Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Fruchtig und gesund: Bio-Hagebuttenpulver mit Vitamin C

Feines Pulver aus Hagebutten für eine optimale Versorgung mit Vitamin C

Für das Hagebuttenpulver in Rohkostqualität der Ölmühle Solling werden handgepflückte, reife Hagebutten aus kontrolliert biologischem Anbau mitsamt ihrer Schale verarbeitet. Bei Temperaturen von unter 40 Grad Celsius werden die Bio-Früchte getrocknet und im Anschluss schonend vermahlen. Die positive Wirkung von Hagebuttenpulver für das Immunssystem und eine gesunde Knorpelfunktion sind weit verbreitet. Denn Hagebuttenpulver enthält viel Vitamin C. In der Naturheilkunde wird es bei Gelenkbeschwerden empfohlen.

Im Vergleich zu Pulvern, die aus entölten Kernen produziert werden, enthält das Pulver aus dem ganzen Kern mit Fruchtfleisch und Hagebuttenschale einen sehr hohen Vitaminanteil von 400 mg auf 100 g. Hagebuttenpulver mit Vitamin C ist ein rein pflanzliches, veganes, gluten- und laktosefreies Produkt und wird garantiert ohne Zusatz von Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffen hergestellt. Mit seinem milden, leicht säuerlichen Geschmack eignet es sich ideal für die Herstellung von Tee, zur Anreicherung von Smoothies, Shakes, Joghurt, Müslis und Säften.

Vitamin C ist bis zu einer Temperatur von zirka 190 Grad Celsius stabil, ohne seine wertvollen Eigenschaften und seine Charakteristik zu verlieren. Die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüften und als wissenschaftlich erwiesenen Wirkungen werden als gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims) bezeichnet.

Vitamin C

  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei.
  • trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße (Knochen, Knorpelfunktion, Zahnfleisches, Haut, Zähne) bei.
  • trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei.
  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativen Stress zu schützen.
  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • erhöht die Eisenaufnahme.
  • trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei.

Die gesundheitsbezogenen Angaben beziehen sich jeweils auf eine Mindestmenge von Vitamin C. Für die aufgelisteten Wirkungen von Vitamin C ist eine Mindestmenge von 12 Milligramm erforderlich. In der EU wurde die empfohlene Tagesdosis von Vitamin C bei 80 Milligramm festgelegt. Diese Menge sollte ein durchschnittlicher Mensch täglich zu sich nehmen, um den Bedarf an Vitamin C zu decken. Hierfür eignet sich Hagebuttenpulver mit Vitamin C ideal.

Seit über zwanzig Jahren stellen wir in der Ölmühle Solling natürlichste Pflege aus edlen, schonend kaltgepressten Ölen her. Ebenso lang verfolgen wir dabei das Motto Klasse statt Masse.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wie der Stoffwechsel das Demenz-Risiko erhöht

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Ursachenzusammenhänge bei Alzheimer-Demenz

Schätzungsweise leiden weltweit über 46 Millionen Menschen an Alzheimer-Demenz, alleine in Deutschland sollen es rund 1,6 Millionen Betroffene sein. Neuere wissenschaftlichen Erkenntnisse nehmen den Stoffwechsel als Ursachen einer Demenz ins Visier.

Das Eiweiß und der Fettstoffwechsel

In Verdacht ist bei den Forschern der Ludwig-Maximilians-Universität München ein multifunktionales Eiweiß geraten. Es trägt den Namen Apolipoprotein E (ApoE). Das Eiweiß wirkt bei der Regulation des Fettstoffwechsels maßgeblich mit. Aus ihren Studien ergibt sich ein größeres Risiko, eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln, je ausgeprägter die Fettablagerungen sind, wenn die Verhältnisse bei dem Protein ApoE gestört sind (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Was Bioresonanz-Therapeuten empfehlen

Aus langjähriger Erfahrung vieler Ganzheitsmediziner spielt der Stoffwechsel bei zahlreichen Krankheiten eine zentrale Rolle, so auch bei neurologischen Erkrankungen wie die Demenz. Die Erkenntnisse sind für sie eine Bestätigung. Besonders spannend ist für sie, dass das Eiweiß auch mit der Atherosklerose in Verbindung gebracht wird. Auch hier kommt es zu Fettablagerungen, unter anderem. Und der dadurch bewirkte Bluthochdruck bei Verengung der Gefäße erhöht wiederum das Demenz-Risiko, wie die Bioresonanz-Redaktion berichtete (Beitrag: Erhöhtes Demenz-Risiko bei Bluthochdruck).

