Archiv der Kategorie: Immunsystem

In guten Händen bei der manuellen Lymphdrainage

Praktische Hilfe für Ödempatienten auf die sanfte Art

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Hände spielen in der Geschichte der Medizin seit jeher eine zentrale Rolle. Davon zeugt das Wort „behandeln“. Bei der manuellen Lymphdrainage (MLD) werden die Hände des Therapeuten zum wichtigen Werkzeug in der Ödemtherapie.

Ödeme sind Anzeichen verschiedener Erkrankungen. Dazu zählen beispielsweise eine angeborene oder im Laufe des Lebens erworbene Schädigung des Lymphgefäßsystems. Sie kann beispielsweise durch eine Brustkrebsoperation entstehen, bei der Lymphknoten entfernt werden müssen. Schwere Verletzungen wie ein Knochenbruch oder Operationen sind weitere Ursachen für Ödeme. Kommt das Lymphgefäßsystem seiner Aufgabe – dem Abtransport von Gewebewasser – nicht ausreichend nach, lagert sich eiweißreiche Flüssigkeit im Gewebe ein und es entsteht ein Lymphödem. Dann kann die MLD helfen.

Eine manuelle Lymphdrainage dauert durchschnittlich zwischen 30 und 60 Minuten und beginnt immer im Bereich des Halses. Danach wird der Rumpf behandelt und anschließend das betroffene Bein beziehungsweise der Arm. Dadurch werden die Abflusswege systematisch freigemacht. Um das Therapieergebnis der manuellen Lymphdrainage – die Ödemreduktion – zu erhalten, muss das Bein oder der Arm bandagiert beziehungsweise mit einem medizinischen Kompressionsstrumpf versorgt werden.

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Kreisen, Pumpen, Drehen, Schöpfen – das sind die typischen Grundgriffe

Mit speziellen Handgriffen regt der Physiotherapeut die Aufnahme von gestauter Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem an. Dabei werden die Pump-, Dreh- und Schöpfgriffe den unterschiedlichen Körperregionen angepasst. Schwellungen sowie dadurch bedingte Schmerzen und Spannungsgefühle klingen ab. Das Besondere: Im Unterschied zur klassischen Massage wird bei der Lymphdrainage nicht „geknetet“, sondern es werden sanft kreisende, pumpende und rhythmische Bewegungen mit geringem Druck ausgeführt. Dadurch wird die Transportfunktion des Lymphgefäßsystems aktiviert und die Flüssigkeit in die Lymphbahnen geleitet.

– Stehende Kreise: Mit gestreckten Händen beschreibt der Therapeut sanft kreisende Bewegungen. Dadurch wird die Haut flächig verschoben und der Lymphabfluss angeregt. Dabei übt der Therapeut in Richtung des Lymphabflusses stärkeren Druck aus und schwächt diesen in Richtung der Ausgangsposition wieder ab.

– Beim Pumpgriff legt der Therapeut die Handfläche auf das zu behandelnde Bein oder den behandelnden Arm des Patienten. Mit ineinandergreifenden quer und längs gerichteten Schubbewegungen wird erst mit den Daumen- und Fingerballen, dann mit großflächigem Kontakt der Handinnenfläche die Lymphe in Abflussrichtung „gepumpt“.

– Der Drehgriff wird an flachen Körperoberflächen wie dem Rücken angewandt und meist beidhändig ausgeführt. Bei dieser Technik verschiebt die ganze Handfläche sanft in kreisförmigen Bewegungen die darunterliegende Flüssigkeit im Gewebe.

– Schöpfgriff: Bei der speziellen Grifftechnik führt der Therapeut erst durch einen Quer-, dann durch einen Längsschub mit der flächigen Hand eine schöpfende Bewegung aus und regt so den Lymphabfluss in den Beinen oder Armen an.

In erster Linie dient die Lymphdrainage der Entstauung und der Beschleunigung des Lymphflusses – sie hat jedoch weitere positive Effekte: Durch die gleichmäßigen und sanften Bewegungen empfinden Patienten die Behandlung als wohltuend und entspannend. Und sie lindert auch Spannungsschmerzen, die häufig durch die Schwellungen auftreten.

Die Lymphdrainage ist ein Baustein der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) zur Behandlung von Lymphödempatienten. Daneben sind Hautpflege, Kompression und Bewegung wichtige Bestandteile. Nach Aufklärung und Schulungen kann der Patient durch Selbstmanagement die Therapie zielgerichtet unterstützen.

