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Nach Herzinfarkt neue Herzmuskelzellen bilden

Nach Herzinfarkt neue Herzmuskelzellen bilden

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass Bewegung hilft.

Neue Hoffnung für Herzinfarkt – Patienten? Mit Bewegung lassen sich bei älteren Betroffenen neue Herzmuskelzellen bilden. Die Bioresonanz-Redaktion stellt die neuen Erkenntnisse vor und erläutert, worauf es noch ankommt.

Für viele Menschen bedeutet der Herzinfarkt eine dauerhafte Einschränkung des Herzmuskels. Tatsächlich ging man bisher davon aus, dass die ohnehin begrenzte Fähigkeit, durch Neubildung von Herzmuskelzellen zu regenerieren, im Alter weiter sinkt.

Neue Hoffnung für Herzinfarkt-Patienten

Neue Erkenntnisse lassen darauf hoffen, dass die Regeneration nach einem Herzinfarkt nicht nur bei Jüngeren, sondern auch bei Älteren möglich ist. Vorausgesetzt, sie bewegen sich.

Dazu untersuchten die Wissenschaftler des Universitätsklinikum Heidelberg im Mausmodell die zellulären und molekularen Mechanismen der Kardiomyogenese mit Hilfe von bildgebenden, histologischen und genetischen Techniken. Dabei zeigte sich, dass körperliche Aktivitäten bei alternden Mäusen den Neubildungsprozess des Herzmuskels fördern (Quelle: Körperliche Aktivität fördert die Neubildung gealterter Herzmuskelzellen, Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die ganzheitliche Empfehlung für Betroffene

Diese neuen Erkenntnisse bestätigen die Erfahrung aus der Ganzheitsmedizin, wonach die Fitness dazu beiträgt, selbst schwerste körperliche Beeinträchtigungen wie dem Herzinfarkt abzufedern. Voraussetzung ist, dass die Regulationssysteme des Organismus reibungslos ihren Aufgaben nachkommen können. Liegen dort Störungen vor, wird es schwer mit der Regeneration.

Die Erfahrung der Bioresonanz-Anwender

Aus diesem Grunde setzt die energetische Medizin, wie beispielsweise die Bioresonanz nach Paul Schmidt, ganzheitlich ursächlich an. Das heißt, die Anwender unterstützen nicht nur die Regeneration der Herzmuskelzellen energetisch, sondern auch die dafür notwendigen Regulationssysteme. Dazu gehören beispielsweise der Stoffwechsel, die Steuerung (Hormonsystem) und die Immunabwehr, unter anderem.

Aus Sicht der Bioresonanz nach Paul Schmidt liegt die optimale Lösung darin, eine gesunde Ernährung, die körperliche Aktivität und die energetische Unterstützung der körpereigenen Regulationssysteme zu kombinieren. Langjährige Erfahrungen zahlreicher Anwender weltweit bestätigen es.

Lesetipp: Die Bioresonanz-Redaktion macht mit einem Fallbeispiel die Bedeutung des Stoffwechsels für das Herz deutlich. Zum Bioresonanz-Fallbeispiel: Wenn der Stoffwechsel das Herz gefährdet.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wieviel Mineralstoffe sind in Pflanzendrinks?

Studie untersuchte 85 Produkte und Marken

Pflanzendrinks sind für Menschen, die allergisch auf Milchinhaltsstoffe reagieren oder eine Unverträglichkeit haben oder auch für solche, die sich vegetarisch oder vegan ernähren möchten, eine Alternative zu Milch. Die Zahl der Produkte auf dem Markt wächst stetig, die Informationen über deren Mineralstoffgehalt sind jedoch begrenzt.

Bei der Analyse und dem Vergleich von 85 verschiedenen Pflanzendrinks fanden amerikanische Forschende eine große Bandbreite zwischen den unterschiedlichen Arten und auch Marken. Von allen untersuchten Milchalternativen wiesen nur Drinks auf Erbsen- und Sojabasis höhere Gehalte an Phosphor, Zink, Selen und Magnesium auf als Kuhmilch. In Erbsendrinks war zum Beispiel der Phosphorgehalt am höchsten und sie waren reich an Selen und Zink, während in Sojadrinks das meiste Magnesium enthalten war.

