrunnen also in Wirklichkeit Brennnessel-Extrakt? Medizinisch gesichert ist die Wirksamkeit von Brennnessel jedenfalls auch bei Arthrose und Rheuma – man wird wieder beweglicher, kann wieder aktiver das Leben genießen. „Die Brennnessel ist eine potente Heilpflanze“, sagt Leonie Bräutigam, und „ein Schatz für Mensch, Tier (Heilkunde, Ernährung) und Pflanze (als Dünger und Spritzmittel).“

Das Kribbeln gelassen ertragen

Den vielen positiven Effekten auf Vitalität und Potenz stehen so gut wie keine Nebenwirkungen entgegen: „Man kann sich die Finger verbrennen. Dagegen helfen Handschuhe. Oder Spitzwegerich.“, so Bräutigams pragmatischer Rat. „Oder man trägt das Kribbeln der „Urtikation“ gelassen – therapeutisch wird sie traditionell bei Ischias, Gicht und Rheuma eingesetzt.“

Die Heilpflanze also aus dem Garten verbannen? Kommt für die Autorin des Buches “ Brennnessel. 98 Rezepte & Anwendungen für Gesundheit, Genuss & Vitalität (vegan | vegetarisch)“ nicht in Frage. „Am besten gibt man ihr einen Platz neben dem Kompost.“ Wo sich der Kreislauf des Lebens schließt und aus faulem Obst neue Fruchtbarkeit entsteht…

Das Internetportal bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher bei seinen Entscheidungen unterstützen, alternative Therapien und Präparate zu wählen, Krankheitssymptome ganzheitlich behandeln zu lassen und bewusst auf Gesundheitsvorsorge zu setzen. Infos: http://www.phytodoc.de.

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Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Risikofaktoren für die Mitarbeitergesundheit erkennen und minimieren

TÜV Rheinland: Nicht jede Methode führt zu aussagekräftigen Ergebnissen / Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bietet Einstieg ins betriebliche Gesundheitsmanagement / Ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld stärkt die Arbeitgebermarke

Psychische Erkrankungen führen oft zu langen Fehlzeiten der betroffenen Beschäftigten. Die Konsequenzen für die Unternehmen: Sie müssen auf das Fachwissen der Mitarbeitenden verzichten, Projekte verzögern sich und die Belastung für die Belegschaft steigt. „Die seit September 2013 vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ermöglicht es, Risikofaktoren im Unternehmen gezielt zu erkennen. Daraus können wir Maßnahmen ableiten, die dazu beitragen, die Belastungen zu reduzieren und die Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden zu verbessern. Zukunftsorientierte Unternehmen nutzen die Analyse als Einstieg ins betriebliche Gesundheitsmanagement. Andere Betriebe lassen diese Chance ungenutzt: Sie haben mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen noch nicht begonnen, wie Berufsgenossenschaften und die Gewerbeaufsicht auf Fachkongressen immer wieder bemängeln“, erklärt Iris Dohmen, die als Psychologin bei TÜV Rheinland Unternehmen und Organisationen verschiedener Branchen zu betriebspsychologischen Fragestellungen berät.

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Die eine Methode für alle Unternehmen gibt es nicht

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen muss nicht in allen Abteilungen oder Filialen zur selben Zeit durchgeführt werden. Im Gegenteil: In der Praxis hat es sich bewährt, mit einem Pilotprojekt zu starten. Ob dafür ein Bereich ausgewählt wird, in dem ein hoher Krankenstand oder eine starke Fluktuation auf eine Belastung der Beschäftigten hindeutet, liegt im Ermessen des Arbeitgebers. Sind Unternehmensleitung und Führungskräfte gegenüber psychologischen Themen sehr kritisch eingestellt, ist es besser, in einer Abteilung mit geringer Belastung zu beginnen. „Für ein aussagekräftiges Ergebnis ist eine gute Beteiligung der Belegschaft wichtig. Daher empfehlen unsere Psychologen eine Methode – beispielsweise eine Befragung oder bestimmte Interviewformen – die zum Unternehmen passt. Rücklaufquoten bei Befragungen von bis zu 80 Prozent bestätigen unsere Methodenauswahl. Auf Wunsch ermöglicht unser neues Online-Befragungstool den Unternehmen inzwischen auch Kennzahlen einzubringen und die Fragen flexibel anzupassen. So erhalten wir noch bessere Ergebnisse, beispielsweise welche Aspekte eines kritisierten Führungsverhaltens als belastend empfunden werden“, so Dohmen.

Veränderungen brauchen Zeit

Durch die interdisziplinäre Auswertung der Ergebnisse im Präventionsteam von TÜV Rheinland lassen sich kurz- und längerfristige Maßnahmen ableiten. Schnell umsetzbar sind Gesundheitstage, Seminare zum Stressmanagement oder zum gesunden Führen sowie individuelle Coachings. Sie zeigen den Mitarbeitenden, dass sich ihr Engagement gelohnt hat und der Arbeitgeber an Verbesserungen interessiert ist. Aspekte der Unternehmenskultur wie der Umgang mit Fehlern, Kritik und Konflikten oder auch das Arbeitszeitmodell lassen sich hingegen nur mit ausreichend Zeit verändern: Bis hier eine Evaluation sinnvoll ist, vergehen zwei bis drei Jahre. „Die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist ein kontinuierlicher Prozess aus Analyse, Maßnahmenableitung, Umsetzung und Wirksamkeitsprüfung. Unternehmen, die dies leben, profitieren mehrfach: Sie minimieren die Risiken für psychische Belastungen bei der Arbeit und motivieren so ihre Beschäftigten. Darüber hinaus wirken sich ein effektives betriebliches Gesundheitsmanagement und der Einsatz für eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung positiv auf das Unternehmensimage und die Arbeitgebermarke aus“, betont Dohmen.

