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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Körpereigne Abwehr stärken

„GUTE“ Bakterien im Einsatz für die Mundgesundheit

Genau wie der Darm besitzt auch unser Mundraum einen eigenen Kosmos aus unzähligen unterschiedlichen Mikroorganismen. Was sich im ersten Moment vielleicht erschreckend anhört, ist für unsere Gesundheit ein großer Segen. Denn die sogenannte Mundflora, die sich aus hunderten Arten von Bakterien und Hefen zusammensetzt, bietet zusammen mit dem Speichel einen hervorragenden Schutzwall gegenüber Krankheitserregern, die in unsere Mundhöhle gelangen.

Allerdings funktioniert diese Barriere nur dann, wenn unsere Mundflora in Balance ist. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, können Erkrankungen des Mundraumes wie Gingivitis, Parodontitis und Karies die Folgen sein. Zum Glück lässt sich die Mundflora aber effektiv und einfach unterstützen – etwa mit den Lutschtabletten GUM® PerioBalance®, die eine klinisch getestete, patentierte Kombination von zwei sich ergänzenden Stämmen des Limosilactobacillus reuteri Prodentis® (früher bekannt als Lactobacillus reuteri) enthalten.

Unsere Mundhöhle bildet die Pforte zwischen der Außenwelt und unserem Inneren. Über den Mundraum gelangt aber nicht nur Nützliches wie Sauerstoff und Nahrung in den Organismus – auch Viren, Bakterien oder Pilze bedienen sich der Körperöffnung, um in unser Inneres zu gelangen. Zum Schutz vor unerwünschten Eindringlingen besitzt der Mundraum daher ein komplexes Abwehrsystem, das aus mehreren Einheiten besteht.

Der Speichel etwa kann Krankheitserreger dank seiner verschiedenen antimikrobiellen Bestandteile zuverlässig eliminieren. Und auch die Mundschleimhaut stellt ein starkes Schutzschild dar: Sie besteht aus mehreren Schichten an Epithelzellen, die mithilfe eines ausgeklügelten Systems an Rezeptoren und Verbindungsproteinen zwar den Durchlass für Nützliches ermöglicht, gegenüber Schädlichem aber fest verschlossen bleibt. Sollte es einem Krankheitserreger dennoch gelingen, die Mundschleimhaut zu passieren und in das Bindegewebe einzudringen, wartet dort bereits die immunologische Abwehr, um den Erreger mit unterschiedlichen Abwehrzellen zu bekämpfen.

Die Mundflora – ein nützliches Ökosystem

Mit der Mundflora besitzt der Mundraum aber noch eine weitere, schlagkräftige Abwehrlinie. Denn die Mundhöhle ist der Lebensraum unzähliger Mikroorganismen, die nicht nur in friedlicher Koexistenz mit uns leben, sondern auch vehement für unsere Gesundheit eintreten. Über 800 verschiedene orale Bakterienarten, aber auch einige Pilz-, Viren- und Parasitenarten besiedeln sämtliche Oberflächen im Mundraum und bilden ein fein austariertes Gleichgewicht, das unseren Organismus vor Erregern schützt. Denn die „guten“ Bakterienarten, zu denen unter anderem Laktobazillen und Bifidobakterien zählen, verteidigen ihr Refugium gegenüber körperfremden, schädliche Mikroorganismen mit einer eignen Abwehrstrategie: Zum einen produzieren sie geringe Mengen an Wasserstoffperoxid (H2O2) und wirken damit sauerstoffempfindlichen anaeroben Bakterien entgegen. Zum anderen produzieren sie aber auch sogenannte Bacteriocine, die als zelleigene Antibiotika ebenfalls das Wachstum von schädlichen Bakterien hemmen.1

Was stört die Balance?

Ist die Mundflora im Gleichgewicht, trägt sie also zuverlässig zu unserer Gesundheit bei. Gerät sie allerdings aus der Balance, können sich schädliche Mikroorganismen in der Mundhöhle ausbreiten und vor allem entzündliche Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates sowie Karies auslösen. Gefährdet sind vor allem Menschen mit einem erhöhten Risiko für Erkrankungen der Mundhöhle. Dazu zählen Diabetiker, Schwangere, Raucher oder Personen mit empfindlichem Zahnfleisch. Auch bestimmte Medikamente, beispielsweise Antibiotika, Antidepressiva oder Antihistamine, können sich negativ auf die Mundflora auswirken. Insbesondere wenn ein oder mehrere Risikofaktoren vorliegen, ist es sinnvoll, die Mundflora vorbeugend zu unterstützen. Aber auch bei bereits bestehenden bakteriell verursachten Zahnfleischentzündungen wie Gingivitis ist es empfehlenswert, die guten Bakterien im Mundraum zu stärken und die Mundflora dadurch wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Patentierte Kombination zweier Bakterienstämme

Als Probiotika werden lebende Mikroorganismen bezeichnet, die – oral zugeführt – eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Organismus haben. Seit Langem schon werden Probiotika für die Darmgesundheit eingesetzt, entweder in Form von Arzneimitteln oder als Zusatz in Lebensmitteln wie etwa Joghurt. Genau wie die Darmflora lässt sich aber auch die Mundflora durch nützliche Mikroorganismen unterstützen. Das Unternehmen SUNSTAR hat zu diesem Zweck das Nahrungsergänzungsmittel GUM® PerioBalance® entwickelt, das eine klinisch getestete, patentierte Kombination von zwei sich ergänzenden Stämmen des Limosilactobacillus reuteri Prodentis® (früher bekannt als Lactobacillus reuteri) enthält. Werden die Lutschtabletten regelmäßig eingenommen, besiedeln die enthaltenen Bakterien den Mundraum und unterstützen so die natürliche Mundflora. Darüber hinaus wird aber auch die Vermehrung verschiedener Bakterienarten gehemmt, die an der Entstehung von Zahnfleischentzündungen maßgeblich beteiligt sind.

