Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Übergewicht bei Kindern verhindern

Verhaltens- und Verhältnisprävention

Prävention geht vor Therapie, gerade wenn es um das Thema Übergewicht in jungen Jahren geht. Dies betont die „Plattform für Ernährung und Bewegung e. V.“ (peb), eine wichtige Institution zur Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen ( www.pebonline.de). Denn eines zeigt die Praxis laut peb ganz klar: „Am leichtesten lassen sich die Pfunde bekämpfen, die noch nicht da sind.“

Daraus ergibt sich eine große Verantwortung sowohl der Eltern, Erzieher und Lehrer als auch der Gesellschaft insgesamt. Denn das Ziel eines gesunden Lebensstils von Kindern mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung erfordert zwei Formen der Vorsorge: die Verhaltens- und die Verhältnisprävention. Der Verhaltensprävention geht es um das individuelle Gesundheitsverhalten eines Menschen, der beispielsweise durch Aufklärung zu einem bewegungsfreudigen Alltag motiviert werden soll. Die Eltern notorischer Bewegungsmuffel können dabei sowohl in ihrer Vorbildfunktion als auch durch die Vermittlung von Tipps und Informationen eine wichtige Rolle spielen.

Die Verhältnisprävention zielt auf die Rahmenbedingungen, also die Lebens- und Arbeitsverhältnisse, in denen dieser Alltag stattfindet. „Dazu zählen beispielsweise die Wohnumgebung und auch andere Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen können, so etwa das Einkommen und die Bildung“, erläutert das Bundesgesundheitsministerium. Diese Einflüsse wie z. B. das Essensangebot oder der Sportunterricht in Schulen sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Gesundheitsvorsorge gerückt. Jetzt bestätigt eine neue, von 16 medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und weiteren Organisationen erarbeitete Leitlinie: Um Adipositas, also krankhaftes Übergewicht zu verhindern, sind Kombinationen individueller Bewegungs-, Ernährungs- und Verhaltenstherapien, aber auch verhältnispräventive Maßnahmen durch Gesellschaft und Politik erforderlich. So wird in der Leitlinie unter anderem darauf hingewiesen, dass schulische Initiativen zur Adipositas-Prävention bessere Ergebnisse erzielen, wenn dahinter auch ein größeres kommunales Engagement steht.

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Nach Ansicht der Autoren sollten Präventionsmaßnahmen darüber hinaus die Mediennutzung der Kinder berücksichtigen. Sie zitieren eine Studie, nach der im Kindesalter die Neigung zu Adipositas bei einem TV-Konsum von mehr als zwei Stunden am Tag ansteigt. Sportlehrer, Vereine und die Verantwortlichen der Gemeinde sollten deshalb an einem Strang ziehen: Gemeinsame Aufgabe sind Rahmenbedingungen, die möglichst allen Kindern innerhalb und auch außerhalb der Familie einen Alltag mit gesundheitsfördernden Bewegungsangeboten ermöglichen.

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Fettleber

Kann Wirkstoff aus Gemüse vorbeugen?

Ein natürlicher Inhaltsstoff von Kohlgemüse scheint Entzündungen und einer Fettlebererkrankung entgegenzuwirken. Das lässt eine US-amerikanische Studie unter Leitung von Texas A&M AgriLife Research vermuten. Die Wissenschaftler prüften die Wirkung von Indol auf die Leber und seinen potenziellen Nutzen für Patienten mit einer Fettlebererkrankung. Indol ist ein Stoff, der natürlicherweise in verschiedenen Gemüsearten wie Weiß- und Rotkohl, Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl vorkommt.

Die Wissenschaftler führten medizinische Untersuchungen an 137 Chinesen mit einer Fettlebererkrankung durch, die 20 bis 80 Jahre alt waren. Anhand der Körpermaße wurde der Körpermassenindex (BMI) bestimmt, um das Körpergewicht einschätzen zu können. Die Auswertung der Daten zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem BMI und dem Indolspiegel im Blut. Bei Fettleibigen waren die Indolblutwerte niedriger als bei schlanken Patienten. Und Menschen mit wenig Indol lagerten tendenziell mehr Fett in der Leber ein.

Die Ergebnisse wurden durch Experimente im Tiermodell ergänzt. Dazu fütterten die Wissenschaftler Mäuse für zwölf Wochen entweder mit fettarmer oder fettreicher Nahrung, durch die eine Fettlebererkrankung simuliert werden sollte. Bei den fettreich ernährten Tieren verringerte eine Behandlung mit Indol die Fettansammlung und Entzündung in der Leber. Versuche an einzelnen Zellen zeigten, dass Indol auch Einfluss auf Zellen im Darm hat. Sie senden molekulare Signale aus, die Entzündungen lindern.