Magnesium, Phosphor, Zink und Selen sind essenzielle (unentbehrliche) Mineralstoffe, die über die Nahrung zugeführt werden müssen. Sie müssen auch in den Vereinigten Staaten jedoch nicht verpflichtend auf den Etiketten ausgewiesen werden. Die Studie, die im Auftrag der US Food and Drug Administration (FDA) durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, über die Mineralstoffgehalte in Pflanzendrinks aufzuklären, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, wieviel ihres täglichen Bedarfs an essenziellen Mineralstoffen sie über die jeweilige Pflanzenalternative decken können. Die großen Unterschiede im Gehalt an Mineralstoffen sind auch in Betracht zu ziehen, wenn es um die allgemeine Beurteilung der Nährwerte von Pflanzendrinks und Ernährungsempfehlungen geht. Die Studie wurde auf der Jahrestagung 2022 der amerikanischen Fachgesellschaft für Chemie (ACS) vorgestellt.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.bzfe.de/service/news/pflanzendrinks-im-trend


www.acs.org/content/acs/en/pressroom/newsreleases/2022/august/completing-the-micronutrient-picture-for-plant-based-milk-alternatives

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Homöopathie bei Blasenentzündung

Studie zeigt: Nicht immer braucht es ein Antibiotikum – Homöopathie kann unterstützen

Homöopathie kann einen Beitrag dazu leisten, den Einsatz von Antibiotika zumindest hinauszuzögern. So zeigt eine Studie(1), deren Ergebnisse auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMWF) veröffentlicht wurde, dass zwei von drei Frauen mit Blasenentzündungen auch ohne Antibiotika gesund werden.

Eine zurückhaltende Verordnungspraxis bei Antibiotika ist vor allem vor dem Hintergrund zunehmender Resistenzen von immer mehr Bakterienstämmen gegen lebensrettende antibiotische Medikamente wichtig. Begünstigt werden diese Resistenzen auch durch die häufige und voreilige Gabe von Antibiotika. Die vom BMWF geförderte Studie konnte nachweisen, dass bei Harnwegsinfekten alternative Behandlungsoptionen bestehen.

Erfahrung zeigt: Abwartende Therapie, ggf. von Homöopathie begleitet, kann wirksam sein

In der Studie wurden anhand eines doppelblinden, randomisierten, kontrollierten Settings zwei Behandlungskonzepte mit Blick auf Wirksamkeit und Komplikationen untersucht: zum einen die sofortige Gabe des Antibiotikums bei einer Blasenentzündung, zum anderen entzündungshemmende Wirkstoffe und die Gabe von Antibiotika nur dann, wenn sich keine Besserung einstellte. Die Medikation wurde nur im Falle einer Verschlechterung auf ein Antibiotikum umgestellt.

Zwei Drittel der Frauen wurden im Rahmen der Studie auch ohne Antibiotikum wieder gesund. „Eine abwartende Therapie, die gegebenenfalls auch durch homöopathische Arzneimittel unterstützt werden kann, macht im Falle von Blasenentzündungen absolut Sinn“, weiß auch Sanitätsrat Dr. med. Fred Holger Ludwig aus seiner langjährigen Praxiserfahrung als niedergelassener Gynäkologe. Das Prinzip der verzögerten Verschreibung unterstützt durch die Homöopathie ist auch seiner Erfahrung nach eine gute Option, die Verschreibung von Antibiotika zu reduzieren.

Weniger konventionelle Medikamente bei Ärzten mit Ausbildung in Homöopathie

Ergänzend weist der Arzt auf eine großangelegte Beobachtungsstudie aus Frankreich hin: Den Autoren der EPI3-LASER Studie zufolge, an der rund 8.500 Patientinnen und Patienten teilnahmen, fand heraus, dass von homöopathisch qualifizierten Ärzten Behandelte einen geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten und damit verbundene Kosten zeigten. „Wir können es uns nicht leisten, beim Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen Denkverbote in Richtung Homöopathie auszusprechen. Die Gefahr durch eine Zunahme von Resistenzen ist zu groß“, klärt Dr. med. Fred-Holger Ludwig auf.