Akute und vorbeugende Anwendung möglich

Unterstützend zur zahnärztlichen Behandlung ist GUM® PerioBalance® ist empfehlenswert für Menschen mit bakteriell verursachten Entzündungen wie Gingivitis und Parodontitis – zwei Erkrankungen, die auf eine gestörte Mundflora und ein Überwachsen von schädlichen Bakterien zurückzuführen sind. Ebenso kann das Produkt aber auch zur Prophylaxe angewendet werden. Die Lutschtabletten schmecken angenehm erfrischend nach Minze und die enthaltenen Bakterienstämme sind sehr gut verträglich. Je nach Indikation täglich 1-2 Lutschtabletten GUM® PerioBalance® nach dem Zähneputzen langsam im Mund zergehen lassen, die Tablette nicht kauen.

Literatur
[1] Conrads, G. (2020). Zutritt verboten – Wie im Mund die Invasion von Mikroben verhindert wird. QUINTESSENZ ZAHNMEDIZIN

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Von Herzen gesund

Apotheken beraten, wie Herz und Kreislauf fit bleiben

Vorbeugung ist gerade bei Herz-Kreislauferkrankungen ein wichtiges Thema. Über 331.000 Menschen haben 2019 in Deutschland einen Herzinfarkt erlitten. Zudem geht im Durchschnitt jährlich rund ein Drittel der gesamten Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurück. Deswegen ist es wichtig, Risikofaktoren zu kennen und möglichst frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg im Vorfeld des Weltherztages am 29. September hin.

Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel oder Diabetes sind entscheidende Risikofaktoren für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauferkrankungen, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Das Tückische ist, dass diese Symptome schleichend und oft unbemerkt beginnen. Denn Betroffene haben keine Schmerzen oder spüren anfangs keine Beeinträchtigung, wenn der Blutdruck oder der Cholesterinwert erhöht sind.“ Kommen dann noch Übergewicht, Stress, übermäßiger Alkoholgenuss oder das Rauchen hinzu, steigt das Risiko, eine ernste Herz-Kreislauferkrankung auszubilden.

Durch konsequentes Umsetzen einer veränderten Lebensführung lassen sich die ersten Anzeichen einer Herz-Kreislauferkrankung aber auch wieder umkehren. Sogar bereits bestehende Erkrankungen können mit einfachen Mitteln deutlich verbessert werden, zeigt die Apothekerin auf. Wichtig sei dabei besonders eine ausgewogene Ernährung: „Die Mittelmeerdiät ist da ein gutes Stichwort. Dabei isst man reichlich Gemüse, Salat, Obst und Hülsenfrüchte. Vollkorn statt Weißmehl wählen und mehr Fisch statt Fleisch essen. Bei den Fetten punkten Oliven- oder Rapsöl und mit Salz sollte sparsam umgegangen werden. Damit die Mahlzeiten gut gewürzt sind und schmecken, kommen Kräuter von Basilikum über Petersilie bis hin zu Thymian und Rosmarin zum Einsatz.“

Wer regelmäßig Bewegung in seinen Alltag einbaut, trainiert sein Herz und baut gleichzeitig schädlichen Stress ab. Die Apothekerin schlägt vor: „Bei Ungeübten reicht es schon aus, regelmäßig spazieren zu gehen. Auch im Alltag kann man die Treppe nehmen und den Lift oder die Rolltreppe links liegen lassen. Jeder Gang und jeder Schritt zählt.“ Natürlich sollten Betroffene oder Menschen mit familiärer Vorbelastung auf übermäßigen Alkoholkonsum und das Rauchen verzichten. Im Bereich der Selbstmedikation gibt es einige Produkte, die der Herzgesundheit förderlich sein können, so Habighorst-Klemm. „Die Kombination von Kalium und Magnesium als Mineralstoffe sind hier zu nennen. Sie unterstützen die Herzzellen in ihrer Pumpleistung. Omega-3 Fettsäuren und die Aminosäure Arginin können einen positiven Einfluss auf einen zu hohen Blutdruck haben. Ballaststoffe wie Flohsamenschalen oder Weizenkleie können ganz natürlich einen zu hohen Cholesterinspiegel senken.“

Damit Herz-Kreislauferkrankungen frühzeitig erkannt werden, lohnt es sich, den Blutdruck sowie Blutzucker- und Cholesterinwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen. Viele Apotheken bieten die Messung dieser Werte unkompliziert an. Sie raten dann auch zum Arztbesuch, wenn die ermittelten Werte außerhalb der Norm liegen. Dann müssen mögliche Ursachen und das weitere Vorgehen ärztlich abgestimmt werden.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Neuer humboldt-Gesundheitsratgeber: Hashimoto natürlich behandeln

  • Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Autoimmunerkrankung, mehr als 10 % der Deutschen sind betroffen

  • Ein Ratgeber für alle, die sich für naturheilkundliche und ganzheitliche Medizin interessieren und die ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen wollen

  • Die Autorin ist ausgewiesene Expertin und hat mit ihrem ganzheitlichen Ansatz schon viele Patienten in ihrer naturheilkundlichen Praxis erfolgreich behandelt

Die ganzheitliche Therapie für eine natürlich gesunde Schilddrüse

Wer die Diagnose „Hashimoto-Thyreoiditis“ erhält, leidet nicht nur unter einer chronisch entzündeten Schilddrüse. Bis sich Veränderungen an der Schilddrüse zeigen, kann es nämlich längst zu Veränderungen an anderen Organen und Geweben des Körpers gekommen sein. Eine Therapie sollte deshalb mehr umfassen als die Medikamenteneinnahme.

