Archiv der Kategorie: Altern

Westliche Diät macht das Immunsystem hyperaktiv

Gefäßkrankheiten werden begünstigt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAuf eine fett- und kalorienreiche Kost reagiert das Immunsystem ähnlich wie auf eine bakterielle Infektion. Auch lange nach dem Wechsel zu gesunder Kost bleibt die Körperabwehr hyperaktiv. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Federführung der Universität Bonn.

Die Wissenschaftler setzten Mäuse einen Monat lang auf eine sogenannte westliche Diät: viel Fett, viel Zucker, wenig Ballaststoffe. Die Tiere entwickelten daraufhin eine massive Entzündung – fast wie nach einer Infektion durch gefährliche Bakterien. „Die ungesunde Kost hat zu einem unerwarteten Anstieg einiger Immunzellen im Blut geführt.

Das war ein Hinweis auf eine Beteiligung von Vorläuferzellen im Knochenmark in dem Entzündungsgeschehen”, so Anette Christ vom Institut für Angeborene Immunität der Universität Bonn. Aus diesen Vorläuferzellen entwickeln sich Blut-zirkulierende Immunzellen.

Man spricht hier von einer genetischen Reprogrammierung des angeborenen Immunsystems: „Genomische Untersuchungen zeigen, dass in den Vorläuferzellen durch die westliche Diät eine große Anzahl von Genen aktiviert werden. Die ungesunde Kost führt also dazu, dass der Körper schnell und unerwünscht überschießend eine riesige schlagkräftige Kampftruppe rekrutiert“, erklärt Professor Joachim Schultze vom Life & Medical Sciences Institute (LIMES) der Universität Bonn.

 Vom Schmerz zur Heilung

Diese „Kampftruppe“ – eigentlich wichtig für die Abwehr von Bakterien und Viren – kann die Entstehung von Gefäßkrankheiten drastisch beschleunigen: Bei der Arteriosklerose bestehen die typischen Gefäßablagerungen, die Plaques, zum großen Teil aus Fetten und Immunzellen. Die Entzündungsreaktion trägt direkt zu ihrem Wachstum bei; denn dabei wandern stetig neue aktivierte Immunzellen in die veränderten Gefäßwände ein. Wenn die Plaques zu groß werden, platzen sie auf, werden vom Blutstrom fortgetragen und können andere Gefäße verstopfen. Mögliche Folgen sind Schlaganfall und Herzinfarkt.

Besonders fatal: Wenn die Wissenschaftler den Nagern nun vier weitere Wochen lang arttypische Getreidekost anboten, verschwand zwar die akute Entzündung, nicht jedoch die genetische Reprogrammierung der Immunzellen: Auch nach diesen vier Wochen waren in ihnen noch viele der Erbanlagen aktiv, die in der „Fastfood-Phase“ angeschaltet worden waren. Dazu Professor Eicke Latz, Leiter des Instituts für angeborene Immunität der Universität Bonn und Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE): „Wir wissen erst seit kurzem, dass das angeborene Immunsystem über ein Gedächtnis verfügt. Nach einer Infektion bleibt die Körperabwehr in einer Art Alarmzustand, um dann schneller auf einen neuen Angriff reagieren zu können.“ Bei den Mäusen wurde dieser Prozess nicht durch Mikroorganismen ausgelöst, sondern durch eine ungesunde Ernährungsweise.

 Vom Schmerz zur Heilung

Die Wissenschaftler haben daraufhin ein Zellkultursystem mit isolierten Immunzellen aus dem menschlichen Blut entwickelt. Dabei konnten sie sogar den „Fastfood-Sensor“ in den Immunzellen identifizieren. Sie konnten nachweisen, dass eine Veränderung im genetischen Code – hervorgerufen durch bestimmte Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe – einen Einfluss auf die Gedächtnisentwicklung und die damit verbundene überschießende Immunantwort hat.

Fehlernährung kann also dramatische Konsequenzen haben. In den vergangenen Jahrhunderten ist die durchschnittliche Lebenserwartung in den westlichen Ländern stetig gestiegen. Dieser Trend wird gerade erstmalig durchbrochen: Wer heute geboren wird, wird im Schnitt vermutlich kürzer leben als seine Eltern. Falsches Essen und zu wenig Bewegung dürften daran einen entscheidenden Anteil haben.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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Rheuma – Falle vermeiden mit tragfähigen Lösungen

Mehr Betroffene mit Rheuma als bislang angenommen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAls wäre es nicht schon schlimm genug, ist die Zahl der Rheuma-Patienten viel höher als bislang angenommen, berichtet der Versorgungsatlas. Einmal mehr wird bewusst, wie wichtig es ist, für die Ursachen von Rheuma Lösungen zu finden.

Wenn die Gelenke wehtun und entzündet sind, spricht der Mediziner von Rheuma. Die Fachwelt unterscheidet degeneratives Rheuma, wie beispielsweise die Arthrose, von der entzündlichen Erkrankung, der rheumatoiden Arthritis. Von letzterer sind mehr Menschen getroffen, als bislang angenommen.

