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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ballaststoffe, Magnesium, Pantothensäure

Referenzwerte überarbeitet

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die Referenzwerte für die Zufuhr von Ballaststoffen, Magnesium und Pantothensäure überarbeitet. Sie werden von der DGE gemeinsam mit den Gesellschaften für Ernährung aus Österreich (ÖGE) und der Schweiz (SGE) herausgegeben.

Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, die unverdaut oder nicht vollständig verdaut in den Dickdarm gelangen. Sie sind wichtig für die Verdauung und wirken bei einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme Verstopfungen entgegen. Eine hohe Ballaststoffaufnahme kann unter anderem Herzkreislauferkrankungen, Typ-2-Diabetes und Dickdarmkrebs vorbeugen. Da Ballaststoffe für den menschlichen Körper nicht lebensnotwendig sind, wird kein Bedarf, sondern ein Richtwert für die Zufuhr bestimmt. Er liegt für Erwachsene weiterhin bei mindestens 30 Gramm täglich. Die meisten Menschen nehmen mit 18 bis 19 Gramm pro Tag zu wenig Ballaststoffe auf. Gute Lieferanten sind vor allem pflanzliche Lebensmittel wie verschiedene Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen.

Magnesium ist ein Mineralstoff, der im Körper viele wichtige Aufgaben erfüllt – etwa für Muskelkontraktion, Herzrhythmus und Blutdruck. Es wurden Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr ermittelt, die bei 350 Milligramm für Männer und 300 Milligramm für Frauen pro Tag liegen. Ein Mangel ist bei gesunden Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung selten, erklärt die DGE. Der Mineralstoff kommt in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Einen hohen Magnesiumgehalt haben Kerne und Samen wie Mandeln, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam. Weitere Quellen sind Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse wie Spinat, Fisch und Meeresfrüchte.

Pantothensäure ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe und als Bestandteil des Coenzyms A an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Dazu gehört etwa der Auf- und Abbau von Fettsäuren und der Aufbau von Cholesterin. Für Pantothensäure wird ein Schätzwert für eine angemessene Zufuhr angegeben, der bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren bei 5 Milligramm pro Tag liegt. Für Stillende wurde der Wert auf 7 Milligramm pro Tag erhöht. Diese Empfehlungen sind durch eine ausgewogene vollwertige Ernährung gut zu erreichen. Besonders reich an Pantothensäure sind tierische Lebensmittel wie Hühnereier, Fisch und Weichkäse, aber auch Pilze, Erdnüsse, Nüsse und Vollkornmehl.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Referenzwerte und Ausgewählte Fragen und Antworten zu Ballaststoffen:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/ballaststoffe/

https://www.dge.de/index.php?id=1570

zu Pantothensäure:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/pantothensaeure/

www.dge.de/index.php?id=1574

zu Magnesium:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/

www.dge.de/index.php?id=1572

Internationaler Vollkorn-Gipfel: Täglich 30 Gramm Ballaststoffe als weltweites Ernährungsziel

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/november/internationaler-vollkorn-gipfel-1/

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
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Studie belegt: Kupfer killt Krankheitserreger

Forscher aus Chile und den USA trugen in einer Meta-Studie Erkenntnisse aus über 20 Jahren medizinischer Kupfer-Forschung zusammen. Das Fazit: Das Edelmetall kann ein Joker im Kampf gegen die Corona-Pandemie sein. Denn es legt die gefährlichen SARS-Viren in kürzester Zeit lahm. Ein Stuttgarter Unternehmen macht sich diese Eigenschaft des Kupfers zunutze und bietet innovative Masken, doppelt sichere Raumluftreiniger sowie Produkte für eine nachhaltige Handhygiene an.

Doktor Aaron Cortes, Forscher am Universitätsklinikum in der chilenischen Hauptstadt Santiago, verhilft altem Wissen zu neuem Ruhm. Gemeinsam mit Jorge Zuniga, Assistenzprofessor an der Universität in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska, untermauerte er jetzt eine jahrtausendealte Einsicht: Kupfer hilft gegen Ansteckung. Bereits im altägyptischen Smith-Papyrus, einem der ältesten bekannten Schriftstücke überhaupt, hielten die Menschen diese Erfahrung fest. Was lange überliefert wurde, geriet jedoch irgendwann in Vergessenheit. Erst neuere Untersuchungen beschäftigten sich wieder mit den gesundheitsförderlichen Eigenschaften des Kupfers. Cortes und Zuniga haben diese wissenschaftlichen Erkenntnisse jetzt in einer Meta-Studie zusammengefasst. Denn sie wollten wissen, ob das Metall uns auch im Kampf gegen das Corona-Virus helfen kann. Ihr Fazit fällt positiv aus.