Kompression sichert das Ergebnis der Lymphdrainage

Kompression ist während der Entstauung (Phase 1 der KPE) und der Erhaltung (Phase 2 der KPE) die Basis der erfolgreichen Ödemreduktion. Während der Entstauungsphase (Phase 1) wird nach jeder Lymphdrainage ein Kompressionsverband angelegt. Er fördert den Lymphabfluss und verhindert, dass das behandelte Bein oder der Arm wieder anschwillt. In der zweiten Phase der Behandlung erhalten die Patienten dann anstatt der Bandagierung flachgestrickte medizinische Kompressionsstrümpfe (beispielsweise mediven 550), um das Ergebnis der Therapie zu sichern. Bewegung aktiviert und steigert den Abfluss der Lymphflüssigkeit – besonders nach der manuellen Lymphdrainage und mit angelegter Kompressionsversorgung. In Bewegung regen der sogenannte Arbeitsdruck und das feste Gewebe des Kompressionsstrumpfes gemeinsam mit der Muskelaktivität den Lymphfluss effektiv an. Ob ein Spaziergang, Nordic Walking, Radfahren oder moderates Krafttraining – mit dem Therapeuten kann ein individuelles Übungsprogramm zusammengestellt werden.

Lymphdrainage, Kompression und Bewegung sind wichtige Bausteine, um das Lymphödem zu reduzieren und die Lebensqualität zu steigern. Der Arzt kann bei medizinischer Notwendigkeit Lymphdrainage und medizinische Kompressionsstrümpfe verordnen. Der Ratgeber „Stau im Gewebe – Lymphödeme, Lipödeme“ gibt viele weitere Informationen und kann kostenlos bei medi angefordert werden (Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de). Surftipp: www.medi.de mit Händlerfinder

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Gesund mit guten Darmbakterien

Neuer Beitrag auf www.in-form.de

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenJeder Mensch besitzt eine einzigartige Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft im Darm, der sogenannten Mikrobiota. Sie ist vergleichbar mit dem individuellen Fingerabdruck. Der Grund ist, dass viele Lebensstilfaktoren die Bakteriengemeinschaft prägen. Eine niederländische Forschergruppe konnte 126 verschiedene Faktoren identifizieren, wovon 60 mit der Ernährung zusammenhingen.

Je nachdem wie die Nahrung zusammengesetzt ist, entwickeln sich bestimmte Bakterienarten stärker und andere schwächer, denn jede Bakterienart hat spezielle Vorlieben und Ansprüche.

Neben der Ernährung wirkt sich möglicherweise auch die Bewegung auf die Mikrobiota aus. Finnische Wissenschaftler fanden Hinweise darauf, dass regelmäßiger Ausdauersport wie Radfahren einen positiven Einfluss ausüben könnte. Welche Aufgaben die Mikrobiota im Darm übernehmen und wie diese sich auf die Abwehrkräfte auswirken, beleuchtet der Beitrag „Gesund mit guten Darmbakterien“ unter: https://www.in-form.de/wissen/gesund-mit-guten-darmbakterien/.

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Weitere Informationen:

Heft „Nahrung und Verdauung – Wissen kompakt“, Bestell-Nr. 3706, Preis: 2,50 Euro

Essen geht durch den Magen – Die kleine Ernährungslehre, Bestell-Nr. 1231, Preis: 2,50 Euro

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Campylobacter-Infektionen vermeiden

Hygiene ist das A und O

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen„500 Zellen reichen für eine Infektion aus“, erklärte Dr. Daniel Windhorst vom Biotechnologie-Unternehmen IDT Biologika beim Campylobacter-Workshop des Wissenschafts- und Informationszentrums Nachhaltige Geflügelwirtschaft. Schon wenige Bakterien der Gattung Campylobacter verursachen beim Menschen Durchfallerkrankungen.

Etwa 74.000 nachgewiesene Fälle wurden 2016 gemeldet, damit kommt den Campylobacter eine weit größere Bedeutung zu als den Salmonellen-Infektionen, von denen im gleichen Zeitraum nur ca. 13.000 festgestellt wurden. EU-weit gibt es geschätzt etwa 9 Millionen Infektionen im Jahr, was zu Krankheitsfolgekosten von etwa 2,4 Milliarden Euro führt. Trotz der Häufigkeit ist das Bakterium den Verbrauchern weitgehend unbekannt: Bei einer Umfrage des TÜV Süd nannten nur 1 % der Befragten Campylobacter als Verursacher bakterieller Lebensmittelinfektionen.

