Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Neuerscheinung: Natürliche und nebenwirkungsfreie Cholesterinsenker

Natürliche Alternativen zu cholesterinsenkenden Medikamenten

Neueste Forschungserkenntnisse und ein kritischer Blick auf schulmedizinische Ansätze von der renommierten Ernährungsexpertin Prof. Michael Döll.

Michaela Döll, Cholesterin im Griff, Natürliche Alternativen zu riskanten Cholesterinsenkern, 160 Seiten, Paperback, Broschur ca. 30 Illustrationen in 2c, ISBN: 978-3-517-09843-2, € 16,00 [D] | € 16,50 [A] | CHF 22,90 (UVP), Südwest. Tipp der Redaktion: Hier das Buch auf Amazon ansehen: Cholesterin im Griff: Natürliche Alternativen zu riskanten Cholesterinsenkern

Ein hoher Cholesterinwert gilt als Risikofaktor für die Gesundheit. Cholesterinsenkende Medikamente (Statine) sind hier aus schulmedizinischer Sicht das Mittel der Wahl. Ernährungsexpertin Prof. Dr. Michaela Döll weist jedoch auf die Nebenwirkungen von Statinen hin: Kopfschmerzen, Hautirritationen, Muskelschmerzen, sogar Nieren- und Leberschädigungen sind möglich. Und oft werden Statine zu leichtfertig verschrieben, ohne alternative Therapien in Erwägung zu ziehen.

Doch man kann den Cholesterinspiegel auch auf natürliche Weise dauerhaft senken. Prof. Döll zeigt anhand vieler Studien die aktuelle Wissenslage zum Cholesterin auf. Sie erklärt die cholesterinsenkenden Eigenschaften von Naturheilmitteln wie Artischocke und Vitalpilzen, was gute Fette bewirken können und welchen Einfluss das Darmmikrobiom hier hat.

Der richtige Lebensstil, eine pflanzenbetonte Ernährung und natürliche Cholesterinsenker bieten eine nebenwirkungsfreie Alternative zu Statinen.

Die Autorin:

Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll ist im In- und Ausland seit langer Zeit als ernährungsmedizinische Expertin bekannt. Seit mehr als 25 Jahren ist sie auf Kongressen und Seminaren in der Weiterbildung von Therapeuten aktiv. Sie ist Professorin an der Universität Braunschweig im Fachbereich Lebensmittelchemie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Vitalstoffmedizin, Ernährung, Zivilisations- und umweltbedingte Erkrankungen. Mit über 250 Fachartikeln und inzwischen 15 Büchern hat sie sich in der Fachwelt längst einen Namen gemacht. Ihr Expertenwissen ist nicht nur bei zahlreichen Vortragstätigkeiten gefragt, sondern auch im Hörfunk und TV.

Pressekontakt:

Corinna Schindler, Pressebüro, Franziskanerstraße 18, 81669 München, Tel: 089 4488040, Handy: 0172 818 99 68, Fax: 089 48002809, E-Mail: das-freelance-team@t-online.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Bad Füssinger Heilwasser aktiviert die Selbstheilungskräfte

Damit der Körper sich künftig besser selber schützen kann

Alle fünf Jahre verdoppelt sich das medizinische Wissen in der Welt. Die Erfahrung der vergangenen Monate aber hat gezeigt, wie schnell die moderne Medizin trotz dieser Erkenntnis-Flut an ihre Grenzen stößt. „In 90 Prozent aller Fälle sind die Selbstheilungskräfte der Schlüssel wieder gesund zu werden“, behauptet der Arzt und Bestseller-Autor Vernon Coleman. Die Wirk-stoffkombination im legendären Bad Füssinger Thermalwasser gilt seit Jahr-zehnten als natürliches Elixier zur Aktivierung der körpereigenen Selbsthei-lungskräfte.

Schon die alten Römer schätzten vor 2000 Jahren die heilende Wirkung des Ther-malwassers. Heute nutzen jährlich 1,6 Millionen Besucher in den Bad Füssinger Thermen die Kraft des legendären Thermalwassers um gesund zu werden und ge-sund zu bleiben. 93 Prozent werden Stammgäste und kommen regelmäßig zum Bad in die heilenden Thermen.

