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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mit neuen Biomarkern Diabetes-Typ-2 frühzeitig erkennen

Zucker und Zuckerverbindungen im Fokus

463 Millionen Erwachsene weltweit leben mit Diabetes mellitus. Rund 90 Prozent davon weisen einen Diabetes Typ 2 auf, der im Gegensatz zum Typ 1 maßgeblich durch den Lebensstil bedingt ist. Etwa die Hälfte der Fälle wird nicht frühzeitig diagnostiziert; aufgrund der schleichenden Entwicklung der Erkrankung bleiben diese Fälle häufig unerkannt. Blutglucosespiegel, Glucose im Urin und glykiertes Hämoglobin (HbA1C) im Blut sind gute Marker für die Diagnose, das Fortschreiten und die Überwachung der Erkrankung. Wünschenswert wären jedoch Marker, die noch vor dem Auftreten von Symptomen eine Diagnose ermöglichen.

Dabei könnte eine neue vom Institut für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse des Max Rubner-Instituts (MRI) entwickelte Analytik helfen. In einer Studie mit Gesunden, Prädiabetikern und Diabetikern konnten damit einige bisher im Blut nicht bekannte Zuckerverbindungen gefunden werden, die sich mit der Erkrankung an Diabetes Typ 2 veränderten. Sie könnten als Biomarker für eine frühzeitige und verbesserte Diagnose dienen, so das MRI.

Obwohl es sich bei Diabetes um eine Erkrankung handelt, die vor allem den Zuckerstoffwechsel betrifft, wurden bisher nur wenige Zucker und Zuckerverbindungen im Zusammenhang mit einer Insulinresistenz als verändert identifiziert. Insulin-Resistenz ist eine der wichtigsten Stoffwechselveränderungen zu Beginn einer Diabetes-Erkrankung, bei der der Körper zunehmend unempfindlich auf die Insulinausschüttung infolge einer zuckerreichen Mahlzeit reagiert. Eine Schwierigkeit bei der Suche nach Zuckern als Biomarker sind analytische Probleme, weil diese Stoffklasse viele sehr ähnliche Verbindungen umfasst, die meist nicht separiert werden können. Mit Hilfe einer speziellen Methode hat das Institut für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse nun die Möglichkeit, eine Vielzahl von Zuckern und Zuckerverbindungen in biologischen Proben zu erfassen. Dabei werden nicht nur typische Mono- und Disaccharide wie Glucose, Fructose und Saccharose nachgewiesen, sondern auch die davon abgeleiteten Zuckeralkohole, Zuckersäuren und Aminozucker sowie seltene Zucker.

Die Studie ergab, dass sich das Zuckerprofil im Blut von Gesunden, Prädiabetikern und Diabetikern bereits im Nüchternzustand deutlich unterschied: Nicht nur beim klassischen „Blutzucker“ Glucose, sondern auch bei anderen Zuckern wie Mannose, Maltose, Trehalose, Fructose und 1,5-Anhydrosorbitol wurden signifikant unterschiedliche Mengen im Plasma im Vergleich zu gesunden Probanden nachgewiesen. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass es Zuckerverbindungen gibt, die unabhängig vom Diabetes-Status der Probanden nach Gabe des Test-Getränks anstiegen. Andere Verbindungen (u.a. Trehalose, Mannose, Fructose, Threitol) zeigten nach Aufnahme des Test-Getränks ähnliche zeitliche Konzentrationsverläufe wie Glucose. Welche Zusammenhänge hier zum Insulinstoffwechsel bestehen, ist noch unklar. Die Ergebnisse aus Nüchternplasma und den Befunden aus dem oralen Glucosetoleranztest machen jedoch deutlich, wie wenig bisher über den Stoffwechsel der „anderen“, bisher oft nicht erfassten und daher nicht beachteten Zucker bekannt ist.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.mri.bund.de/de/institute/sicherheit-und-qualitaet-bei-obst-und-gemuese/forschungsprojekte/diabmarker/

www.ble-medienservice.de/1631/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-beratung-bei-nicht-insulinpflichtigem-diabetes-mellitus-typ-2?number=1631

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Studie: Parodontitis erhöht Risiko bei Corona /Covid-19

Plädoyer für natürliche Prophylaxe ohne Antibiotika und Antiseptika

Zahnfleischentzündungen – so genannte Parodontitis oder Parodontose – können eine Covid-19 Erkrankung (Infektion mit dem Coronavirus) negativ beeinflussen und zu einem besonders schweren Verlauf beitragen. Das schreibt Prof. Dr. Christine Lang, Professorin für Mikrobiologie an der TU Berlin und Vorstand der BELANO medical AG, in einem Beitrag für den Blog www.gesunde-bakterien.de.

