Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Fußreflexzonenmassage – Das große Praxisbuch für Frauen

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Frauen haben häufig Beschwerden, die mit ihrem Zyklus und hormonellen Veränderungen zusammenhängen. Das Spektrum reicht von PMS, Kopf- und Regelschmerzen bis zu Osteoporose und Inkontinenz. Die Selbstbehandlung mit Fußreflexzonenmassage kann die Beschwerden lindern und schulmedizinische und naturheilkundliche Methoden unterstützen.

Die beiden erfahrenen Fußreflexzonen-Therapeutinnen Sigrid Sirocko und Sabine Neumann zeigen in dem Ratgeber „Fußreflexzonenmassage – Das große Praxisbuch für Frauen“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart), wie Betroffene Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren und Beschwerden lindern können. Sie arbeiten mit der erfolgreichen Methode Hanne-Marquardt-Fussreflex® und erklären anschaulich Schritt für Schritt, welche Reflexzonen wo zu finden sind und welche Grifftechniken angewendet werden können. Tipps aus der Pflanzenheilkunde und der Aromatherapie runden die Selbsttherapie ab.

Nach Hanne-Marquardt-Fussreflex® ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten finden in dem Ratgeber hilfreiche Anregungen für ihren Praxisalltag.

Das Buch: Sigrid Sirocko/Sabine Neumann. Fußreflexzonenmassage – Das große Praxisbuch für Frauen. Von Blasenentzündung bis Zyklusstörungen: Selbstheilungskräfte aktivieren und Beschwerden lindern. Nach der Methode Hanne-Marquardt-Fußreflex®. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 25,00 EUR [A] 25,70. EPUB EUR [D] 24,99 EUR [A] 24,99. ISBN Buch: 9783432119397. ISBN EPUB: 9783432119403

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorinnen:

Sigrid Sirocko ist Lehrtherapeutin für Hanne-Marquardt-Fussreflex® und arbeitet seit 1994 mit der Methode. Seit 1998 hat die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin eine niedergelassene Praxis in Wiesbaden mit dem Schwerpunkt Fußreflexzonen- und Phytotherapie. Sie leitet das Fußreflex-Zentrum Rhein-Main-Saar, ist zweite Vorsitzende im internationalen Lehrerverband für Reflexzonentherapie am Fuß, Schule Hanne Marquardt und arbeitet als Dozentin für Fußreflexzonentherapie an der hessischen Heilpraktiker-Schule Hochheim.

Sabine Neumann ist seit 1997 Fußreflexzonentherapeutin. In ihrer niedergelassenen Praxis „Wohlergehen“ in Bielefeld hat die Physiotherapeutin, sektorale Heilpraktikerin Phys sowie „Franklin-Methode® Faszien-Trainerin Becken“ sich auf den Schwerpunkt Füße spezialisiert.

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Aus dem Gleichgewicht - wie ein Schimmelpilz den Körper aus der Balance bringt

Aus dem Gleichgewicht – wie ein Schimmelpilz den Körper aus der Balance bringt

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse zu einer ganzheitlichen Betrachtung

Ein Einfluss von außen wirkt sich auf den gesamten Organismus aus. Die Auswirkungen hängen vom Zustand des Milieus ab. Eine Studie verdeutlicht es am Beispiel von Schimmelpilz. Die Bioresonanz-Redaktion fasst die Erkenntnisse zusammen.

Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zur unsichtbaren Bedrohung werden. Was bislang kaum bekannt war: Der Pilz verursacht nicht nur eine lokale Infektion. Er bringt das empfindliche Gleichgewicht ganzer biologischer Systeme ins Wanken – von der Lunge über den Darm bis in den Stoffwechsel.

Der Moment, in dem alles kippt

Wenn der Schimmelpilz auf ein geschwächtes Immunsystem trifft, gerät das Gleichgewicht im Lungenmikrobiom aus der Spur. Besonders auffällig: In der infizierten Lunge veränderten sich die Lebensbedingungen derart, dass sich anaerobe Bakterien, etwa Ligilactobacillus murinus, massiv ausbreiten können. Der Pilz verändert das Milieu – weniger Sauerstoff, mehr Nischen für neue Bewohner.

