Archiv der Kategorie: Ernährung

Omega-3-Fettsäuren: essenzielle Feuerlöscher im Körper

Fette haben im Körper verschiedene Aufgaben zu erfüllen.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenSie unterstützen die Immunabwehr, helfen bei der Aufnahme der fettlöslichen Vitamine, wirken Entzündungsprozessen entgegen und halten das Hormongleichgewicht aufrecht. Außerdem dienen sie den Körperzellen als Baustoff. Vor allem die Omega-3-Fettsäuren, die Bestandteil der Zellmembranen sind, kann das Gehirn gut gebrauchen.

Sie sind pure Nervennahrung, denn sie sind für die Bildung der Nervenzellen wichtig. Das erklärt, warum Walnüsse vom Aussehen dem Gehirn ähnlich sind und zu den besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren zählen.

Omega-3-Fettsäuren gehören wie die Omega-6-Fettsäuren zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind empfindlich und sollten behutsam behandelt und zügig aufgebraucht werden, da sie schnell auf Hitze, Licht und Sauerstoff ansprechen und leicht oxidieren. In der Natur schützen sie sich durch ihren Reichtum an Vitamin E gegen freie Radikale, welches ihnen als Antioxidans dient. Daher sind Nüsse und Samen sichere Quellen, weil die Fettsäuren hier vor Luft und Licht gut abgeschirmt vorliegen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind essenziell. Das bedeutet, dass der Körper sie zum Leben braucht, sie jedoch nicht selbst bilden kann. Daher ist es wichtig, sie täglich aufzunehmen.

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Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren dienen nicht nur den Zellen als Baustoff und beruhigen die Nerven, sondern haben noch andere Qualitäten. Sie
– fördern die geistige Leistungsfähigkeit,
– stärken die Immunabwehr, da sie an der Bildung der körpereigenen Abwehrzellen beteiligt sind und die Darmschleimhaut pflegen,
– machen glücklich, weil sie zu den Zutaten gehören, die für die Herstellung des Glückshormons Serotonin notwendig sind,
– schützen die Erbsubstanz und verlangsamen den Alterungsprozess,
– sind entzündungshemmend; sie wirken wie ein Feuerlöscher und stoppen die vielfältigen Entzündungsherde im Darm, in den Gelenken, Gefäßen oder der Haut,
– verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und machen die roten Blutkörperchen elastisch; dadurch gelangen Nährstoffe und Sauerstoff auch in die kleinsten Gefäße und können jede einzelne Zelle versorgen,
– erweitern die Blutgefäße und senken einen erhöhten Blutdruck,
– senken die Blutfette, verringern die Thrombosegefahr, schützen das Herz und reduzieren das Demenz-Risiko,
– vermindern Aggressionen und bei Kindern Hyperaktivität,
– unterstützen die Augengesundheit.

Die besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Fische. Denn hier liegen die Fettsäuren in guter Bioverfügbarkeit vor. Insbesondere die fettreichen Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch und Sardinen zählen hierzu. Jedoch sind nur wild lebende Fische gute Quellen, weil diese in ihrer natürlichen Umgebung leben und sich von Algen ernähren. Denn es sind die Omega-3-Fettsäuren aus den Algen, die der Fisch in seinem Körper speichert. Fische, die in Zuchtfarmen aufwachsen, können dieses nicht, weil sie vorwiegend mit Getreide und Fischmehl gefüttert werden.
Das Gleiche gilt für Freilandtiere wie Kuh, Rind, Schwein, Ziege oder Schaf. Steht den Tieren natürliches Futter zur Verfügung, können sie die Omega-3-Fettsäuren aus Gräsern und Kräutern an ihre Produkte weitergegeben. Auch Wildfleisch und das Eigelb vom Freilandgeflügel gehören dazu.
Ebenso sind Omega-3-Fettsäuren in verschiedenen Pflanzenölen enthalten. Da ihre Bioverfügbarkeit eingeschränkt ist, kann der Körper sie nicht im vollen Umfang nutzen. Deshalb ist es sinnvoll, den fehlenden Bedarf durch Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Insbesondere Krillöl besitzt eine hohe Bioverfügbarkeit. Krill ist eine kleine Krebsart, die vor allem im Antarktischen Ozean lebt und sich vorrangig von Algen ernährt. Krillöl wird leicht verdaut und führt nicht zu unangenehmem Aufstoßen, wie dies bei Fischölkapseln oft der Fall ist. Außerdem gibt es mittlerweile Öle, die aus Mikroalgen gewonnen werden. Bei beiden Alternativen ist es gut, sich für die Bio-Varianten zu entscheiden, weil diese auf Schadstoffe geprüft werden. Und das sind die besten pflanzlichen Lieferanten:
– Leinöl aus Leinsamen ca. 65 %
– Chiaöl aus Chiasamen (Mexiko, Zentral- und Südamerika) ca. 64 %
– Perillaöl aus der Perillapflanze (Ost- und Südostasien) ca. 60 %
– Sacha-Inchi-Öl aus der Sacha-Inchi-Pflanze (Südamerika) ca. 48 %
– Leindotteröl aus dem Samen der Leindotterpflanze ca. 38 %
– Hanföl aus Hanfsamen ca. 17 %
– Walnussöl ca. 13 %
– Algen, Walnüsse, Chia- und Hanfsamen sowie grünes Blattgemüse

Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren sprechen leicht auf äußere Einflüsse an und vertragen selbst niedrige Brattemperaturen nicht. Daher sind sie zum Kochen, Braten und Backen ungeeignet; lassen sich jedoch bei Tisch warmen Speisen wie Kartoffel- oder Gemüsegerichte zugeben. Es sind die perfekten Öle für die kalte Küche. Sie verfeinern jeden Salat und geben Quarkgerichten eine aromatische Note. Auch im Müsli oder Joghurt sind sie lecker.
Omega-3-Öle sollten möglichst schnell innerhalb von acht bis zehn Wochen aufgebraucht werden, denn ist die Flasche einmal offen, wird das Öl schnell ranzig. Das gelingt gut, wenn immer nur eine kleine Flasche gekauft wird. Zudem sollte das Öl nach Gebrauch stets zügig verschlossen und dunkel im Kühlschrank aufbewahrt werden. Einige Produkte werden in einem Umkarton oder einer dunklen Glasflasche verkauft. Beide Verpackungen schützen das Öl vor Licht, wenn es noch im Ladenregal steht.

Omega-6-Fettsäuren

Omega-6-Fettsäuren sind in der heutigen Ernährung besonders stark vertreten. Vor allem Distelöl, Sonnenblumenöl, Kürbiskernöl, Maiskeimöl, Sojaöl und Weizenkeimöl besitzen hohe Mengen. Zahlreich sind Omega-6-Fettsäuren auch im Getreide und einigen Nüssen und Kernen, insbesondere in Paranüssen, Kürbis- und Sonnenblumenkernen zu finden. Auch Fleischprodukte von Masttieren aus konventioneller Haltung sowie Fische aus Fischzucht enthalten aufgrund ihrer Fütterung viele Omega-6-Fettsäuren.

Öle mit einem hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren sind hitzeempfindlich und vertragen Temperaturen über 130 Grad nicht, weil sich sonst schädliche Transfette bilden. Der gesundheitliche Nutzen dieser Fettsäuren hängt vom Ernährungsverhalten ab. Werden, wie durch die heutige Ernährungsweise begünstigt, unverhältnismäßig hohe Mengen verzehrt, unterdrücken sie die guten Wirkungen der Omega-3-Fettsäuren und schädigen den Körper, indem sie
– das Immunsystem schwächen und Allergien begünstigen,
– Entzündungen wie Rheuma und entzündliche Hautkrankheiten fördern,
– das Blut verdicken, die Blutgefäße verengen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterstützten,
– das Diabetesrisiko erhöhen.

Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren: Das Verhältnis entscheidet

Damit die Omega-3-Fettsäuren ihre guten Eigenschaften auch voll ausspielen können, dürfen sie sich von den Omega-6-Fettsäuren nicht unterdrücken lassen. Das klappt nur im richtigen Verhältnis – dem Verhältnis, wie sie auch im Körper vorliegen und das liegt bei 4:1. Denn wichtiger als die absolute Verzehrmenge ist ihr Verhältnis zueinander. Wenn viermal so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden, ist das ideal. Dann verstehen sich die beiden und unterstützen sich gegenseitig. Gewinnen die Omega-6-Fettsäuren jedoch die Oberhand, verstärkt sich das entzündliche Geschehen im Körper, da die Omega-3-Fettsäuren die überschießenden Reaktionen der Immunzellen nicht mehr ausreichend verhindern können.