Wissenschaft und Medizin entdeckten in jüngster Vergangenheit heilsame neue Seiten des Thermalwassers zur Behandlung vieler Gesundheitsprobleme unserer Zeit. Und sie erkennen, dass zum Beispiel bei Rheuma, Rücken- und Gelenkproblemen, bei Überlastung und Stress das Bad in den Thermen oft wirksamer hilft als der Griff in den Arzneimittel-Schrank oder zum Chirurgen-Messer.

Lesetipp: Vom Schmerz zur Heilung, Entdeckungen zu den Selbstheilungskräften nutzen…>>>hier klicken.     Anzeige

Die natürliche Wirkkraft des Bad Füssinger Thermalwassers und der darin enthalte-nen schwefeligen Substanzen auch zur Aktivierung der körpereigenen Heilkräfte ist legendär. So kann schwefelhaltiges Thermalwasser, wie es aus Bad Füssings Brunnen sprudelt, wirkungsvoll vor Burnout schützen und Stress abbauen. Österreichische Forscher haben entdeckt, dass ein 25-minütiges Bad im Thermalwasser zu einer signifikanten Senkung des Kortisol-Gehalts im Speichel führt. Kortisol gilt als negativ wirkendes „Stresshormon“ im Körper.
Und Studien haben bestätigt, dass das Bad im Thermalwasser Schutzmechanismen sowie Abwehrkräfte des Körpers gegen die freien Radikale im Körper stärkt und das gesundheitsschädliche LDL-Cholesterin Homocystein im Blut senkt. Homocystein kann ein mit auslösender Faktor für Herzinfarkt und Schlaganfall, Depressionen und Demenzerkrankungen im Alter sein.

Es geht auch ohne Skalpell

Eine gute Nachricht für Menschen mit Rheuma-, Gelenk- und Rückenproblemen: Über 80 Prozent der betroffenen Bad Füssinger Thermenbesucher bestätigen einer Studie zufolge die Schmerzlinderung der aus 1.000 Meter Tiefe sprudelnden Schwefelquellen, bei gleichzeitig besserer Beweglichkeit. Auf der Suche nach dem besten Behandlungskonzept sind die Gäste in Bad Füssing nie alleine: mehr als 150 Ärzte, Masseure und Therapeuten begleiten und unterstützen die Besucher in Bad Füssings Thermen bei der Aktivierung ihrer Selbstheilungskräfte, beim Stressabbau, der Schmerzlinderung und auch beim „Happy Aging“ – als belebender Altersbremse.

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Magische Heilküche

Gesunde Gerichte und Hausmittel aus der Natur

Die Heilkraft der Natur/Pflanzen begeistert Bettina Hauenschild immer wieder aufs Neue. Jetzt hat die Schauspielerin und Kräuterexpertin über hundert Rezepte für köstliche Gerichte und heilsame Hausmittel in einem Buch zusammengestellt. In „Meine magische Heilküche“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020) informiert sie über die Inhaltsstoffe von Obst, Gemüse und Kräutern, die Vorzüge einer saisonalen Küche und weiß so manche märchenhafte Geschichte zu erzählen.

„Vertrauen Sie auf die Kraft und Weisheit der Natur. Gemüse, Kräuter und Obst halten so viel mehr für uns bereit, als wir wissen“, erklärt Bettina Hauenschild. Ihr Buch bietet rund 140 saisonale Gerichte, die einfach, natürlich und heilsam die Schätze der Jahreszeiten nutzen. Dahinter steht ihr Wunsch, Genuss und Wohlbefinden zu verbinden, denn gesunde Nahrung kann unsere Stimmung und unsere Hormone ausgleichen, Herz und Gehirn stärken, Schmerzen dämpfen oder lässt uns fit und beweglich bleiben, ist Hauenschild überzeugt. Wer sich dabei am jahreszeitlichen Angebot der Natur orientiert, wird zudem immer das finden, was sein Körper gerade benötigt.

