Kategoriearchiv: Nährstoffe

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Die Jujube

Exotin aus China

Die Vielfalt exotischer Früchte ist riesig. Kennen Sie schon Jujube? Die Frucht ist etwa pflaumengroß, ihre Schale im reifen Zustand braunrot. Das Fruchtfleisch ist weiß, schmeckt süß-säuerlich und erinnert im Geschmack an den von Nashis.

Die Jujube (Ziziphus jujuba) stammt aus China und wird auch Chinesische Dattel oder Brustbeere genannt. Sie ist die Steinfrucht eines 9 bis 12 m hohen, knorrigen und dornigen, ziemlich frost- und hitzebeständigen, laubabwerfenden Baumes oder Strauches. Aus den kleinen, fünfzähligen, gelblichen Blüten in den Blattachseln entstehen je nach Sorte runde, länglich-ovale bis dattelförmige, pflaumengroße Früchte. Sie reifen von August bis Oktober und kommen dann auch bei uns auf den Markt. Die dünne Fruchthaut (Exokarp) färbt sich bei der Reife von Grünlichgelb über Gelb nach zunächst fleckig, später flächig Braunrot. Das mehlig-fleischige, weiße Fruchtfleisch (Mesokarp) umschließt einen länglichen, harten Steinkern, der ein oder zwei Samen enthält. Die Früchte werden roh (bevorzugt im halbreifen Stadium) oder getrocknet („Chinesische Dattel“), kandiert oder sauer eingelegt als Pickles gegessen. Aus ihnen werden ferner Saft, Sirup, Konfitüre, Essig, Gebäck, alkoholische Getränke und Tees hergestellt. Bei den Inhaltsstoffen ist der mit 69 mg / 100 g hohe Gehalt an Vitamin C hervorzuheben. Jujuben werden in der traditionellen chinesischen und koreanischen Medizin gegen allerlei Krankheiten verwendet, unter anderem zur Behandlung von Erkältungen („Brustbeere“).

Die Jujube gehört zur Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae) und wird in China schon seit mehr als 4.000 Jahren kultiviert. Ihr Ursprungsgebiet liegt am Mittel- und Unterlauf des Gelben Flusses im Nordosten des Landes. Von dort wurde sie zuerst nach Korea, dann nach Japan und später nach Nordwest-Indien, Iran und Südosteuropa eingeführt. Heute findet man sie außerdem im gesamten Mittelmeergebiet bis in die Südschweiz und nach Südtirol sowie in weiteren Ländern Asiens, Afrikas, in Brasilien und den südlichen USA. Mit über 700 Sorten gehört die Jujube in China zu den wichtigsten Obstarten. China hält rund 90 % der weltweiten Produktion (2019 ca. 16 Millionen Tonnen), verbraucht die Ernte aber fast gänzlich auf dem heimischen Markt und exportiert nur etwa
3 %.

Hans-Georg Levin,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1080/10942912.2020.1770281

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden

Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn, Telefon: 0228 / 68 45 – 0, Internet: www.ble.de, E-Mail: info@ble.de

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Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

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Mehr Gemüse und Obst für mehr Genuss und Vitalität

Neuer Beitrag auf www.bzfe.de

Wer oft Gemüse und Obst isst und die bunte Vielfalt nutzt, tut sich selbst und der Umwelt Gutes. Karotten, Brokkoli, Tomaten, Äpfel und Co. sind gesund – das weiß eigentlich jeder. Doch was genau macht diese Lebensmittel so wertvoll?

Frisches Gemüse und Obst liefern ein wahres Potpourri an wichtigen Inhaltsstoffen und stehen außerdem für Genuss, Vielfalt und Abwechslung. Wer saisonales und regional erzeugtes Gemüse und Obst isst, tut auch der Umwelt Gutes, denn lange Transportwege entfallen dann und die Lebensmittel kommen frisch auf den Tisch.

Gemüse und Obst versorgen den Körper mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, die zum Teil lebensnotwendig sind (einschließlich Spurenelemente) und helfen, uns vor verschiedenen Erkrankungen zu bewahren. Diese Nährstoffe erfüllen im Körper wichtige Aufgaben und sind unter anderem bedeutend für Zellen, Knochen und Blut sowie die Funktion von Nerven und Muskeln. Vitamin D und Kalzium beispielsweise unterstützen die Knochen, Vitamin K fördert die Blutgerinnung und Vitamin A ist erforderlich für das Wachstum und Sehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass Gemüse und Obst das Risiko für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall und bestimmte Krebskrankheiten verringern kann. Darüber hinaus schützen die beiden Lebensmittelgruppen möglicherweise vor Demenz, Osteoporose, rheumatoider Arthritis sowie bestimmten Augenkrankheiten, Asthma und einer Gewichtszunahme – und dadurch auch vor Typ-2-Diabetes.

