Schlagwortarchiv: Hilft das überhaupt

Lässt Benediktenkraut die Nervenzellen schneller wachsen

Lässt Benediktenkraut die Nervenzellen schneller wachsen?

Überraschendes Potenzial eines alten Heilmittels

Der Pflanzenstoff Cnicin aus dem Benediktenkraut beschleunigt das Wachstum von Nervenfasern und könnte künftig dabei helfen, geschädigte Nerven schneller zu reparieren. Ergebnisse aus Untersuchungen sind vielversprechend.

Was seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt ist, könnte der modernen Medizin eine völlig neue Perspektive eröffnen: Forschende des Zentrums für Pharmakologie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln haben einen Wirkstoff aus dem Benediktenkraut als möglichen Ansatz für die Regeneration geschädigter Nerven identifiziert.

Im Mittelpunkt steht Cnicin, ein natürlicher Pflanzenstoff aus Cnicus benedictus. Das Forschungsteam untersuchte, ob Cnicin die Regeneration von Axonen fördern kann. Axone sind lange Fortsätze von Nervenzellen, über die elektrische Signale weitergeleitet werden.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: Cnicin beschleunigte das Wachstum von Axonen deutlich. Die Forschenden konnten diesen Effekt sowohl im Tiermodell als auch an menschlichen Nervenzellen nachweisen.

Wenn jeder Tag zählt

Verletzte Nerven stehen vor einer besonderen Herausforderung: Je länger die Nervenfasern sind, desto größer ist die Strecke, die sie nach einer Schädigung zurücklegen müssen. Gerade bei Menschen können lange Regenerationswege dazu führen, dass Nervenfasern ihr ursprüngliches Ziel zu spät oder gar nicht mehr erreichen. Die Folge können dauerhafte Einschränkungen sein.

Eine schnellere Regeneration könnte deshalb entscheidend sein. Die Kölner Forschenden konnten im Tiermodell zeigen, dass nach einer Nervenschädigung durch die tägliche Gabe von Cnicin Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühle deutlich schneller überwanden.

Auch menschliche Nervenzellen reagierten auf den Pflanzenstoff: Für die Untersuchungen nutzte das Team Nervenzellen, die aus gespendeten menschlichen Netzhäuten gewonnen worden waren. Auch hier zeigte sich eine beschleunigte axonale Regeneration.

Ein Wirkstoff mit besonderem Vorteil

Für die weitere Entwicklung könnte eine Eigenschaft von Cnicin besonders interessant sein: Der Pflanzenstoff gelangt nach einer Einnahme über den Mund ins Blut. Eine Injektion ist damit grundsätzlich nicht erforderlich.

Doch gerade bei einem möglichen künftigen Einsatz am Menschen kommt es offenbar auf die richtige Menge an. Zu niedrige oder zu hohe Dosen sind unwirksam. Daher müssen weiterführende klinische Studien am Menschen durchgeführt werden.

Vom traditionellen Heilmittel zum modernen Forschungsansatz

Benediktenkraut wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt und unter anderem bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Dass ein Inhaltsstoff der Pflanze möglicherweise auch die Reparatur des Nervensystems beeinflussen kann, eröffnet nun ein überraschend neues Forschungsfeld.

Noch ist offen, ob sich die im Labor beobachteten Effekte auch beim Menschen bestätigen lassen. Sollte dies gelingen, könnte Cnicin langfristig zu einem neuen Baustein bei der Behandlung von Nervenschädigungen werden.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quelle der Studie:

Neuer Wirkstoff aus Benediktenkraut fördert Nervenreparatur, Universität zu Köln, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
d240a1db7d82fec7ec9bdb9f7f5e2de4448d0d7f
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Der Apfel mit der Extraportion Selen

Der Apfel mit der Extraportion Selen

Mehr als zehnmal so viel Selen: Forscher entwickelten Apfel für eine bessere natürliche Versorgung

Ein Apfel, der nicht nur knackig und heimisch ist, sondern auch einen besonderen Beitrag zur Selenversorgung leisten kann: An der Hochschule Osnabrück ist nach mehrjähriger Forschungsarbeit ein selenreicher Apfel entwickelt worden. Die Frucht enthält mehr als zehnmal so viel Selen wie ein herkömmlicher Apfel. Mit nur einem Apfel lässt sich nach Angaben der Forschenden rund die Hälfte des täglichen Selenbedarfs eines Erwachsenen abdecken.

