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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Immunsystem stärken

Tipps in „Ernährung im Fokus“

Ausgewogen essen und trinken, regelmäßig bewegen sowie Entspannung und ausreichend Schlaf – das reicht für die meisten Menschen aus, um ihr Immunsystem in der winterlichen Erkältungszeit zu unterstützen. Kurz gesagt: Ein gesunder Lebensstil. Dazu trägt insbesondere eine pflanzenbetonte Kost mit reichlich Gemüse, Früchten, Kräutern und Gewürzen mit ihren immunstärkenden Inhaltsstoffen bei. Ernährungswissenschaftlerin Ruth Rösch gibt in der Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ des Bundesinformationszentrums für Ernährung (BZfE) Tipps, wie das gelingen kann.

Täglich fünf Portionen Gemüse und Obst, möglichst frisch, dazu hochwertige Pflanzenöle, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze. Beeren in einem Getreidebrei oder Porridge liefern besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe, die gesundheitsfördernd und antimikrobiell wirken. Je dunkler die Beeren, desto mehr Anthocyane sind enthalten.

Grüne Blattgemüse, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse, je nach Verträglichkeit mit Zwiebeln und Knoblauch, gehören ebenfalls zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Sie liefern Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem Eisen und Zink spielen eine wichtige Rolle für unser Immunsystem. Gute Lieferanten sind neben Fleisch und Fleischwaren, zum Beispiel Amaranth, Bulgur, Hafer, Hirse und verschiedene Bohnenarten. Deftige Suppen und Eintöpfe dürfen gut gewürzt sein. Kurkuma, Gewürznelken, Zimt, Koriander, Ingwer und schwarzer Pfeffer gehören zu den ältesten Gewürzen. Sie enthalten antibakterielle und entzündungshemmende Inhaltsstoffe und dürfen reichlich verwendet werden. Auch Thymian mit seinem Inhaltsstoff Thymol wirkt antiseptisch, antioxidativ und entzündungshemmend.

Kupfer, Selen, Vitamin E und Zink – ebenfalls unerlässlich für ein gutes Immunsystem – sind in Nüssen und Samen enthalten. Als Snack zwischendurch oder zur Abwechslung im Müsli und Salat liefern sie außerdem noch wertvolle Fettsäuren.

Gesundheitsfördernd sind auch probiotische Lebensmittel wie Sauerkraut, Joghurt, Kefir, Kimchi oder Kombucha. Die darin enthaltenen lebenden Mikroorganismen wirken sich positiv auf das Mikrobiom im Darm aus. Probiotika müssen also keineswegs als Supplemente aufgenommen, sondern können ohne weiteres in einen abwechslungsreichen Speiseplan eingebaut werden.

Neben Essen und Trinken unterstützen Sport und Bewegung sowie ausreichende Entspannung und Schlaf unser Immunsystem. Bewegung regt die Vermehrung von Immunzellen an. Im Schlaf regeneriert der Körper.

Nicht ein einziges Lebensmittel liefert die für uns wichtigen Nährstoffe und gesundheitsfördernden Substanzen, sondern es ist die Gesamtheit der pflanzlichen und tierischen Lebensmittel -und natürlich unser Lebensstil, die dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. So bleiben wir leichter gesund.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Der Beitrag „Einfach ein gutes Immunsystem!“ ist erschienen in der BZfE-Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“, Ausgabe 04/2021. Er steht außerdem auf https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ als kostenfreier Download zur Verfügung

Die BZfE-Fachzeitschrift Ernährung können Sie auch im Abo erhalten. Bestell-Nr. 9104 auf www.ble-medienservice.de

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden

Deichmanns Aue 29

53179 Bonn

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Redaktion:

Harald Seitz, BLE

Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Abnehmen ist (auch) Kopfsache

In kleinen Schritten zum Ziel

Nach dem Schlemmen an den Feiertagen kann der Blick auf die Waage frustrieren. Viele möchten sich im neuen Jahr gesünder ernähren, mehr Sport treiben und den überflüssigen Kilos den Kampf ansagen. Häufig sind die guten Vorsätze nach wenigen Wochen aber schon wieder Geschichte. Eine positive Einstellung hilft dabei, die gesetzten Ziele mit Freude zu erreichen.