Die Bioresonanz-Experten weisen jedoch darauf hin, dass es sich beim Stoffwechsel nur um einen von zahlreichen Faktoren handelt, die bei Alzheimer-Demenz bedeutungsvoll sind. So weist die Bioresonanz nach Paul Schmidt in ihrem Testprotokoll annähernd 60 Positionen aus, die aus der Erfahrung der Anwender mit dem Krankheitsbild auf energetischer Ebene hineinspielen. Die Bioresonanz-Therapeuten empfehlen, solche komplexen Krankheitsbilder, wie die Alzheimer-Demenz, ganzheitlich ursachenorientiert anzugehen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ernährungstherapie bei Gestationsdiabetes

Für eine individuelle und effektive Beratung

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) haben ein neues Schulungsprogramm für die professionelle Beratung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes entwickelt. Es ist ab sofort über den Medienservice der BLE zu bestellen.

Für betroffene Schwangere löst die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes zunächst große Verunsicherung aus. Hier ist eine qualifizierte Beratung und Begleitung der Schwangeren vom Zeitpunkt der Diagnosestellung bis hin zur Geburt unerlässlich. Die Schwangere soll nach Möglichkeit auch mit dieser Diagnose eine gute Zeit mit froher Erwartung ihres Kindes erleben.

Der Gestationsdiabetes (GDM) ist die häufigste Komplikation während der Schwangerschaft, kann aber durch eine konsequente Ernährungs- und Bewegungsumstellung gut therapiert werden. Mit dem vorliegenden Medienpaket das in einer Kooperation von Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) entstanden ist, wird Beratungsfachkräften das komplette Material an die Hand gegeben, um betroffene Schwangere einzeln oder auch in Kleingruppen von bis zu vier Frauen beraten zu können. Die Schwangeren lernen, die eigenen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten sowie die Blutzuckerwerte zu beobachten und wenn nötig rasch zu verbessern. Um die Stoffwechselziele zu erreichen und dennoch eine möglichst unbeschwerte Schwangerschaft erleben zu können, benötigen die Schwangeren Motivation und kompetente Unterstützung. Für eine effektive Ernährungsumstellung müssen die Schwangeren mit ihren individuellen Bedürfnissen und ihrem soziokulturellen sowie religiösen Kontext wahrgenommen und beraten werden. Auch der individuelle Tagesrhythmus und die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder müssen berücksichtigt werden.

Wünschenswert ist eine über die Schwangerschaft hinausreichende dauerhafte Lebensstilveränderung zu bewirken, die auch den Alltag nach der Entbindung im Blick hat.

Schwerpunkt des Schulungsprogramms liegt darauf, die wissenschaftlichen Erkenntnisse für die betroffenen Frauen alltagstauglich umzusetzen. So beinhaltet das Medienpaket neben dem umfassenden Beratungs-Leitfaden unterschiedliche Beratungsmaterialien wie Schaubilder, Vorlagen und Fotokarten für eine anschauliche und verständliche Beratung.

Für die Patientinnen gehört als Bestandteil des Medienpakets das Handbuch dazu, das alle wichtigen Informationen aus den Beratungsmodulen zusammenfasst und die Patientin mit Schaubildern und Erläuterungen begleitet. So hilft das Heft bei der Umsetzung der Therapie im Alltag.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Medienpaket Ernährungstherapie bei Gestationsdiabetes, enthält 1 Leitfaden, 9 Beratungsvorlagen und 42 Schaubilder, die zusätzlich als Download verfügbar sind, um auch eine digitale Beratung zu ermöglichen
6 Exemplare des Handbuchs für Patientinnen (Bestellnummer 1601 zum Nachbestellen), Fotokarten

https://www.ble-medienservice.de/1652/ernaehrungstherapie-bei-gestationsdiabetes?number=1652

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Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
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Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
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Stress positiv nutzen

Dysstress in Eustress verwandeln

Stress ist die Volkskrankheit des 21. Jahrhundert und macht nachweislich krank. Gerade in aktuell instabilen Zeiten, wo Leistungsdruck und ökonomische wie soziale Unsicherheit wachsen, ist Stressbewältigung essentiell. Dabei wirkt sich gar nicht jede Art von Stress per se negativ auf Psyche und Immunsystem aus. Das Wellnesshotel BollAnts – Spa im Park zeigt seinen Gästen mit individuell abgestimmten ganzheitlichen Therapien, wie man Stress positiv nutzt (Eustress) und seine innere Abwehr stärkt.

