Archiv der Kategorie: Immunsystem

Erlanger Forscher finden heraus, wie eine Autoimmunreaktion Osteoporose auslöst

Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis können osteoporose-ähnliche Knochenveränderungen verursachen. Auslöser sind spezielle Antikörper, die schon in einem frühen Krankheitsstadium produziert werden. Das hat ein internationales Konsortium unter Leitung von Wissenschaftlern der Medizinischen Klinik 3 (Direktor: Prof. Dr. Georg Schett) am Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jetzt nachgewiesen. Ihre Forschungsergebnisse haben sie jetzt im „Journal of Clinical Investigation“ (2012 Apr 16.) veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482758

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Viel hilft viel

Mehrgleisiger Therapieansatz lindert Herpes Zoster-Schmerzen

Die mit der viralen Erkrankung Herpes zoster (Gürtelrose) einhergehende sog. postherpetische Neuralgie ist von übermäßigen Schmerzen geprägt. In der konventionellen Medizin werden diese standardgemäß mit Virostatika wie Famciclovir, trizyklischen Antidepressiva, opioiden Analgetika und anderen Medikationen behandelt.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/viel-hilft-viel.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Abwehr gegen Rotaviren weiter aufgeklärt

MHH-Forscher gewinnen neue Erkenntnisse zur besonderen Empfindlichkeit von Kindern gegenüber dem Durchfall-Erreger Rotavirus / Veröffentlichung in PLoS Pathogens

Kinder unter fünf Jahren sind gegenüber Durchfall-verursachenden Rotaviren empfindlicher als ältere Menschen. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun herausgefunden, warum eine Infektion mit diesen Viren vom Alter abhängt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news480088

Quelle: Medizinische Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

KrebsCentrum startet Sonnenschutzkampagne in Kindergärten

Das Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums (UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden startet in diesem Jahr mit einer Kampagne für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, um sie auf die Gefahren sommerlicher Sonnenstrahlen aufmerksam zu machen. Das unterhaltsame wie lehrreiche Theaterstück „Clown Zitzewitz und der Sonnenschutz“ der Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Prävention (ADP e.V.) und der Deutschen Krebshilfe (DKH e.V.) wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie am UCC auf seine Wirksamkeit überprüft.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476246

Quellen: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Abnehmen bremst krebsfördernde Entzündungen

Übergewicht begünstigt Entzündungen, die als krebsfördernd gelten. Gemeinsam mit amerikanischen Kollegen untersuchte Cornelia Ulrich aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem NCT Heidelberg an übergewichtigen Frauen, ob sich die Entzündungswerte durch Sport und/oder Kalorienreduktion reduzieren lassen. Beide Lebensstilveränderungen waren hochwirksam: Kalorienreduktion allein oder in Kombination mit Sport senkte die Entzündungsparameter um mehr als ein Drittel und damit in vergleichbarem Umfang wie entzündungshemmende Medikamente. Gewichtsabnahme kann daher als wirkungsvoller Beitrag zur Krebsprävention angesehen werden.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476370

Quellen: Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

DFG-Schwerpunktprogramm soll Wirkung von Darmbakterien auf Immunsystem aufklären

Eine Billon Bakterien pro Quadratmeter – das mikrobielle Ökosystem im Darm ist komplex und beeinflusst die Gesundheit. Die Entstehungsmechanismen von entzündlichen Darmerkrankungen und die Anfälligkeit für Infektionen stehen im Mittelpunkt eines neuen Schwerpunktprogramms, dessen Einrichtung die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen hat.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news475831

Quellen: Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Das programmierbare Immunsystem

Placeboforschung

Interferone und Interleukine sind Eiweiße, die wichtige Funktionen in der Immunabwehr des Körpers erfüllen. Ihre Konzentration kann durch das Chemotherapeutikum Cyclosporin herabgesenkt werden, was vor allem in der Transplantationsmedizin von Bedeutung ist, um Abstoßungsreaktionen transplantierter Organe zu vermeiden.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/programmierbares-immunsystem.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Chronische Infekte und Pollenallergie behandeln

Zahlreiche Menschen leiden unter chronischen Infekten und Allergien. Heilung und Linderung verspricht neben den Methoden und Medikamenten der westlichen Schulmedizin die zeitgemäße und traditionelle chinesische Medizin (TCM).