Ein neuer Beitrag „Mehr Gemüse und Obst – mehr Genuss und Vitalität: Warum sie so wichtig sind“ auf www.bzfe.de erläutert, welche Inhaltsstoffe in Gemüse und Obst enthalten sind und wie wir mit Genuss unsere Vitalität steigern können – ganz im Sinne der Vereinten Nationen, die 2021 zum „Internationalen Jahr für Obst und Gemüse“ erklärt haben.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/internationales-jahr-obst-und-gemuese-2021/
www.in-form.de/rezepte/
www.zugutfuerdietonne.de/tipps-fuer-zu-hause/reste-rezepte/restereloaded-tutorials

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Mehr Gemüse für Vorschulkinder

Erhöhen größere Portionen den Verzehr?

Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihre Kinder kaum Gemüse essen. Nach einer Studie der Penn State University, USA lässt sich der Verzehr erhöhen, wenn man einfach mehr Gemüse auf den Teller packt.

An der Untersuchung nahmen 67 Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren teil. Für vier Wochen erhielten die jungen Probanden in Kindertagesstätten einmal pro Woche ein Mittagessen mit einer von vier verschiedenen Gemüsezubereitungen: eine normale Portion Mais und Brokkoli (60 g) sowie eine doppelte Portion Mais und Brokkoli (120 g) – jeweils pur oder mit etwas Butter und Salz abgeschmeckt. Bei jeder Mahlzeit wurde das Gemüse mit der gleichen Menge an Fischstäbchen, Reis, Ketchup, Apfelmus und Milch serviert. Die Wissenschaftler wogen die Lebensmittel vor und nach dem Essen, um die Verzehrmenge zu bestimmen. Außerdem wurden die Kinder und deren Eltern zu ihrem Essverhalten und ihren Vorlieben beim Gemüseverzehr befragt.

Wenn die Wissenschaftler die Menge an Mais und Brokkoli von 60 auf 120 Gramm pro Mahlzeit erhöhten, aßen die Kinder 21 Gramm mehr Gemüse. Das entspricht einer Steigerung um 68 Prozent. Die Energieaufnahme erhöhte sich um fünf Prozent (13 kcal). Es hatte keinen Einfluss, ob das Gemüse gewürzt war oder nicht. Das kann daran liegen, dass Mais und Brokkoli den meisten Kindern vertraut sind. Bei unbekanntem Gemüse können nach Ansicht der Wissenschaftler zusätzliche Aromen zu einem höheren Verzehr beitragen. Wenn Kinder wählerisch waren und Essen zu Hause häufig thematisiert wurde, erhöhte sich die Gemüseaufnahme weniger stark.

Ernährungswissenschaftler empfehlen, dass Vorschulkinder täglich je etwa 150 bis 200 Gramm Obst und Gemüse essen. Es ist wichtig, viele Gemüsearten anzubieten. „Die Kinder sollten das Gemüse aber auch mögen, damit es mit den anderen Lebensmitteln auf dem Teller konkurrieren kann“, erklärt Barbara Rolls von der Penn State University. Die Wissenschaftler empfehlen Eltern, ihre Kinder schrittweise an neue Gemüsearten zu gewöhnen und mit verschiedenen Geschmacksrichtungen zu experimentieren. Manchmal hilft es auch, das Gemüse anders zuzubereiten – etwa püriert als Soße oder als Gemüsesticks mit Dipp.

Größere Portionen können aber zu mehr Lebensmittelverschwendung führen, wenn nicht alles gegessen wird. Weitere Studien sollen klären, wieviel andere Lebensmittel auf dem Teller durch Gemüse ersetzt werden können, aber die Gesamtportion gleich bleibt.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.psu.edu

doi.org/10.1016/j.appet.2021.105250

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/in-bestimmten-lebensphasen/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mehr-gemuese-und-obst/

Heft „Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“, Bestell-Nr. 1566, Preis: 2,50 Euro, www.ble-medienservice.de/1566/das-beste-essen-fuer-kleinkinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-1-bis-3-jaehrigen

Unterrichtsmaterial „Schmecken mit allen Sinnen – Der Feinschmeckerkurs für 4- bis 7-Jährige“, Bestell-Nr. 3613, Preis: 6,50 Euro, www.ble-medienservice.de/3613/schmecken-mit-allen-sinnen-der-feinschmeckerkurs-fuer-4-bis-7-jaehrige

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Essen für ein langes Leben

Mit der richtigen Ernährung jung und gesund bleiben

Jeder Mensch wünscht sich ein langes Leben und möchte bis ins hohe Alter hinein gesund und fit sein. Entgegen landläufiger Meinung ist das keine Frage der Gene, denn das Erreichen eines hohen Alters wird nicht nur vererbt. Entscheidend ist vielmehr unsere Lebensweise. Der wichtigste Lifestylefaktor, neben regelmäßiger Bewegung, der Abstinenz von Nikotin, moderatem Alkoholkonsum und einem zufriedenstellenden sozialen Leben mit möglichst wenig Stress, ist dabei die Ernährung: Was wir essen, entscheidet im Wesentlichen über unsere Lebenserwartung und unsere Gesundheit.