Frühere Schätzungen gingen von 0,8 – 0,9 Prozent der Bevölkerung aus. Nach neueren Auswertungen lag die Zahl im Jahr 2014 bundesweit aber bei 1,2 Prozent. Noch deutlicher war der Zuwachs an Behandlungen. Nach Erkenntnissen des Versorgungsatlas nahmen in der Zeit zwischen 2009 und 2015 24 Prozent mehr Rheuma-Patienten vertragsärztliche Versorgung der gesetzlichen Krankenversicherungen in Anspruch. Die Statistiker gehen davon aus, dass die Erkrankung im ärztlichen Versorgungsalltag an Bedeutung gewinnen wird. Der Versorgungsatlas ist ein Angebot des Zentralinstituts für kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland, das Informationen aus der medizinischen Versorgungsforschung bereitstellt. (Quelle: Versorgungsatlas, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Lösungen für Rheuma dringend gesucht

Vor diesem Hintergrund sind sich die Mediziner einig, dass dringend Lösungen für Rheuma-Erkrankungen notwendig sind. Unterschiedlich dagegen ist die Auffassung, auf welchem Wege den Patienten am besten geholfen wird.

Während die Einen versuchen, die Schmerzen zu lindern und die Entzündungen einzudämmen, sehen ganzheitlich orientierte Mediziner den Handlungsbedarf an ganz anderer Stelle. Für sie ist Rheuma ein Problem des gesamten Organismus. So heißt es in dem Buch “ Vom Schmerz zur Heilung„: „… Rheuma ist nicht ein Gelenk- oder Muskelproblem, sondern die Folge von Ungleichgewichten der daran beteiligten Organsysteme… Rheuma taucht oft erst als Ergebnis jahrzehntelanger Störungen des Organismus auf.“ Der erfahrene Gesundheitsexperte und Autor des Buches, Michael Petersen, beschreibt in dem Buch eindrucksvoll, um welche Störungen es sich dabei handelt. Wo die Ansätze liegen und was man tun kann, um dort zu regulieren.

Gibt es einen Königsweg bei Rheuma

Bei allen diesen Überlegungen geht es aber nicht um einen Meinungsstreit unter Fachleuten. Auch wenn das manchmal so herüberkommt. Vielmehr geht es darum, dem Rheuma-Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Und dafür kann es einen Königsweg geben. Beispielsweise in dem sich die unterschiedlichen medizinischen Disziplinen zusammen tun. Einerseits dem Patienten zu helfen, die akuten Beschwerden zu lindern und andererseits an ganzheitlichen Lösung zu den Ursachen von Rheuma zu arbeiten, wäre ein solcher Weg. Der Lichtblick: immer mehr moderne Mediziner denken an diese Kombinationsmöglichkeiten.

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Vorsorge für den Ernstfall

Patientenverfügung verfassen und sicher aufbewahren – Verbraucherinformation der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEin schlimmer Unfall oder eine schwere Krankheit kann Menschen in eine Situation bringen, in der sie sich nicht mehr mit dem Arzt verständigen können. Dann hilft eine Patientenverfügung: Hier kann jeder festlegen, welche medizinische Versorgung er im Notfall wünscht – und welche nicht.

Das Dokument entlastet auch die Angehörigen, die als Betreuer sonst Entscheidungen über lebenserhaltende Maßnahmen treffen müssten. Wie eine Patientenverfügung aussehen muss, damit sie gültig ist, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Er erklärt außerdem, wie die Verfasser sicherstellen können, dass Ärzte im Notfall von ihrer Patientenverfügung erfahren und wie sie das Dokument ändern können.

Was steht in einer Patientenverfügung?

In einer Patientenverfügung können Personen festlegen, in welche Untersuchungen, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe sie einwilligen würden, falls sie in lebensbedrohlichen Situationen selbst nicht mehr kommunizieren können. Es geht dabei um medizinische Maßnahmen, die noch nicht unmittelbar bevorstehen. „Die Ärzte sind an diese Verfügung gebunden und müssen sich an die darin stehenden Wünsche halten“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Hat jemand bereits eine chronische Erkrankung, empfiehlt es sich, diese in der Patientenverfügung anzugeben. „Eine wichtige Ergänzung kann auch sein, die persönliche Einstellung zum Leben und Sterben hinzuzufügen“, so Reuter. Dies kann Ärzten und Pflegepersonal helfen, die Wünsche in der Patientenverfügung besser nachzuvollziehen: „Hat der Verfasser etwa festgelegt, dass er im Endstadium einer schweren Krankheit auf künstliche Ernährung verzichten möchte, heißt das nicht, dass er das auch dann möchte, wenn er nach einem Unfall im Koma liegt“, verdeutlicht der Gesundheitsexperte.