Jeder hat ein persönliches Wohlfühlgewicht. Dabei ist es wichtiger, sich fit und gesund zu fühlen als einem unerreichbaren Schlankheitsideal nachzueifern. Mit der richtigen Denkweise, auch „Mindset“ genannt, kann eine Gewichtsabnahme leichter gelingen. Dazu gehört eine starke Motivation. Ganz wichtig: Machen Sie sich bewusst, warum Sie an Gewicht verlieren wollen und welche positiven Emotionen Sie mit dem Erreichen des Ziels verbinden. Das kann motivieren, wenn sich der innere Schweinehund meldet und mit der Zeit Zweifel aufkommen.

Wer seine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verändern möchte, braucht konkrete und realistische Ziele. So lässt sich eine Gewichtsabnahme am besten stufenweise erreichen: Etwas abnehmen, das neue Gewicht halten und wieder abnehmen. Wer 500 Kilokalorien pro Tag einspart, nimmt etwa 500 g Gewicht pro Woche ab. Eine Gewichtsabnahme von ein bis zwei Kilogramm pro Monat ist somit gut machbar. Es hilft, sich die individuellen Ziele aufzuschreiben, um sie nicht aus den Augen zu verlieren.

Ein wichtiger Punkt ist, sich schlechte Gewohnheiten bewusst zu machen und durch gesunde Verhaltensweisen zu ersetzen. So essen wir häufig aus Gewohnheit, Frust oder Langeweile. Ein erster Schritt kann sein, im Alltag achtsamer zu sein und Ablenkungen bei den Mahlzeiten zu vermeiden. Statt mit einem Stück Schokolade kann man sich auch mit einem guten Buch oder einem Spaziergang an der frischen Luft etwas Gutes tun. Nicht Kalorienzählen und Verzicht, sondern der Genuss sollte an erster Stelle stehen. Neue Rezepte können da helfen oder Lieblingsgerichte kalorienärmer zubereiten.

Über viele Jahre hinweg erlernte Gewohnheiten lösen sich nicht von heute auf morgen auf. Man sollte daher nicht zu streng zu sich selbst sein. Mit etwas Geduld werden auch neue Verhaltensweisen zur Gewohnheit, sodass die Pfunde ab einem bestimmten Zeitpunkt wie von selbst purzeln. Das Wichtige ist, am Ball zu bleiben und sich selbst nicht zu überfordern. Und wer ein Etappenziel erreicht hat, darf seine Erfolge auch feiern. Richten Sie den Fokus auf die positiven Dinge – dann fällt das Abnehmen leichter.

Tipps, wie es gelingen kann, dauerhaft abzunehmen gibt es von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung: https://www.in-form.de/wissen/gesundes-abnehmen/

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/genussvoll-kalorien-sparen/

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“, Bestell-Nr. 1637, 2,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1637/genussvoll-kalorien-sparen

www.in-form.de/materialien/kompass-ernaehrung/einfach-leichter-essen-mit-genuss-und-ohne-hunger/

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Fleischarme Kost

Studie bewertet Vor- und Nachteile

Eine fleischarme Kost ist gut für Gesundheit, Umwelt und Tierwohl. Allerdings können die Auswirkungen je nach Lebensmittelwahl sehr unterschiedlich sein, hat eine Studie der Universität Bonn gezeigt.

Was wir essen, hat Folgen für das Klima. Weltweit wird mehr als ein Viertel der menschlichen Treibhausgasemissionen durch unsere Ernährung verursacht, wobei die Nutztierhaltung einen großen Anteil einnimmt. Gleichzeitig wirkt sich die Lebensmittelwahl aber auch auf unsere Gesundheit und das Tierwohl aus.

Um die Hintergründe näher zu beleuchten, haben die Forschenden eine typisch westliche Ernährung als Referenzkost mit drei alternativen fleischarmen oder fleischlosen Ernährungsweisen verglichen. Dabei handelte es sich um eine Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse, eine Mittelmeerkost mit mehr Fisch und eine vegane Ernährung. Mit Hilfe von verschiedenen Datenbanken wurden die jeweiligen Auswirkungen auf Gesundheit und Umweltaspekte wie Treibhausgasemissionen und Wasserverbrauch entlang der gesamten Lebensmittelkette beurteilt. Um den Effekt auf das Tierwohl einzuschätzen, wurde unter anderem berechnet, wie viele Tiere durch den Konsum ihr Leben verlieren und unter welchen Bedingungen sie gehalten werden.