So kommt der Frühling immer dann, wenn man ihn am meisten braucht, so Hauenschild: „In alten Zeiten wurden im Frühjahr die Vorräte knapp und die Ernährung in der kalten Jahreszeit wurde irgendwann einseitig.“ Sie sieht den Frühling auch heute als Zeit des jährlichen Neubeginns, der unserem Körper frische Energie bringt. „Die ersten Kräuter im Frühling haben eines gemeinsam: Sie sind vorwiegend stoffwechselanregend, und das tut gut nach der Winterzeit, denn unsere Organe verlangen nach frischem Grün!“, betont sie. In ihrem Buch finden sich passend zur Jahreszeit Rezepte für Giersch-Limonade, Bärlauch-Pfannkuchen, Brennnesselspinat oder Spargel-Rezepte. „Spargel putzt im Frühjahr die Harnwege gut durch. Eine großartige Alternative zum Schinken als Beilage sind gebratene Löwenzahnknospen! Leicht bitter und sehr fleischig, haben sie schon viele Skeptiker überzeugt“, so Hauenschild. Im Frühjahr findet man außerdem die Pflanzen, die man für Hausmittel wie Tinktur aus Storchschnabelkraut als Notfalltropfen in Stresssituationen oder straffendes Hautöl mit Rotklee benötigt.

Leser finden schnell und einfach zuzubereitende Gerichte mit Zutaten und Inhaltsstoffen, die nicht nur Nahrungsmittel sind, sondern Heilwirkung ins Essen zaubern. Eingeteilt sind die Empfehlungen nach den Jahreszeiten, damit immer das zubereitet werden kann, was der Saison entspricht. „Über 100 Rezeptideen für alle, die experimentierfreudig sind, die über den Tellerrand hinausschauen mögen, Verantwortung für ihr Wohlergehen übernehmen und ihr Leben, ihre Ernährung und ihre Gesundheit nicht einfach in andere Hände legen wollen“, so Hauenschild.

Das Buch:

Bettina Hauenschild

Meine magische Heilküche

Der Zauber aus der Natur: 100 wohltuende Gerichte und Hausmittel

EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432110332, ISBN EPUB: 9783432110349

Tipp: Hier das Buch auf Amazon ansehen: Meine magische Heilküche: Der Zauber aus der Natur: 100 wohltuende Gerichte und Hausmittel

Die Autorin:

Eigentlich ist Bettina Hauenschild Schauspielerin und aus vielen Theaterengagements sowie aus dem Fernsehen, zum Beispiel der Krimiserie Bella Block, bekannt. Doch ihre Liebe zur Natur gab ihrem Leben eine neue Wendung: Als ausgebildete Heilpraktikerin und Kräuterkundlerin beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit den verborgenen Heilkräften der Natur. Seit 2018 lebt sie im verwunschenen Schloss Hirschgarten nahe dem nordhessischen Borken, der Gegend der Gebrüder Grimm. Hier sammelt sie nicht nur Märchen und Heilpflanzen, sondern betreibt eine biozertifizierte Kräutergärtnerei, in der sie neben Teekräutern alles anbaut, was sie in ihrer Küche zu heilsamen Köstlichkeiten verarbeitet. Ihre Geschichten und ihre Erfahrungen teilt die Mutter dreier erwachsener Töchter auch auf ihrem Blog www.krautundrueben.net und unter www.schloss-hirschgarten.de.