„Wirksame und kostengünstige Strategie gegen Infektionskrankheiten“

Cortes und Zuniga konnten weltweit elf zwischen 1998 und 2020 durchgeführte Studien finden, die sich mit der antiviralen Wirkung des Kupfers beschäftigen. Die Forschungsberichte bestätigen durchgehend die Wirksamkeit des Edelmetalls. Die untersuchten Studien zeigen, dass Kupfer, Kupferlegierungen und Kupferoxid in kurzer Zeit krankmachende Organismen wie Corona-, Grippe- und HIV-Viren eliminieren. Dabei scheint das Metall die Hülle der Viren aufzubrechen und ihre RNA, das heißt den Träger der Erbinformationen, regelrecht zu zerlegen. Die Forscher schlagen den Einsatz von Kupfer daher als wirksame und kostengünstige ergänzende Strategie vor, um die Übertragung von Infektionskrankheiten zu begrenzen.

Kupfer für Oberflächen, Masken oder Kleidung …

Die Möglichkeiten, Kupfer für den Infektionsschutz einzusetzen, sind breit und noch lange nicht ausgelotet. Der Werkstoff bietet sich zum Beispiel für alle Oberflächen an, die viele Menschen anfassen: Türklinken, Geländer, Haltegriffe, Lichtschalter … Cortes und Zuniga schreiben, dass der Einsatz von Kupfer und Nanoverbindungen auch in Filtern, Gesichtsmasken oder Kleidung sinnvoll sei.

Deutsches Unternehmen setzt Erkenntnisse um

Das Unternehmen Ueberschär in Stuttgart beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung der Erkenntnisse. „Wir freuen uns sehr, dass Studien, wie die von Cortes und Zuniga die öffentliche Aufmerksamkeit auf die hohe Effektivität des Kupfers bei der Zerstörung von Corona-Viren lenken“, sagt Geschäftsführer Axel Ueberschär. „Denn Kupfer bietet uns viele neue Möglichkeiten im Kampf gegen die Pandemie, die wir ausschöpfen sollten.“

Masken, Raumluftreiniger, Handdesinfektion

Gemeinsam mit seinem Bruder Volker Ueberschär aus Baden-Baden sowie dem Ideengeber Harald Vogel machte er sich ans Werk: Bereits Mitte 2020 begannen die drei, Mund-Nasen-Bedeckungen zu produzieren, die ein Kupfervlies enthalten. Sowohl OP- als auch FFP2-Masken mit Edelmetalleinlage haben die schwäbischen Tüftler inzwischen im Angebot.

Weiter ging es mit der Raumluftreiniger-Serie Coppa. Die Geräte filtern die Luft mit einem hoch leistungsfähigen HEPA H13 Synthetikfilter, der durch ein Kupfergewebe ergänzt wird und die Viren auf diese Weise gleich unschädlich macht. Je nach Größe kommen die mobilen Luftreiniger in Büros, Arztpraxen, Geschäften, Schul- und Kitaräumen oder in Wohnungen zum Einsatz.

Der neueste Coup: Der Handschmeichler cOper sorgt mit seinem galvanischen Kupferüberzug für zuverlässige Handhygiene unterwegs. „Die Anwendung ist nebenwirkungsfrei und der Effekt verbraucht sich nicht. Der Handschmeichler funktioniert nach Jahren noch genauso gut, wie am ersten Tag“, erklärt Axel Ueberschär.

Gemeinsam die Pandemie bekämpfen

Die Brüder Axel und Volker Ueberschär freuen sich über Kontakte zu Unternehmen und Institutionen, die sich ebenfalls mit dem Themenfeld beschäftigen, um gemeinsam neue Anwendungen zu entwickeln und mehr öffentliche Aufmerksamkeit auf das Metall Kupfer als Pandemiebekämpfer zu lenken. „Das kann Leben retten“, betonen sie.