Aus der „One-Health“-Perspektive stehen die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt in einem engen Zusammenhang. Jede der drei alternativen Ernährungsweisen war aus dieser Perspektive insgesamt nachhaltiger als eine typisch westliche Kost, aber nicht unter jedem Aspekt. Besonders vorteilhaft war eine vegane Ernährung. So waren die Folgen für den Klimawandel um mehr als die Hälfte reduziert. Allerdings ist die Erzeugung der pflanzlichen Lebensmittel mit einem erhöhten Wasserverbrauch verbunden (plus 80 %).

Die Mittelmeerernährung ist wie die vegane Kost gut für die Gesundheit. Aufgrund des erhöhten Anteils an Nüssen und Gemüse besteht aber ein erhöhter Wasserbedarf (plus 28 %). Wird das konsumierte Fleisch vollkommen durch Fisch und Meeresfrüchte ersetzt, ist der negative Effekt auf das Tierwohl sehr hoch. Das liegt vor allem daran, dass aufgrund der geringen Größe von Fischen mehr Individuen unter dieser Ernährungsform leiden. Bei einem erhöhten Honigverzehr müssen Bienenvölker intensiver bewirtschaftet werden. Das verkürzt die Lebensdauer der Insekten, ist in der Zeitschrift „Science of The Total Environment“ zu lesen.

Im Vergleich zu einer typisch westlichen Ernährung kann auch eine ausgewogene Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse und einem moderaten Fleischkonsum in vielen Aspekten punkten. Die Forschenden raten, den Eiweißbedarf insgesamt weniger aus tierischen Quellen zu decken und weniger Fertigprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel zu essen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-bonn.de

https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2021.151437

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/nachhaltige-ernaehrung/

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/

Heft „Mein Essen – Unser Klima“, Bestell-Nr. 1577, kostenlos, www.ble-medienservice.de/1577/mein-essen-unser-klima

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Ernährungswissen in Einfacher Sprache

Angebot auf www.bzfe.de wird ausgebaut

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet in einem separaten Bereich auf seiner Website ein breites Angebot an Ernährungswissen in Einfacher Sprache an: www.bzfe.de/einfache-sprache.

Hier sind Informationen und praktische Hinweise rund um das Thema Ernährung sprachlich einfacher aufbereitet, für Menschen, die Deutsch lernen oder Schwierigkeiten mit der Schrift haben. Die Texte und Sätze sind kürzer, haben einen klaren Aufbau und enthalten weniger Fremdwörter oder Fachbegriffe. So können sich alle schnell und unkompliziert über Ernährungsthemen informieren – egal wie gut man lesen kann. Alle Artikel-Inhalte stehen zusätzlich als Hörfassung bereit. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert und enthält Informationen aus den Bereichen:

Einkaufen

Kochen und Aufbewahren

Gut essen

Familie

Zuletzt erschienen ist ein Artikel mit hilfreichen Tipps dazu, wie die Aufnahme von Zucker, ungünstigen Fetten und Salz reduziert werden kann. Es wird erklärt, woran sich weniger gesunde Lebensmittel erkennen lassen und wie man ganz leicht gesunde Alternativen selbst herstellen kann.

Alles Wissenswerte zu Linsen, Erbsen & Co. bietet der Artikel über Hülsenfrüchte. Kompakte Informationen über die vielen Vorteile von Hülsenfrüchten, Zubereitungshinweise und die Vorstellung der Produktvielfalt lassen die Leserinnen und Leser wortwörtlich über den Tellerrand schauen.

Speziell für Eltern sind die Empfehlungen zur Zahngesundheit bei Babys und Kindern gedacht: Bereits von Geburt an, können die Zähne vor Karies geschützt werden.

Mit dem Angebot in Einfacher Sprache möchte das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) möglichst vielen Menschen den Zugang zu relevanten, sicheren und aktuellen Informationen zu Ernährungsthemen ermöglichen – für einen gesundheitsbewussten und nachhaltigeren Lebensstil.

