Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Darmflora ist von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Hintergründe und stellt mit Rayoflora eine mögliche Lösung vor.

Eine Störung der Darmflora wirkt sich unmittelbar nachteilig auf die Gesundheit aus. Naturmediziner empfehlen, die Darmflora regelmäßig zu pflegen. Bioresonanz-Therapeuten zeigen einen Lösungsweg auf.

Große Aufmerksamkeit in der Wissenschaft zum Darmmikrobiom

In der Wissenschaft hat sich die Forschung zum Darmmikrobiom, die rund 38 Billionen Bakterien eines gesunden Darms, in der jüngeren Vergangenheit intensiviert. Der Grund: eine Störung in diesem Milieu kann enorme Nachteile für die Gesundheit haben. So steht ein gestörtes Darmmilieu im Verdacht, an schwerwiegenden Erkrankungen im Gehirn, wie Parkinson und Multiple Sklerose, beteiligt zu sein. Ebenso werden Zusammenhänge zum Hormonsystem, zu Allergien und sogar zum Bluthochdruck angenommen. Die Folgen sind also weitreichend (Einen Einblick in die Forschung bietet die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag „Das Darmmikrobiom im Fokus der Wissenschaft“, erschienen im Magazin „Die Naturheilkunde“, Ausgabe 2/2020, S. 18ff.).

Was Bioresonanz-Therapeuten empfehlen

Vor diesem Hintergrund ist es selbstverständlich geworden, dass Naturmediziner die Pflege der Darmflora regelmäßig empfehlen. Zum Einsatz kommen häufig Nahrungsergänzungsmittel, beispielsweise Probiotika. Ganzheitsmediziner, wie Bioresonanz-Therapeuten, plädieren für eine umfangreiche ganzheitliche Regulation des Organismus. Das beginnt damit, den Körper von ungünstigen Einflussfaktoren, wie Umweltbelastungen, zu entlasten und geht über die Herstellung des Gleichgewichts in den Selbstregulationskräfte bis hin zu einer Ergänzung mit einer ausgewogenen Kombination an Mikroorganismen. Wie vielseitig diese Zusammenhänge sind, lassen die umfangreichen Testprotokolle der Bioresonanz nach Paul Schmidt, wozu es für Störungen im Darm gleich mehrere gibt, herleiten.

Ein Nahrungsergänzungsmittel, das diesen Anforderungen nachkommen will, ist die Rayoflora. Im Bioresonanz-Blog wird sie vorgestellt im Beitrag “ Dem Darm helfen„.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Alternativen zu tierischen Produkten

Mehr Vielfalt gewünscht

Verbraucher greifen immer häufiger zu pflanzlichen Alternativen für Fleisch, Käse, Fisch und Meeresfrüchte. Allerdings sind sie häufig mit Preis-Leistungs-Verhältnis, Geschmack und Vielfalt des Angebots unzufrieden. Das hat eine Untersuchung von ProVeg International gezeigt – einer Organisation, die sich für die Interessen vegetarisch und vegan lebender Menschen einsetzt.

Für die Studie „European Consumer Survey on Plant-based Foods“ wurden im Jahr 2019 rund 6.200 Verbraucher aus neun europäischen Ländern interviewt. Die Befragten waren Veganer oder Vegetarier, die sich überwiegend oder ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln ernähren und Flexitarier, die weniger Fleisch essen wollen.

Der Verzehr von veganen Lebensmitteln ist je nach Land sehr unterschiedlich. Besonders verbreitet ist der Konsum von Alternativen zu Kuhmilch wie Soja-, Hafer- und Mandeldrinks (93 %). In Belgien und dem Vereinigten Königreich essen je 67 Prozent der Befragten veganen Käse, in Frankreich sind es nur 42 Prozent. Rund 80 Prozent der Dänen und Briten kaufen Margarine und pflanzliche Alternativen statt Butter. Fleischersatzprodukte sind vor allem in Großbritannien und den Niederlanden beliebt (je 89 %). Pflanzliche Alternativen für Fisch und Meeresfrüchte (15 %) sowie klassische Eierspeisen wie Spiegel- oder Rührei (12 %) landen dagegen nur selten im Einkaufskorb.