(1) Gágyor, Ildiko, Bleidorn, Jutta et.al (2015): Ibuprofen versus fosfomycin for uncomplicated urinary tract infection in women: randomised controlled trial. BMJ 2015; 351: h6544.

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Gesundheitsrisiko weiblich

Warum wir die Gendermedizin brauchen

In einer Welt, in der das medizinische Wissen immens ist und beständig weiter anwächst, Kenntnisse über Krankheiten, ihre typischen Symptome, den Verlauf, die passende Diagnostik und die beste Therapie extrem vielfältig sind, stammt dieser umfangreiche Wissensschatz fast vollständig aus Studien an männlichen Zellen, männlichen Versuchstieren und Menschen. Dass jedoch Frauen und Männer gleichermaßen von Krankheiten betroffen sind, stellt sich als folgenschwere Fehlannahme heraus, die in der Medizin erst allmählich erkannt wird. Denn Frauen sind anders krank als Männer, sie empfinden anders, ihre Symptome sind anders und die benötigten Therapien auch.

Dass diese Erkenntnis noch nicht Teil der täglichen ärztlichen Praxis ist, hat ernste Konsequenzen für Patientinnen: Sie werden oftmals später behandelt, bekommen weniger eingreifende Therapien, und ihre Leiden werden weniger schnell und weniger gut erkannt. Wie umfassend die Medizin Frauen benachteiligt, warum dies in fast jedem Bereich der Heilkunde so ist, welche Denkmuster dahinterstecken und vor allem: Welche Gefahr das konkret für Leib und Leben der Frauen bedeuten kann, zeigt Dr. med. Werner Bartens anhand zahlreicher Beispiele unter anderem aus den Bereichen:

  • Alzheimer und Demenz
  • Diabetes
  • Herz- und Leberkrankheiten
  • Krebsdiagnostiken
  • Depressionen und Panik
  • Schmerztherapie
  • Impfrisiken
  • Hormon-Studien
  • Gynäkologie

Empfehlung: Buch auf Amazon ansehen

Der Autor:

Werner Bartens, Jahrgang 1966, studierte Medizin, Geschichte und Germanistik in Freiburg, Montpellier und Washington. Nach ärztlichen Tätigkeiten an den Unikliniken Freiburg und Würzburg und Forschungsarbeiten an den National Institutes of Health in Bethesda (USA) und am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg ist er inzwischen Leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung. Er wurde mehrfach mit renommierten Journalistenpreisen ausgezeichnet. 2009 wurde Bartens zum „Wissenschaftsjournalisten des Jahres“ gewählt.

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Auf der Suche nach Proteinquellen

RuBisCo aus Tomatenblättern

Tomatenblätter und -stängel werden entweder untergepflügt oder kompostiert. Dabei enthalten sie wertvolle Eiweiße, die jedoch bisher nicht genutzt werden konnten. Und das, obwohl dringender Bedarf an Proteinquellen für die menschliche Ernährung besteht. Forschende der Universität Wageningen haben gezeigt, dass es möglich ist, RuBisCo aus Tomatenblättern zu extrahieren und so das hochwertige Eiweiß nutzbar zu machen.

RuBisCo, das ist Ribulose-1,5-bisphosphat-carboxylase/-oxygenase und das in der Photosysthese für die Kohlenstoffdioxid-Fixierung verantwortliche Enzym. Es ist in allen grünen Pflanzenteilen enthalten und wahrscheinlich das am häufigsten vorkommende Eiweiß auf der Erde. RuBisCo ist neutral in Aroma, Farbe und Geschmack, enthält die wichtigsten essenziellen Aminosäuren und gute Geliereigenschaften. Daher kann es gut in der Herstellung von Fleisch- oder Milchalternativen genutzt oder als Ei-Ersatz eingesetzt werden.

Dass Tomatenblätter und -stängel bisher nicht  geeignet waren, um das hochwertige Eiweiß zu extrahieren, liegt daran, dass Tomatenblätter und -stängel auch Toxine enthalten. Wie die Blätter anderer Nachtschattengewächse auch, sind sie daher nicht essbar. Die Forschenden in Wageningen haben einen Weg gefunden, mit einer für die Extraktion von RuBisCo aus Zuckerrübenblättern entwickelten Methode ein hochwertiges Eiweißpulver frei von Toxinen zu gewinnen. Sie vermuten, dass die Methode auch bei anderen Pflanzen erfolgreich angewendet werden könnte. Dann könnten weitere toxinhaltige Pflanzenrückstände, z. B. von Kartoffelpflanzen, als Eiweißquelle nutzbar gemacht werden.

