Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Milch und Calciumversorgung

Reichen zwei Portionen täglich aus?

Calcium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, mengenmäßig sogar der wichtigste im menschlichen Körper. Er hält Knochen und Zähne stabil und ist darüber hinaus ein wichtiger Faktor für die Blutgerinnung und für die Funktion jeder Körperzelle. Calciumlieferant Nr. 1 sind Milch und Milchprodukte. In den neuen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) wurden die Portionen an Milch und Milchprodukten von drei auf zwei verringert. Kann damit die empfohlene Calciumzufuhr noch erreicht werden?

Die Frage kann mit einem klaren Ja beantwortet werden: Bei einer Ernährung, wie von der DGE empfohlen, wird der Referenzwert für die Calciumzufuhr auch mit zwei Portionen Milchprodukte weiterhin erreicht. Die Hälfte des benötigten Calciums stammt dabei idealerweise aus Milch und Milchprodukten, weitere 15 Prozent aus Gemüse, vor allem grünem Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl und Rucola, sowie jeweils etwa 10 Prozent aus Getreideprodukten und Mineralwasser. Der übrige Anteil setzt sich aus geringeren Calciumgehalten in anderen Lebensmitteln zusammen.

Übrigens: Die empfohlene Menge bzw. die angepasste Anzahl an Portionen von Milch und Milchprodukten und der durchschnittliche Verzehr in Deutschland liegen nah beieinander. In einem mathematischen Optimierungsmodell, das eine ausreichende Nährstoffzufuhr, Gesundheits- und Umweltparameter berücksichtigt, wurde ein Ergebnis von etwa 400 g sogenannter Milchäquivalenten berechnet. Die Nationale Verzehrsstudie II, in der erhoben wurde, wieviel die deutsche Bevölkerung isst und trinkt, zeigt eine tägliche Menge von 451 g Milchäquivalenten.

Aber wie viel ist eine Portion nach Milchäquivalenten? Das unterscheidet sich je nach Art des Milchprodukts. Beispielsweise entspricht eine Portion Milch 250 ml, während eine Portion Joghurt 150 g und eine Portion Käse 30 g ausmacht. Demnach ist es leicht, täglich auf zwei Portionen Milchprodukte zu kommen. Zum Beispiel mit einem Joghurt mit Haferflocken und Früchten zum Frühstück und einem Vollkorn-Käsebrot zum Abendbrot.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Milch, Käse, Joghurt und Co. – DGE empfiehlt täglich Milchprodukte: https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2024/mai/milch-kaese-joghurt-und-co/

Calcium: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/calcium/

Lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen der DGE: https://www.dge.de/wissenschaft/fbdg/

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den neuen FBDG: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/lebensmittelbezogene-ernaehrungsempfehlungen-dge/

Drei Fragen an Dr. Kiran Virmani – Stichwort lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen: https://www.dge.de/blog/2024/drei-fragen-an-dr-kiran-virmani-stichwort-lebensmittelbezogene-ernaehrungsempfehlungen/

Beratungsmedien: https://www.dge-medienservice.de/catalogsearch/result/?q=+DGE-Empfehlungen

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Die Leber leidet still

So schützen Sie sich auf Reisen vor Hepatitis-Infektionen

Bei Fernreisen nach Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika, aber auch rund um das Mittelmeer (Italien und Spanien, Ägypten, Marokko, Tunesien und die Türkei) kann es zu Erkrankungen mit Hepatitis A kommen. Unter Hepatitis versteht man generell eine Entzündung der Leber. Erste Anzeichen dieser Virus-Erkrankung sind Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen. Gelegentlich kann erhöhte Temperatur auftreten. Es kann im Weiteren zu einer Gelbsucht mit der typischen Gelbfärbung von Haut und Bindehaut, dunklem Urin, entfärbtem Stuhl und starkem Juckreiz der Haut kommen. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) gibt im Vorfeld zum Welt-Hepatitis-Tag einfache Tipps, wie sich auf Reisen das Risiko einschränken lässt, an einer Hepatitis A zu erkranken.