Der Bereich Einfache Sprache richtet sich gezielt an Menschen, die Deutsch lernen oder weniger gut lesen und schreiben können. Somit ist das Angebot auch für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Fachbereichen Erwachsenenbildung, Integration, Inklusion, Sozialarbeit und Engagement gedacht.

Unterstützt wird das Projekt von der Agentur Einfache Sprache Bonn, die sich auf Einfache Sprache spezialisiert hat und derzeit als Mitglied des „DIN-Arbeitskreis Einfache Sprache“ daran arbeitet, eine DIN-Norm für Einfache Sprache zu entwickeln (DIN-8581-1).

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/einfache-sprache

www.bzfe.de/einfache-sprache/kochen-aufbewahren/weniger-zucker-fette-und-salz

www.bzfe.de/einfache-sprache/kochen-aufbewahren/huelsenfruechte

www.bzfe.de/einfache-sprache/familie/kinderzaehne-vor-karies-schuetzen

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Gesundheit beginnt im Darm

Neue Ausgabe „Kompass Ernährung“ erschienen

Was hat der Darm mit unserem Immunsystem zu tun und was unsere Ernährung mit dem Darm? Mikrobiom heißt das Stichwort: Das ist eine Lebensgemeinschaft aus „guten“ und „bösen“ Bakterien im Darm, die bei jedem Menschen einzigartig ist. Die neue Ausgabe des kostenfreien Verbrauchermagazins „Kompass Ernährung“ gibt einen spannenden Einblick in die Welt des Mikrobioms.

Im Gegensatz zum individuellen Fingerabdruck eines Menschen ist das Mikrobiom ein dynamisches System. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Gemüse und Vollkornbrot, fermentierte Produkte wie Sauerkraut und Joghurt füttern die erwünschten Darmbakterien. Die vermehren sich und drängen so gleichzeitig krankmachende Bakterien zurück. Das ist gut für die Verdauung und kann einer ganzen Reihe von Erkrankungen vorbeugen.

Doch was, wenn Ballaststoffe nicht vertragen werden oder die Ideen für leckere Gemüsegerichte fehlen? Neben unterhaltsam verpackter, verständlich erklärter Theorie liefert der neue „Kompass Ernährung“ viele Ideen für einen gesunden Darm. Leckere Rezepte mit Kürbis, Sauerkraut und Rote Bete plus Vollkorngetreide und wärmenden Gewürzen, zum Beispiel. Außerdem jede Menge Tipps für eine „bauchfreundliche“ Lebensmittelauswahl. Dazu gehören bekömmliche Gemüsearten wie Karotten und Tomaten. Kleine Portionen Obst in Kombination mit einem Milchprodukt. Vollkornbrote aus fein gemahlenem Getreide, deren Teig lange reifen durfte. Aber auch ausreichendes Trinken, Zeit zum Genießen und eine gute Mischung aus Bewegung und Entspannung sind wichtig für ein gutes Bauchgefühl. Dabei kommt es darauf an, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und den persönlichen Rhythmus zu finden. Auch dazu liefert der neue „Kompass Ernährung“ hilfreiche Anregungen, die sich sofort umsetzen lassen.

Die neue Ausgabe gibt es als barrierefreie PDF zum Herunterladen unter https://www.in-form.de/kompass-ernaehrung/. Die gedruckte Version können Sie kostenfrei bestellen: Bitte senden Sie dazu eine E-Mail mit Ihrer Adresse an kompass-ernaehrung@bmel.bund.de und geben Sie an, wie viele Exemplare pro Ausgabe Sie erhalten möchten.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Herausgeber des an Verbraucherinnen und Verbraucher gerichteten Magazins „Kompass Ernährung“ ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das redaktionell vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) betreute Magazin erscheint dreimal jährlich.

Mikrobiom und Ernährung:

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom/

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Corona fördert nachhaltigen Konsum

Marken können Märkte verändern

Die Corona-Krise wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Ein Punkt ist, dass derzeit über 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher dauerhaft ihr Konsumverhalten verändern. Gleichzeitig hat die Markentreue mit 41 Prozent den bisher niedrigsten Stand erreicht, zeigt eine Untersuchung des Marktforschungsinstitut GfK und der Serviceplan Group.