Im höheren Alter treten generelle Abbauprozesse der Organe auf, die sich in verschiedenen altersbedingten Krankheiten äußern. Prof. Kessler zeigt, wie man dieser Entwicklung durch eine gezielte Ernährungsumstellung entgegenwirken kann. Er liefert das nötige Hintergrundwissen über grundlegende chemische Vorgänge im Körper und erklärt, warum wir altern, welche Rolle Hormone und Nährstoffe spielen, warum auch gelegentliches Fasten hilfreich sein kann und wie eine gesunde Ernährung für ein langes Leben aussehen sollte. Wesentliche Bausteine finden sich in der mediterranen Kost, die mit viel frischem Obst, vor allem Beeren, und Gemüse reich an Vitaminen und Antioxidantien ist und dazu mit Olivenöl und Fisch reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Die Betrachtung der sogenannten Blauen Zonen, Regionen auf der Welt, in denen es besonders viele alte Menschen gibt, ergibt ein ähnliches Bild: Eine gesunde, überwiegend pflanzliche Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren für außergewöhnliche Langlebigkeit. Man muss übrigens nicht schon sein ganzes Leben gesund gelebt haben, um im Alter von diesen Erkenntnissen zu profitieren – eine Änderung der Lebensweise lohnt sich immer.

Wie „Essen für ein langes Leben“ zu einem echten Genuss wird, zeigen die 60 passenden, alltagstauglichen Rezepte von Rose Marie Donhauser in den Rubriken Frühstück, Smoothies und Nüsse, Vegetarisch und Vegan, Fisch und Fleisch sowie Süßes zum Naschen.

Beispiele aus den Rezeptkapiteln:

Frühstück, Smoothies & Nüsse

– Haferflocken mit Pflaumen und Aprikosen

Vegetarisch & Vegan

– Kichererbsenbällchen mit Dip

Fisch & Fleisch

– Filets vom Bachsaibling auf Wurzelgemüse

Etwas Süßes zum Naschen

– Gerösteter Ofenrhabarber mit Zimt-Sojajoghurt

Das Buch enthält 60 Rezepte und 30 Rezeptfotos von Udo Einenkel.

»Entscheidend dafür, ob uns ein langes Leben vergönnt ist oder wir bereits früh sterben, ist vor allem unsere Lebensweise, und zuallererst die Ernährung.« Prof. Dr. med. Christof Kessler

Die Autoren:

Christof Kessler, geboren 1950, ist als Neurologe in eigener Praxis tätig. Er war Inhaber des Lehrstuhls für Neurologie und Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Greifswald. Er forschte u. a. zu Hirnplastizität. Er ist Autor der Bücher „Wahn“, „Männer, die in Schränken sitzen“, „Glücksgefühle“ und „Essen für den Kopf“.

Die gelernte Köchin Rose Marie Donhauser arbeitet seit 1988 als Food- und Reisejournalistin, Restauranttesterin und erfolgreiche Kochbuchautorin. Sie hat zahlreiche Koch- und Genussbücher veröffentlicht, die mit Silbermedaillen der Gastronomischen Akademie Deutschlands und anderen Preisen ausgezeichnet wurden. Im Südwest Verlag veröffentlichte sie unter anderem die erfolgreichen Titel „Power-Smoothies“, „Grüne Smoothies“ und „Abnehm-Smoothies“.

Bibliografische Angaben zum Buch:

Prof. Dr. Christof Kessler / Rose Marie Donhauser

Essen für ein langes Leben

Mit der richtigen Ernährung jung und gesund bleiben

Paperback, Klappenbroschur, 160 Seiten mit 30 Farbfotos

ISBN: 978-3-517-09984-2

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* UVP)

Pressekontakt:

PR-Büro Susanne Fink

Tel +49 (0)89 30 76 34 07

Mobil +49 (0)170 896 13 55

E-Mail: presse@susannefink.com

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Food Report 2022: Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium

Corona fördert Wandel von Esskultur und Lebensmittelwirtschaft

Wie sehr sich unsere Esskultur wandelt, zeigt ein Blick auf die Food-Trend-Map 2022. Aktuelle Trends wurden dabei durch die Corona-Pandemie geprägt. Sie hat unser Konsum- und Essverhalten auf den Kopf gestellt: Viele Menschen haben sich daran gewöhnt, frische Lebensmittel aus der Region online zu bestellen. Sie ordern Restaurant-Essen zum Mitnehmen oder lassen sich Kochboxen zum Selberkochen liefern. Schon lange wurde nicht mehr so viel im Kreise der Familie gekocht und gemeinsam gegessen. Dabei helfen Kochvideos oder der Austausch über die Sozialen Medien. Viele dieser Veränderungen werden bleiben. Denn die Menschen haben in der Krise eine neue Nähe zum Essen gefunden. Und alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette wurden gezwungen, neue Lösungen zu entwickeln.