Selen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und spielt unter anderem für die normale Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse eine wichtige Rolle. Doch über die normale Ernährung wird der Bedarf in Deutschland nicht immer ausreichend gedeckt.

Ein langer Forschungsweg für einen besonderen Apfel

Bis der besondere Apfel seinen Weg vom Forschungsgedanken in den kommerziellen Anbau gefunden hat, vergingen mehrere Jahre. Im Rahmen einer Doktorarbeit wurden acht verschiedene Apfelsorten untersucht und dafür tausende Proben ausgewertet. 2016 starteten erste Versuche mit lediglich fünf Bäumen. Drei Jahre später folgte der erste Praxistest in einem Obstbaubetrieb. Inzwischen ist aus dem Forschungsprojekt ein großflächiger Anbau geworden. Als Grundlage dienen besondere Züchtungen der beliebten Sorte „Elstar“.

Der entscheidende Unterschied steckt dabei nicht in einer gentechnischen Veränderung der Frucht. Der hohe Selengehalt wird durch die gezielte Versorgung der Apfelbäume mit einem selenreichen Algendünger erreicht. Auf diese Weise lässt sich der natürliche, häufig sehr geringe Selengehalt der Böden ausgleichen.

Praktischer Nutzen des Apfels

Besonders relevant kann eine ausreichende Selenversorgung für Menschen sein, die über ihre Ernährung vergleichsweise wenig Selen aufnehmen. Dazu können unter anderem Vegetarier und Veganer sowie bestimmte Personengruppen mit erhöhtem Bedarf zählen.

Auch die Rolle von Selen im Zusammenhang mit Infektionen ist Gegenstand aktueller Forschung. Untersuchungen zu COVID-19 deuten darauf hin, dass ein niedriger Selenstatus mit ungünstigeren Krankheitsverläufen verbunden sein kann. Nach Einschätzung der Forschenden spielt dabei insbesondere die Bedeutung des Spurenelements für das Immunsystem eine Rolle.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quelle der Studie:

Natürlicher Kick fürs Immunsystem: Selenreiche Apfel-Neuheit der Hochschule Osnabrück erobert die Obstregale, Hochschule Osnabrück, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
3bfba2f8018579862893bdb88e083afa3b351720
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Corona - Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Corona – Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Eine Studie zeigte, dass natürliche Pflanzenstoffe ein wichtiges Enzym des Coronavirus hemmen können

Wissenschaftler identifizierten drei natürliche Pflanzenstoffe, die in Laborversuchen ein zentrales Enzym des Coronavirus deutlich ausbremsen konnten. Die Substanzen kommen unter anderem in grünem Tee, Olivenöl und Rotwein vor.

In einer Studie wurden rund 500 natürliche Verbindungen auf ihre Fähigkeit überprüft, an die sogenannte Papain-like Protease (PLpro) des Coronavirus zu binden – ein Enzym, das für die Vermehrung des Virus eine entscheidende Rolle spielt.

Die Forschenden wurden fündig: Drei sogenannte Phenole zeigten eine vielversprechende Bindung an das Enzym. In anschließenden Laborversuchen konnte die Aktivität der Protease in lebenden Zellen um rund 50 bis 70 Prozent reduziert werden. Damit rückten die natürlichen Moleküle als mögliche Ausgangsstoffe für die Entwicklung neuer antiviraler Medikamente in den wissenschaftlichen Fokus.

Besonders interessant war dabei nicht nur ihre hemmende Wirkung auf die Virusvermehrung. Die Papain-like Protease unterstützt das Coronavirus auch dabei, die Immunabwehr infizierter Zellen zu schwächen. Wird dieses Enzym blockiert, könnte das Immunsystem seine natürliche Abwehrleistung besser entfalten.

Für die Untersuchungen nutzten die Forschenden modernste Strukturbiologie. Mithilfe hochauflösender Röntgenstrahlung konnten sie auf atomarer Ebene sichtbar machen, ob und an welcher Stelle sich die Naturstoffe an das Enzym anlagern. Diese Erkenntnisse lieferten wichtige Hinweise für die Entwicklung potenzieller Wirkstoffe.