Häufig werden Hepatitis-A-Viren durch den Verzehr von verunreinigten Speisen übertragen. Deshalb sollte man Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich mit abgekochtem Wasser waschen und rohe Speisen vermeiden. Ebenso können auch Eiswürfel oder Speiseeis gefährlich sein, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Patientenbeauftragte des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Hepatitis A wird über Fäkalien übertragen. Muscheln oder Fische filtern das Virus aus dem Wasser und tragen ihn dann in sich. Bei Obst, Salat und Eis ist es so, das mit Fäkalien verunreinigtes Wasser mit den Lebensmitteln in Kontakt kommt und die Erkrankung so auslösen kann. Verunreinigtes Trink- oder Badewasser kann ebenfalls eine Ansteckungsquelle sein.

Viele Menschen wissen nicht, dass das nicht nur in Asien oder anderen Fernzielen wie Südamerika passiert, sondern auch im Mittelmeerraum relativ häufig anzutreffen ist.“ Die Erkrankung verlaufe bei Kleinkindern symptomlos, so Apothekerin Habighorst-Klemm weiter: „Im Süden hatte fast jeder schon als Kind mit dem entsprechenden Virus Kontakt und ist dadurch quasi lebenslang immun. Es sind eher die über 40jährigen Nordeuropäer, die von schlimmen Symptomen betroffen sind.“

Eine Hepatitis A ist heimtückisch, weil die ersten Wochen symptomlos verlaufen. Habighorst-Klemm: „Das Gute ist, dass Hepatitis A wieder spontan völlig ausheilt. Wichtiger als eine Behandlung der Symptome wie beispielsweise Bauchschmerzen ist in dieser Zeit der Schutz der Familie oder Mitmenschen durch strikte Händehygiene. Während der Erkrankung und in der Rekonvaleszenz-Zeit müssen die Betroffenen zudem auf Alkohol streng verzichten. Denn Alkohol belastet die Leber zusätzlich.“ Wer verreist, tut gut daran sich vorbeugend gegen Hepatitis A impfen zu lassen. Die Deutsche Leberstiftung hat erst Anfang Juni geraten, den Impfschutz zu überprüfen. „Den Check des Impfbuches übernehmen wir gerne in der Apotheke“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm.

Besonders empfohlen wird die gleichzeitige Impfung gegen Hepatitis B, so die Apothekerin: „Das ist sozusagen die böse Schwester der Hepatitis A. Sie verläuft chronisch und wird häufig durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, aber auch bei Tätowierungen oder Piercings in nicht sterilen Verhältnissen übertragen. Diese Form der Hepatitis lässt sich zwar behandeln, kann aber bis zur Leberzirrhose führen. Wichtig ist, sich frühzeitig um den Impfstoff zu kümmern, da es auch hier immer mal wieder zu Lieferschwierigkeiten kommen kann.“ Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erwähnt auf seiner Seite www.infektionsschutz.de auch die Ansteckung mit Hepatitis A über nach Deutschland eingeführte Lebensmittel. Beispiele sind gefrorene Beeren und daraus hergestellte Smoothies, Kuchen oder Desserts, sowie getrocknete Datteln und Tomaten.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.200 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Plantbased von Anfang an: Neuer Ratgeber bei TRIAS

Wie gestaltet man eine vollwertige, pflanzenbetonte Ernährung auch in Schwangerschaft, Stillzeit sowie im Säuglings- und Kindesalter gesund und bedarfsdeckend? Ein Autorinnen-Trio zeigt in dem Ratgeber „Plantbased von Anfang an: Baby & Kleinkind, Schwangerschaft & Stillzeit“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2024) wie der Nährstoffbedarf von Mutter und Kind sicher gedeckt werden kann. Carolin Wiedmann ist Kinderärztin und Ernährungsmedizinerin, Dr. Anastasia Pyanova Biologin und Ozlem Erbas Soydaner Biochemikerin.