Diese und andere Phänomene beschreibt die Trendforscherin Hanni Rützler detailliert im Food Report 2022. Dabei richtet sie den Blick auf Werte und Entwicklungen in der Gesellschaft und Lebensmittelwirtschaft, die sie als „The New Normal“ bezeichnet: „Im künftigen New Normal wird sich das etablieren, was sich als besser und passender zu den veränderten Bedürfnissen der Menschen herausstellt.“ Dazu gehört eine andere Gewichtung des Faktors Qualität als entscheidendes Kaufkriterium. Qualität wird ganzheitlicher verstanden und um ökologische, tierethische und soziale Aspekte erweitert. Vor allem die jungen Generationen treiben dies voran. Sie sind sich ihrer eigenen Verantwortung bewusst und möchten mit einem nachhaltigen Einkaufs- und Essverhalten zu einer Veränderung unseres Ernährungssystems und einer gesunden Umwelt beitragen.

Drei neue Trends, denen der Food Report eigene Kapitel widmet, unterstützen dieses Bedürfnis. „Zero Waste“ rückt als zentraler Bestandteil nachhaltigen Konsumierens in den Vordergrund. Auch diesem Trend hat Corona eine zusätzliche Dynamik verliehen. Viele Menschen haben während der Lockdowns gelernt, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Gastronomen und Händler schließen sich mit innovativen Ideen an – auch zur Vermeidung von Verpackungsmüll.

Die zweite Strömung nennt Hanni Rützler „Local Exotics“. Es gibt immer mehr experimentierfreudige, regionale Produzenten, die sich mit ehemals exotischen Produkten versuchen. So lässt sich beispielweise mit Kurkuma, Ingwer, Goji-Beeren oder Süßkartoffeln aus heimischer Erzeugung die Lust auf kulinarische Entdeckungen mit dem Wunsch nach einem nachhaltigen Lebensstil vereinbaren.

Ein dritter Trend wird als „Real Omnivore“ bezeichnet. Die wahren Allesesser setzen nicht auf Verzicht – zum Beispiel eine vegane Ernährung – ,sondern auf eine breite Vielfalt. Dazu gehören neben pflanzlichen auch tierische Produkte. Diese Menschen sind technikaffin und offen für neuartige Lebensmittel wie In-vitro-Fleisch und -Fisch, Produkte aus Algen, Mykoproteinen oder Insekten. Gleichzeitig spielen Traditionelles wie Wild und die Verwertung des ganzen Tieres eine Rolle, um nachhaltige Ansprüche zu erfüllen.

Diese Trends eröffnen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Handel und Gastronomie, die am Markt bestehen und künftige Krisen überstehen wollen, vielfältige Chancen. Sie werden durch die fortschreitende Digitalisierung unterstützt. So haben sämtliche Formen des „E-Food“ ihre Umsätze gesteigert: Online-Shops, Lieferdienste, Foodsharing-Plattformen, Rezeptdatenbanken, digitale Speisekarten, Online-Kochkurse und vieles mehr. Sie stehen heute nicht nur großen Playern offen, sondern ermöglichen auch kleinen Betrieben und Start-Ups den Marktzutritt. Durch transparente Informationen und authentische Beziehungen setzen sie neue Maßstäbe. Verbraucherinnen und Verbraucher haben so jenseits etablierter Strukturen neue Wahlmöglichkeiten und viele kaufen nur das, was ihren individuellen Qualitätsanforderungen und Werten entspricht.

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.zukunftsinstitut.de/dossier/dossier-food/

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Pflanzendrinks unter der Lupe

Immer auf die Nährwerttabelle schauen

Wer auf Kuhmilch verzichten muss oder möchte, findet im Supermarkt ein großes Angebot an Alternativen. Aber wie unterscheiden sich die Pflanzendrinks in ihren Nährstoffen? Und wie sieht es in punkto Nachhaltigkeit aus? Mit diesen Fragen hat sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beschäftigt und eine Marktstichprobe durchgeführt. Im März 2021 standen insgesamt 71 Pflanzendrinks, davon 55 Bio-Produkte, aus Discounter, Supermarkt und Drogeriemarkt auf dem Prüfstand.