Sie verweist dabei auf eine Studie internationaler Wissenschaftler (Journal of Clinical Periodontology 2021, https://doi.org/10.1111/jcpe.13435). Diese haben festgestellt, dass Corona- bzw. Covid-19-Patienten mit Parodontitis im Schnitt 3,5-mal häufiger auf der Intensivstation behandelt und 4,5-mal häufiger beatmet werden mussten als Patienten ohne Parodontitis. „Außerdem starben Covid-19-Patienten mit Parodontitis fast neun Mal häufiger als solche ohne Zahnfleischentzündung“, schreibt Prof. Lang in ihrem Beitrag.

Als eine Ursache nimmt die Studie an, dass die Bakterien, die Parodontitis verursachen, aus dem Mund eingeatmet werden und in der Lunge zu weiteren Infektionen führen können. Um dieses Risiko zu reduzieren, könne es nach Ansicht beteiligter Forscher sinnvoll sein, Covid-19-Patienten mit Parodontitis vor der Beatmung mit oralen Antiseptika zu behandeln.

An diesem Punkt plädiert Prof. Lang für eine probiotische, auf guten (kommensalen) Bakterien basierende Prophylaxe, um die Zahl schädlicher Erreger und damit das Parodontitis-Risiko grundsätzlich zu senken. Denn Studien zufolge leidet die Hälfte aller Erwachsenen weltweit im Laufe ihres Lebens an Parodontitis. Die Entzündung kann neben Zahnverlust und dem schweren Verlauf bei Covid-19 / Corona-Infektion auch Herz-Kreislauferkrankungen, Alzheimer und Krebs begünstigen, schreibt Lang weiter.

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern.

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Neuer humboldt-Gesundheitsratgeber: Meine innere Uhr

Die innere Uhr in den Einklang mit dem Alltag bringen

Wussten Sie, dass laut der traditionellen chinesischen Medizin zwischen 11 und 13 Uhr die Zeit des Herzens ist? Eine gute Zeit also für den Austausch mit Kolleginnen oder Bekannten. Von 21 bis 23 Uhr hingegen ist eher körpereigenes Networking angesagt. Hier freut sich die innere Uhr besonders über Atem- oder Entspannungsübungen, damit der Körper zur Ruhe kommen und sich auf den Schlaf vorbereiten kann.

Jedoch: Essenszeiten, Schlafenszeiten, Arbeitszeiten – die Anforderungen aus Berufsleben und Alltag entsprechen häufig nicht unserem angeborenen Biorhythmus. Ein Leben gegen die innere Uhr hat aber Folgen für unsere körperliche und seelisch-geistige Gesundheit: das Risiko für Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen steigt, unsere Schlafqualität sowie unser Sozialleben werden beeinträchtigt.

Endlich im Takt – das 3-Schritte-Programm

In ihrem Ratgeber „Meine innere Uhr“ erläutert Pepe Peschel, wie das Uhrwerk unseres Körpers funktioniert, welche natürlichen Rhythmen und Verhaltensweisen es gibt und welche Folgen es haben kann, wenn die innere Uhr gestört ist. Sie zeigt zudem, wie wir unseren körpereigenen Biorhythmus unterstützen können. Dafür hat sie das 3-Schritte-Programm „Endlich im Takt“ entwickelt. Von neuen Gewohnheiten wie einer Morgenroutine oder Power Napping über intuitives Essen mit den wichtigsten Vitalstoffen bis hin zu achtsamer Seelenpflege mit Qi Gong, Yoga oder Freundschaften – das Buch enthält viele praktische sowie vielfältige Methoden für eine neue Ausgewogenheit.

Aus dem Inhalt:

Natürliche Rhythmen und Verhalten

Leistungshochs und -tiefs

Wenn die innere Uhr gestört ist

Verringerte Stressresistenz

Geschwächte Immunabwehr

Schritt 1: Im Takt mit neuen Gewohnheiten

Schritt 2: Im Takt durch intuitives Essen

Schritt 3: Im Takt mit achtsamer Seelenpflege

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Meine innere Uhr: Arbeits- und Biorhythmus endlich in Einklang bringen. Mit 3-Schritte-Programm für mehr Gesundheit und Leistungskraft

Die Autorin

Pepe Peschel ist Medizinjournalistin, Autorin, TV-Moderatorin und Gesundheitspädagogin mit