Weitere Informationen unter www.tuv.com/gbu-psyche bei TÜV Rheinland.

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit fast 150 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten über 20.000 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

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Afterwork Familie

Glückliches Familienleben trotz begrenzter Zeit

Wenn Eltern von der Arbeit und Kinder vom Kindergarten beziehungsweise der Schule nach Hause kommen, sollte eigentlich der Feierabend folgen. Doch oft setzt sich der Stress fort: Das Kind ist trotzig, weil es nicht zu Ende spielen durfte, die Schlange im Supermarkt reicht bis zur Käsetheke, das Abendessen brennt an und für die Yoga-Session mit der besten Freundin bleibt keine Zeit mehr. Bloggerin Nathalie Klüver gibt in ihrem Ratgeber „AAfterwork-Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) Tipps, um die Zeit zwischen Kita, Schule und Zubettgehen so zu gestalten, dass Eltern und Kinder auf ihre Kosten kommen.

„Mit ein paar Umstellungen kann es gelingen, Haushalt, Termine, Einkaufen, Abendessen, Einschlafritual und auch noch Quality Time ohne Stress und Streit unter einen Hut zu bringen“, ist Nathalie Klüver überzeugt. In ihrem Buch gibt sie Tipps dazu, wie man den Nachmittag entrümpelt, wie Familien den Haushalt gemeinsam meistern können, wie man mit Kindern stressfrei einkaufen geht, wie man das Abendessen friedlich gestaltet und wie Familien die täglichen Stressfallen entschärfen.

„Das Geheimnis sind Routinen und Rituale – aber auch viel Humor. Dabei geht es mir nicht um eine straffe zeitliche Organisation, sondern darum, einen Rahmen zu schaffen und kein strenges zeitliches Korsett“, erklärt sie. Bei der Suche nach Ritualen sollen sich Eltern etwa fragen: Was macht uns als Familie besonders? Was bringt uns allen gemeinsam Spaß oder was würde uns fehlen, wenn wir es im Alltag nicht mehr machen würden? Beispiele sind das tägliche gemeinsame Frühstück oder das Gutenachtlied. Wöchentliche Riten sind etwa der Pizzaabend am Mittwoch oder der „Tatort“ für die Erwachsenen am Sonntag, monatliche Gewohnheiten das gemeinsame Aufräumen des Kinderzimmers oder das Messen der Kinder. „Hirnforschern zufolge treffen wir 20 000 Entscheidungen innerhalb von 16 Stunden. Das macht über 20 Entscheidungen pro Minute“, erklärt sie. Ein fester Plan und Routinen nehmen Eltern viele Entscheidungen ab. „Das beruhigt das Gehirn und wir können uns auf die wirklich wichtigen Fragen konzentrieren“, so Klüver.

In dem Ratgeber gibt die Autorin außerdem Tipps zur Gestaltung des freien Spiels, zur richtigen Dosis der Mediennutzung oder der Unterstützung bei den Hausaufgaben. „Geborgenheit und ein glückliches Familienleben hängen nicht von der Stundenzahl ab, die wir mit unseren Kindern verbringen, sondern davon, wie wir diese Zeit gemeinsam nutzen“, ist sie überzeugt.

Nathalie Klüver

Afterwork Familie

Wie du mit wenig Zeit dich und deine Familie glücklich machst

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, Buch EUR [D] 14,99 EUR [A] 15,50 EUR, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99 EUR, ISBN Buch: 9783432109534, ISBN EPUB: 9783432109541

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Die Autorin

Nathalie Klüver ist freiberufliche Journalistin und schöpft aus ihrem Erfahrungsschatz als Mutter von drei Kindern. In ihrem Blog www.ganznormalemama.com berichtet sie aus ihrem Familienalltag – mal ernst, mal nachdenklich, mal heiter.

Wissenswertes: Das Zeitgefühl von Kindern

Bis zum Alter von etwa acht Jahren haben Kinder noch kein richtiges Zeitgefühl. Der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget stellte fest, dass Kindergartenkinder Dinge wie Reihenfolge, Dauer, Geschwindigkeit und Gleichzeitigkeit noch nicht miteinander in Verbindung bringen. Dadurch können sie nicht einschätzen, wie lange eine Tätigkeit dauert. Nathalie Klüver weiß, dass wiederkehrende Abläufe Kindern helfen: Wenn das Kind weiß, in welcher Reihenfolge es sich anzuziehen hat und was nach dem Verlassen des Hauses oder Kindergartens folgt, fällt es ihm leichter, sich dem Tempo der Erwachsenen anzupassen. Außerdem rät sie dazu, Kindern die Zeit beispielsweise mit einer Sanduhr anschaulich zu machen oder Kinder mithilfe kleiner Wettbewerbe spielerisch zur Eile anzutreiben, wenn das wirklich einmal nötig ist.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Kommunikation, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, Rüdigerstraße 14 | 70469 Stuttgart, Tel: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711/8931-167

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