Das Buch: 

Carolin Wiedmann/Dr. Anastasia Pyanova/Ozlem Erbas Soydaner, Plantbased von Anfang an Baby & Kleinkind, Schwangerschaft & Stillzeit. (Partner-Link*) Pflanzenbasiert, vegan, vegetarisch. Wissenschaftlich fundiert & praktisch mit über 70 Rezepten. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024. Buch EUR [D] 29,99 EUR [A] 30,90. EPUB EUR [D] 29,99 EUR [A] 29,99. ISBN Buch: 9783432118321. ISBN EPUB: 9783432118338

Buchinhalte:

  • Fakten statt Meinungen: Ob vegan oder überwiegend pflanzenbasiert – Leser erfahren aktuelle Informationen aus aktuellen Studien.
  • Großer Praxisteil: Alles über geeignete Lebensmittelauswahl, Nährstoffzusammensetzung und Zubereitung von Hülsenfrüchten, Getreide, Gemüse, Obst, Nüsse & Co. Mit dem „veganen Teller“ ist es ganz einfach, die passenden Lebensmittel nährstoffoptimiert auszuwählen und gekonnt zu kombinieren.
  • Über 70 leckere Rezepte: Leckere, abwechslungsreiche Gerichte für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder mit Fokus auf wichtige Nährstoffe wie Eisen, Protein & Co.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Carolin Wiedmann ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin (DGKJ). Sie ist Mitgründerin der Ärzteorganisation Physicians Association for Nutrition (PAN). Seit 2020 bietet sie privatärztliche Ernährungssprechstunden an, unter anderem zu pflanzenbasierter Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und im Kindesalter. Auf ihrem Instagram-Account @plantpowerpediatrician informiert sie Familien über verschiedene Ernährungsthemen.

Dr. Anastasia Pyanova ist promovierte Biologin und Mutter zweier Kinder. Auf ihrem Instagram-Account @ein_bisschen_rational verfasst sie wissenschaftliche Beiträge rund um das Thema Ernährung. Sie war jahrelang als selbstständige Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt auf Schwangerschaft, Stillzeit und Beikost tätig und hat viele junge Familien bei ihrer Umstellung auf vegane und vegetarische Ernährung begleitet.

Ozlem Erbas Soydaner ist Biochemikerin, Mutter von zwei Kindern, Gründerin und CEO von Sprout (@sprout.ae) in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ihr Unternehmen unterstützt Eltern bei der Umsetzung einer gesunden Ernährung. Als leidenschaftliche Hobbyköchin entwickelt sie Gerichte und Dienstleistungen mit dem Fokus auf gesunde Kinder.

Die drei Autorinnen teilen ihre Begeisterung für Ernährungswissenschaften und ihren gemeinsamen Anspruch, Familien mit evidenzbasierten Empfehlungen dabei zu unterstützen, eine pflanzenbasierte Ernährung optimal umzusetzen. Sie behalten dabei sowohl die Herausforderungen hinsichtlich der Nährstoffversorgung in sensiblen Lebensphasen im Blick als auch die Besonderheiten des Essverhaltens im Kindesalter. Ihr umfangreiches Fachwissen zu pflanzenbasierter Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und im Kindesalter ist in diesem Buch kompakt zusammengefasst und ergänzt durch nährstoffoptimierte, pflanzenbasierte Rezepte.