 Vom Schmerz zur Heilung

Anforderungen an ein gültiges Dokument

Damit die Verfügung im Notfall wirksam ist, muss sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Nur ein schriftlich verfasstes Dokument mit Erstellungsdatum und Unterschrift ist gültig. Der Verfasser muss volljährig sein und ohne Zwang handeln. Eine weitere Voraussetzung ist, dass er einwilligungsfähig ist. Einwilligungsfähig ist derjenige, der die Art, Bedeutung und Risiken einer ärztlichen Maßnahme erfassen kann. Entscheidend ist es, den eigenen Willen möglichst konkret zu formulieren. Vage Aussagen wie „Ich möchte kein menschenunwürdiges Leben“ helfen Ärzten und Angehörigen im Zweifel nicht weiter. Denn nicht jeder hat die gleiche Vorstellung von einem menschenunwürdigen Leben. Die Verfasser sollten möglichst genau beschreiben, in welchen Situationen welche Behandlungswünsche gelten: Möchte jemand zum Beispiel nur im Fall eines Wachkomas auf künstliche Ernährung verzichten oder auch im Endstadium einer schweren Demenzerkrankung? Besteht eine chronische Erkrankung, für die besondere Regelungen getroffen werden sollen? Unter welchen Voraussetzungen sollen die Ärzte lebenserhaltende Maßnahmen beenden? In einer Patientenverfügung muss es aber nicht immer nur um die Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen gehen. Der Patient kann auch für den Fall einer konkreten Erkrankung nach Rücksprache mit dem Arzt bestimmte Therapien festlegen. Einen umfassenden Leitfaden bietet beispielsweise die Broschüre „Patientenverfügung“ des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz. Darin finden Interessenten auch Textbausteine und Musterbeispiele. Weitere Anlaufstellen sind Krankenkassen, Verbraucherzentralen oder Juristen. Außerdem veranstalten Volkshochschulen in regelmäßigen Abständen Workshops zu dem Thema. Zu empfehlen ist auch eine Beratung beim Hausarzt. Zum einen kennt er den Patienten und dessen Krankengeschichte oft schon länger und kann ihn individuell beraten. Zum anderen kann er die verschiedenen medizinischen Behandlungsmethoden und deren Folgen erklären. Darüber hinaus kann der Arzt oder ein anderer Zeuge in der Verfügung schriftlich bestätigen, dass sein Patient bei der Erstellung der Patientenverfügung im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und damit einwilligungsfähig war. Eine solche Bestätigung ist zwar keine zwingende Voraussetzung für die Gültigkeit, unterstreicht jedoch die Glaubwürdigkeit. Die Bestätigung eines Notars ist nicht vorgeschrieben. Ist der Verfasser allerdings nicht mehr in der Lage, zu schreiben, kann der Notar ein geleistetes Handzeichen anstelle einer Unterschrift beglaubigen.

Sicherstellen, dass der Arzt informiert ist

Einmal erstellt, liegt die Patientenverfügung meist zunächst in der Schublade. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Das Original ist bei einem Familienangehörigen oder beim Hausarzt gut aufgehoben. Denn im Notfall benötigen die behandelnden Ärzte das Originaldokument. Eine Kopie sollte der Verfasser behalten. „Damit die Ärzte in einem Notfall möglichst schnell von der Existenz einer Patientenverfügung erfahren, hilft eine Karte im Portemonnaie, die über das Dokument und seinen Aufbewahrungsort informiert“, rät Reuter.

Einmal geschrieben, für immer gültig?

Im Laufe des Lebens können sich die Einstellungen zu medizinischen Behandlungen verändern. Daher kann der Verfasser einer Patientenverfügung diese jederzeit formlos ändern oder sogar widerrufen. Das geht schriftlich, aber auch mündlich. Mündlich kann der Widerruf oder die Änderung gegenüber dem Arzt oder dem Pflegepersonal erfolgen, wenn sich der Verfasser bereits in Behandlung befindet. Ein Widerruf ist sogar beispielsweise durch Kopfschütteln noch möglich. Wer seine Verfügung widerruft, sollte das Originaldokument und sämtliche Kopien vernichten oder vernichten lassen. Es ist sinnvoll, etwa alle ein bis drei Jahre kritisch zu überprüfen, ob die Patientenverfügung noch den aktuellen persönlichen Vorstellungen entspricht. Soll der Inhalt unverändert bleiben, können die Verfasser das Originaldokument mit einem aktuellen Datum und Unterschrift bestätigen. Im Fall der Fälle bleiben dann weniger Zweifel, ob die jetzigen Vorstellungen noch mit dem Inhalt der Patientenverfügung übereinstimmen.

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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
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Gesundheit – Schicksalhafte Gene?

Werk des Lebensstils

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer träumt nicht davon bis ins hohe Alter gesund und vital das Leben zu beschreiten? Doch welche Faktoren beeinflussen unsere Lebenserwartung? Sind wir unseren Genen ausgeliefert oder können wir aktiv durch einen gesunden Lebensstil unsere Gesundheit verbessern oder sogar Lebenszeit gewinnen?

Einflussfaktor Gene

Unsere Lebenserwartung ist zu rund einem Viertel genetisch vorprogrammiert, so ergeben grobe Schätzungen. Forscher der Universität Edinburgh (Joshi et al., 2017) untersuchten das Erbgut von über einer halben Million Menschen aus Großbritannien, um den Einflussfaktor – Varianten gesundheitsrelevanter Gene – zu erforschen.

Bestimmte Genvarianten schützen vor der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und können so die Lebenserwartung erhöhen, andere erhöhen das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden und reduzieren somit die Lebenserwartung um 8 Monate. Wieder andere Genvarianten spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und beeinflussen die Lebensdauer auf diese Weise.

Basierend auf diesen neuen Ergebnissen scheinen die Gene nur einen begrenzten Einfluss von wenigen Monaten auf die Lebenserwartung zu haben.