Weitere Informationen und Kontaktdaten:
– Aaron A. Cortes, Jorge M. Zuniga, The use of copper to help prevent transmission of SARS-coronavirus and influenza viruses. A general review: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7428768/
– Coppa-Website: www.coppa.me
– Ueberschär-Website: www.ueberschaer.de

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Wir bieten unseren Kunden eine umfassende Beratung und ganzheitliche Abwicklung rund um Büroeinrichtung, Büroorganisation und Gesundheitsmanagement. Als zertifiziertes Ergonomie Kompetenzzentrum des IGR e.V. bieten wir Lösungen für ergonomische und produktive Büroarbeitsplätze.
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Einfach. Schnell. Schlank

Unkompliziert und lecker – kalorienarme Gerichte in Nullkommanichts gekocht

Jacky Malina – bekannt von ihrem gleichnamigen Blog und Instagram-Account – motiviert und inspiriert. Wer nicht lange in der Küche stehen möchte und sich mit wenigen Zutaten einfach aber lecker schlank kochen möchte, der ist bei ihr genau richtig.

Sie hatte selbst einige gescheiterte Crash-Diäten hinter sich und irgendwann die Nase voll von Verzicht und dem ewigen Jo-Jo-Effekt, als sie sich schließlich bei WW® anmeldete. Mit einer langfristigen, gesunden Ernährungsumstellung hat sie es geschafft, ihr persönliches Wohlfühlgewicht zu erreichen. Gleichzeitig entdeckte sie die Liebe zum Kochen und Backen und teilt ihre Rezepte seitdem regelmäßig mit ihren vielen begeisterten Fans und Follower*innen.

In ihrem ersten Kochbuch „Einfach. Schnell. Schlank.“ gibt es jetzt 80 leckere Schlankrezepte à la Jacky, bei denen man auf nichts verzichten muss.

Rezepte für jeden Tag: Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks und viele Meal-Prep-Ideen – egal ob vegan, vegetarisch, mit Fleisch, herzhaft oder süß!

Aus dem Inhalt:

  • Wochenplanung
  • Frühlingsrezepte, z.B. Pancakes mit Erdbeeren, Shakshuka, Ofenspargel, Röstblumenkohl
  • Sommerrezepte, z.B. Tomaten-Lachs-Omelett, Smoothie Bowl, Couscous-Salat, Bohnencurry
  • Herbstrezepte, z.B. French Toast, Kürbis-Bolognese, Spätzle mit Pfifferlingen, Zwetschgencrumble
  • Winterrezepte, z.B. Weißkohl-Hackfleisch-Pfanne, Linseneintopf, Winterknollensuppe, Stollen-Konfekt

Jacky Malina begeistert mit ihren einfachen Rezepten nicht nur Menschen, die wie sie mit WW® abnehmen möchten, sondern auch viele andere treue Blog– und Instagram-Leser, die immer wieder nach neuen Ideen zum Nachkochen suchen. Als WW®-Ernährungsberaterin und Community-Mitglied weiß sie genau, was Menschen mit zu viel Gewicht bewegt, und womit man sie zum Mitmachen und -kochen motivieren kann. Sie liebt es, in ihrer kreativen Küchenwerkstatt bei Salsa-Musik neue Gerichte zu kreieren und ihre Familie und Freunde zu bekochen.

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Constanze Schwarz, Südwest Verlag

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Str. 28 | 81673 München

Tel. + 49 (0) 89-41 36-32 32 ∙ Fax +49 (0) 89-41 36-35 07

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Rheuma und die umstrittenen Übersäuerung

Rheuma und die umstrittene Übersäuerung

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Stoffwechsel als Ursache von Rheuma

Rheuma hat viele Gesichter und noch viel mehr Ursachen. Der Zusammenhang zum Stoffwechsel wurde zwischenzeitlich wissenschaftlich bestätigt. Umstritten ist die Frage, welche Bedeutung die Übersäuerung hat. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge und zeigt einen Lösungsansatz auf.

Zusammenhang von Rheuma und Stoffwechsel

Rheuma charakterisiert sich durch entzündliche und degenerative Prozesse an den Gelenken. Anwender:innen der Naturmedizin haben den Stoffwechsel als einen wichtigen Faktor schon lange im Visier. Inzwischen wird dieser Zusammenhang von der Wissenschaft bestätigt.