Das liegt auch an dem geringen Angebot in den Supermarktregalen. Nach Ansicht der Verbraucher gibt es in fast allen Lebensmittelkategorien nicht ausreichend pflanzliche Ersatzprodukte auf dem Markt. Vor allem bei veganen Käseprodukten und rein pflanzlichen Fertiggerichten würden die Befragten mehr Auswahl im Supermarktregal begrüßen. Flexitarier wünschen sich vor allem Fleisch- und Wurstersatzprodukte, die mehr nach dem Original schmecken, während Vegetarier und Veganer ein größeres Angebot an veganen Backwaren und Schokolade schätzen würden.

Ersatzprodukte für tierische Lebensmittel haben sich seit ihrer Markteinführung deutlich weiterentwickelt. Sie sind längst keine Nischenprodukte mehr, sondern haben für eine breitere Verbraucherbasis an Attraktivität gewonnen, erklärt ProVeg. Verbesserungen in Geschmack und Textur seien jedoch nach wie vor erforderlich. So bestehe pflanzlicher Käse meist vor allem aus Öl und Stärke. Ohne Zusatzstoffe wie Stabilisatoren, Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe kämen Käsealternativen in der Regel nicht aus. Teurere Optionen basierten auf fermentierten Nüssen. Das bringe mehr Geschmack, aber macht sie für preisbewusste Verbraucher weniger attraktiv.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://proveg.com/

https://www.bzfe.de/inhalt/vegane-lebensmittel-559.html

https://www.bzfe.de/inhalt/fleischersatzprodukte-33298.html

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Der Feind auf dem Teller

Mit Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten gut umgehen

Milchallergie oder doch eine Intoleranz? – Rund um den Deutschen Lebensmittelallergietag erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV den Unterschied zwischen einer Lebensmittelallergie und einer Lebensmittelunverträglichkeit. Weiter gibt der LAV Tipps, was Betroffene bei Beschwerden tun können.

Eine allergische Reaktion ist immer eine körpereigene Abwehrreaktion des Immunsystems. Es werden Antikörper gebildet. Bei weiteren Kontakten mit dem eigentlich ungefährlichen Fremdstoff, dem Allergen, kommt es dann zu überschießenden Abwehrreaktionen. Diese können zu Schluckbeschwerden, Juckreiz, Hautausschlag und in schweren Fällen zum anaphylaktischen Schock führen. Am häufigsten sind die Hühnerei-, Erdnuss- und Fischallergie. „Allergiker sollten die Lebensmittel, auf die sie reagieren, unbedingt meiden. Klarheit über Allergien bringt ein Test beim Arzt. Schon kleinste Mengen, wie zum Beispiel Erdnüsse in einer Soße, können schlimme allergische Reaktionen des Körpers verursachen“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied des Vorstandes des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wer hochallergisch reagiert, sollte immer einen sogenannten Notfall-Pen dabei haben. Denn ein anaphylaktischer Schock kann mit Atemnot und Kreislaufstillstand lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.“ Gerade wenn man bei Freunden oder im Restaurant esse, wisse man leider nicht genau, ob Speisen Spuren von Nüssen oder entsprechenden anderen Allergenen enthalten. Die Apothekerin weiter: „Das Notfallset besteht in der Regel aus einem Adrenalin-Autoinjektor, einem Antihistaminikum als Tropfen, Saft oder Tabletten und einem Glucocorticoid, beispielsweise auch als Saft, Zäpfchen oder Tabletten. Medikamente in flüssiger Form sind zu bevorzugen, weil bei zugeschwollenem Rachen keine Tabletten mehr geschluckt werden können.“ Der Adrenalin-Pen wird bei einer Schockreaktion vom Betroffenen in die Außenseite des Oberschenkels injiziert oder eine Begleitperson übernimmt dies. Wenn Gefahr in Verzug ist, kann der Pen problemlos auch durch die Kleidung hindurch verabreicht werden.

