Archiv der Kategorie: Nährstoffe

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Polysaccharide und ihre Wirkung im Holunder

Gute Kohlenhydrate für Körper und Geist: Polysaccharide im Holunder

Zu den vielen wertvollen Inhaltsstoffen, die Holunder so gesund machen, gehören auch die sogenannten Polysaccharide. Hierbei handelt es sich um farb-, geruch- und geschmacklose Mehrfachzucker. Sie gehören zu den „guten“ Kohlenhydraten bzw. Ballaststoffen. Denn sie werden vom Körper langsam verarbeitet, sodass der Blutzuckerspiegel ebenfalls nur langsam ansteigt und das Sättigungsgefühl länger anhält. Polysaccharide kommen in ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Getreide, Vollkornprodukten und Kartoffeln, aber auch in vielen Obstsorten wie zum Beispiel Holunder vor.

Diese Funktionen erfüllen Polysaccharide im Körper

Es gibt verschiedene Untergruppen der Polysaccharide, die unterschiedliche Aufgaben im Körper erfüllen, die für Gesundheit und Wohlbefinden von großer Bedeutung sind. So verringern zum Beispiel einige Arten (z. B. Cellulose) die Durchlässigkeit der Darmwände und reduzieren das Risiko für Verstopfungen. Sie können den Appetit verringern und tragen zur Stabilisierung der Blutzuckerwerte bei. Cornelia Titzmann, Heilpraktikerin und Holunderexpertin von Holunderkraft.de: „Damit eignen sich Polysaccharide hervorragend, um überschüssige Pfunde loszuwerden und mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung sein Wunschgewicht zu erzielen – und auch zu halten.“ Andere Mehrfachzucker (z. B. Glukane) sind wichtig für den Stoffwechsel und können unter anderem die Produktion von Cholesterin reduzieren.

Polysaccharide im Holunder unterstützen das Immunsystem

Mehrfachzucker sind für das Immunsystem von großer Bedeutung. Sie können die Haut stärken, sodass diese elastischer wird und schädlichen Umwelteinflüssen besser standhalten kann. Und wieder andere Mehrfachzucker unterstützen die Wundheilung und aktivieren das Immunsystem. Einige Unterarten (Glukane) wirken antibakteriell und antioxidativ. Sie regen die Aktivität von verschiedenen Immunzellen an und unterstützen so die Abwehr von Bakterien und Viren.

Eine aktuelle wissenschaftliche Studie hat die antivirale Wirkung von Holunder und speziell den darin enthaltenen Polysacchariden untersucht. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass diese Mehrfachzucker starke immunmodulierende Wirkungen hervorrufen, die als Grundlage für die antivirale Wirkung von Holunder betrachtet werden können[1].

[1]Stich, Lena et. Al: Polysaccharides from European Black Elderberry Extract Enhance Dendritic Cell Mediated T Cell Immune Responses. In: Int J Mol Sci. 2022 Apr 1;23(7):3949.

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Wir stellen Ihnen hochwertige, wissenschaftlich überprüfte Informationen rund um den Holunder, seine Geschichte in der Volksmedizin und seine moderne Anwendung in der Phytotherapie zur Verfügung.

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Holunder als Nahrungsergänzung im Sport?

Holunder kann die Sauerstoffversorgung verbessern – davon können auch Sportler profitieren

Holunder enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, die sich auf vielerlei Art positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken können. Zu diesen wichtigen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Anthocyane. Diese wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffe verleihen den Holunderbeeren ihre dunkelviolette Färbung. Sie haben außerdem viele andere Funktionen, von denen nicht nur die Holunderpflanze, sondern auch Sportler profitieren können. Als Nahrungsergänzung können Holunderbeer-Extrakte zum Beispiel zur Unterstützung der Sauerstoffversorgung der Zellen zum Einsatz kommen.

