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Wie Mikroplastik in unsere Zellen gelangt

Wie Mikroplastik in unsere Zellen gelangt

Die Bioresonanz-Redaktion stellt neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zu Folgen von Umweltbelastungen vor.

Mikroplastik dringt bis in die Zellen des menschlichen Gewebes ein. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben es aufgedeckt.

Gefahr durch Mikroplastik

Mikroplastik ist zu einem weltweiten Problem geworden, das unsere Gesundheit gefährdet. Bislang bestand die Sorge, dass die winzigen Partikel über die Nahrung in unseren Verdauungstrakt oder über die Atmung in unsere Lungen gelangen, wo sie möglicherweise gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.

Doch jetzt ist gewiss: die Mikroplastik-Teilchen dringen tief in unsere Zellen ein. Mit Hilfe spektroskopischer Verfahren konnte die Universität Bayreuth erkennen, dass es sich bei den in den Zellen vorgefundenen Teilchen um Polystyrol-Partikel aus Mikroplastik handelt. Doch wie gelangen sie dort hinein?

Es sind die natürlichen Umweltbedingungen, die das fördern. Im Laborversuch zeigte sich, wie das geht. Innerhalb einer kurzen Zeit von zwei Wochen lagerten sich Biomoleküle an der Oberfläche der Mikroplastik-Partikel an. Diese schleusen die Teilchen in die Zellen ein (Quelle: Universität Bayreuth, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Damit wird deutlich, wie problematisch Umweltbelastungen für unsere Gesundheit sind. Welche Schädigungen und Effekte entstehen, wird von der Wissenschaft noch untersucht. Ganzheitsmediziner gehen davon aus, dass die Bestandteile der Mikroplastik empfindlich die Funktionalität unserer Zellen stören. Ganz abgesehen vom Dauerstress, dem unsere Abwehrkräfte ausgesetzt sind, wenn sie versuchen, die Fremdkörper loszuwerden.

Die Sache verschärft sich dadurch, dass Mikroplastik nur eines von vielen Schadstoffen ist, mit denen unser Körper fertigwerden muss. Sorge bereitet beispielsweise, welche Auswirkungen sogenannte unkalkulierbare Cocktails haben. Gemeint ist damit, dass wir Tag für Tag zahlreiche Umweltgifte in unseren Körper aufnehmen. Es ist zwar vieles über einzelne Substanzen bekannt. Aber wir wissen noch wenig über das Risikopotential von Vielstoffgemischen. Und das dürfte gesundheitlich kritisch sein.

Umso wichtiger ist es, dem Körper dabei zu helfen, ganzheitlich in seinem natürlichen Gleichgewicht zu bleiben, so der Rat von Bioresonanz-Experten. Ziel sei es, dem Organismus die Hilfe zu geben, um auch mit solchen Belastungen bestmöglich fertigzuwerden.

Lesetipp: Die Bioresonanz-Redaktion berichtete schon mehrfach zum Thema Umweltbelastungen. Einen Überblick findet sich im Online-Magazin.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Rein vegane und vegetarische Ernährung

Erhöht sich das Frakturrisiko?

Eine pflanzliche Ernährung hat viele Vorteile. Allerdings leiden Vegetarier und vor allem Veganer möglicherweise häufiger unter Knochenbrüchen. Das vermuten Wissenschaftler der University of Oxford, die Daten der „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC)-Studie aus Großbritannien ausgewertet hatten. Das erhöhte Risiko kann zum Teil durch ein geringeres Körpergewicht und einen Mangel an Eiweiß, bei Veganern auch an Kalzium erklärt werden.

Für die Untersuchung wurden knapp 55.000 Briten zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Rund drei Viertel waren Frauen, und ein hoher Anteil verzichtete auf Fleisch. Anhand von Krankenakten wurden im Laufe von durchschnittlich 18 Jahren knapp 4.000 Frakturen festgestellt.

Veganer, die meist geringer mit Kalzium und Eiweiß versorgt waren, hatten im Vergleich zu Fleischessern ein um 43 Prozent höheres Risiko für Frakturen. Das entspricht knapp 20 zusätzlichen Fällen pro 1.000 Menschen in einem Jahrzehnt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Hüftfraktur war bei Veganern um das 2,3-fache erhöht. Auch Vegetarier litten mit einer um 25 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Hüftfrakturen, selbst wenn sie Fisch aßen.