Die Verpackungen waren zum Teil unübersichtlich gestaltet und mit blumigen Werbeaussagen wie „verführerisch tropisch“ und „lecker lieblich“ bestückt. Je nach Hauptzutat gab es im Energiegehalt und in der Zusammensetzung der Nährwerte deutliche Unterschiede. Mit 12 bis 81 Kilokalorien pro 100 Gramm enthielten zwei Drittel der Pflanzendrinks weniger Energie als fettarme Milch (48 kcal). Wer besonders auf eine schlanke Linie achtet, kann zu Mandel- und Kokosnussdrinks greifen. Die ungesüßten Varianten kamen auf durchschnittlich nur 21 und 13 Kilokalorien pro 100 g. Haferdrinks (46 kcal) und Reisdrinks (50 kcal) waren etwas energiereicher. Es gab auch spezielle Barista-Varianten, die sich durch den Zusatz pflanzlicher Öle gut aufschäumen lassen. Dadurch enthalten sie aber auch mehr Fett (2,3 g pro 100 g) und mehr Kalorien (56 kcal). Für Veganer können Sojadrinks sinnvoll sein, da sie den höchsten Eiweißgehalt haben. Rund 38 Prozent der Milchalternativen waren mit Kalzium angereichert.

Produkte „ohne Zuckerzusatz“ (52 %) hatten nicht unbedingt einen geringen Zuckergehalt, da sie von Natur aus viel Zucker enthalten können. So war keiner der Reis- und Haferdrinks zusätzlich gesüßt. Dennoch enthielten sie mehr Zucker (4,9 bzw. 4,1 g pro 100 g) als gesüßte Soja- (2,7 g) oder Mandeldrinks (2,9 g). Auch Hinweise wie „Natur“, „Naturell“ oder „Natural“ wecken beim Verbraucher möglicherweise falsche Erwartungen. Solche Getränke können trotzdem zugesetzten Zucker, künstliche Aromen und Zusatzstoffe enthalten, sodass sich ein genauer Blick auf das Etikett lohnt. Allerdings verzichtete die Mehrheit der Hersteller auf Zusatzstoffe und Aromen.

Pflanzendrinks sind eine klimaschonende und tierfreundliche Alternative zu Milch, erklären die Verbraucherschützer. Der Kohlendioxid-Fußabdruck ist je nach Produkt nur ein Viertel bis halb so groß wie der von Kuhmilch. Wer eine besonders nachhaltige Wahl treffen möchte, greift zu Milchalternativen mit Zutaten europäischer Herkunft. Bei Bio-Haferdrinks stammt der Rohstoff sogar häufig von deutschen Feldern. Mehr Informationen zur Nachhaltigkeit auf der Verpackung wie klare Angaben zu Herkunft und Klimabilanz wären laut Verbraucherzentrale jedoch wünschenswert.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Marktstichprobe Pflanzendrinks März 2021

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2020/april/aus-hafer-mandeln-und-co/

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Zucchini schmecken auch süß

Kuchen – Marmelade – Mousse

Wer in seinem Garten reichlich Zucchini geerntet hat, kann das Sommergemüse auch auf süße Art nutzen. Die saftigen Früchte schmecken in Brownies und Schokoladenkuchen, aber auch als zitroniges Dessert.

Die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen. Der Name bedeutet „kleiner Kürbis“, nach dem italienischen Wort „zucca“ für Kürbis. Das Gemüse hat keinen ausgeprägten Eigengeschmack und kann daher auch in der süßen Küche mit fast jeder Zutat kombiniert werden. Die Zucchini harmoniert zum Beispiel sehr gut mit Obst wie Apfel und Ananas, Kokosraspeln und verschiedenen Nüssen. Je nach Rezept lässt sie sich mit Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Ingwer und frischen Kräutern wie Zitronenmelisse verfeinern.

Für einen veganen Zucchinikuchen wird das Gemüse geraspelt und mit Vollkornmehl, gemahlenen Haselnüssen, Zucker, Salz, Backpulver und Zitronensaft vermengt. Anschließend eine pflanzliche Milchalternative wie Haferdrink, etwas Kokosöl und geriebene dunkle Schokolade hinzufügen. Den Teig in eine Kastenform geben und etwa eine Stunde backen. Für einen Blechkuchen kann das Gemüse mit Buttermilch und Blaubeeren zubereitet werden. Sehr lecker sind auch Zucchini-Muffins mit einem Kokos-Walnuss-Belag.