Die Heilpraktikerin Claudia Ritter stellt in ihrem Ratgeber „Hashimoto natürlich behandeln“ einen ganzheitlichen Ansatz vor, um der Erkrankung zu begegnen.

Beschwerden dauerhaft lindern – die Schilddrüsentätigkeit natürlich regulieren

Ein komplexes Krankheitsbild wie Hashimoto lässt sich durch eine einzelne Maßnahme nicht in den Griff bekommen. Die Beseitigung oder das Weglassen der Auslöser ist ein wichtiges Kriterium. Auch eine Ernährungsumstellung ist ein wesentlicher Faktor, ebenso wie die Darmgesundheit als wichtiger Motor des Immunsystems. Alle natürlichen und ganzheitlichen Maßnahmen, die sich als wirkungsvoll erwiesen haben, erklärt Claudia Ritter in ihrem Ratgeber – von Vitalstoffen bis Anti-Stress-Strategien.

Hashimoto – das muss man wissen

In ihrem Ratgeber erklärt Claudia Ritter zudem alles Wichtige über die Ursachen, die von genetischen Einflüssen über Medikamente bis hin zu äußeren Einwirkungen wie Giftstoffen reichen können. Darüber hinaus werden die vielfältigen Ausprägungen eines Hashimoto von körperlichen bis hin zu psychischen Symptomen sowie Begleiterkrankungen geschildert. Die Heilpraktikerin erklärt, wie die Schilddrüse aufgebaut ist und wie sie arbeitet. Ein Überblick über die Verfahren der Schulmedizin, Hashimoto zu diagnostizieren und zu therapieren sowie darüber, wie man seine Schilddrüsenwerte richtig liest, finden sich ebenfalls im Buch.

Die Autorin:

Claudia Ritter ist Heilpraktikerin, Dozentin sowie Mitglied der Kommission E, einer wissenschaftlichen Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel. Zudem ist sie Autorin mehrerer naturheilkundlicher Bücher. Schwerpunkte ihrer Praxis sind neben hormonell bedingten Erkrankungen die zahlreichen Autoimmunerkrankungen. Die Hashimoto-Thyreoiditis nimmt dabei einen bedeutenden Platz ein.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber

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Ist vegane Ernährung teilweise ungesund

Ist vegane Ernährung teilweise ungesund?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert eine kritische Studie und was sie bedeutet

Die ewige Suche nach der richtigen Ernährung geht weiter. Zuletzt galt die vegane Ernährung als besonders gesund. Doch es gibt kritische Stimmen in der Wissenschaft. Was letztlich zu einer alten aber bewährten Formel zurückführt. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, was es damit auf sich hat und worin Lösungsansätze liegen.

Die vegane Ernährung auf dem Prüfstand

Es dürfte ohne Zweifel sein, dass die vegane Ernährung zu den gesünderen gehört. Dies gilt umso mehr in einer Zeit, in der sich eine große Fastfood-Gesellschaft viel zu oft ungesund ernährt.

Dennoch gibt es auch zu dieser Ernährungsform kritische Stimmen, die aufhorchen lassen. So hat eine Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) herausgefunden, dass sich eine vegane Ernährung ungünstig auf die Gesundheit der Knochen auswirken kann. Untersucht wurden mit einer Ultraschallmessung am Fersenbein jeweils 36 Veganer:innen und Mischköstler:innen. Ferner wurden Biomarker im Blut und Urin analysiert, die mit der Ernährung und der Knochengesundheit zusammenhängen.

Offensichtlich waren die Ergebnisse bei den vegan ernährten Teilnehmer:innen ungünstiger als in der Vergleichsgruppe der Mischköstler:innen. Die Forscher sehen darin Hinweise auf eine geringere Knochengesundheit. Anscheinend nehmen Veganer:innen weniger skelettrelevante Nährstoffe auf. Dazu sind weitere Studien erforderlich (Quelle: Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit? Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Wodurch kommt es zu diesen Stimmungsschwankungen in der Ernährungsdiskussion?

Die Antwort dürfte in einem entscheidenden Aspekt liegen, der jeder natürlichen Substanz innewohnt: natürliche Wirkstoffe haben in der Regel mehrfache Funktionen für unsere Gesundheit. Ein typisches sehr beliebtes Beispiel macht es deutlich: Vitamin D.

Dieses wird in der öffentlichen Diskussion nahezu ultimativ als das Knochen-Vitamin angesehen. Jedoch hat Vitamin D noch weitaus mehr Funktionen in unserem Körper. Es wirkt auf den Stoffwechsel, auf das Immunsystem und auf die Blutgefäße ein. Nach neueren Erkenntnissen hat es sogar Auswirkungen auf die Sterberate, wie die Bioresonanz-Redaktion berichtete (zum Beitrag: Vitamin D verringert Sterberate).