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Eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung ist in den meisten Industrieländern die häufigste chronische Lebererkrankung. Es lagert sich Fett in den Leberzellen ein. Die Erkrankung kann als Begleiterscheinung von Krankheiten oder infolge eines ungesunden Lebensstils und einer übermäßigen Zufuhr von gesättigten Fettsäuren auftreten. Wenn dieser Zustand nicht behandelt wird, können lebensbedrohliche Erkrankungen wie Leberzirrhose und Leberkrebs die Folge sein.

Menschen mit Adipositas haben ein 7- bis 10-fach höheres Risiko für eine Fettlebererkrankung, die nicht durch Alkoholkonsum verursacht wird. Denn Fettleibigkeit fördert Entzündungen und fügt der angeschlagenen Leber dadurch zusätzlichen Schaden zu, erklären die Wissenschaftler im Fachjournal „Hepatology“. Auch die Darmflora kann Einfluss nehmen, da Darmbakterien viele verschiedene Substanzen – darunter auch Indol – bilden.

„Auf Grundlage dieser Forschung glauben wir, dass gesunde Lebensmittel mit hoher Kapazität für die Bildung von Indol für die Vorbeugung einer Fettlebererkrankung bedeutend und für die Verbesserung der Gesundheit der Betroffenen vorteilhaft sind“, erklärt Studienleiter Dr. Chaodong Wu. Allerdings sind weitere Studien erforderlich, um die vielschichtige Rolle des Gemüse-Wirkstoffs zu verstehen. Zudem kann ein einzelner Inhaltsstoff isoliert betrachtet keine gesundheitlichen Probleme lösen. Leider.

Heike Kreutz und Harald Seitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1002/hep.31115

Texas A&M AgriLife Communications, Pressemeldung vom 6. Februar 2020; Hepatology, Online-Veröffentlichung (doi:10.1002/hep.31115) vom 17. Januar 2020

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Lebensstil und chronische Krankheiten

Studie bestätigt Zusammenhang

Wer im mittleren Alter auf einen gesunden Lebensstil achtet, bleibt offenbar bis zu zehn Jahre länger fit und frei von chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden. Das ist das Resultat einer Studie unter Leitung der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston, USA. Zu einem „gesunden“ Lebensstil zählten die amerikanischen Wissenschaftler fünf Faktoren: eine ausgewogene Ernährung, ein gesundes Körpergewicht, ausreichend Bewegung, ein moderater Alkoholkonsum und der Verzicht auf das Rauchen.

Für die Untersuchung wurden über 100.000 Frauen und Männer für rund drei Jahrzehnte begleitet. In Fragebögen machten die Probanden unter anderem Angaben zu ihren Ess- und Lebensgewohnheiten. Die Wissenschaftler berechneten den Körpermassenindex (BMI) als Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat). Bei einem normalen Körpergewicht liegt der BMI zwischen 18,5 und 24,9 kg/m2. Die Ernährung wurde anhand des sogenannten „Alternate Healthy Eating Index“ beurteilt. Die Probanden bewegten sich regelmäßig, wenn sie mindestens 30 Minuten pro Tag mäßig bis kräftig aktiv waren. Ein moderater Alkoholkonsum lag per Definition bei einer Tagesportion (5-15 g) für Frauen und zwei Portionen (5-30 g) für Männer. Zur Anschauung: ¼ Liter Wein enthält etwa 20 g Alkohol.

Frauen, die im Alter von 50 Jahren vier oder fünf der gesunden Gewohnheiten befolgten, lebten durchschnittlich 10 Jahre länger frei von Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs (34,4 Jahre statt 23,7 Jahre). Als Vergleichsgruppe dienten Frauen, die keinen Faktor eines gesunden Lebensstils erfüllten. Männer konnten durch einen gesunden Lebensstil im mittleren Alter immerhin 7,6 krankheitsfreie Jahre gewinnen (31,1 Jahre statt 23,5 Jahre).