Ein süßes Zucchini-Apfel-Brot schmeckt sehr gut zum Nachmittagskaffee. Äpfel und Zucchini werden grob geraspelt und mit Zucker und Zitronensaft für ein bis zwei Stunden mariniert. Trockenfrüchte wie Feigen und Cranberries, Nüsse, Kakao, Zimt, Backpulver und Mehl unterheben und in eine Form füllen. Mit Apfelspalten und Zucchinischeiben dekorieren und für 75 Minuten backen. Ein Zitronenmousse erfrischt an heißen Sommertagen: Zucchini in einem Mixer zerkleinern und mit Zitronensaft, geriebener Zitronenschale, Nussmus, Dattelsirup, etwas Kokosöl und Vanille vermengen. Für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen – und fertig ist das cremige und kalorienarme Dessert.

Selbst zum Frühstück lässt sich die Zucchini genießen – zum Beispiel in Pfannkuchen mit Honig und Zimt. Für einen ausgefallenen Fruchtaufstrich wird das Gemüse fein geraspelt, mit frischem Ingwer, etwas Zitronensaft und Gelierzucker eingekocht und noch heiß in saubere Gläser gefüllt. Auch mit säuerlichen Äpfeln, Ananas und frischen Kräutern wie Minze lässt sich aus dem Gemüse ein leckerer Aufstrich zaubern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Rezepte für herzhafte Gerichte mit Zucchini gibt es z.B. hier:

www.in-form.de/rezepte/

www.zugutfuerdietonne.de/tipps-fuer-zu-hause/reste-rezepte/

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Veganes Enzym-Präparat in Apotheker-Qualität

Mit Reflexym vegan ergänzt dm das Sortiment durch ein ausgewogen dosiertes Enzym-Präparat in Form von magensaftresistent überzogenen Tabletten

Neben dem pflanzlichen Enzym-Gemisch aus Bromelain und Papain enthält das hochwertige Nahrungsergänzungsmittel Stoffe, die unterstützende Wirkung auf das Bindegewebe (z. B. Mangan), den Knorpel (Vitamin C), das Immunsystem (z. B. Selen) und den Zellschutz (z. B. Zink) haben. Das neue Präparat der Firma Madaus & Lauscher GmbH, Bonn, das exklusiv nur über die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG vertrieben wird, basiert auf der veganen Rezeptur der Apotheker Dr. Andreas Madaus und Dr. Thomas Lauscher.

Im Gegensatz zu anderen Enzym-Produkten enthält Reflexym vegan keine tierischen Enzyme wie Trypsin und Pankreatin vom Schwein oder Rind. Dadurch entfällt das allergene Potenzial der tierischen Eiweißstoffe.

Reflexym vegan gehört zu den ersten Produkten mit Vitamin D3 (Cholecalciferol), das nicht aus dem Fett der Schafwolle gewonnen wird. Das in Reflexym vegan verwendete vegane Vitamin D3 wird aus Flechten gewonnen. Flechten sind symbiotische Lebensgemeinschaften aus Pilzen und Bakterien bzw. aus Pilzen und Algen.

Das Produkt ist besonders geeignet für Personen mit strapaziertem Gelenkknorpel, problematischem Bindegewebe und angeschlagenem Immunsystem. Darüber hinaus könnte es Personen, die besonderem körperlichen Stress ausgesetzt sind, helfen. Auch Profi- und Hobby-Sportler können von der Einnahme von Reflexym vegan profitieren. Das gilt insbesondere für Ausdauersportarten.

Reflexym vegan ist lactose-, zucker- und glutenfrei. Die magensaftresistenten Tabletten gibt es in einer 100er Packungseinheit zum Preis von 17,95 Euro in allen dm-Filialen und unter www.dm.de/onlineshop Damit zeichnen sich Reflexym vegan Tabletten gegenüber vergleichbaren Enzym-Präparaten durch ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Detaillierte Informationen sind unter www.reflexym.com nachzulesen.

Die Madaus & Lauscher GmbH, Bonn, entwickelt und produziert Gesundheitsprodukte. Dr. Thomas Lauscher und Dr. Andreas Madaus haben das Unternehmen 2016 gegründet; die beiden erfahrenen Pharmazeuten befassen sich seit mehr als dreißig Jahren mit Arzneimitteln. In ihrem Unternehmen entwickeln sie nach aktuellem Forschungsstand Präparate, die dazu beitragen, die körperliche und geistige Konstitution von älteren Menschen ab 50plus langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Firmenkontakt
Dr. Madaus & Lauscher GmbH
Dr. Thomas Lauscher
Postfach 300952
53189 Bonn
0213181066
info@madaus-lauscher.de
http://www.madaus-lauscher.de

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Petra Müller
Virchowstraße 34
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Gewürze und Kräuter in der Ayurvedaküche

Ayurveda-Gewürze und -Kräuter sind besser als das Salz in der Suppe

Die Deutschen sind Weltmeister im Salzkonsum – das trifft auf viele Menschen in Deutschland zu. Fast 25 Jahre habe ich nun Ayurveda-Kuren als Heilpraktiker begleitet – ganz oft habe ich festgestellt, die Deutschen würzen gerne.