Diese Breitenwirkung macht es eindrucksvoll deutlich, wie wichtig es ist, stets den Fokus auf das große Ganze zu wahren. Und das führt zwangsläufig wieder einmal mehr auf eine alte, sehr einfacher aber bewährte Regel zurück.

Die alte Regel: ausgewogen und möglichst naturbelassen

Diese alte Regel, die bis zu den Erkenntnissen von Hippokrates zurückreicht („Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel – und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ ( zitate.eu)) besagt letztlich nichts anderes, als sich ausgewogen, vielseitig und möglichst naturbelassen (soweit das heute noch möglich ist) zu ernähren.

Für Ganzheitsmediziner, wie Bioresonanz-Therapeuten, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Genauso, wie sie bei einer Erkrankung den gesamten Organismus ganzheitlich betrachten, so gilt das in der Folge auch für die Ernährungsweise.

Nur dann, wenn wir alle Angebote an Nährstoffen berücksichtigen, können wir von einer optimalen Ernährung sprechen. Insofern ist die vegane Ernährung auch weiterhin eine der gesündesten, weil sie der alten Regel am nächsten kommt. Aber eben nicht ganz, wie die Studie gezeigt hat.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Chips versus Apfel

Ist unser Gehirn auf Energie getrimmt?

Immer mehr Menschen leiden an Übergewicht. Auch wenn es viele Gründe dafür gibt, könnte einer davon in unserem Gehirn liegen. Offenbar können wir uns besser an kalorienreiche Lebensmittel erinnern, haben Untersuchungen der Wageningen University in den Niederlanden gezeigt. Diese „Programmierung“ ist vermutlich ein Erbe der Evolution. In der Zeit der Jäger und Sammler sicherte es das Überleben, Orte mit energiereichen Nahrungsressourcen effizient wiederzufinden.

Für ihre Doktorarbeit führte Rachelle de Vries verschiedene Online-Experimente und Versuche in realitätsnahen Situationen durch, an denen insgesamt über 1.000 Probanden aus den Niederlanden, aber auch aus Japan und den USA beteiligt waren. Die Teilnehmenden mussten zum Beispiel in einem Labyrinth den Ort von kalorienreichen Lebensmitteln wie Pommes frites oder Chips und kalorienarmen Alternativen wie Obst und Gemüse wiederfinden. Zudem wurde untersucht, wie sich das möglicherweise verzerrte Raumgedächtnis auf Essverhalten, Lebensmitteleinkauf und den Körpermassenindex (BMI) auswirken könnte.

Offenbar kann sich das Gehirn besser an Orte von Lebensmitteln mit einem hohen Kaloriengehalt erinnern. Der Zusammenhang war unabhängig davon, ob die Getesteten die Produkte mochten oder besonders vertraut mit ihnen waren.

Aber wie beeinflusst diese Tendenz unseres Gehirns das Ess- und Kaufverhalten? Die Zusammenhänge sind vielschichtig: Auch wenn sich das Gehirn Orte von energiereichen Lebensmitteln besser merkt, konnten die Probanden sie nicht in kürzerer Zeit finden. Der Schlüssel liegt vermutlich in der Wahrnehmung: Ist kalorienreiche Nahrung leicht zugänglich, werde sie auch eher gekauft oder die Menschen besuchten häufiger ein Fast-Food-Restaurant, nimmt de Vries an. Und das würde sich auch im Körpergewicht niederschlagen.

„Allerdings können wir immer noch gesunde Essentscheidungen treffen, indem wir uns kontrollieren“, erklärt de Vries. Das gelingt aber nicht jedem gleich gut, und es hängt viel von der eigenen Motivation ab. Die Experimente haben gezeigt, dass Menschen mit mehr Selbstkontrolle auch besser gegen die negativen Effekte der Präferenz für energiereiche Kost geschützt sind. Heutzutage sind kalorienreiche Lebensmittel leicht zugänglich und im Überfluss vorhanden. Wenn sich das Ernährungsumfeld ändern würde, wäre es leichter, gesunde Essentscheidungen zu treffen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.18174/547038

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wie-emotionen-unser-essen-beeinflussen/

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden

Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn, Telefon: 0228 / 68 45 – 0, Internet: www.ble.de, E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:

Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:

Harald Seitz, BLE

Renate Kessen, BLE

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Corona verschärft Gewichtsprobleme bei Kindern

Fehlende Sport-Aktivitäten machen sich bemerkbar

Im Corona-Jahr 2020 hat es einen deutlichen Anstieg der Übergewichtsproblematik bei Kindern gegeben. Die Zahl derjenigen, die wegen Adipositas stationär behandelt werden mussten, lag um 60 Prozent über dem Vorjahr.

Das hat eine Sonderanalyse der Krankenkasse DAK ergeben, bei der die anonymisierten Krankenhausdaten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 17 Jahren untersucht wurden. Auch Essstörungen wie Magersucht und Bulimie wurden demnach häufiger diagnostiziert als in der Zeit vor der Pandemie.

Kinderärzte hatten schon frühzeitig vor gesundheitlichen Folgen der Ausfälle bei Schulsport, Vereins- und Freizeitaktivitäten während der Lockdowns gewarnt. Die Studienergebnisse bestätigen nun diese Befürchtungen. „Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben deutlich negative Effekte auf die Kinder- und Jugendgesundheit – vor allem in den Bereichen Körpergewicht und psychische Gesundheit“, erklärt die DAK auf Basis der aktuellen Analyse: „Diese Effekte werden uns noch nachhaltig beschäftigen.“

Vor allem verdeutlichen die Daten der Studienauswertung den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Lebensstil und Gesundheit.