Entscheidender Einflussfaktor Lebensstil

 Vom Schmerz zur Heilung

Laut den Forschungsergebnissen von Joshi und Mitarbeitern (2017)
– reduziert das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten (20 Stück) das Leben um knapp 7 Jahre
– verkürzt ein hoher systolischer Blutdruck die Lebenszeit um rund 5 Jahre
– reduzieren zu hohe Insulinwerte das Leben um ca. 4 Jahre
– verkürzt jedes Kilo mehr bei Adipositas die Lebenszeit um 2 Monate

Lebensstiländerungen schenken bis zu 17 Lebensjahre

Ein gesunder Lebensstil schlägt sich in einer erhöhten Lebenserwartung nieder, der Konsum von Tabak, Alkohol und rotem Fleisch kostet hingegen Lebensjahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (Kuanrong et al., 2014). Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Daten, die im Rahmen der EPIC-Studie von den Heidelberger Studienteilnehmern erhoben wurden. Die Forscher berechneten, wie sich ein einzelnes Risikoverhalten auf die durchschnittliche Lebenserwartung auswirkt. Außerdem wurden die Folgen der kombinierten Risiken ermittelt.

Die Fakten:
– Ein Mann, der mehr als zehn Zigaretten pro Tag raucht, verliert 9,4 Lebensjahre, bei einer Frau sind es 7,3 Lebensjahre. Bei zehn Zigaretten täglich oder weniger wird die Lebenserwartung beider Geschlechter um ca. 5 Jahre reduziert.
– Adipöse Männer und Frauen verlieren etwa 3 Lebensjahre.
– Starker Alkoholkonsum (mehr als 4 Drinks/Tag) verkürzt das Leben von Männern um 3,1 Jahre.
– Hoher Verzehr von verarbeitetem und/oder rotem Fleisch (ab 120 g/Tag) reduziert das Leben von Männern um 1,4 Jahre, bei Frauen sind es 2,4 Jahre.

Meist treten die Risikofaktoren kombiniert auf. Die Forscher berechneten, dass ein adipöser starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und viel verarbeitetes/rotes Fleisch verzehrt, gegenüber seinen Mitmenschen mit günstigem Risikoprofil 17 Jahre an Lebenserwartung einbüßt. Bei einer Frau sind es 13,9 Jahre.

Wegweisende Studienergebnisse zur Lebenszeit (Adventist Health Study)

In der Adventist Health Study untersucht die Loma Linda-Universität eine christliche Glaubensgemeinschaft, die Adventisten, die eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise pflegt.

Ergebnisse der Studie zeigten bereits in den 1970er und 1980er Jahren, dass Vegetarier unter der Gruppe länger leben als Nicht-Vegetarier. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung lebten im Jahr 1985 vegetarische Adventisten im Schnitt 9,5 (Männer) beziehungsweise 6,1 Jahre (Frauen) länger (Fraser und Shavlik, 2001).

Männer, die sich vegetarisch ernährten und gleichzeitig gesund lebten, wurden im Schnitt sogar 87 Jahre, Frauen 88,5 Jahre alt. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung sind dies 13,2 bzw. 8,9 Jahre mehr (Fraser und Shavlik, 2001), im Vergleich zu deutschen Männern im gleichen Zeitraum sogar 15,5 Jahre (Statistisches Bundesamt, 2012).
(Eine gesunde Lebensweise im Rahmen der Studie bedeutete: intensive körperliche Betätigung mindestens dreimal pro Woche, Verzehr von Nüssen öfter als viermal wöchentlich, lebenslang Nichtraucher sowie ein BMI von unter 25,9 bei Männern und unter 25,2 bei Frauen (Fraser und Shavlik, 2001).)

 Vom Schmerz zur Heilung

Seit 2002 läuft die Adventist Health Study 2 mit 96.000 Teilnehmern. In einem Zeitraum von 5,8 Jahren hatten darin Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern eine 52 % niedrigere Mortalität durch Nierenversagen und eine 39 % niedrigere Diabetes-Mortalität. Bei männlichen Vegetariern war die Herz-Kreislauf-Mortalität 29 % niedriger (Orlich et al., 2013). Vegetarier leiden nur etwa halb so häufig an Diabetes mellitus Typ 2 wie Mischköstler (Tonstad et al., 2013) und haben zudem ein 56 % geringeres Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln (Rizzo et al., 2011).

Das Risiko für gastrointestinale Krebsarten kann durch eine vegetarische Ernährung um 24 % vermindert werden. Eine vegane Ernährung senkt das Risiko für frauenspezifische Krebserkrankungen um 34 % (Tantamango-Bartley et al., 2013). Auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wird durch eine rein pflanzliche Ernährung um 35 % gesenkt. Dieser Effekt war mit 37 % insbesondere bei weißen Männern zu sehen (Tantamango-Bartley et al., 2016). Ein hoher Konsum von Fleisch, Eiern, Käse und Milch ging in der Adventist Health Study 1 mit einem 3,6-fachen Risiko für einen tödlich verlaufenden Prostatakrebs einher (Snowdon et al., 1984).

Rizzo et al. (2013) analysierten die spezifische Ernährung der Adventisten. Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, aßen relativ viel Soja (durchschnittlich 10,9 g Sojaprotein/Tag). Die Ovolacto-Vegetarier verzehrten relativ viele Sojaprodukte (8 g Sojaprotein/Tag), aber im Vergleich zu anderen US-Amerikanern und Europäern wenige Milchprodukte (4,8 g Milchprotein, entspricht etwa 150 ml Milch). Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nahmen, hatten ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs (Jacobsen et al., 1998).

Dass Prostatakrebs eine oft vermeidbare Zivilisationserkrankung und nicht das Ergebnis des Alterns an sich ist, wird im „Prostatakrebs-Kompass“ von Dr. med. L. M. Jacob auf 350 Seiten mit fast 1000 Studien aufgezeigt.