Nicht ganz so bedrohliche Auswirkungen haben Lebensmittelunverträglichkeiten wie zum Beispiel auf Milchzucker als Laktoseintoleranz oder eine Überempfindlichkeit auf Histamine, wie sie in gereiftem Käse, Weinen und auch in Gemüsen wie Pilzen oder Tomaten vorkommen. In diesem Fall ist der Körper nicht in der Lage, bestimmte Nahrungsbestandteile über den Stoffwechsel zu verwerten. Die Beschwerden äußern sich weniger dramatisch als bei einer Allergie. „Betroffene klagen meist über Müdigkeit, Bauchkrämpfe, Blähungen oder auch über Durchfälle. Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, kann entweder Laktose-freie Milchprodukte verwenden oder beim Verzehr von Milchprodukten einfach das fehlende Enzym, hier die Lactrase, einnehmen“, sagt Petra Engel-Djabarian. Leider stehen nicht bei allen Intoleranzen Ersatz-Enzyme zur Verfügung. Betroffene können sich in Apotheken individuell beraten lassen, um weitreichendere Tipps zu bekommen. Ansonsten hilft auch hier, wie bei der Allergie, das Vermeiden der ursächlichen Lebensmittel.

Tipp der Redaktion zur Komplementärmedizin: Unverträglichkeiten und Allergien nach der akuten Überwindung ganzheitlich ursächlich bewältigen – dieser Report will dabei helfen…>>> hier klicken       Anzeige

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Alleskönner Algen

Norwegen erforscht industrielle Produktion

Studiert man die neuesten Forschungsergebnisse aus Norwegen zur Produktion von Algen in großem Maßstab, ist eine gewisse Euphorie über den vielfältigen Nutzen dieser Seepflanzen deutlich zu spüren: vom gesunden Nahrungsmittel mit vielen wertvollen Nährstoffen über die Nutzung als Ausgangsmaterial als Plastikersatz bei der Herstellung von Flaschen und Verpackungen bis hin zum CO2-Konsument, den man als Speicher auf dem Meeresboden versenken kann – das alles können Algen.

Wurden sie bisher vorwiegend in Asien in großem Stil angebaut, besinnt sich nun Norwegen auf seine lang gestreckten Küsten mit vielen Fjorden, die ideal zum Anbau von Algen seien. Finanziert wird derzeit eine Studie vom Norwegischen Research Council, mit dem Ziel eine industrielle Herstellungsmethode zu finden, um den Anbau in großem Maßstab zu ermöglichen. Experimentiert wird mit Netzen, die es ermöglichen, große Ernten einzufahren. Noch ist die Produktion stark handarbeitsbasiert und deshalb limitiert, was den Anbauumfang angeht.

Die Wissenschaftler haben bereits drei Prototypen entwickelt und testen mit Computermodellen das Design verschiedener Techniken. Um zwei Millionen Tonnen Trockenmaterial zu erwirtschaften, werden 4.000 Quadratkilomenter Seefläche benötigt. Zum Vergleich: In Norwegen werden 1,3 Millionen Tonnen Getreide auf 2.800 Quadratkilometer Land produziert. Bei knappen Landressourcen scheint die Nutzungsmöglichkeit der Seefläche schier unendlich – vor allem dann, wenn offshore produziert würde. Landesweite Investitionen in die neue Technik würden es ermöglichen, entlang der Küste zahlreiche Produktionsbetriebe zu betreiben. Derzeit sei nur die Verwendung als Lebensmittel profitabel – aus 20 Millionen Tonnen ließ sich 100.000 Tonnen Protein extrahieren – doch in Zukunft werde die Verwendung als Tiernahrung oder Biomasse stärker an Bedeutung gewinnen, so die Wissenschaftler von SINTEF Ocean, ein norwegisches Institut, das die Studie koordiniert.