Aufgrund der heutigen Ernährungsweise liegt das Verhältnis bei 16:1 und höher. Das ist ein klarer Überschuss zugunsten der Omega-6-Fettsäuren und ein Nachteil für die Gesundheit. Doch warum sind die Omega-6-Fettsäuren in der heutigen Ernährung so stark vertreten?
Die Werbung macht viele der omega-6-reichen Öle schmackhaft. Gerade das mit seinen mehrfach ungesättigten Fettsäuren oft beworbene Sonnenblumenöl sowie verschiedene Margarinen sind schlecht. So liegt das Verhältnis beim Sonnenblumenöl bei 120:1 und eine herkömmliche Margarine kann bis zu 80-mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren besitzen. Äußerst schlecht ist Distelöl mit 150:1 und auch das oft verwendete Maiskeimöl steht mit von 50:1 eher ungünstig da.
Ebenso enthalten die meisten Schoko- und Nusscremes, Fertigprodukte wie Dressings, Soßen, Mayonnaisen, Pestos, Gemüsedips, Nudelsalate und Pizzen sowie Backwaren und Frittiertes in der Regel übermäßig viele Omega-6-Fettsäuren; besonders in Form von Sonnenblumenöl. Zudem werden diese empfindlichen Fettsäuren bei der Herstellung stark erhitzt und verarbeitet, was ebenfalls gegen ihre Verwendung spricht, weil auch hierbei Transfette entstehen. Überdies besteht Getreide hauptsächlich aus diesen Fettsäuren. Hier liegt das Verhältnis bei ungefähr 15:1.

Über die Autorin:
Claudia Meyer ist Personal Trainerin, Ernährungstrainerin und ehemalige Leistungssportlerin und publiziert darüber hinaus in Fachzeitschriften.
Ihr Buch „Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben“ ist im Verlag tredition GmbH, Hamburg, 2017 erschienen.
ISBN: 978-3-7439-7463-0, Format: 14,8 x 1,4 x 21 cm, 244 Seiten
Hier gibt weiteren Informationen zum Buch

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Wofür soll schwarzer Tee gut sein?

Viele Menschen verbinden das Trinken von Tee mit Entspannung.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDas alleine macht den schwarzen Tee so interessant. Aber er kann noch mehr. Dieser Tee besteht aus getrockneten Blättern der Camellia sinensis. Dies ist eine Teepflanze, die sogar eine Heilwirkung mit sich bringen soll.

Grundsätzlich leben wir in einer Zeit, in der die Menschen wieder mehr Wert auf die natürlichen Heilmittel legen. Daher schwören auch so viele Nutzer auf den schwarzen Tee. Immerhin wurde dieser doch schon im alten China verwendet und wird auch heute dort noch sehr gerne genutzt, um so manche Krankheiten zu heilen. Warum sollte es dann nicht auch in anderen Ländern machbar sein?

Schwarzer Tee als Heilmittel

Der schwarze Tee soll laut vielen verschiedenen Studien gesundheitsfördernd wirken. Die Wissenschaftler sind sich darin einig. Der schwarze Tee soll eine anregende Wirkung mit sich bringen, da er Koffein enthält. Er kann gleichzeitig aber auch beruhigend wirken und sich positiv auf Stress auswirken. Weiterhin enthält der schwarze Teegewisse Gerbstoffe, die als Tanninen bekannt sind. Dies wieder wirkt sich positiv auf Magen und Darm aus. Daher empfehlen viele Hausärzte auch schwarzen Tee, wenn man an Durchfall leidet.

Das natürliche Heilmittel ist sogar in der Lage, den Blutdruck ein wenig zu senken. Dies sollte aber natürlich immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

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Sogar für die Zähne soll der Tee gut sein, da er sogar Polyphenole enthält und Fluorid. Dadurch sollen die Zähne gestärkt werden und die Kariesentwicklung sogar gehemmt werden. Wer hier kritisch ist, sollte einmal mit seinem Zahnarzt darüber sprechen.

Sehr viele Menschen trinken den Tee alleine deshalb, weil er ein gutes Hausmittel gegen den Herzinfarkt sein soll. Der Tee kann vorbeugend gegen Gefäßveränderungen getrunken werden. Ebenso soll er auch gegen Krebs helfen.

In aller Kürze gesagt, wirkt der schwarze Tee entwässernd, entzündungshemmend, anregend und zusammenziehend. Er kann innerlich und äußerlich eingesetzt werden. Äußerlich wirkt er bei entzündlichen Hauterkrankungen und sogar bei tiefen Augenringen. Innerlich kann er für alle schon genannten Punkte eingesetzt werden, wie auch bei körperlicher und geistiger Ermüdung.

Wie sollte man den schwarzen Tee trinken, damit er hilft?