Zusatzausbildungen u. a. in NLP, Atemtherapie und Stressbewältigung. Für ihre Ratgeber arbeitet sie regelmäßig mit hochkarätigen Forschern und internationalen Wissenschaftlern zusammen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schwierig es oft ist, die innere Uhr mit der äußeren zu vereinbaren. Sie widmet sich in ihrer Arbeit daher einer nachhaltigen Lebensweise und engagiert sich für Individualität in der Medizin und im Leben – mit ganzheitlichen Wegen, die zu mehr Gesundheit und Lebensgenuss führen.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber

Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

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Trendthemen Ernährung und Lebensmittel

Digitale Kommunikation gut geeignet

Ernährungsberatung findet online statt, Schule im virtuellen Klassenzimmer und sogar ganze Kongresse funktionieren plötzlich digital statt analog. Keine Frage: Die Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie haben der digitalen Kommunikation einen Schub verpasst. Viele Vorteile werden sie auch „nach Corona“ vorantreiben: Räumliche und zeitliche Flexibilität, Umweltschutz und Kostenersparnisse durch weniger Reisen, kreative Methoden zum Austausch und zur Wissensvermittlung.

Auch das Bundeszentrum für Ernährung baut seine digitalen Angebote weiter aus. Jede Woche gibt es auf www.bzfe.de neue Inhalte zu aktuellen Fragestellungen rund um die Themen Ernährung, Lebensmittel und nachhaltiger Konsum. Apps zur Ernährungspyramide und zum Saisonkalender erleichtern die Lebensmittelauswahl. Über diverse Social-Media-Kanäle werden verschiedene Zielgruppen erreicht. Gerade Ernährung und Lebensmittel sind Trendthemen, über die sich viele Menschen gerne und regelmäßig im Internet informieren und austauschen.

Es gibt jedoch Grenzen dieser „schönen neuen Welt“. Sie gelten zum Beispiel für eine individuelle Ernährungsberatung. Hier wünschen sich viele Menschen den direkten Kontakt. Digitale Angebote können diesen nicht ersetzen, aber immerhin ergänzen.

Einen Überblick mit motivierenden Informationen und weiterführenden Links bietet der neue Beitrag Digitale Kommunikation zu Ernährung und Lebensmitteln.

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

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Helfen Ernährungsratgeber beim Abnehmen?

Vorsicht vor unseriösen Empfehlungen

Wo lauert beim Supermarkteinkauf die größte Gefahr für die schlanke Linie? Im Süßwarenregal, in der Eistruhe oder bei den Puddings? Vielleicht bei den Tütensuppen oder den Tiefkühlpizzen?

Nein, für manche Menschen bildet ein Abstecher zu den Büchern und Zeitschriften das wesentlich größere Gewichtsrisiko. Denn sowohl in Buchform als auch auf den Ratgeberseiten in Magazinen überschwemmt uns seit Jahren eine Flut an Ernährungsempfehlungen, die oftmals alles andere als seriös sind. Wer aufgrund dieser Lektüre bereitwillig jeder neuen Abnehm-Formel folgt und stets das aktuell verpönte Lebensmittel meidet, der wird nicht selten das Gegenteil des gewünschten Effektes erleben. Denn viele dieser Ratgeber basieren auf keinerlei ernährungswissenschaftlicher Grundlage. In zahlreichen Fällen wird lediglich ein bestimmter Teil aller Speisen, Getränke oder Inhaltsstoffe selektiv betrachtet, ohne dass das maßgebliche Verhältnis zu unserer Gesamternährung überhaupt zur Sprache kommt.

Gesunde und ausgewogene Ernährung ist aber ein komplexes Thema und hängt eher von den individuellen Lebensumständen als von einer bestimmten Zutatenliste ab. Dieser Fakt lässt sich nicht in einfachen Falsch/Richtig-Tabellen erfassen und bleibt deshalb gerne ausgeklammert.

Aus dem gleichen Grund vermisst man auch in den meisten dieser Texte eine banale, aber letztlich entscheidende Erkenntnis: Wer auf sein Gewichtet achtet, muss die Balance zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch wahren. Diese einfache Regel gilt zunächst einmal ganz unabhängig vom jeweiligen Speiseplan. Denn Fehlernährung definiert sich nicht über einzelne Mahlzeiten, sondern über eine Schieflage dieser Gesamtbilanz. Ohne einen aktiven Lebensstil mit ausreichend Bewegung zur Verbrennung von Kalorien helfen auch als Schlankmacher gefeierte Lebensmittel nicht weiter.

Für diese einfache Erkenntnis bedarf es keiner Inflation an immer wieder neuen Ernährungsempfehlungen, wie der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel erläutert. In seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) zeigt er anschaulich, dass sich bei abwechslungsreichem Essen und regelmäßiger körperlicher Aktivität eigentlich jeder weitere Ratschlag erübrigt.