Wissenswertes: Das Mikrobiom stärken

Als Mikrobiom oder Darmflora bezeichnet man die Bakterien, die unseren Dickdarm besiedeln. Je artenreicher das Mikrobiom, desto besser für uns und unsere Gesundheit. Aber wie pflegt man seine Bakterienvielfalt? „Natürlich durch ausgewogene, abwechslungsreiche, möglichst naturbelassene Ernährung“, weiß Hauenschild. „Bakterien arbeiten sich gern an Vollkornprodukten ab, diese erschließen sich viel schlechter als schnell verfügbare Weißmehlkost.“ Außerdem wirken sich Äpfel, Chicorée, Zwiebeln, Pastinaken oder Schwarzwurzeln positiv auf das Mikrobiom aus. Auch Probiotika helfen. Dazu zählen Milchsäure- und Bifidobakterien, die beispielsweise in fermentierter Kost wie Joghurt, Kefir, Kombucha, Sauerkraut und Essiggurken stecken. „Joghurt selbst machen, ist übrigens gar nicht so schwer, und man weiß, was man hat“, erklärt Hauenschild und liefert in ihrem Buch das passende Rezept.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 711 8931-319, Fax: +49 711 8931-167, bettina.ziegler@thieme.de www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

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Gesunde Ernährung und körperliche Aktivität

Jetzt erst recht

COVID-19 bringt das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen. Quarantäne, Selbstisolation, Vermeidung sozialer Kontakte, Homeoffice – im Moment verbringen wir mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als je zuvor. Gerade im Homeoffice fehlen die vielen kleinen sozialen Interaktionen, die im Berufsalltag für kleine Pausen sorgen.

Auch die Bewegung kommt als Ausgleich für viele Menschen zu kurz. Das ist schlecht, denn Bewegung und körperliche Aktivität fördern nachweislich das psychische und körperliche Wohlbefinden, meint auch Professor Jens Kleinert vom Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln. „Jetzt ist Einfallsreichtum gefragt“, so Kleinert. Im Homeoffice könne man zum Beispiel alle dreißig Minuten für fünf Minuten Gymnastik oder ein kleines Workout am offenen Fenster machen. Aber auch Bewegung in der freien Natur ist laut Kleinert gerade jetzt wichtig. Dabei sind natürlich die Vernunftregeln des Robert-Koch-Instituts zu beachten, etwa was die Abstandsregel zu anderen Personen betrifft.

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Mehr Zeit zu Hause ist aber auch eine Chance, etwas mehr für seine gesunde Ernährung zu tun. Was in der Hektik des Alltags nicht selten zu kurz kommt ist die Muße und Ruhe, Lebensmittel mit Bedacht auszuwählen, sich Zeit beim Essen zu lassen und die Mahlzeit bewusst zu genießen. Da darf das ein oder andere Rezept auch mal etwas aufwändiger sein. Bei der Auswahl empfehlenswerter Lebensmittel hilft die Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung. Anregungen für mehr Bewegung gibt es von der Initiative IN FORM.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.in-form.de

https://www.bzfe.de/inhalt/die-aid-ernaehrungspyramide-640.html

https://www.dge.de/presse/pm/schnelle-und-ausgewogene-rezepte-fuer-die-ganze-familie/

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Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
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Redaktion:
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Nachhaltigkeit beim Lebensmitteleinkauf

Bewusstsein steigt

Was wir essen, hat vielfältige Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Das wird offenbar immer mehr Verbrauchern bewusst. Für rund 70 Prozent haben Nachhaltigkeitsaspekte Einfluss auf den Lebensmitteleinkauf, hat eine repräsentative Online-Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) ergeben. An der Studie zur „Nachhaltigkeit als Qualitätsfaktor“ nahmen im September 2019 über 1.000 Bürger im Alter von 18 bis 69 Jahren teil.

Im Supermarkt achten mehr als 60 Prozent der Menschen auf die Herkunft der Lebensmittel und bevorzugen regionale Produkte. Rund 55 Prozent kaufen saisonal ein und verzichten sogar auf bestimmte Obst- und Gemüsearten, wenn sie nicht aus heimischem Anbau verfügbar sind. Jeder Vierte geht regelmäßig auf den Wochenmarkt oder direkt zum Erzeuger, um Lebensmittel aus der Region zu kaufen. Interessanterweise nutzen vor allem Jüngere im Alter von 18 bis 29 Jahren diese Einkaufsmöglichkeit. Vermutlich gehen Ältere aus praktischen Gründen eher in den Supermarkt, da sie dort den gesamten Wocheneinkauf erledigen können.

