Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mikronährstoffe in der Ernährung

Pilze können Versorgung verbessern

Wer regelmäßig Pilze isst, versorgt seinen Körper mit wertvollen Mikronährstoffen wie Kalium und Selen, ohne dafür mehr Kalorien, gesättigte Fettsäuren oder Natrium aufzunehmen. Das hat eine US-amerikanische Studie ergeben.

Die Wissenschaftler ersetzten in einem mathematischen Modell eine Portion verschiedener Lebensmittel, für die das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) einen mäßigen Konsum empfiehlt, durch eine Portion Pilze. Eine Portion entspricht dabei 84 Gramm; das sind in etwa fünf mittelgroße weiße Champignons. Es wurde untersucht, wie sich dadurch das Nährstoffprofil verschiedener Ernährungsweisen nach den Empfehlungen des USDA, darunter auch vegetarisch und mediterran, verändert.

Bei der Portion Pilze wurden drei unterschiedliche Szenarien bewertet: eine gleichwertige Mischung aus weißen, braunen Crimini- und Portobello-Champignons, Austernpilze und UV-behandelte Champignons mit einem erhöhten Vitamin-D-Gehalt (5 Mikrogramm pro Portion).

Bereits die Ergänzung von einer Portion Pilze täglich würde je nach Ernährungsmuster und Kalorienmenge die Versorgung mit Ballaststoffen (2 bis 3 %) und verschiedenen Mikronährstoffen wie Kalium (8 bis 12 %), Kupfer (16 bis 26 %), Selen (11 bis 23 %), Vitamin B2 (Riboflavin, 12 bis 18 %) und Niacin aus der Gruppe der B-Vitamine (11 bis 26 %) erhöhen. Dabei hatte die Zufuhr keinen wesentlichen Einfluss auf Kalorien, Kohlenhydrate, Fett und Natrium. Der Zusatz einer Portion Austernpilze würde dem Körper mehr Vitamin D (8 bis 11 %) und Cholin (10 bis 16 %) zuführen. Cholin ist ein essentieller Nährstoff, der vor allem für die Leber-, Nerven- und Gehirnfunktion wichtig ist. UV-behandelte Pilze auf dem Speiseplan würden die Vitamin-D-Versorgung sogar um 67 bis 90 Prozent steigern. Außerdem enthalten Pilze wertvolle Antioxidanzien: Champignons liefern laut Studie durchschnittlich 2,2 mg Ergothionein und 3,5 mg Glutathion, Austernpilze sogar 24,0 beziehungsweise 12,3 mg. Über deren Bioverfügbarkeit gibt es aber noch keine genauen Kenntnisse, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Food & Nutrition Research“.

Pilze sind weder Pflanze noch Tier und haben daher ein einzigartiges Nährstoffprofil. In einer rein pflanzlichen Ernährung werden sie immer häufiger als Fleischersatz verwendet. Nach Auswertung der Daten kann ein regelmäßiger Pilzverzehr die Versorgung mit Mikronährstoffen verbessern.

Die Ergebnisse der Studie basieren aber allein auf mathematischen Berechnungen und müssen daher noch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden. Es ist auch noch nicht klar, wie sich unterschiedliche Zubereitungsarten auf Stabilität und Verfügbarkeit der Nährstoffe in den Pilzen auswirken.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

doi.org/10.29219/fnr.v65.5618

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisepilze/

www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/eifonline_vitamin_d_unterschaetzter_mikronaehrstoff.pdf

www.ernaehrungs-umschau.de/print-artikel/11-06-2015-uvb-bestrahlung-bei-pilzen-zur-erhoehung-des-vitamin-d2-gehalts-wirkungsweise-effizienz-und-umsetzung-in-europa/

www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/uvbehandlung-kann-fuer-mehr-vitamin-d-in-lebensmitteln-sorgen-52009

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/maerz/vitamin-d-versorgung-und-infektionsschutz/ 

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Veredeltes Wasser kann zum wahren Jungbrunnen werden

Veredeltes Wasser kann zum wahren Jungbrunnen werden

Leitfaden zeigt auf, wie wir Wasser noch wertvoller machen können

Wasser gehört zu unseren wichtigsten Lebensmitteln. Das wusste schon der legendäre Pfarrer Kneipp, der mit seinen Wasserkuren berühmt wurde. Besonders wertvoll ist es, wenn es durch bestimmte durchlässige Gesteinsschichten mit Mineralien angereichert wird und so die Qualität des Heilwassers erwirbt.

