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Essen gegen das Vergessen

Mit gesunder Ernährung Demenz vorbeugen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDemenz lässt sich nicht verhindern und ist nicht heilbar. Englische, amerikanische und skandinavische Studien zeigen jedoch, dass eine „gehirn-gesunde“ Ernährung helfen kann, den Abbau der geistigen Fitness um bis zu sieben Jahre hinauszuzögern. „Essen gegen das Vergessen – Das Anti-Demenz-Kochbuch“ der Ökotrophologin Anne Iburg (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018) informiert über die Studienlage, erklärt, welche Nährstoffe das Gehirn schützen, und bietet passende Rezepte.

Welche Lebensmittel wirken sich besonders gut auf unsere Hirngesundheit aus? Wie stellt man sie am besten zusammen? Diesen Fragen gehen zahlreiche wissenschaftliche Studien nach. „Durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel können wir das Auftreten einer möglichen Demenz um mehrere Jahre hinauszögern“, erklärt die Autorin. Beispielsweise können Vitamin C, Vitamin E, Omega-3-Fettsäuren oder sekundäre Pflanzenstoffe den Alterungsprozess verlangsamen.

Um den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen zu versorgen, sollte man täglich fünf Hände voll Obst und Gemüse sowie ausreichend Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte zu sich nehmen. Fisch ist wichtig für die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. „Wenn Sie keinen Fisch mögen, sollten Sie Rapsöl und Walnüsse bevorzugen, die Sie ebenfalls mit Omega-3-Fettsäuren versorgen“, rät Iburg. Auch ein Glas Rotwein oder ein Stück Bitterschokolade täglich sind dank dem Stoff Polyphenolen gesund für das Gehirn.

„Essen Sie möglichst frische, gesunde und wenig verarbeitete Lebensmittel und versuchen Sie, für Abwechslung zu sorgen“, empfiehlt die Ökotrophologin. In ihrem Ratgeber finden sich neben vielen Rezepten auch eine Checkliste, mit der der Leser sein Essverhalten überprüfen kann, sowie einen Wochenplan, der dabei hilft, Nahrungsmittel auszuwählen, die das Gehirn schützen. „Auch wenn Sie sich ‚nur‘ bei 80 Prozent der Mahlzeiten in der Woche an die Checkliste gehalten haben, haben Sie Ihr Demenzrisiko gesenkt“, motiviert Iburg die Leser.

Anne Iburg

Essen gegen das Vergessen: Das Anti-Demenz-Kochbuch

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018
Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99

ISBN Buch: 9783432106182, ISBN EPUB: 9783432106205

Die Autorin:

Anne Iburg ist Ökotrophologin und lebt in Kaiserslautern. Von ihr sind bei TRIAS mehrere Ratgeber zu Ernährungsthemen erschienen.

Wissenswertes: CAIDE-Studie

Die CAIDE-Studie wurde im Jahr 1998 initiiert und ist eine laufende Untersuchung von Wissenschaftlern aus Schweden und Finnland. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Lebensstil und kardiovaskulären Risikofaktoren sowie Kognition, Demenz und strukturellen Veränderungen im Gehirn zu untersuchen. Die Forscher bildeten eine zufällige Stichprobe von 2000 Menschen, die zuvor schon an zwei finnischen Studien über Herz-Kreislauf-Erkrankungen teilgenommen hatten. Ein Ergebnis lautet, dass die Lebensstil-Intervention die Demenz zwar nicht völlig verhindern, doch nach Schätzungen aus den Ergebnissen der Eintritt der Alzheimer-Krankheit um fünf Jahre hinauszögern kann.

Zum Buch: Essen gegen das Vergessen: Das Anti-Demenz-Kochbuch

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Überschreiben oder Speichern? Die Gewissensfrage zur Vergesslichkeit

PhytoDoc über Warnsignale, Gehirntraining und Untersuchungsmethoden

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDass die meisten von uns ihre guten Vorsätze für das neue Jahr längst wieder vergessen haben, das wäre nichts Ungewöhnliches. Doch wie ist es mit der Vergesslichkeit im Alltag? An dieser Stelle fragen sich viele zu Recht: Welcher Grad der Vergesslichkeit wird von uns selbst und von der Gesellschaft toleriert und wann muss kritisch hinterfragt oder gehandelt werden? Das Gesundheitsportal PhytoDoc beleuchtet das Thema genauer.