Positive Effekte von Holunder für Sportler

Bei körperlichen Anstrengungen wie Sport verbraucht der Körper besonders viel Energie. Dabei ist der Bedarf an Sauerstoff deutlich erhöht. Denn Sauerstoff versorgt die Zellen mit Energie und verbessert den Stoffwechsel. Ohne Sauerstoff ist der Stoffwechsel gestört, Zucker kann nicht in Energie umgewandelt werden und in der Muskulatur sammelt sich Milchsäure an. All das führt zu einer schnelleren Ermüdung der Muskeln und Schmerzen, die wir als Muskelkater kennen.
Anthocyane, wie sie in Holunder vorkommen, können die Sauerstoffversorgung der Zellen verbessern und damit auch dazu beitragen, die Muskeln mit ausreichend Energie zu versorgen. Die positiven Effekte von Anthocyanen lassen sich nicht nur mit direkt verarbeiteten Holunderbeeren, sondern auch mit Holunderextrakt als Nahrungsergänzung erzielen.

Antioxidantien für Gelegenheits- und Intensivsportler

Sport bedeutet für den Körper nicht nur einen hohen Bedarf an Sauerstoff, sondern auch einen erhöhten Energieverbrauch. Bei dieser Belastung entstehen sogenannte freie Radikale, vor allem neue, ungewohnte oder intensive körperliche Anstrengungen erzeugen und erhöhen oxidativen Stress. Dieser macht sich zum Beispiel durch eine starke Erschöpfung, einen starken Muskelkater oder eine erhöhte Infektanfälligkeit bemerkbar. Um den oxidativen Stress zu verringern und den Körper vor den negativen Einflüssen der freien Radikale zu schützen, bietet sich die Einnahme von Antioxidantien an. Sie stecken in vielen Lebensmitteln wie Holunder, die entweder frisch verzehrt werden können oder als Nahrungsergänzung (zum Beispiel in Kapselform) erhältlich sind.

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Nahrungsergänzungsmittel nur begründet einnehmen

Viel hilft nicht viel

Die Hauptgründe dafür, wann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann, lauten: Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit, vegane Ernährung und zu wenig Tageslicht. Gesunde Menschen, die sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, benötigen normalerweise keine Extra-Nährstoffe.

In der Zeit rund ums Kinderkriegen spielt die Nährstoffversorgung der Frau eine besonders wichtige Rolle, vor allem mit Folsäure und Jod. Bei einer veganen Ernährung können manche Nährstoffe knapp sein, darunter Vitamin B12. Und das Tageslicht? Insbesondere Menschen, die sich kaum oder nur mit vollständig bedecktem Körper im Freien aufhalten, können Probleme mit der Vitamin-D-Versorgung haben. Denn Vitamin D heißt nicht umsonst „das Sonnenvitamin“ – zu einer guten Versorgung trägt vor allem der Aufenthalt im Freien bei und weniger die Ernährung.

Die Personengruppen, auf die das oben Genannte zutrifft, sollten den Rat von einer Ärztin, einem Arzt oder einer zertifizierten Ernährungsfachkraft einholen. Diese schauen, wie die persönliche Nährstoffversorgung sichergestellt werden kann und welche Nahrungsergänzung dabei unter Umständen hilfreich ist.

Und alle anderen? Sie sollten sich bewusst machen, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht einfach so probiert werden sollten. Auch nicht, wenn der beste Freund oder die nette Nachbarin dazu raten. Denn Fachleute sind sich einig: Die meisten Menschen in Deutschland sind ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Hinzu kommt, dass das Lebensmittelangebot im Handel heute um ein Vielfaches größer ist als früher, weil unterschiedliche Obst- und Gemüsearten nahezu ganzjährig saisonal und regional verfügbar sind und das Sortiment an Milchprodukten, Müsli und anderen Produkten beständig wächst. Auch werden manche Produkte angereichert, Pflanzendrinks zum Beispiel mit Calcium, um dem Nährstoffprofil der Milch näher zu kommen. Es ist also ohne weiteres möglich, nach persönlichen Geschmacksvorlieben alle wichtigen Nährstoffe aufzunehmen.