Das tödliche Quartett der westlichen Zivilisationskost

Fleisch- und Milchprodukte, Zucker und Salz: Das tödliche Quartett der Zivilisationskost fördert die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs. Viele Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Besonders gravierend ist der Einfluss der Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel.

Insulin spielt bei der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen eine große Rolle. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei mangelnder körperlicher Aktivität die Insulinresistenz (verminderte Reaktion der Zellen auf Insulin), während die Kombination von Zucker mit tierischem Eiweiß zu besonders hohen Insulinausschüttungen führt. Auch die Verfettung von Bauch und Leber fördert Insulinresistenz, chronische Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom und begünstigt damit Erkrankungen, die mit einer stark verringerten Lebenserwartung einhergehen.

Wirkung von Lebensstiländerungen

Eine Veränderung der Lebens- und Ernährungsweise zeigt deutliche Anti-Aging-Langzeiteffekte, das beweisen zahlreiche klinische Studien. Forscher beobachteten eine Verlängerung der relativen Telomerlänge (verkürzte Telomere von Chromosomen können zur Prognose von Alterung, Erkrankungen und frühzeitiger Sterblichkeit herangezogen werden) (Ornish et al., 2013), den Rückgang von arteriosklerotischen Gefäßverengungen (Ornish et al., 1990 und 1998) und eine Linderung von Diabetes mellitus Typ 2 (Barnard et al., 2006 und 2009; Pischke et al., 2006). Durch eine Energierestriktion, die mit dem Abbau von Leberfett einhergeht, kann Diabetes Typ 2 sogar geheilt werden (Lim et al., 2011).

Eigenverantwortlich handeln

„Eine natürliche Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen des Lebens sind das beste Rezept, um in Gesundheit alt zu werden.“ (Hippokrates)

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Diese Weisheit ist schon seit Jahrtausenden bekannt und braucht sicherlich keine weiteren Studien. Das Geheimnis gesunden Alterns besteht im Maßhalten, Verzicht auf schädliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, in moderater Bewegung, Stressreduzierung sowie dem Vermeiden von Giften wie Nikotin. Das sind die effektivsten Methoden, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Die Kalorienrestriktion ist dabei evidenzbasiert die wirkungsvollste Anti-Aging-Methode, um oxidativen Stress und vorzeitiges Altern zu vermeiden.

Das Fachbuch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ untermauert mit 1400 zitierten wissenschaftlichen Studien die Inhalte dieses alten Wissens.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Neues aus der Biomedizin

Biophysikalische Sauerstofftherapie von cellactiva unterstützt den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen.

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen„Sauerstoff ist der Quell unseres Lebens. Der Mensch kann etwa 30 Tage ohne feste Nahrung überleben, etwa 3 Tage ohne Wasser, aber nur etwa 3 Minuten ohne Sauerstoff. Was ist der Grund dafür? Unser Organismus kann den Sauerstoff nicht speichern! Darum ist es wichtig, dass unsere Zellen permanent mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden können. Den Sauerstoff brauchen unsere Zellen, um Energie zu produzieren. Energie, damit unser Herz schlagen kann, unsere Organe ihre Aufgabe erfüllen und unsere Muskeln sich bewegen können. Ein junger, aktiver Körper kann seine Zellen ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Mit zunehmendem Alter, bei Bewegungsmangel, bei Stress, durch Genussgifte, unausgewogene Ernährung und Umweltverschmutzung ist das oft nicht mehr der Fall, denn der Sauerstoff muss einige Hürden überwinden, um in die Zelle zu gelangen. Schmerzen und degenerative Erkrankungen können bei Sauerstoffmangel in den Zellen die Folge sein“, erklärt Jörg Hofmann von der cellactiva GmbH.

Mit der biophysikalischen Sauerstofftherapie von cellactiva ist es möglich, den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen zu unterstützen. Viele Studien belegen, dass die cellactiva-Technologie besonders in der Schmerztherapie Wirkung zeigt.

Der abenteuerliche Weg des Sauerstoffs

Der Weg des Sauerstoffs aus der Atemluft bis in die Zelle gleicht einem Hürdenlauf. Diese Hürden haben mit Atomen, Ionen, elektrischen Ladungen, elektrischem Strom, Magnetfeldern, die der Körper selbst produziert, und der Lorentzkraft zu tun. Nur wer diese grundlegenden Funktionen kennt, kann den Sauerstoff auf seinem abenteuerlichen Weg in die Zelle unterstützen.

Die Lorentzkraft ist der Schlüssel zum Erfolg: Es ist die Lorentzkraft, die dem Sauerstoff auf seinem abenteuerlichen Weg bis in die Zelle Tür und Tor öffnet und unterschiedliche Wirkungen auf Blutgefäße, Arteriolen und die Haargefäße (Kapillaren) hat.

Cellactiva vereint zwei Therapieformen, die biophysikalische Gefäßtherapie und die biophysikalische Sauerstofftherapie. Das Ergebnis ist eine, wissenschaftlich nachgewiesene, gesteigerte Sauerstoff-Breitstellung für die Zelle um bis zu 900%.