Vergesslichkeit als Zeichen von Intelligenz?

Nicht alles muss gespeichert werden, je besser wir uns an Relevantes erinnern statt an Unwichtiges, desto besser meistern wir schließlich unseren Alltag. Bei den sogenannten Savants, also Menschen mit außergewöhnlicher Begabung und extrem hoher Merkfähigkeit, horchen wir auf. Auch das Klischee vom “zerstreuten Professor” kommt regelmäßig gut an: denn wenn wir viel wissen, viele neue Eindrücke zusammenkommen, dann werden alte, unwichtigere Daten “überschrieben”…

Wo sind jedoch die Grenzen? Bringen wir es auf die Formel: Alltagstauglichkeit. Sobald sich die Zeichen mehren, dass normale Alltagsabläufe zum Problem werden, sollte nachgehakt werden. Zunehmende Vergesslichkeit ist durchaus ein Warnsignal für diverse Krankheitsbilder.

 Vom Schmerz zur Heilung

Ursache und Wirkung

Vergesslichkeit kann viele Ursachen haben – einige Faktoren im Überblick:
-Wechseljahre verbunden mit Östrogenmangel: die neuronale Verschaltung der Nervenzellen wird gestört
-Bluthochdruck (mit Vermehrung des Hirnwassers) kann in Folge den Abbau von Hirnsubstanz mit sich bringen und so Gedächtnislücken oder -schwächen hervorrufen
-auch eine Schlafapnoe kann durch den Sauerstoffmangel zu Gedächtnisschwund führen
-Depressionen können Gehirn- und Gedächtnisleistung negativ beeinflussen
-Vergesslichkeit, gepaart mit Orientierungsschwäche und Problemen im Alltag kann auf zerstörte Nervenzellen hindeuten und damit ein Hinweis auf Alzheimer sein

Der Hausarzt muss die Ursachen abklären und gegebenenfalls an Spezialisten überweisen. Wichtig bei der Einschätzung ist es mit einzubeziehen, wie die Persönlichkeit vor dem Eintreten der auffälligen Symptome gewesen ist.

Alzheimer oder Demenz?

Das Schreckenswort in den Gesundheitsreports lautet Demenzerkrankungen – mit steigender Tendenz. Häufig wird auch nachgefragt, ob Alzheimer oder Demenz diagnostiziert wird. Dazu muss man wissen, dass Alzheimer eine eigenständige Erkrankung ist, sie stellt eine Form der Demenz dar, genauer gesagt eine neurodegenerative Demenz (die Nervenzellen des Gehirns werden zerstört). Mehr als fünfzig Ursachen können zu einer Demenz führen. Für gesicherte Diagnosen stellt der Facharzt (Neurologe) durch verschiedene Demenz-Tests den Mentalstatus fest und sichert die Befunde durch eine Kernspintomographie vom Kopf ab.

 Vom Schmerz zur Heilung

Wie unser Gedächtnis funktioniert? Grundtypen, Emotionen und Gedächtnistraining
Die wichtigste Region für unser Gedächtnis ist der Hippocampus, hier werden die Informationen aus dem Kurz- ins Langzeitgedächtnis übertragen. Es gibt übrigens vier Grundtypen, in die sich das Gedächtnis einordnen lässt. Dies geschieht nach dem Inhalt der aufgenommenen Informationen.

Die gute Nachricht lautet nun für alle: das Gedächtnis kann man trainieren und auch im Alter können noch neue Nervenzellen sprießen. Es gibt diverse Techniken, um Gedächtnisleistungen zu intensivieren. Eine Verknüpfung entsteht unter anderem, wenn die Information bildlich ist und eine Emotion ausgelöst hat. Erfolgreiche Gedächtnistrainer wie Markus Hofmann wenden zum Beispiel die Mnemo-Technik an. Auch Musik, Tanzen und Bewegung helfen beim Stressabbau und regen die Bildung neuer Gehirnzellen an. Dr. Musselmann, ärztlicher Leiter von Phytodoc.de, ist überzeugt: “Alles, was Menschen emotional anspricht und Freude bereitet, fördert die Lust Neues zu lernen und die neu erworbenen Kenntnisse im Langzeitgedächtnis zu speichern”.

Ob Goethe das geahnt hat?

Es gibt übrigens einige pflanzliche Extrakte, die die Abbauprozesse im Gehirn verzögern. Dazu zählt Grüner Tee-Extrakt. Dieser soll bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch bei Demenz hilfreich wirken. Nicht zu vergessen ist der Ginkgo, denn ein Extrakt aus seinen Blättern soll bei Vergesslichkeit wirksam sein. Ob Goethe das geahnt hat, als er dem asiatischen Baum 1815 mit seinem berühmten Gedicht huldigte?

Die Experten für Naturheilverfahren raten dazu, bei erblicher Vorbelastung und bei Demenzrisiko den Pflanzenextrakt vorbeugend in regelmäßigen Intervallen einzunehmen. Dies allerdings nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, der die Ginkgo-Kur in ein therapeutisches Gesamtkonzept einbetten wird.

Weitere Informationen Vergesslichkeit: Ursachen erkennen und behandeln

Lesen Sie im Detail: Alles über Alzheimer, primäre und sekundäre Demenz

Mehr zum Thema Gesundheit und Naturheilkunde bei PhytoDoc: http://www.phytodoc.de

Über PhytoDoc:
Das Internetportal bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher bei seinen Entscheidungen unterstützen, alternative Therapien und Präparate zu wählen, Krankheitssymptome ganzheitlich behandeln zu lassen und bewusst auf Gesundheitsvorsorge zu setzen. Infos: www.phytodoc.de

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Altersvergesslichkeit

Mit Gehirnjogging vorbeugen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMit Mitte 20 ist die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns am höchsten – danach nimmt sie langsam ab. Wer sich mental fit hält, kann diesen Abbau verlangsamen oder seine Leistungsfähigkeit sogar bis zu einem gewissen Grad steigern. Nebenbei beugt dies auch altersbedingten Krankheiten wie Demenz vor. Regelmäßige Bewegung ist wichtig für unsere Gesundheit und hält uns fit, das ist längst kein Geheimnis mehr. Auch unser Gehirn können wir trainieren und so aktiv halten. Die AOK Hessen erklärt, wie sich Gehirnjogging auf die mentale Fitness auswirkt.

Das menschliche Gehirn belohnt ökonomisches Verarbeiten und lässt uns in der Regel die einfachste und zugleich bequemste Lösung auswählen. Das ist ziemlich clever, weil es auf diese Weise ressourcenschonend arbeitet. Aber wenn es nicht gefordert wird, verliert es an Leistungsfähigkeit – durch regelmäßige Herausforderungen bleibt es fit. Jedoch: Nur eine regelmäßige Nutzung der verschiedenen Areale im Gehirn beugt Altersvergesslichkeit vor. Wer sich häufig neuen Aufgaben stellt und alltägliche Abläufe verändert, betreibt also optimales Gehirnjogging.

Kinder, die in der Schule regelmäßig ihre Gedächtnis- und Merkfähigkeit herausfordern und neue Dinge dazulernen, sind daher schnell im Kopf – auch wenn sich das Gehirn in diesem Alter noch ständig neu organisiert.

Im Alltag kann man auch einfach einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen oder die Zähne mit links statt mit rechts putzen. Auch neue Herausforderungen im Job oder ein geistig anspruchsvolles und abwechslungsreiches Hobby wirken sich positiv auf die mentale Fitness aus.

Grundlegend gilt aber: Mentale Fitness und ein bewusster Lebensstil gehen Hand in Hand.
Stress, Alkohol, zu viel Fernsehen und Zigaretten setzen nicht nur der Gesundheit zu, sondern wirken sich auch negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit aus. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung unterstützen dagegen die Leistungsfähigkeit des Gehirns und halten fit.

Mehr Tipps zu mentaler Fitness hat die AOK Hessen auf ihrer Seite ” AOK erleben“.

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Altersvergesslichkeit vorbeugen

Mit einfachen Übungen mental fit bleiben

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMit dem Alter nimmt die Leistung des Körpers ab – gleiches gilt auch für das Gehirn. Sobald Betroffene an einer kognitiven Störung leiden, also Informationen langsamer verarbeiten, sich nicht mehr gut konzentrieren und sich schlechter erinnern, spricht man von Altersvergesslichkeit. Einfache Übungen und Gewohnheiten können dem kognitiven Abbau jedoch vorbeugen und die mentale Fitness sogar bis ins hohe Alter erhalten. Die AOK Hessen gibt in ihrer neuen Infografik fünf Tipps, mit denen mentale Fitness erhalten und gesteigert werden kann.

Unser Gehirn befindet sich ein ganzes Leben lang im Wandel. Ständig lernen wir neue Dinge dazu und so müssen immer neue Verbindungen der einzelnen Nervenzellen geschaffen werden. Mit dem Alter nimmt diese Fähigkeit ab, denn ab dem 40. Lebensjahr beginnt das Gehirn, sich zu verkleinern. Eine Therapie zur dauerhaften Behandlung gibt es nicht. Gehirntraining und Medikamente können jedoch die mentale Leistung zumindest zeitweise wieder erhöhen.

Wer Neues lernt und sein Gehirn regelmäßig trainiert, bringt es dazu, neue Nerven-Verknüpfungen zu schaffen und so der Leistungsabnahme vorzubeugen.
Das können ein Hobby wie Lesen, Sudoku oder Handarbeiten, das Erlernen einer fremden Sprache oder eines Musikinstrumentes sein.

Wer aktiv am Leben teilnimmt, sich Herausforderungen stellt und soziale Kontakte pflegt, tut bereits viel für sein Gehirn. Auch im Alltag kann man leicht Übungen einbauen, die die kognitiven Fähigkeiten trainieren. Beispielsweise mal den Einkauf ohne Liste, ganz aus dem Gedächtnis heraus erledigen. Oder eine Telefonnummer manuell eingeben, ohne den Telefonspeicher zu nutzen. Auch Sport trägt zur mentalen Fitness bei. Forscher haben bewiesen, dass ausgiebige Bewegung bei älteren Menschen geistigen Leistungseinschränkungen vorbeugt. So ist beispielsweise Tanzen ideal. (1)

 Vom Schmerz zur Heilung

Altersvergesslichkeit ist nicht gleichzusetzen mit Demenz. Während sich bei der Demenz die Symptome immer weiter verschlimmern, schreitet der Prozess bei der Altersvergesslichkeit ab einem gewissen Punkt nicht weiter fort. Betroffene sind in ihrem Alltag trotzdem eingeschränkt, sie meiden stressige Situationen, die sie überfordern, sind weniger belastbar und ziehen sich immer weiter aus ihrem sozialen Umfeld zurück.

Ganz wichtig: Nicht immer ist es “nur” die Altersvergesslichkeit. Es könnten auch ernste Krankheiten hinter den Beschwerden stecken. Um sicher zu gehen sollten Betroffene daher beim kleinsten Verdacht immer einen Arzt aufsuchen.

Weitere Informationen zu Alzheimer-Demenz hält die AOK Hessen bereit auf aok-erleben.de.

1) vgl. http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa022252

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Demenz – Schützt Bildung das Gehirn?

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Die Lebenserwartung von Menschen, die an einer frontotemporalen Demenz erkrankt sind, hängt unter anderem von der beruflichen Tätigkeit der Betroffenen ab.

Patienten mit hoch qualifizierten Berufen überleben nach der Diagnose um bis zu drei Jahre länger als Menschen mit weniger qualifizierter Tätigkeit, so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, die in der Fachzeitschrift Neurology erschienen ist.

„Möglicherweise führt eine berufslebenslange geistig stimulierende und fordernde Betätigung zur Ausbildung einer echten geistigen Reserve des Gehirns“, kommentiert Prof. Gereon Fink, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln.

Mehr Infos unter https://idw-online.de/de/news631167

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Salbei verhindert Gedächtnisverlust

Pressemeldungen Gesundheit

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Erfolge sowohl bei Gesunden als auch Demenzpatienten

Unter den insgesamt 900 Arten des Salbeis sind insbesondere der Echte Salbei (Salvia officinalis) als auch der Lavendelblättrige oder auch Spanische Salbei (Salvia lavandulifolia) für ihre heilsamen Effekte bekannt. Schon im Altertum, aber auch in traditionellen Heilsystemen wie der Ayurvedischen und Chinesischen Medizin schätzte man Salbei als heilsames Kraut bei Verdauungsproblemen, Entzündungen und Harnstau.

Mehr zu den Studien der Carstens-Stiftung: http://www.carstens-stiftung.de/artikel/salbei-verhindert-gedaechtnisverlust.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Können spezielle Johanniskrautextrakte gegen Alzheimer helfen?

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Demenzerkrankungen stellen zunehmend eine große Herausforderung für die Gesundheits- und Pflegesysteme der westlichen Welt dar.

Im Jahre 2050 werden nach Hochrechnungen zwischen 106 und 360 Millionen Patienten weltweit zu betreuen sein. Unter den Demenzerkrankungen macht mit mehr als 2/3 aller Erkrankten die Alzheimer Demenz aus. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des höheren Lebensalters, deren Ursache bis auf wenige familiäre Fälle (<1 Prozent) bisher nicht geklärt ist. Das Alter ist bisher der größte Risikofaktor, wobei das Risiko zusätzlich weiter erhöht wird, wenn die Mutter und/oder Großmutter an der Erkrankung litten.

Das Forscherteam um den Arzt und Molekularbiologen Prof. Jens Pahnke von der Klinik für Neurologie (Dir. Prof. H.-J. Heinze) der Universität Magdeburg und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) hat nach neuen Wirkstoffen gesucht, um den von ihnen im Jahre 2011 veröffentlichten Reinigungsmechanismus des Gehirnes zu aktivieren.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news565434

Quelle: Universitätsklinikum Magdeburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Fettleibigkeit macht das Gehirn träge

Risiko für Demenz erhöht

Wer zu viele Pfunde auf die Waage bringt, neigt eher zu Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber auch Übergewichtige, die ansonsten gesund sind, haben schlechtere Prognosen. Eine aktuelle Studie zeigt: Fettleibigkeit macht auf Dauer das Gehirn träge und erhöht vermutlich das Risiko für eine Demenzerkrankung. Das zeigen Auswertungen der so genannten Whitehall-II-Studie mit 6.401 Beamten aus Großbritannien, bei der Punkte für logisches Denken, Satzbau, Gedächtnis und Sprachkompetenz vergeben wurden. Zu Beginn der Untersuchung waren die Teilnehmer im Durchschnitt 50 Jahre alt. Während der folgenden zehn Jahre erfolgten größtenteils drei Bewertungen zu den Gedächtnisleistungen. “Es gibt keine gesunde Fettleibigkeit”, bestätigt Prof. Günther Deuschl, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Er betont, die übergewichtigen Teilnehmer hätten zwar noch keine Demenz, die kognitiven Auffälligkeiten führten aber wohl auf Dauer zu solch einer Erkrankung.

Die Studie gibt ein weiteres Argument, weshalb Normalgewicht angestrebt werden sollte. Denn nichts fürchten die Deutschen im Alter mehr als an Alzheimer zu erkranken. “Doch mit einer Diät allein lässt sich selten eine dauerhafte Gewichtsreduktion erreichen”, sagt der Ernährungsmediziner Dr. Hardy Walle, Gründer des Bodymed-Schulungskonzeptes. Übergewichtige, die nachhaltig abnehmen wollen, kommen fast nie um eine grundsätzliche Lebensstil-Veränderung herum. “Die Phase des Abnehmens sollte deshalb mit einer ärztlich begleiteten Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensberatung verbunden werden, so wie dies in den Bodymed-Gesundheitsinstituten praktiziert wird”, empfiehlt Dr. Walle. Weitere Informationen zur erfolgreichen Gewichtsreduktion finden Interessierte unter www.bodymed.com.

Quelle:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de

 

 

Vitamin C und Beta-Carotin könnten vor Demenz schützen

Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit und eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit…rund 700 000 Deutsche leiden an der Alzheimerschen Krankheit. Jetzt haben Ulmer Forscher um die Epidemiologin Professorin Gabriele Nagel und die Neurologin Professorin Christine von Arnim herausgefunden, dass die Konzentration der Antioxidantien Vitamin C und Beta-Carotin im Blutserum von Alzheimer-Patienten im Anfangsstadium niedriger ist als bei Gesunden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news495647

Quellen: Universität Ulm, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Neuer Ansatz bei der Diagnose und Therapie von Demenzerkrankungen

Manche Demenzkranke zeigen Symptome eines gestörten Immunsystems und sind entsprechend therapierbar

issenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, einen neuartigen Therapieansatz bei Demenzerkrankungen vorzuschlagen. Die in der Fachzeitschrift Neurology* veröffentlichte Studie zeigt, dass Immunreaktionen gegen körpereigene Nervenzellen Ursache für fortschreitende Demenzerkrankungen sein können und dass eine entsprechende immunsuppressive Therapie große Wirksamkeit entfalten kann.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news483861

Quellen: Charité-Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)