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Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe. Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart. Tel.: +49 711 8931-319/-318. Fax: +49 711 8931-167

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Das Lieblingsgemüse der Deutschen sind Tomaten

In vielfältigen Größen, Formen und Farben

Kein anderes Gemüse ist bei uns so beliebt wie Tomaten: Fast 30 Kilogramm werden jährlich pro Kopf gegessen. Und sie machen mehr als ein Viertel des gesamten Gemüseverbrauchs im Land aus. Ursprünglich aus Südamerika stammend haben sie ihren Weg in die Küchen auf der ganzen Welt gefunden. Tomaten gibt es inzwischen in einer unglaublichen Sortenvielfalt und in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben – klein und rund, groß und gefurcht oder grün, orange-gelb und gestreift, um nur einige zu nennen. So vielfältig wie ihr Erscheinungsbild ist auch die geschmackliche Bandbreite, von süß und fruchtig bis hin zu herb und fein-säuerlich. Hier eine kleine Auswahl:

  • Cherrytomaten: Diese kleinen, runden, auch Kirschtomaten genannten Früchte sind süß und saftig. Sie eignen sich hervorragend als Snack, für Salate oder als Beigabe in der Lunchbox.
  • Fleischtomaten: Diese großen und fleischigen Tomaten eignen sich besonders gut für Soßen, Aufläufe und Suppen. Ihr Geschmack ist vollmundig und kräftig.
  • Romatomaten: Sie sind auch bekannt als Flaschen- oder Eiertomaten. Ihre Form ist länglich-oval und es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Sie sind fest, sehr aromatisch und ideal zum Kochen, Überbacken und für Nudelsoßen geeignet.

Eine besondere Variante sind grüne Tomaten, die es in zweierlei Form gibt: Sie sind nicht nur unreife rote Tomaten, sondern es gibt auch Sorten, die im ausgereiften Zustand grün bleiben, wie die auffällig gestreifte „Green Zebra“, „Evergreen“ oder „Grüne Traube“. Sie bieten einen würzigen, leicht säuerlich-herben Geschmack, der Salaten und Salsas eine besondere Note verleiht.

Unreife grüne Tomaten hingegen sind fest und schmecken fade bitter-säuerlich. Sie enthalten wie alle Nachtschattengewächse einen natürlichen Abwehrstoff aus der Gruppe der Alkaloide, der Tomatin heißt. Er wirkt, zum Schutz der Pflanze, toxisch auf Insekten, andere Fraßfeinde und Pilze. Für Menschen sind die in den unreifen Früchten enthaltenen Mengen an Tomatin jedoch unschädlich. Auch nicht ausgereifte, grüne Tomaten können also in normal üblichen Mengen verzehrt werden.

Frittierte „echte“ grüne Tomatensorten sind zum Beispiel in den Südstaaten der USA ein Klassiker, aber auch eingekocht als Chutney oder Marmelade bieten sie einen besonderen Genuss. Letztere Zubereitungsvarianten eignen sich zur Verwertung im Herbst, wenn die hiesigen Früchte im Garten nicht mehr ganz ausreifen. Alternativ hilft das gezielte Nachreifen auf der Fensterbank, in Gesellschaft von Apfel oder Banane. Beide verströmen das Reifegas Ethylen, das aus den grünen schneller die reifen roten Tomaten werden lässt.

Damit Tomaten ihr volles Aroma und ihre Qualität behalten, sollten sie nicht im Kühlschrank, sondern an einem schattigen und luftigen Platz bei Raumtemperatur gelagert werden.

Verena Dorloff, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Produktinformation Tomaten: ble-medienservice.de/0113-3-tomaten.html

Tomaten – Einkauf und Kennzeichnung: bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/tomaten/tomaten-einkauf-und-kennzeichnung

Tomaten – Grüne Tomaten sind unbedenklich: bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/tomaten/tomaten-verbraucherschutz

Tomaten – Informationen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft: landwirtschaft.de/einkauf/lebensmittel/pflanzliche-lebensmittel/tomaten

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Medical Cooking: Anti-entzündliche Ernährung: Neuer TRIAS Ratgeber

Stille Entzündungen sind für viele schwere Erkrankungen wie Herz- und Autoimmunerkrankungen, Rheuma und Arthrose, Diabetes und Lungenkrankheiten, Demenz und Depressionen, aber auch vorzeitiges Altern verantwortlich.

