Archiv der Kategorie: Ernährung

Diese Gemüse unterstützen den Stoffwechsel

Diese Gemüse unterstützen den Stoffwechsel

Bestimmte Inhaltsstoffe von Gemüse fördern einen besseren Stoffwechsel

Ein gesunder Stoffwechsel ist von entscheidender Bedeutung für unser Wohlbefinden und unsere Energie. Es gibt viele Faktoren, die ihn beeinflussen können, eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle. Ein paar Beispiele, welche Gemüse besonders förderlich sind und welche Wirkstoffe sie enthalten.

Beispiel Brokkoli

Brokkoli enthält Sulforaphan, ein sekundärer Pflanzenstoff, der den Stoffwechsel beeinflusst auch entzündungshemmende Eigenschaften hat.

Beispiel Spinat

Spinat ist reich an Eisen, einem Spurenenelement, das für den Sauerstofftransport im Körper wichtig ist. Ein ausreichender Sauerstofftransport unterstützt den Stoffwechsel und hilft dabei, Energie effizient zu produzieren.

Beispiel Paprika

Paprika, insbesondere rote Paprika, enthalten viel Vitamin C, das den Stoffwechsel anregt und die Fettverbrennung fördert.

Diese Gemüse sind nur einige Beispiele für Lebensmittel, die den Stoffwechsel unterstützen können. Sie können leicht in die tägliche Ernährung integriert werden.

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an solchen Gemüsen ist, bildet die Grundlage für einen gesunden Stoffwechsel. Zusammen mit regelmäßiger körperlicher Aktivität können Sie das Wohlbefinden und die Vitalität steigern.

Ratgeber gibt Orientierung

Der Gesundheitsexperte Michael Petersen hat neben den Gemüsesorten zahlreiche weitere Lebensmittel für den Stoffwechsel in einem Ratgeber übersichtlich zusammengetragen und kommentiert. So ist es einfach, für jeden die bevorzugten Lebensmittel herauszusuchen und zukünftig in die tägliche Ernährung zu integrieren. Darüber hinaus erläutert der Ratgeber zahlreiche weitere Hilfsmittel aus der Natur, um den Stoffwechsel zu unterstützen.

Das Buch: „Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer“ von Michael Petersen ist als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.
Buchdaten: Michael Petersen, Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer, Independently published by Amazon, 2022, 87 Seiten, ISBN 979-8-3642-8743-4. Hier eine Beschreibung des Buches ansehen.

Der Autor:
Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

So gelingt eine gute Jodversorgung

Kombination aus Lebensmitteln und Jodsalz optimal

Unser Körper kann das lebensnotwendige Spurenelement nicht selbst bilden. Daher müssen wir Jod regelmäßig über die Nahrung aufnehmen. In Lebensmitteln ist es in der Regel nur in geringen Mengen vorhanden. Der Grund: Die Böden in Deutschland sind jodarm und das darauf angebaute Getreide, Gemüse und Obst folglich auch. Die beste Jodquelle ist Seefisch, zum Beispiel Kabeljau oder Rotbarsch. Deshalb ist ein- bis zweimal wöchentlich Fisch auf dem Speiseplan empfehlenswert. Auch Milch, Milchprodukte und Eier können Jod liefern, da Jod dem Futter von Nutztieren zugesetzt wird und in die Lebensmittel übergeht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt den täglichen Verzehr von Milch und Milchprodukten. Eier können den Speiseplan ergänzen. Vorsicht ist bei getrockneten Meeresalgen geboten, da diese extrem hohe Jodgehalte aufweisen können. Beim Kauf dieser Produkte sollte darauf geachtet werden, dass eindeutige Angaben zum Jodgehalt und zur maximalen Verzehrmenge vorhanden sind.

Eine ausreichende Jodversorgung der Bevölkerung in Deutschland ist möglich, wenn Speisesalz mit Jod angereichert wird, und jodiertes Salz regelmäßig in der Lebensmittelproduktion, der Gastronomie und im Privathaushalt verwendet wird. Die Aufnahme aus Lebensmitteln allein reicht normalerweise nicht aus. Zum Vergleich: Jodsalz  enthält 15 bis 25 Mikrogramm Jod pro Gramm, unjodiertes Speisesalz 0,2 Mikrogramm Jod pro Gramm und Meersalz 0,7 Mikrogramm Jod pro Gramm. Ein Blick auf die Zutatenliste bei verpackten Lebensmitteln oder das Nachfragen in Bäckerei oder Metzgerei zeigen, ob Jodsalz eingesetzt wurde. Wichtig zu wissen: Die größte Menge an Salz, die wir täglich zu uns nehmen, stammt nicht aus dem heimischen Salzstreuer, sondern aus verarbeiteten Lebensmitteln, vor allem Brot und Brötchen, Fleisch- und Wurstwaren sowie Käse und Fertigmahlzeiten.

