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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Risikofaktor nichtalkoholische Fettleber

Lebensstiländerung ist das A & O

Der 20. November ist „Deutscher Lebertag“. Die von mehreren Institutionen ausgerichteten Veranstaltungen an diesem Tag informieren über Risiken, Prävention, Diagnose und Behandlung von Leberkrankheiten. Grund genug, unsere Stoffwechsel- und Entgiftungszentrale einmal näher zu betrachten, respektive da die „Fettleber“ inzwischen die häufigste Lebererkrankung weltweit ist.

Der Fettgehalt von Leberzellen liegt normalerweise unter fünf Prozent. Bei einer Fettleber lagern Leberzellen vermehrt Fett (vor allem Triglyceride) ein. „Bezüglich der Entstehung ist oftmals nur bekannt, dass ein erhöhter Alkoholkonsum nicht gut für die Leber ist. Aber dass die Leber auch krank sein kann, wenn man keinen oder nur wenig Alkohol trinkt, ist vielen Menschen nicht bekannt“, so Professor Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung, Essen. Bei den meisten Menschen beruht eine Fettleber aber genau darauf. In diesen Fällen spricht man von der nichtalkoholischen Fettleber (NAFL), in der medizinischen Literatur auch NAFLD – non alcoholic fatty liver disease. In Deutschland ist jeder vierte Bundesbürger über 40 betroffen – meist ohne es zu wissen – und bereits jedes dritte übergewichtige Kind leidet an dieser Krankheit, Tendenz steigend, so die Deutsche Leberstiftung.

Obwohl die Leber sehr leistungsstark ist und über hervorragende Regenerationskräfte verfügt, kann sie bei einer schweren Schädigung ihre Funktionen nur über einen begrenzten Zeitraum aufrechterhalten. Das Fatale: Die Leber leidet still, zumindest eine lange Zeit. Die Evolution hat sie nämlich im Gegensatz zu anderen Organen nicht mit Schmerzsensoren ausgestattet.

Eine Fettleber schadet nicht nur der Leberfunktion, sondern erhöht auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem: Entzündet sich eine nichtalkoholische Fettleber, kann sich daraus die Leberfibrose entwickeln (Lebergewebe wird zunehmend durch Bindegewebe ersetzt). Im weiteren Verlauf kann diese eine Leberzirrhose auslösen (Zerstörung der Gefäßarchitektur), die sich – im Gegensatz zu einigen anderen Lebererkrankungen – in der Regel nicht zurückbildet. Bei einer Leberzirrhose steigt auch das Risiko für Leberzellkrebs.

Es gibt eine genetische Prädisposition. Hauptursachen für die nichtalkoholische Fettleber sind jedoch zu 70 bis 90 Prozent Übergewicht/Adipositas sowie der Diabetes-mellitus Typ 2. Allerdings können auch Schlanke und Normalgewichtige eine ausgeprägte Fettleber haben, wenn nämlich genetische Veranlagung, wenig Bewegung und ungünstige Ernährung gepaart sind. Vordergründig erscheinen sie gesund; immerhin ist ihr Body Mass Index ja im Lot. Das Englische kennt hierfür das griffige Akronym: TOFI – „Thin Outside Fat Inside“. Entscheidend ist die Fettverteilung: Bei TOFIs lagert sich das Fett innen im Bauchraum zwischen den Organen ab, anstatt auf den Hüften; auch bekannt als „Apfelform“. Fettgewebe ist keine „tote Masse“, die nur als Energiespeicher dient. Es ist auch Produzent von Botenstoffen, so dass die Funktionsfähigkeit des Fettgewebes darüber mitentscheidet, ob jemand stoffwechselgesund bleibt oder krank wird. Fachleute schätzen, dass fast jeder fünfte Normalgewichtige ein TOFI ist.

Es gibt keine pharmakologische Therapie zur Behandlung bei NAFL. Der Grundbaustein der Therapie liegt in der Lebensstiländerung. Diese beinhaltet eine kalorienreduzierte, ausgewogene Ernährung und eine Erhöhung der körperlichen Aktivität. Bezüglich letzterem wirkt sich bereits eine regelmäßige moderate körperliche Aktivität (zum Beispiel Spazierengehen) von 45 Minuten drei- bis fünfmal pro Woche positiv auf die Stoffwechselsituation aus.

Die Effektivität der Lebensstiländerung ist stark vom Ausmaß der erzielten Reduktion des Körpergewichts abhängig, wie die Deutsche Diabetes Gesellschaft in ihrem Gesundheitsbericht 2020 ausführt. Eine Gewichtsabnahme von etwa 5 Prozent geht demnach mit einer Abnahme des Leberfettgehaltes von etwa 30 Prozent einher. Hungern oder radikale Diäten sind keine Option, weil die Leber dadurch oft überfordert wird.

