Archiv der Kategorie: Magen-Darm-Erkrankungen

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Gesund mit Microgreens

Gesundheit wächst auf der Fensterbank

Microgreens setzen Trends in Spitzengastronomie und gesundheitsbewusster Ernährung. Sie heilen, nähren und wachsen als nachhaltiges Superfood direkt in der eigenen Küche. Das junge Grün von Pflanzen wie Basilikum, Erbse, Kresse, Linse, Radieschen oder Spinat ist gut erforscht, fördert eine gesunde Darmflora, verhilft zu mehr Leistungsfähigkeit, einer positiven Stimmung und gutem Schlaf. Es kann vor Osteoporose und Diabetes schützen und die Behandlung von Krebs unterstützen. Das Beste: Der Anbau von Microgreens ist sehr einfach und günstig.

Die Heilpflanzenexperten Anne Wanitschek und Sebastian Vigl erklären in ihrem Ratgeber „Gesund mit Microgreens“, bei welchen Erkrankungen und Beschwerden Microgreens angewandt werden können.

Microgreens und Sprossen richtig anbauen und genießen

Für den Anbau der kleinen Gemüse und Kräuter braucht man keinen grünen Daumen. Auch wer keine Erfahrung mit dem Gärtnern hat, bekommt mit der Fünf-Schritte-Methode von Anne Wanitschek und Sebastian Vigl gute Ergebnisse. Die beiden Autoren erklären in ihrem Ratgeber alles, was man über Pflanzbehälter, Erde, Saatgut, Bewässerung und Ernte wissen muss. Dazu liefern sie frische Rezeptideen und Pflanzenporträts mit allen Einzelheiten, die man zum Anbau und zur Verwendung der Microgreens kennen muss.

29 heilsame Microgreens im Porträt

Diese Microgreens werden im Ratgeber vorgestellt:

  • Adzukibohnen
  • Alfalfa
  • Basilikum
  • Bockshornklee
  • Brokkoli
  • Buchweizen
  • Erbse
  • Fenchel
  • Grünkohl
  • Kapuzinerkresse • Kichererbse
  • Knoblauch-Schnittlauch
  • Koriander
  • Kresse
  • Lein
  • Linse
  • Mizuna
  • Mungbohne
  • Radieschen
  • Rettich (Daikon-Rettich)
  • Rote Bete
  • Rotklee
  • Rotkohl
  • Rucola
  • Sellerie
  • Sonnenblume
  • Spinat
  • Weizen
  • Zwiebel

Die Autoren

Anne Wanitschek und Sebastian Vigl sind Experten für Heilpflanzenkunde und Heilpraktiker in eigener Praxis. Anne Wanitschek ist Mitglied beim Bund deutscher Heilpraktiker und bei der Gesellschaft für Vitalpilzkunde. Sebastian Vigl ist Mitglied bei der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (ÖGPHYT), der Gesellschaft für Phytotherapie (GPT) und der Carstens-Stiftung sowie Mitherausgeber der Zeitschrift „Heilpflanzen“ (Thieme Verlag). Anne Wanitschek und Sebastian Vigl schreiben für diverse Fachzeitschriften und haben bereits mehrere Bücher veröffentlicht. „Gesund mit Microgreens“ ist ihr siebtes gemeinsames Buch. Zuletzt erschienen ist im Herbst 2020 „Natürlich gut drauf – Stimulanzien aus der Natur“.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber

Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

Starke Immunabwehr vom Wechselspiel der Regulationssysteme abhängig

Starke Immunabwehr vom Wechselspiel der Regulationssysteme abhängig

Wissenschaft untersucht ganzheitliches Zusammenspiel bei der Immunabwehr

Die Unterstützung der Immunabwehr ist eine ganzheitliche Angelegenheit. Inzwischen forscht die Wissenschaft in diese Richtung. Eine neue Studie soll Aufschluss über die Wechselwirkungen geben und neue Biomarker entdecken.

Das komplexe Wechselspiel der Regulationssystem zur Immunabwehr

Nach den Erfahrungen von Ganzheitsmediziner:innen hängt eine starke Immunabwehr davon ab, dass die Regulationssysteme des Organismus in einem natürlichen Gleichgewicht sind und wie Zahnräder reibungslos ineinandergreifen. In der klinischen Praxis blieb dieser Ansatz häufig unbeachtet. Doch jetzt forscht die Wissenschaft öfter in diese Richtung.