Um die Methode zur Praxisreife weiter zu entwickeln, hoffen die Forschenden auf eine Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben und Lebensmittelherstellern, die pflanzenbasiertes Eiweiß als Rohstoff benötigen.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.wur.nl/en/research-results/research-institutes/food-biobased-research/show-fbr/extracting-high-value-rubisco-protein-from-tomato-leaves-wur-researchers-show-that-its-possible.htm

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Homöopathie in der Strahlentherapie

Behandlung mit Homöopathie kann Nebenwirkungen der Strahlentherapie lindern

Im Sinne einer Integrativen Medizin, die konventionelle und komplementäre Verfahren zum Wohle des Patienten verbindet, kommt Homöopathie adjuvant bei der Strahlentherapie zum Einsatz. Die Behandlung zielt darauf, die Nebenwirkungen durch die Bestrahlung zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Die Anwendung komplementärer Verfahren wie der Homöopathie kommt einer Studien zufolge bei einem großen Teil der Patienten in Verbindung mit der Strahlentherapie in Frage. So kam eine im Journal de la Societe Francaise de Radiotherapie Oncologique veröffentlichte Untersuchung(1) bereits 2018 zu dem Ergebnis, dass 43 Prozent der Patienten in der Strahlentherapie komplementäre Verfahren nutzen. 26 Prozent von ihnen erhielten eine homöopathische Behandlung, mit dem Ziel, ihr Wohlbefinden zu steigern und Nebenwirkungen zu verringern.

S3-Leitlinie sieht Homöopathie als Kann-Empfehlung

61 Prozent der in der Untersuchung berücksichtigten Patienten nutzten Alternativ- und Komplementärmedizin, um Haut- und Schleimhautnebenwirkungen der Strahlentherapie zu lindern, 28 Prozent, um ihr Wohlbefinden zu verbessern. Bei vielen Patienten ist mit der Anwendung komplementärer Verfahren der Wunsch verbunden, etwas aktiv zur Verbesserung und Unterstützung ihrer Gesundheit zu tun. In der onkologischen Praxis hat man den Nutzen einer ergänzenden Behandlung mit Komplementärmedizin erkannt: So wurde im Juli 2021 die Homöopathie als „Kann“-Empfehlung in eine neue S3-Leitlinie zur komplementärmedizinischen Behandlung von onkologischen Patienten aufgenommen.

Homöopathie findet additiv Anwendung, um onkologische Therapie zu unterstützen

In Deutschland kommt unter anderem in der Klinik für Strahlentherapie der Medizinischen Hochschule in Hannover klassische Homöopathie zum Einsatz. Im Universitäts-Krebszentrum Göttingen finden außerdem ätherische Öle, Wickel und Auflagen, rhythmische Einreibungen und achtsame Berührungen Anwendung. Ziel dabei ist es, während der Therapie auftretende Beschwerden zu linden. Nach Darstellung des Krebszentrums sind komplementäre Methoden eine Option, die onkologische Chemo- oder Strahlentherapie zu unterstützen, zu begleiten und Nebenwirkungen zu lindern. Zudem sollen Selbstheilungskräfte im Sinne einer Integrativen Medizin aktiviert werden, um Körper und Geist für die Therapie zu stärken.

(1) Dupin, Charles et.al. (2018). Prevalence and expectations of“ alternative and complementary medicine“ use during radiotherapy in 2016: A prospective study. Cancer Radiotherapie: Journal de la Societe Francaise de Radiotherapie Oncologique, 22(6-7), 682-687.

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„Heilung erfahren“ von Dr. Ulrich Strunz

Was steckt wirklich hinter rätselhaften Symptomen?

Chronisch erschöpft, permanent erkältet, belastet durch immer wiederkehrende Schmerzen? Viele Menschen leiden über Jahre unter diffusen Beschwerden und einem Unwohlsein, das nicht verschwinden will. Ärzte stehen vor einem Rätsel: Sie können die Symptome nicht deuten und den Patient*innen nicht helfen.