Die Campylobacter-Infektion ist eine sogenannte Zoonose. Der Erreger wird von Tieren oder über Lebensmittel tierischen Ursprungs auf Menschen übertragen. Verschiedenen Arten von Campylobacter kommen natürlicherweise im Darm von Geflügel, Rindern und Schweinen vor und auch bei Wildvögeln und Heimtieren sind sie nachweisbar. Hund und Katze, die eng mit dem Menschen zusammenleben, stellen ebenfalls eine mögliche Infektionsquelle dar. Auch Geflügelkot, der auf Eischalen haftet, kann die Bakterien enthalten.

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Hauptinfektionsursache ist aber mangelnde Küchenhygiene bei der Verarbeitung von Geflügelfleisch. Vor allem im Sommer, in der Grillsaison, kommen die meisten Erkrankungen vor. Die Bakterien werden vom Geflügel heruntergewaschen, sie spritzen mit Spülwasser oder Fleischsaft auf Geräte oder andere Lebensmittel. Wer Hände, Messer oder Schneidebretter nicht zwischen Arbeitsgängen mit Fleisch und solchen mit z.B. Rohkost wäscht, überträgt damit Bakterien auf Lebensmittel, die nicht erhitzt werden. Campylobacter sind temperaturempfindlich, können sich aber in nicht ausreichend durchgegartem Fleisch halten.

Einfache Regeln zur Küchenhygiene des Bundeszentrums für Ernährung finden Sie unter:
https://www.bzfe.de/inhalt/lebensmittel-hygienisch-zubereiten-27464.html.

Regina Bartel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.tuev-sued.de/presse/umfrage-campylobacter-weitgehend-unbekannt

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Harte Zeiten für das Immunsystem

Bioresonanz-Redaktion erläutert, warum es im Winter verstärkt zu Erkältungen und Grippe kommt.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenTraditionell sind Januar und Februar diejenigen Monate, in denen das Immunsystem besonders oft schwächelt und die höchsten Raten an Erkältungen und Grippe hervorbringt. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, was zu beachten ist und wie das genutzt werden kann.

Bereits im Herbst kam es zu ersten Wellen von Erkältungen und Grippe. Ihren Höhepunkt jedoch erreicht die Saison in den ersten beiden Monaten des Jahres, so die langjährige Beobachtung des Robert-Koch-Instituts.

Das Wetter und viel mehr

Die extreme Wetterlage in dieser Zeit, mit Kälte und Nässe, bereitet vielen Menschen Schwierigkeiten, die sich in Husten, Schnupfen und Halsweh auswirken. Dabei ist das Wetter nur der Auslöser, so die Erfahrung der Ganzheitsmedizin. Das Winterwetter gehört zu unseren natürlichen Verhältnisse und ist sogar wichtig für unsere Gesundheit. Deshalb empfehlen Gesundheitsexperten, sich auch in dieser Jahreszeit regelmäßig draußen zu bewegen. Zum Problem führe das Wetter nur bei Menschen, deren Immunsystem dazu veranlagt ist, unter diesen Bedingungen zu schwächeln. Die gesunde Reaktion der Abwehrkräfte ist es dann, heftig um sich zu schlagen, mit allen den unangenehmen Begleiterscheinungen.

Dem Immunsystem auf die Sprünge helfen

Sehr oft wird dann versucht, das Immunsystem anzutreiben. Das ist zwar gut gemeint, kann auch etwas bewirken, beruht jedoch auf einem Irrtum. Was zu schwach ist, wird nicht dadurch stärker, dass man es antreibt, so die Erfahrung aus der Ganzheitsmedizin. Im Gegenteil, kann es ein Immunsystem erst noch mehr unter Druck bringen. Wichtig sei es deshalb, die Störfaktoren zu identifizieren und zu regulieren, um auf diese Weise das Immunsystem sanft zu unterstützen. Typisches Beispiel: bei Menschen, die in dieser Zeit zur Immunschwäche neigen, finden Ganzheitsmediziner sehr häufig eine gestörte Stoffwechsellage. Das geht oft mit einem gestörten Säure-Basen-Haushalt einher. Diese Ausgangslage wirkt sich unmittelbar auf die Abwehrkräfte des Immunsystems aus.

