Archiv der Kategorie: Allgemein

Mechanismus für Nervenschmerzen bei der Krebstherapie entdeckt

Mannheimer Forscher veröffentlichen Forschungsergebnisse zu neu entdecktem Mechanismus

In einem wissenschaftlichen Artikel, der kürzlich in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen ist, berichten Dr. Richard Carr und Kollegen über die Ursache von Missempfindungen, unter denen Patienten, die mit dem Krebsmedikament Oxaliplatin behandelt werden, leiden. Die Wissenschaftler konnten eine übersteigerte Erregung von Nervenzellen bei diesen Patienten auf die Funktionsweise eines bestimmten Natriumkanals zurückführen, der unter der Einwirkung von Oxaliplatin und Kälte nicht mehr korrekt schließt und damit Dauererregungen der Nervenzellen verursacht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news488433

Quellen: Universitätsmedizin Mannheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Krebs – TV-Tipp für Betroffene

Mit dem Krebs fertig werden

Kürzlich sendete der WDR einen interessanten Beitrag zu alternativen Methoden der Krebstherapie, unter anderem auch zur Frage, wie der eigene Glaube bei der Bewältigung der Krankheit helfen kann. Hier ist der Link zum Beitrag:

http://www.wdr.de/tv/tag7/sendungsbeitraege/2012/0715/kann_glaube_heilen.jsp

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Multiple Sklerose: Neuer Marker könnte Diagnose zukünftig erleichtern

KKNMS-Forscher identifizieren Kaliumkanal KIR4.1 als Ziel von Autoantikörpern

München, 12.07.2012 – Multiple Sklerose (MS) sicher zu diagnostizieren, erfordert langjährige neurologische Erfahrung, da eine Vielzahl klinischer und paraklinischer Befunde bewertet und eingeordnet werden müssen. Manchmal ist eine eindeutige Diagnose erst nach Jahren möglich. Ein neuer potenzieller Biomarker, der mittels Bluttest bestimmt wird, könnte zukünftig die Diagnosestellung vereinfachen. Einem Forscherteam des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) um Vorstandsmitglied Professor Dr. Bernhard Hemmer ist es gelungen, den Kaliumkanal KIR4.1 als Ziel von Autoantikörpern bei MS zu identifizieren.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news488106

Quellen: Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

„Zellen fahren gerne Fahrrad“

Neues Buch von Präventivmediziner Professor Martin Halle erklärt: Länger jung bleiben dank gesundem Lebensstil

Professor Martin Halle (50) erklärt in seinem neuen Buch „Zellen fahren gerne Fahrrad“, wie ein gesunder Lebensstil Gefäße und Organe jung erhalten und so Alterungsprozesse verlangsamen kann. Der Mediziner stellt den sogenannten E-Faktor vor, mit dem jeder durch Präventivmaßnahmen seine körpereigenen Potenziale für die Jungerhaltung aktivieren kann. Dabei beruft sich Halle auf neueste wissenschaftliche Studien. Spannend ist auch die Umsetzung in die Praxis: Das sogenannte E-Punkte-Programm zeigt auf, wie man Ernährung und körperliches Training ideal aufeinander abstimmt. Den Abschluss bildet der Test zur Bestimmung des „biologischen Gefäßalters“ (=o jung bin ich wirklich“). Zahlreiche Grafiken und Bilder verdeutlichen die einzelnen Kapitel anschaulich.

Altern geht über die Gefäße

Der Zustand der Gefäße ist entscheidend für eine optimale Versorgung der Körperzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Sie sind Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, wann der Körper zu altern beginnt. Alterungsfaktoren sind körperliche Inaktivität, Stress, Fehlernährung, Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und erhöhte Blutfette.

Verjüngung der Gefäße

Der einzige Weg, nachweislich die Verjüngungsmechanismen in Schwung zu bringen, ist die richtige Kombination aus gefäßgesunder Ernährung und körperlicher Aktivität. Hierfür hat Professor Halle je einen Zehn Punkte-Plan entwickelt. Sein E-Punkte-Programm bietet konkrete Hilfestellung im Alltag.