Die Studie zeigt: Die durch den Pilz ausgelöste Dysbalance beschränkt sich nicht auf die Lunge. Auch im Darm und sogar im Blut ließen sich Veränderungen nachweisen – sowohl im Mikrobiom als auch im Stoffwechselprofil. Das bedeutet: Wenn das Gleichgewicht an einem Ort kippt, wirkt sich das auf das ganze System aus.

(Quelle: Wenn Pilze den Atem rauben – Wie ein Schimmelpilz die Lunge aus dem Gleichgewicht bringt, Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Der Ansatz in der Ganzheitsmedizin und der Bioresonanz-Therapeuten

Die Forschungsergebnisse bestätigen, wie wichtig der ganzheitliche Ansatz für die Gesundheit und zum Krankheitsverständnis ist. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die Auswirkungen eines Einflusses, als auch zur Frage, in welchem ganzheitlichen Zustand der betroffene Organismus ist.

Für Bioresonanz-Therapeuten gilt dieser Ansatz als Grundlage der Bioresonanztherapie. Ihr Fokus liegt darauf, die Selbstregulation des gesamten Organismus energetisch zu unterstützen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert es am Beispiel der Bioresonanz nach Paul Schmidt in diesem Beitrag: Die Bioresonanz und die Sache mit der Regulation.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Der Flohsamen-Hype

Was kann der Ballaststoff wirklich?

Auf Tiktok und Instagram kommt man derzeit kaum an ihnen vorbei: Flohsamen – das „Wundermittel“ gegen Durchfall und Verstopfung. Wenn plötzlich ein altes Hausmittel so beliebt wird, dass die Regale im Handel leergefegt sind, darf man sich fragen, ob der Hype berechtigt ist.

Aber was sind Flohsamen überhaupt? Sie sind die Samen verschiedener Wegericharten, die ihren Namen daher haben, dass sie in Größe und Aussehen einem Floh ähneln. Die Pflanzen wachsen zwar auch in Deutschland, im Handel stammen die Samen jedoch meist aus Indien. Angeboten werden ganze Flohsamen und die gemahlenen Schalen.

Für die Wirkung sind vor allem die enthaltenen Ballaststoffe zuständig, die besonders in der Schale sitzen. Sie besteht zu rund 85 Prozent aus löslichen, schleimbildenden Ballaststoffen. Zum Vergleich: Weizenkleie enthält nur 12 Prozent lösliche Ballaststoffe. Die Ballaststoffe aus Flohsamen quellen sehr stark und nehmen etwa das zehnfache ihres Eigengewichts an Flüssigkeit auf. Mit genau dieser Eigenschaft können sie dabei helfen, den Stuhlgang zu normalisieren. So verfestigen die Ballaststoffe nicht nur zu dünnen Stuhl, sondern erhöhen auch bei Verstopfung das Stuhlvolumen und machen die Konsistenz weicher. Dadurch wird die Peristaltik (Darmbewegung) angeregt und die Darmtätigkeit normalisiert sich.

Eine größere Wirkung als ganze Flohsamen entfalten gemahlene Flohsamenschalen. Das liegt daran, dass die ganzen Samen den Verdauungstrakt oft unbeschadet überstehen und ihre quellende Wirkung nicht vollständig entfalten.

Wichtig für die gewünschte Wirkung ist die geeignete Menge und die richtige Einnahme. Üblich ist es, mit der Einnahme von einem Teelöffel gemahlener Flohsamenschalen in 200 Millilitern Wasser zu beginnen. Die Mischung sollte nicht zu lange stehen, denn die Samen quellen sehr schnell. Wenn Flohsamenschalen eingesetzt werden, sollten wegen des hohen Quellvermögens mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag getrunken werden. Mit der Zeit kann bei Bedarf die Tagesdosis auf zwei Teelöffel der Schalen gesteigert werden. Diese Menge reicht in der Regel aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Wie enorm wichtig die ausreichende Trinkmenge ist, zeigt sich darin, dass zu wenig Flüssigkeit im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen kann. Außerdem sollten Flohsamenschalen nicht im Liegen eingenommen werden, da die aufquellende Masse den Rachen verschließen kann. Auch eine Einnahme vor dem Schlafen ist nicht zu empfehlen, da nachts das Trinken fehlt und sich so die Wirkung nicht gut entfalten kann. Flohsamen können außerdem die Aufnahme anderer Stoffe verlangsamen, so dass es sinnvoll ist, Arzneimittel erst mit einem Abstand von einer halben bis zu einer ganzen Stunde einzunehmen.