Bezüglich einer ausgewogenen Ernährung hat offensichtlich „low carb“, also eine verminderte Kohlenhydrataufnahme, einen positiven Effekt. Denn in Humanstudien zeigte sich, dass vor allem eine gesteigerte Aufnahme von Fruktose, Glukose und Saccharose mit der Entstehung der NAFL in Zusammenhang steht. Daraus folgt die Empfehlung einer kohlenhydratmoderaten Ernährung – 50 bis 55 Prozent der Energiezufuhr – mit Bevorzugung komplexer Kohlenhydrate wie Vollkorngetreideprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse.

Eine fettreiche Ernährung enthält in der Regel einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, deren Konsum mit Insulinresistenz und vermehrtem oxidativen Stress in der Leber einhergeht und die Entstehung der NAFL fördert. Deshalb sollte die Fettzufuhr auf circa 30 Prozent der Energiezufuhr gesenkt sowie fettarme Produkte und pflanzliche Öle/Fette bevorzugt werden, mit einem hohen Anteil an einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Bezüglich der empfohlenen Proteinmenge verbleiben rechnerisch 15 bis 20 Prozent der Energiezufuhr. Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin sollten Patienten mit Leberzirrhose eine Eiweißzufuhr von 1,2 bis 1,5 Gramm Protein/Kilogramm Körpergewicht/Tag erhalten.

Kurz: Eine Lebensstiländerung ist das A & O bei nichtalkoholischer Fettleber.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.deutsche-leberstiftung.de/presse/pressemappe/lebererkrankungen/fettleber/nicht-alkoholische-fettleber/

www.aerztezeitung.de/Medizin/Die-Fettleber-ist-weltweit-auf-dem-Vormarsch-412523.html

www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/user_upload/06_Gesundheitspolitik/03_Veroeffentlichungen/05_Gesundheitsbericht/2020_Gesundheitsbericht_2020.pdf

www.cell.com/cell-metabolism/pdfExtended/S1550-4131(17)30429-1

www.researchgate.net/publication/262695069_Dietary_recommendations_for_patients_with_nonalcoholic_fatty_liver_disease/link/58e91e840f7e9b978f811d7c/download

www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0899900714005188

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Studie zeigt Gesundheitsrisiken im Schulkindalter

Defizite beim Bewegungs- und Ernährungsverhalten

Mädchen schneiden etwas besser beim täglichen Obst- und Gemüsekonsum ab, Jungen sind körperlich ein wenig aktiver. Aber insgesamt haben die deutschen Kinder und Jugendlichen sowohl beim Ernährungsverhalten als auch ganz besonders in Sachen Bewegung so deutliche Defizite, dass Mediziner alarmiert sind. Lediglich zehn Prozent der Mädchen und 16,9 Prozent der Jungen erfüllen die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO von mindestens einer Stunde Bewegung pro Tag. Diese Zahlen beruhen auf aktuellen Ergebnissen der Kinder- und Jugendgesundheitsstudie „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC), einem international kooperativen Forschungsprojekt unter der Schirmherrschaft der WHO. Für den deutschen Studienteil wurde an Schulen eine repräsentative Auswahl von Kindern im Alter von 11, 13 und 15 Jahren nach ihrem Bewegungs- und Ernährungsverhalten befragt.

Bedenklich stimmt die Experten unter anderem, dass das Gesundheitsbewusstsein und ein entsprechendes Verhalten innerhalb der Altersspanne, die die Studie erfasst, bereits deutlich abnehmen. Auch im zeitlichen Vergleich mit früheren HBSC-Erhebungen, die in vierjährigem Turnus durchgeführt werden, ist ein allgemeiner Rückgang der körperlichen Aktivitäten erkennbar. Dass die Ergebnisse für deutsche Kinder und Jugendliche sogar unter den Werten vieler anderer westlicher Länder liegen, bestätigt nach Einschätzung der Studienautoren die Notwendigkeit, diesen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen: „Insgesamt zeigen die Daten einen Bedarf an Maßnahmen der Bewegungsförderung und der Förderung einer gesunden Ernährung im Kindes- und Jugendalter.“

Dabei sind natürlich auch die Eltern gefordert. Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und von Anfang an bei ihren Kindern die Weichen für einen bewegungsfreudigen Lebensstil stellen. Hinweise zur spielerischen Integration von körperlicher Aktivität in den Familienalltag gibt es z. B. beim nationalen Aktionsplan www.in-form.de und beim Ratgeberportal www.pebonline.de Diese Tipps und Orientierungshilfen sollten nicht unterschätzt werden, denn „ausreichende Bewegung und eine ausgewogene Ernährung stellen über den gesamten Lebenslauf wichtige Einflussfaktoren für die Gesundheit dar“, heißt es in der Zusammenfassung der Studiendaten. Der nationale Part der HBSC-Erhebung, deren Netzwerk insgesamt 50 Länder angehören, gilt gemeinsam mit der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts als umfassendste Datengrundlage für die Gesundheitsberichterstattung über Kinder und Jugendliche in Deutschland.