So wurde die Psoriasis-Arthritis mit dem metabolischen Syndrom in Verbindung gebracht. Dies ergab eine Untersuchung der Universität Toronto an insgesamt 2.254 Patient:innen mit Psoriasis in Nordamerika und Israel. Im Hinblick auf den Stoffwechselbezug ergaben sich eindeutige Ergebnisse: 75 Prozent waren übergewichtig oder fettleibig. Bei 54 Prozent davon fand sich eine ungünstige Zunahme an Bauchumfang. 49 Prozent hatten eine Fettstoffwechselstörung mit zu hohen Blutfetten. (Schuppenflechte: Herz-Kreislauf-Risiken in den Blick nehmen, Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Auch das Deutsche Forschungsnetzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e.V. bestätigte eine Wechselwirkung von metabolischen Stoffwechselerkrankungen und entzündlichen Gelenkerkrankungen. Dazu wurden 2.500 Personen befragt. Dabei bestätigte sich, dass die Stoffwechselerkrankung Diabetes eine häufige Begleiterkrankung vin Rheuma in Form der rheumatoiden Arthritis ist (Wilfried-Lorenz-Versorgungsforschungspreis für Arbeit zur Koinzidenz von rheumatoider Arthritis und Diabetes, Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e.V. Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Rheuma, der Stoffwechsel und die Übersäuerung

Im Zuge von Stoffwechselstörungen rückt nach Ansicht von Bioresonanz-Therapeuten die Übersäuerung bei Rheuma in den Fokus. Gemeint sind reaktionsfreudige aggressive Säure-Verbindungen, die den Gelenken zu schaffen machen und somit den Nährboden für die fatalen Entzündungsprozesse sind.

Diese Frage ist unter Mediziner:innen äußerst umstritten. Vor allem in der klinischen Medizin bestehen große Bedenken. Allerdings dürfte dies auf einem Missverständnis beruhen. Die Bioresonanz-Redaktion hat sich ausgiebig mit dieser Frage beschäftigt und versucht, dieses Missverständnis aufzuklären. Mehr in dem Beitrag: Übersäuerung mitverantwortlich bei Gelenkerkrankungen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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ÖKOPUR Mundspray

Nutzen und Unbedenklichkeit wissenschaftlich bestätigt

Maßnahmen wie Abstand halten, Hände- und Flächendesinfektion, Luftreinigung sowie das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sollen das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus minimieren, die hauptsächlich über eine Tröpfcheninfektion und Aerosole erfolgt. Das als Kosmetikprodukt zugelassene ÖKOPUR® Mundspray wurde nun bei weiterführenden klinischen Tests der Medizinischen Universität Innsbruck in seiner antiviralen Wirksamkeit nochmals bestätigt. Zusätzlich zeigen aktuelle Untersuchungsergebnisse, dass sich bei Anwendung des Mundsprays keine negativen Effekte auf die Zellen der oberen Atemwege einstellen. Damit wird das ÖKOPUR Mundspray gerade in Zeiten wie diesen zu einem unentbehrlichen Begleiter.

In wissenschaftlichen Labortests der Medizinischen Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (hmm) wurde die antivirale Wirksamkeit des ÖKOPUR® Mundsprays in verschiedenen Konzentrationen (20 %, 50 % und 80 %) untersucht und es wurden unabhängige Inkubationszeitpunkte (15, 30 und 60 Sekunden) getestet. Obwohl das ÖKOPUR® Mundspray bislang eine Zulassung als Kosmetikprodukt hat, sind die Daten der Untersuchungen auch in Bezug auf Corona-Viren vielversprechend: Bereits eine Konzentration von 80 % bewirkt eine Reduktion der Virenlast bis zu 100 % und das innerhalb von 60 Sekunden, d.h. Coronaviren, inklusive der Delta-Variante, werden innerhalb von einer Minute abgetötet.

Unbedenklichkeit klinisch getestet

Darüber hinaus wurden jetzt aktuelle Ergebnisse zur Unbedenklichkeit der Anwendung das ÖKOPUR® Mundspray vorgestellt. Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck testeten gemeinsam mit dem hmm drei verschiedene Konzentrationen der Mundspüllösung mit Hilfe der TEER-Messmethode, um die Barrierefunktion der Epithelzellen nach der Anwendung des Mundsprays zu untersuchen.

Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich bei Anwendung des ÖKOPUR® Mundsprays keine negativen Effekte auf die Zellen der oberen Atemwege einstellen. Die Tests belegen somit, dass die Anwendung des ÖKOPUR® Mundsprays nicht nur besonders effektiv, sondern auch bedenkenlos anwendbar ist. Das ÖKOPUR® Mundspray ist sowohl in Apotheken als auch direkt online erhältlich unter: https://purmedical.de/Mundhygiene/

Über ÖKOPUR®
2012 gegründet bietet die ÖKOPUR GmbH heute eine umfangreiche Produktpalette an Desinfektionsmitteln und verfolgt dabei das Ziel, eine Alternative zu gängigen Desinfektionsmitteln auf Alkoholbasis herzustellen. Um den hohen Bedarf decken zu können, produziert ÖKOPUR das Produktsortiment in den Betriebsstätten in Buchen im Odenwald sowie in Hall in Tirol und exportiert seine Produkte in ca. 20 Länder weltweit. Neben Firmenbeteiligungen für den Vertrieb in der Schweiz und Deutschland sind weitere internationale Beteiligungen und Niederlassungen in Planung. ÖKOPUR steht als Lieferant auf der für Desinfektionsmittel maßgeblichen Liste der ECHA (Europäische Chemikalien Behörde) und entspricht somit den gesetzlichen Voraussetzungen für den europäischen Markt.

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Buchinger Wilhelmi: Digitales Angebot für Heilfasten

Heilfasten für alle

Die Pioniere des medizinischen Heilfastens, die Kliniken Buchinger Wilhelmi, verwirklichen ihre Vision, das medizinische Heilfasten all jenen zu ermöglichen, die ein Smartphone nutzen. Die sich in Familienbesitz befindlichen und in der vierten Generation geführten Kliniken mit Standorten in Überlingen am Bodensee und in Marbella in Spanien haben ein Expert:innenteam zusammengestellt, welches das bisherige Klinik- und Heilfastenangebot digital erweitern und ergänzen wird.

In den kommenden Monaten wird Buchinger Wilhelmi ein umfassendes Digitalangebot fertigstellen, um Heilfasten nach dem Buchinger-Wilhelmi-Programm AMPLIUS® | MED gesunden Menschen auch ohne Klinikaufenthalt zu ermöglichen. Im Zentrum des digitalen Fastenerlebnisses steht eine Heilfasten-App, die in enger Zusammenarbeit mit der medizinischen und wissenschaftlichen Leitung der Kliniken entwickelt wurde. Die Inhalte der App basieren zum einen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der internationalen und klinikinternen Fastenforschung und zum anderen auf dem Wissen, das aus 100 Jahren Erfahrung und Expertise sowie über 250.000 Fastenverläufen resultiert.

Buchinger Wilhelmi bietet seinen Gästen in den Kliniken in Überlingen und Marbella medizinisch betreutes, ganzheitliches Heilfasten auf höchstem Niveau. Erst im Oktober wurde die Klinik bei den World SPA Awards zur „World“s Best Wellness Clinic“ gekürt. Da die Nachfrage seit Jahren kontinuierlich steigt und in den Kliniken allein nicht mehr bedient werden kann, erweitert Buchinger Wilhelmi sein Spektrum nun um ein digitales Angebot – um seine Mission, Menschen zu einem gesunden und erfüllten Leben zu verhelfen, weiterverfolgen zu können.
„Mit unserer App stellen wir unsere Expertise im medizinischen Heilfasten einem breiten Publikum zur Verfügung. Die Erkenntnisse unserer Forschungsreihen fließen kontinuierlich in die App und weitere digitale Produkte ein. Auf diese Weise möchten wir unser Wissen, unsere Erfahrung und das medizinische Heilfasten allen zugänglich machen“, so Victor Wilhelmi, Urenkel des Klinikgründers Dr. Otto Buchinger.

Auch die Gäste der Kliniken profitieren von der neuen App: Für sie gibt es künftig vor, während und nach ihrem Aufenthalt ergänzende Informationen von den Expert:innen beider Kliniken. Dieses geballte Wissen und ein engerer Austausch mit dem therapeutischen und medizinischen Team vor Ort wird den Gästen dabei helfen, in der Klinik Erlerntes auf einfache Weise im Alltag umzusetzen und gesunde Gewohnheiten zu etablieren.