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Je mehr dieser fünf Faktoren des gesunden Lebensstils erfüllt wurden, desto höher war in der Studie die Gesamtlebenserwartung. Außerdem verbesserten sich auch die Überlebenschancen nach der Diagnose von chronischen Krankheiten. Allerdings geben die Wissenschaftler im British Medical Journal (BMJ) zu bedenken, dass weitere chronische Erkrankungen wie Nieren– und Atemwegsleiden nicht beachtet wurden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.hsph.harvard.edu

http://dx.doi.org/10.1136/bmj.l6669

https://www.bzfe.de/inhalt/wohlfuehlgewicht-31763.html

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Bewegungsmangel als Gesundheitsrisiko

Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt zu

„Das reißt mich nicht vom Hocker!“ Um Kinder aus einer überwiegend unbeweglichen Sitzhaltung zu körperlichen Aktivitäten zu motivieren, ist schon lange mehr als nur gutes Wetter erforderlich. Während frühere Generationen den größten Teil ihrer Freizeit mit Vorliebe an der frischen Luft verbrachten, wirken heute starke „Indoor-Magneten“ in entgegengesetzter Richtung: Im Computer oder der Spielkonsole mit Online-Games sehen viele Kids ein attraktiveres Tor zur Außenwelt als in der eigenen Haustür. Die daraus resultierende mangelnde Bewegung hat jedoch ihren Preis, der sich längst an den Behandlungsstatistiken der Kinderärzte ablesen lässt.

So zeigt eine aktuelle Datenerhebung der Krankenkasse KKH, die den Zeitraum 2008 bis 2018 erfasst, eine Steigerung der Adipositas-Fälle in Deutschland um 30 Prozent bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahre. Die Diagnosen dieses krankhaften Übergewichts nahmen mit einem Plus von 36 Prozent besonders deutlich bei den Acht- bis Elfjährigen zu.

In vielen Fällen ist das Übergewicht in jungen Jahren nur der Beginn eines langen Leidensweges. Gesundheitliche Probleme wie Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose oder Rücken- und Gelenkerkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall stehen nicht selten im Zusammenhang mit frühen Gewichtsproblemen. Als maßgebliche Ursachen für diese Risiken gelten nicht zuletzt der Lebensstil der Kinder und der prägende Einfluss des familiären Umfelds. „Kommen mangelnde Bewegung der Generation Online und fettreiche Ernährung hinzu, ist Fettleibigkeit geradezu vorprogrammiert“, wird in der Auswertung der Studienergebnisse gewarnt.

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Natürlich sind soziale Medien, Online-Spiele sowie andere digitale Aktivitäten heute Bestandteil der Jugendkultur und lassen sich nicht mehr aus dem Alltag verbannen. Aber ein selbstverständlicher Bestandteil dieses Alltags sollten von klein auf auch ausreichend Bewegung und sportliche Aktivitäten sein. Eltern erweisen deshalb ihren Kindern keinen Gefallen, wenn sie deren Gewichtsprobleme auf die leichte Schulter nehmen und darauf bauen, dass sich das Problem mit zunehmendem Alter von selbst löst. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. Detaillierte Informationen und praktische Tipps zur Bewegungsförderung liefern Ratgeber-Portale im Internet wie z. B. www.pebonline.de, das mit IN FORM, dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung eng zusammenarbeitet.

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Gesunde Ernährung nach traditioneller Ernährungslehre – Typgerecht, einfach anwendbar und alltagskonform

Traditionelle Chinesische Medizin: Fünf-Elemente-Ernährung

Immer mehr Menschen achten heutzutage auf ihre Ernährung. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Unverträglichkeiten und Krankheiten über Gewichtsprobleme, ethisch-moralische Gründe, Ernährungstrends bis hin zu dem vordringlichen Wunsch, sich gesund zu ernähren. So zeigte eine Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2017, dass für die Mehrheit der Befragten Ernährung in erster Linie gesund sein soll. Ein konkretes Konzept der Gesundheitsprävention bietet die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrer traditionsreichen Ernährungslehre. Diese umfasst eine typgerechte individuell angepasste Ernährung, die leicht in den Alltag integriert werden kann und den Menschen unkompliziert gesund erhält.

Schon im alten China wurde eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Ernährung als Grundlage für ein gesundes Leben gesehen. Ernährung soll – so die TCM – für gute Gesundheit und Wohlbefinden sorgen, den Körper mit spürbar mehr Energie versorgen, Erkrankungen vorbeugen und damit körperliches und geistiges Altern verzögern. Die Chinesische Ernährungstherapie bietet aber auch Ansätze zur Behandlung bestehender Krankheiten. „Aus der Nahrung extrahiert der Körper nach der Lehre der TCM ihre Lebensenergie, das Qi“, erklärt Dr. Martina Bögel-Witt, 1. Vorsitzende des Fachverbandes für Chinesische Medizin, AGTCM. „Die richtige und kontinuierliche Menge an Qi sorgt dafür, dass alle lebensnotwendigen Prozesse funktionieren, es ist also die zentrale Grundlage für unsere Gesundheit.“