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Die Bäume – Unsere weisen Lehrer

Die Heilkraft der Natur mit Bestsellerautor Wolf-Dieter Storl erleben

Viele Menschen sehnen sich nach einer größeren Verbundenheit mit und in der Natur, nach dem Gefühl, in der uns umgebenden Natur aufgehoben zu sein. Meditieren in der Natur und mit Bäumen kann eine sehr heilsame Erfahrung sein, um wieder in Einklang mit der Natur zu kommen. In seinem neuen Buch stellt der bekannte Kulturanthropologe und Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl fünf einheimische Baumarten vor und lüftet das Geheimnis, wie wir durch Meditation mit den heilsamen Energien der heiligen Bäume Birke, Buche, Eiche, Linde und Eibe in Verbindung kommen können. Jeder dieser Bäume steht dabei für ein großes Lebensthema und durch die Natur-Meditation öffnen wir uns für eine größere Dimension. Dafür ist nicht unbedingt eine besondere Sitzhaltung notwendig, man kann den Baum berühren, die Rinde fühlen, sie riechen, ein Blatt kosten. Wichtig ist, das Bewusstsein immer auf den Baum zu richten und auf das, was seine Gegenwart in unserer Seele bewirkt. Ein Praxisbuch mit präzisen Erläuterungen zu Mythologie, Heilkraft, medizinischer Wirkweise und Brauchtum, die das Wesen der Bäume und die Wirkung der Meditationen verdeutlichen. So lässt sich die Heilkraft der Natur direkt vor der Haustür erleben.

Mit den Baum-Meditationen, die uns Wolf-Dieter Storl vorstellt, lernen wir, wie man die Seele öffnet und dabei mit dem Wesen eines Baumes in Resonanz kommt. Wir erfahren, dass jede Baumart ihre eigenen charakteristischen Botschaften vermittelt. Bei traditionellen Waldmenschen, den Heilern und Schamanen der indigenen Völker sowie bei unseren Vorfahren war dieses alte Wissen noch bekannt. Die Botschaften, Bilder und Eindrücke, welche die Menschen auf diese Weise empfingen, wurden in Form von Mythen, Märchen, Brauchtum und Heilwissen weitergegeben. In seinem Natur-Ratgeber gibt Wolf-Dieter Storl umfassende Einblicke in das Wesen der ausgewählten fünf heiligen Bäume und den großen Lebensthemen für die sie stehen und bei denen sie uns unterstützen können: Die Birke ist der Baum des lichtvollen Anfangs, die Buche schafft geistige Verbindung, die Eiche unterstützt ordnende Kräfte, die Linde ist der Baum der heilenden Liebe und die Eibe steht für die offenen Lebensfragen. Ein Praxisbuch mit vielen stimmungsvollen Fotos, das eine Rückkehr zu einem inspirierenden und achtsamen Umgang mit der uns umgebenden Natur ermöglicht.

„Nach Jahren der Meditationen mit Bäumen besteht für mich kein Zweifel mehr, dass Bäume mit uns reden, mit uns träumen – das ist eine sehr heilsame Kommunikation.“ Wolf-Dieter Storl

Mag. Dr. phil. Wolf-Dieter Storl, geboren 1942, ist Kulturanthropologe und Ethnobotaniker. Als Elfjähriger wanderte er mit seinen Eltern nach Amerika (Ohio) aus, wo er die meiste Zeit in der Waldwildnis verbrachte. Nach seinem Studium lehrte er an verschiedenen Universitäten. Zahlreiche Studienreisen führten ihn u.a. zu den Medizinmännern der Northern Chayenne, zu Shiva-Sadhus nach Nepal und Indien sowie zu alteingesessenen Bauern im Emmental. Seit 1988 lebt Wolf-Dieter Storl mit seiner Familie auf einem Einödhof im Allgäu, gibt Seminare und hält Vorträge. Am 15. Januar erscheint außerdem von Wolf-Dieter Storl „Erkenne dich selbst in der Natur. Gespräche über ein Leben im Einklang, aufgezeichnet von Rebecca Kunz“. Weitere Informationen: www.storl.de

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Unsere fünf heiligen Bäume: Meditieren und heil werden in der Natur

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Anja Volkmer, anja.volkmer@droemer-knaur.de, +49-89-9271-274

Droemer Knaur ist eine Verlagsgruppe mit Sitz in München. Die Gruppe besteht aus den Buchverlagen Droemer, Knaur, Knaur Balance, MensSana, O.W. Barth, Pattloch Geschenkbuch, GROH und bene! Die Verlagsgruppe gehört zu Holtzbrinck Buchverlage, einem Tochterunternehmen der Holtzbrinck Publishing Group.

Corona_Pandemie

Corona und Co: gibt es Lösungen gegen eine zukünftige Pandemie?

Ein Paradigmenwechsel könnte den Weg eröffnen

Das Corona-Virus COVID-19 wird sich in der historischen Liste der Pandemien verewigen. Historisch ist auch die Frage, wie wir uns zukünftig besser vor solchen Entwicklungen schützen. Es wird Zeit für einen Paradigmenwechsel. Das Fachbuch „Vom Schmerz zur Heilung“ gibt Anregungen.