Daten zum Buch: Mosaik Verlag, Professor Martin Halle, „Zellen fahren gerne Fahrrad – Mit gesunden Gefäßen länger jung bleiben“, gebundene Ausgabe mit 208 Seiten, Format 17 x 24 cm, circa 60 farbige Abbildungen, ISBN 978-3-442-39225-4, EUR 19,99, erschienen am 9. Juli.

Weitere Informationen unter www.das-biologische-alter.de.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München, Professor Martin Halle, Uptown München-Campus C, Georg-Brauchle-Ring 56, 80992 München, 089 / 289 244 41, http://www.das-biologische-alter.de, info@sport.med.tum.de

Pressekontakt: Gesprächsstoff, Marketing- & PR-Beratung, Heidi Willmann, Schlossstraße 9b, 82140 Olching, h.willmann@gespraechsstoff.com, 08142 / 284 25 54, http://www.gespraechsstoff.com

 

Alles Käse? Für den Blutdruck!

Täglicher Genuss von Parmesankäse senkt den Blutdruck

Italienische Wissenschaftler untersuchten im Rahmen einer randomisierten Studie mit 45 Patienten die blutdrucksenkenden Effekte des täglichen Konsums einer kleinen Menge eines halbfetten Hartkäses (Grana Padano).

Eine Dosis von 30 Gramm täglich führte innerhalb des Studienzeitraums von zwei Monaten zu einer signifikanten Reduktion des systolischen und diastolischen Blutdrucks.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/alles-kaese.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

 

Gesunde Venen durch Hydrotherapie nach Kneipp

Schwache Venen sind eine Volkskrankheit, etwa jeder zweite Bundesbürger leidet unter Besenreisern, Krampfadern oder „schweren Beinen“. Mit der Hydrotherapie nach Kneipp lassen sich die Venen stärken und gleichzeitig die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen. Über Venen und die Kneipp´sche Hydrotheraphie informiert Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (www.jameda.de).

Venen führen das Blut zum Herzen zurück

Venen sind Blutgefäße, die das sauerstoffarme Blut aus der Peripherie des Körpers wieder zum Herzen befördern. Dieser Transport wird durch umliegende Muskeln und Venenklappen in den Gefäßen unterstützt. Die Klappen schließen sich rhythmisch und verhindern so, dass das Blut in den Adern zurückfließt. Besonders wichtig ist die Arbeit der Klappen in den Beinvenen, da hier das Blut gegen die Schwerkraft nach oben gepumpt werden muss.

Schwache Venen – Schwere Beine

Venen verlieren an Spannung, wenn das Bindegewebe schwach ist, die Beine durch langes Stehen und Sitzen belastet sind oder die Gefäße durch Hormone in der Schwangerschaft gedehnt werden. Da die Venenklappen dann nicht mehr vollständig schließen, staut sich Blut in den Gefäßen. Die Beine schwellen an, werden „schwer“ und schmerzen. Es kann zu Wasseransammlung im Gewebe, Krampfadern oder Venenentzündung (Thrombophlebitis) kommen. Zudem steigt durch den langsamen Blutfluss das Risiko für Gerinsel, die die Blutgefäße verstopfen können (Thrombose).

Sebastian Kneipp und sein Gesundheitskonzept

Das ganzheitliche Gesundheitskonzept des Pfarrers Sebastian Kneipp (1821-1897) ruht auf fünf Säulen: Lebensordnung, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Wasser. Auf die heilsame Wirkung des Wassers wird in der Kneipp’schen Hydrotherapie gesetzt.