Sicher – Kräuter und Gewürze sind gesund, aber mit diesen Zutaten sind viele sehr minimalistisch. Oft sind nur Pfeffer, edelsüßer Paprika im Repertoire. Und als Kräuter sind meist nur Petersilie und Schnittlauch im Garten und in der Küche zu finden – und wenn Bohnen gekocht werden, auch noch das Bohnenkraut.

Durch viele Kochshows im Fernsehen sind mittlerweile doch deutlich mehr Gewürze und Kräuter im Einsatz, so auch Ingwer, Kurkuma und auch Chili.

Dafür sind die Deutschen aber, wie ober beschrieben, Weltmeister im Konsum von Kochsalz, so wurde es in einem Gesundheitsbeitrag von Sat 1 bezeichnet. Auch Salz ist notwendig für unseren Stoffwechsel, aber ein Zuviel an Salz macht krank. In den Ayurveda-Kuren habe ich immer wieder gesehen, wie gerne die Menschen Salz zum Würzen verwenden. Eine Studie der Verbraucherzentrale belegt, dass die meisten Menschen die empfohlene Menge von 5 g Salz täglich bei weitem überschreiten. Diese Wert ist als obere Wert von der WHO angegeben.
30 % der Frau verwenden täglich durchschnittlich bis 6 Gramm und 70 % verwenden mehr als 6 Gramm täglich. Bei den Männern sind die Werte noch etwas drastischer. Nur 25 % bleiben unter 6 Gramm und 75 % liegen über diesen Wert.

Zuviel Salz wirkt sich insbesondere als starke Störungen im Herz-Kreislauf-System aus, aber auch der Wasserhaushalt und die Nieren werden stark belastet. Sicher – in richtigen Maß konsumiert ist es für den Organismus lebensnotwendig. Aber über 1,6 Millionen Todesfälle jährlich (weltweit) die auf zu hohem Salzkonsum zurückzuführen sind, sollten uns motivieren, einen besseren Weg zu finden. Dabei ist es sehr einfach, diesen Wert drastisch zu senken – und das kommt der eigenen Gesundheit sehr zugute.

Kräuter und Gewürze helfen dabei, den Salzkonsum zu reduzieren. In anderen Kulturen ist der Einsatz von Gewürzen und Kräutern viel verbreiteter, so z.B. auch in der ayurvedischen Kochkunst. …und die machen nicht nur das Essen schmackhafter, Gewürze und Kräuter unterstützen den Körper auch bei vielen Stoffwechsel-Leistungen. Ersichtlich ist das dann auch sehr stark im Stuhlgangverhalten, aber auch die Verschlackung des Körpers wird dadurch reduziert. Der Grund liegt darin, dass auch die Entgiftungskraft im Körper verstärkt wird.
Wer regelmäßig genügend Gewürze und Kräuter einsetzt, der hat meist auch eine deutlich stärkere Immunkraft.

In der Ayurveda-Küche gibt es viele einzelne Gewürze, oft ist es dann etwas umständlich, dieser einzukaufen, zu lagern und auch rechtzeitig und schnell dem Essen beizufügen. In den Ayurveda-Kochkursen merkte ich schnell, dass oft die ersten Gewürze schon verbrannt waren, bis die letzten dem Essen beigefügt waren. Das motivierte mich dazu, Gewürzmischungen zu kreieren, die dann beim Kochen viel schneller eingesetzt werden können. In diesen Gewürzmischungen sind die Gewürze harmonisch abgestimmt, so dass man leicht sehr schmackhafte Gerichte kochen kann. Um Menschen zu inspirieren, den oben beschriebenen Salzkonsum zu reduzieren, habe ich auch ein Kräutersalz gemischt, in dem nur 40 % Salz zugefügt wurde, der Rest sind Kräuter. Die meisten Kräutersalze die zu kaufen sind, auch Bio, haben 80 % Salzanteil.

Kräuter und Gewürze sind die Lösung, die uns aus dem Glauben, nur Salz kann Essen schmackhaft machen, rausführen. Ich habe 17 Gewürzmischungen kreiert, außer dem Kräutersalz kommen alle Gewürzmischungen ohne Salz aus. Übrigens werden wirklich nur Kräuter und Gewürze gemischt, ganz ohne andere Zusatzstoffe. Im Ayurveda ist die Zielsetzung, mit dem Lebensstil und mit der Ernährung die eigene Konstitution zu unterstützen und Ungleichgewichte der Konstitution auszugleichen – dabei helfen die Gewürzmischungen sehr. Diese haben harmonisierende Wirkungen auf die Doshas Vata, Pitta und Kapha (die Ayurveda-Konstitutionen) und sie optimieren den ganzen Stoffwechsel im Körper, da sie das Körper-Agni (Verdauungsfeuer) stärken.

