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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

TCM-Ernährung für die Wechseljahre

Neuer TRIAS Ratgeber

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme und depressive Verstimmungen – dies sind nur einige der Beschwerden, denen sich viele Frauen in den Wechseljahren gegenübersehen. Wie eine Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) dazu beitragen kann, dass sich Betroffene wieder kraftvoll, vital und rundum wohl fühlen, zeigt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Antonie Danz in ihrem Ratgeber „TCM-Ernährung für die Wechseljahre“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022).

Dr. Antonie Danz, TCM-Ernährung für die Wechseljahre, Natürlich & vitalisierend: mit Yin und Yang in Balance bleiben. Verblüffend einfach & köstlich: Ernährungsempfehlungen und Rezepte. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022, Buch EUR [D] 17,99 EUR [A] 18,50, EPUB EUR [D] 13,99 EUR [A] 13,99, ISBN Buch: 9783432115535, ISBN EPUB: 9783432115542.

Dabei ist der Autorin ein Aspekt sehr wichtig: Nicht alle Frauen in den Wechseljahren leiden unter Beschwerden. Denn der Rückgang der Östrogene in dieser Lebensphase sei nicht die primäre Ursache für das Auftreten von Hitzewallungen, Gelenkbeschwerden & Co.: „Vielmehr spielen psycho-soziale, emotionale sowie sozio-kulturelle Faktoren und nicht zuletzt der Lebensstil, zu dem auch die Ernährung gehört, eine wichtige Rolle dabei, wie sich Frauen in, vor und nach den Wechseljahren fühlen“, ist Antonie Danz überzeugt. Ihr Ratgeber will einen Anstoß geben, dass Leserinnen einen neuen, positiven Blick auf die „Fülle und Schönheit dieser Wandlungsphase“ erhalten und kultivieren.

Dr. Danz erklärt daher ganz praktisch, welche Nahrungsmittel bei den typischen Wechseljahresbeschwerden helfen und welche gemieden und vom Speisenplan gestrichen werden sollten. Sie gibt Antworten auf die Frage, wie es gelingt, die Darmträgheit zu beseitigen, gibt Tipps zur Gewichtsreduktion und erklärt, wie Gewebe, Haut und Haare gekräftigt und der Stoffwechsel angeregt werden. Die über 40 Rezeptideen reichen vom warmen Getreide-Frühstück aus Hafer, Dinkel, Quinoa und Gerste bis hin zu leckeren Suppengerichten.

Weitere Informationen zum Buch wie etwa das Vorwort, das Sachverzeichnis und Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Dr. Antonie Danz ist diplomierte Oecotrophologin (Justus-Liebig-Universität Gießen) und promovierte Ernährungswissenschaftlerin (Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität, Bonn). Sie hat eine Ausbildung in Chinesischer Diätetik (Institut für Chinesische Medizin, ICM, Köln) sowie zahlreiche Fortbildungen in Chinesischer Medizin absolviert. An der Universität Witten/Herdecke hat sie darüber hinaus eine Stelle als Dozentin für Diätetik der Chinesischen Medizin. Ferner ist sie Mitglied des beratenden Arbeitskreises des Frauengesundheitsportals der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

In ihrer Arbeit vereint Antonie Danz die Jahrtausende alte Erfahrungslehre der Chinesischen Medizin mit aktuellem Wissen aus der Ernährungsforschung. Menschen zu einem anderen Ernährungsbewusstsein zu führen, ist eines ihrer Hauptanliegen in ihren Seminaren und Beratungsgesprächen.

Weitere Informationen zu ihrer Person und ihrer Arbeit finden Sie hier.

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Stoffwechsel regulieren ist lebenswichtig für die Gesundheit

Stoffwechsel regulieren ist lebenswichtig für die Gesundheit

Fragen und Antworten zur Bedeutung des Stoffwechsel, zu Risiken und Lösungen.

Den Stoffwechsel unterstützen, um leistungsfähiger zu sein, zu regenerieren und das Gewicht zu regulieren – der Gesundheitsexperte Michael Petersen beantwortet wichtige Fragen rund um dieses Thema.

Warum ist es wichtig, den Stoffwechsel zu unterstützen?

Der Stoffwechsel hat eine zentrale Bedeutung für unser Leben und unsere Gesundheit. Er sorgt dafür, dass die aufgenommenen Nährstoffe in richtiger Form umgebaut werden und allen Zellen zur Verfügung stehen. Und er versorgt den Körper mit der lebenswichtigen Energie. Wenn das nicht gewährleistet ist, wird es für den Organismus kritisch. Leider haben viele Menschen im Stoffwechsel Defizite. Deshalb ist es wichtig, dass wir ihn rechtzeitig unterstützen.

Welche Risiken sind mit einem gestörten Stoffwechsel verbunden?

Störungen im Stoffwechsel tragen zu Krankheiten bei beziehungsweise unterhalten diese. Dafür gibt es zwischenzeitlich umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse. Langjährige Studien haben gezeigt, dass zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Zusammenhang mit bis zu vierzehn Krankheitsbildern stehen. Andere Studien haben ergeben, dass zwei Drittel aller Metaboliten, die Stoffwechsel-Zwischenprodukte während der Umwandlung der Nahrungsmittel, mit mehr als einer Erkrankung verbunden waren.

Dazu gehören die Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktion, chronische Entzündungen und Übergewicht. Die Folgen sind hinreichend bekannt. Rheumatische Erkrankungen, Herzerkrankungen und Immunstörungen sind ein paar Beispiele. Auch Alzheimer-Demenz wird mit gestörten Stoffwechsel-Verhältnissen in Verbindung gebracht. Ganzheitsmediziner gehen davon aus, dass bei nahezu allen Erkrankungen der Stoffwechsel irgendeine Rolle spielt.

Welche Lösungen gibt es für Stoffwechsel?

Es geht nicht darum, den Stoffwechsel anzutreiben, wie man das oft hört. Das kann fatal sein, denn ein schwacher Stoffwechsel wird nicht besser, wenn man ihn zwingt. Es ist vielmehr wichtig, ihn sanft und auf natürliche Weise zu unterstützen. Damit der Stoffwechsel in die Lage versetzt wird, sich selbst besser zu regulieren.

In der Selbsthilfe steht die Ernährung an erster Stelle. Hierbei geht es nicht nur darum, sich gesünder zu ernähren. Vielmehr kommt es darauf an, bestimmte Nahrungsmittel dem Speiseplan hinzuzufügen, deren Inhaltsstoffe gezielt die Stoffwechselprozesse unterstützen.

Darüber hinaus bietet uns die Natur zahlreiche Hilfsmittel, deren Inhaltsstoffe ebenso unsere Stoffwechselvorgänge fördern. Dazu gehören beispielsweise die Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und bestimmte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die üblicherweise in Form von Tee oder Tinkturen verzehrt werden. Aber das ist nur ein Beispiel. Die Naturheilkunde hält zahlreiche Möglichkeiten bereit, wie beispielsweise die Schüßler-Salze, die Homöopathie bis hin zu modernen intelligenten Technologien, wie der Thyreogym.

Was hat es damit auf sich?

Hierbei handelt es sich um ein kleines medizinisches Gerät der Klasse IIa. Dieses Gerät wird für 30 Minuten um den Hals gelegt. Ein spezifisches Magnetfeld erzeugt spezielle Frequenzen, die über bestimmte Anteile der Schilddrüsenzellen, die Mitochondrien, den Stoffwechsel aktivieren. Hierbei handelt es sich um eine sanfte Methode. Studien haben gezeigt, dass es funktioniert, und zwar ohne negative Einflüsse. Die Teilnehmer einer Studie zur Gewichtsregulation, wofür das Gerät gewidmet ist, haben während der Studie abgenommen. Und eine Sportstudie kam zu dem Ergebnis, dass sich der Laktathaushalt verbesserte, die Sportler schneller und besser regenerierten. Anwendende berichteten, dass sie besser schlafen und nach sportlichen Höchstleistungen weniger infektanfällig waren.

Welche weiteren Informationsquellen gibt es dazu?

Ich habe alle gesammelten Erkenntnisse rund um den Stoffwechsel in meinem neuen Buch zusammengefasst. Dort erläutere ich detailliert, welche Faktoren für einen regulierten Stoffwechsel wichtig sind, welche Folgen es hat, wenn es zu Störungen kommt und wie wir mit den genannten Lösungen darauf eingehen.

Informationen zum Buch

Das Buch: „Dem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen mit Thyreogym“ von Michael Petersen ist entweder direkt beim tredition Verlag oder im Buchhandel – online oder offline – zu beziehen.

Buchdaten: Michael Petersen, Dem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen mit Thyreogym, tredition Verlag, Hamburg, 2022, 148 Seiten, ISBN: 978-3-347-66420-3 (Paperback), 978-3-347-66439-5 (Hardcover), 978-3-347-66444-9 (e-Book)

Der Autor:
Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

Weitere Informationen zum Autor und zum Buch ( hier ansehen)

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Vitamin D-Speicher im Sommer auffüllen

Wer braucht Nahrungsergänzungsmittel?

Nahrungsergänzungsmittel liegen im Trend: Der Verbrauchermonitor von 2021 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt: Ein Drittel der Bevölkerung nimmt mindestens einmal pro Woche Vitamine über Nahrungsergänzungsmittel zu sich, jede sechste Person sogar täglich. Dabei nimmt das Vitamin D eine gewisse Sonderstellung ein. In dem zitierten Verbrauchermonitor gaben 45 Prozent der Befragten an, Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, was ihm Platz 1 einbringt; bei Vitamin B12 waren es 36 und bei Vitamin C 32 Prozent. Dabei seien Nahrungsergänzungsmittel für die meisten Menschen verzichtbar, so BfR-Präsident Professor Andreas Hensel und weiter: „Wer hoch dosierte Vitamine einnimmt, ohne dass es nötig ist, riskiert eine Überversorgung und damit unerwünschte Auswirkungen auf die Gesundheit“.

Korrekterweise ist Vitamin D der übergeordnete Begriff für eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die Calciferole. Zu den wichtigsten Formen gehören Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Die bekannteste Funktion von Vitamin D ist die Beteiligung am Knochenstoffwechsel. So fördert Vitamin D unter anderem die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm sowie ihren Einbau in den Knochen. Es nimmt damit eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung ein. Zudem ist Vitamin D an weiteren Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Vitamin-D-Mangel kann bedeutsame Auswirkungen auf die Knochengesundheit haben. Die gravierendsten Folgen sind die Entkalkung und letztendlich die Erweichung der Knochen (Osteomalazie und Osteoporose).

Der tägliche Bedarf wird für alle Altersgruppen auf 20 Mikrogramm (1 Mikrogramm [µg] = 0,001 Milligramm [mg]) geschätzt, für Säuglinge (unter 12 Monate) sind es 10 µg. Eine ebenfalls übliche Mengeneinheit für Vitamin D ist die sogenannte „Internationale Einheit“ (I.E.). 1 µg entspricht 40 I.E. beziehungsweise 1 I.E. entspricht 0,025 µg.

Die geschätzten Bedarfswerte gelten jedoch nur bei fehlender Eigensynthese; denn – und das ist eine echte Sonderstellung dieses Vitamins – es kann sowohl über die Nahrung aufgenommen als auch vom Menschen selbst durch UVB-Lichtexposition (Sonnenbestrahlung) gebildet werden. Bei letzterem wird das Vitamin aus einer in der Haut vorkommenden Vorstufe (7-Dehydrocholesterol) gebildet. Dieser Weg ist auch der wesentlich effizientere, denn nur wenige Lebensmittel enthalten das Vitamin in größeren Mengen. Hauptsächlich fettreiche Seefische wie Makrele, Lachs oder Hering sind hier zu nennen. So enthalten etwa Hering 25 µg, Lachs 16 µg, Avocados bringen es immerhin auf 6 µg, jeweils pro 100 Gramm. Mit unserer täglichen Nahrung nehmen wir durchschnittlich nur etwa 2 bis 4 µg zu uns.

Gemäß einer abgestimmten Empfehlung von wissenschaftlichen Institutionen, Fachgesellschaften und Fachverbände reichen für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese in der warmen Jahreszeit bereits fünf bis 25 Minuten Aufenthalt in der Sonne aus, wenn etwa ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) unbedeckt sind. Eine Faustregel sagt: Ist unser Schatten draußen kürzer als wir groß sind, produzieren wir ausreichend Vitamin D. Das ist in unseren Breiten zwischen April und Oktober der Fall. Das Gute: wie andere fettlösliche Vitamine auch, speichert unser Körper das Vitamin und zwar hauptsächlich im Fett- und Muskelgewebe, geringere Mengen auch in der Leber. Die Speicherkapazität ist insgesamt relativ groß, so dass auch in Wintermonaten in der Regel eine ausreichende Versorgung sichergestellt ist.

Für wen ist eine Vitamin-D-Supplementierung gegebenenfalls sinnvoll? Hier sind als erstes Säuglinge zu nennen, da zum einen der Vitamin D-Gehalt von Frauenmilch sehr gering ist (durchschnittlich 0,073 µg pro 100 Milliliter) und zum anderen Säuglinge grundsätzlich nicht einer direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden sollen; zumal sich ihr hauteigener Schutzmechanismus erst noch entwickeln muss. Zu den Risikogruppen für eine Unterversorgung gehören ferner Menschen, die sich kaum oder gar nicht im Freien aufhalten (können). Ferner ältere Menschen, da die körpereigene Vitamin D-Bildung im Alter deutlich abnimmt und es in der älteren Bevölkerung durchschnittlich zusätzlich mehr mobilitätseingeschränkte, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen gibt. Im Alter von 70 Jahren hat sich die Kapazität der Haut zur Vitamin D-Synthese um etwa 75 Prozent reduziert. Der Grund ist die Hautbeschaffenheit selbst, aber auch die Tatsache, dass sich die Menge des Ausgangsstoffs 7-Dehydrocholesterol in den oberen Hautschichten im Alter drastisch vermindert. Freilich sollte die Einnahme von Supplementen unbedingt in Absprache mit einer Ärztin/einem Arzt erfolgen, wobei es empfehlenswert ist, vor einer Supplementierung den Vitamin D-Status überprüfen zu lassen.

Übrigens: Eine Vitamin D-Überdosierung und damit verbundene unerwünschte Wirkungen sind nur durch eine überhöhte orale Zufuhr (dauerhaft mehr als 100 µg = 4.000 I.E. pro Tag), nicht jedoch durch eine exzessive Sonnenbestrahlung der Haut möglich.

Rüdiger Lobitz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/cm/350/bfr-verbrauchermonitor-2021-spezial-vitamine-als-nahrungsergaenzungsmittel.pdf

https://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_vitamin_d-131898.html


https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/vitamin-d/


https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/bestens-unterstuetzt-durchs-1-lebensjahr/nachgefragt/warum-brauchen-saeuglinge-zusaetzlich-vitamin-d/#:~:text=Säuglinge%20erhalten%20zur%20Rachitisprophylaxe%20400,D%20im%20gesamten%20ersten%20Lebensjahr
.

https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/eifonline_vitamin_d_unterschaetzter_mikronaehrstoff.pdf


https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/aus-der-aktuellen-ausgabe/vitamin-d-in-lebensmitteln/


https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/01_lebensmittel/2016/2016_01_21_PI_VitaminD.html


https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/wirkung/akut/empfehlung-vitamin-d.html

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Weniger Medikamente, geringere Kosten mit Homöopathie

Breit angelegte Beobachtungsstudie zeigt niedrigere Kosten der Behandlung mit Homöopathie

Die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln führt zu einem geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten und zu 20 Prozent niedrigeren Gesamtkosten der Behandlung. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Beobachtungsstudie aus Frankreich, in deren Mittelpunkt der Einsatz von Homöopathie in der Primärversorgung von Patienten stand. In die so genannte EPI3-LASER Studie wurden insgesamt 8559 Patienten mit einbezogen.(1) Sie wurden von 825 Allgemeinärzten aufgrund von Erkrankungen des Muskelskelettapparates, Schlaf-, Angst- oder depressiven Störungen bzw. einer Infektion der oberen Atemwege behandelt. Die Studie konnte nachweisen, dass Patienten, die von homöopathisch qualifizierten Ärzten behandelt wurden, klinisch ähnliche Ergebnisse erzielten wie ausschließlich konventionell therapierte Patienten. Allerdings ging die Behandlung mit Homöopathie mit einem geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten einher. Die Gesamtkosten sanken um 20 Prozent.

Beobachtungsstudien bescheinigen der Homöopathie regelmäßig Nutzen für Patienten

In Beobachtungsstudien fließen Daten aus der täglichen klinischen Praxis zusammen und werden analysiert. Die jetzt in Frankreich publizierte Studie reiht sich ein in eine ganze Reihe von Beobachtungsstudien, die der homöopathischen Behandlung durchgängig einen Nutzen für die Patienten bescheinigen, vor allem bei chronischen, schwierig zu behandelnden Erkrankungen. Sie sprechen der Homöopathie im Versorgungsalltag einen relevanten Stellenwert zu. Allein aus der EPI3-LASER Studie, die über den Zeitraum von 2011 bis 2018 durchgeführt wurde, sind bis heute zwölf Veröffentlichungen hervorgegangen. Die Klassifikation der teilnehmenden Allgemeinmediziner erfolgte nach ihrem hauptsächlichen Verschreibungsansatz: entweder nur konventionelle Medikamente, regelmäßige Anwendung von Homöopathie in einer gemischten Praxis oder zertifizierte homöopathische Allgemeinmediziner.

Positive Auswirkungen der Homöopathie in einem integrierten Gesundheitsversorgungsmodell

Das Homöopathie Research Institut (HRI) schlussfolgert in seiner Analyse der EPI3-LASER Studie, dass die Ergebnisse auf höchsten methodischen Standards gewonnen wurden und auf andere Bevölkerungsgruppen verallgemeinerbar seien. Insbesondere vor dem Hintergrund der Multimedikation, also dem Einsatz von mehreren Medikamenten bei einem Patienten und damit einhergehender Wechselwirkungen, sei die EPI3-LASER Studie ein wichtiger Beitrag zur Evidenz. Sie zeige die potenziell positiven Auswirkungen der Homöopathie im Rahmen eines integrierten Gesundheitsversorgungsmodells auf.

(1) https://www.wisshom.de/ergebnisse-einer-studie-zur-homoeopathischen-versorgung-in-franzoesischen-allgemeinpraxen/

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Die besten Übungen für den Atlas-Wirbel

Neuer TRIAS Ratgeber

Er ist der erste Halswirbel und trägt somit die gesamte Last unseres Kopfes: der Atlas-Wirbel (*). Er gilt als wichtigstes Verbindungsstück zwischen Kopf und Wirbelsäule und ist ein sogenannter bandgeführter Wirbel, den überwiegend Bänder stabilisieren. Wird er durch eine Fehlhaltung in Mitleidenschaft gezogen – etwa, wenn wir mit nach vorne geneigtem Kopf auf das Smartphone oder in den Computer starren –, sind Verspannungen und Nackenschmerzen die Folge. Weitere Beschwerden wie Kopfweh, Konzentrations- und Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und Tinnitus können hinzukommen. Wie es mit gezielten Übungen gelingt, den Nacken zu entspannen und Schmerzen zu lindern, zeigt Heike Höfler in ihrem neuen Ratgeber „Die besten Übungen für den Atlas-Wirbel“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022). (*) Benannt wurde er nach dem Träger des Himmelsgewölbes in der griechischen Mythologie.

Heike Höfler, Die besten Übungen für den Atlas-Wirbel, Kleiner Wirbel – große Wirkung. Nacken- und Kopfschmerzen lösen, Schwindel und Tinnitus lindern, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022, Buch EUR [D] 16,99 EUR [A] 17,50, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99, ISBN Buch: 9783432115849, ISBN EPUB: 9783432115856

„Eine ungünstige Kopfhaltung, die immer und immer wieder eingenommen wird, lässt den Atlas in eine falsche Position rutschen. Das Gewebe um ihn herum verhärtet und verklebt. Dadurch verschlechtern sich die Durchblutung und der Sauerstofftransport ins Gehirn“, erklärt die Autorin die Zusammenhänge. Heike Höfler erläutert in ihrem Ratgeber daher, welche Rolle der „unsichtbare Kopfträger“ spielt und wie sich Fehlhaltungen auf den gesamten Körper auswirken und Beschwerden auslösen können.

In acht Übungsprogrammen leitet die Sport- und Gymnastiklehrerin dazu an, den Wirbel zu stärken und zu mobilisieren. Die Übungen zielen auf die Atlas- und Nackenmuskeln sowie deren Gelenke. Zu den positiven Effekten zählen eine optimierte Körperhaltung und weniger Schmerzen.

Über die Autorin:

Die staatlich geprüfte Sport- und Gymnastiklehrerin Heike Höfler ist seit 2002 selbstständig tätig. Sie bietet Kurse rund um die Themen Rücken, Atem, Gesicht oder Entspannung an. Zu ihren Kunden zählen Krankenkassen, Bildungswerke sowie Firmen. Ihre Seminare, Vorträge und Workshops sind geprägt von einem ganzheitlichen Ansatz, der Körper und Geist als Einheit betrachtet. Bei TRIAS sind von Heike Höfler bereits n zahlreiche Ratgeber und Audio-CDs erschienen. Weitere Informationen zu Ihrer Arbeit finden Sie hier: www.heike-hoefler.de

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Gesundheitsgefahren, die vom Inneren der Zellen ausgehen

Gesundheitsgefahren, die vom Inneren der Zellen ausgehen

Bioresonanz-Redaktion berichtet über die Gefahren, die bei Abbauprozessen in Zellen entstehen

Wenn der menschliche Körper krank wird, denken wir zunächst an Einflüsse wie Mikroorganismen, Umweltbelastungen und vieles mehr. Dabei ist es häufig so, dass die eigentlichen Krankheitsursachen im Körper selbst stecken, in unseren Zellen.

Sicherheitsmaßnahmen im Innern von Zellen können gefährlich werden

Während Billionen von Zellen ständig und unermüdlich daran arbeiten, unser Leben zu erhalten, entstehen Abfälle. Diese werden von speziellen Zellorganen abgebaut. Die zuständigen zellulären Mülleimer heißen Lysosomen.

Neben der Zersetzung von diesen Abfällen, bauen sie eindringende Krankheitserreger ab, wie beispielsweise Bakterien. Um sich vor den damit verbundenen Gefahren zu schützen, verfügen die Zellen über Sicherheitsmaßnahmen. Der Abbauprozess hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen und der Ludwig-Maximilians-Universität München herausgefunden hat.

Problematisch wird es, wenn dieser Mechanismus gestört ist. Wissenschaftler vermuten, dass darin die Ursache zahlreicher Erkrankungen steckt. In Verdacht stehen Krankheiten wie Tumorentwicklung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Störungen.

(Quelle: Abbauprozesse in Zellen: Die Gefahr im Innern kontrollieren, Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Wie Bioresonanz-Therapeutin diese Erkenntnisse einordnen

In der Ganzheitsmedizin stehen die Zellen schon länger im Fokus von Therapien. Die Energiemedizin nutzt deren biophysikalischen Frequenzen. So verfügt die Bioresonanz nach Paul Schmidt über umfangreiche Programme, die die Frequenzspektren von Zellen und deren Organellen berücksichtigen, um die energetischen Prozesse zu unterstützen. Auf welche Weise dies geschieht, darüber berichtete die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag: Medizinische Grundlagen – Zellen energetisch stärken.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Kräutersalz selbst gemacht

Mediterran, mit Blüten oder Wildkräutern

Kräutersalze verleihen vielen Gerichten wie Salaten, Suppen und Gemüsepfannen mehr Aroma. Wer sie selbst zubereitet, kann seine Lieblingskräuter auswählen und sie nach eigenem Geschmack kombinieren. Und hübsch verpackt ist ein Kräutersalz ein nettes Mitbringsel für Freunde und Familie.

Die Zubereitung ist einfach: Meist nimmt man für 100 Gramm Kräutersalz 80 g Salz und 20 g Kräuter. Jedes Salz ist geeignet. Statt teurer Spezial-Sorten wie Himalayasalz oder Fleur de Sel darf es auch herkömmliches Speisesalz sein.

Bei den Kräutern entscheiden die eigenen Vorlieben. Der Klassiker ist ein mediterranes Kräutersalz mit Thymian, Rosmarin, Oregano oder Salbei. Damit lassen sich Pastasoßen, Suppen und Ofenkartoffeln verfeinern. Auch aus Wildkräutern wie Giersch, Gundermann und Taubnessel lässt sich ein aromatisches Salz zubereiten. Oder wie wäre es mit einem Blüten-Salz, das durch Kornblume, Wegwarte und Ehrenpreis blau gefärbt ist? Zu Fisch passt ein Salz mit Dill, Kerbel und Zitronenzesten, während sich für Pizza Oregano, Basilikum und Knoblauch anbieten. Für mehr Schärfe gibt man etwas Chili oder Pfefferkörner hinzu. Allerdings ist weniger mehr: Wenn zu viele Kräuter verwendet werden, kommen die einzelnen Aromen nicht mehr zur Geltung.

Wer sich für eine Variante entschieden hat, wäscht das frische Grün und trocknet es schonend. Das gelingt im Backofen (20 bis 25 Minuten bei 40 Grad) oder ausgebreitet auf einem Tuch an einem schattigen Ort. Die Stiele werden nicht verwendet. In einem Mörser, einer Mühle oder in einer Küchenmaschine mit dem Salz zerkleinern und vermengen. Man kann auch frische Kräuter nehmen, aber das verringert die Haltbarkeit und durch die Feuchtigkeit kann das Salz leicht verklumpen.

Zum Schluss wird das fertige Kräutersalz in ein Schraubglas gefüllt und gut verschlossen. Mit getrockneten Kräutern hält es sich an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort mehrere Monate bis zu einem Jahr. So kann man auch in der kalten Jahreszeit die Aromen des Sommers genießen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen zu Salz, Kräutern und Gewürzen:
www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisesalz/

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/kraeuter/

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/gewuerze-und-kraeuter/

Poster „Küchenkräuter“, Bestell-Nr. 3757, 1,50 Euro, www.ble-medienservice.de/3757/kuechenkraeuter

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Kleiner Defekt, große Tragik

Die Verantwortung der Gene

Es ist wünschenswert, wenn über einen Menschen gesagt wird, er habe gute Gene. Vom attraktiven Aussehen bis zu besonderen Begabungen gilt er dann als genetisch bestens veranlagt. Für ein positives Leben sind allerdings nicht nur die 46 Chromosomen in jedem Zellkern des Körpers, also die Erbinformationen, verantwortlich. Es gehört mehr dazu, ein berechnender Mathematiker oder talentierter Musiker zu werden.

Gendefekte dagegen können ein eigentlich gesundes Leben in ein dramatisches Leiden verwandeln. Es sind die genetisch bedingten und deshalb vererbbaren Krankheiten. Sie sind selten, weil die Natur hier einen besonderen Schutz entwickelt hat. Von den 46 Chromosomen, die Hälfte von der Mutter und die andere vom Vater vererbt, sind 44 paarweise vorhanden. So kann ein geschädigtes Gen parallel von dem zweiten ausgeglichen werden. Aber das funktioniert leider nicht immer. Ein krankes Gen kann dominant sein oder das Kind hat von beiden Eltern den identischen Gendefekt geerbt.

Solche Gendefekte führen häufig zu Stoffwechselerkrankungen. Es sind zumeist Seltene Krankheiten, die nur schwer diagnostiziert werden können. Für die Gesundheit relevante Enzyme können nicht gebildet werden, dadurch sind notwendige Abbauprozesse im Körper gestört und es kommt zu Ablagerungen mit erheblichen Schädigungen. Davon können alle Organe wie Lunge, Herz, Nervensystem, Augen und das Skelett betroffen sein.

Seltene Krankheiten, von denen in Deutschland rund vier Millionen Menschen betroffen sind, können mit ersten Symptomen bereits bei Kleinkindern, aber grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten. Eine direkte und zutreffende Diagnose durch Ärzte ist, wie der Krankheitsbegriff signalisiert, selten. Es dauert zahllose Arztbesuche und Arztwechsel bis die Diagnose nach erst durchschnittlich fünf Jahren gestellt wird. Wertvolle Zeit, die zur Behandlung verloren geht. Deshalb ist nicht nur Beharrlichkeit mit immer wieder neuen Untersuchungen, sondern auch Eigeninitiative bei der Recherche nach den tatsächlichen Ursachen erforderlich. Patientenorganisationen, deren Erfahrungen man nutzen kann, können dabei unterstützen.

Für Eltern und Betroffene, die während einer Ärzte-Odyssee eine genetisch bedingte Erkrankung vermuten, gibt es eine Organisation, die Informationen und Hilfe bietet. Die Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen e. V. ist unter www.mps-ev.de ein wertvoller Partner bei der Identifizierung solcher Krankheiten und deren Behandlung.

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Detlef Brendel
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Wenn Kinder am Wochenende ungesünder essen

Auch Emotionen spielen eine Rolle

Offenbar essen Kinder mehr fettreiche Snacks, wenn die Stimmung im Laufe des Tages schwankt und negative Emotionen auftreten. Das lässt eine US-amerikanische Studie vermuten, an der 195 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren teilnahmen.

Die Jungen und Mädchen wurden in ihrem familiären Umfeld an Wochenenden zu ihren Emotionen und Essentscheidungen befragt. Denn außerhalb der Schulzeit sind Mahlzeiten häufig weniger strukturiert und beaufsichtigt, sodass vermehrt kalorienreiche Snacks gegessen werden.

Über eine App nahmen die Forschenden sieben Mal täglich an insgesamt knapp 1.700 Wochenendtagen Kontakt auf. Die Kinder gaben in einer kurzen Umfrage an, wie gestresst, wütend oder traurig sie sich auf einer Skala von eins (gar nicht) bis vier (extrem) fühlten und ob sie in den vergangenen zwei Stunden frittierte Speisen wie Kartoffelchips und Pommes frites, Süßigkeiten oder zuckerhaltige Erfrischungsgetränke konsumiert hatten.

Besonders häufig berichteten die Heranwachsenden über den Verzehr von Süßigkeiten: An 40 Prozent der Tage hatten sie mindestens einmal täglich etwas Süßes oder Gebäck genascht. Bei Chips und Pommes waren es 30 Prozent und bei Softdrinks 26 Prozent. „Wir fanden heraus, dass der Verzehr von frittierten Lebensmitteln an Tagen mit variablem Stimmungsmuster höher war als an Tagen mit einem konstant niedrigen Level an negativen Emotionen“, erklärt Christine Hotaru Naya von der University of Southern California in Los Angeles. Bei Süßigkeiten und Softdrinks wurde dieser Zusammenhang nicht beobachtet, steht im Journal of Nutrition, Education and Behavior.

Wenn emotionale Hintergründe von ungesundem Essen bei Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden, lassen sich Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht effektiver und individueller gestalten. Stimmungsschwankungen im Laufe des Tages, wie sie hormonell bedingt in der Pubertät häufiger vorkommen, können sich laut Studie negativ auf die Nahrungsqualität auswirken. Offenbar sind vor allem die frühen Morgen- und Abendstunden sensible Zeiten, zu denen sich Emotionen verändern. Allerdings sollten die Resultate mit Vorsicht interpretiert werden und Ergebnisse weiterer Studien mit anderen Lebensmittelgruppen und verschiedene Portionsgrößen einbezogen werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Journal of Nutrition, Education and Behavior, Vol. 54, Issue 7, S. 600-609, Juli 2022 (DOI: https://doi.org/10.1016/j.jneb.2022.02.007)

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wie-emotionen-unser-
essen-beeinflussen/

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/in-bestimmten-lebensphasen/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen/

Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“, Bestell-Nr. 1447, 2,50 Euro, https://www.ble-medienservice.de/1447/das-beste-essen-fuer-kinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-kindern

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
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Telefon: 0228 / 68 45 – 0
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E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
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Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Eis mit weniger Zucker

Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung nutzen

Speiseeis enthält zwischen 20 und 30 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Der Zucker macht die kühle Nascherei nicht nur süß, sondern verleiht auch Struktur und Cremigkeit. Wird Zucker reduziert, verändert sich auch das Mundgefühl. Das verringert die Akzeptanz bei den Konsumierenden.

Forschende der Technischen Universität (TU) Berlin und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten daran, dieses Problem zu lösen. Zucker soll durch Ballaststoffe aus faserreichen Nebenprodukten der Lebensmittelherstellung wie Erbsenschalen oder Möhrenfasern ersetzt werden. Damit würden zugleich sonst als Abfall entsorgte Gemüsereste noch verwertet.

Unlösliche Fasermaterialien von Erbsenschalen, Möhrenfasern und Fruchtresten aus der Saftherstellung enthalten komplexe Kohlenhydrate. Durch eine Kombination aus Enzymbehandlung und mechanischen Hochdruckverfahren können sie in sogenannte Oligosaccharide umgebaut werden, die andere funktionelle Eigenschaften haben.

„Es ist bereits bekannt, dass derartige Materialien über eine verbesserte Wasserbindung die Struktur und das Mundgefühl verschiedener Lebensmittel positiv beeinflussen können und auf diese Weise eine Reduktion von Zucker ermöglichen“, erklärt Prof. Dr. Stephan Drusch der TU Berlin. „Aus ernährungsphysiologischer Sicht gelten sie wegen ihrer präbiotischen Wirkung, also ihres Gehalts an unverdaulichen Inhaltsstoffen, aber immer noch als Ballaststoffe.“

Bis dieser Ansatz in die Praxis umgesetzt wird, gibt es aber noch viel zu tun. Jedes Fasermaterial hat sein eigenes Kohlenhydratprofil, auf das der Prozess angepasst werden muss. Anschließend wird die präbiotische Wirksamkeit untersucht. Ziel ist, zukünftig eine breite Palette an pflanzlichen Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie bei der Herstellung von Speiseeis einzusetzen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.tu.berlin

https://www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speiseeis/


https://www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de/fileadmin/Dokumente/leitsaetze_fuer_speiseeis_2022.pdf


https://www.mri.bund.de/de/themen/reduktion-von-zucker-fett-und-salz/reformulierung/

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