Der Arzt Dr. med. Otto Buchinger (1878-1966) gilt als der Begründer des medizinischen Heilfastens. Er entwickelte in den 1920er-Jahren einen ganzheitlichen Heilfastenansatz, der bis heute Kern des Buchinger-Wilhelmi-Programms AMPLIUS® | MED ist und stetig an die neuesten medizinischen Erkenntnisse angepasst wurde und wird. Mehr noch: Buchinger Wilhelmi trägt durch das Initiieren und Begleiten wissenschaftlicher Studien aktiv zur stetigen Optimierung des modernen Heilfastens bei.

Hoch über dem See und mit atemberaubender Aussicht liegen die Häuser von Buchinger Wilhelmi am Bodensee. Von hier geht der Blick über den waldgesäumten Überlinger See und die Insel Mainau bis hin zu den Gipfeln der schneebedeckten Alpen. In dieser einmaligen, nahezu mediterran anmutenden Landschaft erkannte Otto Buchinger den idealen Ort für eine Fastenklinik, wie er sie sich vorstellte: naturnah, großzügig und inspirierend.

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Neuer humboldt-Gesundheitsratgeber: Das Leber-Buch

Alles über die Leber – umfassend, aktuell, verständlich

Die Bedeutung der Leber für unsere Gesundheit ist kaum zu überschätzen. Als zentrales Stoffwechselorgan spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung des Körpers – und ist dabei enormen Belastungen ausgesetzt: Alkohol, Medikamente, Fette und Umweltgifte machen ihr ebenso zu schaffen wie Infektionen oder die Folgen von Stoffwechselerkrankungen.

In der 4. aktualisierten und erweiterten Auflage des „Leber-Buchs“, die nun erschienen ist, haben zahlreiche Expertinnen und Experten der Deutschen Leberstiftung alles zusammengefasst, was es über die Leber zu wissen gibt – umfassend, verständlich und aktuell.

Wie schützt man seine Leber?

Klaglos und geduldig verrichtet die Leber in unserem Körper ihre lebenswichtigen Dienste. Das zentrale Organ für Stoffwechsel und Entgiftung ist unerhört leistungsfähig und verzeiht vieles. Wenn die Leber erkrankt, leidet sie meist stumm, viele Erkrankungen bleiben lange Zeit unbemerkt. Deshalb verdient die Leber unsere ganze Aufmerksamkeit: Wie ist sie aufgebaut, welche Aufgaben hat sie, mit welchen vorbeugenden Maßnahmen kann man sie vor Erkrankungen schützen? Im Ratgeber erklären die Autoren, warum die Leber so wichtig für unseren Körper ist. Anhand von vielen Bildern, Comics und Beispielen zeigen sie, wie man eine Lebererkrankung erkennt.

Lebererkrankungen – was tun?

Wer auf sein Gewicht achtet, wer sich gesünder ernährt, wer seinen Alkoholkonsum kontrolliert und wer etwas für seine körperliche Fitness tut, der hat gute Chancen auf Heilung einer Lebererkrankung.

Selbst vergrößerte Lebern können durch einen bewusst gesunden Lebensstil wieder auf das Normalmaß zurückgehen. Was man aktiv für die Gesundheit seiner Leber tun kann, aber auch welche medizinischen Therapien es gibt, erklären die Autoren. Sie zeigen den aktuellen Stand der Forschung und beantworten die wichtigsten Fragen zu Lebererkrankungen.

Der Herausgeberin und die Autoren

Die Deutsche Leberstiftung setzt sich mit vielfältigen Aktivitäten für eine bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen ein. Dafür betreibt sie Forschungsförderung und führt eigene wissenschaftliche Projekte durch. Mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Sie bietet außerdem medizinische Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und Apotheker.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber

Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

Immunsystem - Störungen frühzeitig erkennen

Immunsystem – Störungen frühzeitig erkennen

Am Beispiel Alzheimer: Immunsystem lange vor der Krankheit erhöht aktiv

Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das Immunsystem lange vor dem Auftreten einer immungeförderten Erkrankung erhöht aktiv, wie es jetzt am Beispiel Alzheimer aufgezeigt wurde. Ganzheitsmediziner:innen empfehlen, Störungen des Immunsystems frühzeitig zu identifizieren.