In seinem neuesten Buch geht Dr. Ulrich Strunz diesen verborgenen Krankheiten auf den Grund. Er erklärt, wie sich unklare Symptome entschlüsseln lassen und wie unentdeckte Autoimmunerkrankungen, Herzleiden, Infektionen und seelische Krankheiten frühzeitig erkannt und bekämpft werden können. Durch einfache Ernährungstricks und eine gesunde Lebensweise werden wir wieder leistungsfähig und finden zurück in ein Leben voller Energie und Freude.

Der Autor:

Dr. med. Ulrich Strunz ist Internist, Molekularmediziner und Gastroenterologe. Schwerpunkt seiner ärztlichen und publizistischen Tätigkeit ist die präventive Medizin. In Vorträgen, Seminaren und TV-Auftritten begeisterte er viele Jahre lang Zehntausende von Menschen – und führte sie in ein neues, gesundes Leben.

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Ute Bierwisch, Pressereferentin
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Darmmikrobiom entscheidet, wie Medikamente wirken

Darmmikrobiom entscheidet, wie Medikamente wirken

Die Bioresonanz nach Paul Schmidt will Darmflora energetisch unterstützen

Die Bedeutung vom Darmmikrobiom für unsere Gesundheit ist bekannt. Umfangreiche Forschungen der zurückliegenden Jahre haben neue Zusammenhänge aufgedeckt. Aktuelle Erkenntnisse unterstreichen dessen Tragweite. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert sie.

Einfluss der Darmbakterien auf die Wirkung von Medikamenten

Dies gilt nicht nur für das gesundheitliche Gleichgewicht unseres Organismus. Das Darmmikrobiom scheint eine entscheidende Rolle zu spielen, ob und wie Arzneimittel wirken. Die Bakterien des Darmes sind fähig, Wirkstoffe zu aktivieren und zu deaktivieren. Beispielsweise ist bekannt, dass Antibiotika von Darmbakterien metabolisiert werden. Dadurch entfalten sie erst ihre Wirksamkeit. In umgekehrter Hinsicht verändern Medikamente die Zusammensetzung des Darmmikrobiom.

Der Biochemiker Dr. Michael Zimmermann vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg wies auf das enorme metabolische Potential hin, das biochemisch hochinteressant ist. Da sich das Darmmikrobiom von Mensch zu Mensch deutlich unterscheidet, liegt in den heute modernen Verfahren, wie die DNA-Sequenzierung und die Massenspektrometrie, eine Chance, die Medikation persönlicher zu gestalten. Auch die Künstliche Intelligenz dürfte zukünftig mithilfe von Algorithmen maßgeblich mitwirken.

Wichtig ist, das Darmmikrobiom weiter zu erforschen. Ein großer Teil seiner Gene können wir gegenwärtig noch nicht verstehen. Und dies, obwohl bereits jetzt bekannt ist, dass wir rund 150-mal mehr mikrobielle Gene in unserem Körper tragen als menschliche.
(Quelle: Bestimmen Darmbakterien, ob ein Medikament wirkt? Daimler und Benz Stiftung, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Die Sichtweise von Bioresonanz-Therapeuten zur Bedeutung vom Darmmikrobiom

Solche Dimensionen lassen erahnen, was Ganzheitsmediziner schon lange vermuten: ohne ein gesundes Darmmikrobiom geht nichts. Umgekehrt wird nachvollziehbar, weshalb viele Erkrankungen auf ein gestörtes Darmmikrobiom zurückzuführen sind. Aus diesem Grunde legen Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt einen großen Wert auf die Berücksichtigung des Darmmilieus, wenn es darum geht, den Körper ganzheitlich ursachenorientiert energetisch zu unterstützen.

Die Bioresonanz-Redaktion berichtete früher davon, was es bedeutet, wenn sich der Darm nicht richtig erholt und worauf es noch ankommt. Mehr dazu in dem Beitrag: Wenn sich der Darm nicht richtig erholt.