Für die Ballaststoffe aus Flohsamen konnten neben der stuhlregulierenden Wirkung auch ein positiver Einfluss auf Blutzucker, Cholesterin- und Fettstoffwechsel sowie eine entzündungshemmende und reizlindernde Wirkung nachgewiesen werden. Außerdem sättigen sie gut. Werden sie richtig eingenommen, können Flohsamen also bei Verdauungsproblemen helfen und einen Beitrag zu einer höheren Ballaststoffaufnahme leisten. Allzu großen Heilsversprechen auf Social Media sollte man dennoch kritisch gegenüberstehen.

Julia Icking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Der Weg der Nahrung

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Eosinophile Ösophagitis – Der Ernährungsleitfaden

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Schmerzen hinter dem Brustbein, Übelkeit und Erbrechen: Solche Symptome können auf eine Eosinophile Ösophagitis (EoE) hinweisen. Bei dieser immunvermittelten Erkrankung ist die Speiseröhre durch eine Entzündung beeinträchtigt. Steht die Diagnose nach einer Endoskopie fest, gilt es, die passende Therapie zu wählen.

In dem Ratgeber „Eosinophile Ösophagitis – Der Ernährungsleitfaden“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart) stellen die Ernährungswissenschaftlerin Annika Woesler und die Fachärztin Dr. med. Johanna Keck die Ernährungstherapie mittels Eliminationsdiät vor. Betroffene finden hier eine konkrete Anleitung für die Vorbereitung und Durchführung der Diätphase sowie für die anschließende Wiedereinführung von Lebensmitteln. So können individuelle Trigger identifiziert und Medikamente reduziert werden, sobald die Ernährungstherapie anschlägt. Der Ratgeber enthält außerdem über 50 alltagstaugliche Rezepte, die komplett ohne die sechs Lebensmittelgruppen auskommen und individuell angepasst werden können.

Das Buch: Annika Woesler/Johanna Keck, Eosinophile Ösophagitis – Der Ernährungsleitfaden. Die 6-Food-Eliminationsdiät sicher durchführen – mit über 50 Rezepten. EoE verstehen: Ursachen, Diagnose, Therapie. (Partner-Link*)TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 25,00 EUR [A] 25,70. EPUB EUR [D] 24,99 EUR [A] 24,99. ISBN Buch: 9783432119755. ISBN EPUB: 9783432119762

Buchinhalte:

  • Wertvolle Praxistipps: Milch, Weizen, Ei, Soja, Nüsse, sowie Fisch und Meeresfrüchte in Lebensmitteln erkennen und meiden. Welche Ersatzprodukte wann sinnvoll sind und wie Betroffene ihre Vorratskammer am besten bestücken.
  • Den medizinischen Hintergrund kennen: Betroffene finden in dem Ratgeber den aktuellen Stand der Forschung zu der Erkrankung verständlich erklärt: Wie die Entzündung in der Speiseröhre entsteht und diese verändert, wie die Untersuchungen ablaufen und welche Behandlungsoptionen neben der Ernährungstherapie bestehen.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorinnen:

Annika Woesler ist Ernährungswissenschaftlerin M.Sc und unterstützt in ihrer Praxis Menschen mit individueller Ernährungstherapie. Die Schwerpunkte ihrer Beratung liegen im Bereich der gastrointestinalen Erkrankungen und der Beratung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern. Die Idee zu diesem Leitfaden ist aus der Praxis heraus entstanden. Betroffene benötigen viel Unterstützung, die manchmal über die einzelnen Beratungseinheiten hinausgeht. Der Leitfaden soll diese Lücke schließen.