„Eine ausgewogene und überwiegend pflanzliche Ernährung kann zu einer besseren Nährstoffversorgung und einem geringeren Krankheitsrisiko, etwa für Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes, führen“, betont Dr. Tammy Tong von der University of Oxford. Veganer und Vegetarier sollten die Vorteile und Risiken ihrer Ernährungsweise berücksichtigen und sicherstellen, dass sie ausreichend mit Kalzium und Eiweiß versorgt sind und ein gesundes Körpergewicht haben, rät Tong.

Untergewicht wird mit einem erhöhten Hüftbruchrisiko in Verbindung gebracht, während eine schlechte Versorgung mit Kalzium und Eiweiß die Knochengesundheit beeinträchtigen kann. Ein Kalziummangel kann im Alter das Risiko für Osteoporose („Knochenschwund“) erhöhen. Wer sich rein pflanzlich ernährt, verzichtet auf Fleisch als wichtige Eiweißquelle und Milchprodukte als Kalziumlieferant. Gute pflanzliche Quellen für Eiweiß und Kalzium sind zum Beispiel Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne. ´

Da es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, können keine ursächlichen Zusammenhänge nachgewiesen werden, geben die Autoren im Journal „BMC Medicine“ zu bedenken. Außerdem war es nicht möglich, zwischen Frakturen aufgrund einer schlechten Knochengesundheit oder als Unfallfolge zu unterscheiden. Vermutlich spielen neben der Kalzium- und Eiweißversorgung weitere, noch unbekannte Faktoren eine Rolle. Untersuchungen mit mehr Männern und Probanden nicht-europäischer Herkunft sollen folgen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.biomedcentral.com

doi.org/10.1186/s12916-020-01815-3

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/fleischersatzprodukte/

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/

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Neues Medizinprodukt gegen Neurodermitis ohne Antibiotika

Land Brandenburg fördert Prophylaxe-Entwicklung bei BELANO medical

Weltweit besteht ein hoher klinischer Bedarf nach Antibiotika-unabhängigen Möglichkeiten, die Haut von Neurodermitis-Patienten gezielt und sicher von pathogenen Keimen befreien zu können. Bisher genutzte Mittel wie Antibiotika oder Antiseptika sind häufig nicht indiziert oder nicht wirksam genug, oder sie sind in der Anwendung mit komplexen Nebenwirkungen und oft negativen Folgen wie Resistenzen oder Veränderungen des Mikrobioms der Haut verbunden. Darum startet die BELANO medical AG die Entwicklung eines hoch innovativen topischen (äußerlichen) Medizinprodukts der Klasse IIa zur Behandlung von Neurodermitis.

Das neue Produkt wird auf den proprietären Wirkstoffen aureosan® und salvans® basieren, deren Wirksamkeit in umfangreichen Forschungsarbeiten bereits belegt ist. Es soll helfen, die Besiedlung der Haut mit den potenziell krankmachenden Bakterien Staphylococcus aureus (S. aureus) und Streptococcus pyogenes (S. pyogenes) zu reduzieren. Beide Pathogene spielen eine wichtige Rolle bei einer chronisch verlaufenden Neurodermitis, für die bisher prophylaktische Behandlungsansätze fehlen. Das zu entwickelnde Medizinprodukt soll hier Abhilfe schaffen. Die Erforschung und Entwicklung wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg bis zunächst Ende 2022 mit Mitteln in Höhe von knapp zwei Millionen Euro gefördert.

In Deutschland 4,5 Millionen Menschen betroffen

Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben auftritt. Sie betrifft häufig Kopfhaut, Gesicht und Hände und geht mit quälendem Juckreiz einher. In Deutschland leiden Erhebungen zufolge rund 2 Millionen Kinder und 2,5 Millionen Erwachsene an Neurodermitis. Weltweit erkranken 14 Prozent der Menschen irgendwann in ihrem Leben an atopischer Dermatitis. (*) Damit ist Neurodermitis die häufigste chronische Hauterkrankung.

Während gesunde Haut eine große Bakterienvielfalt aufweist und dabei nur eine geringe Belastung mit Staphylococcus aureus, besteht die Hautflora bei Betroffenen mit Neurodermitis bis zu 90 Prozent aus S. aureus. Aufgrund der verminderten Immunabwehr der Haut können Patienten mit Neurodermitis zudem anfällig sein für Infektionen durch andere pathogene Bakterien und Viren bis hin zu so genannten Superinfektionen.

Die beiden Wirkstoffe für das neue Medizinprodukt von BELANO medical – aureosan® gegen S. aureus und salvans® gegen S. pyogenes – basieren auf natürlichen Milchsäurebakterien. Die Struktur ihrer Bestandteile geht eine natürliche Bindung mit der Struktur der pathogenen Keime ein und kann so deren weitere Besiedelung reduzieren. In den jetzt vom Land Brandenburg geförderten Studien wird die Entwicklung eines Produkts basierend auf der Kombination beider Wirkmechanismen untersucht.