Die Steine sind es auch, die es dem Wasser- und Edelsteinexperten Ewald Eisen seit über vierzig Jahren angetan haben. Er nutzt nach dem Vorbild der Natur die energetischen Kräfte der Edelsteine, um das Wasser neu zu beleben, es zu veredeln. Damit lässt sich unsere Fitness und das Wohlbefinden auf natürliche Weise unterstützen.

Der Autor hat jetzt sein ganzes gesammeltes Wissen in einem spannenden Buch „Das beste Wasser trinken“ zusammengetragen. Auf über 318 Seiten findet sich nahezu alles, was wir über das Wasser wissen sollten. Von der Bedeutung und Wirkung des Wassers auf unseren Organismus. Wie wir es optimal für den Hausgebrauch aufbereiten. Mit welchen Edelsteinen wir es wertvoller machen und mit welchen speziellen langjährig bewährten Edelsteinwasser-Rezepturen wir unserer Gesundheit einen hervorragenden Dienst leisten.

Edelsteinwasser ist das beste Wasser überhaupt, davon ist der Experte aufgrund seiner langen Erfahrung heraus überzeugt, was ihn zum Titel seines Buches inspirierte. Dazu porträtiert er über 80 Edelsteine, nach Bedeutung und Wirkung auf unseren Körper. Eine wahre Fundgrube rund um die Themen Wasser und Edelsteine.

Buchdaten: Das beste Wasser trinken, Ewald Eisen, Bucher Verlag, Hohenems 2021, 318 Seiten, ISBN 978-3-99018-581-0. Erhältlich im Buchhandel. Hier gibt es eine umfangreiche Rezension zum Buch: Gesundes Wasser Trinken.

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Zucker, Fette und Salz in Fertiglebensmitteln

Erste Erfolge bei Reduktion – aber noch Einiges zu tun

In Deutschland sind mehr Fertigprodukte mit weniger Zucker, Fetten und Salz auf dem Markt. In Toastbrot ist weniger Salz, in Müsliriegeln mit Schokolade weniger Zucker enthalten als noch vor einigen Jahren. Allerdings lässt die Nährstoffzusammensetzung vieler Fertigprodukte weiterhin zu wünschen übrig, hat das „Produktmonitoring 2020“ des Max Rubner-Instituts (MRI) gezeigt.

Im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI) hatten die Wissenschaftler untersucht, ob und wie sich die Energie- und Nährstoffgehalte seit dem Jahr 2016 verändert haben. Knapp 5.000 Lebensmittel, darunter verpacktes Brot und Kleingebäck, verpackte Wurst und Riegel, standen auf dem Prüfstand.

Bei verpacktem Brot und Kleingebäck war bei mehreren Produktgruppen weniger Salz enthalten als im Jahr 2016. So hat sich der Salzgehalt von Toastbrot um acht Prozent und von Weizen- und Dinkelbrötchen um sechs Prozent verringert. Vollkornprodukte waren generell salzärmer als vergleichbare Produkte aus Weißmehl. Der Zuckergehalt von Müsliriegeln mit Schokolade hat sich um rund 11 Prozent und von Nussriegeln um 16 Prozent verringert. Die Auswertung der Daten hat jedoch gezeigt, dass die Verbraucher eher zu den zuckerreichen Varianten greifen.

Snack-Salami (minus 11 %) und vorgegarte Frikadellen (minus 15 %) enthielten zum Beispiel weniger Salz. Allerdings zählen Snack-Salamis zu den salzreichsten Produktuntergruppen. Ein gewisser Salzgehalt ist aber notwendig, da das Salz auch das Wachstum unerwünschter Keime hemmt.

Ein weiterer Fokus des Monitorings lag auf Produkten, die aufgrund ihrer Aufmachung speziell Kinder ansprechen. Erstmals wurden Quetschprodukte untersucht. Dabei handelt es sich meist um püriertes Obst in Kunststoffbeuteln, das direkt in den Mund gedrückt wird. Die Spannweite des Zuckergehalts war groß und lag je nach Sorte bei 6,5 bis 16,7 Gramm pro 100 Gramm – auch bei Produktuntergruppen, die nur aus Obst bestehen. Rund 10 Prozent enthielten zugesetzten Zucker in Form von Haushalts- oder Traubenzucker, Agavensirup oder Süßmolkenpulver. Bei den herzhaften Fertigmahlzeiten für Kleinkinder waren die Nährwerte insgesamt unauffällig und entsprachen den EU-weiten Vorgaben.