Alle Menschen, die vorhaben ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, sollten sich vorweg gut informieren und vor allem mit folgenden Fragen beschäftigten: Wie geht es mir? Wie ausgewogen esse ich? Welche Gründe sprechen für eine Extra-Dosis Nährstoffe? Welche genau brauche ich, und in welchen Mengen? Dabei unterstützen die unabhängigen Informationen des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) zu Nahrungsergänzungsmitteln.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Nahrungsergänzungsmittel – Antworten auf die wichtigsten Fragen: https://www.bzfe.de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/

Portals „Klartext Nahrungsergänzung“ der verbraucherzentrale: www.klartext-nahrungsergaenzung.de

Portal „Mikronährstoffe und Co.“ des Bundesinstituts für Risikobewertung: https://www.mikroco-wissen.de

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
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Obst und Gemüse beeinflussen Darmflora

Neue Studienergebnisse zum Mikrobiom

Obst und Gemüse wird von Natur aus von Bakterien besiedelt, die wir beim Essen aufnehmen. In einer Studie haben Forschende der Technischen Universität Graz erstmals nachgewiesen, dass sich diese pflanzlichen Mikroorganismen im menschlichen Darm ansiedeln und zu einer höheren Vielfalt des Mikrobioms beitragen.

Der Darm ist Lebensraum für eine sehr große Anzahl an Mikroorganismen, deren Vielfalt einschließlich ihrer Gene und Stoffwechselprodukte (= Darmmikrobiom) maßgeblich zur menschlichen Gesundheit beiträgt. Bei der Geburt wird ein wichtiger Teil des mütterlichen Mikrobioms auf das Baby übertragen und auch das Stillen trägt zur Diversität bei. Es war bislang aber noch nicht bekannt, wie sich Bakterien aus verzehrtem Obst und Gemüse auf das Darmmikrobiom auswirken. Sie befinden sich etwa im Fruchtfleisch, an den Kernen oder auf der Schale – auch bei gewaschenem Obt und Gemüse.

Daher hat das österreichische Forschungsteam einen Katalog von mit frischem Obst und Gemüse assoziierten Mikroorganismen erstellt. Ein Vergleich mit rund 2.500 Mikrobiom-Daten aus menschlichen Stuhlproben ergab, wie häufig die pflanzenassoziierten Bakterien im Darm zu finden sind. Und offenbar können Mikroorganismen aus Obst und Gemüse tatsächlich zum menschlichen Darmmikrobiom beitragen. So waren pflanzenassoziierte Vertreter der Entero- und Milchsäurebakterien durchweg im menschlichen Darm nachzuweisen. Allerdings war ihr Anteil mit maximal 2,2 Prozent gering, laut Fachjournal „Gut Microbes“.

Je höher der Verzehr von frischem Obst und Gemüse und je vielfältiger die Sorten, desto höher war die Menge an pflanzenassoziierten Mikroorganismen im Darm. Die aufgenommenen Mikroorganismen verfügen vermutlich über probiotische und gesundheitsfördernde Eigenschaften, da sie Gene für die Bildung verschiedener Vitamine wie Vitamin K und B-Vitamine sowie kurzkettige Fettsäuren aufweisen.

„Der Nachweis, dass Mikroorganismen von Früchten und Gemüse den menschlichen Darm besiedeln können, ist nun erstmalig gelungen“, erklärt Wisnu Adi Wicaksono vom Institut für Umweltbiotechnologie der TU Graz. „Damit liegt die Vermutung nahe, dass der Verzehr von Obst und Gemüse einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems in den ersten drei Lebensjahren hat, da sich in dieser Zeit das Darmmikrobiom entwickelt.“

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1080/19490976.2023.2258565

Mikrobiom – der Darm und seine Bewohner: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom/

Das Mikrobiom des Bodens bestimmt das Mikrobiom des Menschen: https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2023/oktober/gesunder-boden-gesunder-mensch/

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Nährstoff-Therapie – der Praxisleitfaden

Neuer TRIAS Ratgeber

Viele Menschen fühlen sich trotz eines grundsätzlich gesunden Lebensstils nicht fit. Dr. Helena Orfanos-Boeckel ist überzeugt: Mit einer gezielten individuellen Nährstofftherapie könnte man das ändern.