Viele Ursachen sind zu beachten

Das ist jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten. Es gibt noch eine Reihe von weiteren regulatorischen Mechanismen bei der Immunreaktion. Dazu liegen inzwischen neuere wissenschaftliche Erkenntnisse vor, wie die Bioresonanz-Redaktion in ihrem Beitrag erläutert: die Regulation des Immunsystems unterstützen.

Der Tipp der Gesundheitsredaktion

Die Bioresonanz-Redaktion empfiehlt deshalb jedem Betroffenen, die Hintergründe zu ermitteln und zu regulieren. Die Erfahrung zeige, dass sich mit ganzheitlich naturheilkundlichen Maßnahmen die Chancen vergrößern lassen, besser durch diese Jahreszeit zu kommen.

Lese-Tipp: in dem Buch “ Der Trick mit dem Immunsystem“ vermittelt der Gesundheitsexperte Michael Petersen einen Überblick, was es damit auf sich hat und welche speziellen Methoden weiterhelfen sollen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Abwehrkräfte stärken: gesunde Tipps für Dauerfröstler

Abwehrkräfte stärken mit den richtigen Lebensmitteln

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFrieren macht keinen Spaß. Und meistens kehren erst mit einem heißen Tee oder einer heißen Suppe die Lebensgeister zurück. Ob Tee, Suppe & Co. jedoch nachhaltig wärmen und die Abwehrkräfte stärken können, hängt von deren Zutaten ab. Denn jedes Lebensmittel hat seine eigene Energie und nicht alles, was heiß ist, wärmt auch gut. So wirken z. B. Grüner Tee oder Pfefferminztee kühlend auf den Körper, wogegen Ingwertee richtig einheizt. Zudem spielt auch die Zubereitungsart eine Rolle.

Abwehrkräfte stärken mit der Energie der Lebensmittel

Das Wissen um die thermischen Wirkungen der Lebensmittel auf den Körper basiert auf dem Erfahrungsschatz der seit über 2000 Jahren bewährten Gesundheitslehre der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM genannt. Die TCM unterteilt die Lebensmittel in kühlende und wärmende Speisen und ist stets darauf bedacht, die Mitte zu stärken. Ist die Mitte stark, besitzt der Mensch starke Abwehrkräfte, fühlt sich wohl und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Zudem geht die TCM davon aus, dass die passenden Lebensmittel in der Region wachsen, in der der Mensch lebt, da diese auf seine Bedürfnisse abgestimmt sind. Stark industriell verarbeitete Lebensmittel und Tiefkühlkost betrachtet sie als wertlos. Auch die Zubereitung in der Mikrowelle lehnt sie ab, weil diese die natürliche Energie der Lebensmittel zerstört.

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Abwehrkräfte stärken mit dem richtigen Geschmack

Welche Wirkung eine Speise auf den Körper hat, ist am Geschmack erkennbar: ob süß, sauer, bitter, scharf oder salzig. Der süße Geschmack steht für das Milde, Nährende und Sättigende. Er stärkt die Mitte und somit die Abwehrkräfte und sollte den größten Teil der Nahrung ausmachen. Denn er hält den Menschen im Gleichgewicht und gibt innere Stabilität – egal zu welcher Jahreszeit. Die anderen Geschmacksrichtungen gleichen Kälte oder Hitze aus.

Abwehrkräfte stärken mit süßen Lebensmitteln, die die Mitte stärken:
-Hirse, Milchreis und Mais
-süße Äpfel, Aprikosen, Birnen, süße Kirschen, Mangos, Pfirsiche und Trauben
-Avocados, Erbsen, Möhren, Kartoffeln, Kohlrabi, Kohl, Sellerie, Steckrüben, Spinat und Zucchini
-Pilze
-Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen, Pflaumen und Rosinen
-Nüsse und Samen
-Öle
-Butter, Kuhmilch und Süße Sahne
-Eier
-Fleisch von Rind, Kalb und Pute
-Fencheltee, Süßholztee, Apfel-, Birnen- und Traubensaft

Industriezucker und Fruchtzucker machen krank und dick. Gesund und lecker sind Kokosblütenzucker, Xylit oder Yaconsirup. Sie rauben keine wichtigen Mineralstoffe und Vitamine, um verstoffwechselt zu werden, sondern stärken die Abwehrkräfte.