Die Historie zur Pandemie

Seuchen gehören zu einem festen Bestandteil der Geschichte. Wir erinnern uns an die Spanische Grippe, an Tuberkulose, Pest und vieles mehr. Es macht Sinn, sich anzusehen, wie die früheren Gesellschaften das bewältigt haben, empfiehlt der Exzellenzcluster „ROOTS – Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies“. Die nüchterne Erkenntnis: Trotz aller moderner Errungenschaften geht es uns heute wie den Menschen von damals, wenn keine ausreichende Therapie dagegen vorliegt (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft).

Die Kritik der Ganzheitsmedizin

Genau darin liegt die Krux. Solange sich die Menschen darauf beschränken, nur Krankheitserreger und Symptome zu bewältigen, werden wir stets den Entwicklungen hinterherhinken und sich dieses Dilemma wiederholen, so die Erfahrung in der Ganzheitsmedizin. Es wird Zeit für einen Paradigmenwechsel, hin zu den Ursachen und deren aktiven Bewältigung. Im Grund genommen ist es nahezu aussichtslos, die unendlich vielseitige Welt der Mikroorganismen mit einem Gegenmittel in den Griff bekommen zu wollen. Zu groß ist die Vielfalt. Ist ein Gegenmittel gefunden, kommt ein anderes Mal ein neuer Erreger auf den Plan und das Spiel beginnt von Neuem. Wohl deshalb erkannte schon der frühere französische Physiologe Claude Bernard (1813-1878), dass es nicht auf den einzelnen Keim ankomme, als vielmehr auf das Milieu.

Das Milieu ist der Ansatzpunkt der Ganzheitsmedizin

Darauf zielen die Ganzheitsmediziner ab: kommt es zu Störungen in den Systemen unseres Organismus, die für eine gesunde Selbstregulation sorgen, gerät das Milieu der Mikroorganismen aus den Fugen. Erst jetzt wird der einzelnen Erreger zur Gefahr. Bei diesen Systemen handelt es sich nicht nur um das Immunsystem, sondern auch um die Regulationssysteme des Stoffwechsels, der Ausschleusung, der hormonellen Steuerung und einiges mehr. Alle diese Systeme müssen optimal miteinander interagieren, um den Körper widerstandsfähig zu halten.

„Die eigentliche Krankheit ist das Ungleichgewicht in diesem Milieu“, beschreibt es der Autor Michael Petersen in seinem Buch „Vom Schmerz zur Heilung“. Darin erläutert er Lösungswege, wie wir dieses Milieu im Gleichgewicht halten können. Für viele Menschen ist das der wahre Weg, um Krankheiten zu begegnen und somit auch den Pandemien.

Eine Rezension zum Buch findet sich hier: Vom Schmerz zur Heilung.

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Immunbooster Zink macht die Abwehrkräfte stark im Kampf gegen Corona & Co.

Ernährungs- und Gesundheitsexperte PhDr. Sven-David Müller, MSc., bringt Buch „Zink it up!“ im Mainz Verlag heraus

Bis zu 650.000 Menschen sterben jährlich an Influenza und in diesem Jahr sind schon 1,2 Millionen Menschen an einer CoV-19 Infektion verstorben. Zudem quälen sich im Herbst Millionen Menschen in Deutschland mit einer Erkältungskrankheit. Die Abwehrkräfte sind jetzt besonders wichtig, um virusbedingten Erkrankungen wirksam vorbeugen zu können, machte der Autor des im Mainz Verlag in Aachen erschienen Ratgebers „Zink it up!“ PhDr. Sven-David Müller, MSc., in Berlin bei einem Pressegespräch deutlich. Während in Deutschland insbesondere Abstandhalten, Mund-Nasen-Schutz, die Corona-App, Lüften und Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung einer Corona-Infektion allgemein empfohlen werden, ist die Schweiz schon weiter und empfiehlt die zielgerichtete Förderung des Immunsystems insbesondere mit Zink, informierte der promovierte Gesundheitswissenschaftler weiter. Die Ernährungsmedizin bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken. Der Immunbooster Zink, den viele schon zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten einnehmen, gehört dazu, so Müller.

Die Zinkversorgung in Deutschland ist suboptimal und damit nicht ausreichend, das komplizierte Abwehrsystem des Körpers im Kampf gegen Viren und Bakterien zu gewährleisten. Das Spurenelement Zink ist für Menschen lebenswichtig und muss täglich in ausreichenden Mengen aufgenommen werden, da im menschlichen Organismus keine Zinkspeicher vorhanden sind und der Körper Zink nicht selbst herstellen kann. Zink ist notwendig für viele Prozesse. Dazu gehören insbesondere die Blutzuckerregulation, die Zeugung und Empfängnis, die Abwehr von Entzündungen, die Leberfunktion, die Bildung von Haaren, Haut und Fingernägeln sowie das Immunsystem und die Abwehrkräfte. Daher spiel die optimal Versorgung mit Zink gerade in der Corona-Pandemie eine große Rolle. Während Zink aus veganen Lebensmitteln für den Menschen schwer aufnehmbar ist, zeichnen sich tierische Lebensmittel durch eine gute Zink-Bioverfügbarkeit aus. Zink kommt insbesondere in Meerestieren, Rindfleisch oder Innereien wie Leber vor. Wer davon nicht ausreichend aufnimmt, kann an Zink verarmen und damit seine Abwehr schwächen.