In einer Studie des Universitätsklinikums Bonn wird am Beispiel der altersbedingten Makuladegeneration untersucht, welche Mechanismen ineinandergreifen und die Erkrankung fördern.

Bekannt ist, dass eine gestörte Immunfunktion und die reduzierte Beseitigung stoffwechselbedingter Abfallprodukte mitwirken. Inzwischen wurde festgestellt, dass die Darmflora den Stoffwechsel und die Entzündungswerte beeinflusst. In der Studie soll der Zusammenhang betrachtet werden. Dazu sei es erforderlich, neben den Krankheitsstadien, die Darmflora, den Stoffwechsel und die Entzündungsprozesse als Teil des Immunsystems umfassend zu untersuchen. (Quelle: Studie am UKB zur Rolle der Darmflora, dem Stoffwechsel und der Immunabwehr bei AMD erhält Forschungspreis, Universitätsklinikum Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Was Naturmediziner zur Immunabwehr empfehlen

Die Forscher:innen erhoffen sich, neue Biomarker zu entdecken. Naturmediziner:innen fühlen sich in ihrer Erfahrung bestätigt. Sie empfehlen, das Immunsystem ganzheitlich zu unterstützen, um eine möglichst große Chance zu haben, die Immunabwehr nachhaltig zu stärken. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen analysiert in seinem Buch „Der Trick mit dem Immunsystem“, welche Wege es gibt. Er erläutert, wodurch das Immunsystem gestört werden kann und welche äußeren Einflüsse maßgeblich sind. Außerdem beschreibt er, mit welchen Folgen zu rechnen ist und wie wir das Immunsystem unter ganzheitlichen Gesichtspunkten unterstützen können.

Buchdaten: Michael Petersen, Der Trick mit dem Immunsystem, ISBN 978-1-5498- 0187-7, Info-Seite zum Buch.

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Gehirn: micht nur der Darm kann das Nervensystem krank machen

Nervensystem: nicht nur der Darm kann das Gehirn krank machen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Bedeutung der Darmgesundheit und weiterer Faktoren für das Nervensystem

Der Darm steht bei vielen Medizinern unter Generalverdacht, wenn es um Ursachen von Erkrankungen geht. Die Wissenschaft hat in jüngerer Vergangenheit die Bedeutung des sogenannten Darmmikrobioms für viele Krankheitsprozesse bestätigt. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, was es für das Nervensystem bedeutet.

Die Bedeutung der Darm-Hirn-Achse

Der Zusammenhang zwischen Darm und Gehirn ist schon lange bekannt. In der Fachwelt wird von der sogenannten Darm-Hirn-Achse gesprochen. Damit gemeint ist die Auswirkung von Störungen im Verdauungssystem auf das Nervensystem.

Wissenschaftler:innen des Exzellenzcluster Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen konnten am Beispiel der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose verifizieren, dass es zwischen dem Darmmikrobiom, also der Gesamtheit der im Darm lebenden Mikroorganismen, und Erkrankungen des Nervensystems einen Zusammenhang gibt.

Je nach genetischer Ausprägung zeigte sich bei Mäusen eine unterschiedliche Anfälligkeit für Multiple Sklerose. Diese wird vom Darmmikrobiom beeinflusst. Dabei haben die Darmbakterien einen direkten Einfluss darauf, wie ausgeprägt die Erkrankung ist (Quelle: Exzellenzcluster Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Bedeutung der Gesamtregulation

Das Beispiel aus der Wissenschaft zeigt, dass nicht nur der Darm, sondern in der Regel ein Zusammenwirken mehrere Faktoren ausschlaggebend ist. Genannt wurde die Bedeutung der genetischen Veranlagung.

Für Ganzheitsmediziner kommt es darauf an, dass sämtliche körpereigenen Regulationssysteme dazu beitragen, damit das Nervensystem gesund bleibt. Was das bedeutet, erläuterte die Bioresonanz-Redaktion in einem aktuellen Blogbeitrag mit einer umfangreichen Fallanalyse.

Dort standen energetische Störungen des Verdauungssystems, insbesondere der Darmflora, zwar im Mittelpunkt. Es fanden sich jedoch mit Hilfe der Bioresonanz nach Paul Schmidt reichlich Hinweise auf viele weitere energetische Störungen im Organismus. Erfahrene Anwender sehen in deren Zusammenwirken eine entscheidende Grundlage für eine Erkrankung des Nervensystems (Zum Beitrag: Bioresonanz-Fallbeispiel: Nervensystem und mögliche Störfaktoren).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ich helfe mir selbst – Verdauungs- und Darmbeschwerden

Was tun, wenn es im Bauch rumort?