Die vergangenen Monate bedeuteten für viele eine psychische und physische Dauerbelastung. Homeoffice mit Kinderbetreuung und Homeschooling oder der unermüdliche Einsatz in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind nur einige Beispiele. Einige gingen und gehen an ihre Grenzen und bezahlen im Zweifel mit ihrer Gesundheit. Denn Dauerstress macht krank. Zumindest wenn man nicht lernt, mit Stress positiv umzugehen.

„Das Schlimmste ist die Angst. Die Menschen brauchen wieder Vertrauen in die Unschlagbarkeit ihrer Gesundheit. Wir im BollAnts- Spa im Park haben ein riesiges Gesundheitsportfolio, das unseren Gästen bereit steht und das wir sehr individuell anbieten können“, weiß der ärztlicher Leiter des rheinland-pfälzischen Traditionshotels Dr. med Axel Bolland.

Stressbewältigung erlernen – Eustress statt Dysstress

Stress ist allgegenwärtig. Aber ist Stress nur negativ zu sehen? Nein, denn Stress hat zwei Seiten. Den Eustress, der gut und lebensnotwenig ist und den Dysstress, die negative Form, die krank macht oder Krankheiten verstärkt. Das Geheimnis ist, die Energie des Dysstresses wieder in Eustress und damit in eine gute Energiebilanz zurück zu verwandeln.
Wer mit Stresssituationen richtig umgehen und sie sogar positiv nutzen will, muss auf innere Balance und ein starkes Immunsystem zugreifen können. Beides kann man sich über verschiedene Stressbewältigungsmethoden erarbeiten. Zum Beispiel indem man seine Belastbarkeit durch aktive Entspannung erhöht, positives Verhalten aufbaut und seine Abwehr durch bewusste Ernährung und Bewegung optimiert.

BollAnts – Spa im Park: Medical Wellness seit 1907

Das mehrfach ausgezeichnete Wellnesshotel BollAnts – Spa im Park am Rande des Naturparks Soonwald gilt seit nunmehr 113 Jahren als Pionier und Kompetenzzentrum für Prävention und Rehabilitation auf Basis der ganzheitlichen Felke Med-Therapie.

Dr. med Axel Bolland berät und unterstützt in dieser Tradition seit Jahrzehnten Gäste und weiß, dass Prävention unerlässlich ist: „Es gibt geschätzte 40.000 Erkrankungen, aber nur die eine einzigartige Gesundheit. Dazwischen wirkt das Immunsystem. Lernen Sie, es zu stärken und zu pflegen, so wie es viele Stammgäste seit Jahrzehnten an diesem Ort verwirklicht haben. Resistenz gegenüber Krankheiten kann man nicht kaufen“.

„Der Weg zur Gesundheit und zum Eustress ist leicht. Wir haben in unserem Unternehmen viele erfahrene „Tourguides“, die Ihnen auf Ihrem individuellen Weg helfen. Nur gehen dürfen Sie diesen Weg zur Gesundheit selbst. Rhythmische Anwendungen wie das Lehmbad, oder das Rasulbad, Massagen, Heilfasten, Teilfasten, Entspannungsübungen, Yoga, oder vieles mehr. Jeder kann in der Vielfalt seinen Weg kreieren.“

Seit 1907 ist das BollAnts ein Inbegriff der Felke-Heilkunde. Felkes Therapiekonzept umfasst ganzheitlich die Regeneration von Geist, Seele und Körper mit der sanften Kraft der natürlichen Elemente Licht, Luft, Wasser und Erde. Noch heute bildet dieses Konzept die Basis, weiterentwickelt durch neue Erkenntnisse und erweitert durch z.B. Akupunktur und ayurvedische Medizin. Heute spricht man von integrativer Medizin, in der die konservative hochwissenschaftliche Medizin mit der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin den individuellen Bedürfnissen des Gastes am besten gerecht wird. Das über 2.000 qm große Spa mit weitläufigen Innen- und Außenbereichen spiegelt die klassischen Felke Naturelemente wider und bietet einen traumhaften Blick auf die Weinberge des Nahetals und die idyllische Jugendstil-Parkanlage des Hotels.