Immunsystem: neue Erkenntnisse zu Entzündungsmarker

Das Immunsystem des Gehirns ist durch Entzündungsprozesse maßgeblich an der Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung beteiligt. Die Medizin spricht von der sogenannten Neuroinflammation.

Nach neueren Erkenntnissen des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) sind manche Entzündungsmarker bereits dann auffällig, wenn noch keine Krankheitssymptome auftreten. Die Forschenden schätzen, dass dieser zeitliche Vorlauf zehn bis zwanzig Jahre betragen kann (Alzheimer-Forschung: Entzündungsmarker frühzeitig auffällig, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Der ganzheitliche Blick

Diese Einschätzung deckt sich mit der Erfahrung von Ganzheitsmediziner:innen. Nach ihrer Auffassung besteht eine Krankheit nicht erst, wenn sie klinisch auffällig wird. Die traditionelle Naturmedizin geht davon aus, dass zahlreiche Störungen im Organismus bereits sehr früh dazu beitragen können, dass das Immunsystem auf den Plan gerufen wird. In der Folge können Fehlregulationen über lange Zeit andauern, bevor die eigentliche Erkrankung klinisch nachweisbar wird. Die jetzigen Erkenntnisse unterstreichen diese Vermutung.

Weitere Informationen zum Immunsystem

Der erfahrene Gesundheitsexperte Michael Petersen widmet in seinem Buch „Der Trick mit dem Immunsystem“ ein ganzes Kapitel der Frage, wodurch das Immunsystem gestört werden kann. Dazu verbindet er traditionelles Wissen mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um dieses Thema. Außerdem beschreibt er Lösungswege, auf welche vielfältige Weise das Immunsystem mit natürlichen Mitteln unterstützt werden kann.

Buchdaten: Michael Petersen, Der Trick mit dem Immunsystem, ISBN 978-1-5498- 0187-7, Info-Seite zum Buch.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Fleischarme Kost

Studie bewertet Vor- und Nachteile

Eine fleischarme Kost ist gut für Gesundheit, Umwelt und Tierwohl. Allerdings können die Auswirkungen je nach Lebensmittelwahl sehr unterschiedlich sein, hat eine Studie der Universität Bonn gezeigt.

Was wir essen, hat Folgen für das Klima. Weltweit wird mehr als ein Viertel der menschlichen Treibhausgasemissionen durch unsere Ernährung verursacht, wobei die Nutztierhaltung einen großen Anteil einnimmt. Gleichzeitig wirkt sich die Lebensmittelwahl aber auch auf unsere Gesundheit und das Tierwohl aus.

Um die Hintergründe näher zu beleuchten, haben die Forschenden eine typisch westliche Ernährung als Referenzkost mit drei alternativen fleischarmen oder fleischlosen Ernährungsweisen verglichen. Dabei handelte es sich um eine Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse, eine Mittelmeerkost mit mehr Fisch und eine vegane Ernährung. Mit Hilfe von verschiedenen Datenbanken wurden die jeweiligen Auswirkungen auf Gesundheit und Umweltaspekte wie Treibhausgasemissionen und Wasserverbrauch entlang der gesamten Lebensmittelkette beurteilt. Um den Effekt auf das Tierwohl einzuschätzen, wurde unter anderem berechnet, wie viele Tiere durch den Konsum ihr Leben verlieren und unter welchen Bedingungen sie gehalten werden.

Aus der „One-Health“-Perspektive stehen die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt in einem engen Zusammenhang. Jede der drei alternativen Ernährungsweisen war aus dieser Perspektive insgesamt nachhaltiger als eine typisch westliche Kost, aber nicht unter jedem Aspekt. Besonders vorteilhaft war eine vegane Ernährung. So waren die Folgen für den Klimawandel um mehr als die Hälfte reduziert. Allerdings ist die Erzeugung der pflanzlichen Lebensmittel mit einem erhöhten Wasserverbrauch verbunden (plus 80 %).