Was bisher immer nur jeweils in Einzelfällen beobachtet werden konnte, lässt sich aufgrund der Krankenhausdaten nun für eine ganze Generation von Heranwachsenden belegen: Wenn die körperlichen Aktivitäten heruntergefahren werden, im Alltag statt Bewegung das Sitzen dominiert und die Ernährung häufig sogar vorwiegend aus Fast-Food vor dem heimischen PC besteht, dann werden übergewichtige oder adipöse Kinder immer mehr zu einem gesellschaftlichen Problem.

Der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel hält deshalb eine Lebensstil-Diskussion für zielführender als Ernährungsvorschriften zu einzelnen, vermeintlich ungesunden Lebensmitteln. Denn der Hauptgrund für Gewichtsprobleme, so Brendel in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), liege weniger in den Rezepturen unserer Mahlzeiten als vielmehr in der fehlenden Balance von aufgenommenen Kalorien und verbrauchter Energie.

Neben einer ausgewogenen Ernährung bedarf es also gerade bei Kindern und Jugendlichen eines bewegungsfreudigen Lebensstils. Diese Lehren aus den Lockdowns umzusetzen, gehört zu den Aufgaben von Pädagogen und ganz besonders zur Verantwortung aller Eltern.

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Erfolgsfaktor Schlaf

Ausgeschlafen sind wir erfolgreicher

Denn dann sind wir konzentrierter, positiver gestimmt, selbstbewusster, glücklicher – und auch produktiver, weil wir klügere Entscheidungen treffen.

Das weiß Dr. Martin Schlott, Chefarzt für Anästhesie und Schlafcoach, der nicht nur beruflich viele Menschen schlafen legt, sondern auch Leistungssportlern und Führungskräften zeigt, wie sie ruhiger und besser schlafen – und dadurch Höchstleistungen verlässlicher erreichen.

Martin Schlott erklärt den Zusammenhang zwischen Schlaf und Leistungsfähigkeit, zeigt uns die Gründe für ausbleibenden oder schlechten Schlaf und weiß, durch welche kleinen Veränderungen unseres Alltags wir unsere nächtliche Erholung optimieren.

Zu Wort kommen außerdem die Neurowissenschaftlerin Friederike Fabritius sowie die Ernährungsexpertin Friederike Feil.

Ein Morgen-Moderator, eine Intensivkrankenschwester und ein Croupier berichten von den Schlaf- Herausforderungen, die ungewöhnliche Arbeitszeiten mit sich bringen. Spitzensportler wie Tennislegende Tommy Haas und Stefan Kermas, ehemaliger Co-Trainer der zweifachen Hockey-Olympiasieger, erläutern welchen Einfluss ein gesunder Schlaf auf ihre Leistungsfähigkeit hat. Ebenfalls über ihre Schlafgewohnheiten sprechen:

LinkedIn-Mitgründer Konstantin Guericke: „Man braucht ein gewisses Schlafselbstvertrauen.“

Sternekoch Alexander Herrmann: „Mentales wird Reales! Deine Gedanken regeln alles.“

Musiker Peter Maffay: „Ich bin ein Verfechter von ausreichend Schlaf – sonst zapft man permanent seine Reserven an, und irgendwann rächt sich das.“

Martin Schlott

Erfolgsfaktor Schlaf

Ariston

978-3-424-20252-6

20,00 € (D), 20,60 € (A), CHF 28,90*

PB, Klappenbrosch., 224 Seiten

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Erfolgsfaktor Schlaf: Leistungen steigern, Traumergebnisse erzielen – Die faszinierenden Erkenntnisse eines Anästhesisten und Schlafcoachs

Aus dem Inhalt:

Die dunkle Seite der Nacht: Schlechter Schlaf und seine Folgen

Gedächtnisbildung: Schlau im Schlaf

Kreativität: Neue Lösungswege erträumen

Energetisierung: Volle Akkuladung über Nacht

Feinde in deinem Bett: Koffein, Alkohol und Nikotin

Smarter schlafen: Mit Hightech in den Tiefschlaf

Immer unterwegs: Wenn dich der Jetlag niederstreckt

Große Events: Mehr Elan für wichtige Ereignisse im Leben

Ohne Groll ins Bett: Nächtliche Erholung trotz Ärger, Stress und Frustration.

Arme Eltern: Wenn das Baby brüllt und der Job ruft

Schlaf für Führungskräfte: Auch Entscheider müssen träumen

Der Autor:

Dr. med. Martin Schlott ist Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin sowie Schlafcoach. Seit vielen Jahren zeigt er Führungskräften, Leistungssportlern und Spitzenpolitikern, wie guter Schlaf funktioniert, was sie fitter und erfolgreicher macht. Dabei verbindet er medizinisches Wissen und bewährte Mentaltechniken mit der langjährigen Erfahrung aus Hypnose und Veränderungsprozessen. Er arbeitet und lebt mit seiner Familie in Bad Tölz/ München.

www.champions-sleep.de

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Christiane Kochseder

Presseabteilung/ Teamleitung Heyne Verlage – Ratgeber

Südwest | Bassermann | Irisiana | Anaconda | Ariston| Integral | Ansata | Lotos | Heyne

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Sind chronische Schmerzen lösbar

Sind chronische Schmerzen lösbar?