Mit der Kraft der Natur – Lehmbäder am Nahe-Ufer

Ein Grund, warum Gäste seit Jahrzehnten immer wieder hierher zur Regeneration und Prävention kommen, sind die Heilerdeanwendungen und Lehmbäder, die bei schönem Wetter unter freiem Himmel am Ufer der Nahe stattfinden. Dr. med. Axel Bolland ergänzte die traditionellen Lehmbäder in den 90er Jahren um das sogenannte Rasulbad, eine Heilerdeanwendung im Dampfbad. Zudem spielt in der Therapie die Ernährung eine zentrale Rolle. Hippokrates wird zugeschrieben: „Die Nahrung ist das Heilmittel Nr. 1“. Wer die Zeit im BollAnts zur Regeneration nutzen möchte, wählt das Felke-Heilfasten, eine Fastenform ähnlich dem Buchingerfasten, die seit Jahrzehnten zum Entschlacken und Entgiften genutzt wird. Heute obligatorisch, wird zur Regeneration die Reinigung des Darms mit der Colonhydrotherapie kurz CHT angeboten.

Über BollAnts – Spa im Park
Das mehrfach ausgezeichnete Traditionshotel in der Nähe des Naturparks Soonwald-Nahe am Rande des Städtchens Bad Sobernheim gilt als eines der führenden Wellnesshotels in Deutschland und bestes in Rheinland-Pfalz. Gegründet 1907 von Andres Dhonau, dem Großvater von Dr. med Axel Bolland, wirkt Familie Bolland-Anton (die „BollAnts“) seit Generationen an diesem einmaligen Ort und führte den 113 Jahre alten und traditionsreichsten Gründungsbetrieb der Felke-Heilkunde in Deutschland zu jetziger Blüte. Seit 2017 wird das BollAnts von der Londoner Betreibergesellschaft Hamilton Hotel Partners in bewährtem Stil weitergeführt. Eingebettet in die sanfte Fluss- und Weinlandschaft des Nahetals ist das Haus mit seinem großen Spa und der idyllischen Gartenanlage ein idealer Rückzugsort für Erholungssuchende und Genießer. Drei Restaurants, darunter das mit einem Michelin-Stern dotierte Das Jungborn sorgen mit leichten und innovativen Kreationen für kulinarischen Hochgenuss.
Informationen unter: www.bollants.de

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BollAnts Spa im Park
Silke Warnke-Rehm
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80796 München
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Übersäuerung – hilft Backpulver?

Einfach eine Tüte Backpulver einwerfen und schon hat man die Übersäuerung im Griff – funktioniert das?

Tatsächlich besteht Backpulver hauptsächlich aus Bicarbonat, dem meistverwendeten Wirkstoff gegen Übersäuerung. Also warum einen Haufen Geld im Drogeriemarkt oder der Apotheke ausgeben, wenn es auch für ein paar Cent pro Tag geht? Der Haken bei der Sache ist, dass das Backpulver im Magen dasselbe tut wie im Kuchenteig: Mit Wasser und Wärme bildet es Kohlendioxid, das als Gas entweicht und den Kuchen schön locker macht. Im Magen macht es allerdings weniger locker – das Kohlendioxid muss irgendwo raus.

Diese Problematik ist bei der Einnahme von Bicarbonat-Tabletten geringer, weil sie eine kleinere Oberfläche haben als das Pulver und dadurch nicht so heftig im Magen reagieren.1 Bei verschreibungspflichtigen Präparaten für Patienten, die über lange Zeit viele Bicarbonat-Tabletten einnehmen müssen, sind die Tabletten zusätzlich magensaftresistent beschichtet, so dass sie sich erst langsam im Darm auflösen und Probleme mit Blähungen noch seltener auftreten.

Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum Backpulver keine so gute Idee ist: Bicarbonat ist nicht harmlos. Es gibt Berichte von Ärzten über Patienten, die auf der Intensivstation gelandet sind, weil sie große Mengen Bicarbonat zu sich genommen haben. Deshalb sollte die Einnahme von Bicarbonat über längere Zeit oder in größeren Mengen immer als erstes mit dem Hausarzt besprochen werden, auch weil es verschiedene Ursachen für eine Übersäuerung gibt und Bicarbonat nicht bei allen sinnvoll ist. Wer möchte, kann sich Bicarbonat aber ganz natürlich zuführen, und zwar durch Mineralwässer, von denen einige sehr bicarbonatreich sind. Eine Überdosierung ist damit praktisch ausgeschlossen. Bleiben sie gesund.

Weitere Informationen zur Übersäuerung finden Sie hier: www.niere-azidose.de

Buchtipp: Übersäuerung ist Schlüsselfaktor vieler chronischer Erkrankungen. Mehr dazu in dem Buch „Übersäuerung Nein Danke!“…>>>hier klicken.     Anzeige

Quellenangaben:
1 Amelia J Carr , Gary J Slater, Christopher J Gore, Brian Dawson, Louise M Burke. Effect of sodium bicarbonate on [HCO3-], pH, and gastrointestinal symptoms. Int J Sport Nutr Exerc Metab . 2011 Jun; 21(3): 189-94.doi: 10.1123/ijsnem.21.3.189; 2 Keyur Ajbani, Michael E Chansky, Brigitte M Baumann. Homespun remedy, homespun toxicity: baking soda ingestion for dyspepsia. J Emerg Med 2011 Apr; 40(4): e71-4. doi: 10.1016/j.jemermed.2007.04.027.

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Salz ist gleich Salz – oder?

Weniger ist mehr

Lang, lang ist’s her, dass um das „weiße Gold“ beziehungsweise seine Handelswege Kriege geführt wurden. Das noch heute gebräuchliche Wort „Salär“ für Lohn, Gehalt erinnert daran, wie wertvoll Salz einst war: Die römischen Legionäre erhielten eine Zuteilung von Salz als Teil ihres Soldes, das sogenannte „salarium“ (von „sal“ = Salz). Das ist nicht verwunderlich, denn über Jahrtausende war Salz das einzige Mittel, um Fisch, Fleisch und Gemüse längere Zeit haltbar zu machen.

Für uns Menschen ist Salz ein wichtiger Mineralstoff; fünf bis sechs Gramm pro Tag sind der Tagesbedarf. Tatsächlich nehmen Frauen durchschnittlich ca. 8,4 Gramm und Männer 10 Gramm täglich auf, wie eine vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beim Robert-Koch-Institut in Auftrag gegebene Studie zeigt. 50 Prozent der Männer und fast 40 Prozent der Frauen nehmen sogar täglich mehr als 10 Gramm Salz auf. Ein zu hoher täglicher Salzkonsum ist ein erheblicher Risikofaktor für Bluthochdruck und damit auch für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere Schlaganfall. Der überwiegende Teil der Salzaufnahme kommt aus handwerklich oder industriell hergestellten Lebensmitteln und Speisen. Hier zeigt ein Blick auf die Nährwertkennzeichnung den Gehalt. In der heimischen Küche sollte der Salzstreuer so selten und sparsam wie möglich in Aktion treten.

Kochsalz, Speisesalz, auch Tafelsalz genannt – das ist das für die menschliche Ernährung bestimmte Salz. Chemisch gesehen ist es Natriumchlorid und damit die Hauptzufuhrquelle für diese beiden Elektrolyte in unserer Ernährung. Über Speisesalz werden dem Körper etwa 90 Prozent des Natriums beziehungsweise Chlorids zugeführt; unentbehrlich für bestimmte Körperfunktionen wie etwa der Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts der Zellen und der Regulation des Blutdrucks.

Für die Salzindustrie gibt es vier Grundprodukte: Sole, Steinsalz, Meersalz und Siedesalz. Steinsalz wird bergmännisch durch die Erschließung unterirdischer Lagerstätten gewonnen. Sole bezeichnet eine Kochsalzlösung. Natürliche Sole wird durch Anbohrung unterirdischer Solequellen gewonnen. Die Herstellung von Siedesalz erfolgt durch Eindampfung gesättigter Sole, wobei das Natriumchlorid auskristallisiert. Meersalz entsteht durch die Verdunstung von Meerwasser. Um die Salzkristalle ernten zu können, wird das Wasser in Salzbecken, sogenannte Salzgärten geleitet. Sonneneinstrahlung und Wind führen zur Verdunstung, weshalb diese Produktionsmethode verständlicherweise auf warme Regionen begrenzt ist. In unseren Breiten sind das die Länder rund um das Mittelmeer sowie die warmen Küstenstreifen des Atlantiks.