Wofür schwarzer Tee gut ist, wäre nun geklärt. Aber was muss man tun, damit er auch wirklich gut ist? Also seine volle Wirkung zeigt? Hier ist die Dosierung natürlich wichtig. Die Ziehzeit des Tees entscheidet über seine Wirkung. Ebenso die Dosierung.

Wer einen beruhigenden Effekt für sich nutzen möchte, sollte den Tee nur 2-3 Minuten ziehen lassen. Alles darüber wirkt eher stimulierend.

Möchte man eine antibakterielle und schmerzlindernde Wirkung erzielen, sollte der Tee hingegen nicht nur 5, sondern am besten sogar 10 Minuten ziehen. Er schmeckt dann zwar sehr bitter, aber die Wirkung kann sich sehen lassen.

Wer etwas gegen Stress tun will, kann neben Sport, Atemübungen und der Meditation auch schwarzen Tee trinken. Der Tee muss allerdings regelmäßig getrunken werden, um wirklich helfen zu können. 4 Tassen am Tag werden meist empfohlen. Auch dann, wenn der Blutdruck natürlich gesenkt werden soll.

Gibt es Nebenwirkungen, wenn man den Tee trinkt?

Weniger ist mehr, sagt man gerne zu vielen Dingen. Dies ist auch bei schwarzem Tee so. Wer es übertreibt, kann Kopfschmerzen bekommen und eine Magenschleimhautreizung. Auch eine Leistungsschwäche kann sich aufzeigen, wenn zu viel von dem Tee getrunken wird. Außerdem ist auch mit Schlafstörungen zu rechnen, wenn man es übertreibt. Wer sehr sensibel reagiert, sollte den Tee auf jeden Fall nur bis zum späten Nachmittag genießen, aber nicht mehr am Abend. Außerdem wäre es gut, nicht mehr als 4 Tassen am Tag zu trinken. Sie sollten nie Medikamente mit schwarzen Tee einnehmen, denn so könnte die Aufnahme der Medizin in der Blutbahn vermindert werden. Kinder sollten diesen Tee noch nicht bekommen und auch Schwangere sollten dies erst mit dem Arzt abklären.

Mit dem Projekt abwarten-und-tee-trinken.de bietet der Betreiber einen Produkkatalog für alle Sorten von Tee. Im „Blog“ des Internetauftritts, erfährt der Leser vieles über alle Tees und deren Geschichte. Wissen Sie, wer Tee erfunden hat? Interessante Artikel erwarten Sie. Alles für Ihre Gesundheit – Viel Spaß!

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Mikroalgen in Lebensmitteln

Spirulina als Eiweißlieferant?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMit der Weltbevölkerung wächst auch der Bedarf an eiweißreichen Lebensmitteln. Eine nachhaltige Alternative zu Fleisch könnte die Mikroalge Spirulina sein. Sie hat bezogen auf die Trockenmasse einen Eiweißgehalt von 63 Prozent, bei Soja sind es zum Beispiel 35 bis 40 Prozent.

Bislang ist Spirulina nur in Form von Pudern, Pillen und Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt oder wird zur Gewinnung von natürlichem Farbstoff genutzt.

Wissenschaftler der Universität Göttingen haben sich nun mit der Frage beschäftigt, ob sich die Alge mit dem wissenschaftlichen Namen Arthrospira platensis auch zur Herstellung von Lebensmitteln eignet. Die sogenannte Nassextrusion („High-Moisture-Extrusion“) ist ein gängiges Verfahren, um zum Beispiel aus Sojaeiweiß faserige und bissfeste Produkte herzustellen. Dabei werden die pflanzlichen Proteine bei hohen Wassergehalten gekocht und durch Drehung zweier Schneckenwellen durch eine gekühlte Düse gepresst. Auf diese Weise entsteht die fleischähnliche Textur von Soja-Schnitzel und Soja-Nuggets.

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Die Lebensmitteltechnologen prüften, ob sich mithilfe dieses Verfahrens aus Sojaprodukten mit einem unterschiedlichen Anteil an Spirulina (10 %, 30 %, 50 %) Basisprodukte für Fleischalternativen herstellen lassen und welchen Einfluss technische Parameter auf Textur und Geschmack haben. Das Fazit: Bei einer geringen Feuchtigkeit, einer hohen Drehzahl der Schneckenwellen und hohen Temperaturen während der Extrusion ist es möglich, Sojaprotein zum Teil mit Spirulina zu ersetzen, um bissfeste und faserige Produkte mit einem dezenten Algengeruch herzustellen. Noch ist nicht klar, wie die Algenerzeugnisse auf eine weitere Verarbeitung wie Einfrieren reagieren.