Medizinisches Duschgel, Lotion oder Reinigungsspray möglich

Das neue Medizinprodukt wird als Hautreiniger entwickelt, der bei Anwendung die entsprechenden Pathogene entfernt und damit das Mikrobiom der Haut in ein Gleichgewicht bringen soll, ohne Nebenwirkungen auszulösen. Das Produkt kann als Waschlotion oder Duschgel entwickelt werden, welches nach dem Auftragen von der Haut abgespült oder abgewischt wird.

BELANO medical hat bereits mehrere biobasierte Medizinprodukte entwickelt und auf den Markt gebracht, darunter salvans® Halspastillen gegen bakteriell bedingte Halsschmerzen und Erkältungskrankheiten sowie das medizinische ventrisana® Kaugummi gegen Parodontose und Zahnfleischentzündung. In dem Entwicklungsprojekt soll auch der klinische Nutzen aus der Kombination des neuen Produkts mit einem bestehenden kosmetischen und ebenfalls biobasierten Pflegeprodukt zur medizinischen Pflege und Therapie-Begleitung bei Neurodermitis („ibiotics med“ mit dem Wirkstoff stimulans®) untersucht werden.

(*) Quelle: Helmholtz Zentrum. Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern.

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TRIAS Ratgeber: Die einfachsten Hausmittel aller Zeiten

Mit Zutaten aus dem Kräuterregal oder dem Vorrats- und Kühlschrank lassen sich leichte Unpässlichkeiten und alltägliche Beschwerden selbst behandeln und die Abwehrkräfte stärken.

Welche natürlichen Kräfte in Obst, Gemüse, Milchprodukten, Gewürzen und Kräutern stecken und wie aus ihnen preiswerte Hausmittel für den gesamten Körper entstehen, zeigt Petra Hirscher in ihrem neuen TRIAS Ratgeber „Die einfachsten Hausmittel aller Zeiten“ (TRIAS Verlag. Stuttgart, 2020).

Die einfachsten Hausmittel aller ZeitenPetra Hirscher, Die einfachsten Hausmittel aller Zeiten, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020, Buch EUR [D] 14,99 EUR [A] 15,50, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99, ISBN Buch: 9783432112459, ISBN EPUB: 9783432114255. Buch auf Amazon ansehen: Die einfachsten Hausmittel aller Zeiten (Die einfachsten aller Zeiten)

Die Autorin bedauert, dass Hausmittel oftmals belächelt werden: „Ich bin überzeugt, dass sie die Schulmedizin unterstützen können. Eine Zwiebelpackung wirkt mitunter besser als eine Schmerztablette.“ Hinzu komme, dass durch die „selbstgemachten Medikamente“ die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Bei Altersflecken hilft beispielsweise eine Petersilienmaske, die oft unliebsamen Stellen auf der Haut aufzuhellen. Bei Heiserkeit verschaffen selbst hergestellte Lutschbonbons mit Salbei und bei Zahnfleischbluten eine Mundspülung Abhilfe. Die insgesamt 50 Heil-Rezepte bestehen aus jeweils nur zwei bis maximal sechs Zutaten und sind in wenigen Minuten fertig. Bebilderte Anleitungen veranschaulichen die Zubereitung Schritt für Schritt.

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Bettina Ziegler/Corinna Spirgat, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319/-293, Fax: +49 (0)711/8931-167, bettina.ziegler@thieme.de, corinna.spirgat@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

Schluss mit den Schmerzen

Buch-Neuerscheinung: Schluss mit den Schmerzen

Gesundheitsexperte verschafft Überblick zu Lösungen auf natürlicher und energetischer Basis

Keiner will Schmerzen haben. Diesen Wunsch hegen rund zwölf Millionen Menschen alleine in Deutschland, die unter chronischen Schmerzen leiden. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als gut verträgliche Lösungen, um die Schmerzen loszuwerden. Die gute Nachricht: Diese Lösungsmöglichkeiten gibt es.

Der Gesundheitsexperte und Autor Michael Petersen beschreibt in seinem neuen Buch „Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis„, welche Bedeutung und Ursachen die Schmerzen haben. Wir erfahren, wie wir sie sogar zu unserem Vorteil nutzen können. Das Buch verschafft einen Überblick zu den verschiedenen Lösungsansätzen. Diese reichen von den klinischen bis hin zu den komplementären und alternativen Möglichkeiten. Prägnant auf den Punkt gebracht, damit Betroffene und Therapeuten schnell den jeweils passenden Weg erkennen können.