Ganz gleich, wie und wo Salz heute gewonnen wird, Ursprung allen Salzes ist das Meer. Auch das bergmännisch abgebaute Steinsalz ist vor vielen Millionen Jahren durch verdunstetes Meerwasser entstanden. Mit einem Natriumchloridgehalt von beinahe 99 Prozent ist Steinsalz ein sehr reines Salz.

Heute bekommt man die 500 Gramm Packung für ein paar Cent beim Discounter, Markenware ist etwas teurer, aber immer noch als sehr preiswert zu bezeichnen. Daneben gibt es allerdings auch Gourmetsalze aus aller Herren Länder, deren Preise ganz schön gesalzen sein können. Zum Beispiel Inka Sonnensalz aus Peru, Wüstensalz aus der Kalahari, Persisches Blausalz aus dem Iran, Pakistanisches Gebirgssalz, Himalaya-Salz, pinke australische Salzflocken oder Fleur de Sel aus der Bretagne. Die Salzspezialitäten sollen naturbelassene Würze und einen einzigartigen Geschmack in die Küche bringen. Ob der Geschmack den Preis und den ökologischen Fußabdruck wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Letztlich enthalten auch diese Salze ganz überwiegend Natriumchlorid und der Anteil an weiteren Spurenelementen ist verschwindend gering. Und besondere Wirkungen sind weder mit der Herkunft, noch mit der Färbung verbunden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/salz-31688.html

https://www.bzfe.de/inhalt/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung-34711.html

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Unsichtbare Keime: Trinkflaschen regelmäßig reinigen

R+V-Infocenter: Bakterien vor allem an Mundstücken

Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen: Da ist Trinken besonders wichtig. Wer wiederverwendbare Trinkflaschen nutzt, sollte diese jedoch unbedingt regelmäßig gründlich reinigen. Sie werden sonst schnell zu Keimschleudern, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Bakterien vor allem an Mundstücken

Ob am Strand, beim Radeln oder beim Wandern: Die praktischen auffüllbaren Trinkflaschen aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl sind deutlich umweltfreundlicher als Einwegflaschen. Doch in Getränkeresten können aus wenigen Bakterien mit der Zeit Millionen werden – insbesondere, wenn zuckerhaltige Getränke in der Flasche waren. Und auch an den Mundstücken siedeln sich schnell viele Bakterien an. „Es reicht nicht aus, die Flaschen einfach mit warmem Wasser auszuspülen“, sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. „Sie sollten möglichst nach jedem Gebrauch mit heißem Wasser und Spülmittel gesäubert werden. Außerdem ist es empfehlenswert, zur Reinigung eine Bürste einzusetzen, um Bakterienfilme oder Anhaftungen der Getränke zu beseitigen.“

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Erreger können Durchfall verursachen

Besonders anfällig für Bakterien sind ältere Kunststoffflaschen, bei denen das Material aufgeraut ist. In ihren feinen Rissen können sich Bakterien sammeln und vermehren. Ein Tummelplatz für Krankheitserreger sind auch die Stellen, die direkt mit dem Mund in Berührung kommen – beispielsweise Trinkaufsätze und der Übergang zwischen Flaschenhals und Flaschenbauch. Im schlimmsten Fall können die Erreger Durchfall, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen verursachen. „Besonders tückisch ist, dass die unerwünschten Bakterien unsichtbar, geruch- und geschmacklos sein können“, so R+V-Expertin Kaiser.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

– Sicher und bequem lassen sich die Flaschen und Trinkaufsätze in der Spülmaschine reinigen. Doch Vorsicht: Nicht alle Flaschen sind spülmaschinenfest. Die Gebrauchsanleitung der Getränkeflaschen gibt Auskunft darüber, welche Reinigungsarten geeignet sind.
– Für manche Flaschen gibt es spezielle Reinigungstabletten, die hartnäckigen Schmutz entfernen können. Ähnlich wirkt in Wasser aufgelöstes Backpulver.
– Die gesäuberten Flaschen immer austrocknen lassen und offen aufbewahren.
– Lässt sich ein hartnäckiger Belag nicht mehr entfernen, hilft meist nur noch eines: Die Flasche wegwerfen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Demenz

Steigt mit dem Körpergewicht das Risiko?