Des Weiteren führten die Wissenschaftler eine Online-Umfrage zur Akzeptanz von Lebensmitteln mit Spirulina durch, an der über 1.000 Konsumenten in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich beteiligt waren. Die Befragten konnten zwischen Fotos von Spirulina-gefüllten Nudeln, Spirulina-Sushi und einem proteinreichen Snack (Jerky) als eine vegane Alternative zu Trockenfleisch wählen. Die Spirulina-Nudeln waren besonders beliebt. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Verbraucher im Allgemeinen mit Pasta sehr vertraut sind“, erklärt Stephanie Grahl von der Abteilung „Produktqualität tierischer Erzeugnisse“ der Universität Göttingen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-goettingen.de

https://doi.org/10.1155/2018/1919482

https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2018.07.041

https://www.bzfe.de/inhalt/algen-556.html

https://www.bzfe.de/inhalt/algenarten-1411.html

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Bewegung statt Essverbote

WHO fordert aktiven Lebensstil

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmendem Bewegungsmangel als Gesundheitsrisiko. Nach einer aktuellen Studie bewegen sich weltweit 25 Prozent der Erwachsenen zu wenig. In Deutschland liegt die Quote sogar über 40 Prozent. Je reicher ein Land ist, desto inaktiver sind seine Menschen.

Ursachen sind die intensive Nutzung von Computern und Technologien, das Auto als ständiges Fortbewegungsmittel und die sitzende Tätigkeit am Arbeitsplatz. Regina Guthold von der WHO: „Bewegung senkt das Risiko von Herzerkrankungen, Infarkt, Brust- und Darmkrebs, Diabetes und Bluthochdruck.“

Nicht der Zucker im Müsli am Morgen ist das Problem, sondern die körperliche Inaktivität während des restlichen Tages. In seinem Buch „Schluss mit Essverboten!: Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag), fordert der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel eine Lebensstil-Diskussion. Ernährungsdiktate, Strafsteuern und Werbeverbote sind keine Lösungen. Wenn Erwachsene wie auch die Kinder ruhig sitzenbleiben, statt durch körperliche Aktivität Kalorien zu verbrauchen und den Körper in Schwung zu bringen, werden die Menschen weder schlanker noch gesünder. Brendel warnt vor den Organisationen, die den durch zahlreiche Studien belegten Bewegungsmangel beharrlich bestreiten. Diese wollen mit ihren einfach strukturierten Angriffen auf einzelne Nahrungsmittel-Bausteine öffentlich Aufmerksamkeit und damit eigenen wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Entweder geht es um Spendengelder oder um den Verkauf von kostspieligen Ersatz-Produkten. Den Menschen eine genussvolle Ernährung schlecht zu reden, kann die Komplexität des modernen Lebensstils nicht lösen. Eine richtige Balance zwischen Genuss und Vitalität ist dagegen die beste Grundlage für ein gesundes Leben. Rad statt Auto, Fußballspiel statt Bildschirm, aufstehen und laufen helfen dabei.

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Weniger Salz? Ja, bitte

Wissenschaftler empfehlen Reduktion

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMan liest die Botschaft oft: „Essen Sie weniger Salz“. Aber wer weiß schon, wie viel Salz man durchschnittlich zu sich nimmt? Es gibt auf jeden Fall eine Diskrepanz zwischen der empfohlenen Aufnahme und der tatsächlichen. Als Orientierungswert gilt eine Speisesalzzufuhr für Erwachsene von bis zu 6 Gramm pro Tag.

Fakt ist aber, dass in Deutschland die Hälfte der Männer täglich mehr als 10 Gramm Salz aufnimmt, ein Viertel sogar mehr als 15 Gramm. Bei Frauen liegen die Werte etwas niedriger.

Darauf weist das Max-Rubner-Institut hin. Es gebe eindeutige wissenschaftliche Hinweise, dass eine hohe Speisesalzaufnahme mit einem erhöhten Blutdruck einhergeht. Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Reduktion der Speisesalzzufuhr kann dieses Risiko verringern. Deshalb schließt sich das Max-Rubner-Institut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung an, sich an nationalen und internationalen Initiativen zur bevölkerungsweiten Reduktion der Speisesalzzufuhr zu beteiligen.

