Wann Hitze für ältere Menschen gefährlich wird

Wann Hitze für ältere Menschen gefährlich wird

Gestörte Regulationssysteme machen Ältere anfälliger

Ältere Menschen leiden unter Umwelteinflüssen, wie Hitze, besonders. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, wodurch eine höhere Anfälligkeit der Betroffenen entsteht. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen erläutert sie und beschreibt, worauf es ankommt.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Krankheitsanfälligkeit älterer Menschen

Erst jüngst erklärten Wissenschaftler am Beispiel der Lungen, warum Ältere anfälliger für Krankheiten sind. Mit zunehmendem Alter lässt die Regenerationsfähigkeit nach und die Immunreaktion wird schwächer. Hintergrund dafür ist, dass sich die Enden der Chromosomen bei jeder Teilung verkürzen und nach circa 50 Teilungen verbraucht sind. Dann verlieren die Zellen ihre Teilungsfähigkeit ganz (Quelle: Rolle der Organ- und Immunalterung bei Herz- und Lungenerkrankungen aufklären, Medizinische Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mutmaßliche Auswirkungen von Hitze für Ältere

Damit wird nachvollziehbar: ist der Organismus älterer Menschen ohnehin schon geschwächt, sich zu verteidigen und zu erholen, werden belastende Umwelteinflüsse, wie die Hitze im Sommer, für Ältere zu einer besonderen Herausforderung.

Dabei sind die reduzierte Regenerationsfähigkeit und die geschwächten Abwehrkräfte nur zwei Aspekte unter vielen, so die Erfahrung des Gesundheitsexperten Michael Petersen. Die neuen wissenschaftliche Erkenntnisse zum Immunsystem dürften für sämtliche Regulationssysteme unseres Organismus gelten. Deshalb plädieren Ganzheitsmediziner dafür, dass die Systeme der Selbstregulation des Körpers ganzheitlich unterstützt werden müssen.

Was es genau damit auf sich hat, beschreibt der Autor in seinem Buch „Vom Schmerz zur Heilung“. Dort erklärt er, worum es bei den Regulationssystemen geht, wodurch sie gestört werden und wie wir positiv darauf einwirken können.

Aus diesem Blickwinkel ist die höhere Empfindlichkeit gegenüber Hitze nicht nur eine Warnung für Ältere, sondern auch ein dankbarer Hinweis darauf, dass der Organismus Unterstützung in den Regulationssystemen braucht.

Eine Rezension zum Buch findet sich hier: Vom Schmerz zur Heilung.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Forschung für eine bessere Welternährung

Letzte Ausgabe „Ernährung im Fokus“

Den Hunger in der Welt zu bekämpfen, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Damit dies langfristig gelingt, gibt es zahlreiche Forschungsprojekte in Afrika und Asien. Alle Projekte haben gemeinsam, dass sie mit Hilfe von partizipativen sowie inter- und transdisziplinären Methoden bedarfsorientierte Lösungsansätze erarbeiten. Zielgruppen sind vor allem Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Frauen und Jugendliche, zivilgesellschaftliche Organisationen, politische Entscheidungsträger sowie kleine und mittlere Unternehmen in Subsahara-Afrika sowie Süd- und Südostasien. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) fördert Projekte im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

So forschte beispielsweise das Projekt ADDA zur Bedeutung der Marktanbindung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und entwickelte geeignete Beratungs- und Trainingsansätze, um ernährungsrelevante Innovationen im Kleinbauernsektor in Äthiopien, Malawi, Kenia und Uganda umzusetzen. Das Projekt BAOFOOD widmete sich der Ernährungssicherheit durch die Förderung der Nutzung des Baobab-Baums und bei Ich-liebe-Fisch ging es um lokal angepasste, solargestützte Aqua-Agrikultursysteme zur Verbesserung von Ernährungslage und Wertschöpfung der Landbevölkerung in Malawi.

Eine bessere Ernährung von Frauen, Säuglingen und Kleinkindern sowie die Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten für Frauengruppen durch die Herstellung innovativer Lebensmittelprodukte mit hohem Nährwert und langer Lagerfähigkeit in Ghana, Nigeria und Sierra Leone standen zum Beispiel im Fokus des Projektes UPGRADE Plus. Und IFNext untersuchte die Rolle des Verzehrs von Speiseinsekten vor Ort und entwickelte Methoden für deren nachhaltige und innovative Zucht und Haltbarmachung mit Blick auf ländliche Fraueninitiativen in Kambodscha und Thailand.