Die Jodmenge, die Speisesalz zugesetzt werden darf, ist rechtlich geregelt (15 bis 25 Mikrogramm pro Gramm Salz). Die DGE empfiehlt gesunden Erwachsenen, eine langfristige tägliche Aufnahme von 500 Mikrogramm Jod nicht zu überschreiten. Unter dieser Voraussetzung sind auch bei empfindlichen Personen keine gesundheitlichen Probleme zu erwarten. Modellrechnungen des Max Rubner-Institutes zeigen: selbst wenn alle verzehrten gesalzenen Lebensmittel Jodsalz enthielten, würden mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland (14 bis 80 Jahre) die maximal empfohlene Gesamtaufnahme von 500 Mikrogramm pro Tag aus Lebensmitteln nicht überschreiten. Menschen mit jodassoziierten Vorerkrankungen sollten ihre Jodaufnahme individuell anpassen.

Unabhängig davon, ob jodiert oder unjodiert, zu viel Salz sollte man nicht zu sich nehmen. Denn ein hoher Salzkonsum kann das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Maximal sechs Gramm Jodsalz pro Tag, etwa einen Teelöffel, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei Erwachsenen. Die Empfehlung schließt Salz in verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot, Wurst und Käse ein.

Bei manchen Ernährungsweisen ist das Risiko für eine Jodunterversorgung erhöht, beispielsweise, wenn Menschen auf jodhaltige tierische Lebensmittel wie Milch, Meeresfisch, Eier oder Fleischerzeugnisse, die in Deutschland oft mit jodiertem Salz hergestellt werden, verzichten. Bei veganer oder vegetarischer Ernährung, Milch- oder Fischallergie oder Milchzuckerunverträglichkeit kann es daher besonders schwierig sein, ausreichend Jod aufzunehmen. Dann ist es umso wichtiger, jodiertes Speisesalz im Haushalt zu nutzen und bei verarbeiteten Lebensmitteln auf die Verwendung von Jodsalz zu achten.

Wer sich unsicher fühlt, holt am besten ärztlichen Rat ein oder konsultiert eine Ernährungsfachkraft. Über eine Urin- und/oder Blutuntersuchung lässt sich leicht feststellen, ob die Jodversorgung stimmt.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Informationsoffensive des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/jodsalz-landingpage/jodsalz-landingpage_node

Referenzwerte Jod der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod

Informationen zu Jod vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/de/a-z_index/jod

Arbeitskreis Jodmangel: jodmangel.de

Jod – ein lebensnotwendiges Spurenelement: www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2023/september/jod-ein-lebensnotwendiges-spurenelement

Jodaufnahme in Deutschland – Wie gut sind wir versorgt? www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2023/september/jodaufnahme-in-deutschland

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Fakten zum Nahrungsergänzungsmittel aus Holunder

Worauf sollten Verbraucher beim Kauf von Nahrungsergänzungsmittel aus Holunder achten?

Mit seinen vielen wertvollen Inhaltsstoffen ist Holunder seit Jahrhunderten eine geschätzte Heilpflanze. Vor allem die Blüten und Beeren werden seit Generationen zu Tee, Säften und Salben mit heilsamer Wirkung verarbeitet. Doch nicht jeder hat die Zeit oder Gelegenheit, selbst Holunderblüten oder -beeren zu sammeln und zu verarbeiten. „Trotzdem muss niemand auf die positive Kraft des Holunders verzichten, denn es gibt inzwischen hochwertige Nahrungsergänzungsmittel mit Holunderextrakt, die auch außerhalb der Saison verfügbar sind. Bei der Auswahl sollten Sie auf bestimmte Produktmerkmale achten“, stellt Holunderxpertin und Heilpraktiker Cornelia Titzmann von Holunderkraft.de heraus.