Verbraucher finden inzwischen zum Teil ein größeres Angebot an Fertigprodukten mit weniger Fett, Salz und Zucker, fasst das MRI zusammen. Bei vielen etablierten Produkten sind die Rezepturen jedoch ähnlich geblieben, lassen die Ergebnisse vermuten. Da sich das Sortiment ständig ändert, kann das Monitoring aber nur eine Momentaufnahme sein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.mri.bund.de

Produktmonitoring 2020 – Ergebnisbericht: www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/MRI-Produktmonitoring-2020_Ergebnisbericht-final.pdf

Informationen zur „Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie der Bundesregierung“:

www.bzfe.de/lebensmittel/einkauf-und-kennzeichnung/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung/

Broschüre „Achten Sie aufs Etikett! – Kennzeichnung von Lebensmitteln“, Bestell-Nr. 1140, Preis: 4,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1140/achten-sie-aufs-etikett-kennzeichnung-von-lebensmitteln?number=1140

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Genussvoll und fit durch den Arbeitstag

Neue Ausgabe „Kompass Ernährung“

Wenn der Berufsalltag hektisch ist, fällt eine bewusste Ernährung oft schwer. Besonders in dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, ausgewogen zu essen und zu trinken und sich ausreichend zu bewegen. Das macht zufrieden und wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus. Die neue Ausgabe des kostenlosen Verbrauchermagazins „Kompass Ernährung“ liefert viele Ideen und köstliche Rezepte, um gut versorgt und fit durch den Arbeitstag zu kommen.

Ob am heimischen Schreibtisch oder im Büro, beim Nachtdienst im Krankenhaus oder auf der Baustelle, die Anforderungen an die Ernährung sind von Beruf zu Beruf unterschiedlich. Ernährungswissenschaftlerin Dr. Maike Groeneveld gibt konkrete Tipps für den Ernährungsalltag. Das Magazin zeigt auch, wie in der Praxis eine gesündere Wahl in der Kantine, beim Lieferdienst oder in der Imbissbude gelingt. Susanne Leitzen verrät im Interview, wie man die eigene Betriebskantine einem „Qualitätstest“ unterziehen kann. Sie betreut das Projekt „JOB&FIT – Mit Genuss zum Erfolg“ bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).

Die neue Ausgabe gibt es als barrierefreie PDF zum Herunterladen unter www.in-form.de/kompass-ernaehrung. Die gedruckte Version können Sie kostenfrei bestellen: Bitte senden Sie dazu eine E-Mail mit Ihrer Adresse an kompass-ernaehrung@bmel.bund.de und geben Sie an, wie viele Exemplare pro Ausgabe Sie erhalten möchten.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Herausgeber des an Verbraucherinnen und Verbraucher gerichteten Magazins „Kompass Ernährung“ ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das redaktionell vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) betreute Magazin erscheint dreimal jährlich.

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Dr. Switzers Natürlich gesund leben – Magazin 06

Wildkräuter-Vitalkost, Rohkost, Naturmedizin, Ayurveda

Es kann problematisch sein, wenn ein Impfstoff wie gegen MRR (Masern-Rubella-Retroviren) oder Covid-19-Viren auf ein unvorbereitetes, unausgereiftes kindliches Immunsystem und Mikrobiom (Darmflora) trifft. Fehlen die entzündungshemmenden Immunfaktoren, kann dies eine Entzündung auslösen, bei der sich das Immunsystem gegen das eigene Gewebe richtet. Dr. Switzer nähert sich dem Thema Impfung aus einem neuen Blickwinkel. Er sieht es nicht als seine Aufgabe, das Pro und Kontra zu erörtern, sondern Wege zu finden, um Kinder und Erwachsene unbeschadet durch jede Impfung, ob gegen Masern oder Covid-19, zu führen.

Die Wildkräuter-Vitalkost-Ernährung in Verbindung mit heilkräftigen Pflanzenölen, fettlöslichen Vitaminen, organischen Mikromineralien und sekundären Pflanzenstoffen kann die Bildung eines gesunden Mikrobioms unterstützen und das Gleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Faktoren fördern. Zu diesem Thema wird im Frühsommer 2021 ein neues Buch mit 31 kindgerechten Rezepten erscheinen, das sich speziell mit der Immunstärkung und -vorbereitung bei Kindern, aber auch Erwachsenen befasst.