Blähungen, Durchfall, Völlegefühl oder Lebensmittelunverträglichkeiten – immer mehr Menschen haben Probleme mit der Verdauung. Chemische Präparate helfen, wenn überhaupt, nur mit deutlichen Nebenwirkungen. Doch es geht auch anders: Viele Verdauungs- und Darmbeschwerden können leicht selbst behandelt werden. Dr. Andrea Flemmer stellt in ihrem Ratgeber „Ich helfe mir selbst – Verdauungs- und Darmbeschwerden“ die besten Selbsthilfemaßnahmen aus der konventionellen und der alternativen Medizin vor – von einer darmgesunden Ernährung und der Förderung von Darmbakterien über Heilpflanzen und Nahrungsergänzungen bis hin zu Massage und Bewegung. Denn: Um gesund zu bleiben, ist eine intakte Verdauung die wichtigste Voraussetzung!

Was dem Darm guttut

Verdauungsbeschwerden können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Im Ratgeber erklärt Dr. Andrea Flemmer, was eigentlich im Darm passiert, wenn wir etwas essen. Sie zeigt, welche Speisen förderlich für die Verdauung sind und wie man mit bestimmten Ernährungsformen und ballaststoffreichen Lebensmitteln den Darm und die Darmbakterien unterstützen kann. Außerdem erläutert sie, warum auch Bewegung und Entspannungsmethoden einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Wohlbefinden leisten.

Aus dem Inhalt:

Was passiert bei der Verdauung?

Ernährungsformen – was hilft wann?

Wie Sie Ihre Darmbakterien fördern können

Unerlässlich: Bewegung und Entspannung

Beschwerden abklären lassen

Das ABC der Heilpflanzen für den Darm

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Ich helfe mir selbst – Verdauungs- und Darmbeschwerden: Die besten Heilmethoden aus der konventionellen und alternativen Medizin. Das können Sie selbst tun

Die Autorin

Dr. Andrea Flemmer ist Diplom-Biologin und Ernährungswissenschaftlerin. Die Autorin hat zahlreiche Ratgeber rund um die Themen Medizin, alternative Therapien und Ernährung veröffentlicht. Ihr besonderes Interesse gilt natürlichen Behandlungsmethoden. Andrea Flemmers Bücher wurden von Fernsehauftritten im ARD, ZDF, MDR, Bayerischen Fernsehen und bei TV München begleitet. Regelmäßig schreibt sie für CO.med – das Fachmagazin für Komplementärmedizin, Naturheilkunde, BIO, Phytodoc, Die Kinderkrankenschwester, Umwelt & Aktiv sowie für diverse Krankenkassen- und andere medizinische Zeitschriften. Dr. Andrea Flemmer ist Trägerin des Neubiberger Umweltpreises, den sie für ihr „kontinuierliches und ideenreiches Engagement in der Umweltbildung“ erhielt.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

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Apfelessig neu entdeckt

Apfelessig: Küchenwunder, Beauty-Mittel, Gesundheitselixier

Annette Sabersky, Apfelessig neu entdeckt – Der Alleskönner und seine unbegrenzten Verwendungsmöglichkeiten. Küchenwunder, Beauty-Mittel, Gesundheits-Elixier

Südwest, 978-3-517-09983-5, 18,00 € (D), 18,50 € (A), CHF 25,90*, PB, Klappenbrosch., 176 Seiten. Hier das Buch auf Amazon ansehen: Apfelessig neu entdeckt – Der Alleskönner und seine unbegrenzten Verwendungsmöglichkeiten. Küchenwunder, Beauty-Mittel, Gesundheits-Elixier

Annette Sabersky beschreibt in ihrem Buch wissenschaftlich fundiert alle Vorteile des Apfelessigs, nennt seine Grenzen und erläutert ausführlich seine zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten als Heilmittel, in der Küche und als Kosmetikum.

Apfelessig hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp der Gesundheitsjunkies zu einem Allheilmittel für alle verwandelt, das in kaum einem Haushalt fehlen darf.