Auch für den Hausgebrauch zur Gesunderhaltung

Gerät demzufolge das Qi aus dem Gleichgewicht, entstehen gesundheitliche Störungen und Krankheiten. Jeder Mensch benötigt mit seinen individuellen Voraussetzungen, Bedürfnissen und gesundheitlichen Umständen unterschiedliche Herangehensweisen, um sein Qi wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Krankheiten oder Störungen zu behandeln. „Wenn es um die Behandlung von Krankheiten mit TCM geht, sollte unbedingt ein erfahrener TCM-Therapeut aufgesucht werden“, erklärt Martina Bögel-Witt. „Wenn es aber um das Erhalten von Gesundheit und Wohlbefinden oder um Gewichtsreduktion geht, sind die jahrtausendealten Empfehlungen der chinesischen Ernährungslehre durchaus für den Hausgebrauch geeignet.“

Fünf-Elemente-Ernährung – Ideal auch zur Gewichtsreduktion

Die TCM teilt Nahrungsmittel u. a. nach ihrem Temperaturverhalten ein und unterscheidet zwischen kalten, kühlenden, neutralen, warmen und heißen Lebensmitteln, die jeweils unterschiedliche physiologische Wirkungen haben. So gehören z. B. scharfe Gewürze, Zimt oder Knoblauch zu den heißen Lebensmitteln, die nur in kleinen Mengen genossen werden sollen, da sie „innere Hitze“ auslösen. Zusätzlich werden Lebensmittel nach ihrem Geschmack und ihrer „Wirkrichtung“ kategorisiert. Dabei entsprechen die Geschmacksrichtungen den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, denen jeweils eine Wirkung auf bestimmte Organe zugeschrieben wird. Das Element Erde beispielsweise gilt als süß und wirkt auf Milz und Magen. Lebensmittel mit süßlichem Geschmack wie Kartoffeln, Kürbis, Karotten oder Hirse gehören zu dieser Gruppe, Zucker jedoch nicht. Der süßliche Geschmack stärkt den Verdauungstrakt und wirkt entspannend. Lebensmittel, die zu diesem Element gehören, dürfen nach der chinesischen Ernährungslehre häufiger gegessen werden. „Wer abnehmen möchte, findet in der Fünf-Elemente-Ernährung eine Methode, die schnell zur Gewichtsabnahme führt“, berichtet Martina Bögel-Witt. „Denn die auf den jeweiligen Typ abgestimmte Ernährung kurbelt den Stoffwechsel an und ist gleichzeitig ausgewogen und gesund.“

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7 Tipps für gesunde Ernährung nach der chinesischen Ernährungslehre

– Jede Mahlzeit sollte aus einer warmen Suppe, einem Hauptgang mit viel frischem Gemüse (gedünstet oder gekocht) sowie wenig Fisch oder Fleisch bestehen. Außerdem gehören Reis oder andere Getreidesorten wie Buchweizen, Dinkel und Hirse dazu. Weißmehl aus Weizen sollte vermieden werden.
– Bereiten Sie ihre Mahlzeiten selbst aus frischen saisonalen und regionalen Zutaten zu. Die Ernährung nach der TCM wird den jeweiligen regionalen Gegebenheiten angepasst, eine Umstellung auf die asiatische Küche ist nicht notwendig.
– Meiden Sie Fast Food, Fertiggerichte und Convenience-Produkte.
– Essen Sie jeden Tag mehrmals frisches Obst und Gemüse – am besten gekocht oder gedünstet. Gekochte warme Mahlzeiten entlasten den Verdauungsapparat, der Magen hat weniger Arbeit. Insbesondere größere Mengen roher Nahrungsmittel führen bei vielen Menschen zu Blähungen, Völlegefühl und Müdigkeit.
– Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen und essen Sie regelmäßig. Unregelmäßigkeit verursacht gemäß TCM Verdauungsstörungen und führt zu schleichender Gewichtszunahme. Insbesondere das – am besten warme – Frühstück bewahrt vor ungesunden Heißhungerattacken.
– Kauen Sie langsam und gründlich. Das gründliche Zerkleinern und Einspeicheln der Nahrung erleichtert die Verdauung. So lassen sich Magenbeschwerden wie Sodbrennen reduzieren
– Essen Sie nicht zu viel. Im Magen sollte immer noch ein wenig Platz bleiben, er kann dann besser verdauen. Das gilt insbesondere für das Abendessen, das möglichst nicht nach 19 Uhr eingenommen werden sollte. Auch eine Ruhepause von 12 Stunden zwischen Abendessen und Frühstück entlastet die Verdauung.