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Anlass für diese klare Botschaft ist eine aktuelle Studie, die zwar die negativen Folgen einer hohen Speisesalzzufuhr bestätigt, aber zu einer umstrittenen Schlussfolgerung kommt. Die sogenannte PURE-Studie, die Daten von knapp 100.000 Teilnehmenden ausgewertet hat, kommt nämlich zu dem Schluss, dass eine Reduktion der Speisesalzzufuhr nur in den Ländern zu empfehlen ist, die eine sehr hohe Speisesalzzufuhr von 13 Gramm und darüber aufweisen. Dieser Empfehlung widerspricht allerdings das Max Rubner-Institut (MRI).

Die Schlussfolgerung überrascht auch deswegen, weil in der Studie über einen Zusammenhang zwischen einer niedrigen Speisesalzzufuhr (definiert als weniger als 11 Gramm/Tag) und dem erhöhten Risiko für Herzinfarkt berichtet wird. In Deutschland liegt die Speisesalzzufuhr überwiegend in diesem als „wenig“ definierten Bereich. Zudem bemängelt das MRI auch den Aufbau und Ablauf der Studie. So sei zum Beispiel die Methode zur Bestimmung der Speisesalzzufuhr bei 75 % der Proben fehlerhaft.

Entsprechend sieht das MRI keinen Grund von der Entwicklung einer nationalen Strategie für die Reduktion von Salz in Deutschland abzuweichen.

Harald Seitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.mri.bund.de/de/themen/salz/

Bewertungen und Empfehlungen zur Reduktion des Salzgehalts (MRI):
https://www.mri.bund.de/Themen/Reformulierung-Thema-Salz.pdf

https://www.bzfe.de/inhalt/salz-31688.html

Heft „Speisesalz / 12 Fragen – 12 Antworten“
Bestell-Nr. 1648, 2,00 Euro

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Studie: Mente et al.: Urinary sodium excretion, blood pressure, cardiovascular disease, and mortality: a community-level prospective epidemiological cohort study. Lancet 392, 496-506, 2018

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Übergewicht bei Teenagern

Bereits in der Jugend leidet das Herz

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer als Jugendlicher zu viel wiegt, hat häufig bereits als junger Erwachsener einen erhöhten Blutdruck und ein belastetes Herz. Das lässt eine Studie der Universität Bristol vermuten. Die Wissenschaftler hatten Daten von mehr als 3.000 jungen Probanden im Alter von 17 Jahren ausgewertet. Es wurden unter anderem Blutdruck, Herzfrequenz und der Körpermassenindex (BMI) als Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße ermittelt, der ein Maß zur Beurteilung des Körpergewichts ist.

Im Alter von 21 Jahren bestimmten Mediziner bei rund 400 der Studienteilnehmenden mit Hilfe von Magnetresonanztomographie Herzgröße und bestimmte Parameter zur Funktion des Herzens.

Teenager, die im Alter von 17 Jahren zu viele Pfunde auf die Waage brachten, hatten im Alter von 21 Jahren häufiger einen erhöhten Blutdruck. Außerdem neigten sie zu einer Vergrößerung der linken Herzkammer, die das sauerstoffreiche Blut in den Körper pumpt. Das deutet auf eine Organschädigung des Muskels hin und ist ein Vorbote für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Reine Beobachtungsstudie können aber keine ursächlichen Beziehungen nachweisen. Mit Hilfe von genetischen Methoden wie der Mendelschen Randomisierung konnten die Wissenschaftler die Resultate jedoch untermauern. Allerdings ließen sich bei der Herzfrequenz der übergewichtigen Jugendlichen keine erhöhten Werte feststellen. Das lässt vermuten, dass die Vergrößerung des Herzens allein auf die Erhöhung des Schlagvolumens zurückzuführen war. Das Schlagvolumen ist die Menge Blut, die das Herz bei einem Herzschlag in den Körper pumpt. Die Halsschlagader war nicht verdickt, sodass Adipositas offenbar zunächst nur das Herz belastet und Arteriosklerose erst im höheren Alter auftritt.

Die britischen Wissenschaftler betonen im Fachjournal „Circulation“, wie wichtig die Vorbeugung von Übergewicht und Fettleibigkeit bereits im Kindes- und Jugendalter ist, um Herz-Kreislauf-Beschwerden und anderen Erkrankungen im späteren Leben vorzubeugen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCULATIONAHA.117.033278

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

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Ideal für Wanderer: die neue Generation Magnesium

Mit Arthrobene® Sport ACTIVATE gelenkschonend und ausdauernd wandern

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenImposante Gipfel erklimmen, malerische Landschaften durchstreifen und mit der Natur im Einklang sein – das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust, sondern zählt gestern wie heute zu einer der beliebtesten Freizeitaktivitäten weit und breit. Wären da nur nicht die Gelenkschmerzen, die sich gerne beim Abstieg – vor allem im Kniebereich – einstellen. Obwohl es hilft, sich nicht zu viel zuzutrauen und gute Wanderstöcke zur Entlastung der Knie sehr hilfreich sind, sind die Schmerzen oft unabwendbar.