In ihrem Bestseller „Nährstoff-Therapie“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022) erklärt sie, wie man einen Nährstoffmangel erkennt und ausgleicht. Auch ihr neuer Ratgeber „Nährstoff-Therapie – der Praxisleitfaden“ (TRIAS Verlag, Stuttgart 2023) ist diese Woche direkt nach Erscheinen ebenfalls in die Bestsellerliste eingestiegen. Darin zeigt sie, wie man systematisch und praktisch in der Therapie vorgeht.

„Ich habe in meiner Praxis viele sich sehr gesund verhaltende 40- bis 50-jährige Frauen, die trotzdem Probleme mit ihrem Befinden haben. Sie machen Sport, Yoga, sind psychotherapeutisch stabilisiert, ernähren sich gut und trotzdem fühlen sie sich in ihren Körpern nicht so wohl, wie das zu erwarten wäre“, so die Autorin. Das läge häufig an einer Stoffwechselempfindlichkeit und einer nicht optimalen Versorgung mit Nährstoffen. „Damit die Zellen und Mitochondrien gut funktionieren, muss diese aber exzellent sein.“

Die klassische Medizin nutze Nährstoffe und Hormone erst, wenn ein Mensch schwer chronisch krank, dialyse- oder intensivpflichtig sei. Dann werde pauschal mit fehlenden Nährstoffen wie Eisen, Calcium und Vitamin D behandelt. Das sei viel zu spät und zu wenig individuell, findet Orfanos-Boeckel. Das Potenzial der Nährstoff- und Hormontherapie werde viel zu wenig ausgeschöpft. Dabei könne man damit viel erreichen: Wechseljahresbeschwerden lindern, die Gefäße bei Typ-2-Diabetes schützen, präventiv gegen Osteoporose vorgehen und sich grundsätzlich besser fühlen, gesünder und robuster werden.

Weitere Informationen finden sich in diesem Interview mit Helena Orfanos-Boeckel: Messen, Mängel ausgleichen, Beschwerden lindern – Thieme Natürlich Medizin!

Helena Orfanos-Boeckel

Nährstoff-Therapie – der Praxisleitfaden

Orthomolekulare Medizin richtig dosieren und anwenden.

Vorbeugen und heilen mit Vitaminen, Mineralstoffen & Co.

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2023. Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432118284, ISBN EPUB: 9783432118291

Buchinhalte:

  • Grundwissen & Regeln: Wie fängt man an? Wovon ist der Bedarf abhängig? Wie findet man die richtige Dosis, ein gutes Labor und ein wirksames Produkt? Wertvolle Tipps, wie man Gesundheit aktiv gestalten kann.
  • Nährstoffe: In übersichtlichen Steckbriefen finden Leser alles Wichtige zur Wirkungsweise, den Laborparametern, den Dosierungen, den Kombinationen und zum Einnahmezeitpunkt.
  • Erkrankungen und Lebensphasen: Nach Laborwerten richtig dosierte Nährstoffe können die Organe und Gefäße, den Knochen und das Gehirn schützen – bei Stress und beim Älterwerden. Therapeutisch werden sie eingesetzt zur Behandlung alltäglicher Beschwerden, klassischer Zivilisationskrankheiten, chronischer Erschöpfung sowie für die Wechseljahre bei Frau und auch beim Mann.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Inhalts-, Sach- und Rezeptverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Dr. med. Helena Orfanos-Boeckel ist ganzheitlich praktizierende Ärztin für Innere Medizin und Expertin auf dem Gebiet der Nährstoffe und körpereigenen Hormone. Sie studierte Humanmedizin in Brüssel und Berlin und absolvierte die Facharztausbildung zur Internistin mit Schwerpunkt „Nephrologie“ (Nierenheilkunde) an der Freien Universität Berlin, heute Charité Berlin. Hier verbrachte sie insgesamt 10 intensive und lehrreiche Klinikjahre in unterschiedlichen internistischen Fachabteilungen, der Intensivstation und der Nieren-Transplantationsambulanz. Seit 2002 arbeitet Helena Orfanos-Boeckel, Ärztin in dritter Generation, in ihrer eigenen Praxis für ganzheitliche Innere Medizin, Stoffwechsel- und Präventivmedizin in Berlin-Charlottenburg. In ihrer Praxis ging sie von Anfang an neue Wege, die klassische internistische Medizin mit den neuen Erkenntnissen u. a. der hormonellen, orthomolekularen und mitochondrialen Medizin zu verbinden. Helena Orfanos-Boeckel ist Pionierin einer neuen Medizin – der Nährstoff- und Hormonmedizin. Bei dieser werden Nährstoffe und körpereigene Hormone anhand einer umfassenden, individuellen Labordiagnostik kurativ und präventiv eingesetzt.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167, bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de, www.thieme.com | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com