Außerdem beleuchtet er einen ursachenorientierten Ansatz aus der Energiemedizin, den er aufgrund seiner langjährigen positiven Erfahrungen besonders schätzt. Dazu gibt es eine Wirksamkeitsstudie, die er ebenfalls vorstellt und erläutert.

Der Autor schöpft aus über zwanzig Jahren Erfahrung und berichtet aus der Praxis anhand zahlreicher Erfahrungsberichte von Therapeuten, die die vorgestellten Möglichkeiten seit vielen Jahren erfolgreich nutzen.

Für Betroffene und Therapeuten, die mit dem Thema Schmerzen konfrontiert werden, ist dieses Buch ein wertvoller Wegweiser.

Buchdaten: Michael Petersen, Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis, ISBN 978-8-7083-8463-8, Eine Rezension zum Buch gibt es hier: Info-Seite zum Buch.

Oder das Buch direkt auf Amazon ansehen: Schluss mit den Schmerzen: Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis

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Typ-2-Diabetes und Übergewicht

Abnehmen kann Spätfolgen vorbeugen

Wenn Typ-2-Diabetiker übergewichtig sind, leiden sie offenbar häufiger an Schäden der kleinen Blutgefäße. Das lassen die Ergebnisse der Potsdamer „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC)-Studie vermuten, die das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) kürzlich vorgestellt haben.

Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, bei der die Zuckerwerte im Blut ohne Behandlung dauerhaft erhöht sind. Wenn Betroffene zunehmen und an Übergewicht leiden, steigt möglicherweise das Risiko für Spätfolgen. Das können Erkrankungen an den kleinen (mikrovaskulär) und großen Gefäßen (makrovaskulär) sein, die die Haupttodesursache für Typ-2-Diabetiker sind. Mikrovaskuläre Komplikationen verursachen Schäden an Nieren, Nerven und Augen, die Dialyse, Amputation und Blindheit nach sich ziehen können. Sind die großen Gefäße betroffen, steigt die Wahrscheinlichkeit für Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Für ihre Untersuchung begleiteten die Wissenschaftler rund 1.000 Probanden mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes, die frei von anderen chronischen Erkrankungen waren. Sie bestimmten den Körpermassenindex (BMI) als Maß zur Einschätzung des Körpergewichts. Es wurde geprüft, ob der BMI vor der Diabetesdiagnose und eine BMI-Änderung in den Monaten danach im Zusammenhang mit dem Auftreten von späteren Gefäßkomplikationen standen. Im Laufe von zehn Jahren wurde in 85 Fällen ein Schlaganfall oder Herzinfarkt (makrovaskulär) und in 347 Fällen eine Schädigung der Nieren, Augen oder Nerven festgestellt (mikrovaskulär).

Bei makrovaskulären Komplikationen ließ sich kein Zusammenhang mit dem Körpergewicht nachweisen. Allerdings scheinen die kleinen Blutgefäße bei Typ-2-Diabetikern unter Übergewicht zu leiden, wird im Fachjournal „Diabetologia“ berichtet. War der BMI zum Zeitpunkt der Diabetesdiagnose um fünf Punkte höher, stieg das Risiko für mikrovaskuläre Komplikationen um 21 Prozent – unabhängig vom Ausgangsgewicht. Sank das Gewicht nach der Diagnose um mehr als ein Prozent, verringerte sich die Wahrscheinlichkeit um bis zu 38 Prozent.

Ärzte empfehlen übergewichtigen und adipösen Typ-2-Diabetikern, mindestens fünf Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren. „Unsere Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig die Gewichtsabnahme für die Verhinderung schwerer diabetesassoziierter Komplikationen ist“, erklärt Elli Polemiti vom DIfE. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Weitere Studien sind erforderlich, um die Resultate zu untermauern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

doi.org/10.1007/s00125-020-05362-7

www.dzd-ev.de

www.dife.de

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2/

Heft „Einfach besser essen“ Bestell-Nr. 1626, Preis: 2,00 Euro www.ble-medienservice.de/1626/einfach-besser-essen?number=1626

Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus – Beratung bei nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2, Beratungsmaterial, Bestell-Nr. 1631, Preis: 79,00 Euro www.ble-medienservice.de/1631/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-beratung-bei-nicht-insulinpflichtigem-diabetes-mellitus-typ-2

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Ärztlich empfohlen bei Atemwegsinfekten und COVID-19

Isolieren und Therapieren

Was tun, wenn typische Erkältungssymptome wie verschleimte Atemwege, Husten und Schnupfen auftreten? Sofortiges Handeln ist in Zeiten der Corona-Pandemie gefragt. Zuerst mit dem Hausarzt telefonieren: Deuten die Symptome auf COVID-19 hin, heißt die ärztliche Empfehlung im ersten Schritt: häusliche Quarantäne. Typische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hustenattacken, festsitzender Schleim quälen den Patienten, schwächen den Körper und erfordern eine effektive Therapie.