Zu den identifizierten Verbindungen gehörten Moleküle, die natürlicherweise in verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln vorkommen. Einige besitzen bereits bekannte antioxidative oder entzündungshemmende Eigenschaften und werden seit Langem wissenschaftlich untersucht. Dennoch betonten die Forschenden ausdrücklich, dass aus den Ergebnissen keine unmittelbare gesundheitliche Empfehlung abgeleitet werden könne. Vielmehr dienten die Naturstoffe als chemische Vorbilder für die Entwicklung neuer Medikamente.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.
Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quelle der Studie:

Röntgenscreening identifiziert vielversprechende Naturstoffe gegen das Coronavirus, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
KI-Kennzeichnung: KI-unterstützter Inhalt

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
24362868d2d597b2a7d8835e7604f5e5feb84e80
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Ist Hafer eine Lösung bei Unverträglichkeiten?

Ist Hafer eine Lösung bei Unverträglichkeiten?

Warum ausgerechnet ein jahrtausendealtes Getreide immer mehr Aufmerksamkeit von Wissenschaft und Ernährungsexperten erhält

Hafer erlebt seit Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung. Ob als Frühstück, Pflanzendrink oder Zutat in modernen Rezepten – das traditionsreiche Getreide gilt längst nicht mehr als Nischenprodukt. Doch was steckt hinter seinem guten Ruf? Wissenschaftliche Erkenntnisse liefern Hinweise darauf, warum Hafer von vielen Menschen besser vertragen wird als andere Getreidearten und welche Rolle seine Gene dabei spielen.

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Helmholtz Munich, der Universität Lund und dem Forschungsverbund ScanOats hat erstmals das vollständige Erbgut des Hafers entschlüsselt und analysiert. Damit konnte auf genetischer Ebene nachvollzogen werden, weshalb Hafer in vielen Fällen weniger Allergien und Unverträglichkeiten auslöst als beispielsweise Weizen oder Roggen.

Weniger problematische Proteine als Weizen

Das Besondere: Die Forschenden stellten fest, dass Hafer deutlich weniger Proteine enthält, die den glutenhaltigen Speicherproteinen anderer Getreide ähneln. Diese Proteine stehen im Zusammenhang mit Zöliakie und verschiedenen Weizenunverträglichkeiten.

Die neuen Erkenntnisse bestätigen damit, warum reiner, nicht mit anderen Getreiden verunreinigter Hafer für viele Menschen im Rahmen einer glutenfreien Ernährung geeignet sein kann. Allerding sollte bei einer Weizenallergie oder anderen individuellen Unverträglichkeiten eine Ernährungsumstellung grundsätzlich ärztlich begleitet werden.

Ballaststoffe mit wissenschaftlich belegtem Nutzen

Neben seiner guten Verträglichkeit besitzt Hafer eine weitere Besonderheit: Er enthält außergewöhnlich hohe Mengen an Beta-Glucanen. Diese löslichen Ballaststoffe gehören zu den am besten untersuchten Inhaltsstoffen des Getreides.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt, dass Beta-Glucane aus Hafer zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels beitragen können. Zudem beeinflussen sie den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit positiv und fördern ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Die entschlüsselte Genomsequenz zeigt erstmals auch, welche Gene für die Bildung dieser gesundheitsfördernden Ballaststoffe verantwortlich sind. Dieses Wissen eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Züchtung besonders nährstoffreicher Hafersorten.

Komplexer als das menschliche Genom

Dass diese Entdeckung überhaupt möglich wurde, ist bemerkenswert. Das Hafer-Genom gehört zu den komplexesten unter den Kulturpflanzen. Hafer besitzt sechs Chromosomensätze mit insgesamt mehr als 80.000 Genen – rund viermal so viele Gene wie der Mensch.

Über sechs Jahre hinweg arbeiteten Wissenschaftler daran, dieses außergewöhnlich komplexe Erbgut vollständig zu entschlüsseln. Die genetische Analyse liefert nun nicht nur Erkenntnisse für die Ernährungsforschung, sondern auch für die Landwirtschaft.

Nachhaltiger Anbau gewinnt an Bedeutung

Hafer überzeugt nicht nur durch seine ernährungsphysiologischen Eigenschaften. Im Vergleich zu vielen anderen Getreidearten benötigt sein Anbau häufig weniger Pflanzenschutzmittel und Dünger. Zudem gedeiht Hafer auch auf weniger ertragreichen Böden und gilt als vergleichsweise ressourcenschonende Kulturpflanze.