Abwehrkräfte stärken mit Lebensmitteln, die zusätzliche Wärme spenden:
-Wintergemüse wie Kürbis, Rote Beete, tiefgrüne Kohlsorten und Lauch
-Hafer und Reis
-Schaf- und Ziegenmilch
-Harzer Käse, Münsterkäse und Schimmelkäse
-Fleisch von Huhn, Lamm, Wild und Ziege
-Fisch wie Hering, Kabeljau und Thunfisch
-Gewürze wie Anis, Chili, Curry, Ingwer, Kardamom, Knoblauch, Kurkuma, Kümmel oder Zimt
-Tee aus wärmenden Gewürzen. Diese sind z. B. auch in Yogi-Tees enthalten.

Außerdem wirken Speisen umso wärmender, desto länger sie gegart werden. Daher sind stundenlang gekochte Eintöpfe wahre Wärmespender. Fast genauso gut wirken Gebratenes, Gerilltes und Ofengerichte. Ein warmer Getreidebrei ist das perfekte Fitmacherfrühstück; ob gekocht oder in der bequemen Ofenvariante. Und auch der traditionelle Bratapfel wärmt, wenn er mit Rosinen, Vanille und Zimt gewürzt wird. Gleiches gilt für einen mit Ingwer, Zimt, Kardamom und Sternanis gewürzten Fruchtpunsch.
Zudem stärkt ein heißer Glühwein oder Grog vor dem Schlafengehen die Abwehrkräfte. Er vertreibt eine beginnende Erkältung, da Hitze und Alkohol die Poren öffnen und die Erkältung schnell entweichen lassen. Im Freien getrunken wirken diese Getränke allerdings kontraproduktiv. Denn durch die offenen Poren kann die Kälte und somit der Infekt sehr viel leichter eindringen. Darüber hinaus hat auch das Zerkleinern und Zerreiben von Lebensmitteln einen wärmenden Effekt.

Gut zu wissen: Auch wenn einer heißen Zitrone ein wärmender Effekt zugesprochen wird, so wirkt sie doch kühlend. Das gilt für alle Zitrusfrüchte. Denn sie sorgen in den Ländern für kühlenden Ausgleich, in denen sie wachsen.

Über die Autorin:
Claudia Meyer ist Personal Trainerin, Ernährungstrainerin und ehemalige Leistungssportlerin und publiziert darüber hinaus in Fachzeitschriften. Ihr Buch „Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben“ ist im Verlag tredition GmbH, Hamburg, 2017 erschienen. ISBN: 978-3-7439-7463-0, Format: 14,8 x 1,4 x 21 cm, 244 Seiten. Hier gibt es Informationen zum Buch

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Neue Grippewelle in Reichweite?

Worauf wir in dieser Saison achten sollten

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWinterzeit ist auch Grippe-Zeit. Steht uns also wieder eine große Grippe-Welle bevor? Die Redaktion ist dem nachgegangen.

Eines der schlimmsten Grippe-Jahre

Die Monate Januar und Februar sind ganz besonders schlimm, so die langjährigen Erhebungen des Robert Koch-Institut. Nach dessen letzten Saisonbericht war die Grippe-Welle im vergangenen Winter 2017/18 außergewöhnlich schwer. Auf rund neun Millionen Arztbesuche, die durch Grippe veranlasst waren, gehen die Schätzungen des Instituts, zwei Millionen mehr als in den schon starken Vorjahren. (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

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Vorsorge dringend empfohlen

Nach so heftigen Jahren besteht zwar die statistische Chance, dass diese Saison glimpflicher ablaufen könnte. Auch das wird im langjährigen Vergleich beobachtet. Allerdings kann man sich darauf nicht verlassen. Und wer betroffen ist, dem nützt die statistische Aussage wenig. Demnach gilt es, so gut wie möglich vorzusorgen. Dabei sollte nicht nur die Grippe im Vordergrund stehen. Auch Erkältungen sind unangenehm und können schwerwiegende Folgen haben. Der Schutz der Gesundheit hat deshalb oberste Priorität und Vorsorge ist dringend empfohlen.

Vorsorge mit Mutter Natur

Besonders geraten wird jetzt zur Vorsorge mit den Möglichkeiten der Mutter Natur. Dies beginnt damit, sich nährstoffreich zu ernähren und möglichst viel an der frischen Luft zu bewegen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche natürliche Heilmittel, die ebenfalls in der Vorsorge sehr beliebt sind und in der Regel auf pflanzlicher oder homöopathischer Basis beruhen.

