Kategoriearchiv: Schmerz

»Schmerz alleine ist kein Grund für eine Operation«

Ständige Schmerzen im Rücken oder den Gelenken – verständlich, dass viele Patienten sich von einer Operation ein schnelles Ende der Pein erhoffen. Dies kann auch der Fall sein – vorausgesetzt die Indikation wurde korrekt gestellt. »Doch Schmerz alleine ist keine Indikation für eine Operation«, warnt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Leiter der 15. Südwestdeutschen Schmerztage. Bei den meisten der mehr als 600 Patienten mit Rückenschmerzen, die vor einer geplanten OP eine zweite Meinung in einem spezialisierten Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie einholten, rieten die Experten von einer Operation ab.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news500711

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Fibromyalgie – Wenn der ganze Körper schmerzt

Unerklärliche Schmerzen über Jahre hinweg, dazu Erschöpfung und Depressionen: Wer an Fibromyalgie erkrankt ist, hat meist einen langen Leidensweg hinter sich, ehe die richtige Diagnose feststeht. Über Ursachen der Krankheit und Hilfe für Betroffene berichtet Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de).

Fibromyalgie bedeutet Faser-Muskel-Schmerz

Fibromyalgie-Patienten müssen wechselnd starke Schmerzen am gesamten Körper ertragen. Dabei sind es vor allem Muskeln und Sehnenansätze, die wehtun. Obwohl Entzündungen und Gewebeveränderungen nicht auftreten, wird Fibromyalgie zu den rheumatischen Erkrankungen gezählt. Sie entwickelt sich schleichend, nach etwa acht Jahren hat sich die Erkrankung voll ausgebildet. Bis heute ist Fibromyalgie nicht heilbar, ihre Ursache ist weitgehend unklar. Etwa 0,4 bis 3 % der Bevölkerung sind betroffen, zu 90 % Frauen. Die meisten Patienten erkranken im Alter von 20 bis 50 Jahren.

Quälender Schmerz und ständige Erschöpfung

Die Schmerzen können sich anfühlen wie ein Muskelkater oder heftig sein wie eine Migräneattacke. Oft treten sie punktuell auf, können aber auch den gesamten Körper überziehen. Die Schmerzschübe ereignen sich in unregelmäßigen Abständen, häufig nach akuten Infektionskrankheiten. Zusätzlich leiden die Betroffenen unter Müdigkeit, Erschöpfung, Depressionen, Schwellung an Händen und Füßen, Magen-Darm-Beschwerden oder Schlafstörungen.

Schmerzen ohne Ursache?

Die Ursache für Fibromyalgie ist im Detail ungeklärt, man hat jedoch Hinweise auf mögliche Auslöser der Krankheit. So besitzen Betroffene häufig eine erniedrigte Schmerzschwelle, eine gestörte Schmerzweiterleitung sowie einen zu geringen Cortisolspiegel. Auch eine genetische Veranlagung und Erlebnisse des Betroffenen wie seelische Pein oder körperliche Überbelastung können Auslöser für eine Fibromyalgie sein.

Diagnose „Fibromyalgie“ nur im Ausschlussverfahren

Da die Fibromyalgie bisher nur durch Ausschluss ähnlicher Erkrankungen festgestellt werden kann, haben Patienten oft eine lange Leidensgeschichte und unzählige Arztbesuche hinter sich, bevor die Diagnose feststeht. Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen wie Multiple Sklerose, Rheuma oder Polyneuropathie werden dabei ausgeschlossen, auch zusätzliche Krankheitszeichen wie Depressionen und Schlafstörungen müssen von eigenen Krankheitsbildern abgegrenzt werden.

Mit Medikamenten gegen die Schmerzen

Paracetamol, Novaminsulfon oder auch Tramadol sind die Schmerzmittel der Wahl bei Fibromyalgie. Zusätzlich werden Antiepileptika wie Gabapentin gegen die Schmerzzustände eingesetzt. Auch mit Psychopharmaka, z. B Amitriptylin, Fluoxetin oder Duloxetin, lassen sich Schmerzwahrnehmung und -weiterleitung positiv beeinflussen.

Hilfe durch Entspannung, Bewegung und seelische Unterstützung

Entspannungsmethoden wie Feldenkrais, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training vermögen seelische und körperliche Anspannung zu lösen. Durch Bewegung, vor allem durch Ausdauer- und Krafttraining, können Muskeln geübt und falsche Schonhaltungen korrigiert werden. Seelische Unterstützung erfahren Betroffene beispielsweise durch Gesprächs- und Verhaltenstherapien.