Aber führt das gestiegene Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit tatsächlich zu einer veränderten Ernährungsweise? Nach den Ergebnissen der Umfrage verzichten 22 Prozent der Verbraucher aus Gründen der Nachhaltigkeit auf Fisch und Fleisch. Dabei würden Frauen den Verzehr eher einschränken als Männer (52 zu 36 %). 19 Prozent aller Befragten haben nach eigenen Angaben Lebensmittel tierischen Ursprungs vom Speiseplan gestrichen. Rund 44 Prozent versuchen weniger Fisch und Fleisch zu essen, möchten ihre Ernährung aber nicht komplett umstellen. Tatsächlich ist der Anteil der Vegetarier und Veganer in Deutschland aber deutlich geringer: Im Jahr 2019 lebten laut der Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse (AWA) 6,1 Millionen Menschen vegetarisch (7,3 %) und 0,95 Millionen (1,1 %) vegan.

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Knapp zwei Drittel der Befragten bevorzugen Fisch und Fleisch aus zertifizierter Tierhaltung, meldet die Deutsche Gesellschaft für Qualität. Im Allgemeinen verbinden Verbraucher das Thema Nachhaltigkeit am stärksten mit dem Fairtrade-Siegel (59,6%) und dem Bio-Siegel (56,4 %), aber auch das Bioland-Siegel (30,9 %) und das Marine Stewardship-Council-Siegel (MSC, 26,7 %) sind bekannt. Mehr als jeder Dritte ist nach eigener Aussage bereit, für nachhaltig produzierte Lebensmittel mehr Geld auszugeben. Allerdings bleibt die Frage, ob die guten Vorsätze sich tatsächlich auch an der Ladenkasse widerspiegeln.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ), Pressemeldung vom 19. März 2020; statista, Umfrage „Vegetarier 2019“ vom 9. August 2019 und Umfrage „Veganer 2019“ vom 26. Juli 2019 (Prozente bezogen auf Bevölkerungszahl 83,2 Millionen im Jahr 2019)

Weitere Informationen:

www.dgq.de

https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum-29922.html

Unterrichtsmaterial „Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?“
Bestell-Nr. 3659, Preis: 4,50 Euro

Heft „Mein Essen – Unser Klima“
Bestell-Nr. 1577, kostenlos

www.ble-medienservice.de

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Blaualgen als Ölquelle

Alternative zu Ölpflanzen?

Eine Forschergruppe um den Biologen Professor Peter Dörmann vom Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen (IMBIO) der Universität Bonn machte eine unerwartete Entdeckung: Cyanobakterien – umgangssprachlich auch Blaualgen genannt – können mit Hilfe von Licht aus Wasser und Kohlendioxid Öl produzieren. „Das war nicht nur für uns völlig überraschend“, so Dörmann. Bislang ging die Fachwelt davon aus, dass diese Fähigkeit den Pflanzen vorbehalten sei und Cyanobakterien dies nicht könnten. Zwar gebe es in der Literatur uralte Berichte, dass Cyanobakterien Öl enthalten können, dies sei aber nie verifiziert worden.

Die Wissenschaftler am IMBIO durchforsteten das Erbgut verschiedener Cyanobakterien nach einem Gen, das der Erbanlage für das pflanzliche Ölsynthese-Enzym ähnelt. Mit Erfolg: Sie fanden in den Blaualgen ein Gen für eine sogenannte Acyltransferase, zu dieser Gruppe zählt auch das entsprechende Pflanzenenzym. In weiteren Tests zeigte sich, dass Cyanobakterien mit diesem Enzym tatsächlich Öl herstellen, wenn auch nur in geringen Mengen. „Es ist aber durchaus möglich, dass andere Arten deutlich ertragreicher sind“, so der Biologe. Zudem ließen sich Blaualgen relativ einfach genetisch modifizieren, ähnlich wie andere Bakterien auch. „Es ist also gut möglich, dass sich der Öl-Ertrag auf biotechnologischem Wege noch einmal deutlich steigern ließe.