Es gibt mittlerweile mehr als 100 wissenschaftliche Studien zu den gesundheitlichen Wirkungen von Apfelessig. Die Bandbreite seiner Wirkmöglichkeiten ist tatsächlich riesig. Apfelessig macht Speisen bekömmlicher, hilft beim Abnehmen, wirkt antibakteriell, lindert Pilzinfektionen und hilft bei Bluthochdruck und erhöhtem Cholesterin. Aber auch als Zutat eines köstlichen Salatdressings ist sich die trübe Flüssigkeit nicht zu schade. Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien fördern die Darmgesundheit. Und auch im Rahmen kosmetischer Behandlungen spielt das Schönheitsmittel Apfelessig sein volles Potenzial aus. Promis wie Heidi Klum, Scarlett Johansson, Katy Perry oder Megan Fox sind bekennende Fans des Beauty-Wundermittels.

Die Autorin:

Annette Sabersky ist Ernährungswissenschaftlerin, Journalistin und Autorin. Sie hat jahrelang beim Öko-Test-Magazin gearbeitet und dort ihren Blick für alles, was „Grün“ und „Bio“ ist, geschärft. Seit mehr als 20 Jahren ist sie als selbstständige Fachjournalistin unter anderem für Öko-Test, Biohandel, Schrot und Korn, das Slow Food Magazin und verschiedene Buchverlage tätig. Ihr Schwerpunkt ist die Qualität des Essens und insbesondere von Bio-Lebensmitteln. In ihrem Blog „bio-food-tester“ kommen regelmäßig neue Biolebensmittel auf den Prüfstand. Annette Sabersky lebt mit ihrer Familie sowie diversen Schafen und Hühnern am Stadtrand von Hamburg.

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, Presseabteilung, Ariston / Südwest / Bassermann / Irisiana

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München
Phone +49 (0) 89/ 4136-3934| Fax +49 (0) 89/ 4136-3507
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Wenn Candida nicht Candida ist – die Herausforderung der Benennung von Pilzen

Pilze sind allgegenwärtig und spielen eine entscheidende Rolle in Ökosystemen. Sie zersetzen organisches Material oder recyceln Nährstoffe. Bislang sind rund 150.000 Pilzarten bekannt, Schätzungen gehen aber von bis zu 3,8 Millionen Arten aus

Welche Herausforderungen die Katalogisierung dieser Pilzvielfalt beinhaltet und welche Umsetzungsstrategien und zukünftigen Konzepte es gibt, hat ein internationales Team, in dem auch Dr. Andrey Yurkov vom Leibniz-Institut DSMZ in Braunschweig mitgewirkt hat, im renommierten Journal Nature Microbiology (doi.org/10.1038/s41564-021-00888-x) veröffentlicht.

Viele Pilze sind Krankheitserreger, wie beispielsweise der Stängelrost (Puccinia graminis f.sp. tritici), der Getreidepflanzen befällt, oder verschiedene Candida-Arten, die Candidose beim Menschen auslösen. Da Pilze meist unsichtbar in und auf einer Vielzahl von Substraten wachsen und oft nur durch ihre sporenbildenden Strukturen zu erkennen sind, ist ihre Charakterisierung stark auf indirekte Methoden angewiesen, die von moderner Mikroskopie bis hin zur DNA-Sequenzierungstechnologie reichen.

Besonders die in letzter Zeit stark zunehmende Nutzung der Sequenzierung hat viele Überraschungen für Mykologen – Experten im Bereich der Pilze – gebracht. Diese zeigt die internationale Expertengruppe, angeführt von der International Commission on the Taxonomy of Fungi, in der neuen Publikation auf: Vermeintlich klar definierte Pilzgruppen, wie beispielsweise Candida-Hefen, entpuppen sich als zahlreiche verschiedene Gattungen und sogar Familien, was die Einführung neuer wissenschaftlicher Namen erforderlich macht.

Andrey Yurkov, Mykologe am Leibniz-Institut DSMZ, fasst zusammen: „Die Zuverlässigkeit der Taxonomie ist für viele Wissenschaftler gleichermaßen entscheidend. Namen von Pilzen sind ein integraler Bestandteil von Qualitätsstandards, technischen Empfehlungen und gesetzlichen Vorschriften und werden verwendet, um einen potenziellen Infektionserreger oder Quarantäneorganismus zu kommunizieren.