Darüber hinaus lernen Sie den Weißen Gänsefuß (Gartenmelde oder Wilder Spinat) kennen, ein uraltes und vielseitig verwendbares Kraut, das z.B. auch in Indien und Pakistan seit langer Zeit genutzt wird. Unsere Kräuterexpertin Rutwiga Ortner stellt Ihnen drei Rezepte dazu vor, die sich fantasievoll und vielfältig kombinieren lassen.

Die Ernährungsberaterin und zweifache Mutter Elke Wiskandt berichtet in ihrem Beitrag über ihre Erfahrungen mit Impffolgen bzw. schweren Autoimmunerkrankungen und wie sie mithilfe der Wildkräuter-Vitalkost und aktiver Einbindung der ganzen Familie zurück zu Gesundheit und Lebensfreude für sich selbst und ihre Kinder gefunden hat.

Im zweiten Teil eines Beitrags über die Stärkung und Optimierung des Bindegewebes, der Haut, Haare, Knochen, Gelenke und Gefäße erfahren Sie mehr über die Wirkung von Kollagen aus Gelatine bzw. Eiweiß aus Nährhefeflocken und Irisch-Moos-Algen, über Detox mittels Kaffee-Einläufen sowie über bindegewebsstärkende Wildkräuter.

Im letzten Teil des Magazins stellen wir Ihnen die Möglichkeit eines individuellen Reiturlaubs mit Vital- und Rohkost im wunderschönen Andalusien vor und Sie erfahren, wie Sie mithilfe von Ernährungs- und Lebensstilempfehlungen aus dem jahrtausendealten indischen Ayurveda den Alterungsprozess erfolgreich verlangsamen können. Drei neue rohköstliche Rezepte u.a. von Elke Wiskandt und Ulrike Eder runden diese Ausgabe ab.

Im gut sortierten Kiosk und in Bahnhofskiosken für 4,90 Euro erhältlich.

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Raus aus der Esslust-Falle

In nur vier Tagen keinen Heißhunger mehr? Ja, das geht!

53% aller Deutschen sind übergewichtig, über 50% können ihren Esskonsum trotz der nachweislich schlechten Folgen nicht reduzieren. Der Verzicht auf Leckereien ist für niemanden leicht. Wenn wir die neueste Serie schauen und nebenbei eine Tüte Chips verputzen, halten wir uns für undiszipliniert. Doch in Wahrheit ist es das Belohnungssystem in unserem Gehirn, das uns immer wieder zu ungesundem Essen greifen lässt und bei einer Umstellung mit Symptomen reagiert, die einem Entzug gleichen. Wie kann man also den Teufelskreis aus Kontrollverlust und ungesundem Essen durchbrechen oder sich nachhaltig von seiner Esssucht befreien?

Die Ärztin Silke Rosenbusch hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen bei dem Weg zu einer gesunden Ernährung zu unterstützen. Mit ernährungsphysiologischen als auch psychotherapeutischen Methoden zeigt sie in Coachings, auf ihrem Blog und ihrem YouTube-Channel, wie man die Gesundheit in die eigene Hand nehmen kann. In ihrem Ratgeber „Raus aus der Esslust-Falle“ stellt sie ihre 21-Tage-Challenge vor, die bereits Hunderten bei der Ernährungsumstellung geholfen hat. Sie erklärt, was es mit dem Belohnungssystem des Körpers auf sich hat und wie man sich leichter von gewohnten Mustern und belastenden Schuldgefühlen trennen kann. Sie gibt ihren Leser*innen praktische Einlaufstipps und leitet sie mit passenden Rezepten durch die 21-tägige „Raus aus der Esslust-Falle“-Challenge.

Auswahl der Rezepte:
Orientalisches Hirse-Mango-Frühstück
Blaubeerpfannkuchen
Mangoldröllchen mit Kichererbsenfüllung
Sommerröllchen in Teryakisoße
Kartoffel-Blumenkohl-Curry mit roten Linsen
Reispenne mit Linsenbolognese
Brokkolicremesuppe mit indischem Fladenbrot
Kürbis-Linsen-Eintopf
Antipasti-Salat
Kartoffel-Lauch-Gratin

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Raus aus der Esslust-Falle: Den Teufelskreis aus Kontrollverlust und ungesunder Ernährung durchbrechen. Schlank werden mit der 21-Tage-Challenge