Das Resultat der Forschungsarbeit eröffnet eventuell neue Möglichkeiten, Tierfutter oder Biokraftstoffe herzustellen. Denn anders als Ölpflanzen wie zum Beispiel Raps benötigen Cyanobakterien keine Ackerflächen, um zu wachsen – ein Behälter mit Kulturmedium und ausreichend Licht sowie Wärme reicht ihnen.

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Das Öl, das von dem Cyanobakterium produziert wird, ist ein Triglycerid und daher grundsätzlich auch für die menschliche Ernährung geeignet. „Wenn man das Öl für die menschliche Ernährung in Erwägung zieht, sollte man natürlich einen Stamm nehmen, der keine Toxine produziert“, so Professor Dörmann.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.uni-bonn.de/neues/055-2020

https://www.pnas.org/content/early/2020/02/25/1915930117

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Fettleber

Kann Wirkstoff aus Gemüse vorbeugen?

Ein natürlicher Inhaltsstoff von Kohlgemüse scheint Entzündungen und einer Fettlebererkrankung entgegenzuwirken. Das lässt eine US-amerikanische Studie unter Leitung von Texas A&M AgriLife Research vermuten. Die Wissenschaftler prüften die Wirkung von Indol auf die Leber und seinen potenziellen Nutzen für Patienten mit einer Fettlebererkrankung. Indol ist ein Stoff, der natürlicherweise in verschiedenen Gemüsearten wie Weiß- und Rotkohl, Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl vorkommt.

Die Wissenschaftler führten medizinische Untersuchungen an 137 Chinesen mit einer Fettlebererkrankung durch, die 20 bis 80 Jahre alt waren. Anhand der Körpermaße wurde der Körpermassenindex (BMI) bestimmt, um das Körpergewicht einschätzen zu können. Die Auswertung der Daten zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem BMI und dem Indolspiegel im Blut. Bei Fettleibigen waren die Indolblutwerte niedriger als bei schlanken Patienten. Und Menschen mit wenig Indol lagerten tendenziell mehr Fett in der Leber ein.

Die Ergebnisse wurden durch Experimente im Tiermodell ergänzt. Dazu fütterten die Wissenschaftler Mäuse für zwölf Wochen entweder mit fettarmer oder fettreicher Nahrung, durch die eine Fettlebererkrankung simuliert werden sollte. Bei den fettreich ernährten Tieren verringerte eine Behandlung mit Indol die Fettansammlung und Entzündung in der Leber. Versuche an einzelnen Zellen zeigten, dass Indol auch Einfluss auf Zellen im Darm hat. Sie senden molekulare Signale aus, die Entzündungen lindern.

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Eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung ist in den meisten Industrieländern die häufigste chronische Lebererkrankung. Es lagert sich Fett in den Leberzellen ein. Die Erkrankung kann als Begleiterscheinung von Krankheiten oder infolge eines ungesunden Lebensstils und einer übermäßigen Zufuhr von gesättigten Fettsäuren auftreten. Wenn dieser Zustand nicht behandelt wird, können lebensbedrohliche Erkrankungen wie Leberzirrhose und Leberkrebs die Folge sein.

Menschen mit Adipositas haben ein 7- bis 10-fach höheres Risiko für eine Fettlebererkrankung, die nicht durch Alkoholkonsum verursacht wird. Denn Fettleibigkeit fördert Entzündungen und fügt der angeschlagenen Leber dadurch zusätzlichen Schaden zu, erklären die Wissenschaftler im Fachjournal „Hepatology“. Auch die Darmflora kann Einfluss nehmen, da Darmbakterien viele verschiedene Substanzen – darunter auch Indol – bilden.

„Auf Grundlage dieser Forschung glauben wir, dass gesunde Lebensmittel mit hoher Kapazität für die Bildung von Indol für die Vorbeugung einer Fettlebererkrankung bedeutend und für die Verbesserung der Gesundheit der Betroffenen vorteilhaft sind“, erklärt Studienleiter Dr. Chaodong Wu. Allerdings sind weitere Studien erforderlich, um die vielschichtige Rolle des Gemüse-Wirkstoffs zu verstehen. Zudem kann ein einzelner Inhaltsstoff isoliert betrachtet keine gesundheitlichen Probleme lösen. Leider.