Offenbar passt sich der individuelle Konsum an die sich wandelnden Wertevorstellungen an. Früher dienten Marken häufig der Selbstinszenierung. Sie sollten den Spaßfaktor erhöhen oder praktisch und bequem sein. Heute sind den Menschen Werte wie Geborgenheit und Nachhaltigkeit, aber auch Vertrauen und Regionalität wichtiger geworden. Umweltbewusstsein sowie soziale und gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen beeinflussen immer häufiger die Kaufentscheidung. Diese Trends spiegeln sich laut GfK in einer starken Verschiebung der Marktanteile von Marken wider, die im Zeitraum der Corona-Pandemie bei knapp 33 Prozent lag. Außerdem hat die Krise den Trend zur sinkenden Markenloyalität verstärkt. Heute bleiben 41 Prozent einer Marke treu, während es Ende der 1980er Jahre noch über 70 Prozent waren.

Verbraucherinnen und Verbraucher können durch einen bewussten Einkauf den Markt verändern. Denn die Nachfrage bestimmt das Angebot. Aber auch Marken können Konsummuster und Märkte transformieren. Eine Nachhaltigkeitsmarke braucht dazu eine starke Identität, erklärt Carsten Baumgarth, Professor für Markenführung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Nur wenn die Werte tatsächlich gelebt würden und sich in der Unternehmenskultur widerspiegelten, sei die Marke glaubwürdig. Ein weiterer Punkt ist eine gute Kommunikation.

Da sich Nachhaltigkeit weder vor noch nach dem Kauf prüfen lässt, spielt Vertrauen dabei eine große Rolle. Das kann zum Beispiel durch unabhängige Siegel, Zertifizierungen und eine hohe Transparenz entstehen. Nicht zuletzt muss die Marke auch emotional begeistern, um bei der Kundschaft anzukommen. Wenn diese Punkte stimmen, könnten starke Nachhaltigkeitsmarken sogar Konsumbedürfnisse verändern, meint Baumgarth. Dann würden auch Wettbewerber ihre Strategien und Marktangebote anpassen, sodass der Markt insgesamt nachhaltiger werden kann. Die Zukunft wird zeigen, ob sich die beobachteten Tendenzen zu mehr Nachhaltigkeit fortsetzen und wir auch nach dem Krisenmodus bewusster konsumieren werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB)

https://vhbonline.org/vhb-experts

www.serviceplan.com/content/dam/shared-content/news/mediaplus/marken-roadshow-2021/MRS-Resümee_26082021_Deutschland.pdf

Informationen vom BZfE:

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/

Unterrichtsmaterial „Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?“, Bestell-Nr. 3659, Preis: 4,50 Euro, https://www.ble-medienservice.de/3659/was-hat-mein-essen-mit-dem-klima-zu-tun

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Überwiegend pflanzliche Ernährung

Nachhaltig, gesund und auch preiswerter?

In Industrieländern können Verbraucher offenbar viel Geld sparen, wenn sie sich überwiegend pflanzlich mit viel Vollkorn und Hülsenfrüchten ernähren. Die Lebensmittelkosten ließen sich um bis zu ein Drittel senken, lautet das Resultat einer britischen Untersuchung.

Für ihre Modellierungsstudie berechneten die Wissenschaftler der Universität Oxford anhand aktueller Lebensmittelpreise für 150 Länder die Kosten einer gesunden und nachhaltigen Ernährung. Es wurden sieben verschiedene Ernährungsformen ausgewählt, darunter eine ausgewogen flexitarische, pescetarische, vegetarische und vegane Ernährungsweise und an die landestypischen Bedingungen angepasst. Flexitarier essen nur gelegentlich Fleisch, während Pescetarier auf Fleisch, aber nicht auf Fisch verzichten.

In Ländern mit hohem bis mittlerem Einkommen sind gesunde und nachhaltige Ernährungsmuster im Vergleich zur derzeit üblichen Ernährungsweise durchschnittlich um 22 bis 34 Prozent preiswerter. Am wenigsten wird das Portemonnaie durch eine vegane oder eine vegetarische Ernährung mit reichlich Vollkorn und Hülsenfrüchten belastet. Eine flexitarische Kost mit wenig Fleisch und Milchprodukten senkt die Ausgaben um bis zu 14 Prozent, so die Berechnungen. Pescetarier, die Fisch aus nachhaltiger Aquakultur und reichlich Obst und Gemüse essen, haben dagegen um zwei Prozent höhere Lebensmittelkosten. Das liegt an den hohen Preisen für Fisch. Die Wissenschaftler geben zu bedenken, dass stark verarbeitete Produkte wie Fleischersatz sowie Speisen von Restaurants oder Lieferdiensten nicht in die Berechnungen einbezogen wurden.