Patienten mit weiteren Fragen oder Fibromyalgie-Symptomen sollten sich an einen Neurologen wenden. Gut bewertete Neurologen finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/neurologen-nervenaerzte/fachgebiet/).

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt:jameda GmbH,Elke Ruppert, Klenzestraße 57b,80469  München, presse@jameda.de,089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

 

Akupunktur bei chronischen Schmerzen wirksamer als Placebo

Eine große internationale Untersuchung, die online in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass Akupunktur bei chronischen Rücken-, Schulter-, Kniegelenks- und Kopfschmerzen nicht nur wirksamer als eine Routinebehandlung ist, sondern auch besser hilft als eine so genannte Scheinakupunktur. Einer der Autoren der Untersuchung ist Prof. Klaus Linde vom Institut für Allgemeinmedizin am Klinikum rechts der Isar der TU München.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news495079

Quellen: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Kopfschmerzen – was tun?

Mit Naturheilkunde und Homöopathie Kopfschmerzen überwinden

Für die Behandlung von Kopfschmerzen gibt es sehr viele Mittel aus Naturheilkunde und Homöopathie. Der Grund: Fast alle Störungen und Erkrankungen des Organismus können Kopfschmerzen als Begleitsymptom haben. Je nach Ursache kommt deshalb ein anderes Mittel zum Einsatz. Langfristig ist es deshalb wichtig, durch einen Fachmann die Ursache erforschen zu lassen.

Für die erste Hilfe in der Selbstbehandlung mit Kombinationsmitteln mehr unter www.hausapotheke-natur.de.

Dort haben wir beispielsweise die Mittel Belladonna und Gesemium porträtiert.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Schmerzfrei, entspannt, schön

Feldenkrais für Gesicht und Kiefer

Tinnitus, Kieferschmerzen, müde Augen, Sehschwäche, nächtliches Zähneknirschen – all diese Beschwerden können von einer chronischen Verspanntheit von Gesicht und Kiefer herrühren. Mit der Feldenkrais-Methode lernen Betroffene, Gesicht und Kiefer durch bewusstes Spüren und kleine, sanfte Bewegungen tief zu entspannen. Das Hörbuch „Feldenkrais für Gesicht & Kiefer“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2012) von Birgit Lichtenau gibt dafür einfache Übungen an die Hand.

Das Gesicht spiegelt unsere körperlich-seelische Verfassung wider. Wer sich wohlfühlt und gelassen ist, hat einen entspannten Gesichtsausdruck. Im Gegensatz dazu führen Stress und einseitige Bewegungen, wie zum Beispiel bestimmte Kau-Gewohnheiten oder ungünstige Kopfhaltungen, zu Verspannungen, die auch den Gesichtsausdruck dauerhaft prägen. Bei Menschen, die chronisch verspannt sind, führt das häufig zu weiteren Beschwerden wie nächtlichem Zähneknirschen, Kopf-, Gesichts- und Kieferschmerzen oder Tinnitus.

Die Feldenkrais-Methode ist weniger eine Therapie als ein Lernprozess, durch den ungünstige Gewohnheiten in Haltung und Bewegungsweise tiefgreifend verändert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die aufmerksame, bewusste Wahrnehmung von Bewegungsabläufen. Die Übungen, zu denen Birgit Lichtenau auf der CD anleitet, verbessern die Funktion des Kiefergelenks, die Atmung und die Kopfhaltung. Sie sind wohltuend für die Augen, den Nacken, den gesamten Körper und die seelische Befindlichkeit. In rund 70 Minuten lösen sie Verspannungen in Kiefer und Gesicht. Sie fördern Schmerzfreiheit, Entspannung und Ausstrahlung.

Hörbuchtipp: Birgit Lichtenau, Feldenkrais für Gesicht & Kiefer (Hörbuch), TRIAS Verlag, Stuttgart. 2012, EUR [D] 14,99 | EUR [A], 14,99 | CHF 21,00, ISBN 9783830460428

Die Autorin:

Birgit Lichtenau ist Lehrerin für Feldenkrais, Tai-Chi und Qigong aus Regensburg. Sie wurde von der International Feldenkrais Federation ausgebildet. Seit 1992 leitet sie zahlreiche Kurse an Bildungsinstitutionen und in eigenen Räumen.