Die neuen genetischen Erkenntnisse ermöglichen künftig gezieltere Züchtungen. Ziel sind Hafersorten mit höheren Gehalten an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, besserer Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und Krankheiten sowie stabileren Erträgen – ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Landwirtschaft im Klimawandel.

Fazit

Hafer ist weit mehr als ein Ernährungstrend. Die erstmals vollständige Entschlüsselung seines Genoms liefert wissenschaftliche Erklärungen dafür, weshalb das Getreide häufig besser vertragen wird als andere Getreidearten und welche Inhaltsstoffe seine positiven Eigenschaften ausmachen. Gleichzeitig eröffnet die Forschung neue Perspektiven für gesündere Lebensmittel und eine nachhaltigere Pflanzenzüchtung.

Für Menschen mit Weizenunverträglichkeiten oder dem Wunsch nach einer ballaststoffreichen Ernährung könnte Hafer – je nach individueller Diagnose – künftig noch stärker in den Fokus rücken. Die Wissenschaft hat damit einen wichtigen Schritt gemacht, um die besonderen Eigenschaften dieses traditionsreichen Getreides besser zu verstehen.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quellenverzeichnis:

Kamal, N., Tsardakas Renhuldt, N., Bentzer, J., Gundlach, H., Haberer, G., Juhász, A., Lux, T., Bose, U., Tye-Din, J. A., Lang, D., van Gessel, N., Reski, R., Fu, Y.-B., Spégel, P., Ceplitis, A., Himmelbach, A., Waters, A. J., Bekele, W. A., Colgrave, M. L., Hansson, M., Stein, N., Mayer, K. F. X., Jellen, E. N., Maughan, P. J., Tinker, N. A., Mascher, M., Olsson, O., Spannagl, M. & Sirijovski, N. (2022). The mosaic oat genome gives insights into a uniquely healthy cereal crop. Nature, 606(7912), 113–119. https://doi.org/10.1038/s41586-022-04732-y

Helmholtz Munich. (2022). The Oat Genome Unlocks the Unique Health Benefits of Oats. Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Verfügbar unter: https://www.helmholtz-munich.de/en/newsroom/news-all/artikel/the-oat-genome-unlocks-the-unique-health-benefits-of-oats-2

European Food Safety Authority (EFSA). (2010). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to beta-glucans from oats and barley and maintenance of normal blood cholesterol concentrations. EFSA Journal, 8(12), 1885. https://doi.org/10.2903/j.efsa.2010.1885

European Food Safety Authority (EFSA). (2011). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to beta-glucans and reduction of post-prandial glycaemic responses. EFSA Journal, 9(6), 2207. https://doi.org/10.2903/j.efsa.2011.2207

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). (2024). Vollkornprodukte und Ballaststoffe – Empfehlungen für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Bonn: Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Verfügbar unter: https://www.dge.de

Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e. V. (DZG). (2024). Hafer bei Zöliakie – Informationen für Betroffene. Stuttgart: Deutsche Zöliakie-Gesellschaft. Verfügbar unter: https://www.dzg-online.de

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
32d6f3413aa59a89120e2305e817c286e40696b7
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Krebsforschung: Gewürzbestandteil Curcumin könnte zentrale Schutzfunktion von Zellen verbessern

Krebsforschung: Gewürzbestandteil Curcumin könnte zentrale Schutzfunktion von Zellen verbessern

Ein unerwarteter Wirkstoff bringt Krebszellen aus dem Gleichgewicht – und eröffnet neue Therapieansätze

Ein Gewürz aus der Küche rückt in den Fokus der Krebsforschung: Curcumin, der Hauptbestandteil von Kurkuma, könnte eine entscheidende Schwachstelle vieler Tumoren ausgleichen. Forschende der Ludwig-Maximilians-Universität München haben herausgefunden, dass die Substanz einen wichtigen zellulären Schutzmechanismus überbrücken kann, der bei mehr als der Hälfte aller Dickdarmkrebserkrankungen außer Kraft gesetzt ist.