Dr. med. Johanna Keck ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin / Kinder- und Jugendgastroenterologie. Als Ärztin begleitet sie Patient*innen und deren Familien bei Diagnostik und Therapie verschiedener chronischer Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, u.a. der eosinophilen Ösophagitis. Ihr besonderes Interesse liegt dabei im Bereich der medizinischen Ernährungstherapien und deren Umsetzung im Alltag. Eine verständliche Vermittlung von Wissen und Informationen ist für sie Grundlage eines Arzt-Patienten-Verhältnisses auf Augenhöhe.

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Selen braucht Kupfer - aus der Reihe: Hilft das überhaupt?

Selen braucht Kupfer – aus der Reihe: Hilft das überhaupt?

Neue Forschung enthüllt überraschende Partnerschaft zweier Spurenelemente

Was haben Kupfer und Selen gemeinsam? Mehr, als bisher gedacht – und die neuen Erkenntnisse könnten unser Verständnis von Ernährung, Gesundheit und Alterung grundlegend verändern.

Wissenschaftler der Universität Jena haben in einer aktuellen Studie eine bisher unbekannte Verbindung zwischen den beiden lebenswichtigen Spurenelementen aufgedeckt. Das Ergebnis: Kupfer beeinflusst direkt, wie viel Selen in unserer Leber gespeichert wird – einem zentralen Ort für die Verarbeitung und Weiterleitung dieses essentiellen Mikronährstoffs.

Selen ist für viele Funktionen im Körper unersetzlich – vom Immunsystem über die Schilddrüse bis hin zum Gehirn. In den Organismus gelangt es meist über tierische Produkte wie Fleisch, Eier oder Milch. Doch wie es dorthin kommt, wo es gebraucht wird, war bislang nicht vollständig verstanden. Jetzt zeigt sich: Der Transport des Selens – vor allem über das sogenannte Selenoprotein P – wird maßgeblich vom Kupferhaushalt beeinflusst.

Die Entdeckung basiert auf sorgfältigen Analysen von Zellkulturen sowie Modellen der Wilson-Krankheit – einer seltenen Störung im Kupferstoffwechsel. Steigt die Kupferkonzentration, erhöht sich auch der Selengehalt in der Leber. Ein überraschendes Zusammenspiel, das weitreichende Konsequenzen haben könnte.

(Quelle: Wie der Selen-Status reguliert wird, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Warum das wichtig ist?

Diese neuen Einsichten sind nicht nur für die biomedizinische Forschung ein Meilenstein – sie könnten auch Millionen von Menschen betreffen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Denn da pflanzliche Lebensmittel tendenziell weniger Selen enthalten, könnte ein gezieltes Verständnis der Kupfer-Selen-Balance neue Wege eröffnen, um den Bedarf auch ohne tierische Produkte zu decken.

Ein kleiner Baustein mit großer Wirkung:

Kupfer, lange Zeit eher stiller Mitspieler in der Welt der Mikronährstoffe, rückt nun ins Rampenlicht – als potenzieller Schlüssel zur optimalen Selenversorgung und vielleicht sogar zur Vorbeugung altersbedingter Erkrankungen.

Einmal mehr zeigt sich: In unserem Körper hängt alles mit allem zusammen – und manchmal liegt die Lösung großer Gesundheitsfragen in den kleinsten Details.

Mehr Interesse an solchen spannenden Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Den Ursachen für Übergewicht auf der Spur

Ernährung relevanter als Bewegung?

Für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas spielt in Industrieländern offenbar die Kalorienzufuhr eine weitaus größere Rolle als der Bewegungsmangel. Das lässt eine Studie der US-amerikanischen Duke University vermuten, für die Daten von rund 4.200 Erwachsenen aus sechs Kontinenten ausgewertet wurden.