Bibliografische Daten:
Zink it up! Wie wir unser Immunsystem gegen Corona, Influenza und Co. Stärken können
Sven-David Müller
Mainz Verlag, Aachen
ISBN 978-3-86317-047-9
14,80 Euro

Auf Amazon ansehen: Zink it up!: Wie wir unser Immunsystem gegen Corona, Influenza und Co. stärken können

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Wie verträglich ist Weizengebäck?

Teigführung und Sortenwahl sind entscheidend

Manche Menschen reagieren auf den Verzehr von Backwaren aus Weizenmehl mit schmerzhaften Verdauungsbeschwerden. Nach einer Studie der Universität Hohenheim können Teiggehzeiten von mindestens zwei Stunden Weizengebäck auch für empfindliche Personen bekömmlicher machen.

Patienten mit Reizdarmsyndrom verzichten häufig auf Backwaren aus Weizenmehl, da sie Blähungen und Verdauungsprobleme verursachen können. Dafür sind unter anderem sogenannte FODMAPs (= fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole) verantwortlich. Wenn der Teig für das Brot lange geht, werden diese Zuckerarten von der Hefe abgebaut.

Die Hohenheimer Wissenschaftler hatten Brote aus 21 Weizensorten mit verschiedenen Backtechniken hergestellt und auf den Anteil an FODMAP-Kohlenhydraten untersucht. Dabei nutzten sie für den Bäckeralltag geeignete Rezepte und verglichen Brote, für die der Teig entweder 25 Stunden oder zwei Stunden geruht hatte.

Bereits nach zwei Stunden hatten sich die FODMAP-Anteile im Brot um bis zu 75 Prozent reduziert. Nach 25 Stunden waren die Werte kaum geringer. Denn bei einer verlängerten Teigführung muss die Aktivität der Hefe reduziert werden, damit das für das Backen wichtige Getreideeiweiß nicht zu sehr geschädigt wird. Dazu wird die Hefemenge reduziert und der Teig gekühlt, erklären die Experten im „Journal of Cereal Science“. Mit einer geringeren Aktivität der Hefe sinkt aber auch der Abbau der FODMAP-Kohlenhydrate.

In den 42 Studienbroten waren im Durchschnitt 0,22 g FODMAP pro 100 g Brot (2 bis 3 Scheiben) nachweisbar. Im Vergleich zu Fruchtsäften und Früchten ist das sehr wenig. „Es ist somit fraglich, ob eine FODMAP-Konzentration in Broten mit diesen niedrigen Werten medizinisch eine Auswirkung auf Patienten hat und wenn doch, wie viele Patienten tatsächlich davon betroffen sind“, ergänzt Prof. Dr. Bischoff vom Institut für Ernährungsmedizin. Für gesunde Menschen haben die Kohlenhydrate sogar einen positiven Effekt. Sie wirken als Ballaststoffe und Fruktan ist wichtig für die Darmflora.

Die Qualität unseres Brotes ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Für die Verträglichkeit ist neben der Herstellungsweise auch die Weizensorte relevant; die FODMAP-Gehalte der 21 Weizensorten schwankten um den Faktor 4. Eine lange Teigführung macht das Brot nicht nur bekömmlicher, sondern hat auch einen positiven Effekt auf Geschmack, Frischhaltung und die Verfügbarkeit von Mineralstoffen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Beitrag „Weizen und Gesundheit“ Journal of Cereal Science, Bd. 95, S. 103021, September 202

doi.org/10.1016/j.jcs.2020.103021

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/brot/

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/brot/brot-zubereitung/

www.bzfe.de/gluten-freispruch-fuer-modernen-weizen/

www.uni-hohenheim.de

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Gefahr_fuer_Blutgefaeße_entdeckt

Gefahr für Blutgefäße entdeckt – Risiko für Gehirn und Herz

Bioresonanz-Redaktion erläutert bislang unbeachteten Risikofaktor für die Blutgefäße von Gehirn und Herz.

Veränderungen der Blutgefäße erhöhen das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Wissenschaftler entdeckten einen neuen Risikofaktor zu Eiweißablagerungen. Die Redaktion erläutert die Zusammenhänge und die ganzheitlichen Schlussfolgerungen.

Die Gefahren für die Blutgefäße

Die Hauptquellen für Schlaganfall und Herzinfarkt schlummern in den Ablagerungen, die die Blutgefäße verschließen. Bislang lag der Fokus vor allem auf den Blutfetten, wie dem viel beachteten Cholesterin und den Triglyzeriden. Ganzheitsmediziner haben schon lange den Verdacht, dass es sich um ein ganzes Gemisch an Stoffen handelt, die hier zusammenwirken. Tatsächlich wurde inzwischen die Harnsäure bestätigt, an Gefäßablagerungen beteiligt zu sein. Jetzt berichteten die Forscher des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) von einem weiteren bislang nicht beachteten Risikofaktor für die Blutgefäße.