Quellen:

Pressekontakt:Mareike Bauner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Georg Thieme Verlag KG, Rüdigerstraße 14  |  70469 Stuttgart,
Fon +49 711 8931-488, Fax +49 711 8931-167, mareike.bauner@thieme.de, www.thieme.de

 

Homöopathie Hausapotheke: Was hilft bei Kopfschmerzen

Mit Globuli, Tropfen & Co aus der Naturheilkunde und Homöopathie Kopfschmerzen überwinden

Wer so richtig heftige Kopfschmerzen hat, greift schnell mal zur Schmerztablette. Es gibt aber auch natürliche Alternativen. Die Naturheilkunde und die Homöopathie halten dazu eine Vielzahl von sanften natürlichen Heilmitteln bereit. Das Problem ist nur: Die Ursachen von Kopfschmerzen sind sehr vielseitig. Dementsprechend schwierig ist die Auswahl des richtigen Mittels.

Hilfreich sind dafür die sogenannten Kombinationsmittel, auch Komplexmittel genannt. Sie vereinen mehrere natürliche Heilmittel in einem. Ideal für die Selbstbehandlung.

Und wer immer wiederkehrende Kopfschmerzen hat, sollte es von einem kundigen Mediziner abklären lassen, der dann auch genau das passende Mittel herausfinden kann.

Für die Selbstbehandlung gibt es ein interessantes E-Book unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Homöopathie Hausapotheke: Was hilft bei Kopfschmerzen?

Mit Naturheilkunde und Homöopathie Kopfschmerzen überwinden

Wer so richtig heftige Kopfschmerzen hat, greift schnell mal zur Schmerztablette. Es gibt aber auch natürliche Alternativen. Die Naturheilkunde und die Homöopathie halten dazu eine Vielzahl von sanften natürlichen Heilmitteln bereit. Das Problem ist nur: Die Ursachen von Kopfschmerzen sind sehr vielseitig. Dementsprechend schwierig ist die Auswahl des richtigen Mittels.

Hilfreich sind dafür die sogenannten Kombinationsmittel, auch Komplexmittel genannt. Sie vereinen mehrere natürliche Heilmittel in einem. Ideal für die Selbstbehandlung.

Und wer immer wiederkehrende Kopfschmerzen hat, sollte es von einem kundigen Mediziner abklären lassen, der dann auch genau das passende Mittel herausfinden kann.

Für die Selbstbehandlung gibt es ein interessantes E-Book unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Mechanismus für Nervenschmerzen bei der Krebstherapie entdeckt

Mannheimer Forscher veröffentlichen Forschungsergebnisse zu neu entdecktem Mechanismus

In einem wissenschaftlichen Artikel, der kürzlich in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen ist, berichten Dr. Richard Carr und Kollegen über die Ursache von Missempfindungen, unter denen Patienten, die mit dem Krebsmedikament Oxaliplatin behandelt werden, leiden. Die Wissenschaftler konnten eine übersteigerte Erregung von Nervenzellen bei diesen Patienten auf die Funktionsweise eines bestimmten Natriumkanals zurückführen, der unter der Einwirkung von Oxaliplatin und Kälte nicht mehr korrekt schließt und damit Dauererregungen der Nervenzellen verursacht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news488433

Quellen: Universitätsmedizin Mannheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Warum Rückenschmerzen – spielt das Gehirn eine Rolle?

Über die Ursachen von Rückenschmerzen

Kürzlich berichtete das Ärzteblatt, dass möglicherweise Veränderungen des Gehirns an Rückenschmerzen ursächlich beteiligt sein können. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50731/Chronischer-R-ckenschmerz-k-nnte-im-Gehirn-entstehen

In unseren Berichterstattungen zum Thema „Ursachen von Rückenschmerzen“ weisen wir regelmäßig darauf hin, dass die Ursachen oft woanders als am Rücken selbst zu suchen sind.

Es ist erfreulich, dass nun auch die Schulmedizin in diese Richtung denkt.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Schmerzen – Therapie mit Homöopathie, Lesetipp Josef Senn

Was die Homöopathie in der Schmerztherapie leistet

Was die Homöopathie in der Schmerztherapie leisten kann, erläutert der Zentralverein homöopathischer Ärzte in einem Interview. Anschaulich wird auch der Unterschied zwischen homöopathischer und konventioneller Vorgehensweise beschrieben.

Mehr dazu unter http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=4631

Josef Senn, Redaktion mediportal-online