Stark übergewichtige Menschen haben möglicherweise ein höheres Risiko für Demenz. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie des University College London (UCL), an der knapp 6.600 Briten ab einem Alter von 50 Jahren teilnahmen. Die Wissenschaftler bestimmten zu Studienbeginn Taillenumfang und Körpermassenindex (BMI) der Probanden. Anhand des BMIs wird zwischen normalgewichtig (18,5 und 24,9), übergewichtig (25-29,9) und adipös beziehungsweise fettleibig (mindestens 30) unterschieden. Fett im Bauchraum ist besonders schädlich, da es sich an den inneren Organen sammelt und sehr stoffwechselaktiv ist. Ab einem Taillenumfang von 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern spricht man von viszeraler (im Körper liegender) Adipositas. Im Laufe von 15 Jahren erkrankten 453 Menschen an Demenz.

Menschen, die im späten Erwachsenalter fettleibig waren, erkrankten im Vergleich zu Normalgewichtigen mit einer um 31 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Demenz. Bei Frauen mit viszeraler Adipositas stieg das Risiko sogar um 39 Prozent – unabhängig von Alter, Bildung, Familienstand, Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und genetischen Faktoren. Für Männer ließ sich kein Zusammenhang zwischen einem hohen Taillenumfang und Demenz nachweisen.

Vermutlich bildet das Fettgewebe bei übergewichtigen Menschen entzündungsfördernde Botenstoffe, die das Demenzrisiko erhöhen. Außerdem kann sich das hohe Körpergewicht negativ auf das Gefäßsystem auswirken und auf diesem Weg das Gehirn schädigen. Es wäre auch möglich, dass der Zusammenhang zwischen Adipositas und Demenz über andere Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes vermittelt wird. Das soll in weiteren Studien geklärt werden, ist in der Fachzeitschrift „International Journal of Epidemiology“ zu lesen. Zudem kann eine Beobachtungsstudie keine ursächlichen Beziehungen nachweisen.

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Demenz ist nach Ansicht der Autoren eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Immer mehr Menschen sind übergewichtig, und das könnte dieses Problem zusätzlich verschärfen. „Die Studienergebnisse liefern neue Hinweise, dass Adipositas wichtige Auswirkungen auf das Demenzrisiko haben kann“, erklärt Dr. Dorina Cadar vom UCL. Die Kontrolle von Gewicht und Taillenumfang sei sinnvoll, um Stoffwechselstörungen zu vermeiden und Demenz vorzubeugen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

International Journal of Epidemiology,
https://doi.org/10.1093/ije/dyaa099

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

https://www.bzfe.de/inhalt/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem-28033.html

https://www.bzfe.de/inhalt/essen-und-trinken-bei-demenz-3667.html

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Missverständnis von Übergewicht und Diabetes aufgedeckt

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Insulinwirkung im Gehirn und Körpergewicht. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge.

Zwischen Übergewicht und Diabetes mellitus gibt es einen Zusammenhang. Doch der ist möglicherweise anders, als bisher angenommen. Die Insulinwirkung im Gehirn spielt dabei eine zentrale Rolle.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse dürften viele überraschen

Hat jemand Übergewicht und Diabetes mellitus, ist das in der klinischen Medizin eine klare Sache. Der Patient ist zuckerkrank, weil er zu dick ist. Für viele beginnt jetzt eine Tortour. Mühsam wird versucht, abzunehmen. Gelingt es überhaupt, dann oft mit dem Effekt, dass der Betroffene später wieder zunimmt. Mit dem Jo-Jo-Effekt wird das ohnehin schon schlechtes Gewissen der Leidtragenden geschürt.