Weitere Informationen: http://www.cellactiva.com

cellactiva GmbH bietet mit cellactiva 3.0 die moderne Schmerztherapie nach Prof. Dr. Fischer AG. Die biophysikalische Sauerstofftherapie von cellactiva unterstützt den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen. Viele Studien belegen, dass die cellactiva-Technologie besonders in der Schmerztherapie Wirkung zeigt: ohne Chemie, ohne Operationen und ohne bekannte Nebenwirkungen.

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Trockene und strapazierte Haut?

Pflanzliche nachhaltige Hilfe aus der Klostermedizin

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenInsbesondere die kalte Jahreszeit beansprucht die Haut enorm. Es kommt häufig zu trockener und „gestresster“ Haut, die spannt, juckt und schuppt. „Heizungsluft sorgt für ein Austrocknen der oberen Hautschichten und schwächt deren Abwehr. Dadurch kommt es oft vermehrt zu Ekzemen und Schuppungen“, so das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Durch die frühzeitige und richtige Pflege der betroffenen Hautstellen sind diese Beeinträchtigungen größtenteils vermeidbar. Ein seit vielen Jahren bewährter Mönch Balsam aus der Klostermedizin (in Apotheken, PZN 04476461) sorgt rasch für eine Linderung der lästigen Beschwerden und hilft der Haut nachhaltig zu regenerieren. Hierzu der Karlsruher Dermatologe Dr. Dirk Meyer-Rogge: „Bereits nach den ersten Anwendungen klingen quälende Juckreizbeschwerden, Hautrötungen und Hauttrockenheit ab – die Haut wird erkennbar weicher.“

Amerikanische und griechische Wissenschaftler kamen dem Wirkungsmechanismus des Naturbalsams auf die Spur. In seinem Hauptwirkstoff, einem seltenen Baumharz, entdeckte ein Forscherteam der Universität Thessaloniki beachtliche Konzentrationen des Spurenelementes Zink, das bei Psoriasis-Patienten die Rötung und Schuppung der Haut verringern kann.

Zu den weiteren hautpflegenden Inhaltsstoffen des Balsams gehören Stiefmütterchenkraut, Panthenol und Urea.

Die Pflanzenmixtur regt den Zellstoffwechsel des Hautgewebes an und kann zudem für ein verfeinertes Hautbild sorgen. Dr. Meyer-Rogge erprobte die Wirkung in einer Studie bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren: „Beim Großteil kam es zu einer Art Regeneration der Hautzellen.“ Sogar Fältchen am Mund und an den äußeren Augenwinkeln können dadurch reduziert werden.

Hansapharm Media GmbH ist eine Public-Relations Agentur mit Sitz in Hamburg, die wissenschaftlich fundierte Berichte zu Naturheilmitteln, Naturkosmetik und Nahrungsergänzungsmitteln erstellt.

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Fit im Alter

Gesunde Ernährung leistet wichtigen Beitrag

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer im Laufe seines Lebens auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten achtet, hat im Alter eine höhere körperliche Fitness. Das lässt eine Untersuchung unter Leitung der Universität von Southampton, England vermuten, an der 969 Personen beteiligt waren. Die Probanden machten im Alter von 36, 43, 53 und 60 bis 64 Jahren Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Ein positives Ernährungsmuster lag vor, wenn die Teilnehmer viel Obst, Gemüse und Vollkornbrot, aber wenig Weißbrot, Kartoffelprodukte, Wurst und Lebensmittel mit Zuckerzusatz aßen.

Im Alter von über 60 Jahren durchliefen sie verschiedene Mobilitätstests, um die körperliche Leistungsfähigkeit einzuschätzen zu können. So wurde die Zeit gemessen, in der sie zehnmal von einem Stuhl aufstehen und sich wieder setzen konnten. In einem zweiten Test sollten sich die Teilnehmer von einem Stuhl erheben, drei Meter in normaler Geschwindigkeit laufen, umdrehen und sich wieder hinsetzen. Außerdem wurde geprüft, wie gut die Probanden stehend auf einem Bein mit geschlossenen Augen ihr Gleichgewicht halten konnten.

Offenbar schafft eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Voraussetzung für gesundes Altern: Eine höhere Nahrungsqualität als Erwachsener stand in jedem untersuchten Alter mit einer höheren körperlichen Leistungsfähigkeit im Alter von 60-64 Jahren in Zusammenhang. Vermutlich ist dieser Effekt auf die in einer ausgewogenen Kost enthaltenen Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamin D, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen, die wichtig für die Muskel- und Skelettfunktion sind. Den stärksten Einfluss schien allerdings die aktuelle Kost zu haben, sodass sich eine Ernährungsumstellung auch im höheren Alter auszahlt. Mit Hilfe der Studienergebnisse können effektive Maßnahmen gegen altersbedingte Einschränkungen des Bewegungsapparats und damit verbundene Beeinträchtigungen entwickelt werden, meinen die Wissenschaftler. Allerdings ist zu bedenken, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen kann.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

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https://doi.org/10.1093/gerona/glx179

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Altersvergesslichkeit

Mit Gehirnjogging vorbeugen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMit Mitte 20 ist die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns am höchsten – danach nimmt sie langsam ab. Wer sich mental fit hält, kann diesen Abbau verlangsamen oder seine Leistungsfähigkeit sogar bis zu einem gewissen Grad steigern. Nebenbei beugt dies auch altersbedingten Krankheiten wie Demenz vor. Regelmäßige Bewegung ist wichtig für unsere Gesundheit und hält uns fit, das ist längst kein Geheimnis mehr. Auch unser Gehirn können wir trainieren und so aktiv halten. Die AOK Hessen erklärt, wie sich Gehirnjogging auf die mentale Fitness auswirkt.