Die Mittelmeerernährung ist wie die vegane Kost gut für die Gesundheit. Aufgrund des erhöhten Anteils an Nüssen und Gemüse besteht aber ein erhöhter Wasserbedarf (plus 28 %). Wird das konsumierte Fleisch vollkommen durch Fisch und Meeresfrüchte ersetzt, ist der negative Effekt auf das Tierwohl sehr hoch. Das liegt vor allem daran, dass aufgrund der geringen Größe von Fischen mehr Individuen unter dieser Ernährungsform leiden. Bei einem erhöhten Honigverzehr müssen Bienenvölker intensiver bewirtschaftet werden. Das verkürzt die Lebensdauer der Insekten, ist in der Zeitschrift „Science of The Total Environment“ zu lesen.

Im Vergleich zu einer typisch westlichen Ernährung kann auch eine ausgewogene Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse und einem moderaten Fleischkonsum in vielen Aspekten punkten. Die Forschenden raten, den Eiweißbedarf insgesamt weniger aus tierischen Quellen zu decken und weniger Fertigprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel zu essen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-bonn.de

https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2021.151437

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/nachhaltige-ernaehrung/

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/

Heft „Mein Essen – Unser Klima“, Bestell-Nr. 1577, kostenlos, www.ble-medienservice.de/1577/mein-essen-unser-klima

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Lippenherpes: Ansteckende Bläschen

Frühzeitiges Behandeln zahlt sich aus

Lippenherpes ist weit verbreitet und kommt gerade auch in der kalten Jahreszeit häufiger vor. Betroffene Menschen haben kleine, nässende Bläschen an den Lippen, die schmerzen und jucken. Die verkrusteten Stellen benötigen Tage, manchmal auch Wochen, bis sie vollständig wieder abgeheilt sind. Da die Bläschen, beziehungsweise die Flüssigkeit daraus, hoch ansteckend sind, sollte Lippenherpes schnell behandelt werden.

Auslöser für die Lippenbläschen sind Viren vom Typ Herpes simplex. Die meisten Menschen tragen sie unbemerkt von klein auf in sich. Verschiedene Faktoren wie Sonnenstrahlen, Stress, Fieber oder ein geschwächtes Immunsystem können das Virus jederzeit reaktivieren. „Gerade jetzt, wo wir alle unter dem Pandemie-Stress leiden, die Haut rund um die Lippen vielleicht durch Masken gereizt und durch die Winterkälte auch rissig ist, kann Lippenherpes vermehrt auftreten.“ Dann bilden sich die charakteristischen juckenden Bläschen, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Man spüre als erstes Signal ein angespanntes, kribbeliges oder heißes Gefühl an der Stelle. Die Apothekerin rät: „Genau jetzt muss schon die frühe Behandlung anfangen. Sonst öffnen sich kurze Zeit später die Bläschen und verkrusten.“

Der frühe Beginn der Therapie kann die Beschwerden deutlich lindern, den Aus-bruch abschwächen und auch dazu führen, dass die Abheilung schneller vonstattengeht. Engel-Djabarian berichtet aus der Praxis: „Bei Herpesbläschen haben sich Virustatika wie Aciclovir oder Penciclovir bewährt. Die Wirkstoffe werden als Creme auf die betroffene Stelle – am besten mit einem Wattestäbchen – aufgetragen und können so die Ausbreitung der Viren und deren Vermehrung hemmen.“ Als natürliche Alternative werden Präparate mit Zink oder Melissenblätterextrakt genutzt, die ebenfalls lindernd wirken können. Apotheken beraten, welches Arzneimittel am besten geeignet ist. „Wichtig ist, dass der Wirkstoff gleich bei den ersten Symptomen konsequent aufgetragen wird. So kann meist ein schlimmerer Verlauf verhindert werden. In selteneren Fällen kommt es bei Herpesbläschen auch zu unangenehmen Nervenschmerzen oder zu Fieber.“

Neben der raschen Behandlung müssen Betroffene berücksichtigen, dass die Flüssigkeit aus den Bläschen hoch ansteckend ist. Sie sollten deshalb noch mehr als sonst auf Abstand und Hygiene achten, so Petra Engel-Djabarian: „Küssen oder enger Körperkontakt ist in der Phase unbedingt tabu. Bitte auch Gläser, Tassen, Zahnputzbecher oder Handtücher nicht gemeinsam nutzen. Nach dem Kontakt mit dem Bläschen immer direkt gründlich die Hände waschen. So kann man die weitere Verbreitung eindämmen.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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