Heike Kreutz und Harald Seitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1002/hep.31115

Texas A&M AgriLife Communications, Pressemeldung vom 6. Februar 2020; Hepatology, Online-Veröffentlichung (doi:10.1002/hep.31115) vom 17. Januar 2020

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Schlaganfall

Wie die Ernährung das Risiko beeinflusst

Wer sich ballaststoffreich mit viel Obst und Gemüse ernährt, hat vermutlich ein geringeres Risiko für einen Schlaganfall. Allerdings trifft das nicht auf jede Form der Erkrankung zu, erklären Wissenschaftler der University of Oxford. Sie hatten Daten der „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC)-Studie ausgewertet, an der Menschen in Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern teilgenommen hatten.

Schlaganfall ist die weltweit zweithäufigste Todesursache. Es werden zwei Formen unterschieden – der ischämische und der hämorrhagische Schlaganfall. Bei einem ischämischen Schlaganfall bildet sich ein Blutgerinnsel und blockiert eine Arterie, die das Gehirn mit Blut versorgt. Ein hämorrhagischer Schlaganfall ist deutlich seltener (15 % der Fälle). Er entsteht, wenn Blutungen im Gehirn benachbarte Zellen schädigen.

Für die Studie werteten die Wissenschaftler Daten von mehr als 418.000 Männern und Frauen mittleren Alters aus. Die Probanden machten zu Beginn der Studie ausführliche Angaben zur medizinischen Vorgeschichte und ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten im vergangenen Jahr. Während des Beobachtungszeitraums von knapp 13 Jahren wurde bei 4.281 Teilnehmenden ein ischämischer Schlaganfall und bei 1.430 Teilnehmenden ein hämorrhagischer Schlaganfall festgestellt.

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Eine Ernährung mit reichlich Ballaststoffen, Obst und Gemüse, aber auch Milch, Käse und Joghurt war mit einem geringeren Risiko für einen ischämischen, nicht aber hämorrhagischen Schlaganfall verbunden. Konkret sank das Risiko pro 10 g zusätzliche Ballaststoffe in der täglichen Nahrung um 23 Prozent. Für die Berechnung wurden Ballaststoffe aus verschiedenen Quellen wie Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen berücksichtigt. Allein durch den Obst- und Gemüseverzehr verringerte sich die Wahrscheinlichkeit pro 200 g täglich um 13 Prozent. Ein höherer Konsum von Eiern stand dagegen mit einem hämorrhagischen Schlaganfall in Zusammenhang. Pro 20 g Eier täglich stieg das Risiko um ein Viertel, wobei ein großes Ei etwa 60 g wiegt.

Noch ist nicht klar, wie die Ernährung das Schlaganfallrisiko im Detail beeinflusst. Vermutlich wirken sich Ballaststoffe positiv auf Blutdruck und Cholesterinspiegel aus, erklären die Wissenschaftler im „European Heart Journal“. Bei Obst und Gemüse könnte zusätzlich der Gehalt an Kalium und Folsäure eine Rolle spielen. Allerdings handelt es sich um eine reine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen kann. Daher müssen die Ergebnisse noch durch weitere Studien bestätigt werden.

Ernährungsexperten empfehlen, täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Das entspricht rund 400 g Gemüse und etwa 250 Gramm Obst. Der Richtwert für Ballaststoffe liegt bei 30 Gramm am Tag. Dieser Wert lässt sich zum Beispiel mit drei Scheiben Vollkornbrot, einer Portion Früchtemüsli, zwei mittelgroßen Möhren oder einem Apfel erreichen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1093/eurheartj

www.escardio.org

Heft „Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“
Bestell-Nr. 1301, zum Download, Preis: 1,50 Euro

www.ble-medienservice.de

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Leben mit Diabetes

Neues Informationsportal

Etwa 7 Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes erkrankt. Wird die Diagnose Diabetes gestellt, geht es bei rund 95 Prozent der Erkrankten um Typ-2-Diabetes.