Dazu der Experte für Ganzheitsmedizin Michael Petersen

Neben diesen allgemeinen Empfehlungen weist der Experte für Ganzheitsmedizin Michael Petersen darauf hin, dass es zahlreiche Ursachen dafür gibt, die darüber mitentscheiden, wie gut wir Infekte überstehen. Es sei kein Zufall, dass bestimmte Menschentypen besonders oft und heftig davon betroffen sind, unabhängig davon, ob es sich um Grippe oder Erkältung handelt. Diese Ursachen und die dazu passenden Hilfsmittel sind so umfangreich, dass sie ein ganzes Buch füllen können. Genau dazu verschafft das Buch “ Der Trick mit dem Immunsystem“ einen Überblick.

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Erkältung, Grippe & Co. – Cistus stärkt Abwehrkräfte

Mit Cistus hat die Erkältung keine Chance

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenHusten, Schnupfen, Heiserkeit. Erkältungszeit – gut. wenn das passende Mittel zur Hand ist. Cistus incanus, die Zistrose ist so ein Mittel. Sie ist ein zart rosafarbenes Immunpower-Heilkraut und ähnelt der wilden Heckenrose. Sie vertreibt Erkältungen wirksam und hilft ebenso effektiv gegen Grippeviren – auch vorbeugend. Außerdem hat Cistus noch einiges mehr zu bieten.

Cistus – Geschichtliches …

In Griechenland war Cistus schon in der Antike heiß begehrt. Sowohl die Bauern als auch die Mönche der berühmten Athos-Klöster nutzen das Kraut als Tee bei verschiedenen gesundheitlichen Störungen. Heute wird der Tee als alltäglicher Durstlöscher getrunken und als heilsames Mittel bei Hauterkrankungen verwendet. International bekannt wurde Cistus im Jahr 1999 als eine Expertenjury die Sorte mit den graufarben behaarten Ästen zur Pflanze Europas kürte. Diese Sorte wächst nur in bestimmten Gegenden Griechenlands, wie z. B. auf der Halbinsel Chalkidiki, wo die Böden besonders kalkhaltig sind.

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Die graubehaarte Zistrose besitzt eine einzigartige biochemische Struktur. Diese hat sie sich im Laufe der Evolution aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen angeeignet. Sie ist reich an Abwehrkräften. Insbesondere ihre komplexen Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen, wirken antioxidativ und haben eine stärkere Zellschutz-Kraft als Vitamin E oder C.

Was Cistus alles kann …

Cistus ist stark gegen Bakterien, Grippeviren und Umweltgiften
Die Polyphenole in der Zistrose sind in der Lage, Bakterien und Viren fast vollständig einzuschließen und schützen die Körperzellen vor deren Eintritt. Die üblichen antiviralen Grippe-Medikamente wie Antibiotika richten sich direkt gegen die Erreger und führen schnell zur Bildung resistenter Virusarten. Folglich haben neuartige Viren ein leichtes Spiel, die Gesundheit zu gefährden. Zudem schützt Cistus auch vor freien Schwermetallen aus Umweltverschmutzungen, Zahnfüllungen oder Zigarettenrauch.

Cistus ist gut zu Schleimhaut und Haut
Cistus stärkt die Darmflora und beugt Darmschleimhautentzündungen vor, indem sie Krankheitserreger wie Pilze und Bakterien vertreibt, die sich im Darm eingenistet haben. Hiervon profitieren auch die guten Darmbakterien und das gesamte Immunsystem. Ebenso schützt Cistus alle anderen innerlichen Schleimhäute und hilft bei Magenschleimhaut- und Zahnfleischentzündungen. Und auch bei Entzündungen der äußeren Haut, wie Akne, Neurodermitis oder Hautjucken hat sie sich bewährt. Dabei verfügt sie über ein besonders hohes Wirkstoffpotential, wenn sie aus Bio-Anbau oder Wildwuchs stammt.