Die chinesische Medizin mit ihrer viele tausend Jahre alten Tradition folgt hierbei einem eigenen Verständnis von Gesundheit, Ursachen für Krankheit und funktionalen Zusammenhängen. So erkennt die chinesische Medizin zum Beispiel als eine mögliche Ursache für die Entstehung von Allergien „banale“ Infekte wie Erkältungen, die der Körper nicht ausheilen konnte. Diese Infekte können zu chronischer Müdigkeit führen oder zu chronischen Infekten mit anhaltenden Beschwerden werden sowie immunologische Steuervorgänge überlagern.

Nach der Lehre der chinesischen Medizin wird dann aus der Geradläufigkeit (Gesundheit – ausgeheilter Infekt) eine Schrägläufigkeit (Heteropathie =ingeheilter Infekt). Das Immunsystem wird aufgrund des eingeheilten Infektes fehlreguliert und schon ein kleiner Reiz (z.B. Pflanzen-Pollen) kann zu einer überschießenden Reaktion der Schleimhäute (Allergie) führen. Ein nicht ausgeheilter chronisch schwelender Schnupfen kann so weitere Entzündungsprozesse induzieren, z.B. in den Schleimhäuten des Atmungssystems (Asthma, Allergien), in der Darmschleimhaut (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) oder im Bereich der Lendenwirbelsäule (chronische Rückenschmerzen, LWS-Syndrom).

Die zeitgemäße und traditionelle chinesische Medizin TCM geht den Ursachen hierfür auf den Grund, um eine dauerhafte Heilung für unterschiedliche Allergien und chronische Infekte zu erzielen. Nach einer ausführlichen Anamnese und der für die chinesische Medizin typischen Untersuchung (einschließlich Pulsdiagnose, Zungendiagnose) wird dann die Diagnose gestellt und eine daraus resultierende Therapie festgelegt.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Praxis Dr. Schott / Allgemeinmedizin, Allergologie, TCM Frankfurt, Monika Hornbach, Marbachweg 260a, 60320 Frankfurt, 069 – 56 15 75, http://www.praxis-dr-schott.de

Pressekontakt: formativ.net oHG – Webdesign, Online-Marketing, PR, Holger Rückert, Kennedyallee 93, 60596 Frankfurt am Main, presse@formativ.net, 069/24450434, http://www.online-pr-frankfurt.de

 

 

Neuer Entstehungsweg für Makrophagen gefunden

Makrophagen spielen eine Schlüsselrolle bei der Immunabwehr. Die Zellen schützen den Organismus vor Infektionen und steuern Entzündungsreaktionen im Gewebe. Dabei unterscheiden sich Makrophagen je nach Einsatzort und Aufgaben. Ein Wissenschaftler der TU München hat nun untersucht, ob die verschiedenen Zelltypen eine gemeinsame embryonale Entstehungsgeschichte haben – und Überraschendes festgestellt: Abhängig von ihrer Herkunft bilden Makrophagen offensichtlich zwei eigenständige Zelllinien, die auch im Erwachsenenstadium fortbestehen. Die Arbeit wurde kürzlich in „Science“ vorgestellt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news474883

Quellen: Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

IfL-Karte zeigt Borreliose-Risiko im deutschlandweiten Vergleich

In Deutschland erkranken in jedem Jahr etwa 100.000 Menschen an der durch Zeckenstiche übertragenen Lyme-Borreliose. Am größten ist das Infektionsrisiko in Brandenburg, Sachsen und Bayern. In den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr tritt die Krankheit deutlich seltener auf. Das zeigt eine jetzt vom Leibniz-Institut für Länderkunde veröffentlichte Karte auf der Grundlage von Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news474497

Quellen: Leibniz-Institut für Länderkunde, Informationsdienst Wissenschaft (idw)