Wissenschaftler entdeckten einen neuen Risikofaktor

Es geht um die Ablagerung eines Proteins mit den Namen Medin. Hierbei handelt es sich um ein Eiweiß, das aus einem größeren Protein hervorgeht, das an der Gefäßbildung unter anderem beteiligt ist. Diese Ablagerungen führen dazu, dass die Blutgefäße weniger elastisch sind und träge reagieren. Besonders problematisch ist, dass Medin zu den sogenannten Amyloiden gehört. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Molekülen, die häufig mit krankhaften Prozessen einhergehen. Diese betreffen nicht nur das Gehirn, wo sie zur vaskulären Demenz beitragen. Es ist wahrscheinlich, dass sie auch in anderen Blutgefäßen des Körpers auftreten und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können (Quelle: Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Krux: Ab dem 50. Lebensjahr haben nahezu alle Menschen solche Klumpen in ihren Blutgefäßen, mit zunehmender Tendenz, „offenbar als Begleiterscheinung des Alterungsprozesses“, so die Wissenschaftler.

Der ganzheitliche Blick auf das Risiko

Damit wird zugleich eine weitere Brisanz deutlich. Mit zunehmendem Alter treten gehäuft chronische Entzündungen auf. Was dem Umstand geschuldet ist, dass im Laufe des Alterns die erworbene Immunität herunterfährt während das angeborene Immunsystem überreagiert (Näheres dazu und die Hintergründe in dem Beitrag der Redaktion: Bioresonanz zu: warum wir altern). Treten diese Entzündungen in den Blutgefäßen auf, und verengen die Gefäße dadurch zusätzlich, wächst vor dem zuvor geschilderten Hintergrund das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Diese ohnehin latente Gefahr für ältere Menschen wird in der derzeitigen Pandemie noch brisanter. Das Corona-Virus SARS-CoV-2 manifestiert sind bevorzugt in Blutgefäßen und löst dort Entzündungsprozesse aus. Eine weitere mögliche Erklärung, warum gerade ältere Menschen zu den besonders gefährdeten Risikogruppen gehören.

Der Rat der Bioresonanz-Experten

Für die Bioresonanz-Experten ist die Gesamtheit dieser Faktoren eine Bestätigung, weshalb der ganzheitliche ursachenorientierte Ansatz so wichtig ist. Nur dann, wenn wir sämtliche Regulationssysteme unseres Organismus in die Analyse und Therapie einbeziehen, haben wir eine signifikante Chance, den facettenreichen Herausforderungen des Alterns und den akut hinzutretenden Krisen nachhaltig zu begegnen. Die Bioresonanz nach Paul Schmidt will ihren Beitrag auf der feinen energetischen Ebene dazu leisten.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gemeinsam gegen Rheuma

Die besten Strategien aus Naturmedizin und Schulmedizin

17 Millionen Menschen in Deutschland haben eine rheumatische Erkrankung. Etwa 800.000 davon leiden unter Gelenkrheuma. Hilfe ermöglichen die besten Strategien aus Natur- und Schulmedizin.

Dr. med. Jörn Klasen / Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab, Gemeinsam gegen Rheuma, Das Wissen zweier Top-Mediziner: Die besten Strategien aus Naturmedizin und Schulmedizin, 240 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-96584-028-7, € 24,99 (D), ZS Verlag

Ein großer Teil der Betroffenen hat viel zu lange unnötige Schmerzen.

Hinter dem Begriff Rheuma verbergen sich mehr als 400 Krankheitsformen. Der „fließende Schmerz“ kann jeden treffen. Frauen erkranken daran aber öfters. Meist beginnt die entzündliche Erkrankung im Alter zwischen 35 und 50 Jahren. Am weitesten verbreitet ist die Rheumatoide Arthritis. Die Ursachen kann man noch nicht eindeutig festmachen; möglicherweise sind sie ebenso vielfältig wie die Rheumaformen. Deswegen durchleben Betroffene auch häufig eine lange Ärzte-Odyssee.

Ein schmerzloses Leben durch kombinierte Schulmedizin und Naturmedizin.

Doch in der Rheuma-Therapie hat sich in den letzten Jahren viel getan. Ernährungs-Doc Jörn Klasen, u.a. Vertreter der Naturheilkunde und anthroposophischen Medizin, und Dr. Ahmadi-Simab, einer der führenden Rheumatologen, bringen für eine zeitgemäße Therapie das Beste aus Naturheilkunde und Schulmedizin zusammen.

Mit 30 Anti-Entzündungsrezepten

Die Experten klären über Diagnosestellungen, neuste Therapieoptionen, die häufigsten Rheuma-Formen, Aktuelles aus der Rheuma-Forschung und antientzündliche Ernährung auf. Und sie zeigen, wie mit einer Kombination aus schulmedizinischen und naturheilkundlichen Medikamenten und verschiedenen Begleittherapien Rheuma-Patienten lange beschwerde- und evtl. tablettenfreie Phasen haben und ihr Leben wieder ohne Schmerzen genießen können. Dabei ist ihnen wichtig, dass die Patienten aktiv mitmachen.