Eines der wichtigsten langfristigen Ziele des taxonomischen Systems ist es, sicherzustellen, dass die Namensgebung sowohl den wissenschaftlichen Fortschritt als auch Informationen über Eigenschaften einer Spezies adäquat widerspiegelt, sei es eine antimykotische Medikamentenresistenz oder ihre mögliche biotechnologische Anwendung.“ Auf der anderen Seite enthüllt der neuartige Ansatz der Sequenzierung von Umweltproben eine große Anzahl bisher unbekannter Pilze aus Boden, Wasser, Luft und anderen Quellen, die nur durch ihre DNA-Sequenz bekannt sind und für die es keine physischen Vertreter, z.B. getrocknete Belegen, mikroskopischen Präparate oder lebenden Kulturen gibt.

Die Klassifizierung von Pilzen erfordert physische Exemplare, die unabhängig und wiederholt untersucht werden können. Daher reichen DNA-Sequenzen alleine nicht aus, um die vielleicht Millionen neuer Pilzarten zu charakterisieren und zu benennen, die aus diesen Umweltquellen entdeckt.

Hintergrund: Wie man Pilze benennt

Die Regeln für die Benennung von Pilzen, die im Internationalen Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen (The International Code of Nomenclature for algae, fungi, and plants) verankert sind, reichen mehr als 150 Jahre zurück. Sie werden alle vier bis sechs Jahre aktualisiert, um mit den neuen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Doch noch nie haben sich Wissenschaft und Technik so rasch verändert wie im 21. Jahrhundert. Mykologen stehen nicht nur vor der Herausforderung die enorme Pilzvielfalt schnell und dennoch korrekt zu katalogisieren, sondern auch ein stabiles Benennungssystem bereitzustellen, das eine genaue und präzise Kommunikation zwischen taxonomischen Experten und der vielfältigen Anwendergemeinschaft ermöglicht.

Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen verfügt über eine praktisch einzigartige Expertise auf dem Gebiet der Ökologie und Systematik von Hefen und hefeartigen Pilzen. Unter der Leitung des Mykologen Dr. Andrey Yurkov beschäftigt sich die Arbeitsgruppe Pilze und Pilzsystematik mit der Isolierung von Hefen aus Böden, Pflanzenmaterial und tier-assoziierten Quellen. Außerdem ist Andrey Yurkov Mitglied der International Commission on the Taxonomy of Fungi und unterstützt dort mit seiner Expertise die Fachgruppen Heterobasidiomyzeten und Hefen.

Originalpublikation
Lücking, R., Aime, M.C., Robbertse, B., Miller, A.N., Aoki, T., Ariyawansa, H.A., Cardinali, G., Crous, P.W., Druzhinina, I.S., Geiser, D.M., Hawksworth, D.L., Hyde, K.D., Irinyi, L., Jeewon, R., Johnston, P.R., Kirk, P.M., Malosso, E., May, T.W., Meyer, W., Nilsson, H.R., Öpik, M., Robert, V., Stadler, M., Thines, M., Vu, D., Yurkov, A.M., Zhang, M., Schoch, C.L. (2021) Fungal taxonomy and sequence-based nomenclature. Nature Microbiology. doi.org/10.1038/s41564-021-00888-x

DSMZ-Pressekontakt:
PhDr. Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
Email: press(at)dsmz.de

Die DSMZ ist das größte Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 74.000 Kulturen.

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Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
Sven-David Müller
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Mit Unverträglichkeiten umgehen

Mit Unverträglichkeiten umgehen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Zusammenhänge und Lösungsansätze bei Unverträglichkeiten.

Wenn Menschen nach der Nahrungsaufnahme unter erheblichen gesundheitlichen Beschwerden leiden, sprechen wir von Unverträglichkeiten. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Hintergründe und Ansatzpunkte für Lösungen.

So leiden Menschen unter Unverträglichkeiten

Immer mehr Menschen vertragen unsere Nahrungsmittel nicht mehr. Schätzungen aufgrund von Angaben Betroffener sprechen von 25 bis 30 Prozent. Die häufigsten Unverträglichkeiten betreffen den Weizen (Gluten), den Fruchtzucker (Fructose) und den Milchzucker (Laktose). Doch warum ist das so?

Schnell geraten Zusatzstoffe und Schadstoffe, mit denen unsere Nahrungsmittel oft belastet sind, in Verdacht, daran mitzuwirken. Gewiss ist auch das Teil der heutigen Unverträglichkeiten. Naturmediziner sind geneigt, es als eine Art Abwehrreaktion gegenüber den Belastungen zu interpretieren. Dennoch warnen Ganzheitsmediziner davor, dass sich dahinter schwerwiegende Gründe verbergen können, die wir im Organismus der Betroffenen vermuten müssen.