Zumeist geht der erste Griff zum Magnesium – richtigerweise, denn wie allgemein bekannt ist, wirkt das lebenswichtige Mineral unter anderem bei Muskelermüdung und -krämpfen. Mit ACTIVATE präsentiert Arthrobene® Sport nun auf revolutionäre Art und Weise eine völlig neue Generation Magnesium – ideal für Wanderer, Kletterer und Bergsteiger.

Die Neuheit aus dem Hause der Bene Pharma GmbH setzt genau dort an, wo herkömmliches Magnesium in der speziellen Anwendung auf das Bergsteigen bzw. Klettern versagt – und zwar bereits beim Vorbeugen der Gelenkschmerzen. Muskeln und Gelenke werden bereits vor und während der Tour gut versorgt, gepflegt und geschützt und einem kraftvollen Aufstieg steht nichts mehr im Wege. Dabei wird der Körper rundum versorgt – selbstverständlich mit rein natürlichen Inhaltsstoffen wie beispielsweise pflanzlichem Amaranthextrakt, Kalium oder den Vitaminen B, C und E. Mit dem bereits von anderen Produkten aus dem Hause Arthrobene (wie z. B. Arthrobene plus Gelenkskapseln) bekannten Glucosamin wird ein verlässlicher Gelenkschutz ebenso erzielt wie eine anregende und der Müdigkeit vorbeugende Wirkung.

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Als echte Draufgabe ist ACTIVATE vollkommen zuckerfrei, schmeckt auch noch gut und erfrischend und passt in seiner praktischen Stick-Form obendrein in jedes Wander-Gepäck. So kann es ganz einfach vor nach oder während dem Aufstieg eingenommen werden.

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Mobilmachung in deutschen Familien

Gesellschaft leidet unter Bewegungsmangel

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie „Familienstudie 2018“ der AOK hat einen bedenklich ruhigen Lebenswandel der Eltern und damit auch ein besorgniserregendes Bewegungs-Defizit bei Kindern und Jugendlichen ermittelt. In jeder dritten Familie spielt Bewegung nur eine kleine oder sogar gar keine Rolle. Nur 28 Prozent der Eltern bringen die notwendige Zeit für Sport und Fitness auf.

In diesem bewegungsarmen Lebensstil sieht die AOK auch den wesentlichen Grund für die Gewichtsprobleme. Von den Eltern sind 58 Prozent übergewichtig. Jens Martin Hoyer vom Vorstand des AOK Bundesverbandes stellt fest: „Unsere Gesellschaft leidet immer mehr an Übergewicht und Bewegungsmangel.“

Für die nachwachsende Generation sind die Eltern damit schlechte Vorbilder. Die KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts bestätigt das. Rund 21 Prozent der Kinder von drei bis 17 Jahren haben zu viele Pfunde auf den Rippen. Zu dem bewegungsarmen Vorbild der Eltern kommt bei den Kindern zusätzlich noch der intensive Medienkonsum, der weitgehend sitzend praktiziert wird. Für Spielen oder Sport bleibt da wenig Zeit.

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Sogar die Vier- bis Sechsjährigen, eigentlich eine Altersspanne, in der Kinder ausgiebig toben sollten, nutzen Medien länger als die empfohlenen täglichen 30 Minuten. Wer gemeinsam mit seinem Nachwuchs den Lebensstil verbessern und die Familie mobil machen will, findet zahlreiche Tipps im Internet, beispielsweise unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Ehrliche Aufklärung statt Verbote

Lifestyle mit Balance

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenErnährung wird zunehmend zum Stress. Die steigenden Zahlen unterschiedlicher Essstörungen zeigen, dass der Genuss dem Druck bei der Nahrungsmittel-Auswahl immer mehr weicht. Nur nichts falsch machen. Milch bringt Krebs, das Ei den Herzinfarkt, Gluten gefährdet die Zivilisation und Zucker führt zu Übergewicht und Diabetes.