Dickdarmkrebs zählt weltweit zu den häufigsten Krebsarten – und oft fehlt den betroffenen Zellen ein zentraler „Wächter“: das Tumorsuppressorgen p53. Fällt dieses Gen durch Mutationen aus, verlieren Zellen eine ihrer wichtigsten Kontrollinstanzen. Genau hier setzt die neue Forschung an.

Das Forschungsteam konnte nun zeigen, dass Curcumin diesen Verlust teilweise kompensieren kann. Der Naturstoff aktiviert einen alternativen Signalweg – mit bemerkenswerten Folgen.

Im Zentrum steht dabei ein kleines, aber mächtiges Molekül: miR-34. Es gilt als entscheidender Faktor für die Tumorunterdrückung. Während seine Produktion normalerweise durch p53 gesteuert wird, gelingt es Curcumin, diesen Prozess unabhängig davon anzustoßen.

Die Forschenden konnten in Zellkulturen und im Mausmodell nachweisen, dass Curcumin in Tumorzellen die Bildung sogenannter reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) erhöht. Diese lösen eine Signalkaskade aus, an deren Ende der Transkriptionsfaktor NRF2 die Produktion von miR-34 ankurbelt. Das Ergebnis: Krebszellen altern vorzeitig, verlieren ihre Teilungsfähigkeit und sterben ab.

Doch damit nicht genug. Die behandelten Tumorzellen zeigen auch eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit – ein entscheidender Faktor bei der Metastasierung. Tatsächlich konnte das Team beobachten, dass die Streuung von Dickdarmkrebszellen in die Lunge im Mausmodell gehemmt wurde.

Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Krebsbehandlung. Statt ausschließlich auf klassische Therapieansätze zu setzen, könnten künftig auch alternative Signalwege gezielt genutzt werden, um Tumoren zu bekämpfen – möglicherweise mit Substanzen, die bislang vor allem aus der Küche bekannt sind.

Noch stehen weitere Studien aus, bevor aus dieser Entdeckung konkrete Therapien werden. Doch schon jetzt zeigt sich: Manchmal liegen vielversprechende Ansätze näher, als man denkt.

(Quelle: Darmkrebs: Curcumin aktiviert Tumor-hemmenden Signalweg, Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.
Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
66304fa36703f29ad081c768dd0498d879f4fa64
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Vitamin K: Schlüssel zum Zellschutz

Vitamin K: Schlüssel zum Zellschutz

Vitamin K könnte bei Alzheimer, Organverletzungen und weiteren Erkrankungen eine Schlüsselrolle spielen

Vitamin K kann offenbar weit mehr als Blutgerinnung. Wissenschaftler von Helmholtz Munich haben eine Schutzfunktion des Vitamins entschlüsselt – und damit möglicherweise den Weg für neue Therapien bei schweren degenerativen Erkrankungen geebnet.

Vitamin K ist vor allem als essenzieller Nährstoff für die Blutgerinnung bekannt. Die Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung von Helmholtz Munich zeigt: In seiner vollständig reduzierten Form wirkt Vitamin K als starkes fettlösliches Antioxidans und schützt Zellen aktiv vor sogenannter Ferroptose – eine natürliche Form des Zelltods.

Ferroptose wird zunehmend mit schweren Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit, akuten Organverletzungen und weiteren degenerativen Prozessen in Verbindung gebracht.

Vitamin K stoppt den Zelltod

Ferroptose beschreibt einen natürlichen, aber zerstörerischen Prozess, bei dem Zellmembranen durch oxidative Schäden regelrecht „zerstört“ werden. Eisen spielt dabei eine zentrale Rolle. In den vergangenen Jahren hat sich diese Form des Zelltods zu einem der spannendsten Forschungsfelder entwickelt, da sie als möglicher Auslöser zahlreicher Krankheiten gilt.

Die Forschenden untersuchten systematisch verschiedene natürlich vorkommende Vitamine und deren Derivate, um neue Schutzstoffe gegen Ferroptose zu identifizieren. Das überraschende Ergebnis: Sowohl Vitamin K1 als auch Vitamin K2 konnten Zellen und Gewebe wirksam vor diesem Prozess bewahren.

Jahrhundert-Rätsel gelöst: Das lange gesuchte Vitamin-K-Enzym entdeckt

Neben der neuen Schutzfunktion gelang den Forschenden ein weiterer wissenschaftlicher Durchbruch: Sie identifizierten das Protein FSP1 als das lange gesuchte Enzym, das Vitamin K in seine aktive, schützende Form umwandelt.