Training der Blutgefäße durch Wasseranwendungen

Die Hydrotherapie nach Kneipp beinhaltet Waschungen, Güsse, Wickel, Bäder und Dämpfe mit warmem und/oder kaltem Wasser. Die unterschiedlichen Temperaturen des Wassers wirken nicht nur unmittelbar auf die Haut, sondern verstärken die Bildung von Botenstoffen, Hormonen und Stoffen des Immunsystems im gesamten Körper. Zur Stärkung der Venen haben sich vor allem das Wassertreten und Beingüsse bewährt. Im kalten Wasser zeihen sich die Venen zusammen, in der Wärme weiten sie sich wieder. Dieses Training hält die Blutgefäße elastisch. Nach einem kalten Guss wird die Körperstelle besonders gut durchblutet, so dass Abwehrstoffe des Immunsystems optimal dorthin gelangen. Die Kälte- und Wärmereize der Hydrotherapie lösen im Körper eine Stressreaktion aus, bei der das Immunsystem gefordert und geübt wird.

Wassertreten: Kaltes, nicht eiskaltes Wasser verwenden

Beim Wassertreten wird eine Wanne mit Wasser (16-18°C) bis auf Kniehöhe gefüllt. Nun läuft man langsam barfuß durch das Wasser. Bei jedem Schritt wird das Bein möglichst weit aus dem Wasser gehoben. Nach ein bis drei Minuten aussteigen, das Wasser abstreifen und die Beine durch Bewegung wieder aufwärmen. Zwischen den Zehen abtrocknen und warme Socken nicht vergessen!

Schenkelgüsse morgens und abends halten die Venen fit

Der Kneipp’sche Wasserstrahl kommt idealerweise aus einem weiten Schlauch, das Wasser fließt ruhig und ohne zu spritzen über den Körper. Beingüsse beginnen am rechten Fuß, das Wasser (16-18°C) wird langsam über die Beinaußenseite zur Hüfte geführt. Nach kurzem Verweilen geht es dann über die Beinvorderseite an der Innenseite wieder nach unten. Danach ist das linke Bein an der Reihe.

Quelle: Elke Ruppert, Leitung Unternehmenskommunikation, Tel.: +49 (0) 89 – 2000 185 – 85, Fax: +49 (0) 89 – 2000 185 – 89, E-Mail: elke.ruppert@jameda.de,  jameda GmbH, Klenzestr. 57b, 80469 München, www.jameda.de, www.facebook.com/jameda.de, www.twitter.com/jameda_de

Weihrauch als Heilmittel

Pharmazeuten der Universität Jena klären entzündungshemmende Wirkung von Boswelliasäuren auf

Er gehörte schon zu den Geschenken der drei Weisen aus dem Morgenland: Neben Myrrhe und Gold hatten sie für das neugeborene Jesuskind auch Weihrauch im Gepäck. Seit der Antike gehört der aromatische Duft des verbrennenden Weihrauchharzes zu vielen religiösen Zeremonien und ist bis heute in der Kirche Ausdruck besonderer Festlichkeit. Doch Weihrauch kann noch mehr: „Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält entzündungshemmende Substanzen“, sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese machen Weihrauch als Arzneimittel u. a. für die Therapie von Krankheiten wie Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis hochinteressant, ist der Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie überzeugt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news487447

Quellen: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Osteopathie – Chirotherapie: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Bei Osteopathie und Chirotherapie handelt es sich nicht, wie zum Teil allgemein angenommen, um voneinander unabhängige Therapieformen. Beide Behandlungsformen haben sich seit jeher wechselseitig beeinflusst und tun dies, insbesondere im englischensprachigen Raum, weiterhin.

Bereits anhand der Entwicklungsgeschichte wird dies deutlich. Beide Therapieformen sind im vorletzten Jahrhundert in den USA entstanden. Daniel David Palmer, der Begründer der Chirotherapie (1845 – 1913) war ein Schüler von Andrew Taylor Still (1828 – 1917), dem Begründer der Osteopathie. Folglich lässt feststellen, dass sich die Chirotherapie aus der Osteopathie entwickelt, welches zahlreiche Überschneidungen erklärt.

Chirotherapie meint im Wesentlichen die Therapie von Gelenkblockierungen mit manipulierenden Techniken, sog. Impulstechniken. Die Gelenke mobilisierenden Maßnahmen spielen eine gewisse, aber eher untergeordnete Rolle. Behandelt wird das jeweilige blockierte Gelenk. Die das Gelenk umgebende Strukturen, wie Muskeln, Bänder, Gelenkkapsel, Faszien etc. finden in der chirotherapeutischen Behandlung keine wesentliche Beachtung.