Nahrungsergänzungsmittel mit Extrakt aus Holunderbeeren: Darauf sollten Sie achten

Damit Nahrungsergänzungsmittel die gewünschte Wirkung erzielen können, müssen sie aus hochwertigen Inhaltsstoffen bestehen. Für Holunderextrakt sollten nur beste Sorten Holunder wie zum Beispiel der Edelholunder Haschberg verwendet werden. Er zeichnet sich durch seinen intensiven Geschmack und seine hohe Nährstoffdichte aus. Damit eignet sich die Sorte ideal für die Herstellung von Holunderextrakt als Grundlage für Nahrungsergänzungsmittel.
Die Beeren sollten ohne Füllstoffe (z. B. Maltodextrin) getrocknet werden. Bei der anschließenden Abfüllung in Kapseln sollten weder Konservierungsstoffe noch andere chemische Zusatzstoffe hinzugefügt werden. Darüber hinaus spielt auch die Verarbeitung der Produkte eine wichtige Rolle. Holunderextrakt sollte mittels Filtration hergestellt werden. Anders als bei der alkoholischen Extraktion kommt es hierbei nicht zu einer Verschleppung von Lösungsmitteln. Um dieses Ergebnis zu erzielen, braucht es bei diesem Verfahren auch keinen hohen Energieaufwand.

Holunder als Nahrungsergänzungsmittel: Was sonst noch wichtig ist

Grundsätzlich gilt: Bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel kaufen bzw. einnehmen, fragen Sie bitte Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker nach persönlichen Empfehlungen. Dies ist vor allem wichtig für alle, die spezifische gesundheitliche Beschwerden haben und/oder regelmäßig Medikamente einnehmen.
„Holunderextrakt ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Besonders praktisch sind Kapseln, denn sie sind im Vergleich zu Pulver einfacher einzunehmen (auch unterwegs) und geschmacksneutral. Außerdem lassen sie sich leicht dosieren. Sie müssen nichts abwiegen oder abmessen, sondern lediglich die gewünschte Anzahl Kapseln einnehmen“, rät Cornelia Titzmann.

Sie suchen seriöse Informationen über den Holunder als Heilpflanze und Immunstimulans? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir von Holunderkraft.de haben gemeinsam mit unserer Expertin, der Heilpraktikerin und Dozentin Cornelia Titzmann, diese Informationsplattform ins Leben gerufen. Sie soll den schwarzen Holunder als bewährtes Naturheilmittel wieder neu in den Fokus rücken.
Wir stellen Ihnen hochwertige, wissenschaftlich überprüfte Informationen rund um den Holunder, seine Geschichte in der Volksmedizin und seine moderne Anwendung in der Phytotherapie zur Verfügung.

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Lesen macht schlank

Ernährungsexperten aus Deutschland und Österreich bringen Buch „Die 55 effektivsten Abnehmbooster“ heraus

Mit dem neun Buch „Die 55 effektivsten Abnehmbooster“ ist eine nachhaltige Gewichtsreduktion kein Problem mehr. Die bekannten Ernährungsexperten Prof. PhDr. Sven-David Müller, M.Sc., Diätassistent (Salzgitter) und Diätologin und Ernährungswissenschaftlerin Gabriela Zingerle (Wien) verraten ihre besten Tipps und Tricks zur gesunden und nachhaltigen Gewichtsreduktion, die auch dem Jo-Jo-Effekt vorbeugen. Abnehm-Booster sind mehr als nur Fatburner. Abnehm-Booster sorgen im menschlichen Organismus dafür, dass Übergewicht gar nicht erst entstehen kann und effektiv abgebaut wird.