Die Vorzüge der Algen liegen auf der Hand: Ihr Protein- und Mineralstoffgehalt, ihr Gehalt an ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie ihr Reichtum an Vitaminen macht Algen zu einem Nahrungsmittel, dass die Menschheit angesichts der steigenden Weltbevölkerung nicht links liegen lassen kann. Für küstenreiche Länder wie Norwegen bergen sie zudem eine wirtschaftliche Chance und können auch ihr ökologisches Potenzial zukünftig ausspielen, wenn der Anbau in großem Maßstab gelänge.

Friederike Heidenhof, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.foodnavigator.com/Article/2020/05/12/Norway-eyes-commercialisation-of-seaweed-farming

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Immunsystem – ein fataler Irrtum kann lebensgefährlich werden

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Regulationsmechanismen des Immunsystems geben Hoffnung gegenüber Viren

Das Corona-Virus COVID-19 scheint das ohnehin gespaltene Verhältnis der Menschen zu den Mikroben endgültig zu zerrütten. Gleichzeitig weisen Virologen darauf hin: unser Immunsystem sorgt auf natürliche Weise dafür, den Organismus vor krankmachenden Eindringlingen zu schützen. Andererseits gehören Mikroorganismen zu unserer Natur. Darauf ist unser Immunsystem eingerichtet. Beispielsweise aktivieren T-Zellen in den betroffenen Zellen die Selbstzerstörung und verhindern, dass sich Viren vermehren.

Genau das weiß auch das Virus und setzt sich aktiv zur Wehr, haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung am Beispiel des Zytomegalie-Virus (CMV) herausgefunden. Das Virus blockiert einen zentralen Schalter, der normalerweise die Selbstzerstörung einer infizierten Zelle bewirkt (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Schlussfolgerung aus ganzheitlicher Sicht

Für Ganzheitsmediziner wird damit deutlich, dass das Vorhandensein von Mikroorganismen alleine nicht über Gesundheit oder Krankheit entscheidet, sondern vielmehr das natürliche Gleichgewicht in den Selbstregulationskräften. Sie erinnern an den französischen Physiologen Claude Bernard (1812-1878), dass der Keim nichts, das Milieu alles sei. Sie schlussfolgern daraus, dass eine Krankheit entsteht, wenn die natürlichen Regulationssysteme aus dem abwehrfähigen Gleichgewicht geraten. Was den Gesundheitsexperten Michael Petersen veranlasst, Claude Bernards Erfahrung zu ergänzen, wonach die Regulation letztlich alles entscheidet.

Doch das ist einfacher gesagt, als getan. Bei vielen Menschen sind die Regulationssysteme gestört. Oft schon von Geburt an oder später durch ungünstige Einflüsse im Laufe der Lebensjahre ausgelöst. Wird das auf Dauer nicht erkannt, kann das schwerwiegende mitunter lebensgefährliche Erkrankungen hervorbringen. In seinem Buch „Der Trick mit dem Immunsystem“ (Info-Seite zum Buch: Der Trick mit dem Immunsystem) beschreibt er ausführlich diese Mechanismen und Lösungswege, um dieses alles entscheidende Gleichgewicht zu unterstützen.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

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Lebensstil ändern – Cholesterinwert senken

19. Juni war Tag des Cholesterins

Cholesterin ist notwendiger Bestandteil der Zellmembran, die äußere Umhüllung der Körperzellen, und dient als Ausgangsstoff für die Herstellung von bestimmten Hormonen. Außerdem wird aus Cholesterin in der Haut Vitamin D gebildet. Am meisten Cholesterin wird für die in der Leber stattfindende Umwandlung zu Gallensäuren benötigt.

Cholesterin ist also ein lebenswichtiger Stoff, der vom Körper selbst in ausreichender Menge gebildet wird. Dazu kommt das mit der Nahrung aufgenommene Cholesterin. Etwa 50 Prozent davon werden aus dem Darm aufgenommen, der Rest wird wieder ausgeschieden. Jede Zelle im menschlichen Körper reguliert ihren Bestand an Cholesterin sehr genau, auch die Leberzelle. Wird wenig Cholesterin mit der Nahrung aufgenommen, dann produziert die Leberzelle mehr Cholesterin. Wird viel Cholesterin aufgenommen, sinkt die Eigenproduktion der Leberzellen. So gleicht ein Regelmechanismus eine gesteigerte Aufnahme von Cholesterin mit dem Essen aus. Ab einer bestimmten Menge funktioniert dies aber nicht mehr, weil die Zellen die Anzahl der Andockstellen für Cholesterin vermindern, um nicht mit Cholesterin überladen zu werden. Die Folge: Cholesterin im Blut steigt an.