 

Stoffwechsel-Booster: wie Omega-3-Fettsäuren die Gesundheit beeinflussen

Stoffwechsel-Booster: wie Omega-3-Fettsäuren die Gesundheit beeinflussen

Omega-3-Fettsäuren wirken auf den Stoffwechsel und die Gesundheit in den verschiedenen Lebensphasen ein

Omega-3-Fettsäuren spielen eine entscheidende Rolle im menschlichen Stoffwechsel. Mit Folgen für den gesamten Organismus. Ein Ratgeber gibt Hilfen, um den Stoffwechsel anzuregen.

Omega-3-Fettsäuren sind Nährstoffe, die essentiell für den menschlichen Stoffwechsel sind. Es gibt pflanzliche Varianten in Leinsamen, Walnüssen und Rapsöl, während tierische Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch wie Lachs, Makrele und Sardinen sowie in bestimmten Algen vorkommen.

Studien haben belegt, dass vor allem tierische Omega-3-Fettsäuren für den Stoffwechsel von Bedeutung sind.

In verschiedenen Lebensphasen sind sie besonders wichtig

Im frühen Lebensstadium fördern sie die Entwicklung von Gehirn und Augen, während sie im späteren Lebensverlauf eine entscheidende Rolle spielen, um die Gesundheit aufrechtzuerhalten.

Diese Fettsäuren haben entzündungshemmende Eigenschaften und reduzieren das Risiko chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes.

Zudem unterstützen sie die kognitive Funktion. Sie können das Risiko von Demenz und Alzheimer mindern.

Eine ausreichende Zufuhr, sei es durch eine ausgewogene Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel, ist unverzichtbar.

(Quelle: Die entscheidende Rolle von Omega-3-Fettsäuren im Lebenszyklus, SRH Hochschule für Gesundheit, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Ratgeber gibt Orientierung, was für den Stoffwechsel wichtig ist

Neben den Omega-3-Fettsäuren gibt es eine Reihe von weiteren Nahrungsmitteln, die den Stoffwechsel unterstützen. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen hat sie in einem Ratgeber übersichtlich zusammengetragen und kommentiert. Damit wird es für jeden einfach, die gewünschten Lebensmittel herauszusuchen und in die tägliche Ernährung zu integrieren. Außerdem erläutert der Ratgeber viele weitere Hilfsmittel aus der Natur, die dem Stoffwechsel weiterhelfen.

Das Buch: „Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer“ von Michael Petersen ist als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.

Buchdaten: Michael Petersen, Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer, Independently published by Amazon, 2022, 87 Seiten, ISBN 979-8-3642-8743-4. Hier eine Beschreibung des Buches ansehen.

Der Autor:
Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Vitamine, Mineralstoffe und Co.

Neues Informationsangebot des BfR

In welchen Lebensmitteln steckt eigentlich Jod, Vitamin D oder Eisen? Welche Folgen hat ein Vitamin- oder Mineralstoff-Mangel? Und für wen sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll? Vielen Menschen fehlt hier der Durchblick. Da hilft das neue Informationsportal „Mikronährstoffe und Co.“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Es liefert kurz und bündig grundlegende Informationen über die einzelnen Vitamine und Mineralstoffe und ihre Wirkungen im Körper. Das Portal erläutert, welche Lebensmittel gute Quellen für einzelne Stoffe sind und wie sie zur Versorgung beitragen. Zusätzlich stellt die Seite weitere Stoffe mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung vor. Dazu gehören zum Beispiel Aminosäuren, Fettsäuren oder Pflanzenextrakte. Das Angebot auf der Internetseite wird laufend erweitert und um neue Erkenntnisse ergänzt.