Das menschliche Gehirn belohnt ökonomisches Verarbeiten und lässt uns in der Regel die einfachste und zugleich bequemste Lösung auswählen. Das ist ziemlich clever, weil es auf diese Weise ressourcenschonend arbeitet. Aber wenn es nicht gefordert wird, verliert es an Leistungsfähigkeit – durch regelmäßige Herausforderungen bleibt es fit. Jedoch: Nur eine regelmäßige Nutzung der verschiedenen Areale im Gehirn beugt Altersvergesslichkeit vor. Wer sich häufig neuen Aufgaben stellt und alltägliche Abläufe verändert, betreibt also optimales Gehirnjogging.

Kinder, die in der Schule regelmäßig ihre Gedächtnis- und Merkfähigkeit herausfordern und neue Dinge dazulernen, sind daher schnell im Kopf – auch wenn sich das Gehirn in diesem Alter noch ständig neu organisiert.

Im Alltag kann man auch einfach einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen oder die Zähne mit links statt mit rechts putzen. Auch neue Herausforderungen im Job oder ein geistig anspruchsvolles und abwechslungsreiches Hobby wirken sich positiv auf die mentale Fitness aus.

Grundlegend gilt aber: Mentale Fitness und ein bewusster Lebensstil gehen Hand in Hand.
Stress, Alkohol, zu viel Fernsehen und Zigaretten setzen nicht nur der Gesundheit zu, sondern wirken sich auch negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit aus. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung unterstützen dagegen die Leistungsfähigkeit des Gehirns und halten fit.

Mehr Tipps zu mentaler Fitness hat die AOK Hessen auf ihrer Seite “ AOK erleben„.

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Gesundheit und Fitness in der zweiten Lebenshälfte erhalten

Der Vitalstoffhersteller Natura Vitalis bietet besondere Produkte für die Generation 50+ an. Jetzt darf das Unternehmen die vom Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. vergebene „Verbraucherempfehlung 50Plus“ führen.

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen34 Millionen: So groß ist die Gruppe der Menschen in Deutschland, die über 50 Jahre alt sind. Diese Menschen werden vom Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. vertreten: Die unabhängige Initiative will Hilfen zur Selbsthilfe anbieten und in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auf die Bedürfnisse und die vielfältigen Potentiale der Generation 50 Plus aufmerksam zu machen.

Für ihre Arbeit wurde die Initiative 50 Plus e.V. vom Deutschen Bundestag als Interessenverband registriert, und auch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat den Bundesverband Initiative 50Plus als Partnerorganisation gelistet.

Eine Aufgabe der Interessengemeinschaft: durch Verbraucherempfehlungen Kunden ab 50 eine Orientierung zu geben, wo sie gute Produkte und einen umfassenden Service finden. „Wir motivieren Unternehmen, sich verstärkt auf die spezifischen Bedürfnisse von Kunden 50Plus einzustellen. Dabei können Unternehmen, die eine Vorbildfunktion übernehmen, dies auch mit unserer Unterstützung in der Öffentlichkeit bekannt machen“, sagt Uwe-Matthias Müller, geschäftsführender Vorstand der Initiative 50 Plus.

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Eines der Unternehmen mit Verbraucherempfehlung, das sich einer eingehenden Überprüfung durch die Initiative unterzogen hat, ist Natura Vitalis aus Essen. Der Spezialist für natürliche Vitalstoffe und Nahrungsergänzung gehört zu den bekanntesten Unternehmen im deutschsprachigen Raum in diesem Bereich und bietet unter anderem besondere Produkte für die Generation 50+ an. „Wir möchten diese gezielt dabei unterstützen, gesund und fit zu altern und die zweite Lebenshälfte vital genießen zu können. Dazu gehören Produkte rund um Abnehmen und Stoffwechsel, körperliche und mentale Entspannung, gute Haut, Haare und Zähne und sogar „Doping für das Gehirn“. Ebenso haben wir unsere Anti-Aging-Presslinge Hyaluronsäure MM zur Faltenreduktion bereits mehr als eine Million Mal verkauft. Die Presslinge sind jetzt noch höher dosiert und mit einer weltweit revolutionären, neuen Freisetzungstechnologie ausgestattet“, sagt Frank Felte, Gründer von Natura Vitalis und einer der bekanntesten TV-Home-Shopping-Moderatoren Deutschlands.

Frank Felte ist sehr glücklich darüber, dass Natura Vitalis von der Initiative 50 Plus empfohlen wird. „Es spricht für unsere hohe Qualität und Zuverlässigkeit in der Zusammensetzung unserer Produkte, dass eine vom Deutschen Bundestag registrierte Initiative unser Unternehmen so auszeichnet. Es zeigt, dass wir bei unserer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse und die Wünsche von Menschen über 50 richtig liegen und die passenden Schwerpunkte setzen, indem wir genau darauf achten, was sie wirklich brauchen, um dauerhaft gesund und fit zu bleiben.“

Natura Vitalis darf ab sofort die „Verbraucherempfehlung 50Plus“ führen. Diese stellt der Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. nur ausgesuchten Unternehmen zur Verfügung, die nachprüfbar Produkte und/oder Dienstleistungen für Menschen über 50 entwickelt haben. „Wir gehören damit zu einem kleinen Kreis von deutschen Unternehmen, die diese Verbraucherempfehlung erhalten haben. Wir verstehen das Siegel auch als eine Verpflichtung, der wir uns stellen wollen und die uns dauerhaft zu Höchstleistungen motivieren wird, dem Anspruch, den Menschen ab 50 an uns stellen, gerecht zu werden“, betont Frank Felte.