Die wirksamste Maßnahme für ein gesundes, langes Leben ist die richtige Ernährung – vorbeugend wie therapeutisch. Dr. Peter Niemann, Arzt für Innere Medizin, und die Ernährungswissenschaftlerin Bettina Snowdon zeigen in ihrem Ratgeber „Medical Cooking: Anti-entzündliche Ernährung“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2024) mit über 100 Rezepten, welche antioxidativen Lebensmittel und Ernährungsformen sich wissenschaftlich als besonders wirkungsvoll erwiesen haben.

Das Buch: 

Dr. med. Peter Niemann/Dipl. oec. troph. Bettina Snowdon. Medical Cooking: Anti-entzündliche Ernährung. (Partner-Link*) Für ein starkes Immunsystem: Aktiver Schutz vor Demenz, Diabetes, Herz- und Autoimmunerkrankungen. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024. Buch EUR [D] 22,99 EUR [A] 23,70. EPUB EUR [D] 22,99 EUR [A] 22,99. ISBN Buch: 9783432118499. ISBN EPUB: 9783432118505

Buchinhalte:

  • Entzündungen stoppen: Die Anti-Entzündungs-Strategie zeigt Betroffenen, wie sie gezielt entgegenwirken und welche erstaunlichen Wirkungen die antioxidative Ernährung hat.
  • Die Zutaten: Welche Lebensmittel löschen Entzündungen am besten? Was macht heimische Beeren und Gemüsesorten, Gewürze wie Kurkuma und Ingwer, Kräuter, Öle, Nüsse und Fisch so gesund? Mit viel praktischem Küchenwissen über Sorten, Lagerung und Verarbeitung.
  • Die Rezepte: Wie köstlich gesundes Essen sein kann, zeigt der opulente Rezeptteil. Die Gerichte sind einfach und schnell zubereitet, alltagstauglich und die Zutaten sind überall erhältlich.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autor*innen:

Dr. med. Peter Niemann ist in den USA und Deutschland aufgewachsen. Er absolvierte ein Studium in Geschichte und später in Humanmedizin und ist heute Facharzt für Innere Medizin, Integrative Medizin und Geriatrie. Die Entzündungsprozesse mit ihren vielfältigen Auswirkungen auf die Gesundheit und das Altern faszinieren ihn von wissenschaftlicher Seite schon lange. Er lebt und arbeitet seit 2009 in Minneapolis, USA, hält sich aber auch immer wieder in Deutschland auf.

Die Diplom-Oecotrophologin Bettina Snowdon lebt und arbeitet in Hamburg. Nach vielen Jahren als Kochbuch-Redakteurin in der Buchverlagsbranche lektoriert und übersetzt sie nicht nur Koch- und Ernährungsbücher, sondern schreibt auch selber Bücher über Ernährung und gutes Essen und entwickelt Rezepte. Mit diesen neuen Inspirationen bereichert sie begeistert auch ihre eigene Küche und Ernährungsweise mit Rezepten, die nicht nur gesund, sondern auch einfach lecker sind.

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Was und wie viel sollen Kleinkinder trinken?

Wissenswertes für Eltern

„Mein Kind trinkt zu wenig“. Besonders im Hochsommer hört man diese Sorge bei Eltern von Kleinkindern. Aber wie viel Trinken ist genug? Und welche Getränke sollten es sein? Die Antworten hat das Netzwerk Gesund ins Leben in einfachen Empfehlungen zusammengefasst.

Um den ersten Geburtstag herum essen Kinder immer häufiger mit der Familie am Tisch. Sie bekommen nach und nach weniger Muttermilch, Säuglingsanfangs- oder Folgenahrung und das Familienessen ersetzt die Beikost. Genau wie das Essen lernen sie nun auch das Trinken.