Die Diagnose Typ-1-Diabetes ist wesentlich seltener und spielt nur bei rund 5 Prozent aller Menschen mit Diabetes eine Rolle. Dies ergab eine Auswertung von Daten der bundesweiten Befragungs- und Untersuchungssurveys des Robert Koch-Instituts. Laut Schätzungen leben davon etwa 1,3 Millionen Menschen mit unerkanntem Diabetes. Aktuelle, neutrale und wissenschaftlich geprüfte Informationen rund um alle Formen des Diabetes mellitus bietet das neue Informationsportal www.diabinfo.de an. Erkenntnisse aus der Medizin und der Diabetes-Forschung werden allgemeinverständlich aufbereitet. Darüber hinaus beteiligt sich diabinfo.de als Organisator und Aussteller an öffentlichen Informationsveranstaltungen.

Das Diabetesinformationsportal mit seinen Unterportalen „Diabetes vorbeugen“ und „Leben mit Diabetes“ ist ein gemeinsames Angebot des Helmholtz Zentrums München, des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung. Initiiert wurde das Portal von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Förderung erfolgt durch die BZgA, das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Für die Ernährungsberatung von an Diabetes melllitus Typ 2 Erkrankte hat das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung den Ringordner „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus“ herausgegeben. Er eignet sich auch zur Prävention. www.bzfe.de/inhalt/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2-33977.html

Weiterer Lesetipp: eReport stellt innivative Lösung bei erhöhtem Blutzcker vor…>>>hier klicken.    Anzeige

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Lebensstil und chronische Krankheiten

Studie bestätigt Zusammenhang

Wer im mittleren Alter auf einen gesunden Lebensstil achtet, bleibt offenbar bis zu zehn Jahre länger fit und frei von chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden. Das ist das Resultat einer Studie unter Leitung der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston, USA. Zu einem „gesunden“ Lebensstil zählten die amerikanischen Wissenschaftler fünf Faktoren: eine ausgewogene Ernährung, ein gesundes Körpergewicht, ausreichend Bewegung, ein moderater Alkoholkonsum und der Verzicht auf das Rauchen.

Für die Untersuchung wurden über 100.000 Frauen und Männer für rund drei Jahrzehnte begleitet. In Fragebögen machten die Probanden unter anderem Angaben zu ihren Ess- und Lebensgewohnheiten. Die Wissenschaftler berechneten den Körpermassenindex (BMI) als Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat). Bei einem normalen Körpergewicht liegt der BMI zwischen 18,5 und 24,9 kg/m2. Die Ernährung wurde anhand des sogenannten „Alternate Healthy Eating Index“ beurteilt. Die Probanden bewegten sich regelmäßig, wenn sie mindestens 30 Minuten pro Tag mäßig bis kräftig aktiv waren. Ein moderater Alkoholkonsum lag per Definition bei einer Tagesportion (5-15 g) für Frauen und zwei Portionen (5-30 g) für Männer. Zur Anschauung: ¼ Liter Wein enthält etwa 20 g Alkohol.

Frauen, die im Alter von 50 Jahren vier oder fünf der gesunden Gewohnheiten befolgten, lebten durchschnittlich 10 Jahre länger frei von Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs (34,4 Jahre statt 23,7 Jahre). Als Vergleichsgruppe dienten Frauen, die keinen Faktor eines gesunden Lebensstils erfüllten. Männer konnten durch einen gesunden Lebensstil im mittleren Alter immerhin 7,6 krankheitsfreie Jahre gewinnen (31,1 Jahre statt 23,5 Jahre).

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Je mehr dieser fünf Faktoren des gesunden Lebensstils erfüllt wurden, desto höher war in der Studie die Gesamtlebenserwartung. Außerdem verbesserten sich auch die Überlebenschancen nach der Diagnose von chronischen Krankheiten. Allerdings geben die Wissenschaftler im British Medical Journal (BMJ) zu bedenken, dass weitere chronische Erkrankungen wie Nieren– und Atemwegsleiden nicht beachtet wurden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.hsph.harvard.edu

http://dx.doi.org/10.1136/bmj.l6669

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