Über Natura Vitalis
Die Gesundheit der Menschen ist die Leidenschaft von Natura Vitalis. Unter dem Motto „natürlich gut“ stellt das Essener Unternehmen Natura Vitalis seit 18 Jahren Gesundheitsprodukte auf rein natürlicher Basis her, um so Wohlergehen und Wohlbefinden zu fördern und langfristig zu erhalten. Die Bandbreite ist groß: Natura Vitalis, das zu den führenden Herstellern natürlicher Nahrungsergänzung und Vitalstoffe in ganz Deutschland gehört und vor allem durch Gründer und Inhaber Frank Felte aus dem TV bekannt ist, bietet die passenden Produkte für so gut wie alle Anwendungsbereiche, von der Nahrungsergänzung bis hin zu Hyaluron-Gels und -Kapseln zur Behandlung von Falten. Ein traditioneller Schwerpunkt ist die vitalstoffreiche Mikroalge Spirulina. Die Algen werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften mittlerweile bei der Raumfahrtbehörde NASA eingesetzt. Natura Vitalis war das erste Unternehmen, das Spirulina, dieses „Kraftwerk der Natur“, eingesetzt hat und kultiviert die Alge auf einer eigenen Farm. Natura Vitalis ist ein offizieller Partner des „GOGREEN“-Programms und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei und darf die vom Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. vergebene „Verbraucherempfehlung 50Plus“ führen. Weitere Informationen auf www.naturavitalis.de

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Kontakt
Natura Vitalis GmbH
Dr. Patrick Peters
Adlerstraße 29
45307 Essen
0170 5200599
patrick.peters@naturavitalis.com
http://www.naturavitalis.de

Tag für Tag jünger

Alles über die erstaunlichen Fähigkeiten unserer Zellen, den Alterungsprozess rückgängig zu machen“ von Prof. Dr. med. Marion Kiechle und Julie Gorkow

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenKönnen wir unser biologisches Alter beeinflussen? Ja! Der Schlüssel dafür liegt in einer gesunden und leistungsfähigen Zellerneuerung. Was uns altern lässt und wie wir unsere Zellen auf Trab halten, erklären die Professorin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Marion Kiechle und die Fachjournalistin für Beauty & Health Julie Gorkow anhand neuester medizinischer Erkenntnisse.

Zwar können wir das Altern nicht gänzlich stoppen, doch wir haben großen Einfluss darauf, wie schnell und wie stark wir altern – durch unsere Lebensweise. Marion Kiechle und Julie Gorkow erklären, welche Gewohnheiten dazu führen, dass unser Körper schneller abbaut, und zeigen, wie wir gegensteuern können. Sie geben zahlreiche und leicht umzusetzende Tipps, wie man sich gesund ernährt, richtig bewegt, gut schläft und sein emotionales Gleichgewicht findet, um lange fit, schön und vor allem gesund zu bleiben.

Aus dem Inhalt:

  1. Lebenserwartung – Was ist für uns drin?
    Wie alt können wir werden? – Unser Blick auf das Alter – Warum werden Frauen älter als Männer? – Sind wir unsterblich? – Was ist das Geheimnis eines langen Lebens?
  2. Altersbeschleuniger, die man kennen muss: Warum ein falscher Lebensstil uns altern lässt – Süchte – Work-Life-Fallen – Der falsche Beautykult
  3. Drücken Sie den Reset-Button – was wirklich verjüngt

Buch auf Amazon ansehen: Tag für Tag jünger: Alles über die erstaunlichen Fähigkeiten unserer Zellen, den Alterungsprozess rückgängig zu machen

Wie Sie sich durch Bewegung verjüngen – Ernährung: warum das richtige Essen uns um Jahre jünger macht – Süchte endlich loswerden – Job und Bildung als Jungbrunnen – Freundschaft, Beziehungen und Sex als Jungbrunnen – Schlaf – wie wir mühelos unsere Zellen verjüngen – Beauty no Beast: Wie wir clever neue Beauty-Methoden zur Verjüngung nutzen, ohne unnatürlich auszusehen – Wie wir den Geist auf Jugendlichkeit polen – Jungbrunnen auf Krankenschein?

Die Autoren:
Prof. Dr. Marion Kiechle ist Inhaberin des Lehrstuhls für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Technischen Universität München und Direktorin der Frauenklinik am Münchner Klinikum rechts der Isar. Sie ist verheiratet und lebt in München.

Julie Gorkow ist Journalistin. Nach Stationen bei Bunte, Freundin, Myself und GQ ist sie seit 2014 Leiterin des Beauty-Ressorts bei Harper’s Bazaar. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

Kontakt:

Dr. Daniela Völker-Buhr
Stv. Presseleitung/Teamleitung Presse Ratgeber Südwest- und Heyne-Verlage, Social Media
Südwest/Bassermann/Falken/Irisiana/Ariston/Integral/Ansata/Lotos Verlag

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