Immer mehr Menschen leiden weltweit an Übergewicht oder Adipositas – vor allem in Industrieländern. Grundsätzlich entsteht ein zu hohes Körpergewicht, wenn mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht werden. Allerdings war bislang unklar, ob eine erhöhte Kalorienaufnahme oder ein zu geringer Energieverbrauch durch Bewegungsmangel für die Gewichtszunahme eine größere Bedeutung hat.

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben die Forschenden Energieverbrauch (insgesamt und durch körperliche Aktivität) und Körpergewicht (gemessen am Körperfettanteil und Körpermassenindex, BMI) von Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensstilen ausgewertet. Zur Einschätzung des wirtschaftlichen Hintergrunds im jeweiligen Land diente der „Human Development Index“ (HDI) der Vereinten Nationen, der etwa Faktoren wie Wohlstand und Bildung einbezieht.

Die Ergebnisse: Je höher die wirtschaftliche Entwicklung des Heimatlandes, desto höher waren BMI, Körperfettanteil und die geschätzte Kalorienaufnahme. In der Frage ob der Grund für vermehrtes Übergewicht eine zu hohe Energieaufnahme oder eine zu geringe Bewegung ist, wurde in der Studie beobachtet, dass Ernährung einen zehnmal größeren Anteil hat als Bewegung. Das spricht gegen die Annahme, dass vor allem der Bewegungsmangel für Übergewicht verantwortlich ist. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine kausalen Zusammenhänge nachweisen kann. Zudem lagen für die meisten Bevölkerungsgruppen keine detaillierten Ernährungsdaten vor.

„Gut zu wissen, dass „mach einfach ein bisschen mehr Sport“ offenbar nicht ausreicht, um Pfunde zu verlieren“, sagt Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung. „Wichtig ist, dass es bei Ernährung und Bewegung kein „Entweder-oder“ sein muss, sondern am besten beides Hand in Hand geht“. Außerdem hat tägliche körperliche Aktivität viele weitere gesundheitliche Vorteile – etwa für das seelische Wohlbefinden und die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie: Energy expenditure and obesity across the economic spectrum

Nationale Aktionsplan „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“: www.in-form.de

BZfE: Übergewicht und Adipositas in Deutschland: Massives gesellschaftliches Problem

BZfE: Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen nimmt weltweit zu

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Der Geburtscoach

Dr. med Wolf Lütje hat rund 60.000 Geburten betreut. Er war Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Krankenhaus Dritter Orden in München sowie Chefarzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Ev. Amalie Sieveking Krankenhauses in Hamburg. Und nun hat der „Geburtscoach“ (Partner-Link*) sein erstes Buch geschrieben: Für werdende Mütter.

Wie eine Frau ihr Kind gebären wird, ist unplanbar, nicht vorhersehbar und kaum kontrollierbar. Dennoch haben werdende Mütter ein großes Bedürfnis danach, sich optimal auf dieses Ereignis vorzubereiten. »So zahlreich die Angebote für Geburtsvorbereitungen allerdings auch sind: Es handelt sich in der Regel um ein Gruppensetting mit pauschalen Empfehlungen. Dieser Ratgeber ist der erste, dessen Konzept auf die ganz persönliche Geburtsvorbereitung und -planung von Schwangeren abzielt.«, sagt Dr. Lütje. Der Ratgeber legt eine intensive biografische Anamnese zugrunde, aus der sich dann die individuelle Beratung, die Wahl des Geburtsorts und die Art der Betreuung ergeben.

Dr. Wolf Lütje hilft mit seinem fokussierten und zielorientierten Buch, die Kluft zwischen Erwartung und Erleben zu schließen und für die werdende Mutter ein positives Geburtserlebnis zu erreichen.

Der Autor:

Dr. med Wolf Lütje, geboren 1957 in Hamburg, war über 17 Jahre Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Krankenhaus Dritter Orden in München, zuletzt als leitender Oberarzt; von 2004-2011 Chefarzt am Allgemeinen Krankenhaus Viersen. Seit Juli 2012 arbeitet er als Chefarzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus in Hamburg, das als erstes in Deutschland von WHO und Unicef mit dem Zertifikat »Babyfreundliches Krankenhaus« ausgezeichnet wurde; Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG e.V.). Er ist zudem Buchautor, Referent und mit Leidenschaft Vater.