Weitere Informationen zur chinesischen Ernährungslehre sowie eine Therapeuten-Suche finden Sie auf der AGTCM-Website:
Grundlegende Informationen
Therapeuten-Suche

TCM Kongress mit Themenschwerpunkt „Die Schule der Mitte“

Auch der 51. TCM Kongress Rothenburg, der größte TCM-Kongress der westlichen Welt, befasst sich in Vorträgen, Workshops und Kursen mit der Chinesischen Ernährungslehre. Hier geht es z. B. um Themen wie „Essen als Medizin – auf die klassische Art“, „Bauch und Kopf im Fokus der Integrativen Ernährungstherapie“ oder „Kitchen Medicine – natürliche Entzündungshemmer aus dem Pool der integrativen Ernährungslehre und TCM“. Der Kongress findet vom 19. bis 23. Mai 2020 in Rothenburg o.d.T. statt, es werden über 1000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.

Weitere Informationen: https://www.tcm-kongress.de/de/index.htm

Die AGTCM ist ein berufsübergreifender Fachverband für Chinesische Medizin, der sich für höchste Qualität in Lehre und Anwendung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) einsetzt und dabei auch modernere Aspekte der Chinesischen Medizin mit berücksichtigt. Sie wurde 1954 gegründet und zählt heute etwa 1.700 Mitglieder, von denen die meisten als Heilpraktiker oder als Ärzte TCM praktizieren. Außerdem gehören u. a. spezialisierte Physiotherapeuten, Hebammen und Sinologen dem Fachverband an. Die AGTCM gehört zu den wichtigsten Verbänden für Chinesische Medizin in Deutschland und sichert mit ihren fünf Kooperationsschulen einen der höchsten Ausbildungsstandards für Akupunktur, chinesische Arzneimitteltherapie, Tuina, Diätetik und Qigong in Deutschland ( www.bildungsnetzwerk-tcm.de). Patienten unterstützt die AGTCM unter anderem bei der Suche nach passenden TCM-Therapeuten in ihrer Nähe ( www.agtcm.de/patienten/therapeuten-suche.php) und gibt ihnen Kriterien für die Qualität von TCM-Behandlungen an die Hand. Die AGTCM veranstaltet in jedem Jahr den internationalen TCM Kongress Rothenburg (o.d.T.), der inzwischen als größter und renommiertester TCM-Kongress der westlichen Welt etabliert ist. Die AGTCM ist Gründungsmitglied der European TCM Association (ETCMA) ( www.etcma.org), in der Organisationen aus 31 europäischen Ländern zusammenarbeiten.

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Ist Adipositas möglicherweise übertragbar?

Eine gewagte Hypothese

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert beispielsweise Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes als nicht übertragbar; das heißt, diese Erkrankungen können nicht zwischen Menschen übertragen werden. Die Definition von nichtübertragbaren Krankheiten schließt eine Beteiligung von Mikroben aus und konzentriert sich stattdessen auf genetische Faktoren, Umwelt- und Lebensstilfaktoren.

Nun stellt ein internationales Forschungsteam des „Humans & the Microbiome“-Programms des Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR) unter Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) diese Auffassung in Frage. „Möglicherweise findet eine Übertragung des Mikrobioms auch beim menschlichen Zusammenleben statt, zum Beispiel durch intensive soziale Kontakte oder in gemeinsamen Wohnungen“, vermutet der CAU-Professor Thomas Bosch. Das Forschungsteam veröffentlichte die neue Hypothese kürzlich im Wissenschaftsjournal Science.

Die kooperierenden Expertinnen und Experten fanden eine Vielzahl von deutlichen Hinweisen aus verschiedenen Fachgebieten, die die neue Theorie plausibel erscheinen lassen. Die Forschenden betonen selbst, dass ihre Hypothese gewagt sei und viele der beteiligten Mechanismen noch unbekannt seien. Allerdings: „Wenn sich unsere Hypothese als richtig herausstellt, wird sie unsere Auffassung der öffentlichen Gesundheit völlig neu definieren“, so Brett Finlay, Professor für Mikrobiologie an der Universität von British Columbia und Leiter des CIFAR-Forschungsprogramms.

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Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Viren) bevölkern unsere Körperoberflächen, außen wie innen. Gerade unser Darm bietet Lebensraum für Billionen von Bakterien. Dieses Mikrobiom begleitet jeden Menschen von der Geburt bis zu seinem Tod. Es ist so individuell wie der eigene Fingerabdruck, dabei jedoch in Zusammensetzung und Funktion veränderbar, je nach Lebensstil, Ernährung und zahlreichen weiteren Umweltfaktoren. Die menschliche Mikrobiota spielt eine wichtige Rolle bei vielen physiologischen Funktionen, einschließlich der Verdauung, Immunantworten und des Stoffwechsels. Es steht heute außer Frage, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen einem gestörten Mikrobiom und vielen Krankheiten besteht.