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Detlef Brendel
Alt-Heerdt 22
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Hände gut, alles gut! Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände

Gesunde Hände mit Dr. med. Michael Lehnert

„Dr. Lehnert begleitet mich und meine Gesundheit schon seit vielen Jahren. Seine Betreuung ist nicht nur meinen Händen gewidmet, ich schätze sein gesamtes medizinisches Know-how.“ David Garrett, Violinist.

„Dr. Lehnert hat es wieder hingekriegt! Dabei schätze ich nicht nur seine fachliche Kompetenz, sondern auch den liebenswürdigen und humorvollen Umgang mit seinen Patienten. Ich sage immer: Dr. Lehnert hat Hand und Fuß!“ Ulrich Tukur, Schauspieler.

Die Hände gehören zu unseren wichtigsten Körperteilen und dennoch schenken wir ihnen relativ wenig Beachtung. Wir sind gewohnt, dass sie einwandfrei funktionieren. Aber vor allem mit fortschreitendem Alter tun sie das nicht immer: Arthrose in Fingern und Gelenken, eingeschlafene Hände oder der sogenannte springende Finger schränken die Beweglichkeit unserer Hände und somit unser Leben erheblich ein.

In seinem Buch „Hände gut, alles gut! – Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände“ zeigt Dr. med. Michael Lehnert, wie wichtig Hände sind, welche Gefahren für sie im Alltag lauern und wie man vorbeugen kann. Durch seinen Beruf als Handchirurg ist er Spezialist zum Thema Hand; er erzählt die Geschichte dieses Körperteils und erläutert Erkrankungen wie Karpaltunnelsystem, Arthrose, Überbein oder die Dupuytren-Erkrankung. Darüber hinaus zeigt er praktische Handhelfer-Übungen für jeden Tag und gibt Tipps zur Verletzungsprävention.

„Die Hand drückt so unendlich viel über den Menschen aus. Wir können mit den Händen sprechen, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Wir können mit den Händen sehen, auch dann, wenn wir nicht blind sind und unsere Hände deshalb besonders geschult sind. Wir können mit unseren Händen Emotionen ausdrücken und tun das meistens auch, ohne es zu wissen. Unsere Hände sind viel mehr als nur zehn Finger. Für all ihre Fähigkeiten muss die Hand gesund sein.“

Aus dem Inhalt:

Die sinnliche Hand – Knochen, Muskeln, Sehnen, Nerven und Haut

Der Alleskönner Hand – Knochen – Muskeln – Sehnen – Nerven – Haut

Die zehn größten Gefahren für die Hände – und was sie davor bewahrt

Katze – Maus – Smartphone – Matratze – Feuerwerk – Avocado – Seife – Bälle – Hitze – Kälte

Wenn Hand und Finger krank sind

Karpaltunnelsyndrom – Springender Finger – Gute Brüche, schlechte Brüche  – Daumenaplasie – Arthrose im Daumensattelgelenk – Arthrose im Fingergelenk – Überbein – Morbus Dupuytren – Das RSI-Syndrom – Die zweite Meinung, manchmal die erste Wahl

Bleiben Sie fingerfertig: Praktische und sinnvolle Handhelfer-Übungen für jeden Tag

Sie haben die Gesundheit Ihrer Hände selbst in der Hand – Die Fingerwanderung  – Die Fingerstreckung  – Fausttraining  – Die 90-Grad-Beugung  – Das O  – Der Scheibenwischer  – Die Handspreizung  – Die Handkippe – Die Fallhand  – Die Drehhand

Das Buch:

Dr. med. Michael Lehnert

Hände gut, alles gut!

Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände

Mit vielen Illustrationen, Paperback, Klappenbroschur, 192 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, ca. 60 farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-517-09972-9, EUR 20,00 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 20,60 [AT] | CHF 28,90 [CH]*, (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis, Verlag: Südwest

Hier das Buch ansehen: Hände gut, alles gut: Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände – Extra: Praktische Hilfe bei den häufigsten Beschwerdebildern

Der Autor:

Dr. med. Michael Lehnert wurde 1965 in Berlin geboren. 1984 begann er sein Medizinstudium, das er 1990 in Berlin abschloss. Die Weiterbildung zum Orthopäden, Handchirurgen und Sportmediziner führte ihn in die USA, nach Japan und Österreich. Frühzeitig während der Ausbildung spezialisierte er sich auf die Handchirurgie. Heute hält er weltweit zahlreiche Vorträge in seinem Spezialgebiet. Seit 1996 hat er seine eigene orthopädische und auf Handchirurgie spezialisierte Praxis in Berlin-Charlottenburg und behandelt seine Patienten auch in München in der Atos Klinik. Zu seinen Patienten zählen u. a. bekannte Musiker und Schauspieler wie die Berliner Philharmoniker, David Garrett oder Ulrich Tukur. Weitere Informationen zu Dr. med. Michael Lehnert unter https://www.meviva.de/lehnert/ und https://atos-kliniken.com/de/muenchen/unsere-aerzte/dr-michael-lehnert/.  Seit Herbst 2020 hat er gemeinsam mit dem Journalisten Michael Schacht einen Podcast „Wie geht’s uns denn heute?“, in dem die beiden mit illustren Gästen aus Kultur, Sport, Unterhaltung, Medizin und Gesellschaft über kleine und große Zipperlein sprechen: u. a. von Senna Gammour, Jürgen von der Lippe, Desirée Nick, David Garrett, Ulrich Tukur u. v. m.

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Dr. Daniela Völker-Buhr, Stv. Presseleitung/Teamleitung Heyne Verlage – Ratgeber, Südwest | Bassermann | Irisiana | Anaconda | Ariston| Integral | Ansata | Lotos | Heyne

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Str. 28 | 81673 München, Fon +49 (0)89 – 4136 3218 | Fax +49 (0)89 – 4136 3507, daniela.voelker@randomhouse.de | www.penguinrandomhouse.de Amtsgericht Gütersloh HRB Nr. 2810

Mit Unverträglichkeiten umgehen

Mit Unverträglichkeiten umgehen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Zusammenhänge und Lösungsansätze bei Unverträglichkeiten.

Wenn Menschen nach der Nahrungsaufnahme unter erheblichen gesundheitlichen Beschwerden leiden, sprechen wir von Unverträglichkeiten. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Hintergründe und Ansatzpunkte für Lösungen.

So leiden Menschen unter Unverträglichkeiten

Immer mehr Menschen vertragen unsere Nahrungsmittel nicht mehr. Schätzungen aufgrund von Angaben Betroffener sprechen von 25 bis 30 Prozent. Die häufigsten Unverträglichkeiten betreffen den Weizen (Gluten), den Fruchtzucker (Fructose) und den Milchzucker (Laktose). Doch warum ist das so?

Schnell geraten Zusatzstoffe und Schadstoffe, mit denen unsere Nahrungsmittel oft belastet sind, in Verdacht, daran mitzuwirken. Gewiss ist auch das Teil der heutigen Unverträglichkeiten. Naturmediziner sind geneigt, es als eine Art Abwehrreaktion gegenüber den Belastungen zu interpretieren. Dennoch warnen Ganzheitsmediziner davor, dass sich dahinter schwerwiegende Gründe verbergen können, die wir im Organismus der Betroffenen vermuten müssen.

Ein Fallbeispiel macht es deutlich

Die Bioresonanz-Redaktion berichtete von einem Fall aus einem reichhaltigen Fundus an Erfahrungsberichten. Dort hatte ein 45-jähriger Lackierer mit regelmäßigen Durchfällen aufgrund einer Laktoseintoleranz zu kämpfen, die zugleich von Heißhunger auf Süßes begleitet wurden. Eine typische Fallkonstellation, die bei solchen Beschwerdebildern regelmäßig auftaucht. Tatsächlich ergab die weitere Untersuchung Hinweise auf zahlreiche Regulationsstörungen im Stoffwechsel.

Auch die Wissenschaft entdeckte zwischenzeitlich Zusammenhänge zwischen Unverträglichkeiten und Stoffwechselstörungen. Beispielsweise haben Menschen mit Diabetes Typ 1 häufig auch eine genetische Disposition für eine Gluten-Unverträglichkeit. Bioresonanz-Experten empfehlen deshalb, bei Unverträglichkeiten stets den gesamten Organismus auf den Prüfstand zu stellen, um hinter mögliche Ursachen zu kommen.

Lesetipp: Das Fallbeispiel, näheres zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen und weitere Informationen finden sich im Online-Magazin der Bioresonanz-Redaktion.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ein Apfel mit einer Extra-Portion Selen

Höhere Nährstoffgehalte dank Spezial-Düngung

Einst wurden Nahrungsergänzungsmittel von der Werbung als Obstalternative gepriesen. Mit einem besonderen Apfel will die Hochschule Osnabrück den Spieß nun wieder rumdrehen: Er enthält mehr als zehnmal so viel Selen wie ein herkömmlicher Apfel und kann somit rund ein Drittel des Selen-Tagesbedarfs eines Erwachsenen decken. Möglich macht das ein Algendünger, der auf die Blätter der Apfelbäume aufgebracht wird und so den Selengehalt der reifen Äpfel erhöht.