Die Autorin

Die Ärztin Silke Rosenbusch bloggt seit 2009 zum Thema Ernährung. Im Rahmen ihres Studiums traf sie immer wieder auf Patient*innen, die es einfach nicht schafften, ihre Ernährung umzustellen. Sie fand heraus, dass bei der Aufnahme hochkalorischer Nahrung dieselben Strukturen im Hirn aktiviert werden wie bei Süchten. In der Folge entwickelte sie eine Challenge, mit der man sich aus seiner Esssucht befreien kann, sich satt isst und auch noch ordentlich Gewicht verliert. Die Challenge gibt es seit fünf Jahren; sie hat bereits hunderten Menschen geholfen, ihr Belohnungssystem zu verstehen und ihm zu widerstehen.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de www.schluetersche.de

 

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Ernährung – Bewegung – Entspannung

Bio-Ernährungsratgeber für Familien

Eltern machen sich oft viele Gedanken über die „richtige“ Ernährung ihres Kindes. Um Mütter und Väter dabei zu unterstützen und gleichzeitig für eine nachhaltige und klimafreundliche Ernährung zu sensibilisieren, gibt es einen neuen Bio-Ernährungsratgeber für Familien. Doch geht es nicht nur um Ernährung, sondern auch darum, wie Eltern den Dreiklang „Ernährung, Bewegung, Entspannung“ in den kindlichen Alltag integrieren können. Dabei lernen auch die Erwachsenen noch, wie sie ihren eigenen Lebensstil gesünder gestalten können.

Der Ratgeber enthält Rezepte für jede Altersgruppe und ist kostenfrei unter www.ble-medienservice.de erhältlich.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Herausgegeben wird der Ratgeber vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Alle Empfehlungen basieren auf den neuesten Forschungsergebnissen anerkannter Ernährungsinstitutionen und sind unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) entstanden. Der Ratgeber ist außerdem Teil des nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

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Mit Pflanzensterinen angereicherte Lebensmittel

Nicht für jedermann geeignet

Seit vielen Jahren gibt es bestimmte Lebensmittel auf dem Markt, die den Cholesterinspiegel senken sollen. Es handelt sich vor allem um spezielle Margarinen sowie Joghurtdrinks, die mit Pflanzensterinen (Phytosterinen) angereichert sind. Darunter versteht man fettähnliche Substanzen, die in kleinen Mengen natürlicherweise in fetthaltigen, pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen, wie in Nüssen, Speiseölen, Cerealien und Samen.

Ein regelmäßiger Verzehr von zwei Gramm Pflanzensterinen am Tag kann bei Personen mit erhöhtem Cholesterinspiegel das LDL-Cholesterin (das „schlechte“ Cholesterin) nachweislich um rund zehn Prozent senken. Diese Menge steckt beispielsweise in 25 bis 30 Gramm Margarine, die mit Pflanzensterinen angereichert ist.

Solche Produkte sind aber nicht für gesunde Menschen gedacht. Deshalb muss auf der Verpackung immer der Hinweis stehen, dass das Erzeugnis ausschließlich für Menschen bestimmt ist, die ihren Cholesterinspiegel im Blut senken möchten. Bevor diese Personen solche Lebensmittel kaufen, sollten sie vorab ärztlichen Rat einholen. Und dann ist weiter Vorsicht geboten: Zum einen sollte man nicht mehr als insgesamt drei Gramm Phytosterine am Tag verzehren, um mögliche unerwünschte gesundheitliche Wirkungen zu vermeiden. Diese Menge ist schnell überschritten, wenn man weitere angereicherte Erzeugnisse wie spezielle Joghurtdrinks verzehrt oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt. Zum anderen sollte man dafür sorgen, dass diese Produkte nicht von anderen Familien- oder Haushaltsmitgliedern gegessen werden.

Pflanzensterine können zudem die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) aus der Nahrung hemmen, was gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Für Schwangere, Stillende und Kinder unter fünf Jahren sind diese speziellen Produkte deshalb nicht geeignet. Auch dieser Hinweis muss auf der Verpackung stehen.

Mit Pflanzensterinen angereicherte Lebensmittel können einem erhöhten Cholesterinspiegel im Blut nicht vorbeugen. Dafür empfiehlt sich eine ausgewogene, abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Ernährung sowie ein gesunder Lebensstil.

Hedda Thielking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_pflanzensterinen-9503.html

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisefette-und-oele/

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Viel hilft nicht viel

Extra-Portion an Vitaminen und Mineralstoffen?