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Blut im Wandel der Zeit - wie unser Blutsystem altert und Krankheiten vorbereitet

Blut im Wandel der Zeit – wie unser Blutsystem altert und Krankheiten vorbereitet

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Alterungsprozessen am Beispiel Blut

Forschende entdeckten neue Alterungsprozesse im Blutsystem. Die Bioresonanz-Redaktion fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht Schlussfolgerungen daraus.

Unser Blut zeigt schon früh Alterungsprozesse. Bereits ab dem 50. Lebensjahr beginnt das Reservoir an Blutstammzellen zu schrumpfen. Statt eines vielfältigen Pools von tausenden Stammzellen übernehmen einige wenige dominante Klone die Kontrolle – und mit ihnen steigt das Risiko für chronische Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Leukämie.

Forschenden gelang es erstmals, die „Stammbäume“ des Blutsystems bei Menschen und Mäusen lückenlos zu rekonstruieren – und dabei dramatische Erkenntnisse zu dokumentieren: Mit zunehmendem Alter übernehmen einige wenige Klone die Blutbildung. Die Vielfalt schwindet, das Risiko steigt.

Chronische Entzündung: das unterschätzte Altersrisiko

Diese dominante Klonbildung ist dabei mehr als nur eine biologische Kuriosität: Viele der überlebenden Klone zeigen eine Vorliebe für die Produktion sogenannter myeloischer Zellen – Immunzellen, die mit chronischen Entzündungen in Verbindung stehen. Ein Zustand, den Fachleute inzwischen „Inflammaging“ nennen – die stille Entzündung, die mit dem Alter kommt und unseren Körper angreifbar macht.

(Quelle: Wie Altern das Blutsystem von Menschen und Mäusen verändert, Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Der Blickwinkel aus ganzheitlicher Sicht

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, gerade im Alter eine aktive Gesundheitsvorsorge zu betreiben, um den Alterungsprozessen entgegenzuwirken. Dabei ist eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Alterungsprozesse aus den verschiedenen Blickwinkeln der klinischen Medizin, der Wissenschaft und der ganzheitlichen Medizin, bis hin zu Selbsthilfemaßnahme im Altern. In diesem Beitrag: Alterungsprozesse aus verschiedenen Blickwinkeln.

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Treffen wir wirklich jeden Tag 200 Ess-Entscheidungen?

Eine Zahl unter der wissenschaftlichen Lupe

In Publikationen, Medien und Gesundheitskampagnen kursiert seit etwa 20 Jahren die Zahl, dass Menschen am Tag mehr als 200 unbewusste Entscheidungen rund ums Essen treffen. Diese Zahl steht aus wissenschaftlicher Sicht aber auf wackeligen Füßen, beschreibt ein Artikel des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Dieser zeigt, wie fehlerhafte Berechnungen zu irreführenden Vorstellungen über das Essverhalten führen können.

Die Zahl 200 geht auf eine US-amerikanische Untersuchung aus dem Jahr 2007 zurück. Die 154 Teilnehmenden sollten einschätzen, wie viele Entscheidungen sie täglich über Essen und Trinken treffen. Der Durchschnitt lag bei 14 Entscheidungen. Des Weiteren sollten sie die Zahl der Entscheidungen bezüglich weiterer Faktoren einer Mahlzeit angeben, beispielsweise „wann“, „was“, „wie viel“, „wo“, „mit wem“. Multipliziert mit der protokollierten Anzahl der Mahlzeiten und Getränke ergab sich ein Mittelwert von 226 Entscheidungen pro Tag. Die immense Differenz zwischen 14 und 226 Entscheidungen wurden als „unbewusste“ oder „gedankenlose“ Entscheidungen interpretiert.