Wie so oft in der Natur, ist ein Zuviel nicht gut. Der Zusammenhang zwischen der Höhe des Serum-Cholesterins und kardiovaskulären Erkrankungen – also das Herz und Gefäßsystem betreffend – ist durch epidemiologische Studien eindeutig belegt. Aktuellen Untersuchungen zufolge trifft ein erhöhter Cholesterinspiegel, die Hypercholesterinämie, jeden 250. Bundesbürger und damit doppelt so viele wie lange angenommen. Aber nur rund 15 Prozent der Risikopatienten werden überhaupt erkannt, und das oft erst dann, wenn sich bereits ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall ereignet hat. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. zum „Tag des Cholesterins“ aufmerksam, der am 19. Juni stattfindet.

Die wasserunlöslichen Fette, die Lipide und das Cholesterin, werden im Blut in Komplexen mit Eiweiß (Protein), den Lipoproteinen, transportiert. Wichtig für das Verständnis der Bedeutung des Cholesterins sind zwei Lipoproteine:

1. Die Lipoproteine mit niedriger Dichte – im Englischen „Low-density-Lipoprotein“, abgekürzt LDL – umgangssprachlich das „schlechte Cholesterin“.

2. Die Lipoproteine mit hoher Dichte – im Englischen „High-density-Lipoprotein“, abgekürzt HDL – umgangssprachlich das „gute Cholesterin“.

Wir werden geboren mit einem durchschnittlichen LDL-Cholesterinwert von 40 Milligramm/100 Milliliter im Blut. Bei den meisten Menschen mit unserer heute üblichen Lebensweise bleibt es nicht dabei: Das LDL-Cholesterin steigt im Laufe des Lebens an. Bei einigen Menschen sind die Werte erblich bedingt schon im Kindesalter hoch.

Welche LDL- und HDL-Cholesterinkonzentrationen im Blut gelten als optimal? Wenn keine weiteren Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegen, empfehlen die Europäischen Leitlinien folgende Zielwerte:

  • LDL-Cholesterin weniger als 115 Milligramm/100 Milliliter.

Wer bereits einen Herzinfarkt hinter sich hat oder an einer anderen Gefäßkrankheit leidet, gilt als besonders gefährdet. Dann gilt:

  • LDL-Cholesterin unter 70 Milligramm/100 Milliliter.

HDL-Cholesterin sollte, wenn möglich,

  • über 40 Milligramm/100 Milliliter bei Männern und
  • über 45 Milligramm/100 Milliliter bei Frauen liegen.

Das sind jedoch nur Orientierungswerte. Ärzte ermitteln immer das Gesamtrisikoprofil eines Menschen für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, denn das ist ausschlaggebend dafür, wie der gemessene LDL-Cholesterinwert einzuschätzen ist.

Aber ob niedrig oder hoch: Ein gesundheitsförderlicher Lebensstil ist immer wichtig und hilfreich. Studien zeigen, dass gesund zu leben selbst bei erblich bedingt hohen Blutfettwerten im Laufe des Lebens von Nutzen ist. In 40 Prozent aller Cholesterinerhöhungen soll nach Angaben der Lipid-Liga eine falsche Ernährung die alleinige Ursache sein. Aber auch bei den anderen Ursachen des erhöhten LDL-Cholesterins ist eine Umstellung der Ernährung immer notwendig und die Grundlage einer Behandlung.