Attraktiv erscheint solch eine natürliche Selenquelle in Frischobstform allemal. Denn der Selenbedarf des Menschen wird durch die alltägliche Ernährung oft nicht ausreichend gedeckt. Vor allem Menschen, die sich vegan oder vegetarisch und am liebsten mit heimischer Pflanzenkost ernähren möchten, haben es schwer ihren Bedarf zu decken. Wird über längere Zeit zu wenig Selen aufgenommen, leidet das Immunsystem. Mangelerscheinungen können das Risiko erhöhen, an Darm- oder Leberkrebs zu erkranken.

Der Grund für die schwierige Versorgungslage: In Europa sind die Böden vergleichsweise arm an Selen. Und steckt natürlicherweise wenig Selen im Boden, können auch die Pflanzen nur wenig Selen aufnehmen. Wer mehr Selen im Produkt haben will, muss also nachhelfen. Und das funktioniert am besten über eine Blattdüngung, wie die Osnabrücker Wissenschaftler in ihrem Forschungsprojekt herausfanden. Diese Idee ist dabei keineswegs eine Neuheit. Im Obstbau ist das Verfahren beispielsweise gängig, um den Calciumgehalt der Früchte zu verbessern. Blattgemüse wie Kopfsalat lässt sich über eine Blattdüngung mit Jod anreichern. Für den Selen-Apfel wurde ein Spezial-Dünger auf Algenbasis entwickelt, der den Selengehalt der Apfelsorte Elstar signifikant erhöht. Dabei ist es kein Zufall, dass die Wahl der Wissenschaftler auf die Apfelsorte Elstar fiel. Ziel war es, mit einer Sorte zu experimentieren, die gerne gegessen und auch in Deutschland angebaut wird. Auch aus Marketing-Sicht erscheint die Sortenwahl günstig. Sie vereint sich gut nachvollziehbar mit dem Schlagwort Selen zu dem Markennamen „Selstar“, unter dem die Apfel-Neuheit nun zunächst in rund 80 Supermärkten im nördlichen Teil Deutschlands angeboten wird.

Wer sich nun sorgt, dass die Extra-Portion Selen im Apfel geschmackliche Einbußen mit sich bringt, kann ganz beruhigt sein. Die selenreichere Elstar-Variante weist das gewohnt feste Fruchtfleisch und den typischen süß-säuerlichen Geschmack der Sorte Elstar auf. Optisch sticht seine intensive Rotfärbung hervor, die auf einen besonders hohen Polyphenolgehalt zurückzuführen ist. Und noch ein Extra hat die Apfel-Neuheit zu bieten: Sie ist ersten Beobachtungen zufolge allergenärmer als viele herkömmliche Apfelsorten. Woran das genau liegt und ob sich diese Eigenschaft noch verbessern lässt, wollen die Osnabrücker Wissenschaftler nun in einem Folgeprojekt in Kooperation mit der Universität Hamburg erforschen.

Dr. Christina Rempe, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/02/apfel-innovation-der-hochschule-osnabrueck-soll-das-immunsystem-auf-trab-bringen/

www.fruchthandel.de/newsnet/aktuelle-news/einzelmeldung-newsnet/mit-selstarr-gegen-den-selen-mangel/

Ernährung im Fokus, Ausgabe 1-2019, Bestell-Nr. 5981, 4,50 Euro, www.ble-medienservice.de/5981/ernaehrung-im-fokus-01-2019-zeitschrift-fuer-fach-lehr-und-beratungskraefte?number=5981

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Atemwegsinfekte in Zeiten von Corona

Erkältungssymptome sollten sofort therapiert werden

In Zeiten von COVID-19 ist es für Patienten mit Erkältungssymptomen zu einem No- Go geworden, das Haus zu verlassen. Das Robert Koch-Institut (RKI) und medizinische Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM), raten Patienten mit respiratorischen Symptomen – sei es aufgrund einer nachgewiesenen COVID-19-Erkrankung oder aufgrund des Verdachts – ohne Therapieempfehlung zur häuslichen Selbst-Isolation. Denn in den ersten Tagen einer Atemwegsinfektion besteht noch keine Gewissheit über den Auslöser des Infekts. Gleichzeitig ist die Infektiosität in der Anfangszeit am größten. Ist das der richtige Weg oder werden Betroffene mit Erkältungssymptomen sowie Angehörige im Stich gelassen? Ist es nicht genauso wichtig, erste Symptome bzw. Betroffene frühzeitig zu therapieren, um die Infektausweitung zu stoppen?