Die Forschenden des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung stellen diese Schlussfolgerung infrage. Sie führen die hohe Anzahl der geschätzten Entscheidungen auf den sogenannten Subadditivitäts-Effekt zurück. Demnach geben Menschen tendenziell höhere Häufigkeiten an, wenn sie einzelne Aspekte einer Frage separat einschätzen sollen. Die Forschenden kommen zu dem Schluss, dass die hohe Zahl an „unbewussten“ Ess-Entscheidungen keine empirische Realität widerspiegelt.

„Diese Zahl vermittelt ein verzerrtes Bild davon, wie Menschen Entscheidungen über ihre Nahrungsaufnahme treffen und wie viel Kontrolle sie darüber haben“, sagt Maria Almudena Claassen vom Forschungsteam. „Vereinfachte Botschaften wie diese lenken davon ab, dass Menschen durchaus in der Lage sind, bewusste und fundierte Entscheidungen in Bezug auf ihr Essen zu treffen.“

Wie lassen sich also Ess-Entscheidungen besser untersuchen? Die Forschenden plädieren dafür, solche Entscheidungen konkret und im jeweiligen Kontext zu betrachten: Was wird gegessen? Wie viel? Was wird vermieden? Wann? In welchem sozialen oder emotionalen Kontext? Entscheidungen über Essen sind nur im jeweiligen situativen Zusammenhang verständlich. Um ein realistisches Bild von Alltagsentscheidungen rund ums Essen zu gewinnen, sei eine Kombination aus qualitativen Beobachtungen, digitalen Tracking-Tools, Tagebuchstudien und interkultureller Forschung sinnvoll.

Zahlen wie die angeblichen 200 Ess-Entscheidungen am Tag sind nach Ansicht der Forschenden problematisch, da sie den Eindruck entstehen lassen, das eigene Essverhalten nicht selbst bestimmen zu können.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Artikel: The (mis-)measurement of food decisions

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung: Der Mythos von 200 täglichen Ess-Entscheidungen

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Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät, bekämpft sich der Körper selbst. Steife und schmerzende Gelenke, Schmerzen, Gewebs-Zerstörungen und Entzündungen am ganzen Körper sind die häufigsten Symptome von Autoimmunerkrankungen. Meist werden Medikamente gegen die Beschwerden verschrieben; die Ursachen zu behandeln ist deutlich schwieriger.

Dr. Ute Braun-Munzinger, Spezialistin für Naturheilkunde, TCM und Komplementärmedizin, zeigt in dem Ratgeber „Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart), wie hilfreich eine ganzheitliche Naturmedizin bei Rheuma und anderen Autoimmunerkrankungen ist und was Betroffene selbst gegen ihre Beschwerden tun können.

Das Buch: Dr. med. Ute Braun-Munzinger. Naturheilpraxis: Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen. Wirksame Therapien aus der Naturheilkunde – von altbewährt bis hochmodern. Wissen, was wirklich hilft: Die richtige Behandlung finden und die Selbstheilungskräfte aktivieren. (Partner-Link*)TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 24,00 EUR [A] 24,70. EPUB EUR [D] 23,99 EUR [A] 23,99. ISBN Buch: 9783432119670. ISBN EPUB: 9783432119687

Buchinhalte:

  • Ursachen verstehen: Wie funktioniert unser Immunsystem und welche Rolle spielt der Darm bei der Entstehung von rheumatischen Erkrankungen?
  • Wirkungsvolle Therapien: Die Autorin zeigt, wie naturheilkundliche Methoden die Schulmedizin optimal ergänzen können.
  • Schmerzen lindern: Die Lebensqualität mit Ernährung, Pflanzenextrakten, Fasten oder Wärmetherapie steigern.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorin:

Dr. med. Ute Braun-Munzinger ist ganzheitlich ausgerichtete Allgemeinmedizinerin und verbindet in ihrer Arbeit Schulmedizin und Naturheilkunde. Seit 30 Jahren ist sie in eigener Praxis niedergelassen und behandelt dort Patienten mit bunt gefächerten Beschwerden. Sie absolvierte ihr TCM-Diplom in China an der Universität Nanjing. Angespornt von den hervorragenden Ergebnissen, die sie mit der TCM erzielte, bildete sie sich in weiteren alternativen und komplementären Heilmethoden weiter.

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