Im Rahmen einer osteopathischen Therapie ist die manipulative Behandlung von Gelenksblockierungen, d.h. die Anwendung von Impulstechniken, ebenfalls ein wichtiger und maßgeblicher Bestandteil der Therapie. Allerdings kommt in der Osteopathie, im Gegensatz zur Chirotherapie, der Behandlung, der die Gelenke umgebende Strukturen, wie Muskeln, Bänder, Gelenkkapsel, Faszien etc., einen entscheidende Bedeutung zu. Außerdem wird nicht nur das gestörte, zumeist schmerzhafte, bewegungseingeschränkte Areal behandelt, sondern es werden alle, mit diesem Areal in funktionellem Zusammenhang stehenden Bereiche, ebenfalls therapiert.

Hierfür stehen, die nachfolgend genannten Techniken zur Verfügung, die im Rahmen einer osteopathischen Behandlung miteinander kombiniert werden:

Parietale Osteopathie oder HVLA-Techniken („high velocity“ – „low amplitude“, Impulstechnik/Manipulation)

Muskel-Energie-Techniken (MET)

Faszien-Release-Techniken

Kranio-sakrale Therapie (osteopathische Behandlung im Kopfbereich)

Viszerale Therapie (osteopathische Behandlung innerer Organe)

Strain/Counterstrain, Positional Release

Bei der Osteopathie und Chirotherapie handelt es sich folglich um zwei manuelle Therapieformen, die einige entscheidende Gemeinsamkeiten haben, wobei die Osteopathie, meines Erachtens, dass umfassendere und komplexere Theapiekonzept darstellt.

Mehr Infos zum Autor: www.praxis-dr-neglein-muenchen.de

Quellen: Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Dr. med. Christian Neglein, Christian Neglein, Laplacestraße 8, 81679  München, praxis_dr_neglein@web.de, 089/45211914, http://www.praxis-dr-neglein-muenchen.de

 

 

Multiple Sklerose: Zusammenhang zwischen genetischem Risikofaktor und Entzündungsprozessen entdeckt

Für Multiple Sklerose sind verschiedene genetische Risikofaktoren bekannt. Wie eine bestimmte Abweichung im Erbgut des sogenannten TNF-Rezeptors 1 die Krankheit fördert, beschreibt eine internationale Forschergruppe mit RUB-Beteiligung in Nature. Das Team unter Federführung von Prof. Lars Fugger aus Oxford deckte einen Zusammenhang zwischen einer Genvariante und chronischen Entzündungsprozessen auf. Die Daten von 7000 Menschen, unter anderem aus der Genbank der Neurologischen Uniklinik am St. Josef-Hospital Bochum, gingen in die Analyse ein.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news487468

Quellen: Ruhr-Universität Bochum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Gesundheit 2030 – ein Zukunftszenario

Was die Menschen im Jahre 2030 über Gesundheit denken könnten

Machen wir eine Vision in die Zukunft. Wir schreiben das Jahr 2030. Schwere Jahre des gesellschaftlichen Umschwungs liegen hinter uns. Und auch die Gesundheit stand in dieser Zeit vor großen Herausforderungen. Die Welt ist eine andere geworden.

Ein Mediziner berichtet:

Die fortschreitenden und weit verbreiteten Krankheiten, wie Krebs, Allergien etc. haben in ihrem Höhepunkt zu einem Umdenken der Menschen geführt. Ihnen ist bewusst geworden, dass man nicht erst wartet, bis die Krankheit diagnostiziert wird. Sondern dass die Diagnose das Ergebnis eines langen Prozesses fehlerhafter Regulation des Organismus ist. Angelegt zumeist schon von Geburt an.