Mehr als ein halbes Jahrhundert war die Existenz eines solchen Enzyms bekannt – seine genaue Identität blieb jedoch ungeklärt.

Die Forschenden zeigten, dass FSP1 Vitamin K effizient zu Vitamin-K-Hydrochinon reduziert. Diese aktive Form wirkt als lipophiles Antioxidans, fängt aggressive Sauerstoffradikale in Zellmembranen ab und verhindert so die Ferroptose.

Besonders spannend: FSP1 arbeitet unabhängig von Warfarin – einem der weltweit am häufigsten eingesetzten Blutverdünner. Damit liefert die Studie auch eine Erklärung dafür, warum Vitamin K bei einer Überdosierung von Warfarin als Gegenmittel eingesetzt werden kann.

Neue Perspektiven für Medizin und Therapie

Die Entdeckung verbindet zwei bislang weitgehend getrennte Forschungsfelder: die Vitamin-K-Biologie und die Ferroptoseforschung. Das eröffnet völlig neue Ansätze für die Entwicklung innovativer Therapien.

Darüber hinaus vermuten die Wissenschaftler, dass Vitamin K eine der ältesten natürlich vorkommenden antioxidativen Schutzsubstanzen in der Evolution des Lebens sein könnte.

(Quelle: Vitamin K verhindert Zelltod: Forscher entdecken neue Funktion eines lange bekannten Moleküls, Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
5c04a1a47c553a73352f8453c6fc447c2eabcfa6
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Vitamin D3 - lindert es allergisches Asthma

Vitamin D3 – lindert es allergisches Asthma?

Forschende zeigten, wie das Sonnenvitamin das Immunsystem bei allergischem Asthma beruhigt

Allergisches Asthma betrifft Millionen Menschen – oft schon im Kindesalter. Dass ein Mangel an Vitamin D3 mit schwereren Symptomen einhergehen kann, ist aus früheren Studien bekannt. Inzwischen ist Forschenden ein entscheidender Durchbruch gelungen: Sie konnten zeigen, wie Vitamin D3 direkt in die zelluläre Entzündungsreaktion bei allergischem Asthma eingreift – und damit die Erkrankung messbar lindern kann.

Ein Forschungsteam der Molekularen Pneumologie des Uniklinikums Erlangen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat Erkenntnisse gewonnen, die das Verständnis von Asthma grundlegend erweitern. Die Studien zeigen: Vitamin D3 wirkt nicht nur unterstützend, sondern verändert aktiv das Immungeschehen bei allergischem Asthma.

Weniger Symptome, weniger Medikamente

Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, welchen Einfluss der Vitamin-D3-Spiegel auf die Schwere der Asthmaerkrankung hat. Die Wissenschaftler analysierten dazu Daten von Vorschulkindern und Erwachsenen mit allergischem Asthma – sowohl im Hinblick auf ihren Vitamin-D3-Blutspiegel als auch auf eine zusätzliche Einnahme des Vitamins.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: Patienten mit ergänzender Vitamin-D3-Einnahme litten unter deutlich milderen Asthma-Symptomen, wiesen einen geringeren Schweregrad der Erkrankung auf und benötigten weniger inhalative, steroidhaltige Medikamente. Auf zellulärer Ebene fanden die Forschenden zudem vermehrt das Protein Blimp-1 in bestimmten Immunzellen – ein zentraler Regulator der T-Helferzell-Antwort und damit der Entzündungsprozesse im Körper.

Vitamin D3 verändert das Immunsystem nachhaltig

Um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen, untersuchten sie die Wirkung von Vitamin D3 zusätzlich in einem Mausmodell. Auch hier zeigte sich ein klarer Effekt: Asthma verlief weniger schwer, und es fanden sich weniger allergiefördernde IgE-Antikörper, die bei Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis eine zentrale Rolle spielen.

Besonders spannend: Vitamin D3 förderte eine anti-entzündliche Immunantwort, unter anderem durch den Botenstoff IL-10 sowie durch Blimp-1-bildende Immunzellen. Erstmals konnte das Forschungsteam zudem nachweisen, dass Vitamin D3 auch langlebige Gedächtnis-T-Zellen beeinflusst – Zellen, die entscheidend für die langfristige Immunreaktion bei Asthma sind.