Dass man diesen Menschen möglicherweise Unrecht tut, lässt sich aus neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen schlussfolgern. Reagiert nämlich das Gehirn unzureichend auf das Insulin, wird es nichts mit der dauerhaften Gewichtsabnahme. Dann verliert man nur zu Beginn der Ernährungsumstellung etwas Gewicht, um es später wieder zuzunehmen, berichtet das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung. Untersuchungen deuten darauf hin, „dass Menschen mit einer hohen Insulin-Sensitivität im Gehirn deutlich stärker von einer Lebensstil-Intervention profitieren als Menschen mit einer Insulin-Resistenz im Gehirn“ (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Mit anderen Worten, diejenigen, die zu wenig im Gehirn auf Insulin reagieren, mühen sich vergeblich ab.

Mehr noch scheint auch das Phänomen Bauchfett damit geklärt zu werden. Denn die Insulinwirkung im Gehirn entscheidet nicht nur über das Körpergewicht, sondern auch über die Verteilung von Fett im Körper. So bilden sich bei jedem Betroffenen die individuellen Fettpölsterchen aus, was bei vielen zum gefährliche Bauchfett führt.

Was Bioresonanz-Therapeuten empfehlen

Diese Erkenntnisse zeigen eindrücklich gleich in mehrfacher Hinsicht, wie fatal es ist, eine gesundheitliche Situation pauschal einzuordnen. Komplexe chronische Krankheitsgeschehen, wie bei Diabetes mellitus und Übergewicht, verlangen nicht nur eine individuelle, sondern auch eine ganzheitliche Betrachtung des Geschehens, so die langjährige Erfahrung von Ganzheitsmedizinern, wie es der Bioresonanz-Experte Michael Petersen in seinem Report “ Diabetes mellitus“ beschreibt. Und ein Blick in die Testprotokolle der Bioresonanz nach Paul Schmidt macht es deutlich. Dort finden sich über 60 Positionen, die im Zusammenhang mit Diabetes mellitus stehen können. Bioresonanz-Therapeuten empfehlen deshalb, die Ursachensuche auf energetischer Ebene anzusetzen. In der Regel sind die destruktiven Prozesse schon lange in vollem Gange, bevor sie klinisch überhaupt auffällig werden, so eine weitere Erfahrung aus der Ganzheitsmedizin.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

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Auf der Suche nach Omega-3-Fettsäuren

Sind Nährstoffe aus Mikroalgen umweltfreundlich?

Der schwindende Fischbestand und die potenzielle Umweltbelastung von Aquakulturen bereiten Wissenschaftlern weiterhin Kopfzerbrechen: Wie nur soll die Menschheit langfristig und nachhaltig mit langkettigen Fettsäuren versorgt werden, die der Körper nicht selbst produzieren kann, die aber doch so wichtig für eine gesunde Ernährung sind? Mikroalgen sind deshalb schon länger im Fokus der Forschung, und deren Omega-3-Fettsäuren finden sich bereits in manchen Nahrungsergänzungsmitteln. Auch wird die Produktion von Algen zur Nutzung als alternative Kraftstoffe erforscht.

Eine interessante Fragestellung greifen aber nun die Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg auf: Können in Deutschland produzierte Mikroalgen als umweltfreundlichere Alternative zu der asiatischen Algenzucht in Teichen oder der Vermehrung von Fischen in Aquakulturen genutzt werden? Hierzu würden sich geschlossene Systeme eignen, sogenannte Photobioreaktoren. Deren Umweltbilanz wurde im Modell mit den bekannten Systemen verglichen. Beim Vergleich mit Fischkulturen beliebter Arten – im Hinblick auf die C02-Bilanz und die Belastung von Gewässern – schnitten die Mikroalgen besser ab. Die Umwelteffekte waren, bezogen auf die verfügbare Menge an Omega-3-Fettsäuren, geringer.

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In Deutschland beliebte Fischarten, wie Lachs und Pangasius, stammten meist aus Aquakulturen und seien daher mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden; aber auch der Alaska-Seelachs aus Wildfang zeige für alle Umweltindikatoren schlechtere Werte als die Mikroalgen, so die Wissenschaftler. Im Hinblick auf die wachsende Weltbevölkerung hat die Aquakultur noch einen weiteren positiven Effekt: Für Teiche und den Fischfutteranbau werden riesige Flächen benötigt; stattdessen könnten für die Photobioreaktoren unfruchtbare Böden genutzt werden, auf denen sonst keine Nahrungsmittel angebaut werden können.

Friederike Heidenhof, www.bzfe.de

 

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org//10.1007/s10811-020-02181-6

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