Dr. med. Jörn Klasen, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Magen-, Darm- und Lebererkrankungen, Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde und Ernährungsmedizin war Chefarzt am Asklepios Westklinikum Hamburg und ist heute am MEDIZINICUM (Klinikum Stephansplatz) verantwortlich für das Zentrum für Integrative Medizin. Er ist einer der „Ernährungs-Docs“ (NDR).

Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab, Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie, Klinische Immunologie sowie Gastroenterologie, gehört zu den renommiertesten Fachärzten Deutschlands. Er gründete und leitete als Chefarzt die Abteilung für Rheumatologie in der Asklepios Klinik Altona. Seit 2014 ist er Ärztlicher Direktor des MEDIZINICUM (Klinikum Stephansplatz) in Hamburg und u. a. Gründer der Autoimmun-Akademie Hamburg. Dr. Keihan Ahmadi vertritt die klassische Rheumatologie.

Pressekontakt:

Corinna Schindler, Pressebüro, Franziskanerstraße 18, 81669 München, Tel: 089 4488040, Handy: 0172 818 99 68, Fax: 089 48002809, E-Mail: das-freelance-team@t-online.de

 

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Vegan und schwanger

Ohne Nahrungsergänzungsmittel geht es nicht

Mittlerweile verzichten in Deutschland rund 1,13 Millionen Menschen ganz oder weitgehend auf tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milch. Die Mehrheit davon sind Frauen. Viele von ihnen möchten auch in der Schwangerschaft weiter vegan essen. „Das birgt spezielle Risiken für die Entwicklung des Kindes. Schwangeren Veganerinnen empfehlen wir deshalb, mit Ärzten und Ernährungsberaterinnen abzuklären, wie sie eine ausgewogene Versorgung mithilfe von Nährstoffpräparaten und angereicherten Lebensmitteln sicherstellen können“, sagt Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben, das die nationalen Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft herausgibt.

In der Schwangerschaft ist der Bedarf einiger Nährstoffe erheblich erhöht. Und bei einer veganen Ernährung ist ohne Nährstoffpräparate und angereicherte Lebensmittel eine ausreichende Nährstoffzufuhr nicht möglich. Insbesondere kritisch ist die Versorgung mit Vitamin B12, der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), Zink, Eiweiß, Eisen, Kalzium und Jod. Beispielsweise kann eine Vitamin-B12-Unterversorgung zu schwerer und dauerhafter Schädigung des kindlichen Nervensystems führen. Deshalb sollen Veganerinnen nicht nur Jod und Folsäure, wie für alle Schwangeren empfohlen, sondern auch zusätzliche Mikronährstoffsupplemente (insbesondere Vitamin B12) einnehmen. Die Versorgung mit kritischen Nährstoffen wie Vitamin B12 und Eisen soll regelmäßig ärztlich geprüft und – mit Hilfe einer qualifizierten Ernährungsberatung – über eine individuell abgestimmte Ernährung und Supplemente umgesetzt werden. Schon bei Kinderwunsch wird Veganerinnen eine qualifizierte Ernährungsberatung empfohlen, um noch vor der Empfängnis eventuelle Nährstoffmängel zu beheben. Eine gut geplante ausgewogene Lebensmittelauswahl sowie die Supplementierung von Vitamin B12 und gegebenenfalls anderen kritischen Nährstoffen können zu einer ausreichenden Nährstoffversorgung und somit zu einer gesundheitsfördernden Ernährung beitragen, bestätigte jüngst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Wichtig sei ebenso, dass das beratende Umfeld die Überzeugung der Schwangeren respektiere, erklärt Flothkötter. Denn die Gründe für eine vegane Ernährung sind unterschiedlich und sehr persönlich. Meist basieren sie auf ethischen und ökologischen Überzeugungen. Das Ziel der Fachkräfte sollte sein, mit der Schwangeren in einen Dialog zu treten. Das gelingt nur, wenn deren Überzeugungen nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden. Sonst riskieren Ärztinnen, Ärzte, Hebammen und andere Beratende, im Gespräch nicht gehört zu werden. Diese Gespräche aber haben einen hohen Stellenwert, um über die Bedeutung von Supplementen und die deutlichen Risiken eines Nährstoffmangels informieren zu können.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.gesund-ins-leben.de

Hintergrund Netzwerk Gesund ins Leben

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Auf www.gesund-ins-leben.de sowie auf dem Instagram-Kanal @gesund.ins.leben finden Fachkreise und Familien praktische Tipps. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist angesiedelt im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft: www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/familien-vor-und-in-der-schwangerschaft/handlungsempfehlungen

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
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Telefon: 0228 / 68 45 – 0
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E-Mail: info@ble.de

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Kur: Wenn Eltern Luft holen müssen

ARAG Experten über Mutter- und Vater-Kind-Kuren in Corona-Zeiten

Kinderbetreuung, Haushaltsmanagement und in den meisten Fällen eine berufliche Beschäftigung – Eltern haben kaum Freizeit. Durch Kurzarbeit oder Home-Office und viele Monate Home-Schooling haben die Belastungen bei vielen Eltern während der Corona-Pandemie noch deutlich zugenommen. Ist der Alltag aufgrund seelischer oder körperlicher Belastung nicht mehr gut zu meistern, kann eine Kur Abhilfe schaffen. Die ARAG Experten geben Auskunft, welche Kurformen denkbar sind und welche Corona-bedingten Einschränkungen möglich sein könnten.