Diese und viele weitere Forschungskooperationen des BMEL porträtiert die letzte Ausgabe der BZfE-Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ ausführlich. Wichtiger Gelingensfaktor für eine nachhaltige Entwicklung ist das gemeinsame Lernen und Arbeiten, damit sich die Kapazitäten vor Ort etablieren können.

Mehr Informationen zur Sonderausgabe „Welternährung – Forschungsprojekte in Afrika und Asien für eine bessere Ernährung“ sowie den Artikel „Internationale Forschungszusammenarbeit zur Welternährung“ der Projektträgerschaft Welternährung in der BLE gibt es als kostenlose Leseprobe unter www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/. Dort kann auch die komplette Ausgabe als PDF heruntergeladen werden.

Melanie Kirk-Mechtel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Auch nach der Einstellung der Fachzeitschrift im Juni 2023 wird es auf dem Internetauftritt von Ernährung im Fokus regelmäßig Wissens- und Lesenswertes für Ernährungsfachkräfte und alle Interessierten geben. Es lohnt sich also vorbeizuschauen! Die digitalen Ausgaben der BZfE-Fachzeitschrift Ernährung im Fokus, die seit dem Jahr 2017 erschienen sind, gibt es kostenlos zum Herunterladen auf www.ble-medienservice.de. Suchwort: Ernaehrung im Fokus

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Gallensteine: Was sind typische Symptome?

Fast jeder fünfte Deutsche hat Gallensteine – Diese Symptome sollten Sie kennen und richtig einordnen

Gallensteine sind ein häufiges Phänomen: Bei uns sind etwa 15 bis 20 Prozent der Menschen davon betroffen – Frauen doppelt so häufig wie Männer. Bei Patienten mit Leberzirrhose oder der chronischen Darmkrankheit Morbus Crohn kommen sie sogar noch häufiger vor. Drei von vier Betroffenen merken nichts von den Gallensteinen, sie sind vielleicht nur zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt worden. Einer von vier Menschen hat jedoch Symptome durch die Gallensteine, die mit mehr oder weniger ausgeprägten Beschwerden einhergehen.

Wer ist besonders gefährdet, Gallensteine zu bekommen?

Grundsätzlich können Gallensteine jeden treffen. Es gibt jedoch bestimmte Risikofaktoren, die das Auftreten wahrscheinlicher machen.

– Bei Frauen treten sie häufiger auf, insbesondere Schwangere, Frauen in der Postmenopause, Frauen mit mindestens einem Kind oder Patientinnen unter Hormontherapie sind besonders häufig betroffen.
– Bei hellhäutigen Menschen kommen die Steine häufiger vor.
– Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht oder ein gehäuftes Auftreten innerhalb der Familie.
– Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit von Gallensteinen deutlich zu.

In welchem Falle Gallith für die Galle? Wie äußern sich Gallensteine und wann hilft Gallith dagegen?

Häufig verursachen die Gallensteine Symptome wie unspezifische Beschwerden im Oberbauch. Dazu gehören Schmerzen, Übelkeit oder ein Völlegefühl. Hier kann das Naturheilmittel Gallith aus dem Extrakt des Gundelrebenkrauts Abhilfe schaffen. Leichte chronische Gallenbeschwerden können dadurch gemindert werden. Wichtig zu wissen: Wenn ein Stein aus der Gallenblase in den Gallengang rutscht, können Gallenkoliken entstehen. Dabei kommt es zu starken Schmerzattacken im mittleren oder rechten Oberbauch, die bis in den Rücken oder die rechte Schulter ausstrahlen können, oft von Übelkeit und Erbrechen begleitet. In diesem Fall sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Das 1922 gegründete Unternehmen Pharma Evers ist bekannt für seine Expertise in hochwertigen pflanzlichen Arzneimitteln Made in Germany. Unsere Forschung zu hochwirksamen Wirkstoffen hat bei der Akzeptanz wirksamer pflanzlicher Medikamente Pionierarbeit geleistet. Unser langjähriger Erfolg basiert auf fundierten Kenntnissen des gesamten Prozesses, von der natürlichen Pflanze bis zum fertigen Medikament.