In ärmeren Ländern, etwa auf dem indischen Subkontinent oder in Afrika südlich der Sahara sieht die Lage dagegen anders aus. Eine gesunde und nachhaltige Ernährung wäre zwar bis zu ein Viertel günstiger als eine typische westliche Kost, aber immer noch mindestens 18 bis 29 Prozent teurer als die dort übliche Ernährungsweise.

Eine gesunde und nachhaltige Ernährung könnte in zehn Jahren überall auf der Welt und für jeden erschwinglich sein, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „The Lancet Planetary Health“. Dafür müsste aber insbesondere in ärmeren Ländern ein sozioökonomischer Wandel stattfinden, der mit weniger Verschwendung und gesundheits- und klimabewussten Preisen für Lebensmittel verbunden ist. Weitere Studien sind jedoch erforderlich, um die Resultate zu untermauern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

The Lancet Planetary Health, Bd. 5, Nr. 11, e797-e807, 2021 (DOI: https://doi.org/10.1016/S2542-5196(21)00251-5)

Orientierung für den Einkauf: Gesund, nachhaltig und preiswert?

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/gesund-nachhaltig-und-preiswert/

Unterrichtsmaterial „Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?“, Bestell-Nr. 3659, Preis: 4,50 Euro, https://www.ble-medienservice.de/3659/was-hat-mein-essen-mit-dem-klima-zu-tun

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Adipositas: Immer mehr Hochbetagte übergewichtig

Gesundheitsprobleme und eingeschränkte Lebensqualität

Immer mehr Deutsche leiden an Adipositas. Vor allem im höheren Alter steigt die Zahl der Betroffenen an, hat eine aktuelle Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung aufgedeckt. Die Untersuchung basiert auf Daten gesetzlich Krankenversicherter, die im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2018 mindestens einen Arztkontakt hatten.

In Deutschland ist knapp ein Viertel der Erwachsenen stark übergewichtig, was zahlreiche Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden zur Folge haben kann. Im Jahr 2009 erhielten 9,2 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten (Männer 7,3 %, Frauen: 10,8 %) die Diagnose Adipositas, während es im Jahr 2018 bereits 11,2 Prozent waren (Männer 9,5 %, Frauen 12,7 %). Das entspricht einem Plus von 22 Prozent (Männer 30 %, Frauen 19 %). Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Betroffenen. Besonders deutlich war die Entwicklung bei Hochbetagten. Bei den 85- bis 89-Jährigen lag der Anstieg sogar bei 80 Prozent: Bei Frauen erhöhte sich der Anteil von 8,3 auf 14,8 Prozent, bei Männern von 6,4 auf 12,9 Prozent.

Dagegen stieg die Diagnosehäufigkeit bei Kindern und Jugendlichen weniger stark an. Im Jahr 2018 wurde bei 4,6 Prozent der Mädchen und 4,7 Prozent der Jungen im Alter von 3 bis 17 Jahren ein starkes Übergewicht festgestellt. Das entspricht einem Plus von 8 Prozent bei Mädchen (2009: 4,3 %) und 15 Prozent bei Jungen (2009: 4,1 %). In einigen Altersgruppen haben sich seit Anfang des Jahrtausends die Werte sogar stabilisiert oder sind leicht zurückgegangen – etwa im Vorschulalter.