Viele der portraitierten Substanzen werden auch in isolierter Form als Nahrungsergänzungsmittel angeboten – und beworben. Ob und wann die Einnahme einer Extra-Portion Vitamine oder Mineralstoffe sinnvoll sein kann und welche Risiken damit gegebenenfalls verbunden sein können, wird ebenfalls erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt des Informationsangebots liegt auf den vom BfR erarbeiteten Höchstmengenempfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln. Sie sollen zu einer europaweit einheitlichen Höchstmengenregelung für diese Produkte beitragen, können aber bis dahin auch Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Produktwahl unterstützen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.mikroco-wissen.de

Nahrungsergänzungsmittel – Antworten auf die wichtigsten Fragen: www.bzfe.de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/

Was im Essen steckt – Vitamine und Mineralstoffe:
www.bzfe.de/das-beste-aus-dem-essen/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe

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Holunder und seine Wirkung auf den Körper

Die wertvollen Inhaltsstoffe im Holunder haben vielfältige positive Wirkung auf den Organismus

Holunder gehört zu den ältesten und beliebtesten Heilpflanzen. Und das aus gutem Grund: Seine Blüten und Beeren enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, die der Gesundheit auf vielfältige Art und Weise zugutekommen. Das wussten schon unsere Vorfahren, die Holunder zur Vorbeugung und Behandlung verschiedenster Erkrankungen einsetzten. Dieses Wissen basierte auf den Überlieferungen ihrer Ahnen und eigenen Erfahrungen, die sie mit der Anwendung von Holunder machten. Noch heute vertrauen viele Menschen auf dieses überlieferte Wissen.

Was unsere Vorfahren über die Wirkung von Holunder wussten

Seit Generationen schätzen die Menschen die Heilkraft des Holunders, die sie sich durch spezielle Anwendungen und Zubereitungen zunutze machten. Holunder diente generell als Mittel zur Stärkung des Immunsystems und zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und Wohlbefindens. Dabei wurden Blüten, Beeren und sogar die Blätter und Rinde des Holunderstrauchs verwendet. Besonders beliebt war die Zubereitung von Sirup, Tee oder Salben, die verschiedene Beschwerden lindern sollten. So war es beispielsweise üblich, Erkältungssymptome wie Halsschmerzen oder Husten mit heißem Holundersirup zu behandeln. Holunderblütentee wurde verabreicht, um Fieber zu senken und Infekte zu bekämpfen. Der Tee konnte aber auch bei Verdauungsbeschwerden (speziell Verstopfung) helfen. Die Blätter vom Holunderstrauch wurden oft zu einer Paste zerrieben und auf Wunden aufgetragen, um deren Heilung zu fördern und Infektionen zu vermeiden.

Was die Wissenschaft zur Wirkung von Holunder sagt

Viele der genannten Anwendungen sind auch noch heute üblich. Ihre Wirkung konnte schon in einigen wissenschaftlichen Studien beobachtet werden, auch wenn die genauen Wirkmechanismen teilweise noch unklar sind. Aufgrund der bisherigen Befunde und ihrer zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe, die nachweislich einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben, können Holunderbeeren durchaus als Superfood bezeichnet werden. Sie sollen das Immunsystem stärken und Erkältungsbeschwerden lindern (und auch vorbeugen) können.

Darüber hinaus haben einige ihrer Inhaltsstoffe entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen, die sich positiv auf die Zellgesundheit und den Organismus im Allgemeinen auswirken. Auch eine blutdruck- und cholesterinsenkende Wirkung von Holunderbeeren wird in der Wissenschaft derzeit diskutiert.