Anwendung von Cistus
-Traditionell griechisch wird Cistus als Tee getrunken. Hierfür wird eine kleine Handvoll Kraut (10 Gramm) in einen Kochtopf gegeben, mit 1 Liter Wasser aufgefüllt und für 5 Minuten geköchelt. Bereits eine Tasse täglich reicht aus, um die Abwehrkräfte zu stärken, wobei 1 Liter verteilt über Tag getrunken, am besten wirkt. Optimal ist eine Tasse Tee gleich morgens.
-Bei Zahnfleischentzündungen wird der Tee zusätzlich als Mundspülung verwendet; idealerweise mehrmals täglich für rund drei Minuten.
-Bei äußerlichen Hautbeschwerden wird zusätzlich zum Tee ein konzentrierter Teeaufguss als Tinktur verwendet, welcher auf die gleiche Weise wie der Tee zubereitet wird – wobei das Kraut in 200 ml Wasser für 5 Minuten geköchelt wird. Zweimal täglich mit einem kleinen Schwamm aufgetupft, sorgt Cistus auf diese Weise schnell für Besserung.
-Bei Erkältungen und Grippe sind außerdem Halspastillen aus Cistus perfekte Helfer. Besonders gut wirken sie, wenn sie abends vor dem Zubettgehen in die Wangentaschen gelegt werden; dann haben sie Zeit genug, ihre heilenden Stoffe abzugeben. Zudem ist es sinnvoll, wenn nach dem Essen oder Trinken gleich für Nachschub gesorgt wird.

Das ist wichtig …

Empfehlenswert ist der Tee in der Bio- oder Wildwuchs-Variante. Die herkömmlich angebaute Cistus-Pflanze wird meist zu oft geerntet. Hierdurch bildet sie zu ihrem Schutz vermehrt Abwehrstoffe, die die Leber schädigen können.

Über die Autorin:
Claudia Meyer ist Personal Trainerin, Ernährungstrainerin und ehemalige Leistungssportlerin und publiziert darüber hinaus in Fachzeitschriften. Ihr Buch „Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben“ ist im Verlag tredition GmbH, Hamburg, 2017 erschienen. ISBN: 978-3-7439-7463-0, Format: 14,8 x 1,4 x 21 cm, 244 Seiten. Hier gibt weitere Informationen zum Buch

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Immunsystem – Resistenzen und der Trick der Bakterien

Bioresonanz-Redaktion stellt neue Erkenntnisse vor

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn in der kalten Jahreszeit die Erkrankungen der Atemwege kräftig zunehmen, hat Antibiotika wieder Hochkonjunktur. Doch es gibt Wege, wie sich Bakterien davor schützen. Neuere Untersuchungen zeigen es, die Bioresonanz-Redaktion stellt sie vor.

Während seit Jahren die Angst vor Antibiotika-Resistenzen die Diskussion beherrscht, haben Bakterien noch ganz andere Tricks auf Lager. So entdeckten die Forscher der Eberhard Karls Universität Tübingen, dass sich einige Zellen einer Population einigeln und abwarten, bis keine Gifte mehr vorhanden sind, um dann wieder voll aufzuleben (Quelle: Eberhard Karls Universität Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Lösung aus ganzheitlicher Sicht

Dieser kleine Einblick zeigt, dass die Natur ihren eigenen Regeln folgt und wir durch punktuelle Interventionen nur bedingt Lösungen bieten. Es unterstreicht aber auch, wie wichtig eine ganzheitlich ursachenorientierte Herangehensweise ist. „Der zuverlässigste Schutz ist immer noch die körpereigene Abwehr“, so der Gesundheitsexperte unserer Redaktion, Michael Petersen. Und dafür ist ein Immunsystem im natürlichen Gleichgewicht die beste Option. Dieses gilt es zu fördern. Dazu lasse sich sogar das angeborene Immunsystem trainieren, wie es in dem Beitrag der Bioresonanz-Redaktion heißt: Training für das Immunsystem.

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Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

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Lebenswichtig: Entzündungen und der Blick fürs Ganze

Wissenschaft weist auf ganzheitliche Zusammenhänge hin

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenLokale Entzündungen werden lokal behandelt. Also am Ort des Geschehens, so die übliche Vorgehensweise. Typisches Beispiel: die Schmerz-Salbe, die auf das schmerzende Gelenke eingerieben wird. Doch Entzündungen kennen keine Grenzen, erläutert die Redaktion und zeigt auf, worauf es ankommt.

Es schmerzt, wird rot und schwillt an. Das nennt man Entzündung. In der klinischen Medizin steht dabei der Ort des Geschehens im zentralen Fokus. So wird nach einer Verletzung gesucht oder nach Hinweisen, die auf eine Veränderung des Gewebes hinweisen, wie beispielsweise beim Rheuma. Ganzheitliche Mediziner erinnern daran, dass Entzündungen nicht nur ein Heilungsprozess sind, sondern ein ganzheitliches Geschehen.