Kinder zwischen einem und vier Jahren sollten etwa sechs kleine Becher (ca. 800 Milliliter) pro Tag trinken. Um sie leichter ans Trinken zu gewöhnen, sollten Eltern und Betreuungspersonen ihnen immer wieder einen Becher anbieten – sowohl zu den Mahlzeiten als auch zwischendurch. Bei hohen Temperaturen oder stärkerer körperlicher Aktivität steigt der Bedarf.

Den Durst löscht am besten Leitungs- oder Mineralwasser. Auch andere ungesüßte und zuckerfreie Getränke sind Alternativen. Dazu zählen zum Beispiel Kräuter- oder Früchtetees. Limonaden, Fruchtsäfte, Eistees und andere zuckerhaltige Getränke sind dagegen nicht empfehlenswert, denn sie erhöhen das Risiko für Übergewicht und Karies.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Was und wie viel sollen Kleinkinder trinken? gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/ernaehrung-und-bewegung-fuer-kleinkinder/nachgefragt/was-und-wie-viel-sollen-kleinkinder-trinken

Worauf ist bei einer zahngesunden Kleinkindernährung zu achten? gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/ernaehrung-und-bewegung-fuer-kleinkinder/nachgefragt/worauf-ist-bei-einer-zahngesunden-kleinkindernaehrung-zu-achten

Was Kleinkinder brauchen – Abreißblock: ble-medienservice.de/0529-1-elternmaterial-handlungsempfehlungen-kleinkinder.html

Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter: ble-medienservice.de/3418-2-ernaehrung-und-bewegung-im-kleinkindalter.html

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Neue Studie zur Blasengesundheit

Cranberry wirksamer als D-Mannose

Ein neuer Durchbruch in der Forschung zur Gesundheit der Blase und der Harnwege bestätigt die überlegene Wirksamkeit von Cranberry im Vergleich zu D-Mannose. Die Studie, veröffentlicht im internationalen „Journal of Dietary Supplements“, zeigt, dass Cranberry-Extrakt die Anheftung von Bakterien, die Harnwegsinfektionen (UTIs) verursachen, signifikant besser verhindert als der Einfachzucker D-Mannose. Unter der Leitung der Forscherin Dr. Amy Howell wurden 20 Personen über eine Woche hinweg untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass hochwertige Cranberry-Produkte im Vergleich zu D-Mannose besser verhindern, dass Bakterien in die Blase eindringen und besser ausgeschieden werden können.

Dr. Howell betonte die Bedeutung von standardisierten Cranberry-Produkten, die PACs (Proanthocyanidine) enthalten, und wies darauf hin, dass viele günstige Supplements weniger wirksam sind aufgrund der Nutzung von Fasermaterial. Diese Ergebnisse unterstützen die langjährige Forschung, die Cranberry als effektives Mittel zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen hervorhebt (z.B. Cystorenal® Cranberry plus, rezeptfrei erhältlich in Apotheken und Versandapotheken).

Blase natürlich stärken

Blasenprobleme gehören nach Atemwegsinfektionen zu den häufigsten bakteriellen Erkrankungen, von denen jährlich mehr als 20 Millionen Menschen betroffen sind.
Eine empfindliche Blase kann die Lebensqualität erheblich einschränken, da Aktivitäten wie Schwimmen, Abende im Biergarten oder Konzerte im Freien oft nur bedingt genossen werden können. Die kürzere Harnröhre der Frau erleichtert das Aufsteigen von Keimen in die Blase, wobei zu 80 Prozent E.coli-Bakterien aus dem eigenen Darm die Hauptverursacher sind. Während Ärzte häufig Antibiotika verschreiben, zeigen neue Studien, dass unkomplizierte Blasenentzündungen oft auch mit pflanzlichen Blasenschutz-Präparaten effektiv behandelt werden können.