Die Fachwelt darf also gespannt sein, was weitere Forschungsarbeit zutage fördert. Jedenfalls müssten Störungen der mikrobiellen Besiedlung des Körpers viel stärker als bisher als Krankheitsursache in Betracht gezogen sowie auch die potenziellen Übertragungswege näher erforscht werden, betont Bosch.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/Adipositas

https://science.sciencemag.org/content/367/6475/250.full

http://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

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Übergewicht am Wochenende

Unregelmäßige Mahlzeiten beeinflussen den Körper

Wer am Wochenende zu anderen Zeiten als an Wochentagen isst, hat möglicherweise ein höheres Risiko für Übergewicht. Das ist das Resultat einer Studie der Universität Barcelona, an der rund 1.100 junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren aus Spanien und Mexiko teilnahmen.

Die Wissenschaftler bestimmten den Körpermassenindex (BMI) und setzten ihn mit den Essenszeiten unter der Woche und an Wochenenden in Bezug. Der BMI ist ein gängiges Maß zur Einschätzung des Körpergewichts und gibt das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an.

Probanden, die am Wochenende die drei Hauptmahlzeiten – vor allem das Frühstück – zu anderen Zeiten als unter der Woche aßen, hatten einen höheren BMI und damit ein höheres Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit. Die größten Auswirkungen wurden beobachtet, wenn sich die Mahlzeiten um mehr als 3,5 Stunden verschoben (plus 1,34 kg/m2). Dieser Effekt war unabhängig von Faktoren wie der Qualität der Ernährung, körperlicher Aktivität, dem Unterschied in den Schlafzeiten am Wochenende und unter der Woche und der natürlichen Veranlagung zum Langschläfer oder Frühaufsteher.

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Nach Ansicht der Wissenschaftler können unregelmäßige Mahlzeiten die innere Uhr aus dem Takt bringen. Jeder Mensch hat seinen individuellen Rhythmus, nach dem der Körper organisiert ist. Tagsüber werden die aufgenommenen Kalorien verwertet, während sich der Körper in der Nacht auf die Fastenperiode im Schlaf einstellt. So entsteht ein energetisches Gleichgewicht. Wird zu ungewöhnlichen Zeiten gegessen, kann der biologische Rhythmus und der Stoffwechsel beeinträchtigt werden, folgern die Wissenschaftler. Sie vergleichen das mit einem „Jetlag“, der sich nach einer weiten Flugreise einstellt.

Feste Essens- und Schlafenszeiten erhalten die Gesundheit und das Wohlbefinden, betonen die Autoren in der Fachzeitschrift „Nutrients“. Das braucht aber nicht dazu führen, dass man sich das gemütliche Sonntagsfrühstück zu späterer Stunde verbietet. Menschen, die zu Übergewicht neigen, kann ein fester Essensplan dagegen bei der Gewichtskontrolle helfen. In weiteren Studien soll untersucht werden, welche Langzeitauswirkungen unregelmäßige Essenszeiten haben. Es sei noch nicht klar, welche physiologischen Mechanismen und Stoffwechseländerungen zugrunde liegen und ob die Resultate auch auf andere Altersgruppen übertragen werden können.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.ub.edu/web/ub/en/index.html

https://doi.org/10.3390/nu11122980

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“
Bestell-Nr. 1637, Preis: 2,00 Euro
www.ble-medienservice.de

Ernährung bei Schichtarbeit:
https://www.in-form.de/wissen/ernaehrung-bei-schichtarbeit

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Beim Abnehmen kommt es auf vieles an

Bioresonanz-Redaktion erläutert Lösungen, die beim Abnehmen helfen

Rein naturmedizinisch betrachtet ist es gar nicht so schwierig, abzunehmen. Trotzdem tun sich die meisten Betroffenen schwer damit. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, woran das liegt und wie es zu lösen ist.

Manche wollen es, andere müssen abnehmen. Für diese Menschen beginnt damit eine Tortur durch Diäten, Verzichten und vieles mehr. Am Ende ohne Erfolg oder es schlägt der Jo-Jo-Effekt zu, bei dem man hinterher mehr wiegt, als vorher. Mediziner sehen darin eine Notmaßnahme des Körpers. Nach Wochen der Entbehrung holt sich der Organismus alles, was er kriegen kann und bunkert es ein. Dies sei der evolutorischen Entwicklung geschuldet, heißt es weitläufig, und stamme aus Zeiten, als der Mensch noch hungerte und der Körper deshalb auf Reserveschaffung programmiert ist. Soweit alles klar. Dennoch sehen Ganzheitsmediziner noch einen anderen Ansatz dahinter.