Wichtiger Baustein – aber kein Ersatz für ärztliche Therapie

Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie wichtig eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 für Menschen mit allergischem Asthma sein kann. Gleichzeitig betonen die Forschenden: Aus den grundlegenden Studien lassen sich noch keine direkten Therapieempfehlungen ableiten. Betroffene sollten Fragen zur Vitamin-D3-Einnahme daher stets mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem Arzt klären.

(Quelle: Wie Vitamin D3 bei allergischem Asthma hilft, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
55883be8ccfbc1b01b5e2ea2fada7e83ccdae05a
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Vitamin D und Omega-3: Studie zeigt überraschende Gesundheitsvorteile für ältere Erwachsene

Vitamin D und Omega-3: Studie zeigt überraschende Gesundheitsvorteile für ältere Erwachsene

Mehr Schutz vor Infekten und niedrigere Blutdruckwerte

Ein Plus für die Abwehrkräfte und den Blutdruck: Eine frühere europaweite große Altersstudie lieferte klare Hinweise darauf, dass Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren bestimmte Gesundheitsrisiken im Alter deutlich senken können.

Über drei Jahre hinweg wurden mehr als 2.150 Erwachsene ab 70 Jahren in fünf Ländern untersucht. Regelmäßige Gesundheitschecks und detaillierte Befragungen dokumentierten Blutdruck, Infektionen, Gedächtnisleistung, Knochen- und Muskeldichte sowie viele weitere Gesundheitsparameter.

Das überraschende Ergebnis

Omega-3-Fettsäuren senkten das Infekt-Risiko insgesamt um 11%, mit besonders deutlichen Effekten bei Infektionen der oberen Atemwege (10%) und Harnwege (62%). Vitamin D reduzierte das Infektionsrisiko bei jüngeren Senioren (70-74 Jahre) um 16%.

Außerdem hatte Vitamin D positiven Einfluss auf den systolischen Blutdruck – ein Effekt, der gerade im höheren Alter gesundheitsrelevant ist.

Die Ergebnisse zeigen, dass diese Supplemente im Alter gezielt eingesetzt werden können, um die Abwehrkräfte zu stärken und das Risiko von Bluthochdruck zu senken.

Die Studie lieferte zudem eine einzigartige Datenbasis, die künftig helfen soll, Prävention im Alter noch gezielter zu gestalten. Ziel ist eine frühzeitige, personalisierte Gesundheitsstrategie, die ein aktives, gesundes Altern ermöglicht.

(Quelle: Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren fördern Gesundheit in Untergruppen von aktiven älteren Menschen, Universität Zürich, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
bca45adbf235f191f8ab2b190fc223269fe89aa6
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Ingwer bringt das Immunsystem früher auf Trab

Ingwer bringt das Immunsystem früher auf Trab

Laborergebnisse deuten darauf hin, dass ein Liter Ingwertee genügt, um messbare Immunreaktionen auszulösen

Ingwer gilt seit Jahrhunderten als Kraftknolle, wenn es um Wohlbefinden und Abwehrkräfte geht. Eine Forschungsgruppe des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München hat untersucht, wie der beliebte Wurzelstock tatsächlich in Immunprozesse eingreifen könnte. In Laborversuchen zeigte sich: Schon kleinste Mengen eines Ingwerscharfstoffs versetzen bestimmte weiße Blutkörperchen in erhöhte Alarmbereitschaft.

Dass Ingwer geschätzt wird, zeigt ein Blick auf die Importzahlen: Rund 31.600 Tonnen werden jährlich nach Deutschland eingeführt – fast viermal so viel wie vor einem Jahrzehnt. Doch ob übliche Verzehrmengen wirklich reichen, um messbare Effekte im Körper hervorzurufen, war lange unklar.

Wie Ingwer wirkt

Das Forschungsteam ging dieser Frage nach. Grundlage war eine frühere Pilotstudie. Darin zeigte sich, dass nach dem Konsum eines Liters Ingwertee bereits nach einer halben Stunde nennenswerte Mengen des Scharfstoffs [6]-Gingerol im Blut nachweisbar sind – mit Konzentrationen zwischen sieben und siebzehn Mikrogramm pro Liter.