Kleiner Husten, große Wirkung: Sind mein Partner, mein Sohn oder meine Tochter mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert oder haben sie „nur“ einen akuten Atemwegsinfekt, der durch einen der mehr als 200 bekannten Erkältungsviren ausgelöst wurde? Mit dieser Frage sind zurzeit nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte und Apotheker in der Praxis konfrontiert. Die Empfehlung der DEGAM ist eindeutig: Bei leichten unspezifischen respiratorischen Symptomen und niedrigem Risiko sollten Patienten krankgeschrieben und für mindestens fünf bis sieben Tage isoliert werden. Die Arbeitsunfähigkeit (AU) ist erst beendet, wenn der Patient mindestens 48 Stunden lang symptomfrei war. Im Rahmen des Kompetenz-Kollegs diskutierten der Internist und Pneumologe PD Dr. med. Kai-Michael Beeh, die Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Petra Sandow und der Apotheker Steffen Kuhnert darüber, ob die reine Isolation für Patienten mit Atemwegserkrankungen die richtige Lösung ist und wie ergänzend dazu eine adäquate Therapie auf Basis einer kompetenten Beratung aussehen sollte.

Aktuell werden Patienten und Angehörige mit ihren Ängsten allein gelassen. Solange eine mögliche Erkrankung an COVID-19 nicht durch einen negativen Test ausgeschlossen ist, sorgen sie sich nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um die ihrer Angehörigen und Kontaktpersonen. Hinzu kann die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes kommen oder eine wirtschaftlich angespannte Situation durch Kurzarbeit. Fest steht: Die aktuelle Pandemie-Lage hat die Aufmerksamkeit für Atemwegserkrankungen deutlich erhöht. Daher gilt es nach Meinung der drei Experten, die Symptome bei akuten Atemwegsinfekten so schnell wie möglich zu lindern und eine Ausweitung des Infekts zu vermeiden. Sie waren sich einig: Patienten, die aufgrund respiratorischer Symptome ohne Therapieempfehlung in Quarantäne geschickt werden, erleben eine besonders belastende Situation.

Die Lunge lüften

Um einer Ausweitung von Atemwegsinfekten entgegen zu wirken, empfiehlt sich die frühzeitige Therapie mit ELOM-080, dem Wirkstoff in GeloMyrtol® forte. Er verbessert die mukoziliäre Clearance durch seine sekretomotorischen, mukolytischen und sekretolytischen Wirkweisen. Die Aktivität der Flimmerhärchen wird deutlich gesteigert, der Schleim verflüssigt und das Sekret mit anhaftenden Keimen schneller abtransportiert. Die Lunge wird quasi „gelüftet“. Eine Übersichtsarbeit zeigt zudem, dass der rein pflanzliche Wirkstoff ELOM-080 die Symptome akuter Atemwegsinfekte lindert und die Krankheitsdauer deutlich verkürzt.

Das pharmazeutische Unternehmen Pohl-Boskamp startet derzeit in Deutschland eine multizentrische, placebokontrollierte Studie, an der sich mehrere Universitätskliniken beteiligen. Die „COVARI-Studie“ soll die Frage beantworten, ob sich der Krankheitsverlauf der mit dem neuartigen Coronavirus (SARSCoV- 2) infizierten Patienten durch den Einsatz von ELOM-080 verbessern lässt. Untersucht wird dabei der Verlauf von schwer erkrankten, sauerstoffpflichtigen COVID-19-Patienten, die im Krankenhaus auf der Isolierstation behandelt werden.

Die G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Hohenlockstedt, Schleswig-Holstein, gehört zu Deutschlands führenden mittelständischen Pharmaunternehmen, das sich bewusst für den Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland entschieden hat. Inhaberin Marianne Boskamp leitet das familiengeführte Unternehmen in der vierten Generation – zusammen mit ihrem Ehemann, Dr. Henning Ueck. Pohl-Boskamp produziert qualitativ hochwertige Arzneimittel und Medizinprodukte zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen. Das Unternehmen vertreibt internationale Markenprodukte wie GeloMyrtol® forte & Myrtol®, GeloRevoice®, Yamato®Gast, NYDA®, Kalmeda®, LOYON und Gepan®.

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Bahrenfelder Marktplatz 7
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Ein Apfel ist gesund

Zwei machen die Leber fett

Vitaminmangel ist in Europa aufgrund unserer reichhaltigen Nahrung so gut wie nicht mehr existent. Noch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts war die Ernährungssituation eine ganz andere. Damals, genauer 1866, kam der Ratschlag »An apple a day keeps the doctor away« in Mode. Heute sagen Ernährungswissenschaftler und Hepatologen stattdessen kurz und bündig: Ein Apfel ist gesund. Zwei machen die Leber fett. Aber stimmt das wirklich? Ja. Sie werden staunen.