Außerdem sind Abnehmbooster in der Lage das Verhältnis von schädlichem Fettgewebe zu reduzieren und beim Aufbau von Muskulatur zu helfen. Dabei sind die Abnehm-Booster keine Wunderwaffen, die Bewegungsmuffeln und echten chipsessenden Couchpotatoes beim Abbau der Schwabbelzonen helfen. Sie ergänzen vielmehr eine sinnvolle Ernährungsumstellung und machen Bewegung und Sport effektiver. Wissenschaftlich geprüfte Abnehm-Booster helfen auf dem Weg zum Wohlfühl-Körper. Finden Sie heraus, wie Sie die Moppelbakterien in Ihrem Darm wegbekommen können. Das neue Buch „Die 55 effektivsten Abnehmbooster“ macht den Weg frei für ein gesundes Leben in den neuen Wohlfühl-Körper! Das Buch ist bei Amazon als Softcover, Hardcover und Digital-Version erhältlich. Daneben gibt es das Buch natürlich überall, wo es gute Bücher gibt. Bibliografische Daten:

Die 55 effektivsten Abnehmbooster
Sven-David Müller und Gabriela Zingerle
ISBN 979-885-417-3506

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Jod – ein lebensnotwendiges Spurenelement

Unterversorgung vorbeugen

Unser Körper kann Jod nicht selbst bilden. Das natürlich vorkommende Spurenelement ist für die Gesundheit des Menschen lebensnotwendig. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin. Diese Hormone wiederum steuern viele Prozesse im Körper: Energiestoffwechsel, Regulation der Körpertemperatur, Zellteilung und -wachstum, Knochenbildung sowie Entwicklung des Gehirns. Folglich kann Jodmangel zu Störungen dieser Vorgänge und zu gesundheitlichen Problemen führen. Um einem Mangel vorzubeugen, muss Jod regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden.

Wie macht sich eine Jodunterversorgung bemerkbar? Erste unspezifische Symptome können beispielsweise Müdigkeit, Antriebsschwäche oder trockene Haut sein. Offensichtliches Zeichen eines langfristigen Mangels ist die Vergrößerung der Schilddrüse, sichtbar als Kropf. Dabei kann es zu einer Knotenbildung kommen. In sogenannten „kalten Knoten“ haben die Zellen ihre Funktion aufgegeben und produzieren keine Schilddrüsenhormone mehr. Das kann zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen (medizinisch: Hypothyreose): Der Stoffwechsel ist verlangsamt. Symptome sind unter anderem Müdigkeit, Antriebsschwäche, Gewichtszunahme und Verstopfung.

In „heißen“ oder „autonomen“ Knoten sammeln sich aktive und überaktive Schilddrüsenzellen. Unabhängig vom tatsächlichen Bedarf produzieren sie unkontrolliert Hormone und das kann sich zu einer Schilddrüsenüberfunktion entwickeln (medizinisch: Hyperthyreose). Mögliche Beschwerden sind dabei Gewichtsabnahme, Nervosität, Schlafstörungen, schneller und unregelmäßiger Herzschlag sowie Durchfall, Durst und abnehmende Leistungsfähigkeit.

Anhand einer Blutuntersuchung lässt sich eine Schilddrüsenfehlfunktion gut identifizieren. Eine Schilddrüsenvergrößerung kann ertastet und durch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zuverlässig und schmerzfrei von Ärztin oder Arzt festgestellt werden.

Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für eine adäquate Jodaufnahme sind altersabhängig und steigen von 40 bis 80 Mikrogramm pro Tag bei Säuglingen auf 180 bis 200 Mikrogramm pro Tag bei Jugendlichen und Erwachsenen an. Alle Empfehlungen richten sich dabei an gesunde Menschen. Personen mit jodassoziierten Erkrankungen – wie zum Beispiel Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow – sollten den Verzehr jodhaltiger Nahrungsmittel individuell nach ärztlicher Rücksprache anpassen.

In Schwangerschaft und Stillzeit benötigen Frauen mehr Jod, daher empfehlen die DGE und das Netzwerk Gesund ins Leben eine Zufuhr von 230 und 260 Mikrogramm pro Tag. Den erhöhten Bedarf können die Frauen nur durch die zusätzliche Einnahme von Jodtabletten decken. Empfohlen wird in der Schwangerschaft eine tägliche zusätzliche Einnahme von 100 (bis 150) µg und in der Stillzeit von 100 µg Jod. Bei Schilddrüsenerkrankungen sollte auch hier vor der Supplementierung eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin erfolgen. Eine Jodunterversorgung – selbst eine milde – kann in der Schwangerschaft sowie im Säuglings- und Kleinkindalter unter anderem zu körperlichen und neuronalen Entwicklungsstörungen sowie einer verminderten kognitiven Leistungsfähigkeit des Kindes führen.