Ganzheitsmediziner zum Thema Abnehmen

Nach den Erfahrungen von Ganzheitsmedizinern, wie Bioresonanz-Therapeuten, sind viele Menschen nicht in der Lage zu einer gesunden Gewichtskontrolle. Hintergrund dafür sei, dass viele Betroffene unter den vielseitigsten Regulationsstörungen leiden. Typisch sind Störungen im Stoffwechsel und Hormonsystem. Das sind nur Beispiele von vielen Möglichkeiten. Beispielsweise spielt der Darm eine maßgebliche Rolle, wie die Redaktion in einem Fachbericht erläutert (zum Beitrag der Redaktion: Wie der Darm beim Abnehmen hilft). Auf diese Weise gerät die Gewichtskontrolle aus dem Gleichgewicht. Mit der Folge, dass sich diese Menschen vergeblich beim Abnehmen abmühen. Mehr noch, schlägt in einer solchen Situation der Jo-Jo-Effekt noch viel heftiger zu, wenn der Organismus in Panik gerät, wie die Erfahrungen nahelegen. Laufen diese Störungen ausschließlich auf energetischer Ebene ab, sind sie klinisch nicht feststellbar. Immer wieder finden Bioresonanz-Therapeuten in ihren Testergebnisse entsprechende Hinweise. Und sie erleben, wie sich die Situation verändert, wenn die Störungen reguliert werden. Viele nehmen leichter ab und entwickeln ein Bedürfnis dafür, so die erfreulichen Beobachtungen. Dazu gehört auch die Optimierung des Nährstoffhaushalts und des Säure-Basen-Haushalts, zwei zentrale Aspekte, die im Gleichgewicht sein müssen.

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Fazit und Rat aus der Bioresonanz-Sicht

Wer die Situation im Organismus verbessert und Regulationsstörungen auf energetische Ebene harmonisiert, und dies mit einer ausgewogenen Ernährung ohne Einseitigkeiten und Entbehrungen verbindet, hat nicht nur mehr Freude beim Abnehmen, sondern erhöht die Erfolgschancen signifikant. Der Gesundheits- und Bioresonanz-Experte Michael Petersen beobachtete es in den letzten zwanzig Jahren immer wieder.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Psychische Gesundheit

Welchen Einfluss hat die Ernährung?

Die Ernährung beeinflusst offenbar nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Dafür gibt es in der Wissenschaft immer mehr Hinweise. Es ist aber nach wie vor schwierig, die Vorteile bestimmter Ernährungsmuster oder Lebensmittel eindeutig zu beweisen. So lautet das Fazit einer Übersichtsarbeit des „European College of Neuropsychopharmacology“ (ECNP), für die zahlreiche Studien zu diesem Thema ausgewertet wurden.

„Wir haben festgestellt, dass es immer mehr Belege für einen Zusammenhang zwischen einer schlechten Ernährung und der Verschlimmerung von psychischen Störungen wie Angst und Depression gibt,“ erklärt Erstautorin Suzanne Dickson von der Göteborg Universität in Schweden. So kann ein Vitamin-B12-Mangel zu Müdigkeit, Gedächtnisstörungen und einer ausgeprägten Niedergeschlagenheit führen.

Eine mediterrane Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Olivenöl ist, bietet nach jetzigem Stand der Wissenschaft einen gewissen Schutz vor Angst und Depression. Im Gegensatz dazu ist die Datenlage zu einzelnen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungen im Allgemeinen nicht verlässlich genug, meinen die Experten.

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Wenn Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) viel raffinierten Zucker aufnehmen, scheint sich die Hyperaktivität zu verstärken, während sich der Verzehr von mehr frischem Obst und Gemüse positiv auswirkt. Die Studien reichen jedoch nicht aus, um Langzeitwirkungen abzuschätzen. Es spricht viel dafür, dass die Ernährung im Mutterleib und im frühen Alter einen deutlichen Effekt auf die Gehirnfunktion im späteren Leben hat. „Bei gesunden Erwachsenen sind die Auswirkungen der Ernährung auf die psychische Gesundheit vergleichsweise gering“, erklärt Dickson. Feine Unterschiede im Stoffwechsel können dazu führen, dass manche Menschen besser oder schlechter auf eine Ernährungsumstellung reagieren.