Buch zeigt Facetten von Ursachen und Lösungswegen zu Schmerzen auf

Es klingt provokativ, ist aber ernst gemeint: auch bei chronischen Schmerzen gibt es für Betroffene womöglich ungeahnte Lösungsmöglichkeiten. Ein Buch will darüber aufklären.

Es ist kaum vorstellbar, was Menschen durchmachen, die unter chronischen Schmerzen zu leiden haben. Wer schon einmal vorübergehend damit zu tun hatte, kann es allenfalls erahnen. Mit dem Hinweis auf das sogenannte Schmerzgedächtnis, das losgelöst von einem Ereignis als eigenständiges Krankheitsgeschehen auftritt, werden Betroffene auf ein Leben mit dauerhaften Schmerzen eingestimmt.

Die Suche nach den Ursachen von Schmerzen

Doch auch für sie gibt es eine Chance, die Schmerzen möglicherweise wieder loszuwerden. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen beruft sich dazu auf eine langjährige Erfahrung aus der Ganzheitsmedizin, dass jede Krankheit auch eine Ursache hat. Immer wieder entdecken Wissenschaftler neue Ursachenzusammenhänge, die Hoffnung machen.

Ein Beispiel: Entzündungen im peripheren Nervensystem können chronische Schmerzen unterhalten. Dabei wirken verschiedene Immunzellen im Blut mit. Sie beeinflussen durch Botenstoffe die Entzündungsreaktionen. Forscher der Charite – Universitätsmedizin Berlin fanden heraus, dass bestimmte Fresszellen körpereigene Opioide zur Schmerzstillung ausschütten. Die Wissenschaftler sehen darin einen Ansatz für zukünftige alternative Möglichkeiten zur Schmerztherapie (Quelle: Neuer Ansatz bei Entzündungsschmerz, Charite – Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Über die Ursachen zu den Lösungen

Im Umkehrschluss kann man daraus ableiten, dass bei Störungen in diesem System Schmerzen dauerhaft unterhalten werden können. Häufig stehen dahinter vielfältige Regulationsstörungen im Organismus, so die langjährige Erfahrung des Gesundheitsexperten Michael Petersen. Es gilt, diese zu finden und zu regulieren. Der Autor beschreibt zahlreiche Zusammenhänge und darauf aufbauende Lösungswege in seinem Buch.

Buchdaten: Michael Petersen, Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis, ISBN 978-8-7083-8463-8, Eine Rezension zum Buch gibt es hier: Info-Seite zum Buch.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Lebensstilinterventionen bei älteren Menschen mit Adipositas

Barrieren und Motive sind komplex

Das sogenannte „Obesity Paradox“ hat die Grundannahme, dass ein höheres Gewicht im Alter protektiv (schützend) sei und mit einem geringeren Sterberisiko verbunden ist – eine höchst umstrittene medizinische Hypothese. Auch im Alter ist Übergewicht mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen verbunden.

Zudem gewinnt der Umgang mit Adipositas im Alter aufgrund steigender Prävalenzzahlen zunehmend an Bedeutung. Etwa ein Drittel der über 60-jährigen Menschen in Deutschland ist von Adipositas betroffen. Therapeutische Ansätze zur Gewichtsreduktion basieren vorwiegend auf Lebensstilinterventionen – Ernährung, Bewegung und Verhalten.

Allerdings mangele es an konkreten Empfehlungen zu Art, Modalität und Dosis entsprechender Programme, so Dr. Daniel Schöne vom Institut für Innere Medizin der Universität Erlangen anlässlich eines kürzlich stattgefundenen Online-Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).

Der Wissenschaftler machte deutlich, dass im Alter dem Nutzen einer Gewichtsabnahme auch mögliche Risiken gegenüberstehen.

Vorteile: weniger Gelenkprobleme und kardiometabolische Erkrankungen (d. h. Herz und Stoffwechsel betreffend) und die Atmungsfunktion verbessern sich, chronische Entzündungen nehmen ab, die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität steigen, funktionelle Einschränkungen werden weniger.

Risiken: ein möglicher Verlust von Muskelmasse und -kraft, die Knochendichte sinkt, das Frakturrisiko steigt, das Risiko einer Gebrechlichkeit nimmt zu und Mangelernährung droht.

Die potenziellen Probleme einer Gewichtsreduktion seien immer mit zu berücksichtigen. Nach derzeitiger Datenlage sollte eine nachhaltige Adipositas-Therapie immer Ernährung und Bewegung kombinieren, so Schöne und verwies auf die Ergebnisse einer Studie mit 107 adipösen Patienten im Alter von 70 Jahren. Verglichen wurden drei Interventionen: eine reine Gewichtsreduktion über Kalorienrestriktion (Verringerung um 500 bis 750 kcal/Tag) und Bewegungstherapie (3mal pro Woche) mit der Kombination beider Methoden. Über eine Kalorienrestriktion gelang es zwar abzunehmen und das Gewicht zu halten. Die Kombination mit Bewegung war aber notwendig, um den Abbau von Muskelmasse in Grenzen zu halten und um die körperliche Funktionalität deutlich zu verbessern. Die Studie zeigte auch, dass bei der Bewegung eine Kombination von Ausdauer- und Krafttraining am besten geeignet ist.