Laut Daten des Robert Koch-Institutes (RKI) weisen 32 Prozent der Erwachsenen und 44 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Jodunterversorgung auf. Daher hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) seine Informationsoffensive „Wenn Salz, dann Jodsalz“ gestartet, um die Menschen in Deutschland für die Verwendung von jodiertem Speisesalz im Haushalt, in der Gastronomie, bei der Gemeinschaftsverpflegung und bei der Lebensmittelherstellung zu sensibilisieren.

Julia Seeher, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Informationsoffensive des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/jodsalz-landingpage/jodsalz-landingpage_node.html

Referenzwerte Jod der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/

Informationen zu Jod vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/de/a-z_index/jod-4600.html

Arbeitskreis Jodmangel: jodmangel.de/

Jodaufnahme in Deutschland – Wie gut sind wir versorgt? www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2023/september/jodaufnahme-in-deutschland

Warum extra Jod für Schwangere?
www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/familien-vor-und-in-der-schwangerschaft/nachgefragt/warum-brauchen-schwangere-zusaetzlich-jod

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Gerichte mit weniger Fett, Salz und Zucker

Schmecken sie mit Kräutern und Gewürzen besser?

Aus gesundheitlicher Sicht wäre es sinnvoll, bekannte US-Klassiker wie „Mac and Cheese“ und „Apple Pie“ mit weniger ungünstigen Fetten, Salz oder Zucker zuzubereiten. Die Zugabe von Kräutern und Gewürzen kann den Gerichten mehr Aromen geben und dadurch die Verbraucherakzeptanz steigern, haben Forschende der Pennsylvania State University entdeckt.

Für die Studie wurden zehn in den USA häufig verzehrte Gerichte mit einem hohen Fett-, Salz- oder Zuckergehalt ausgesucht. Dazu zählten unter anderem Käsemakkaroni („Mac and Cheese“), Pizza, Hackbraten („Meatloaf“), Hähnchenauflauf („Chicken Pot Pie“), Apfelkuchen („Apple Pie“) und Brownies.

Von jedem Gericht wurden drei verschiedene Varianten zubereitet: eine nach dem Originalrezept und zwei Versionen mit weniger Fett, Salz oder Zucker, von denen eine mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinert wurde. So erhielten beispielsweise fett- und salzreduzierte Käsemakkaroni mit Zwiebel- und Knoblauchpulver, Paprika und Cayennepfeffer mehr Aroma. Anschließend kamen jeweils 85 bis 107 erwachsene Testpersonen zum Probeessen, um die unterschiedlich zubereiteten Speisen blind zu verkosten und deren Geschmack, Aussehen und Textur zu bewerten.

Bei sieben von zehn Gerichten konnte die allgemeine Vorliebe für das ursprüngliche Essen durch die Zugabe von Kräutern und Gewürzen wiederhergestellt werden. Einige gesündere Varianten kamen gut gewürzt sogar besser an als das Original – etwa Brownies und Huhn in Sahnesoße. Bei Pizza, „Mac and Cheese“ und „Chicken Pot Pie“ konnten die nährwertoptimierten Rezepte die US-Amerikaner nicht überzeugen, steht im „Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics”. Es sei schwierig, mit weniger Fett die Textur und das Mundgefühl des Originals, etwa die Cremigkeit, zu erreichen.

Nach den Studienergebnissen ist der Zusatz von Kräutern und Gewürzen eine vielversprechende Strategie, um Verbraucherinnen und Verbrauchern fett-, zucker- und salzreduzierte Speisen und Lebensmittel schmackhaft zu machen. Das bringt nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern auch mehr Abwechslung und geschmackliche Vielfalt auf den Speiseplan. Weitere Studien sollen zeigen, ob sich dieser Ansatz auf breiter Basis umsetzen lässt und ob er auf die industrielle Lebensmittelherstellung übertragbar ist.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie: http://dx.doi.org/10.1016/j.jand.2023.07.025

Essen zubereiten – mit weniger Zucker, Fett und Salz: https://www.bzfe.de/lebensmittel/zubereitung/weniger-zucker-fette-und-salz/

Gewürze und Kräuter – eine Vielfalt an Aromen: https://www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/gewuerze-und-kraeuter/

Die Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie der Bundesregierung: Weniger Zucker, Fette und Salz in verarbeiteten Lebensmitteln: https://www.bzfe.de/lebensmittel/einkauf-und-kennzeichnung/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung

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Ein Gläschen für die Gesundheit?