Aufbau, Struktur und Funktion des Gehirns sind von der Verfügbarkeit geeigneter Nährstoffe abhängig, erklären die Wissenschaftler in dem Beitrag. Daher liegt es nahe, dass die Nahrungsqualität neben vielen weiteren Faktoren zur mentalen Gesundheit beiträgt. Die Forschungen auf diesem Gebiet stehen noch am Anfang. In weiteren Studien sollen die langfristigen Auswirkungen der täglichen Ernährung auf Stimmung und Stressanfälligkeit untersucht werden, um fundierte Ernährungsempfehlungen geben zu können. Bislang ist nicht klar, über welche Mechanismen die Ernährung die Psyche beeinflussen kann.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Quelle: European Neuropsychopharmacology; Bd. 29, Nr. 12, S. 1321-1332, 2019; European College of Neuropsychopharmacology, Pressemeldung vom 3. Januar 2020

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.euroneuro.2019.10.011

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-und-depression-34759.html

Beitrag „Ernährung und Depressionen“ in der BZfE-Fachzeitschrift
„Ernährung im Fokus“, Ausgabe 1/2019, Bestell-Nr. 5981, Preis: 4,50 Euro
www.ble-medienservice.de

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

After Diet

Dauerhaft schlank bleiben. Orientierung im Ernährungsdschungel.

Mit diesem Ratgeber setzt Anne Hild auf Aufklärung: Wie schaffen wir es dauerhaft unser Gewicht zu halten? Sei es nach einer Diät oder während der Wechseljahre. Wie lässt sich der Jo-Jo-Effekt erklären und wie können wir ihm Einhalt gebieten? In kurzer und prägnanter Form veranschaulicht die Autorin einschlägige Prozesse unseres Stoffwechsels, erläutert die Wirkungsweise bestimmter Nährstoffe und bedient sich dabei neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Sie erläutert, wie etwa Diabetes oder Fettleibigkeit entstehen und stellt heraus, inwiefern ein nicht ausbalanciertes Hormonsystem ein schwerwiegender Grund für Übergewicht sein kann. Oder, warum wir laut moderner Ernährungspyramide den Konsum der geliebten Kohlehydrate besser einschränken sollten. Außerdem zeigt sie auf, wie u.a. das Unterbewusstsein unser Verhalten, Denken und unsere Gewohnheiten sowie unsere gefühls- und körperlichen Reaktionen steuert und somit auch großen Einfluss auf unsere Ernährung hat.

Darüber hinaus lässt uns die Autorin an ihren eigenen Erfahrungen mit Diäten teilhaben und verrät, wie sie es inzwischen schafft, dauerhaft schlank zu bleiben. Sie nimmt uns mit auf eine Reise zu diversen Spitzenköchen, die im Interview über ihren Werdegang berichten und sich ganz praktisch im ausführlichen Rezeptteil einbringen. Dieses Buch ist informativ und macht Lust, die zahlreichen Tipps und Tricks gleich auszuprobieren. Dass es so undogmatisch daherkommt und die Leserinnen und Leser zu keiner bestimmten Ernährungsweise missionieren will, macht es umso wertvoller.

Auch als reines Rezeptbuch ein Knüller! After Diet bietet DAS Konzept, um das Wunschgewicht zu halten – unabhängig davon, welche Diät zuvor gemacht wurde.

Über die Autorin:
Anne Hild ist ausgebildete Heilpraktikerin und klassische Homöopathin. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Bedeutung und Wirkung der Hormone auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ihre Bücher zur „hCG Diät“ sind innerhalb weniger Monate zu Bestsellern geworden und haben sich über 400.000 Mal verkauft. Anne Hild betreibt unter www.hormony.de ein Internetportal zum Thema natürliche Gesundheit.

Über das Buch:
Anne Hild
After Diet
Dauerhaft schlank bleiben
328 Seiten, 18,00€
ISBN: 978-3-95883-446-0

Das Buch genauer ansehen: After Diet: Dauerhaft schlank bleiben

Wie das Gold (lat. Aurum) der Alchemisten, das dem Verlag seinen Namen gab, steht das Aurum-Programm für bleibende Werte und Veränderung. Unser Anliegen ist, verschiedene Weisheitstraditionen, wie christliche Mystik, Buddhismus und alte fernöstliche sowie westlichen Lehren, zu interpretieren und in frischer, undogmatischer Art zugänglich zu machen, um Ihnen Inspiration für Ihre ganz persönliche Suche und Ihren individuellen Weg zu sein. Neben spirituellen Büchern finden Sie eine Reihe zum Thema Hormontherapie (Anne Hild) sowie Titel zum Thema ganzheitlichen Gesundheit – Schwerpunkte sind chinesische Medizin, indisches Ayurveda, Yoga und alternative, europäische Entwicklungen. Bücher über Kreativität zeigen außerdem, wie wir unsere Schöpferkraft freisetzen, in den Alltag integrieren und als ganz natürlichen Teil unserer Spiritualität erleben.

* Die Kamphausen Media GmbH mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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