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Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen

Auf Ernährung und viel Bewegung achten

Ein zu hoher Blutdruck ist bei Kindern und Jugendlichen in erster Linie auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Häufig essen sie zu salz- und zuckerreich, bewegen sich zu wenig und haben ein zu hohes Körpergewicht. Das geht aus einem Konsenspapier hervor, an dem die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und weitere Organisationen beteiligt waren. Dafür wurden wissenschaftliche Veröffentlichungen und Daten zu Bluthochdruck bei 6- bis 16-Jährigen ausgewertet.

In Europa tritt Bluthochdruck im Kindesalter immer häufiger auf, was sich teilweise durch die Zunahme von Adipositas erklären lässt. So sind weniger als zwei Prozent der normalgewichtigen Kinder, aber fünf Prozent der übergewichtigen und fünfzehn Prozent der fettleibigen Gleichaltrigen betroffen. Das ist bedenklich, da Bluthochdruck häufig auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöht. Eine frühe Diagnose wäre wichtig. Allerdings macht sich Bluthochdruck nur selten durch Symptome wie etwa Kopfschmerzen, Nasenbluten und Schwindel bemerkbar.

In frühen Stadien gilt es vor allem, die betroffenen Familien aufzuklären und die Lebensgewohnheiten umzustellen. Eltern können ihre Kinder motivieren und Vorbild sein. „Sehr häufig treten Bluthochdruck und Fettleibigkeit bei mehreren Familienmitgliedern auf. Aber selbst, wenn das nicht so ist, ist es wünschenswert, dass sich alle an der Umstellung der Lebensweise beteiligen“, erklärt der ehemalige Professor Giovanni de Simone von der Universität Neapel Federico II in Italien.

Eine ballaststoffreiche Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkorn kann dazu beitragen, den Blutdruck wieder in den Normbereich zu bringen. Es wird empfohlen, die Salzaufnahme zu begrenzen, Zucker zu meiden und auf zuckergesüßte Getränke sowie gesättigte Fette möglichst zu verzichten. Zudem sollten sich Kinder und Jugendliche regelmäßig bewegen.

Die Ziele während einer Umstellung sollten realistisch sein, ist im „European Heart Journal“ zu lesen. Mit einem Tagebuch über Gewicht, Essgewohnheiten und körperliche Betätigung lassen sich Fortschritte besser nachvollziehen. Wenn die Ernährungsumgebung eine gesunde Ess- und Lebensweise fördert, entwickeln die Kinder Schritt für Schritt mit Spaß und ohne Druck neue Gewohnheiten. Nicht zuletzt ist es nach Ansicht der Autoren und Autorinnen dringend notwendig, die Öffentlichkeit mehr über die Risiken von Bluthochdruck bei jungen Menschen und die positiven Auswirkungen eines gesunden Lebensstils aufzuklären.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

European Heart Journal, doi.org/10.1093/eurheartj/ehac328
esc365.escardio.org/person/17163

Einfach besser essen – Mein Ernährungstagebuch

www.ble-medienservice.de/1625/einfach-besser-essen-mein-ernaehrungstagebuch


www.bzfe.de/ernaehrung/die-ernaehrungspyramide/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle

Adipositas Trainermanual – Ernährung

www.ble-medienservice.de/1653/trainermanual-adipositas-schulung-fuer-kinder-und-jugendliche-ernaehrung


wepi-planungshilfe.de
(webbasierte Planungshilfe zur Planung von Projekten zu Kinderübergewicht)

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Übergewichts-Epidemie bei Kindern

Noch nie waren so viele Heranwachsende so dick – was Eltern tun können

Übergewicht oder krankhaftes Übergewicht (Adipositas) stellt für betroffene Kinder und Jugendliche nicht nur eine Belastung im Alltag dar, sondern auch ein langfristiges Gesundheitsrisiko. Umso alarmierender ist die Entwicklung, die wissenschaftliche Studien und Auswertungen der Krankenkassen zeigen: Die Zahlen sind während der Corona-Zeit noch einmal deutlich gestiegen. So erhielten im Jahr 2020 laut Daten der Kaufmännischen Krankenkasse KKH 5,5 Prozent der Versicherten zwischen 6 und 18 Jahren die Diagnose Adipositas. Das ist im Zehnjahresvergleich ein Plus von 27 Prozent. Eine forsa-Umfrage hat im Frühjahr 2022 ermittelt, dass seit Beginn der Pandemie jedes sechste Kind zugenommen hat, bei den 10- bis 12-Jährigen sogar jedes dritte.