Übergewicht und Adipositas sind ein wachsendes Gesundheitsproblem. Offenbar gewinnt es in den letzten Lebensjahren an Bedeutung und kann neben anderen Faktoren für eine eingeschränkte Lebensqualität im hohen Alter verantwortlich sein. Die Autoren geben zu bedenken, dass bei Analysen mit Routinedaten die tatsächliche Häufigkeit oft noch unterschätzt wird. Die Zukunft wird zeigen, ob pandemiebedingt noch mehr Menschen eine Adipositas entwickeln.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.versorgungsatlas.de

Versorgungsatlas-Bericht Nr. 21/10: https://doi.org/10.20364/VA-21.10

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?

www.bzfe.de/bmi-rechner/

www.bzfe.de/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem/

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“, Bestell-Nr. 1637, Preis: 2,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1637/genussvoll-kalorien-sparen

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Lebensmittel mit Vitamin D

Viel hilft nicht viel

Viele Lebensmittel sind mit Vitamin D angereichert, obwohl die Hersteller dafür keine Genehmigung haben. So lautet das Fazit eines Marktchecks der Verbraucherzentralen. Das ist bedenklich, da eine zu hohe Vitamin-D-Aufnahme der Gesundheit schaden kann.

In Deutschland dürfen grundsätzlich nur Margarine und Streichfette mit Vitamin D angereichert werden. Hersteller anderer Lebensmittelgruppen müssen dafür erst einen Antrag stellen. Für viele Produkte ist eine Vitamin-D-Anreicherung nicht wünschenswert, da sie ein ungünstiges Nährstoffprofil haben oder von der Bevölkerung in sehr unterschiedlichen Mengen verzehrt werden. Seit einigen Jahren dürfen bestimmte Lebensmittel wie Pilze, Hefebrot und Milch mit UV-Strahlen behandelt werden, wodurch sich mehr Vitamin D bildet. Sie gelten als neuartige Lebensmittel und werden vor der Zulassung auf ihre Sicherheit geprüft.

Für den Marktcheck haben die Verbraucherzentralen 112 Vitamin D-angereicherte oder UV-behandelte Lebensmittel im Handel untersucht – darunter Getränke, Milch- und Milchersatzprodukte, Cerealien und Süßigkeiten. Davon dürften 68 Produkte laut Verbraucherzentrale nicht auf dem Markt sein, da sie keine Erlaubnis für die Vitamin-D-Anreicherung hatten (61 %). Bei zehn weiteren Erzeugnissen war die Lage nicht eindeutig. Bei 13 Produkten wurden die empfohlenen Höchstmengen überschritten (21 %). So enthielten mehr als die Hälfte der Milchprodukte mehr Vitamin D als die empfohlenen 1,5 μg pro 100 g. Bei einem Kinder-Müsli (7 μg) und einem Riegel für Schwangere (25 μg pro 100 g) wurde der Höchstwert für Cerealien überschritten. Margarine und Streichfette sowie UV-behandelte Champignons und Brote mit UV-behandelter Hefe entsprachen den Vorschriften (höchstens 7,5 bzw. 10 μg Vitamin D pro 100 g).

Vitamin D wird sowohl über die Ernährung zugeführt als auch durch Sonnenlicht in der Haut selbst gebildet. In den Wintermonaten ist die Versorgung in unseren Breiten nicht ideal. Aber auch zu viel Vitamin D kann dem Körper schaden und zu Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Nierenschäden führen. Die meisten Menschen brauchen keine angereicherten Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, erklären die Verbraucherzentralen gleichlautend mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und dem Bundeszentrum für Ernährung. Wer täglich einen Spaziergang macht, kann schon seine Vitamin-D-Versorgung verbessern. Das wertvolle Vitamin ist auch in Seefisch, Eiern und Pilzen enthalten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.verbraucherzentrale.de/

https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/vitamin-d/

Vitamin D – ein unterschätzter Mikronährstoff

https://www.bzfe.de/eifonline_vitamin_d_unterschaetzter_mikronaehrstoff.pdf

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DASH-Diät gegen „Herz unter Druck“

Nachhaltige Ernährungsumstellung und weniger Salz

Etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck (Hypertonie), laut Daten aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) des Robert Koch Instituts. In der höchsten untersuchten Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen sind es sogar drei von vier Erwachsenen. Etwa vier Millionen der Hypertoniker leiden daran, ohne es zu wissen – eine besorgniserregend hohe Dunkelziffer, so die Deutsche Herzstiftung. Denn Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Der Blutdruck wird in der Einheit „Millimeter Quecksilbersäule“ gemessen, abgekürzt mmHg. Die Messwerte werden stets paarweise angegeben. Dabei steht der höhere systolische Wert vorn und der niedrigere diastolische Wert hinten. Gemäß der Deutschen Hochdruckliga gelten Blutdruckwerte als

optimal, bei Werten unter 120/80 mmHg,

normal, bei Werten von 120-129/80-84 mmHg und als

noch normal, bei Werten von 130-139/85-89 mmHg.