Gesundheitsförderlicher Lebensstil heißt generell: fettbewusst und Gemüse-betont essen, sportlich aktiv sein, Stress vermeiden, Übergewicht abbauen und nicht Rauchen. Fettbewusst essen heißt weniger gesättigte Fettsäuren, mehr einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Und: Für eine Änderung des Lebensstils sowie eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten ist es nie zu spät.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.lipid-liga.de

https://www.ble-medienservice.de/1301/herzgesund-leben-cholesterinbewusst-essen

http://www.bzfe.de/inhalt/erhoehte-blutfettwerte-ein-risiko-fuer-herz-und-kreislauf-2026.html

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Bewegung? Hauptsache täglich!

Übergewicht bei Kindern verhindern

Es gibt Situationen, in denen die Bewegungsfreiheit von Säuglingen und Kleinkindern zwangsläufig etwas eingeschränkt werden muss. Im Kinderwagen und im Autositz zum Beispiel. Oder beim Essen auf dem Hochstuhl. Ansonsten sollten Eltern jedoch dem natürlichen Bewegungsdrang der Kleinen möglichst freien Lauf lassen.

Das ist nach Auskunft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein wichtiges Erziehungsprinzip zur Vorbeugung von Übergewicht in jungen Jahren. Immerhin 8,7 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 17 Jahren sind heute in Deutschland übergewichtig. Und bei 6,3 Prozent muss bereits von Adipositas, also einem krankhaften Übergewicht gesprochen werden. „In der Kindheit entwickeltes Übergewicht wird oft ein Leben lang beibehalten“, warnt das Bundesgesundheitsministerium angesichts dieser Zahlen: „In der Folge können verschiedene Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gelenkprobleme oder Depressionen auftreten.“

„So oft wie möglich“ lautet deshalb die Empfehlung der BZgA zur Bewegungsintensität von Kleinkindern bis zu drei Jahren. Im Alter von vier bis sechs Jahren sollten es inklusive der Bewegungszeiten in Kita oder Sportverein mindestens drei Stunden am Tag sein. Und auch bei den älteren Kindern und Jugendlichen sollte die Bewegungsdauer 1,5 Stunden nicht unterschreiten. Entscheidend für alle Altersgruppen ist laut BZgA, dass diese Zeiten tatsächlich täglich erreicht werden. Ein Anspruch, den manche Eltern für kaum durchsetzbar halten, zumal mit zunehmendem Alter der Kids die sitzende Beschäftigung mit PC oder Smartphone zur großen Konkurrenz körperlicher Aktivität wird.

Aber zur notwendigen Bewegung von Kindern kann auch der Alltag außerhalb von Schule, Verein oder Bolzplatz beitragen. Der Fußweg zur Kita, zur Schule bzw. zum Einkaufen hält ebenfalls fit, auch das Gassigehen mit dem Hund, das Laubfegen vor dem Haus oder das Wanderwochenende mit der Familie. Wer dann noch beispielsweise regelmäßig zum Schwimmen, Skateboardfahren oder auch zum Tanzen geht, verschafft sich die besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben mit Normalgewicht. Weitere kreative Tipps, wie sich ein bewegungsfreudiger Lebensstil ohne großen Aufwand in den Familienalltag integrieren lässt, bietet das Ratgeberportal www.pebonline.de

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Schmerzen im Fuß?

Schluss mit Fersenschmerzen und ganzheitliche Hilfe für Ferse, Fersensporn und Achillessehne: „Das Buch für die Ferse“ von Carsten Stark (Südwest Verlag)

Gerade nach der Zeit des Shut Downs, in der die Fitnessstudios geschlossen waren und das Laufen für die meisten oft die einzige Möglichkeit war, Sport zu treiben, machen sich bei vielen Fersenprobleme und Schmerzen im Fuß bemerkbar.

Fersensporn, Achillessehnenentzündungen oder Schmerzen an den Sprunggelenken sind weit verbreitet. In Deutschland leidet jeder Zehnte unter Fersenbeschwerden und hat nicht selten schon einiges ausprobiert, um die Schmerzen an der Ferse in den Griff zu bekommen. Der Bestsellerautor und Fußspezialist Carsten Stark geht in seinem neuen Buch „Das Buch für die Ferse. Ganzheitliche Hilfe für Ferse, Fersensporn und Achillessehne den oft sehr individuellen Ursachen für Fersenschmerzen auf den Grund und motiviert dazu, sich um seine Ferse zu kümmern. Auf der Basis von ganzheitlichem Fachwissen und langjähriger Praxiserfahrung gibt er tiefgreifende Einblicke und zeigt, wie sich Fersen und Sprunggelenke revitalisieren lassen. Zahlreiche Tests, Tipps, Übungen und Anwendungen für eine gesunde und starke Ferse machen dieses Buch zu einem hilfreichen Ratgeber für alle Betroffenen.