Stabile Wirkstoffmengen entscheidend

Zur nachhaltigen Unterstützung des Blasen-Nieren-Systems empfehlen Experten, sich warm zu halten, ausreichend zu trinken, Stress zu reduzieren und den Beckenboden zu trainieren. Eine gesunde Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Cranberrys beispielsweise stärken dank ihrer zahlreichen, gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe die Blasengesundheit. Allerdings variiert der Gehalt an PACs in frischen Cranberrys stark, weshalb die Einnahme in Form von Kapseln oder Trinkgranulat meist die bessere Wahl ist. Diese enthalten stabile und standardisierte Mengen an Wirkstoffen, die eine gleichbleibende Wirksamkeit gewährleisten.

QUIRIS wurde im Jahr 2004 in Gütersloh gegründet. Das mittelständische, kontinuierlich expandierende Gesundheitsunternehmen entwickelt erfolgreich natürliche Produkte im Bereich der Selbstmedikation und etabliert diese im Gesundheitsmarkt. Dabei setzt QUIRIS auf Modernität und Innovation, ohne auf Bewährtes zu verzichten. Alle Produkte werden apothekenexklusiv angeboten.

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Schlaganfall – Das Übungsbuch: Neuer Ratgeber bei TRIAS

Ein Schlaganfall kommt oft ohne Vorwarnung, jedoch mit schwerwiegenden Folgen.

Neurologische Störungen wie Sprach-, Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Schluckstörungen schränken die Lebensqualität von Betroffenen stark ein. Für die erfolgreiche Genesung ist eine frühzeitige Therapie entscheidend. Cornelia Cox, Therapiedirektorin der Rehaklinik Zihlschlacht, hat in ihrem Ratgeber „Schlaganfall – Das Übungsbuch“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2024) physiotherapeutische Übungen, Tipps und Fachwissen zusammengesellt. Sie begleitet Angehörige und Betreuende von der Stroke Unit bis zur Rückkehr in den Alltag.

Cornelia Cox. Schlaganfall – Das Übungsbuch. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024. Buch EUR [D] 22,99 EUR [A] 23,70. EPUB EUR [D] 22,99 EUR [A] 22,99. ISBN Buch: 9783432118208. ISBN EPUB: 9783432118215

Buchinhalte:

  • Übungen aus der Physiotherapie: Gezielt die Wiedererlangung sprachlicher und motorischer Fähigkeiten fördern.
  • Praktische Tipps zu Raumgestaltung, Lagerung, Transfers und Hilfsmittelversorgung.
  • Verständliches Fachwissen: Risikofaktoren kennen und einem erneuten Schlaganfall vorbeugen.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Cornelia Cox ist Physiotherapeutin mit einem M.Sc. in Neurorehabilitation. Seit Januar 2024 ist sie Therapiedirektorin der Rehaklinik Zihlschlacht, die spezialisiert ist auf die Rehabilitation von Menschen mit Hirn- und Nervenverletzungen. Davor leitete sie die Physiotherapie im Neurozentrum des Luzerner Kantonspitals. Durch ihre langjährige praktische Erfahrung in der Physiotherapie und speziell der Rehabilitation von neurologischen Störungen verfügt Cornelia Cox über spezialisiertes Fachwissen und kombiniert dieses mit den neuesten Forschungsstandards. Mit der Gründung ihrer Firma BodyMindFusion hat sie es sich zum Ziel gesetzt, Coachings und Kurse für Angehörige von Schlaganfallbetroffenen anzubieten.

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So bringt die Schilddrüse das Herz unter Druck

So bringt die Schilddrüse das Herz unter Druck

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse zum Einfluss der Schilddrüse auf das Herz

In einer Studie wurde der Zusammenhang zwischen einer Funktionsstörung der Schilddrüse und dem Broken Heart Syndrom aufgedeckt. Die Bioresonanz erläutert die Erkenntnisse und wie es zur Störung der Schilddrüse kommt.