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Mehr Durchblick bei Nahrungsergänzungsmitteln

Neue Online-Artikel auf bzfe.de

Eine Extra-Portion Nährstoffe in Form von Tabletten, Pulver und Co. brauchen nur wenige Menschen – Extra-Informationen, um das Thema Nahrungsergänzungsmittel zu durchschauen, dagegen die meisten: Laut einer repräsentativen Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) fühlt sich rund ein Drittel der Menschen schlecht informiert, zum Beispiel über mögliche Gesundheitsrisiken. Das ist Anlass für ein neues Informationsangebot zu Nahrungsergänzungsmitteln vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), das mit fünf Online-Artikeln startet. Darin werden Fragen geklärt, wie: „Für wen sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?“ und „Wie kann ich mich informieren?“.

Nahrungsergänzungsmittel sind Konzentrate aus Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen Stoffen, die typischerweise in Lebensmitteln stecken. Sie kommen in dosierter Form oft als Kapseln, Tabletten oder Pulver in den Handel und sollen – ihr Name sagt es schon – die Nahrung ergänzen. Wichtig zu wissen ist: Nahrungsergänzungsmittel unterliegen den Vorgaben des Lebensmittelrechts. Sie dürfen nur verkauft werden, wenn sie sicher sind, also die Gesundheit nicht beeinträchtigen. Zudem müssen Unternehmen zum Beispiel auf der Packung eine Verzehrempfehlung und einen verpflichtenden Warnhinweis geben, dass diese Empfehlung nicht überschritten werden darf. Diese Pflichtangaben sollen Überdosierungen verhindern. Denn auch wenn etwa Vitamin D für die menschliche Gesundheit unentbehrlich ist: Zuviel davon kann auch schädlich sein.

Fachleute sind sich einig: Gesunde Menschen, die sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, brauchen normalerweise keine Extra-Nährstoffe. Doch gibt es keine Regel ohne Ausnahme: Für bestimmte Lebensphasen, Ernährungsweisen oder Bevölkerungsgruppen gibt es konkrete Empfehlungen. Zum Beispiel ist Vitamin B12 für Menschen sinnvoll, die sich vegan ernähren, weil eine ausreichende Zufuhr über pflanzliche Lebensmittel nicht möglich ist. Trotzdem sollte nicht einfach zum nächstbesten Mittel aus dem Regal gegriffen werden. Denn viele Präparate sind weit höher dosiert als nötig. Andere enthalten zusätzliche Nährstoffe, die nicht zur persönlichen Bedarfslage passen. Die Werbung erweckt derweil oft den Eindruck, dass die Produkte einen gesundheitlichen Mehrwert für alle Menschen haben.

Deshalb ist es immer sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen, sich bei unabhängigen, wissenschaftlich abgesicherten Quellen zu informieren und nicht allein auf die Angaben auf der Packung zu vertrauen. Auf bzfe.de finden Sie Beiträge zu den wichtigsten Fragestellungen rund um Nahrungsergänzungsmittel: Was versteht man darunter, für wen sind sie sinnvoll, wie und wo kann man sich informieren, wo gibt es sie zu kaufen – und wie ist es um die Sicherheit bestellt?

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel

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So gelingt eine gute Jodversorgung

Kombination aus Lebensmitteln und Jodsalz optimal

Unser Körper kann das lebensnotwendige Spurenelement nicht selbst bilden. Daher müssen wir Jod regelmäßig über die Nahrung aufnehmen. In Lebensmitteln ist es in der Regel nur in geringen Mengen vorhanden. Der Grund: Die Böden in Deutschland sind jodarm und das darauf angebaute Getreide, Gemüse und Obst folglich auch. Die beste Jodquelle ist Seefisch, zum Beispiel Kabeljau oder Rotbarsch. Deshalb ist ein- bis zweimal wöchentlich Fisch auf dem Speiseplan empfehlenswert. Auch Milch, Milchprodukte und Eier können Jod liefern, da Jod dem Futter von Nutztieren zugesetzt wird und in die Lebensmittel übergeht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt den täglichen Verzehr von Milch und Milchprodukten. Eier können den Speiseplan ergänzen. Vorsicht ist bei getrockneten Meeresalgen geboten, da diese extrem hohe Jodgehalte aufweisen können. Beim Kauf dieser Produkte sollte darauf geachtet werden, dass eindeutige Angaben zum Jodgehalt und zur maximalen Verzehrmenge vorhanden sind.