Aus dem Inhalt:  Die Ferse im Fokus – Die Ferse, ein komplexes Wunderwerk – So entstehen Fersenprobleme – Voraussetzungen der Heilung – Fragwürdige Maßnahmen und Irrtümer – Hilfe für die Ferse: Die richtige Vorbereitung – Allgemeine Tipps für Ihre Ferse – Leben ist Bewegung – Die drei Fersenbereiche – Konkrete Hilfe für Ihr Fersenproblem.

Tipp: Hier das Buch auf Amazon ansehen: Das Buch für die Ferse: Ganzheitliche Gesundheit für Ferse, Fersensporn und Achillessehne – Füße gut, alles gut

Carsten Stark ist Spezialist für Füße und deren Wirkung auf den Körper. Er hat die „Fußkartographie“ entwickelt – eine Methode, bei der mithilfe eines Fußscanners ein digitales Fußbild erstellt wird, um den Ursachen für körperliche Beschwerden ganzheitlich auf den Grund zu gehen. In seiner Praxis in München hilft er seit vielen Jahren erfolgreich bei Fuß-, Knie- und Rückenleiden sowie anderen organischen Symptomen durch selbst entwickelte Anwendungen und Fuß-Reha-Maßnahmen, wie z. B. Fußtraining, Bewegungsmuster und Schuhwerksbeurteilung. In Fachkreisen ist Carsten Stark für sein Spezialwissen rund um das Thema natürliche Fußgesundheit bekannt und seine schonenden Maßnahmen abseits des Standards sind im gesamten deutschsprachigen Raum gefragt. Im Südwest Verlag sind bereits seine Bücher „Füße gut, alles gut“ und „Das Buch für den Hallux“ erschienen.

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Immunabwehr – Wirkungsmechanismus von Weihrauch entschlüsselt

Die Bioresonanz-Redaktion stellt die Kombination mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt vor.

Weihrauch wird von Naturmedizinern gerne bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen empfohlen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen die Wirkung des traditionellen Naturstoffs. Bioresonanz-Therapeuten schätzen eine Kombination in der Therapie mit Frequenzspektren.

Eine lange Tradition von Weihrauch

Schon in der mittelalterlichen Klostermedizin verwendete Hildegard von Bingen den Weihrauch bei der Wundbehandlung. Seine Bekanntheit ist aber schon älter. Bereits um 1500 v. Chr. sollen ihn die Priester im alten Ägypten beschrieben haben. Heute wird Weihrauch bei chronisch-entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen und Gelenkerkrankungen empfohlen. Für seine entzündungshemmende Wirkung ist die Boswelliasäure aus dem Harz des Weihrauchbaumes verantwortlich.

Die Entdeckungen der Wissenschaft zu Weihrauch

Jetzt hat die Wissenschaft deren molekularen Wirkungsweise auf die Immunabwehr herausgefunden. Hierbei spielt ein bestimmtes Enzym (das Enzym 5-Lipoxygenase) eine maßgebliche Rolle, das die Bildung von Entzündungsbotenstoffen fördert. Die Boswelliasäure bindet an eine bestimmte Stelle des Enzymmoleküls, wodurch es zu einer strukturellen Veränderung im aktiven Zentrum des Enzyms kommt. Dadurch wird die Enzymaktivität gehemmt (Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

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Warum Bioresonanz-Therapeuten die Kombination mit Weihrauch empfehlen

Ganzheitliche Mediziner kombinieren gerne verschiedene Therapieoptionen, so auch die Bioresonanz-Therapeuten. Besonders spannend ist für sie die Wirkung von Weihrauch auf die Enzyme und die Immunabwehr. Ein Ansatzpunkt, der auch in der ganzheitlichen Regulationstherapie mit Frequenzspektren beachtet wird. Das Ziel: Mit Hilfe der ermittelten Frequenzspektren sollen gestörte Regulationsverhältnisse ins natürliche Gleichgewicht gebracht und so die Selbstheilungskräfte des Organismus unterstützt werden. Weihrauch kann diesen Prozess mit seinen Wirkstoffen unterstützen.