Ob ACE-Fruchtsäfte, Milchprodukte oder Frühstückscerealien mit einer Extra-Portion Zink, Eisen oder Kalzium, in den Supermarktregalen findet man viele Lebensmittel, die beispielsweise mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind. Solche Produkte zählen zu den sogenannten funktionellen Lebensmitteln. Sie enthalten zusätzliche Substanzen, die in verzehrsüblichen Mengen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen positiv beeinflussen sollen. Angereicherte Lebensmittel dürfen aber nicht einfach mit irgendeinem Gesundheitsversprechen vermarktet werden, sondern sie müssen nach der Health Claims Verordnung ausdrücklich erlaubt sein.

Die EU führt hierzu eine Positivliste. Erlaubt sind beispielsweise die Hinweise „Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei“, „Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“ oder „Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei“. Man darf bei vielen angereicherten Lebensmitteln aber nicht zu hohe Erwartungen haben. So kann man nicht davon ausgehen, dass ein ACE-Saft eine Erkältung verhindert. Viel hilft also nicht viel.

Die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitaminen und Mineralstoffen kann zwar in bestimmten Fällen Defizite der Nährstoffaufnahme ausgleichen. So kann jodiertes Speisesalz zur besseren Jodversorgung beitragen. Oder für Veganer können pflanzliche Milchalternativen wie Sojadrinks nützlich sein, wenn diese mit Kalzium angereichert sind. Aber aufgepasst: „Eine übermäßige Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen kann auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben“, heißt es beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn jemand bereits hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt und zusätzlich funktionelle Lebensmittel mit denselben zugesetzten Nährstoffen verzehrt.

Fazit: Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt und keinen erhöhten Nährstoffbedarf hat, benötigt in der Regel keine Produkte mit einer Extra-Portion an Vitaminen und Mineralstoffen. Das gilt auch für Kinder.

Hedda Thielking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/milch/milch-gesund-trinken/

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/proteintrend-bei-lebensmitteln/

www.ble-medienservice.de/5084/ernaehrung-im-fokus-04/2020-vitamine-update?number=5084

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Ernährung – eine höchst individuelle Angelegenheit

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Energiebilanz

Sport hält fit und sorgt für eine schlanke Linie. Eine einfache Grundregel, die aber offensichtlich nicht immer und nicht bei jedem funktioniert. Denn körperliche Aktivität allein kann die überzähligen Pfunde ebenso wenig verhindern wie bewegungsarmes Fasten. Wenn z. B. ein Workout regelmäßig mit Kuchen belohnt wird oder die bevorzugte Joggingstrecke zum Schnellimbiss führt, muss sich niemand über ausbleibende Diät-Erfolge wundern.

Entscheidend für Fitness und Gewichtskontrolle ist nämlich eine andere Grundregel, wie der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) erklärt: „Ausgewogen und vielseitig essen und dabei auf eine gute Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität achten!“

Bei unserer Ernährung kommt es also in erster Linie auf die Übereinstimmung von Energieverbrauch und Energiezufuhr an. Eigentlich eine ebenfalls sehr einfache Formel, aus der sich aber keine allgemeingültigen, für jeden Menschen gleichermaßen zutreffenden Ratschläge oder Speisepläne ableiten lassen. Denn was in vielen einschlägigen Empfehlungen gerne verschwiegen wird: Ernährung ist eine höchst individuelle Angelegenheit und die Rezeptur zur persönlich perfekten Energiebilanz lässt sich nicht verallgemeinern. „Wie viel Energie der Körper verbraucht, ist von Mensch zu Mensch und auch bei einem Menschen sehr variabel“, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DEG): „Es hängt vom aktuellen Körpergewicht, von der Körperzusammensetzung, dem Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, ethnischer Herkunft sowie der Umgebungstemperatur und ganz maßgeblich von der körperlichen Aktivität ab.“ Auch Berufstätigkeit und Freizeitgestaltung haben also Einfluss auf den Energiebedarf des Körpers, ebenso wie beispielsweise Schwangerschaft bzw. Stillzeit, das Wachstum bei Kindern oder Stressfaktoren und Hormonhaushalt. Kein Wunder, dass der Fachbuchautor Brendel davor warnt, sich von der inflationären Ernährungs-Aufklärung den Appetit verderben zu lassen. Der sicherste Indikator für eine ausgewogene Balance beim Essen ist das eigene Wohlbefinden.

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