Die allgemeine Verunsicherung wird täglich größer. Milch, Gluten, Zucker und Eier als Bestandteile unserer kulturellen Ernährung während der letzten Jahrtausende haben den Menschen nicht aussterben lassen. Wir werden sogar älter, bleiben länger gesund und glauben dennoch beim Essen alles falsch zu machen. Sogar Bananen und Apfelschorle schaden angeblich den Kinderzähnen, obwohl Karies beim Nachwuchs seit Jahren gegen Null tendiert. Die Liste der Anschuldigungen, Verbote und modernen Ernährungs-Ideologien lässt sich beliebig fortsetzen.

„Schluss mit Essverboten“ heißt das neue Buch des Publizisten Detlef Brendel. Darin belegt er mit sorgfältig recherchierten Fakten, welche wirtschaftlichen Interessen hinter einer angeblichen Ernährungsaufklärung stehen. Von Wissenschaftlern über Unternehmen bis hin zu verschiedenen Organisationen wird viel Geld damit verdient, die Verbraucher zu verunsichern und zu reglementieren.

Dem Menschen tun sie mit ihren Verbots-Strategien keinen Gefallen. Durch Angriffe auf Nahrungsmittel oder sogar einzelne Bestandteile der Nahrung sowie durch die Forderung nach Strafsteuern und Ampel-Systemen, so Brendel, versperren sie den Blick auf das eigentliche Problem. Er fordert eine Lebensstil-Diskussion. Der Körper braucht die Bewegung, für die er von der Natur gebaut worden ist. Die Evolution hatte nicht den vor dem Bildschirm sitzenden Menschen geplant. Brendel fordert deshalb ehrliche Aufklärung, damit die Menschen wieder zu einer Balance zwischen genussvoller Ernährung und einem gesunden Verbrauch der aufgenommenen Kalorien durch körperliche Aktivität finden. Und diese Balance soll individuell sein, weil die Natur die Menschen nicht in Standardgrößen vorgesehen hat. „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) macht wieder Freude am Essen.

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Burger, Pommes & Co.

Erhöht Fastfood das Asthmarisiko?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEin hoher Verzehr von Fastfood kann möglicherweise das Risiko für Asthma und andere allergische Erkrankungen steigern. Das vermuten zumindest Wissenschaftler vom West China Hospital der Universität Sichuan, die insgesamt 16 Studien ausgewertet hatten. Die Untersuchungen mit jeweils 140 bis 500.000 Teilnehmern stammten aus den Jahren 2001 bis 2015.

Wer regelmäßig Fastfood aß, hatte ein um 58 Prozent höheres Risiko für Asthma. Auch andere allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen und Ekzeme traten häufiger auf. Vor allem für Burger ließ sich ein Zusammenhang feststellen. Je häufiger der Verzehr, desto höher war das Risiko. So stieg die Wahrscheinlichkeit für schweres Asthma von 9 Prozent auf 34 Prozent, wenn statt ein bis zwei Mal mindestens drei Mal wöchentlich Fastfood auf dem Speiseplan stand. Für zuckerhaltige Softdrinks ließ sich in der Metastudie kein Zusammenhang feststellen.

Aber was ist Fastfood eigentlich? Im Allgemeinen werden solche Lebensmittel häufig in Schnellrestaurants serviert. Sie sind meist reich an Kalorien, Zucker, Kochsalz, Transfetten und gesättigten Fettsäuren. Genau definiert haben die Wissenschaftler den Begriff in der Studie aber nicht. Ein hoher Konsum von Burger, Pommes & Co. kann über verschiedene Wege zur Entwicklung und zum Fortschreiten von Asthma und anderen allergischen Erkrankungen beitragen. So können gesättigte Fette entzündliche Prozesse fördern und dadurch die Entstehung von Allergien begünstigen. Gleichzeitig wird weniger Obst und Gemüse mit antientzündlich wirkenden Antioxidantien verzehrt.

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Allerdings haben Krankheiten vielschichtige Ursachen. Es ist eben nicht nur die Pommes und der Burger auf dem Teller, sondern der gesamte Lebensstil muss einbezogen werden. Ein Teil des Risikoanstiegs ist vermutlich auch auf einen höheren Körpermassenindex (BMI) der Betroffenen zurückzuführen. Der Einfluss solcher Faktoren lässt sich in Beobachtungsstudien nicht vollständig klären, ist im Fachblatt „Respirology“ zu lesen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Quelle: Respirology, Online-Vorabveröffentlichung (DOI: 10.1111/resp.13339) vom 4. Juli 2018

https://www.bzfe.de/inhalt/praevention-von-allergien-und-asthma-2014.html

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