„Häufig muss für Patienten und Haushaltsangehörige sicherheitshalber häusliche Quarantäne empfohlen bzw. angeordnet werden“, so Prof. Dr. Rainer Willy Hauck, niedergelassener Pneumologe in München. Jetzt sollten Betroffene handeln, denn während dieser Zeit kann der Heilungsprozess der akuten Atemwegsbeschwerden durch eine medikamentöse Therapie unterstützt werden, zum Beispiel mit dem pflanzlichen Arzneimittel GeloMyrtol® forte. Es aktiviert und verbessert die Selbstreinigungskräfte der Atemwege, das heißt die Schleimlösung und der Abtransport von Sekreten, Schadstoffen und Pathogenen wird gesteigert – klassische Krankheitsfaktoren, die auch bei COVID-19 eine Rolle spielen.

Treten Symptome wie Husten, Schnupfen oder eine verstopfte Nase auf, haben sich meist bereits Viren in den Atemwegen ausgebreitet und der natürliche Selbstheilungsprozess ist gefordert. Neueste Daten belegen aber auch, dass aus stationärer Behandlung entlassene COVID-19-Patienten Lungenfunktionsstörungen, verbunden mit Atemnot, aufweisen können. Dies spricht für einen gestörten Gasaustausch zwischen Blut und Luft in den Lungenbläschen. Ein Zustand, der durch schleimlösende (mukosekretolytische) und den Abtransport von Schleim fördernde (sekretomotorische) Arzneimittel positiv beeinflusst werden kann.

Abtransport von schädlichen Bakterien und Viren wie SARS-CoV-2 aus der Lunge

Entscheidend für den reibungslosen Gasaustausch ist die Ventilation (Belüftung) der Lunge und der ungehinderte Lufttransport entlang der Bronchien. Dieser funktioniert wesentlich durch die sogenannte „mukoziliäre Clearance“, einem Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege, deren wesentliche Aufgabe die Entfernung von Schleimverlegungen aus der Lunge darstellt. Sie funktioniert wie ein beständig laufendes Förderband – mit dem Schleim (Mukus) als Band und Billionen schlagender Flimmerzellen (Zilien) als Antrieb.

So können bei gesunden Menschen Schleim und daran anhaftende, schädliche Bakterien und Viren, und eben auch, SARS-CoV-2 abtransportiert werden. Je tiefer der Schleim in die feinen Verästelungen der Bronchien vorgedrungen ist, desto langsamer vollzieht sich der Schleimabtransport. Bei einem gesunden Menschen schätzt man die Menge täglich in der Lunge gebildeten Schleims auf ca. 50 ml. Patienten, die nur an einer einfachen Bronchitis erkrankt sind, können deutlich mehr Schleim produzieren (zwischen 300 bis 400 ml pro Tag). Ist dabei die mukoziliäre Clearance entzündungsbedingt überlastet oder geschädigt, z. B. durch Coronaviren oder andere Erkältungsviren, kommt es zum Schleimstau. Die Folgen: Erschwerte Atmung und anstrengendere Atemarbeit.

„Der erkältete Patient versucht durch Husten die entzündungsbedingt verringerte Funktion der Flimmerhärchen auszugleichen – meistens gelingt das aber nur teilweise, so dass mehr oder weniger große Schleimmengen in den Atemwegen verbleiben“, erläutert Prof. Dr. Rainer Willy Hauck. „Das somit gestörte Sekretmanagement findet in dieser Weise auch bei pulmonal betroffenen COVID-19-Patienten statt. Das trägt zu einer Verschlechterung der Gasaustauschfläche mit beginnendem Sauerstoffmangel bei, was gerade für COVID-19-Patienten eine besondere Gefahr darstellt“, so Prof. Hauck.

Besser durchatmen mit einem pflanzlichen Arzneimittel

Die Aktivierung der natürlichen Schutz- und Reinigungsmechanismen der Atemwege steht in der Therapie von akuten Atemwegsinfekten an vorderster Stelle. „Gerade bei COVID-19-Patienten ist es besonders wichtig, die Luftzirkulation bis in die Lungenbläschen zu ermöglichen und so einem gestörten Gasaustausch zwischen Blut und Luft so früh und effektiv wie möglich entgegenzuwirken.