Ein Fallbeispiel macht es deutlich

Die Bioresonanz-Redaktion berichtete von einem Fall aus einem reichhaltigen Fundus an Erfahrungsberichten. Dort hatte ein 45-jähriger Lackierer mit regelmäßigen Durchfällen aufgrund einer Laktoseintoleranz zu kämpfen, die zugleich von Heißhunger auf Süßes begleitet wurden. Eine typische Fallkonstellation, die bei solchen Beschwerdebildern regelmäßig auftaucht. Tatsächlich ergab die weitere Untersuchung Hinweise auf zahlreiche Regulationsstörungen im Stoffwechsel.

Auch die Wissenschaft entdeckte zwischenzeitlich Zusammenhänge zwischen Unverträglichkeiten und Stoffwechselstörungen. Beispielsweise haben Menschen mit Diabetes Typ 1 häufig auch eine genetische Disposition für eine Gluten-Unverträglichkeit. Bioresonanz-Experten empfehlen deshalb, bei Unverträglichkeiten stets den gesamten Organismus auf den Prüfstand zu stellen, um hinter mögliche Ursachen zu kommen.

Lesetipp: Das Fallbeispiel, näheres zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen und weitere Informationen finden sich im Online-Magazin der Bioresonanz-Redaktion.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Der Darm als Schlüssel für ein langes und gesundes Leben

Prof. Axt-Gadermann erklärt in ihrem neusten Ratgeber wie man mit einem gesunden Mikrobiom Krankheiten vorbeugt und das Immunsystem fit halten kann.

Wer sich in jedem Alter fit, gesund und jung fühlen will, kommt um den Verdauungstrakt nicht herum.

Ein gesundes Mikrobiom ist wichtig für unsere Gesamtgesundheit. Eine vielfältige Darmflora senkt unseren Blutdruck, hält die Gefäße elastisch und sorgt dafür, dass Medikamente optimal wirken. Darmbakterien können sowohl die Leistungsfähigkeit von Sportlern messbar steigern als auch Senioren vor Gebrechlichkeit schützen. Sie regulieren unseren Stoffwechsel, stärken das Immunsystem, senken das Risiko für Zuckerkrankheit und Übergewicht, halten den Cholesterinspiegel in Schach und unterstützen sogar die Krebstherapie. Und auch das Nervensystem profitiert: Bei der Behandlung von Parkinson, Alzheimer oder Depressionen sollte man immer auch die Darmbakterien berücksichtigen.

Deutschlands Darm-Spezialistin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann klärt hier über alles auf, was man über den Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und einem langen, gesunden Leben wissen muss. Sie gibt einen breiten Überblick über eine darmgesunde Ernährung, geeignete probiotische Bakterien und notwendige Labortests.

Inhalt:

Wer gut auf seine Darmflora achtet:

– fühlt sich dauerhaft fitter und vitaler.

– sieht jünger aus und hat eine strahlendere Haut.

– lebt länger und ist glücklicher.

– senkt das Risiko für Depressionen und Ängste.

– ist resistenter gegen Stress.

– bleibt länger körperlich und mental leistungsfähig.

– ist resistenter gegen Krankheitserreger.

– beugt Übergewicht vor.

– verhindert zu hohen Blutdruck und erhöhte Cholesterinwerte.

– hat ein geringeres Krebsrisiko.

– senkt das Risiko für Parkinson, Alzheimer und Demenz.

Die Autorin:

Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann ist Ärztin und Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Dort erforscht sie unter anderem die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Darmflora, Hautflora und Gesundheit.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Gesund mit Darm. Fitter, gelassener und jünger mit dem richtigen Mikrobiom

2020 entwickelte sie die erste Hautkur mit lebenden probiotischen Bakterien, die nachweislich das Hautmikrobiom in Balance bringt und den Hautzustand bei Neurodermitis bessert www.aktivaderm.de. 2018 hat sie das lizensierte Online-Ernährungscoaching „Gesund mit Darm“ konzipiert, das von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. https://www.hausmed.de/kurs/gesund-mit-darm

Weitere Themen, über die die Medizinerin regelmäßig schreibt, sind Ernährung, Hauterkrankungen und Better Aging. Michaela Axt-Gadermann lebt mit Mann und Kindern in der Nähe von Fulda.