Darüberhinausgehende Werte werden in unterschiedliche Bluthochdruck-Graden definiert. Unter dem Motto „Herz unter Druck“ wird vom 1. bis zum 30. November über Ursachen, Diagnose, Therapie und Gefahren des Bluthochdrucks für Herz und andere Organe informiert, so die Deutsche Herzstiftung. Generell können ausreichend Bewegung und eine langfristige Ernährungsumstellung dazu beitragen, erhöhte Blutdruckwerte zu senken. Bei letzterem sind Betroffene gut beraten, dem zu folgen, wofür es eine gute Evidenz gibt. Gut belegt ist die blutdrucksenkende Wirkung einer vornehmlich pflanzenbasierten Kost und der so genannten DASH-Diät, die die Deutsche Hochdruckliga empfiehlt. Die Abkürzung steht für „Dietary Approach to Stop Hypertension“, zu Deutsch: „Diätetischer Ansatz zum Stopp von Hochdruck“. DASH ist allerdings nicht als eine Diät über einen gewissen Zeitraum zu verstehen, sondern vielmehr als eine generelle nachhaltige Ernährungsumstellung.

Wichtig sei zum einen die Gewichtsreduktion auf einen Body Mass Index (BMI) von 20 bis 25 kg/m²; denn zwischen Übergewicht/Adipositas und Bluthochdruck besteht ein enger Zusammenhang. Pro Kilogramm Gewichtsabnahme könne der systolische Blutdruck um rund 1 mmHg reduziert werden. Ein weiterer Faktor ist die Elektrolytzufuhr. Natrium und Kalium wirken gegensätzlich: Eine erhöhte Natriumzufuhr – Natriumquelle Nummer eins ist Speisesalz – erhöht den Blutdruck, kaliumreiche Kost senkt ihn. Während die Kaliumzufuhr hierzulande kein relevantes Problem darstellt, sieht es beim Natrium anders aus: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schätzt die angemessene Zufuhr für Erwachsene auf 1,5 Gramm pro Tag. Gemäß der oben zitierten DEGS1-Studie sind es bei Frauen im Mittel jedoch rund 3,31 und bei Männern 3,94 Gramm pro Tag. Sechs Gramm Salz entsprechen bereits 2,4 Gramm Natrium. Auch wenn nicht alle Hypertoniker auf eine Kochsalzeinschränkung mit einer Blutdrucksenkung reagieren, ist es sinnvoll, die Ernährung sanft umzustellen und Salz zunehmend durch Kräuter und Gewürze zu ersetzen. Freilich darf man nicht übersehen, dass 75 bis 90 Prozent der täglichen Salzzufuhr aus verarbeiteten Lebensmitteln und dem Außer-Haus-Verzehr stammen. Hauptquellen sind Brot und Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte und Käse, Fertiggerichte und natürlich salziges Knabbergebäck. Es gibt jedoch in allen Produktgruppen auch salzarme Varianten.

Neben der Salzreduktion besteht der Speiseplan zum größten Teil aus Gemüse und Obst. Hinzu kommen magere Milchprodukte und Fisch sowie Vollkornprodukte. Bei Fetten sind pflanzliche Öle wie Oliven-, Raps- oder Nussöle zu bevorzugen. Einschränkungen gibt es bei zuckerreichen Lebensmitteln, Fertiggerichten, Alkohol sowie bei rotem Fleisch, gesättigten Fettensäuren, Gesamtfett und Cholesterin.

Auch wer nicht 100 Prozent an das Ideal der Dash-Diät herankommt profitiert, denn jede Verbesserung der Ernährungsweise ist mit einer Senkung des kardiovaskulären Risikos verbunden, wie eine US-Studie zeigt.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/einkauf-und-kennzeichnung/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung/

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Blutdruck_DZHK.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/hypertonie.pdf?__blob=publicationFile

www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/bluthochdruck/was-ist-bluthochdruck

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