Um das zu erreichen, stellt der Einsatz eines Phytopharmakons, wie GeloMyrtol®forte, eine sinnvolle Strategie dar. Seine Wirkungen wurden in zahlreichen Studien belegt“, so Prof. Hauck. Das pflanzliche Arzneimittel aktiviert den natürlichen Schutz- und Reinigungsmechanismus der Atemwege: Festsitzender Schleim wird verflüssigt, die Produktion von dünnflüssigerem Schleim gefördert und die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen aktiviert. Der Schleim mit anhaftenden schädlichen Bakterien und Viren wird schneller abtransportiert und die Lungenbläschen können wieder besser ihre Funktion ausüben.

Für die Patienten heißt das: besseres Durchatmen.

Die G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein, gehört zu Deutschlands führenden mittelständischen Pharmaunternehmen, das sich bewusst für den Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland entschieden hat. Inhaberin Marianne Boskamp leitet das familiengeführte Unternehmen in der vierten Generation – zusammen mit ihrem Ehemann, Dr. Henning Ueck. Pohl-Boskamp produziert qualitativ hochwertige Arzneimittel und Medizinprodukte zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen. Das Unternehmen vertreibt internationale Markenprodukte wie GeloMyrtol® forte & Myrtol®, GeloRevoice®, Yamato®Gast, NYDA®, Kalmeda®, LOYON und Gepan®.

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Die B-E-R-G-Formel

Auf dem Gipfel der Gesundheit

Gesund und schlank, fit und aktiv, entspannt und glücklich – in der Gesundheitsbranche gibt es viele, die all das durch schnelle Diäten, Trainings und Konzepte versprechen. Wer dabei am lautesten schreit und die meiste Werbung macht, bekommt den größten Zuspruch. Doch die wenigsten dieser Programme helfen wirklich. Und seien wir mal ehrlich: Wäre nicht alle Welt längst gesund, schlank, fit, entspannt und glücklich, wenn es so einfach wäre?

Gesundheitsexperte Manuel Eckardt zieht nach 30 Jahren Berufserfahrung in seinem neuen Ratgeber „Die B-E-R-G-Formel“ das Fazit: „Wer seine Gesundheit in die eigenen Hände nimmt, dem muss klar sein, dass das mit Arbeit verbunden ist.“ Er verspricht somit keine schellen, kurzlebigen Erfolge, sondern will seinen Leserinnen und Lesern eine langfristige Lösung bieten. Anhand der vier Säulen Bewegung, Ernährung, Regeneration und Geist vermittelt er Wissen, Grundwerte und Verhaltensweisen, die zu einer ganzheitlichen Veränderung sowie nachhaltiger Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden führen. Unterstützt wird der Ratgeber von einem Online-Angebot mit Videos und Downloads, bei dem Manuel Eckardt beratend und persönlich zur Seite steht.

Fit und vital durch Bewegung und gesunde Ernährung

Die erste Säule B-E-R-G-Formel ist die Bewegung, bestehend aus einem Kräftigungsteil und einem Ausdauerteil. Manuel Eckardt zeigt in seinem Ratgeber, was der Unterschied zwischen Muskel- und Herz-Kreislauf-Training ist, welche positiven Auswirkungen die jeweilige Trainingsform auf den Körper hat und welche Vorteile eine Kombination beider Bewegungsformen bringt. Mit der zweiten Säule seiner Formel, der Ernährung, erklärt er, wie wichtig es ist, Nahrung nicht mehr nur als Genussmittel zu betrachten, sondern als Treibstoff, Heilstoff, Nährstoff und Booster. Er erklärt, welche Nährstoffe der Körper braucht, und wie es gelingt, bewusster und gesünder zu essen.

Gesund und motiviert durch Entspannung und Wissen

Nicht nur Ernährung und Bewegung sind wichtig, um den Körper gesund und fit zu halten – auch Entspannung und Regeneration tragen ihren Teil dazu bei. Sie bilden daher die dritte Säule der B-E-R-G-Formel. Welche Rolle der Stressabbau für die Gesundheit spielt und wie man ihn mit Mentaltraining und Atmungstechniken bewusst aktivieren und nutzen kann, erklärt der Gesundheitsexperte in seinem Buch. Die vierte Säule, der Geist, zeigt schließlich, dass man nur mit dem entsprechenden Wissen selbstsicher und motiviert an die Sache herangehen und den Prozess der ganzheitlichen Gesundheit in die richtige Richtung lenken kann. An dieser Stelle zeigt Manuel Eckardt, wie man seine Motivation steigern und sich die entsprechenden Kenntnisse aneignen kann, um das Beste aus seiner persönlichen B-E-R-G-Besteigung zu machen.