Im Grunde ist ein reduziertes Agni der Grund für Krankheit und Ungleichgewichten im Körper.
Wer mehr über diese Gewürzmischungen wissen möchte, der kann auf meiner Website ein E-Book kostenfrei anfordern, in dem die Gewürzmischungen beschrieben sind und wie diese in der Ayurvedaküche eingesetzt werden.

In diesem E-Book gibt es auch einen Link, der direkt zu der Seite führt, auf der man meine Gewürzmischungen kaufen kann. Wer diese Gewürzmischungen direkt bestellen möchte, das geht bei der Firma Herzel. Herzel ist eine Gewürzmanufaktur, die schon seit 1949 besteht. Beim Einkauf der Gewürze wird sehr erfahren nur gute Qualitäten ausgesucht – das merkt man dann auch am Geschmack. Die Gewürzmischungen von mir sind die „Ayurveda-Gewürzmischungen nach Wolfgang Neutzler“. kostenfreies E-Book Ayurveda-Gewürze, Ayurveda-Gewürzmischungen von Wolfgang Neutzler

Die Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler ist eine unabhängige Privatschule. Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen in Krisen-Situation. Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress. Folgende Online-Angebote gibt es: Ausbildung zur/m Ayurveda-Ernährungsberater/In, Ayurveda-Kochkurse, Abnehm-Training, Ayurveda-Fastenwoche, Kursleiter Ayurveda-Babymassage, Schwangeren-Massage, Ayurveda-Konstitutionsbestimmung, Ayurveda-Entspannungs-Trainer. Wolfgang Neutzler ist Autor, Co-Autor von 8 Büchern, unter anderem auch von 5 Ayurveda-Büchern.

Das Ziel ist es, ganz vielen Menschen einen Zugang zum Ayurveda zu ermöglichen.
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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Zitronenmelisse

Frisches Zitrusaroma für Süßes und Pikantes

Die Zitronenmelisse, auch einfach Melisse genannt, ist eine leckere Zutat für die Frühlingsküche. Ihr angenehm frisches Zitrusaroma bereichert süße und pikante Speisen. Besonders gut passt es zu Früchten wie Äpfeln, Erdbeeren und Himbeeren.

Zitronenmelisse wird häufig eingesetzt, wenn das zitronige Aroma nicht so dominant sein soll. Die frischen Blätter verfeinern Obstsalate, Desserts, Sorbets, fruchtige Bowlen und Smoothies. Fischgerichte, aber auch Chutneys und saisonales Gemüse wie Spargel bekommen mit Zitronenmelisse eine interessante Note. Eine köstliche Grillmarinade gelingt, wenn Zitronensaft mit fein gehackter Zitronenmelisse, Olivenöl, Pfeffer und Senf verrührt wird. Im Kräuterquark und Pesto kann die Melisse mit Basilikum oder Pfefferminze kombiniert werden.

Genutzt werden die jungen Blätter und Triebspitzen. Dazu erntet man das Kraut am besten an einem warmen Tag am späten Vormittag. Dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Verwenden Sie die Blätter möglichst erntefrisch. Das zarte Kraut verträgt keine hohen Temperaturen und wird daher in erster Linie für kalte Speisen verwendet oder erst nach dem Garen hinzugefügt. Wer das Aroma konservieren möchte, kann die Blätter fein hacken, mit Wasser in Eiswürfelformen füllen und einfrieren.

Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Lippenblütler und wird gerne von Bienen besucht. Das Kraut wird 50 bis 100 Zentimeter hoch, hat kräftig-grüne, herzförmige Blätter mit gekerbtem Rand und blüht von Juli bis September. Im eigenen Garten braucht die Melisse nicht mehr als einen fruchtbaren Boden und einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Ein kräftiger Rückschnitt vor der Blüte lässt sie nochmals austreiben.

Übrigens hat die Zitronenmelisse auch in der Naturapotheke einen festen Platz. Das Kraut hat sich bei Verdauungs– und Erkältungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Schlafstörungen bewährt. Dazu wird es als kleiner Strauß zusammengebunden und kopfüber getrocknet. Die Pflanzenteile mit heißem Wasser aufgießen, zehn Minuten ziehen lassen und warm oder kalt genießen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Poster „Küchenkräuter“

Bestell-Nr. 3757, Preis: 1,50 Euro

https://www.ble-medienservice.de/3757/kuechenkraeuter?number=3757

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