Unser Körper braucht keine Fruktose

Obst oder Obstsäfte – zum Beispiel die inzwischen so beliebten »Smoothies« – enthalten einen hohen Anteil von Fruktose – Fruchtzucker. Der Körper braucht Fruktose eigentlich gar nicht. In kleinen Mengen werden Magen, Darm und Leber trotzdem problemlos damit fertig. Doch für die sinnvolle Verarbeitung größerer Mengen sind sie von der Evolution nicht ausgelegt.

Dennoch konsumieren wir alle zunehmend Fruktose, vor allem als vermeintlich gesunden Ersatz für den in jüngster Zeit immer heftiger geschmähten raffinierten Zucker. Wie viele Nahrungsmittel Fruktose enthalten, ohne dass wir es womöglich ahnen, enthüllt eine Liste, die für Menschen zusammengestellt wurde, die Fruktose wegen Unverträglichkeit meiden müssen. Hier ein Auszug:

  • Fertigmüsli
  • Wurst
  • Mais
  • Mayonnaise
  • Brot, auch Vollkornbrot
  • praktisch alle Diabetikerprodukte
  • Wein
  • alles, was Sorbit enthält

Gelangt Fruktose in die Leber, kann sie dort nicht in Brennstoff umgewandelt werden. Denn – wie gesagt: Die Evolution hat nicht vorhergesehen, dass wir dereinst Fruktose in rauen Mengen tanken würden. Um sie dennoch loszuwerden, verarbeitet sie die Leber, verkürzt gesagt, zu Fett.

Was bei der Verarbeitung von Fruktose geschieht, war lange Zeit nicht völlig klar. Zunehmend mehr Forscher hatten aber einen Verdacht und stritten darüber mit ihren Kollegen: Kann es sein, dass Fruktose wesentlich für die rapide Entwicklung der Volkskrankheit Nummer eins, der nichtalkoholischen Fettleber, mitverantwortlich ist? Erst im Jahr 2009 lieferte die amerikanische Molekularbiologin und Ernährungsforscherin Dr. Kimber L. Stanhope von der US-amerikanischen University of California at Davis dafür mit einem Versuch den schlagenden Beweis.

Fruktose ist also beileibe nicht so gesund, wie wir gemeinhin vermuten. Fans von Weingummis, Gummibären oder Fruchtbonbons werden das nicht gerne hören. Denn Gummibären gehören in den Käfig und nicht in die Tüte. »Fruchtiger Genuss ohne Zucker«, verheißt die Aufschrift auf Gummibärenpackungen. Oder nehmen wir zum Beispiel einen viel beworbenen »Kinderbonbon«: »Viel Fruchtsaft« und »viele Vitamine« verheißt die Werbung. Tja – aber wie werden die Gummibärchen und Bonbons ohne Zucker süß? Indem stattdessen Fruchtzucker, also Fruktose, eingesetzt wird.

Auszug aus:

Ansgar W. Lohse, Ulf C. Goettges

Das Schweigen der Leber

Die lebenswichtigen Geheimnisse eines stillen Organs

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020

Buch EUR [D] 16,99 EUR [A] 17,50

EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99

ISBN Buch: 9783432112718

ISBN EPUB: 9783432112725

Die Autoren:

Prof. Dr. Ansgar W. Lohse studierte Medizin und Philosophie in Göttingen, London und Harvard. Dame Sheila Sherlock, die Begründerin des Faches Hepatologie (Leberkunde), führte ihn in London in die fantastischen Welten der Leber ein. Nach Forschungszeit am Weizmann-Institut in Israel und Ausbildung in Mainz ist er heute Klinikdirektor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Lohse leitet mehrere große Verbünde zur Leberforschung. 2018 berief ihn die Europäische Kommission zum Koordinator des Europäischen Referenznetzwerkes für Lebererkrankungen.

Ulf C. Goettges war Mitglied der Chefredaktionen von Welt am Sonntag, Berliner Zeitung und der Bild-Zeitung. Heute arbeitet er als (Buch-)Autor. Die Begeisterung für das Thema „Leber“ entdeckte er als Patient. Nachdem ihm Prof. Lohse und sein Team das Leben gerettet hatten, stellte er so viele Fragen, dass daraus die gemeinsame Idee zu diesem Buch entstand.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Group, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711 8931-167, bettina.ziegler@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed