Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ernährungsweise und Darmkrebsrisiko

Männer profitieren mehr von pflanzlicher Kost

Eine überwiegend pflanzliche Ernährung mit reichlich Vollkorn, Gemüse und Hülsenfrüchten, aber wenig zugesetztem Zucker und raffiniertem Getreide verringert bei Männern vermutlich das Risiko für Darmkrebs. Bei Frauen ließ sich ein solcher Zusammenhang nicht nachweisen. Das ist das Fazit einer Untersuchung mit mehr als 170.000 Teilnehmenden.

Forschende an den Universitäten von Südkalifornien und Hawaii befragten knapp 80.000 Männer und über 93.000 Frauen zu ihrer Ernährungsweise. Anhand dieser Daten wurde eingeschätzt, wie hoch der durchschnittliche Anteil an tierischen Lebensmitteln (z. B. Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte, tierische Fette), gesunden pflanzlichen Lebensmitteln (z. B. Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, pflanzliche Öle) sowie weniger gesunden pflanzlichen Produkten (z. B. raffiniertes Getreide, Fruchtsäfte, zugesetzter Zucker) war. Die teilnehmenden Personen waren zu Beginn der Studie durchschnittlich 60 Jahre alt. In den folgenden 19 Jahren wurden bei den Befragten 4.976 Fälle von Darmkrebs diagnostiziert.

Männer, die täglich die höchsten Mengen an gesunden pflanzlichen Lebensmitteln aßen, hatten ein um 22 Prozent geringeres Darmkrebsrisiko als solche mit dem geringsten Anteil. Weitere Risikofaktoren wie Alter, familiäre Vorbelastung, Alkoholkonsum und Übergewicht wurden für die Auswertung berücksichtigt. Bei Frauen konnten die Forschenden keinen Zusammenhang zwischen einer hochwertigen pflanzlichen Kost und dem Erkrankungsrisiko nachweisen.

Darmkrebs ist weltweit nach Brust- und Lungenkrebs die häufigste Krebsart, und die Ernährung ist ein wichtiger beeinflussbarer Faktor. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Vollkorn enthalten wertvolle Antioxidantien wie Phenole, die chronischen Entzündungsprozessen und damit auch der Tumorentstehung entgegenwirken können. Ein weiterer Punkt ist, dass eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung ein gesundes Darmmikrobiom fördert und dadurch das Erkrankungsrisiko verringern kann. Vermutlich profitieren Männer stärker von einer pflanzlichen Kost, da sie ein höheres Darmkrebsrisiko (1:23) als Frauen (1:25) haben, ist im Fachjournal BMC Medicine zu lesen.

Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Auch tierische Lebensmittel wie Fisch und Milchprodukte können möglicherweise das Darmkrebsrisiko senken. Es wäre sinnvoll, die Ernährungsweise nicht nur zu Beginn, sondern in regelmäßigen Abständen zu protokollieren. Daher sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Resultate zu untermauern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1186/s12916-022-02623-7

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Parkinson das Leben schwermachen

5 Tipps für mehr Lebensfreude trotz Erkrankung

Im neuen Herausgeberwerk von Dr. Otti Wegrostek und Prof. Dr. Weinstabl: ” Parkinson: Ein ganzheitlicher Ratgeber für Betroffene und Angehörige” wird untersucht, wie man es der Krankheit Parkinson so schwer wie möglich machen kann, sich durchzusetzen. Dazu benötigt man eine holistische und multiple Herangehensweise an das Thema, sowohl von schulmedizinischer als auch von alternativmedizinischer Sichtweise. In diesem Artikel wird auf die fünf wichtigsten Tipps für den Umgang mit Parkinson eingegangen.

Erster Tipp im Umgang mit Parkinson: Ziele setzen

Als Betroffener müssen Sie sich darüber klarwerden, wie Sie mit Parkinson umgehen möchten. Dazu ist es empfehlenswert, den Rat von Experten auf diesem Gebiet anzunehmen, die schon viel Erfahrung mit Parkinson haben und wissen, welche Therapien und Medikamente besonders gut anschlagen. Überfordern Sie sich nicht, aber unterfordern Sie sich ebenfalls nicht! Dies gilt für alle Ebenen in Ihrem Leben.

Zweiter Tipp im Umgang mit Parkinson: Haben Sie hohe Ansprüche

Parkinson ist eine schwerwiegende Erkrankung, die sich, wenn man sie nicht adäquat behandelt, immer schlimmer wird und daher eine immer größere Auswirkung auf Ihre Leben haben wird. Der jetzige Stand der Forschung sagt, dass es keine Heilung gibt, aber man kann den Fortschritt bremsen, wenn man die richtigen Handlungen an den Tag legt. Wenn Sie das Optimum erreichen wollen im Umgang mit Parkinson, dann müssen Sie auch hohe Ansprüche an die Wahl der Ärzte und Therapeuten haben. Gleichzeitig müssen Sie hohe Ansprüche an sich haben, denn schließlich müssen Therapien absolviert und Medikamente eingenommen werden. Nur mit dieser eisernen Disziplin werden Sie auch Fortschritte verzeichnen können.

Dritter Tipp im Umgang mit Parkinson: Informieren Sie Ihr Umfeld schnellstmöglich

Aus den Erfahrungsberichten im Buch geht hervor, dass viele Betroffene die Krankheit verschweigen wollen. Dies ist nicht zielführend. Klüger ist es, mit offenen Karten zu spielen und das eigene soziale Umfeld in die Entscheidungen miteinzubeziehen. Ab einem gewissen Punkt ist die Krankheit sowieso nicht mehr zu verbergen. Das Umfeld wird diese Offenheit zu schätzen wissen und alles dafür tun, um Ihr Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.
Viele Parkinson Erkrankte schämen sich dafür, dass sie nicht mehr so leistungsfähig sind und kontinuierlich abbauen. Deshalb zieht der Großteil den Schluss, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen, um niemandem zur Last zu fallen. Dass dies enorm negative Einflüsse auf die Lebensqualität und die Selbstheilungskräfte hat, dürfte klar sein.

Vierter Tipp im Umgang mit Parkinson: Bewahren Sie Ihre Zuversicht und Freude am Leben

Dieser Tipp ist leichter geschrieben als getan, dennoch ist er die Basis für einen optimalen Umgang mit Parkinson. Wenn man die Erfahrungsberichte des Buches studiert, kommt man schnell zur Überzeugung, dass Optimismus, Freude und Humor das Fundament für die eigene Lebensfreude sind, nicht eine bestimmte Form der Medizin, die die Symptome unterdrückt. Das Gefühl der Dankbarkeit zu kultivieren, obwohl Parkinson die Betroffenen jeden Tag aufs Neue fordert, ist der Schlüssel für Energie und Freude. Lassen Sie sich niemals den Humor nehmen, selbst in Zeiten der Verzweiflung. Dieser Humor kann für Sie das Licht aus dem Dunkeln bedeuten.

Fünfter Tipp im Umgang mit Parkinson: Finden Sie Hobbys und Tätigkeiten, die Ihnen Freude bereiten

Am allerwichtigsten scheint es für Parkinson Erkrankte, ein Hobby zu finden, welches erfüllt. Der Co-Autor, Prof. Dr. Weinstabl, selbst an Parkinson erkrankt, erfreut sich regelmäßig daran, an Oldtimerrennen teilzunehmen. Andere Autoren im Buch wiederum haben die Leidenschaft des Fliegens für sich entdeckt. Andere wiederum schreiben davon, dass ihnen das Schwimmen besonders guttut. Es gibt wahrlich keine Grenzen. Probieren Sie Dinge aus, denn das Wichtigste im Zusammenhang mit der Krankheit ist, dass Sie aktiv bleiben und immer wieder neue Facetten an sich und an Ihrem Umfeld erkennen.

Das Buch: “Parkinson: Ein ganzheitlicher Ratgeber für Betroffene und Angehörige” gibt es im gut sortierten Buchladen oder online zu kaufen.

Linderung und Erleichterung vor allem bei Parkinson-Beschwerden ist das Hauptziel von MMag. Dr. Ottilie Wegrostek in Wien. Mit dem in Österreich einzigartigen Thearpieansatz – Giger MD Training – hilft Frau Wegrostek PatentInnen in allen Lebenslagen. www.parkinson-hilfe.at

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Salvete – Parkinson Hilfe
Ottilie Wegrostek
Severin-Schreiber Gasse 11
1180 Wien
+43664 91 41 077
kontakt@parkinson-hilfe.at
https://parkinson-hilfe.at/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Trockene Luft im Winter: Haut und Augen schützen

Die richtige Pflege für die kalte Jahreszeit

Niedrige Temperaturen draußen und warme Heizungsluft drinnen: Das führt nicht nur schnell zu einer Erkältung, auch gerötete, brennende Augen sowie juckende, schuppige Hautstellen können die Folge sein. Warum diese beiden Organe in der kalten Jahreszeit besonders leiden und was Betroffene tun können, weiß Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Kälte bringt Trockenheit

Besonders in der kalten Jahreszeit klagen viele über raue, rissige Hautpartien oder trockene Augen. Woran liegt das? “Niedrige Temperaturen sorgen dafür, dass die Talgdrüsen der Haut langsamer oder gar nicht mehr arbeiten”, erläutert Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. So gerät der Fetthaushalt der Haut durcheinander. Außerdem schwitzt der Körper weniger bei Kälte, sodass weniger Feuchtigkeit auf der Haut entsteht. Trockene Heizungsluft oder kalter Wind tun ihr Übriges dazu. “Auch der Tränenfilm auf den Augen, der sie vor Infektionen schützt und mit Nährstoffen versorgt, wird nicht mehr ausreichend gebildet”, ergänzt Haw. Dadurch steigt das Risiko für trockene oder entzündete Augen.

Wann sind Haut und Augen zu trocken?

Wenn die Haut spannt oder sich rau anfühlt, sind das Anzeichen für Trockenheit. Auch Rötungen, Juckreiz oder Schuppen sind dann keine Seltenheit. “Im schlimmsten Fall kann sehr trockene Haut zu sogenannten Austrocknungsekzemen führen”, so die Gesundheitsexpertin. “Sie entstehen, wenn sich eingerissene Stellen entzünden.” Besonders unter Kälte leidet die Haut im Gesicht, an den Händen, Ellbogen und Schienbeinen. Trockene Augen äußern sich häufig durch Brennen und Rötungen. “Aber auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, verklebte Augen am Morgen, schnelles Ermüden oder ein Fremdkörpergefühl sind möglich”, erklärt Haw.

Was gegen trockene Haut hilft

Die Haut braucht in den kalten Monaten besonders viel Pflege. Um trockene Stellen zu behandeln, eignen sich vor allem Cremes, die Urea oder einen hohen Fettanteil enthalten. Auch Inhaltsstoffe wie Panthenol, Pantothensäure, Allantoin und Vitamin E sind geeignet”, so die DKV Expertin. Sie binden Feuchtigkeit und wirken beruhigend. Beim Duschen gilt: Weniger ist mehr. Betroffene sollten seifenfreie Waschlotionen oder Waschstücke nutzen und nach dem Duschen eine reichhaltige Pflegelotion auftragen, empfiehlt Haw. Bei trockenen Lippen können Pflegestifte mit Bienenwachs oder Pflanzenöl helfen. Halten die Beschwerden an oder entzünden sich Stellen, rät die Gesundheitsexpertin, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann speziell auf die Haut abgestimmte Pflegeprodukte empfehlen, eine kortisonhaltige Creme verschreiben und auch Krankheiten wie beispielsweise Neurodermitis ausschließen.

Hilfe für die Augen

Sind die Augen gerötet und brennen, helfen sogenannte künstliche Tränen in Form von Augentropfen oder Gelen. Diese befeuchten die Horn- und Bindehaut und schützen vor dem Austrocknen. Die Präparate sind in der Apotheke erhältlich. “Bei einem geröteten Lidrand kann das vorsichtige Eincremen mit Vaseline oder einer panthenolhaltigen Augensalbe beruhigend wirken”, rät die DKV Expertin. Auch für die Augen gilt: Halten die Beschwerden an, ist ein Besuch beim Augenarzt empfehlenswert.

Trockenheit vorbeugen

Damit es im Winter gar nicht erst zu trockener Haut kommt, empfiehlt Haw, auf alles zu verzichten, was die Haut zusätzlich entfettet, wie zum Beispiel alkoholhaltiges Gesichtswasser. Wer viel Zeit am Computer verbringt, sollte regelmäßig kleine Bildschirmpausen einlegen, um die Augen nicht zusätzlich zu strapazieren. Luftbefeuchter oder Wasserschalen können Abhilfe schaffen, wenn die Raumluft durch die Heizung stark austrocknet. Außerdem regelmäßiges Lüften nicht vergessen. “Um Haut und Augen mit genug Feuchtigkeit zu versorgen, ist es auch im Winter wichtig, ausreichend zu trinken – mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßte Tees am Tag”, ergänzt die Gesundheitsexpertin. Für genügend Vitamine und Mineralien sorgt eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse – ein Gewinn für die Gesundheit insgesamt.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Firmenkontakt
DKV Deutsche Krankenversicherung
Heike Linden
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-4094
heike.linden@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM PR und Content Marketing
Marion Angerer
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-18
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Schmerzfrei & aktiv nach der Rücken-OP: Neuer TRIAS Ratgeber

Laut Robert Koch-Institut (RKI) zählen chronische Rückenschmerzen in Deutschland zu den größten Gesundheitsproblemen.

Doch was tun, wenn Medikamente und physikalische Maßnahmen wie Krankengymnastik die Beschwerden nicht lindern, also konservative Therapien an ihre Grenzen stoßen?

Patientinnen und Patienten, denen zum Beispiel infolge eines Bandscheibenvorfalls zu einer Operation geraten wird, gibt der erfahrene Rücken-Experte Dr. med. Christoph Schönle im TRIAS Ratgeber „Schmerzfrei & aktiv nach der Rücken-OP“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022) hilfreiche Tipps und beantwortet die häufigsten Fragen rund um den operativen Eingriff.

Dr. med. Christoph Schönle, Schmerzfrei & aktiv nach der Rücken-OP, Rückenschonende Übungen für Bandscheiben und Wirbelsäule, TRIAS Verlag, Stuttgart 2022, Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432115412, ISBN EPUB: 9783432115429

Der Autor verfolgt bei Rückenschmerzen und deren Behandlung einen ganzheitlichen Ansatz. Als Facharzt für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sportmedizin, Chirotherapie und Osteopathie ist Dr. med. Christoph Schönle mit verschiedenen Therapiemöglichkeiten vertraut. Deshalb stellt er zunächst die Frage, ob tatsächlich kein Weg an einer OP vorbeiführt. Neben geeigneten Schmerzmitteln und Massagen stellt er im Ratgeber auch schmerzlindernde osteopathische Übungen vor.

Betroffene, für die der operative Eingriff unumgänglich ist, berät Schönle umfassend zu Aspekten rund um die OP: Was erwartet die Patient*innen konkret? Wie geht es danach in der Rehabilitation weiter? Für die Reha-Phase enthält der Ratgeber zudem ein Programm mit Übungen für zu Hause, die einem Rückfall vorbeugen sollen. Es wirkt auch bei akuten Schmerzen, Osteoporose und nach Knochenbrüchen.

Weitere Informationen wie das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über den Autor:

Dr. med. Christoph Schönle ist Facharzt für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sportmedizin, Chirotherapie und Osteopathie. Von 1994 bis 2016 war er als Chefarzt der Klinik Lindenplatz in Bad Sassendorf tätig. In diesem Zeitraum hat er die Einrichtung zu einer bundesweit anerkannten, erfolgreichen und einzigartigen orthopädischen Rehabilitationsklinik mit sportmedizinischer Abteilung und eigenem Institut für Biomechanik weiterentwickelt. Sie steht bis heute für eine moderne orthopädische Rehabilitation, innovative Therapien und hohe Behandlungsqualität.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Corinna Spirgat

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319/-293, Fax: +49 (0)711/8931-167, bettina.ziegler@thieme.de, corinna.spirgat@thieme.de , www.thieme.de | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com

 

 

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Intervallfasten

Begünstigt der Ernährungstrend Essstörungen?

Immer mehr Menschen nutzen regelmäßig Intervallfasten, um das Körpergewicht zu kontrollieren oder ein paar Pfunde zu verlieren. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, vor allem Frauen, kann dieses Essverhalten allerdings Essstörungen begünstigen. Das zumindest lässt eine kanadische Studie vermuten, an der über 2.700 Probanden im Alter von 16 bis 30 Jahren beteiligt waren.

Unter Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten, versteht man den Verzicht oder starke Einschränkung von Nahrung in bestimmten Zeitfenstern, die von Perioden mit normaler Nahrungsaufnahme unterbrochen werden. Es gibt verschiedene Formen. Besonders verbreitet ist, dass man innerhalb von acht Stunden am Tag normal isst und die restliche Zeit fastet (16:8). Beim 5:2-Protokoll folgen auf fünf Tage Essen zwei Tage mit reduzierter Kalorienaufnahme. Es gibt auch die Möglichkeit, jeden zweiten Tag zu fasten („alternate-day-fasting“).

Die Forschenden werten Daten aus der „Canadian Study of Adolescent Health Behaviors“ aus, die Informationen über Ess- und Lebensgewohnheiten sowie die soziale Gesundheit von jungen Menschen sammelt. Die Untersuchung fand im November und Dezember 2021 statt. Intervallfasten war in der Stichprobe weit verbreitet: Knapp 48 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer hatten die Fastenmethode in den vergangenen zwölf Monaten genutzt.

Vor allem bei Frauen stand Intervallfasten mit ungesunden Einstellungen und Verhaltensweisen in Zusammenhang, die auf eine Essstörung hindeuten oder deren Entwicklung begünstigen können. Dazu zählten beispielsweise Überessen, Konsum von Abführmitteln, Essanfälle und bewusst herbeigeführtes Erbrechen. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern war die Wahrscheinlichkeit höher, zwanghaft Sport zu betreiben. Das ist bedenklich, da Fasten in Kombination mit übermäßiger sportlicher Betätigung das Herz-Kreislauf-System belasten kann.

Möglicherweise ist Intervallfasten nicht so unbedenklich, wie es häufig eingestuft wird. Die Forschenden rufen in der Fachzeitschrift „Eating Behaviors“ dazu auf, die Fastenmethode vor allem für Heranwachsende nicht zur Gewichtskontrolle und -abnahme zu empfehlen. „Wir brauchen mehr Aufklärung im Gesundheitswesen und eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit, auch in den sozialen Medien, für mögliche Schäden des Intervallfastens“, erklärt Studienautorin Kyle T. Ganson von der Universität Toronto. Allerdings steht die Wissenschaft noch am Anfang. Weitere Studien müssen folgen, um die Hintergründe zu beleuchten und die Zusammenhänge besser zu verstehen. Der nachhaltigste Weg zur Gewichtsabnahme ist nach wie vor nicht Fasten oder eine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung hin zu einer vollwertigen und ausgewogenen Kost mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://doi.org/10.1016/j.eatbeh.2022.101681

Wie Intervallfasten empfohlen wird, lesen Sie hier:
https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/online_spezial_7_2017_intervallfasten.pdf

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Anleitung zum entspannten Leben – Neues Buch von Almut und Sven-David Müller

Wie Sie entspannt, glücklich, gesund und ohne Müdigkeit durch eine aktive Zukunft gehen

Ein neues Buch von Bestseller-Autor Prof. PhDr. Sven-David Müller und Dipl.-Päd. Almut Müller, B.A., bietet innovatives Gesundheitskonzept. In ihrem aktuellen Ratgeber präsentieren die Autoren nicht nur Aspekte von Stressbewältigung und richtiger Ernährungsweise, sondern stellen Studien in den Mittelpunkt, die die Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden mit der Diversität der Darmbakterien, dem Mikrobiom erklären und wie probiotische Ernährung und gezielte Nahrungsergänzung sich auf das psychische Wohlbefinden auswirken.

Ein aus der Balance geratenes Darmmikrobiom kann ursächlich für psychische Verstimmungen und sogar Depressionen stehen, wenn der Darm über die sogenannte Darm Hirn-Achse Giftstoffe in den Blutkreislauf bis in das Gehirn durchlässt. In diesem Zusammenhang sprechen Experten von einem durchlässigen Darm (= leaky gut), das unter anderem auch mit Erkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom, Diabetes mellitus Typ 2 oder Übergewicht in Zusammenhang gebracht wird.

Umgekehrt konnte in einer unter 10.000 Probanden vorgenommenen Situationsanalyse aufgezeigt werden, dass die Studienteilnehmer nach der Einnahme eines spezifischen Multispeziesprobiotikums unter weniger stressbedingten Magen-Darm-Beschwerden litten, ein geringeres Stresslevel angaben und sich weniger erschöpft fühlten. Diese Analyse ist insofern spannend, als dass die Probanden selbst im Gesundheitssektor arbeiteten und an der Befragung während der Coronapandemie teilnahmen, in der naturgemäß ein hoher berufsbedingter Stresslevel erreicht wurde.

Die Autoren zeigen in ihrem neuen Buch auf, wie wir uns aus dem Teufelskreis stressbedingter Beschwerden befreien können und uns darüber hinaus so ernähren, dass uns der Darm als unsere Gesundheitszentrale vor Infektionen und anderen Beschwerden schützen kann. Die Forschung der vergangenen Jahrzehnte und aktuelle Studien zeigen deutlich auf, dass neben Stress die sogenannte “western diet”, der westliche Ernährungsstil dem Darm so zusetzen können, dass in der Folge eine ganze Reihe von chronischen Krankheiten ausgelöst werden können. Das muss nicht sein. Ein leicht zu verstehendes und motivierendes Buch nicht zuletzt über das große Potenzial unserer kleinsten Helfer (= Probiotika) im Darm und wie wir ihnen helfen können.

Prof. PhDr. Sven David Müller, M.Sc.
Diplom-Pädagogin Almut Müller, B.A.
152 Seiten, Klappenbroschur, EUR 17,99 (D) , 18,50 (A), ISBN: 978-3-9505274-0-7
Erschien am 4. November 2022 im Dalasa Verlag Wien

Über die Autoren:

Prof. PhDr. Sven-David Müller, M.Sc.
Sven-David Müller ist studierter sowie promovierter Naturwissenschaftler mit den Schwerpunkten Gesundheit und Ernährungsmedizin. Er zählt mit 210 Buchtiteln in 14 Sprachen zu den erfolgreichsten Ernährungsratgeber-Autoren. Er wurde für seine Verdienste um die Volksgesundheit – im Bereich Ernährungsaufklärung – mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nach seinen Ausbildungen zum staatlich anerkannten Diätassistenten und Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft folgten Studien in der angewandten Ernährungsmedizin und im Bereich Gesundheitswissenschaften. Er arbeitet beim Leibniz-Institut DSMZ- Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig. Er ist Lehrbeauftragter an der Donau Universität Krems und der HOCHSCHULE FRESENIUS – Fachbereich Gesundheit & Soziales. Die Warschau Management Universität ernannte ihn zum Honorarprofessor am Institut für Gesundheitsmanagement.

Diplom-Pädagogin Almut Müller, B.A.
Almut Müller gehört zu den bekanntesten Entspannungspädagoginnen und psychologischen Beraterinnen in Deutschland. Nach einem Studium der Pädagogik mit den Schwerpunkten Psychologie und Erwachsenenbildung arbeitet sie seit vielen Jahren in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern. Sie schloss erfolgreich eine Ausbildung zur Entspannungstherapeutin, psychologischen Beraterin sowie ein Studium der Germanistik ab. Freiberuflich arbeitet sie seit vielen Jahren erfolgreich als Coach und Entspannungstrainerin in Niederkassel bei Bonn.

Pressekontakt und Rezensionsexemplare:
Barbara Stang, PR i.A. DALASA Verlag, office@stang-pr.de
Presse- und ÖA/ Veranstaltungen
Schlegelstr. 21
10115 Berlin
Tel. +49-175 56 32 602
Fax. +49-30-44017882

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Zentrum für Kulturkommunikation
PhDr. Sven-David Müller, M.Sc.
Heckenstraße 36
38226 Salzgitter
0173-8530938
sdm@svendavidmueller.de
http://www.svendavidmueller.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

PMDS – Wege zu einem entspannten Zyklus: Neuer TRIAS Ratgeber

PMDS – die Abkürzung steht für pmenstruelle dysphorische (1) Störung.

Etwa drei bis acht Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter sind davon betroffen. Sie leiden nach dem Eisprung unter extremen Gefühlsschwankungen: nach einer Phase, in der sie aggressiv auf äußere Einflüsse und ihr direktes Umfeld reagieren, schlagen die Emotionen um in eine depressive Verstimmtheit. Wie es gelingt, mit den Symptomen gut zu leben, erklärt Daniela Wolf im TRIAS Ratgeber „PMDS – Wege zu einem entspannten Zyklus“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022). Die Autorin ist selbst von PMDS betroffen.

(1) dysphorisch aus dem Griechischen dysphorein = traurig sein.

Die Dysphorie bezeichnet das Gegenteil der Euphorie und kennzeichnet eine traurige, ängstlich-bedrückte Stimmungslage, die von Aggression und Gereiztheit geprägt ist.

Daniela Wolf, PMDS – Wege zu einem entspannten Zyklus, Therapie und Selbsthilfe bei extremen Stimmungsschwankungen und Schmerzen. Erfahrungen der PMS-Mentorin, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022, Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432116709, ISBN EPUB: 9783432116716

Bei PMDS handelt es sich um eine Variante des prämenstruellen Syndroms PMS; wobei die Übergänge fließend sind. Beiden gemein ist, dass vor dem Eintreten der Regelblutung Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Schlafstörungen auftreten. Unterscheidungsmerkmal und Hauptkennzeichen der PMDS sind die zusätzlichen extremen psychischen Belastungen, die bis hin zur Wesensveränderung führen können.

Dass sich dies auf das gesamte Leben und das zwischenmenschliche Miteinander in Partnerschaft und Job auswirken kann, hat Daniela Wolf selbst erlebt. „Der Ratgeber enthält meine persönlichen Erfahrungen und ist ergänzt um den aktuellen Forschungsstand“, so die Autorin. Wolf zeigt auf, welche medizinischen Hilfen es gibt und wie alternative Behandlungsverfahren Linderung verschaffen können. Ihre praktischen Tipps reichen von positiven Affirmationen, Akupunktur, Ernährungsumstellung und Nahrungsergänzungsmittel bis zum Austausch in Selbsthilfegruppen. Die Empfehlungen können auch für Betroffene anderer hormonbasierter Krankheiten wie PMS, PCO oder Endometriose hilfreich sein.

Weitere Informationen wie das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Daniela Wolf schließt sich mit anderen PMDS-Betroffenen zusammen und betreibt Aufklärung: Sie hat einen Verein zu PMDS sowie eine Selbsthilfegruppe gegründet. Es ist ihr ein großes Anliegen, in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für die Erkrankung, die Symptome und die damit einhergehenden Einschränkungen zu machen. Wolf hat Weiterbildungen im Bereich Neurolinguistische Programmierung absolviert und befindet sich aktuell in der Ausbildung zur psychologischen Beraterin.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Corinna Spirgat

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319/-293, Fax: +49 (0)711/8931-167, bettina.ziegler@thieme.de, corinna.spirgat@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com

 

Erdnussallergie - neue Behandlungsoptionen für gefährliche Erkrankung

Erdnussallergie – neue Behandlungsoptionen für gefährliche Erkrankung

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Lösungsmöglichkeiten bei Erdnussallergie

Obwohl sie gesund sind, stellen Erdnüsse für viele Menschen eine Gefahr dar. Neues zur Erdnussallergie und Lösungsansätzen, darüber berichtet die Bioresonanz-Redaktion in diesem Beitrag.

Erdnüsse sind gesund. Sie enthalten reichlich Nährstoffe, wie Proteine, Vitamine und Mineralien. Und sie sind lecker. In der Weihnachtsbäckerei sind sie nicht wegzudenken. Dennoch gibt es Menschen, für die Erdnüsse gefährlich werden können. Die Erdnussallergie gehört bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Es kann zu lebensbedrohlichen Reaktionen kommen. Dafür reichen bereits winzigste Mengen.

Wissenschaft berichtet von neuer Behandlungsoption

Das Universitätsklinikum Münster kann erstmalig eine neue Behandlungsoption bei Erdnussallergie anbieten. Hierbei handelt es sich um eine spezifische orale Immuntherapie, die das Ziel hat, die Toleranz gegenüber Erdnüssen bei den Betroffenen zu erhöhen. Dazu enthält die Therapie entfettetes Erdnussproteinpulver. Es wird Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 17 Jahren verabreicht. Ziel ist es, die Überempfindlichkeit zumindest zu reduzieren, damit eine größere Erdnussmenge vertragen wird. Eine komplette Unempfindlichkeit für das Allergen erreiche die Therapie nicht, darauf weisen die Forschenden hin. (Quelle: Neue Immuntherapie: Hoffnung für Kinder und Jugendliche mit Erdnussallergie, Universitätsklinikum Münster, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Der scheinbare Widerspruch, dass gesunde Erdnüsse für manche Menschen zur Lebensgefahr werden, führt in der Sichtweise der Ganzheitsmedizin zu der Schlussfolgerung, dass es nicht an den Erdnüssen liegt, sondern im Organismus. Von Regulationsstörungen sprechen Bioresonanz-Therapeuten bei solchen Phänomenen. Der Körper kämpft mit einer Störung im Organismus. Die daraus resultierende Überforderung kommt bei gesunden Nahrungsmitteln zur Entladung.

Mehr zum Thema Allergien und Unverträglichkeiten, mit einem Fallbeispiel, im Blog-Archiv der Bioresonanz Redaktion: Standpunkt zum Thema Unverträglichkeiten.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Allergie, Unverträglichkeit oder einfach nur Bauchschmerzen?

Neue nationale Empfehlungen geben Hilfestellung

Bauchschmerzen nach dem Mittagessen in der Kita, Husten nach dem Snack am Nachmittag oder Juckreiz nach dem Abendbrot – was ganz harmlose Ursachen haben kann, lässt viele Kleinkind-Eltern besorgt zurück. Ist mein Kind allergisch auf ein bestimmtes Nahrungsmittel oder leidet es an einer Unverträglichkeit? Das Netzwerk Gesund ins Leben klärt in seinen aktualisierten Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter über den Umgang mit dieser Frage auf.

Erzieherinnen und Erzieher kennen das: Eltern melden in der Kita, dass ihr Kind bestimmte Lebensmittel nicht verträgt. Entsprechend passen die Kita-Angestellten die Mahlzeiten des Kindes an. Das ist vollkommen richtig, wenn die Allergie oder Unverträglichkeit durch eine Ärztin oder einen Arzt nachgewiesen wurde. Stellen Eltern die Ernährung ihres Kindes ohne Befund um, kann das auf verschiedenen Ebenen zu Problemen führen. Zum einen steigt der Aufwand der Betreuungseinrichtungen, die die Außer-Haus-Verpflegung organisieren. Zum anderen entstehen gegebenenfalls Nachteile für das Kind. Welche Schritte nötig sind, um eine Allergie oder Unverträglichkeit festzustellen und wie Eltern mit kritischen Lebensmitteln umgehen sollten, wird in den aktualisierten Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben erklärt.

Keine Ernährungsanpassung ohne ärztlichen Rat

Vermuten Eltern bei ihrem Kleinkind eine Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit, streichen sie die unter Verdacht stehenden Lebensmittel oft instinktiv vom Speiseplan. Dabei kann eine Einschränkung der Lebensmittelauswahl zu sozialen sowie gesundheitlichen Belastungen führen. Bestimmte Lebensmittel einfach wegzulassen, kann außerdem zu einem Nährstoffmangel führen und damit die Gesundheit des Kindes negativ beeinflussen. Das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt daher, Nahrungsmittel längerfristig nur auf Basis einer gesicherten ärztlichen Diagnose aus der Ernährung von Kleinkindern auszuschließen. Aber Achtung: Nicht alle angebotenen Diagnoseverfahren eignen sich dazu, eine Allergie oder Unverträglichkeit nachzuweisen. Eine Aufzählung geeigneter sowie ungeeigneter Verfahren ist in den aktualisierten Handlungsempfehlungen zu finden.

Verhalten bei positiver Diagnose

Wie Eltern mit Nahrungsmittelallergien, -unverträglichkeiten oder anderen ernährungsrelevanten Erkrankungen bei ihren Kindern am besten umgehen, ist von der Diagnose abhängig:

  • Bei einer Nahrungsmittelallergie muss das allergieauslösende Nahrungsmittel strikt gemieden werden. Allergien treten bei Kindern hauptsächlich beim Verzehr von Hühnerei, Kuhmilch, Erdnuss, Schalenfrüchten (Nüssen), Fisch, Sesam und Soja auf.
  • Wurde eine Nahrungsmittelunverträglichkeit nachgewiesen, ist die individuell vertragene Menge unterschiedlich. So genügt es bei einer Fruktose-Malabsorption – bei der die Fruktose aus der Nahrung durch eine Fehlfunktion nicht oder nur begrenzt vom Dünndarm aufgenommen wird – meist, den Konsum fruktose- bzw. sorbithaltiger Lebensmittel zu reduzieren. Die Fruktose-Malabsorption ist nicht mit der seltener auftretenden erblichen Fruktoseintoleranz gleichzusetzen, bei der lebenslang auf Fruktose verzichtet werden muss. Von einer Laktoseintoleranz – auch als Milchzuckerunverträglichkeit bekannt – sind Kleinkinder in der Regel noch nicht betroffen – sie tritt bei genetisch veranlagten Menschen meist erst im Laufe des Schulalters auf.
  • Die Zöliakie ist eine besondere Form der Allergie, die außerdem Merkmale einer Autoimmunerkrankung aufweist. Im Falle einer positiven Diagnose ist es notwendig, glutenhaltiges Getreide (z. B. Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste) komplett wegzulassen.
  • Übrigens: Auch Eltern von Kleinkindern mit Neurodermitis sollten potenziell allergieauslösende Nahrungsmittel nicht pauschal aus der Ernährung ihres Kindes ausschließen, sondern zunächst einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren.

Ausgewogen und abwechslungsreich essen trotz Allergie oder Unverträglichkeit

Stellen Arzt oder Ärztin eine Unverträglichkeit oder Allergie auf bestimmte Nahrungsmittel fest, muss die Ernährungsweise des Kleinkindes entsprechend angepasst werden. Wichtig ist es, die Mahlzeiten trotzdem ausgewogen und abwechslungsreich zu gestalten. Nur so kann der Bedarf an Energie und Nährstoffen zuverlässig gedeckt werden. Das Netzwerk Gesund ins Leben empfiehlt in diesen Fällen eine qualifizierte Beratung durch eine Fachkraft wie Ernährungsberaterin und -berater sowie Ärztin und Arzt.

Und was ist mit Kita und Co.?

Während die Eltern sich nach professioneller Beratung auf die besonderen Bedürfnisse ihres Kindes einstellen können, werden die neuen Gegebenheiten in anderen Lebensbereichen nicht automatisch berücksichtigt. Kitas und andere Betreuungseinrichtungen, in denen das Kind isst, müssen zum Beispiel gesondert über die veränderten Umstände informiert werden. Dazu hat das Netzwerk Gesund ins Leben ein Formular zur ärztlichen Bescheinigung für Nahrungsmittel-Allergien und -unverträglichkeiten zur Vorlage in Kindertagesstätten sowie begleitende Erläuterungen entwickelt. Es klärt die betreuenden Einrichtungen über die ärztlich bestätigten Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien eines Kindes auf und hält dazu an, das weitere Vorgehen auf dieser Grundlage gemeinsam zu besprechen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Kleinkindern

Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter – Aktualisierte Handlungsempfehlungen


Formular Ärztliche Bescheinigung für Nahrungsmittel-Allergien und -unverträglichkeiten zur Vorlage in der Kita


Erläuterungen zum Kita-Formular – Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten


Hintergrund:

Die Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter wurden 2022 aktualisiert und sind nationaler Beratungsstandard für Fachkräfte. Im Rahmen des Aktualisierungsprozesses bewerteten die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates die wissenschaftliche Evidenz auf Basis von aktuellen systematischen Reviews, Metaanalysen, Leitlinien und weiteren belastbaren Studiendaten zu Themen wie Ernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten/-allergien und körperliche Aktivität im Kleinkindalter (ein bis einschließlich drei Jahre). Sie verabschiedeten auf dieser Grundlage die aktualisierten Empfehlungen im Konsens, die durch alle relevanten Berufsverbände sowie die beteiligten wissenschaftlichen Fachgesellschaften unterstützt werden. Der Prozess wurde vom Netzwerk Gesund ins Leben koordiniert.

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Das Netzwerk gehört zum Bundeszentrum für Ernährung. Dieses ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angesiedelt, im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

24h-EKG war gestern – App des Fraunhofer IGD erkennt früher Herzerkrankungen

Nicht mehr durchs Raster fallen

Einem 24-Stunden-EKG als Standardmethode zur Diagnose von Herzerkrankungen kann eine Menge entgehen – nämlich alle Unregelmäßigkeiten, die seltener auftreten. Das zieht für Betroffene häufig eine langwierige Odyssee bis zur finalen Diagnose und Behandlung nach sich. Dieser diagnostischen Lücke widmet sich ein Forscher-Team des Fraunhofer IGD aus Rostock. Die Gesundheits-App Guardio® ermöglicht unkompliziert das Erstellen von Mehrkanal-EKGs ohne Elektroden und kann dazu beitragen, Herzerkrankungen deutlich früher zu erkennen als herkömmliche Methoden.

Herzerkrankungen sind laut Robert-Koch-Institut eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Umso gravierender der Status-quo der Diagnostik: bis zu einer finalen Diagnose in Sachen Herzgesundheit können bis zu zehn Jahre vergehen. Woran das liegt, weiß Fraunhofer-Forscher Dr. Marian Haescher: “Wer mit Herzbeschwerden zu seiner Ärztin oder seinem Arzt geht, wird in aller Regel ein 24-Stunden-EKG verordnet bekommen. Kardiologen haben uns berichtet, dass die Chance, damit z.B. Vorhoffflimmern als eine Ursache von Schlaganfällen zu diagnostizieren, aber gerade einmal bei fünf Prozent liegt!” Das liege daran, dass der gemessene Zeitraum – eben die 24 Stunden – zu kurz seien und die Arhythmien des Herzens deutlich seltener auftreten könnten. Lange Wartezeiten bis zu einem Termin beim Spezialisten tun ihr übriges.

Haescher und seine Kollegen am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock haben eine Künstliche Intelligenz entwickelt, welche Herzbewegungen messen, daraus Informationen zur Herzgesundheit ableiten und unterschiedlich darstellen kann. Wie diese KI mit Daten versorgt wird, ist flexibel. Eine Möglichkeit sind die in jedem Smartphone verbauten Beschleunigungssensoren – die Gesundheits-App Guardio® leitet ihre Nutzer Schritt für Schritt durch eine Eigenmessung der Herzaktivitäten. Diese dauert gerade einmal 30 Sekunden und ist bequem und vor allem ohne das Kleben von Elektroden möglich. Damit ist eine wiederholte Messung über einen längeren Zeitraum oder eine punktgenaue Momentaufnahme möglich z.B. beim Auftreten von Symptomen wie Kurzatmigkeit oder Herzrasen. Damit schafft das Entwickler-Team erstmals eine unkomplizierte Möglichkeit, kurzfristig und verlässlich die eigene Herzgesundheit zu überwachen. Ziel dabei sei allerdings nicht die Möglichkeit zur Heimdiagnose, wie Haescher betont. Deshalb “übersetzt” das Programm die gesammelten Daten in ein Standard-EKG, so dass Kardiologen die Auswertung übernehmen können, denn “die diagnostische Hoheit bleibt immer bei den Medizinern”. Dennoch schließt Guardio@ eine entscheidende Lücke in der Diagnostik, wie auch Prof. Dr. med. Dietmar Bänsch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Rhythmologie im KMG Klinikum in Güstrow, bestätigt: “Eine jederzeit schnell zugängliche Aufzeichnung von Mehrkanal-EKGs – wie sie Guardio® ermöglicht – wäre der absolute Durchbruch in der Diagnostik von Herzrhythmusstörungen.”

Denkbar ist der Einsatz der Technologie aber auch an Inkubatoren für Neugeborene, denn durch die Datenerfassung per Doppler-Radar erfolgt das Aufzeichnen der Herzbewegungen in diesem Fall kontaktlos. Selbst jede Smartwatch wäre heutzutage durch die standardmäßig verbauten Sensoren in der Lage, ein EKG aufzuzeichnen, gibt Informatiker Haescher zu. Allerdings mit einem entscheidenden Manko: “Smartwatches könnten lediglich ein Einkanal-EKG aufzeichnen, unsere Auswertungen hingegen haben den gleichen Aussagewert wie ein Mehrkanal-EKG und können damit deutlich mehr Herzerkrankungen erkennen.” Das bestätigt auch die Kardiologin Dr. Grit Nonnemann: “Ich halte Guardio für ein sehr gutes Tool, um asymptomatische Patienten herauszufiltern, die so vor Hirninfarkten bewahrt werden können und um bei symptomatischen Patienten Rhythmusstörungen ohne weitere Hilfsmittel zu verifizieren.”

Die Wissenschaftler optimieren die Technologie hinter Guardio® gemeinsam mit Kardiologen und Rhythmologen aus Güstrow – Anfang 2023 gründen sie mit der Idee ihr eigenes Start-up als Spin-off des Fraunhofer IGD. Nach Abschluss der Medizinproduktezertifizierung, so hoffen sie, findet ihre Technologie dann so bald wie möglich als Digitale Gesundheitsanwendung, über Krankenkassen oder als Tool im Privatzahler-Modell ihren Weg zu den Betroffenen.

Weiterführende Informationen:

Mehr über Guardio®: https://guardio.health/

Mehr über die Forschung des Fraunhofer IGD in der Branche Gesundheit und Pflege: https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/gesundheit.html

Über das Fraunhofer IGD:
Seit 1987 setzt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD internationale Standards für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen und unterstützen Industrie und Wirtschaft dabei, sich strategisch zu entwickeln. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 190 Forscherinnen und Forscher generieren an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die “Smart City”. Internationale Relevanz entfalten unsere Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem Schwesterinstitut in Graz und Klagenfurt. Mithilfe unserer Matrixorganisation bedienen wir unsere Kundschaft aus den unterschiedlichsten Branchen mit relevanten technischen und wettbewerbsorientierten Leistungen. Hierfür haben wir branchenerfahrene, crossfunktionale Teams aus Expertinnen und Experten, die auch Planung, Leitung und Evaluation für alle Projektgrößen übernehmen.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de