Mehr Informationen zum Thema „Darm“ finden Sie auch auf der Internetseite www.gesund-mit-darm.de

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, Presseabteilung, Südwest / Bassermann / Irisiana/ Ariston / Ansata/ Lotos / Integral

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München, Phone +49 (0) 89/ 4136-3934| Fax +49 (0) 89/ 4136-3507, mailto: christiane.kochseder@randomhouse.de | www.penguinrandomhouse.de

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Gesund mit Darm

Prof. Axt-Gadermann erklärt in ihrem neusten Ratgeber wie man mit einem gesunden Mikrobiom Krankheiten vorbeugt und das Immunsystem fit halten kann.

Wer sich in jedem Alter fit, gesund und jung fühlen will, kommt um den Verdauungstrakt nicht herum.

Ein gesundes Mikrobiom ist wichtig für unsere Gesamtgesundheit. Eine vielfältige Darmflora senkt unseren Blutdruck, hält die Gefäße elastisch und sorgt dafür, dass Medikamente optimal wirken. Darmbakterien können sowohl die Leistungsfähigkeit von Sportlern messbar steigern als auch Senioren vor Gebrechlichkeit schützen. Sie regulieren unseren Stoffwechsel, stärken das Immunsystem, senken das Risiko für Zuckerkrankheit und Übergewicht, halten den Cholesterinspiegel in Schach und unterstützen sogar die Krebstherapie. Und auch das Nervensystem profitiert: Bei der Behandlung von Parkinson, Alzheimer oder Depressionen sollte man immer auch die Darmbakterien berücksichtigen.

Deutschlands Darm-Spezialistin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann klärt hier über alles auf, was man über den Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und einem langen, gesunden Leben wissen muss. Sie gibt einen breiten Überblick über eine darmgesunde Ernährung, geeignete probiotische Bakterien und notwendige Labortests.

Die Autorin:

Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann ist Ärztin und Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Dort erforscht sie unter anderem die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Darmflora, Hautflora und Gesundheit.

2020 entwickelte sie die erste Hautkur mit lebenden probiotischen Bakterien, die nachweislich das Hautmikrobiom in Balance bringt und den Hautzustand bei Neurodermitis bessert www.aktivaderm.de

2018 hat sie das lizensierte Online-Ernährungscoaching „Gesund mit Darm“ konzipiert, das von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. https://www.hausmed.de/kurs/gesund-mit-darm

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Wenn der Darm unter Druck gerät

Ursachen einer nachhaltig gestörten Darmflora, die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Hintergründe und gibt Empfehlungen.

Wissenschaftler bestätigen: eine Medikamentenbehandlung mit Antibiotika kann das Mikrobiom unseres Verdauungssystems nachhaltig stören. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Hintergründe und gibt Empfehlungen.

Die Gefahren für die Darmflora

Normalerweise verfügt unser Darm über eine hohe Regenerationsfähigkeit. Das ist notwendig, vor dem Hintergrund, mit welchen Belastungen er im Laufe unseres Lebens fertigwerden muss. Tatsächlich funktioniert das auch nach heftigen Attacken, wie beispielsweise einer Antibiotika-Behandlung. So kann sich die Bakterienflora innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach der Behandlung weitestgehend regenerieren. Dennoch hinterlassen Antibiotika dauerhaft Spuren, denn das Verhältnis von Bakterien und Pilzen wird nachhaltig gestört, so die Erkenntnisse des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI). Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Pilze in eine Konkurrenzsituation traten, sich manche nicht neu ansiedeln konnten und die Vielfalt der Pilzarten abnahm. Im weiteren Studienverlauf manifestierten sich die Veränderungen (Quelle: Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI), Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Der Rat der Bioresonanz-Experten

Störungen des Darmmilieus, vor allem wenn sie nachhaltig sind, haben weitreichende Folgen für die Nahrungsverwertung, den Abbau toxischer Stoffe und auf unser Immunsystem. Umso wichtiger ist es, dem Darm zu helfen, sein Gleichgewicht zu halten, so der Rat der Bioresonanz-Experten. Dazu gilt es, neben der Entlastung von ungünstigen Einflussfaktoren, die Regulationssysteme des Organismus zu harmonisieren und gegebenenfalls mit einer Kombination von Mikroorganismen zu ergänzen. Nähere Details mit weiterführenden Quellen in dem Beitrag: Dem Darm helfen).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

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