„Gewichtsreduktion ist für ältere Menschen mit Adipositas ein ambivalentes Thema und die Barrieren und Motive sind komplex“, fasst Dr. Eva Kiesswetter von der Universität Erlangen und Kollegen die ersten Projektergebnisse einer interdisziplinären systematischen Übersichtsarbeit zusammen – Effective SLOPE (EffectS of Lifestyle interventions in Older PEople with obesity = Effekte von Lebensstilinterventionen bei älteren Menschen mit Adipositas). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt zeigt, dass ältere Menschen mit Adipositas andere Motive und Barrieren für eine Gewichtsabnahme haben als jüngere Erwachsene.

Kiesswetter und Kollegen identifizierten folgende Pro-Positionen zur Gewichtsabnahme:

Sozialer Einfluss: Kritik/Lob nahestehender Personen, gemeinsame Ziele, Stigmatisierung, ärztliche Empfehlungen.

Gesundheitsprobleme: funktionelle Gesundheit, Erhalt der Selbständigkeit, orthopädische und kardiovaskuläre Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen.

Ästhetik: Frustration über Kleidergrößen, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild.

Innerer Druck: Wille zur Veränderung, Streben nach mehr Selbstbestimmung.

Partizipation: durch Abnehmen Kontakte knüpfen, das soziale Umfeld erweitern.

Deutlich wurde aber auch, wo die Barrieren für eine Gewichtsabnahme liegen:

Sozialer Einfluss: Kritik an der Gewichtsreduktion durch nahestehende Personen, Partner, aber auch ärztliche Empfehlungen gegen das Abnehmen.

Gesundheitsprobleme: Angst vor Nährstoffmangel und Muskelschwund, fehlende körperliche Reserven.

Geringere Lebensqualität: Zu viele Einschränkungen und Anstrengungen durch Gewichtsreduktion, Essen ist Genuss.

Zufriedenheit mit Gewichtssituation: Übergewicht wird nicht als Belastung empfunden oder die Einsicht fehlt, übergewichtig zu sein.

Alter: Veränderung der Motivation, gesellschaftliche Akzeptanz steigt.

Resignation/Frustration durch gescheiterte Versuche, abzunehmen.

Therapie-Empfehlungen für alte Menschen mit Adipositas unterschieden sich hinsichtlich ihrer inhaltlichen Komponenten – Ernährung, Bewegung, Verhalten – nicht grundsätzlich von etablierten Programmen für jüngere Erwachsene. Sie müssten aber altersspezifisch ausgestaltet werden, so Kiesswetter. So könnten beispielsweise folgende Aspekte eine Gewichtsreduktion unterstützen:

verhaltenstherapeutische Unterstützung, Stärkung der intrinsischen Motivation,

Gruppenangebote, einfache Maßnahmen zur Gewichtsreduktion, die eine Tagesstrukturierung unterstützen,

Unterstützung durch Fachkräfte (Coaching, Anleitung und individuelle Beratung, medizinische Betreuung).

Schlussfolgerungen: Die Berücksichtigung der identifizierten komplexen Gründe, Barrieren und Unterstützungsbedarfe sind Schlüsselkomponenten für Motivation und Therapieerfolg. Sie können zur Effektivität von Interventionen bei älteren Menschen mit Adipositas beitragen sowie die Auswahl patientenzentrierter Zielgrößen unterstützen.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Internetseite von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung www.in-form.de

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21449785/

https://www.iba.med.fau.de/forschung/effective-slope/

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4910343?uac=392547SN&faf=1&sso=true&impID=3651711&src=WNL_mdplsfeat_210920_mscpedit_de#vp_3

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wenn die Achillessehne reißt

Wie eine frühfunktionelle Behandlung bei Sportverletzungen helfen kann

Der Schmerz ist stechend und heftig. Oft folgt eine Schwellung, dann ein Bluterguss, „normales“ Gehen ist nicht mehr möglich. Die Achillessehnenruptur, der Riss der Achillessehne, tritt oft durch eine plötzliche Überlastung beim Sport auf, dabei kann es Leistungs- und Hobbysportler gleichermaßen treffen. Der Achillessehnenriss ist eine häufig vorkommende Sportverletzung, die auch zu chronischen Schmerzen führen kann. Umso wichtiger die erfolgreiche Behandlung, hier gewinnt der frühfunktionelle Ansatz zunehmend an Bedeutung.

Ein Blick auf die Achillessehne

Sehnen verbinden Muskeln mit den Knochen und helfen bei der aktiven Bewegung der Gelenke. Die Achillessehne ist die größte Sehne des Körpers und schließt die Wadenmuskulatur an das Fersenbein an. Dynamische Sportarten und Bewegungen wie Sprünge setzen die Achillessehne einer hohen Belastung aus. Während bei einer Zerrung Sehnen überdehnt werden, bedeutet der Achillessehnenriss eine vollständige Durchtrennung der Sehne.

Neben einer einzigen Bewegung, die bereits solch verheerende Folgen für die Achillessehne haben kann, ist in vielen Fällen das Gewebe beispielsweise durch Diabetes oder Verschleiß bereits vorgeschädigt. Aber auch Stöße und Schläge können eine Achillessehnenruptur bewirken.

Wie erkennt und behandelt man einen Achillessehnenriss?