Die Gründe liegen auf der Hand: kein Sport in Schule oder Vereinen, kein Um-die-Häuser-Ziehen mit Freunden und eine teilweise suchtartige Fixierung auf Online- und Konsolenspiele, die über die Lockdowns hinaus anhielt, was dazu führt, dass sich die Kinder weiterhin weniger bewegen als vorher. Und dazu der Trost-Faktor: Wer sich eingesperrt und ausgebremst fühlt und dabei möglicherweise auch noch Konflikte mit Eltern und Geschwistern austragen muss, greift gern zu einem süßen oder salzigen Snack, um sich wieder besser zu fühlen.

Der Bildungsstatus der Eltern hat dabei einen großen Einfluss: 5- bis 9-jährige Kinder von Eltern ohne Ausbildungsabschluss sind bis zu 2,5-mal häufiger von Fettleibigkeit betroffen als gleichaltrige Kinder von Akademikereltern. Nach einer Erhebung der Krankenkasse DAK-Gesundheit waren in dieser Altersgruppe 2020 5,2 Prozent der Kinder bildungsarmer Eltern adipös, bei Akademikerkindern waren es dagegen 1,5 Prozent.

Übergewicht und Adipositas beruhen letztlich auf zwei Hauptfaktoren, so Prof. Dr. Hans-Henning-Flechtner, Vorstandsmitglied der Stiftung „Achtung!Kinderseele“ und Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik in Magdeburg. Auf falschen Ernährungsgewohnheiten, die sich leicht mit „zu süß, zu fett, zu salzig“ umreißen lassen, vor allem aber auf seelischen Problemen, die durch die Corona-Lockdowns bei vielen verstärkt wurden. „Essstörungen sind fast immer das Resultat psychischer Konflikte“, so Flechtner, „oft wurzeln sie in dem Gefühl, nicht gut genug zu sein“. Vorwürfe an die betroffenen Kinder seien deshalb ausgesprochen kontraproduktiv. Eine kanadische Studie habe sogar eine klare Korrelation zwischen autoritärem Erziehungsstil und Adipositas festgestellt.

Die Empfehlung des Facharztes für besorgte Eltern: „Wenn Sie eine deutliche Veränderung der Essgewohnheiten und des Gewichts ihres Kindes beobachten, sollten Sie zunächst den Kinderarzt konsultieren. Kann dieser keine organischen Ursachen feststellen, ist ein Kinder- und Jugendpsychiater oder bei jungen Erwachsenen ein spezialisierter Psychotherapeut der richtige Ansprechpartner.“ Erziehungsversuche der Eltern mit Verboten, ärztlich nicht begleiteten Diäten oder aufgezwungenem Sport seien dagegen nicht ratsam.

Und was tut die Politik? Die Ampel hat im Koalitionsvertrag ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel in Medien und Sendungen für unter 14-Jährige verankert, das Verbraucherschützer schon vor seiner Einführung als viel zu lasch kritisieren. Aus psychiatrischer Sicht könne das allenfalls ein kleines Mosaiksteinchen sein, so Flechtner: „Ungesunde Lebensmittel wird es immer geben. Die beste Vorsorge gegen Übergewicht und Adipositas ist es, wenn die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass Kinder seelisch gesund aufwachsen können. Dazu gehört vor allem ein wertschätzender Umgang, sowohl in der Familie als auch in der Schule, und eine Sozial- und Bildungspolitik, die dafür sorgt, dass Familien nicht abgehängt werden.“

Stiftung „Achtung!Kinderseele“

Wir sind die bundesweit größte Stiftung zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. In enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Fachärzt:innen entwickeln und implementieren wir Präventionsprogramme, um Kinder, Jugendliche und ihr jeweiliges Lebensumfeld für das Thema seelische Gesundheit zu sensibilisieren. Wir klären auf, informieren und setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit psychischem Unterstützungsbedarf frühzeitig Hilfe bekommen. Die Stiftung wurde 2009 von den Fachverbänden für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie DGKJP, BAG und BKJPP gegründet. Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir dafür, dass seelische Krankheiten kein Tabuthema mehr sind. Unsere Programmarbeit finanzieren wir komplett aus Spenden und Fördergeldern.

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