Ein Beispiel: Wenn ein Neugeborenes eine gelbliche Hautverfärbung hat, dann haben die Mediziner der letzten Generation gemeint, dass das Leber/Galle-System in der frühen Entwicklungsphase eines Menschen erst noch eine Anlaufzeit braucht. Heute wissen wir, dass es in diesen Familien häufig Stoffwechselerkrankungen gegeben hat. Schließlich ist das Neugeborene das Produkt seiner Vorfahren.

Aus dieser Erkenntnis heraus unterstützen wir heute den Organismus schon sehr früh, in diesen gesunden Tagen, und zwar täglich. Dabei besinnen wir uns auf die Heilkräfte der Natur, so, wie wir sie schon immer kennen. Die Früchte der Natur sind für uns nicht nur Nahrung, sondern zugleich Heilmittel. Wir wissen beispielsweise um die Heilkräfte, die im Obst stecken. Und manche Stoffe aus der Natur nehmen wir in sorgfältig aufbereiteter Form. Früher nannten sie das homöopathisch.

Dabei orientieren wir uns an unseren Empfindungen. Spüren wir eine Empfindlichkeit im Bauch, geht die Verdauung vielleicht schwer, nehmen wir ein anderes Mittel, als wenn wir schlapp, müde und blass sind. Außerdem können wir mit hochempfindlichen Messgeräten die Leistungsfähigkeit unseres Organismus und die Schwachstellen exakt feststellen. Dabei dringen wir vor bis zu den Atomen, aus denen unsere Zellen bestehen. Jeder kann einen solchen Checkup in wenigen Sekunden entweder an einem der vielen Medical Stations in den Städten, oder elektronisch von zu Hause aus, selbst machen. Und in Notfällen können wir Mediziner mit verfeinerten Messverfahren in kürzester Zeit einen Gesamtstatus des Organismus ermitteln und auf die verschiedenen Mechanismen in Körper einwirken.

Längst nutzen wir aber nicht mehr nur die althergebrachten „Transportmittel“ Globulis, Tropfen, Tabletten oder ähnliches. Sondern wir nutzen die neuen Möglichkeiten der Physik und Elektronik, wie sie um die Jahrtausendwende ihren Siegeszug angetreten haben.

So, wie wir früher Botschaften auf dem Papier, später mit Emails und heute mit elektromagnetischen Signalen unserer persönlichen elektronischen Module tun, so können wir heute Reize auf die Selbstheilungskräfte unseres Organismus auf dieselbe Weise auslösen. Sogar über weite Entfernungen hinweg.

Und was machen die Menschen zu Hause?

Lassen wir eine Mutter zu Wort kommen:

Unsere Ernährung stellen wir ganz nach den Bedürfnissen unserer Gesundheit zusammen. Mal geht es darum, den Stoffwechsel zu verbessern, mal die Entgiftung zu unterstützen und ein anderes Mal die Abwehrkräfte zu stärken. Der regelmäßige elektronische Gesundheitscheck liefert uns die Hinweise, in welchem Bereich jeder von uns gerade die größten Bedürfnisse hat. Und einmal im Monat bekommt unser betreuender Mediziner die Daten automatisch übermittelt. Entdeckt er größere Schieflagen, übermittelt er uns auf unsere persönlichen elektronischen Module entsprechende Hilfsmittel. Außerdem haben wir alle in der Schule ein paar wichtige Grundlagen gelernt, wie wir an äußeren Zeichen unseres Körpers Handlungsbedarf erkennen. Gesundheitsvorsorge gehört eben für uns zum Tagesablauf, genauso wie unsere Hygiene, oder unser Essen und Trinken.

Da meldet sich ein Kommunizierer zu Wort (das ist so etwas wie Journalisten und Coach/Personaltrainer in einem, denn im Zeitalter des interaktiven Internets wird der Publizist immer mehr zu einer Art Ratgeber):

Ist Ihnen aufgefallen, dass in dieser Message immer von Medizinern die Rede ist? Ja, heute gibt es weder den Arzt noch den Heilpraktiker. Das sind jetzt ganzheitliche Mediziner. Nur so konnten wir die ausufernden Erkrankungen der letzten Jahrzehnte in den Griff bekommen.

Nur eine Phantasie? Es wird spannend.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online