Nach dem Unfall ertastet der erfahrene Arzt eine Delle im Verlauf der Achillessehne. Funktionsausfälle sind ein klares Indiz für die Verletzung, der Patient kann beispielsweise keinen Einbein-Zehenstand auf der betroffenen Seite ausführen, weiterhin funktioniert der Achillessehnenreflex nicht mehr. Der Arzt wird ferner den sogenannten Thompson-Test (wenn man in die Wade kneift, bewegt sich der Fuß im Sprunggelenk nicht) und bei Bedarf eine Ultraschalluntersuchung und im Zweifel eine MRT durchführen. Eine Röntgenuntersuchung kann seltene knöcherne Ausrissverletzungen zeigen.

Entsprechend ihrer Anatomie können Verletzungen folgende Bereiche betreffen:

-Übergangsbereich von Muskel und Sehne (proximaler Bereich)
-Freier Verlauf der Sehne (mittlerer Bereich): die häufigste Verletzungsform circa drei bis sechs Zentimeter von der Ansatzstelle entfernt
-Ansatzbereich (distaler Bereich) am Fersenbein (Kalkaneus), meist mit knöchernem Ausriss am Fersenbein.
Mit Ausnahme von Leistungssportlern, bei denen Achillessehnenrisse häufig operiert werden, erfolgt die Behandlung dieser Verletzungen mittlerweile oft konservativ. Dies gilt auch bei chronischen Überlastungs- und Schmerzprobleme der Achillessehne. Dabei haben sich die funktionelle Therapie und die frühfunktionelle postoperative Therapie zunehmend durchgesetzt.

Frühfunktionell? Eine Frage des Schuhs!

Die Zeiten, in denen der Patient bei einer Achillessehnenruptur über einen längeren Zeitraum hinweg einen Gips tragen musste, sind vorbei. Und zwar nicht nur, weil er eine beschwerliche und unangenehme Ruhigstellung allenfalls nur noch über wenige Tage akzeptieren würde, sondern vor allem auch wegen der Gefahr von auftretenden Immobilisationsschäden bei längeren Gipsbehandlungen.

Diverse Studien zeigen eindeutig: Die funktionelle bzw. frühfunktionelle Therapie und Nachbehandlung ist u.a. wegen der früher wieder hergestellten Mobilität der konventionellen Gipsversorgung überlegen.

Grundsätzlich gilt bei der frühfunktionellen Behandlungsmethode, dass die Belastung der Sehne jeweils der momentanen Belastbarkeit angepasst wird. Dabei empfiehlt es sich auf jeden Fall, die jeweiligen Therapiearten zuvor mit dem behandelnden Arzt und Orthopädie-Schuhtechniker zu besprechen, um die Vorteile des Konzeptes, vor allem der erheblich verkürzten Mobilitätseinschränkung, in Anspruch nehmen zu können.

Entscheidend für die Behandlung ist der eigens entwickelte Therapieschuh, der früh kontrollierte Bewegungen und Belastungen ermöglicht, die trotzdem den Heilungsprozess ermöglichen. Kunststoffschienen in den Stiefelschächten verhindern zu viel Bewegung.

Im sogenannten Stabil-Schuh mit Vollbelastung der Extremität wird die funktionelle Beanspruchung für die Sehnenheilung umgesetzt. Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche konservativ-funktionelle Therapie ist ein vollständiger Kontakt der Sehnenenden in 20-Grad-Beugung im oberen Sprunggelenk (Spitzfußstellung).

Aber auch der Betroffene selber wirkt maßgeblich am Behandlungserfolg mit, Motivation und Kooperation vorausgesetzt. Die Versuchung ist groß, bei nachlassendem Schmerz und zunehmender Mobilität die Beweglichkeit des Sprunggelenks und damit die vermeintliche Heilung der Achillessehne zu testen. Hier heißt es, geduldig zu sein!

Erst nach sechs Wochen sollte der Therapieschuh nachts abgelegt werden, nun erfolgt auch die erste Absatzreduktion um einen Zentimeter. Intensive Bewegungsübungen für das obere Sprunggelenk beginnen erst nach Ablegen des Schuhs nach acht Wochen und werden mit einer Gangschulung kombiniert. Ungeachtet des vollständigen Behandlungsverlaufs ermöglicht es die frühfunktionelle Therapie, dass die Patienten schnell auf Krücken verzichten zu vielen Alltagsaktivitäten zurückkehren können. Gerade für Freiberufler und Selbstständige ist es wichtig, nach zwei bis drei Wochen wieder ihrem Beruf nachgehen zu können.

Weitere Informationen rund um Therapieschuhe des Gautinger Unternehmens Orthotech gibt es unter https://orthotech-gmbh.de/unsere-produkte/therapieschuhe/

VON KLEINEN ANFÄNGEN ZUM KOMPLETTEN THERAPEUTISCHEN SCHUHPROGRAMM
Die Orthotech GmbH ist eine Beratungs- und Vertriebsfirma für orthopädischen Bedarf.

Aus kleinen Anfängen heraus entwickelte sich ein Unternehmen, das vom bequemen Freizeitschuh für die Prophylaxe über den funktionellen Therapieschuh bis zum innovativen Orthopädischen Arbeitssicherheitsschuh Safety Control ein komplettes Schuhprogramm bietet.

Ergänzt wird das Sortiment durch unser spezielles Einlagenprogramm.

Die entwickelten Produkte sind das Ergebnis einer optimalen Zusammenarbeit der Orthotech GmbH mit Orthopäden, Sportmedizinern, Biomechanikern und Orthopädieschuhtechnikern. Diesen Kontakten und unserer jahrelangen Erfahrung verdanken wir unsere Kompetenz.

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