Zum komplexen Zusammenspiel zwischen Schilddrüse und Herz

Unter der Leitung von Forschenden der Ruhr-Universität Bochum wurde eine internationale Studie durchgeführt, um das komplexe Zusammenspiel zwischen der Funktionsweise der Schilddrüse und dem Takotsubo-Syndrom (TTS), auch bekannt als Broken Heart Syndrom, zu entschlüsseln. Dieses Syndrom, das oft wie ein Herzinfarkt aussieht und durch außergewöhnliche emotionale Belastungen ausgelöst wird, steht im Fokus intensiver Untersuchungen.

Störungen der Funktion der Schilddrüse bei TTS-Patienten

Durch die Analyse umfangreicher Daten aus dem internationalen TTS-Register konnten die Wissenschaftler verschiedene Muster der Schilddrüsenfunktion identifizieren, die mit unterschiedlichen Sterblichkeitsraten verbunden sind. Insbesondere wurde festgestellt, dass Personen, deren Schilddrüsenaktivität übermäßig hoch ist (Cluster TSHT), ein mehr als doppelt so hohes Risiko haben, zehn Jahre nach dem erstmaligen Auftreten von TTS zu sterben, im Vergleich zu Personen mit einer niedrigeren Schilddrüsenaktivität (Cluster TSLT).

(Quelle: Gebrochenes-Herz-Syndrom: Schilddrüsenerkrankungen erhöhen die Sterblichkeit, Ruhr-Universität Bochum, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Schlussfolgerungen aus Sicht der Wissenschaft

Diese Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die Bedeutung der Schilddrüsenhormone als potenzielle Biomarker für die Prognose bei Broken Heart Syndrom. Die Forschungen unterstreichen die Notwendigkeit einer gründlichen Bewertung der Schilddrüsenfunktion bei TTS-Patienten, um präzisere Prognosen zu ermöglichen und angemessene Behandlungsstrategien zu entwickeln, die möglicherweise lebensrettend sein könnten.

Zu den Ursachen von Störungen der Schilddrüse

Aus dem Blickwinkel der ganzheitlich ursachenorientierten Medizin gibt es zahlreiche Faktoren, die eine Schilddrüse unter Druck bringen können. Wie es aus energetischer Sicht zu Störungen der Schilddrüse kommt und welche Regulationsmechanismen zusammenwirken, hat die Bioresonanz-Redaktion an einem Fallbeispiel erläutert, zum Beitrag: Bioresonanz-Fallbeispiel zur Schilddrüse.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

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Beeinflusst die Ernährung werdender Väter die Gesundheit der Kinder?

Ansätze erforscht

Wenn Väter vor der Zeugung ungesund essen und zu viele Pfunde auf die Waage bringen, könnten sie über epigenetische Mechanismen die Gesundheit ihres Kindes beeinträchtigen. Zumindest lässt das eine aktuelle Studie des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung vermuten.

Die Forschenden werteten Daten von mehr als 3.000 Familien der LIFE-Child-Studie der Universität Leipzig aus. Das Fazit: Das Körpergewicht des Vaters beeinflusste das Gewicht der Kinder und wie anfällig sie für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes waren. Dieser Effekt war unabhängig von weiteren Faktoren wie Gewicht der Mutter und bestimmten Umweltbedingungen.

Außerdem führten die Forschenden verschiedene Experimente an Mäusen durch. Dazu wurden unter anderem Eizellen im Reagenzglas mit Spermien von fettreich ernährten Mäuse befruchtet. In frühen Embryonen fanden die Forschenden spezielle kleine RNA-Moleküle dieser Spermien, die Genexpression und Stoffwechselgesundheit der Nachkommen beeinflussen können. Das zeige erstmals, dass nicht genetische, väterliche Bestandteile an den Nachwuchs weitergegeben werden können. Allerdings sind noch weitere Forschungen notwendig, um die Resultate zu untermauern. Vielleicht beeinflusst also nicht nur die Gesundheit der Mutter, sondern auch die des Vaters vor dem Zeitpunkt der Zeugung die Entwicklung des Kindes.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1038/s41586-024-07472-3

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