Der Mythos ist nicht wahr

Ein Gläschen Alkohol pro Tag – respektive Rotwein – galt lange Zeit als durchaus gesund. Es mangelt diesbezüglich auch nicht an Studien und Metaanalysen, die der Frage nachgehen, ob Alkohol in geringen Mengen gut für die Gesundheit ist. „Die meisten Untersuchungen haben tatsächlich gezeigt, dass geringe Mengen Alkohol mit einem längeren Leben assoziiert sind und erst größere Mengen das Leben verkürzen“, so Prof. Dr. Christoph Sarrazin, Chefarzt der Medizinischen Klinik II und Leiter des Leberzentrums am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Eine in JAMA Network Open (eine monatlich erscheinende medizinische Open-Access-Zeitschrift, die von der American Medical Association herausgegeben wird) veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit zeigt nun, dass an diesem Mythos vielleicht tatsächlich wenig Wahres dran ist.

Das Team um den Forscher Dr. Jinhui Zhao vom Canadian Institute for Substance Use Research der University of Victoria wertete 107 Kohortenstudien zum Thema Alkoholkonsum und Gesamtmortalität aus, die zwischen 1980 und 2021 veröffentlicht worden waren. An den Studien hatten insgesamt 4.838.825 Menschen mit einem mittleren Alter von 56 Jahren teilgenommen. Das im wahrsten Sinne ernüchternde Fazit: Ein täglicher geringer oder mäßiger Alkoholkonsum ist nicht signifikant mit dem Gesamtsterblichkeitsrisiko assoziiert, während ein erhöhtes Risiko bei höheren Konsummengen offensichtlich ist.

Mit anderen Worten: Wer täglich geringe Mengen Alkohol trinkt, verlängert dadurch nicht sein oder ihr Leben. Der Grund für diese abweichende Erkenntnis liege möglicherweise darin, dass bei Zhaos Berechnungen bestimmte Einflussfaktoren berücksichtigt und mathematisch korrigiert wurden, die in früheren Publikationen zu Verzerrungen geführt hätten, so Sarrazin. „Dennoch ändert die Veröffentlichung von Zhao und seinem Team wenig an der Grundaussage, dass geringe Mengen Alkohol am Tag für die meisten Menschen zumindest nicht schädlich sind, größere Mengen aber in jedem Fall negative gesundheitliche Effekte haben“. Was eine tolerierbare Alkoholmenge ist, definiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit maximal 10 Gramm pro Tag für gesunde Frauen und 20 Gramm pro Tag für gesunde Männer. Selbstredend sind alkoholische Getränke für schwangere und stillende Frauen tabu.

Unbestritten ist, dass das Geschlecht einen großen Einfluss auf die gesundheitlichen Effekte von Alkohol hat, was auch die Zhao-Studie bestätigt. Darüber hinausgehende verallgemeinernde Pauschalaussagen seien mit Vorsicht zu genießen; denn wie empfindlich Menschen auf Alkohol reagieren, sei individuell sehr unterschiedlich, so Sarrazin. So sei in allen bisherigen Studien die genetische Ausstattung der Probanden nicht berücksichtigt worden. „Dabei kennen wir inzwischen mehrere Gene, die darüber mitentscheiden, wie gut die Leber den Alkohol verträgt.“ Die Empfehlung des Hepatologen: Alkoholische Getränke sind zum Genuss und nicht zum Durstlöschen da. Sie sollten am besten nicht auf nüchternen Magen, sondern gemeinsam mit einer Mahlzeit konsumiert werden. Und nach einem Abend mit zu viel Alkohol sollte man der Leber und dem gesamten Körper ein paar alkoholfreie Tage Zeit geben, um sich zu regenerieren.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2802963?resultClick=24

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4912360?ecd=mkm_ret_230420_mscpmrk-DE_2AngDiscussions&uac=392547SN&impID=5343848&faf=1#vp_1


https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/alkohol/?L=0

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Stoffwechsel optimieren - warum diese Lebensmittel hilfreich sind

Stoffwechsel optimieren – warum diese Lebensmittel hilfreich sind

Bestimmte Inhaltsstoffe fördern einen besseren Stoffwechsel

Um den Stoffwechsel zu verbessern, werden üblicherweise Lebensmittel empfohlen, die für den Organismus besonders verträglich sind. Das Geheimnis steckt in ganz bestimmten Inhaltsstoffen. Diese Inhaltsstoffe wirken direkt förderlich auf den Stoffwechsel ein. Ein Ratgeber gibt Orientierung.