Bekannt ist, dass [6]-Gingerol den sogenannten TRPV1-Rezeptor aktiviert – ein Ionenkanal, der sowohl Hitze- und Schmerzreize als auch die Schärfe von Chili und Ingwer vermittelt. Hinweise aus Studien ließen vermuten, dass auch Immunzellen diesen Rezeptor tragen. Das Forschungsteam wollte wissen, ob sich darüber die Aktivität der Zellen beeinflussen lässt.

Nachweis des Wirkungsmechanismus von Ingwer

Tatsächlich gelang den Wissenschaftlern zunächst der Nachweis des Rezeptors auf neutrophilen Granulozyten, jenen Immunzellen, die eine zentrale Rolle in der Abwehr bakterieller Erreger spielen. Anschließend zeigte sich in Kulturen: Bereits eine sehr geringe Menge von rund 15 Mikrogramm [6]-Gingerol pro Liter Nährmedium genügte, um die Zellen empfindlicher auf einen bakterienähnlichen Stimulus reagieren zu lassen – im Schnitt um etwa 30 Prozent stärker als unbehandelte Kontrollzellen. Wurde hingegen ein spezifischer TRPV1-Hemmer zugesetzt, verschwand dieser Effekt wieder.

Auch wenn die Ergebnisse den seit Langem vermuteten immunmodulierenden Effekt von Ingwer stützen, braucht es weitere Forschung – von der molekularen Ebene bis hin zu klinischen Studien.

(Quelle: Scharfstoff aus Ingwer versetzt Immunzellen in erhöhte Alarmbereitschaft, Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
78dd0abc2ed96d7183fdfa7e5b0268df40500bd6
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Das Geheimnis der Trauben: Wie ein Bitterstoff den Körper schützt

Das Geheimnis der Trauben: Wie ein Bitterstoff den Körper schützt

Trauben – Wirkstoff Resveratrol: Wie Bitterstoffe Entzündungen bremsen können

Trauben gelten seit jeher als Symbol für Genuss und Lebensfreude. Doch hinter ihrer süßen Hülle steckt ein wertvoller Bitterstoff: Resveratrol. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der vor allem in der Schale roter Trauben vorkommt, entfaltet erstaunliche Effekte auf unsere Gesundheit – besonders, wenn es um Entzündungsprozesse geht.

Bevor Sie weiterlesen… Interessiert an natürlichen Inhaltsstoffen für Ihren gesunden Alltag? Hier reinschauen (Anzeige). …weiter im Beitrag:

Eine Studie hat gezeigt, dass Resveratrol über einen speziellen Bitterrezeptor, den sogenannten TAS2R50, wirkt. Dieser Rezeptor spielt offenbar eine entscheidende Rolle bei der entzündungshemmenden Wirkung des Trauben – Inhaltsstoffs.

Bitterstoff aus Trauben kann heilsam sein

Was viele beim Geschmack als unangenehm empfinden, ist für den Körper offenbar von Vorteil: Bitterstoffe wie Resveratrol regen nicht nur die Sinne an, sondern auch die Immunabwehr. In Zellstudien konnte gezeigt werden, dass Resveratrol die Ausschüttung entzündungsfördernder Signalstoffe – insbesondere des Markers Interleukin-6 – um bis zu 80 Prozent reduziert. Wird der Bittergeschmack mit bestimmten Substanzen maskiert, nimmt die Wirkung deutlich ab – ein möglicher Hinweis darauf, dass der Bitterrezeptor selbst an der Regulation beteiligt ist.

(Quelle: Bitterrezeptor an entzündungshemmender Wirkung von Resveratrol beteiligt? Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Genuss trifft Wissenschaft

Bitterstoffe könnten künftig helfen, Entzündungsreaktionen auf natürliche Weise zu regulieren. Lebensmittel wie Trauben, deren Schalen reich an Resveratrol sind, könnten damit zu einer wertvollen Unterstützung der Zellgesundheit beitragen – besonders in Zeiten, in denen viele Menschen unter stillen, chronischen Entzündungen leiden.

So zeigt sich: In den Trauben steckt ein bemerkenswertes Potenzial. Ihr Bitterstoff Resveratrol erinnert uns daran, dass Gesundheit oft dort beginnt, wo Geschmack auf Wissenschaft trifft – und manchmal eben auch ein Hauch Bitterkeit dazugehört.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
7717261a1b5dde1209cbc19a4a07de189298b71d
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de