Eine ausreichende Jodversorgung der Bevölkerung in Deutschland ist möglich, wenn Speisesalz mit Jod angereichert wird, und jodiertes Salz regelmäßig in der Lebensmittelproduktion, der Gastronomie und im Privathaushalt verwendet wird. Die Aufnahme aus Lebensmitteln allein reicht normalerweise nicht aus. Zum Vergleich: Jodsalz  enthält 15 bis 25 Mikrogramm Jod pro Gramm, unjodiertes Speisesalz 0,2 Mikrogramm Jod pro Gramm und Meersalz 0,7 Mikrogramm Jod pro Gramm. Ein Blick auf die Zutatenliste bei verpackten Lebensmitteln oder das Nachfragen in Bäckerei oder Metzgerei zeigen, ob Jodsalz eingesetzt wurde. Wichtig zu wissen: Die größte Menge an Salz, die wir täglich zu uns nehmen, stammt nicht aus dem heimischen Salzstreuer, sondern aus verarbeiteten Lebensmitteln, vor allem Brot und Brötchen, Fleisch- und Wurstwaren sowie Käse und Fertigmahlzeiten.

Die Jodmenge, die Speisesalz zugesetzt werden darf, ist rechtlich geregelt (15 bis 25 Mikrogramm pro Gramm Salz). Die DGE empfiehlt gesunden Erwachsenen, eine langfristige tägliche Aufnahme von 500 Mikrogramm Jod nicht zu überschreiten. Unter dieser Voraussetzung sind auch bei empfindlichen Personen keine gesundheitlichen Probleme zu erwarten. Modellrechnungen des Max Rubner-Institutes zeigen: selbst wenn alle verzehrten gesalzenen Lebensmittel Jodsalz enthielten, würden mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland (14 bis 80 Jahre) die maximal empfohlene Gesamtaufnahme von 500 Mikrogramm pro Tag aus Lebensmitteln nicht überschreiten. Menschen mit jodassoziierten Vorerkrankungen sollten ihre Jodaufnahme individuell anpassen.

Unabhängig davon, ob jodiert oder unjodiert, zu viel Salz sollte man nicht zu sich nehmen. Denn ein hoher Salzkonsum kann das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Maximal sechs Gramm Jodsalz pro Tag, etwa einen Teelöffel, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei Erwachsenen. Die Empfehlung schließt Salz in verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot, Wurst und Käse ein.

Bei manchen Ernährungsweisen ist das Risiko für eine Jodunterversorgung erhöht, beispielsweise, wenn Menschen auf jodhaltige tierische Lebensmittel wie Milch, Meeresfisch, Eier oder Fleischerzeugnisse, die in Deutschland oft mit jodiertem Salz hergestellt werden, verzichten. Bei veganer oder vegetarischer Ernährung, Milch- oder Fischallergie oder Milchzuckerunverträglichkeit kann es daher besonders schwierig sein, ausreichend Jod aufzunehmen. Dann ist es umso wichtiger, jodiertes Speisesalz im Haushalt zu nutzen und bei verarbeiteten Lebensmitteln auf die Verwendung von Jodsalz zu achten.

Wer sich unsicher fühlt, holt am besten ärztlichen Rat ein oder konsultiert eine Ernährungsfachkraft. Über eine Urin- und/oder Blutuntersuchung lässt sich leicht feststellen, ob die Jodversorgung stimmt.

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Weitere Informationen:

Zur Informationsoffensive des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/jodsalz-landingpage/jodsalz-landingpage_node

Referenzwerte Jod der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod

Informationen zu Jod vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/de/a-z_index/jod

Arbeitskreis Jodmangel: jodmangel.de

Jod – ein lebensnotwendiges Spurenelement: www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2023/september/jod-ein-lebensnotwendiges-spurenelement

Jodaufnahme in Deutschland – Wie gut sind wir versorgt? www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2023/september/jodaufnahme-in-deutschland

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