Die Wissenschaft zu Entzündungen

So sehen es auch die Wissenschaftler. Am Beispiel von Rheuma weisen sie darauf hin, dass bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen nicht nur einzelne Organe, sondern mehrere oder sogar der gesamten Körper betroffen sind, weil die Immunzellen keine Grenzen kennen. Sie raten deshalb zu einer systemischen Herangehensweise, die den ganzen Körper einbezieht, so die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

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Dazu der Experte für Ganzheitsmedizin Michael Petersen

Das, was wir abgegrenzt als Organe wahrnehmen, gibt es im Grunde genommen für die Natur nicht. In der Natur gibt es keine Organgrenzen, alles ist eins. Deshalb ist eine Entzündungsreaktion auch kein lokales Geschehen, auch wenn es in bestimmten Regionen optisch sichtbar wird. Deshalb verlangt auch die Ganzheitsmedizin, dass solche Prozesse ganzheitlich betrachtet werden. Mit Ganzheitlichkeit ist aber im naturheilkundlichen Sinne nicht gemeint, dass es überall im Körper zu Entzündungen kommen kann. Gemeint ist vielmehr, dass es in den vielen komplexen Regulationsprozessen unseres Organismus zu Fehlern kommen kann, die im Ergebnis in einer Reaktion im Sinne einer Entzündung münden.

Differenzierte Betrachtung bei Entzündungen unbedingt wichtig

Dieses Verständnis ist enorm wichtig, wenn ein gesundheitlich gestörter Organismus nachhaltig reguliert werden soll, so die langjährige Erfahrung des Experten für Ganzheitsmedizin und Bioresonanz Michael Petersen. Dazu seien sämtliche Regulationsmechanismen des Organismus einzubeziehen. In seinem Buch der “ Trick mit den Immunsystem“ beschreibt er ausführlich, welche Systeme dazugehören und mit welchen natürlichen Methoden wir sie unterstützen können.

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Mit Bakterien gegen Allergien und Hautkrankheiten

Bakterien auf der Haut und im Darm können der Schlüssel zur erfolgreichen und nachhaltigen Behandlung allergischer Erkrankungen sein.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenZu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin und Head of Scientific Board bei der BELANO medical AG, nach der jüngsten Allergie- und Endoskopie-Tagung in Erlangen. „Wir sind in der Forschung heute so weit, dass wir bewusst probiotische und mikrobiotische Produkte einsetzen, um die Balance gesunder Bakterien im Körper herzustellen und damit gleichzeitig die Zahl pathogener Keime zu reduzieren.“ Dies sei in mehreren Vorträgen und Gesprächen bei der Tagung zum Ausdruck gekommen.

Eine der herausragenden Bakterien-Gattungen ist hierbei der so genannte Lactobacillus: ein Milchsäurebakterium, das die Vereinigung Allgemeiner und Angewandter Mikrobiologie (VAAM) aufgrund seiner positiven Eigenschaften für die menschliche Gesundheit Anfang 2018 zur „Mikrobe des Jahres“ wählte.

Lactobacillen bilden aus Kohlenhydraten und Zucker Milchsäure. Diese lässt den pH-Wert im Dünndarm so weit sinken, dass sich schädliche Bakterien oder Pilze nicht vermehren können. Dank bestimmter Enzyme sorgen sie bei der Verdauung im Darm für eine positive Verwertung von Kohlenhydraten und Ballaststoffen. „Wir wissen, dass diese Prozesse in der Darmflora und damit auch die Art der Ernährung positive Auswirkungen auch auf psychische Prozesse und auf unsere Hautgesundheit haben können“, betont Lang.

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Derzeit arbeiten Unternehmen wie BELANO medical daran, diese wissenschaftlichen Erkenntnisse für biobasierte und mikrobiotische Produkte zu nutzen. So wird zum Beispiel in einer medizinischen Hautpflege ein natürlicher Lactobacillus-Extrakt verwendet, der das Wachstum gesunder Bakterien auf der Haut stimuliert. Die Produkte wurden speziell für Betroffene mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte) oder Akne entwickelt. Ähnliche Überlegungen gibt es auch für Produkte zur Wund-Versorgung oder zur Anwendung bei Entzündungen.

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Christine Lang ist Professorin für Mikrobiologie an der TU Berlin und Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung. Vor 17 Jahren hat sie das Forschungs-Unternehmen Organobalance gegründet, das sich auf die Erforschung von Milchsäurebakterien spezialisiert hat.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

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