Der Autor:

Manuel Eckardt ist einer der führenden Gesundheitsexperten Deutschlands. Sport und Ernährung begleiten ihn seit über 30 Jahren und er beschäftigt sich intensiv mit den Themen Gesundheit, Molekularmedizin, Sportmedizin, Fitness und Mentaltraining. Neben Meisterschaftserfolgen im Bereich Bodybuilding kann er auf eine erfolgreiche Karriere als Motivations- und Gesundheitstrainer zurückblicken. 2009 gründete er pur-life.de, das erste und größte Live-Portal für Gesundheit. Manuel Eckardt betreibt zudem ein Gesundheitszentrum und ist deutschlandweit auf Kongressen und in Firmen als Speaker unterwegs.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Die B-E-R-G-Formel: Bewegung, Ernährung, Regeneration, Geist. Das Manuel-Eckardt-Programm, das dein Leben verändert

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Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

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Trendreport Ernährung 2021

Pflanzlich, smart und klimafreundlich

NUTRITION HUB hat Anfang des Jahres den Trendreport Ernährung 2021 herausgegeben. Basis hierfür sind Interviews mit 75 Expertinnen und Experten aus dem Ernährungssektor in Deutschland. Die zehn wichtigsten Ernährungstrends der nächsten Dekade sind nach Ansicht der Befragten gemäß ihrer prozentualen Nennung:

Vegane und pflanzenbasierte Ernährung (72 %) Personalisierte Ernährung und Digitalisierung (59 %) Klimaneutrale und nachhaltige Ernährung (55 %) Health at Every Size und Intuitives Essen (27%) Ernährungsmythen und falsche Ernährungsinformationen (25 %) Betriebliche Gesundheitsförderung (21 %) Ernährungsbildung (20 %) Mahlzeitenersatz und Essen „to go“ (17 %) Digitalisierung in der Ernährungstherapie (16 %) Bewusstsein für gesunde Ernährung (12 %)

Hier eine Auswahl von Schlaglichtern, die der Report auf unsere Ernährung der Zukunft wirft:

Auf Internetseiten, Blogs und sozialen Plattformen ist das Thema der pflanzenbasierten Ernährung gefragter denn je. Die Anzahl der einschlägigen Suchen hat sich zwischen 2016 und 2020 vervierfacht. Auch in der Ernährungsberatung und -therapie mache sich ein gesteigertes Interesse an vegetarischen sowie veganen Lebensweisen sowie auch Rezepten für die praktische Umsetzung einer solchen Ernährungsweise bemerkbar.

Bei der personalisierten Ernährung werden individualisierte Ernährungskonzepte für den Einzelnen erstellt, die den persönlichen Vorlieben und Gesundheitsbedürfnisse anzupassen sind. Die Verknüpfung mit digitalen Technologien wie Apps, Tracker oder Wearables wird hierbei zwangsläufig sein.

Hersteller registrieren eine wachsende Nachfrage von Produkten, die mit Nachhaltigkeits-Siegeln gekennzeichnet sind. Das Bewusstsein, das jedes Lebensmittel auch Ressourcen kostet, nimmt offensichtlich zu.

Mit größerem Abstand folgt die viertwichtigste Entwicklung, die 27 Prozent der befragten Experten nannten: „Health at Every Size“ – zu Deutsch „Gesundheit in jeder Größe“ –, das Körpergewicht tritt demnach in den Hintergrund. Grundlage ist eine medizinisch erprobte, gewichtsneutrale Anleitung zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Das Prinzip steht auf den drei Säulen Selbstakzeptanz, intuitive Ernährung und Bewegung aus Freude; wobei intuitives Essen wiederum ein Verhalten ist, das eine positive Beziehung zu Nahrung und zum Vorgang des Essens schafft.

Mit 12 Prozent der Expertenmeinungen kommt Bewusstsein für Ernährung und Lebensmittel an letzter Stelle der zehn wichtigsten Entwicklungen. Generell beobachteten die Befragten, dass es mehr Gesundheitsbewusstsein gebe und dass die Bereitschaft steige, mit bewussterer Ernährung etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Zusätzlich ist durch die Corona-Pandemie ein größeres Bewusstsein für die regionale Herkunft von Lebensmitteln entstanden sowie eine höhere Wertschätzung dieser Produkte. So konstatiert Martin Schlatzer, Wissenschaftler am Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit, BOKU Wien: „Der kritische Blick der Konsumenten auf die Intensivtierhaltung hat sich durch die COVID-19-Ausbrüche in Schlachthäusern in Deutschland, Großbritannien und den USA verschärft und auch das Bewusstsein für gesündere und pflanzenbetonte Ernährungsweisen gesteigert.“

In einem separaten Kapitel geht der Trendreport auf den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Ernährung ein. Hier zeigt sich eine Zunahme widersprüchlichen Verhaltens: Auf der einen Seite neigen viele Konsumenten aufgrund der psychisch belastenden Situation dazu, zu viel zu essen. Auf der anderen Seite interessieren sich viele Menschen vermehrt für gesunde Ernährung (siehe Trend „Bewusstsein für gesunde Ernährung“).