Mütter- oder Mutter-Kind-Kur

Der Bedarf an Mütter- oder Mutter-Kind-Kuren ist gerade besonders hoch. Jedes Jahr machen rund 100.000 Mütter und auch Väter eine Pause vom Alltag – verordnet vom Arzt. Der Anteil der erholungsbedürftigen Väter steigt allerdings stetig.

Die angebotenen Maßnahmen richten sich jedoch meist noch gezielt auf mütter- bzw. frauenspezifische Problemstellungen. So können unter anderem Frauen, deren Alltag sie überfordert, weil sie beispielsweise neben Kind und Beruf noch einen Angehörigen pflegen, eine reine Mütterkur beantragen. Die Betreuung der zurückgelassenen Familie wird dann gegebenenfalls von der Krankenkasse durch Bereitstellung einer Familienpflegerin unterstützt. Einschlägige Beratungsstellen geben konkrete Auskünfte und unterstützen bei der Antragstellung.

Wichtig: Eine Kur ist kein Urlaub, sie hat zum Ziel, die Mütter- (und auch Kinder-)gesundheit nachhaltig zu stärken und maßgebliche Hilfe zur Alltagsbewältigung zu leisten. Die Kuren dauern in der Regel drei Wochen und werden nach Auskunft der ARAG Experten nicht auf den Jahresurlaub angerechnet.

Auch Väter dürfen kuren

Immer mehr Kliniken bieten auch Vater-Kind-Kuren und inzwischen auch reine Kuren für Väter ohne ihren Nachwuchs an. Auch Väter haben ein Anrecht auf eine Kur, zumindest wenn sie hauptsächlich für die Kindererziehung zuständig sind. Ebenso wie bei Müttern ist auch bei ihnen der Arbeitgeber laut Entgeltfortzahlungsgesetz (Paragraf 9) dazu verpflichtet, sie unabhängig vom Jahresurlaub unter Fortzahlung des Entgelts für eine ärztlich verordnete Kur freizustellen.

Mit Kind auf Kur

Generell dürfen Kinder, sofern sie auch behandelt werden, bis zum vollendeten 14. Lebensjahr mitgenommen werden. Erhält das Kind keine Anwendungen, kann es den Erwachsenen nur bis zum 12. Lebensjahr begleiten. In manchen Kurkliniken wird Schulunterricht für Kinder angeboten, die ihre Eltern auf Kur begleiten.

Voraussetzungen, Kosten, Formalitäten

Grundsätzlich hat jeder gesetzlich Versicherte alle vier Jahre das Recht auf eine Kur. Der erste Schritt führt zum Hausarzt, der eine Kurbedürftigkeit feststellen muss. Beantragt werden kann eine Kur dann anschließend bei der Krankenkasse. Sollte diese ablehnen, raten die ARAG Experten zu einem Widerspruch, für den Betroffene einen Monat Zeit haben. Nach der Bewilligung haben Patienten vier Monate Zeit, die Kur anzutreten. Danach verfällt der Anspruch. Wer jahreszeitlich flexibel ist, hat die größten Chancen, an einen Kurort seiner Wahl zu kommen. Pro Kalendertag müssen Patienten zehn Euro Eigenanteil zahlen, begleitende Kinder sind hingegen kostenbefreit. Auch die Anreise zum Kurort wird von der Krankenkasse bezuschusst. Hier liegt der Eigenanteil bei zehn Prozent der Anreisekosten, mindestens bei fünf und maximal bei zehn Euro.

Eine erste Anlaufstelle auf der Suche nach einer geeigneten Kur kann – auch für Väter – das Müttergenesungswerk (MGW) sein. Unter dessen Dach arbeiten fünf gemeinnützige Organisationen zusammen und über 70 Kliniken bieten in diesem Verbund stationäre medizinische Kuren an. 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Ehefrau des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, gegründet, steht das MGW bis heute unter der Schirmherrschaft der Frau des jeweiligen Bundespräsidenten.

Kur und Corona

Unter Einhaltung der üblichen Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung dürfen seit Mai auch wieder Kuren während der Corona-Pandemie angetreten werden. Allerdings können Kliniken Risikogruppen von der Kur ausschließen. So müssen beispielsweise Patienten mit Atemwegserkrankungen oder Mütter und Väter mit Bluthochdruck damit rechnen, abgewiesen zu werden. Auch bei der Aufnahme jüngerer Kinder kann es zu Einschränkungen kommen. Die ARAG Experten weisen zudem darauf hin, dass in vielen Kliniken ein Corona-bedingtes Besuchsverbot herrschen kann. Das gilt unter Umständen auch für unbegleitete kurende Kinder und Jugendliche.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.300 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

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