Beispiel Senföle

Senföle fördern die Fettverbrennung und unterstützen damit den Stoffwechsel. Senföle finden wir neben dem Senf beispielsweise in Radieschen, Kapuzinerkresse und einiges mehr.

Beispiel Bitterstoffe

Bitterstoffe regen den Gallenfluss, die Verdauung und den Stoffwechsel an. Hilfreich ist dafür beispielsweise Chicoree.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Es gibt zahlreiche Lebensmittel, von Gemüsen über Kräuter bis hin zu den Gewürzen, die unserem Stoffwechsel dienlich sind. Wenn wir damit unseren Speiseplan veredeln, wird uns der Stoffwechsel dankbar sein und damit die Gesundheit unseres Organismus insgesamt fördern.

Ratgeber gibt Orientierung

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Gesund altern mit Sport

Entzündungen positiv beeinflussen

Wenn ältere Menschen mit der Nahrung reichlich Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren aufnehmen und sich regelmäßig bewegen, wird das Entzündungsgeschehen im Körper positiv beeinflusst. Das reduziert das Risiko für viele altersbedingte Krankheiten. So lautet das Fazit einer achtwöchigen Interventionsstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke, an der 61 gesunde Männer und Frauen im Alter von 65 bis 85 Jahren teilnahmen.

Im Alter werden vermehrt bestimmte Botenstoffe – sogenannte Zytokine – ausgeschüttet, die Entzündungsprozesse im Körper fördern. Das wird auch „Entzündungsaltern“ genannt. Langfristig stören unterschwellige Entzündungen die normalen Zellfunktionen und begünstigen altersbedingte Erkrankungen des Stoffwechsels, des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparats. Auch eine bewegungsarme Lebensweise trägt zu entzündlichen Prozessen bei.

Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, führten die Forschenden eine Interventionsstudie durch. Alle Versuchspersonen nahmen an einem aufbauenden Trainingsprogramm teil, das aus einem angeleiteten Vibrationstraining und zu Hause selbstständig durchgeführten Kraftübungen bestand. Zudem wurden sie einer von drei Ernährungsweisen zugeteilt: Die erste Gruppe nahm viel Eiweiß (Molkedrink mit 1,2 bis 1,5 g Protein/kg Körpergewicht täglich) und Omega-3-Fettsäuren (Algenöl mit 2,2 g Docosahexaensäure DHA und Eicosapentaensäure EPA täglich) auf. Die zweite Gruppe ernährte sich nur proteinreich, während die Kontrollgruppe ihre gewohnte Ernährung weiterführte. Zu Beginn und Ende der Studie wurden Blutproben entnommen, um unter anderem verschiedene Entzündungsmarker zu bestimmen.

Das Entzündungsgeschehen im Körper ließ sich zumindest bei männlichen Teilnehmenden durch eine Omega-3-haltige, proteinreiche Ernährung in Kombination mit körperlicher Betätigung verringern, ist im „International Journal of Molecular Sciences“ zu lesen. Sowohl die Menge der zirkulierenden Zytokine als auch deren Genexpression (Bildungsrate) waren reduziert. Auch bei einer nur proteinreichen Kost war die Bildungsrate von Zytokinen verringert, während solche Effekte bei der Kontrollgruppe ausblieben.

Die Studienergebnisse untermauern trotz der nur kurzen Untersuchungsdauer, dass ein gesunder Lebensstil in jedem Alter Vorteile bringt. Die Hintergründe müssen allerdings noch weiter erforscht werden. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren sind in Algen, aber auch in fettreichen Kaltwasser-Meeresfischen wie Lachs und Hering enthalten, während Milchprodukte und Hülsenfrüchte zu den eiweißreichen Lebensmitteln zählen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.3390/ijms24020928

Ü60 – das beste Alter: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/in-bestimmten-lebensphasen/ue60-das-beste-alter/

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Wenn Milch auf den Magen schlägt

Laktoseintoleranz: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten – Verbraucherinformation der DKV

Die Kugel Eis im Schwimmbad, der Frozen Joghurt im Garten oder der Latte Macchiato im Straßencafe – viele Sommerleckereien enthalten Laktose. Doch manche klagen nach dem Verzehr von Milch und Co. über Verdauungsprobleme. Die Ursache kann eine Laktoseintoleranz sein. Was genau das ist und welche Symptome auftreten, weiß Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung. Sie erklärt außerdem, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Was ist Laktoseintoleranz?

Laktoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, genauer gesagt eine Zuckerverwertungsstörung – nicht zu verwechseln mit einer Milchallergie. Bei dieser reagiert das Immunsystem auf das in Milch und Milchprodukten enthaltene Eiweiß und bildet Antikörper dagegen. Bei Menschen mit einer Laktoseintoleranz macht hingegen die Verdauung des Milchzuckers, also der Laktose, Probleme. Normalerweise spaltet das Enzym Laktase den in Milchprodukten enthaltenen Zucker im Dünndarm auf. „Bei Menschen mit Laktoseintoleranz ist das Enzym nur in geringer Menge vorhanden oder fehlt ganz“, so Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. „Dadurch kann der Körper die Laktose nur teilweise oder gar nicht abbauen.“ Die Folge: Die Bakterien im Dickdarm zersetzen den unverdauten Milchzucker in kurzkettige Fettsäuren und Darmgase, die zu Völlegefühl, Blähungen, Krämpfen und Durchfall führen können. Wie ausgeprägt die Symptome auftreten, ist von individuellen Faktoren wie der Darmflora, der Leistungsfähigkeit des Dickdarms oder der Ernährung abhängig.

Ursachen: primäre und sekundäre Laktoseintoleranz

Ursache für Laktoseintoleranz kann ein angeborener Enzymmangel sein, deutlich häufiger entwickelt sich die Unverträglichkeit jedoch erst in der Jugend oder sogar im Erwachsenenalter. „Bei einer sogenannten primären Laktoseintoleranz produziert der Körper zu wenig oder überhaupt keine Laktase, während bei der sekundären Form eine andere Erkrankung die Ursache der Unverträglichkeit ist – etwa eine chronische Dünndarmentzündung wie Morbus Crohn, Zöliakie oder Diabetes“, so die DKV Gesundheitsexpertin. Außerdem sind hier die Symptome meist schwerwiegender und können sogar zu Mangelzuständen führen. „Um dem entgegenzuwirken, ist eine Behandlung der ursächlichen Erkrankung notwendig“, so Haw.

Diagnose durch Atemtest

Wer befürchtet, laktoseintolerant zu sein, sollte zunächst ein Ernährungs- und Symptomtagebuch führen: „Dadurch können Betroffene besser nachvollziehen, welche Beschwerden wann und bei welchen Lebensmitteln auftreten. Außerdem hilft es dem Arzt, eine Diagnose zu stellen.“ Um eine Laktoseintoleranz zu bestätigen, führt der Arzt dann meist einen sogenannten H2-Atemtest durch. „Nachdem Betroffene ein Gemisch aus Wasser und Laktose getrunken haben, wird über mehrere Stunden hinweg der Wasserstoffgehalt in der Atemluft gemessen“, so Haw. „Ist der Wasserstoffwert deutlich erhöht, liegt eine Unverträglichkeit vor.“

Laktosearme Ernährung oft ausreichend

Eine medikamentöse Behandlung von Laktoseintoleranz ist nicht möglich. Auch die Wirkung von speziellen Enzympräparaten ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. „Um ihre Beschwerden zu lindern, sollten Betroffene ihre Ernährungsweise anpassen und auf laktosehaltige Nahrung verzichten beziehungsweise deren Konsum einschränken“, rät die DKV Gesundheitsexpertin. „In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, komplett auf milchzuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten. Eine laktosearme Ernährung reicht häufig aus, um beschwerdefrei zu bleiben.“ Wie diese konkret aussieht, kann sehr unterschiedlich sein. Um den passenden Ernährungsplan für die individuellen Bedürfnisse zu erstellen, sollten Betroffene sich von einem Arzt oder Ernährungsexperten beraten lassen.

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Die DKV gehört als Spezialistin für Krankenversicherung der ERGO und damit der Muttergesellschaft Mu-nich Re an, einem der weltweit größten Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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