Summa summarum verdient der Report das Prädikat: lesenswert.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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Das Nutrition-Hub versteht sich als Netzwerk für Ernährungsexperten. „Unser Ziel: Eine Welt, in der Ernährung nachhaltig und gesund für Menschen und für unseren Planeten ist“, so die Gründerin Simone Frey. Dazu bietet die Gesellschaft eine Plattform für Wissenschaftler, Start-up-Szene und Entscheider aus der Industrie, um die Zukunft der Ernährung wissenschafts- und technologiegetrieben zu gestalten.

www.nutrition-hub.de/post/nutrition-trend-report-die-10-wichtigsten-ernährungstrends-2021

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Auch Sport kann nachhaltig

Mit kleinen Veränderungen die Umwelt schonen

Mit dem Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen vor, wieder mehr Sport zu treiben. Gerade während des „harten Lockdowns“ sorgt ausreichend Bewegung für notwendigen Ausgleich und Abwechslung. Doch was unserer Gesundheit gut tut, ist nicht immer auch gut für die Umwelt. Mit folgenden Tipps können Sie Ihr Sportprogramm nachhaltiger gestalten.

Kleidung: Sportkleidung besteht meist überwiegend aus synthetischen Fasern, bei deren Veredlung oft eine ganze Reihe von Chemikalien zum Einsatz kommt. Textilien, die bspw. als „geruchsneutralisierend“ beworben werden, enthalten zinnorganische Verbindungen. Diese stehen in Verdacht, die Fruchtbarkeit zu schädigen. Zudem sind Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen in den Herstellungsländern oft ungenügend. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Herstellern, die nachhaltig produzierte Sportkleidung anbieten. Orientierung liefern beim Kauf zudem verlässliche Labels wie „GOTS“, „IVN Best“, „OEKO-TEX“ oder der „Blaue Engel“.

Equipment: Vom Boxsack über den Fußball bis hin zu Yogamatte und Pilates-Rolle: Für viele Sportarten benötigt man neben der Kleidung bestimmtes Equipment. Häufig sind diese Geräte nicht nachhaltig produziert, verwendete Kunststoffe können bedenkliche Chemikalien enthalten. Doch es gibt immer mehr Hersteller und Marken, die nachhaltig und fair produzierte Sportartikel anbieten, etwa Yogaklötze aus Kork, Faszien-Rollen aus Holz oder fairtrade-Fußbälle. Am klimafreundlichsten ist es, wenn Sportartikel in Deutschland oder der EU hergestellt wurden.

Location: Pandemiebedingt bleiben Fitnessstudios und andere Sportstätten derzeit geschlossen. Eine gesunde und zugleich nachhaltige Alternative ist Sport im Freien. Wer draußen joggt, walkt oder Fahrrad fährt, ist nahezu klimaneutral unterwegs – während bspw. das Training im Studio immer auch mit hohem Energieverbrauch (Strom, Heizung, Belüftung etc.) einhergeht. Wer tagsüber draußen Sport treibt, tut gleichzeitig etwas gegen Müdigkeit und Winterblues. Denn Tageslicht steigert die Produktion des Hormons Melatonin, das sich günstig auf unseren Tag-Nacht-Rhythmus auswirkt. Am umwelt- und klimafreundlichsten ist es, wenn man den Weg zur Sportstätte nicht motorisiert zurücklegt – und am besten direkt ab der Haustür durchstartet.

Mikroplastik: Viele Outdoor-Sportplätze bestehen mittlerweile aus Kunstrasen oder anderen Kunststoffbelägen. Die ständige Reibung am Material führt zum Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt, wo es Organismen schädigen kann. Dasselbe gilt für Sportschuhe mit Kunststoffsohlen, für die Naturkautschuk eine Alternative darstellt. Auch daher empfiehlt sich Sport in der freien Natur – einen sorgsamen Umgang mit empfindlichen Ökosystemen vorausgesetzt: Müll gehört sachgerecht entsorgt und Wege sollten in geschützten Gebieten nicht verlassen werden!

Mehr Tipps zum Thema Sport enthält die Broschüre „Basiswissen Entspannung & Fitness“ der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das 16-seitige Themenheft kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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