Mehr zum Thema Therapiekombinationen mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt auf dem Blog der Redaktion.

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Gesund und fit im Alter

Mittelmeerkost fördert Darmflora

Eine mediterrane Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse kann gesundes Altern unterstützen. Die Mittelmeerkost wirkt sich offenbar positiv auf die Darmflora aus und verlangsamt auf diese Weise das Fortschreiten von körperlicher Gebrechlichkeit und geistigem Verfall. Das ist das Resultat einer Studie, die kürzlich in der britischen Fachzeitschrift „Gut“ erschienen ist.

An der Untersuchung nahmen 612 Menschen im Alter von 65 bis 79 Jahren aus fünf Ländern teil: Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen und das Vereinigte Königreich. Für ein Jahr behielten sie entweder ihre üblichen Ernährungsgewohnheiten bei (289) oder aßen eine mediterrane Kost (323), die reich an Obst, Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten, Olivenöl und Fisch und arm an rotem Fleisch (z.B. Rind und Schwein) und gesättigten Fetten ist. Die sogenannte NU-AGE-Diät war speziell auf ältere Menschen zugeschnitten. Zu Beginn und nach zwölf Monaten wurde die Zusammensetzung der Bakterien im Darm, das sogenannte Darmmikrobiom bestimmt.

Im hohen Alter nehmen meist Entzündungsprozesse zu und die Körperfunktionen verschlechtern sich. Das kann der Beginn einer „Gebrechlichkeit“ sein. Dabei handelt es sich um ein komplexes Krankheitsbild, das sich in verschiedenen Symptomen wie langsame Gehfähigkeit, Muskelschwäche, rasche Erschöpfung und ungewolltem Gewichtsverlust äußert. In der Studie wurde das Ausmaß der Gebrechlichkeit anhand verschiedener Indikatoren wie Handgriffstärke und Gehgeschwindigkeit eingeschätzt.

Probanden, die sich ein Jahr lang mediterran ernährten, hatten eine deutlich gesündere Darmflora – unabhängig von der Nationalität. Der altersbedingte Rückgang der bakteriellen Diversität war geringer als bei der Vergleichsgruppe. Die größere Vielfalt unter den Darmbakterien stand mit verschiedenen Anzeichen für eine verringerte Gebrechlichkeit, eine verbesserte Gehirnfunktion und weniger schädliche Entzündungsprozesse im Körper in Zusammenhang. So fanden die Wissenschaftler zum Beispiel mehr Arten, die wertvolle kurzkettige Fettsäuren produzieren und antientzündliche Eigenschaften hatten.

Die positiven Veränderungen werden vor allem auf eine erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen, den Vitaminen C, B6 und B9, den Mineralstoffen Kalium und Magnesium sowie den Spurenelementen Eisen, Mangan und Kupfer zurückgeführt. Alter und Körpergewicht hatten keinen nachweisbaren Einfluss auf das Mikrobiom.

Allerdings ist das Zusammenspiel zwischen Ernährung, Darmflora und Gesundheit sehr komplex und wird von vielen Faktoren beeinflusst, gibt das internationale Wissenschaftlerteam zu bedenken. Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, können keine ursächlichen Zusammenhänge nachgewiesen werden. Außerdem ist eine mediterrane Kost nicht für jeden geeignet. Viele ältere Menschen haben beispielsweise Zahnprobleme oder Schluckbeschwerden, die eine andere Ernährungsweise erfordern.

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Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1136/gutjnl-2019-319654

https://www.bzfe.de/inhalt/ue60-das-beste-alter-32671.html

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