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Bluthochdruck senken durch Yoga-Atmung

Neuer TRIAS Ratgeber

Hoher Blutdruck kann viele Ursachen haben: neben Übergewicht, Bewegungsmangel und zu viel Salz zählt Stress zu den wichtigsten. Wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, ziehen sich die feinen Muskeln der Blutgefäße zusammen, das Herz muss mehr leisten – und der Blutdruck steigt. Wie es gelingt, diesem Mechanismus durch gezielte Entspannungstechniken entgegenzuwirken und Stress zu reduzieren, zeigt der Hochdruckspezialist Professor Dr. med. Thomas Mengden in seinem Ratgeber „Bluthochdruck senken durch Yoga-Atmung“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2023).

Darin erklärt er die vielfältigen Zusammenhänge, die im Körper bei der Entstehung von Bluthochdruck ablaufen und geht auf aktuelle wissenschaftliche Studien ein.

Sofern Sie das Thema für Ihre Zielgruppe interessant finden, schicken wir Ihnen gerne ein Rezensionsexemplar zu oder stellen Ihnen Inhalte aus dem Buch für Ihre Berichterstattung zur Verfügung.

Professor Dr. med. Thomas Mengden, Bluthochdruck senken durch Yoga-Atmung, Hypertonie: Stress als Ursache erkennen und aktiv ausschalten, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2023, Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432117072, ISBN EPUB: 9783432117089

Inhalte:

  • Yoga-Atmung gegen Bluthochdruck: Gezielte Atemtechniken aus dem Yoga helfen, den Blutdruck zu senken.
  • Bluthochdruck ganzheitlich im Blick: Die Kombination aus Schulmedizin und fernöstlicher Heilkunst unterstützt nachhaltig und langfristig bei der Heilung.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Inhalts- und Sachverzeichnis sowie Musterseiten finden Interessierte unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über den Autor

Professor Dr. med. Thomas Mengden zählt in Deutschland zu den bekanntesten Spezialisten für Hypertonie. Nach seinem Medizinstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn verbrachte er einen 3-jährigen Forschungsaufenthalt im Bereich Hochdruckforschung am Universitätsspital Zürich. Die Forschung zu Hypertonie begleitet ihn auf seinen weiteren Stationen an den Universitätskliniken Düsseldorf und Bonn bis heute. Als Kardiologe und Angiologe betreut er seit 2009 kardiologische Rehabilitationspatient*innen an der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim. Als klinischer Hochdruckspezialist nimmt er sich im Exzellenz-Zentrum Hypertonie der Kerckhoff-Klinik Personen mit einem schwer einstellbaren Bluthochdruck und deren Folgeschäden an.

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Frequenztherapie: Training für den Organismus

Frequenztherapie: Training für den Organismus?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse und zieht Schlüsse daraus

Anwender beobachten immer wieder, wie sich gesundheitliche Umstände unter einer Frequenztherapie verändern. Neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft könnten die Grundlage für ein Erklärungsmodell sein.

Neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft

Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum ist es gelungen, mit Hilfe einer transkraniellen Magnetstimulation (TMS), kombiniert mit einem Ton, Effekte auszulösen.

Dazu setzten sie mit einem Magnetfeld zwei TMS-Reize. Außerdem hörten die Teilnehmenden über Kopfhörer zusätzlich einen Ton. Im weiteren Verlauf wurden die Reize reduziert. Erklang zusätzlich der konditionierte Ton, war die darauffolgende Muskelkontraktion am Daumen stärker.

Für die Wissenschaftler hat diese Grundlagenforschung therapeutische Bedeutung, denn es konnte belegt werden, dass sich eine Hirnaktivität durch eine Hirnstimulation von außen konditionieren lässt. (Quelle: Effekte der Hirnstimulation lassen sich konditionieren, Ruhr-Universität Bochum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Auch die Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt verfolgen ein ähnliches Ziel. Sie wollen mit Hilfe der Frequenztherapie die energetische Selbstregulation des Organismus trainieren, um Regulationsstörungen energetisch zu überwinden. Auch wenn die zitierten Forschungsergebnisse nicht eins zu eins übertragbar sind, so sind sie doch ein Ansatz für ein Erklärungsmodell zur Wirkung von Frequenzen.

Welche Effekte mit Frequenzen möglich sind, wurde im Rahmen einer Studie zur Bioresonanz nach Paul Schmidt aufgezeigt. Die Redaktion berichtete darüber in dem Beitrag: Wirksamkeitsnachweis zur Bioresonanz nach Paul Schmidt.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Bewusstsein für Portionsgrößen schärfen

Veranstaltung „Portion Size Matters“

Die Portionsgrößen von verpackten Lebensmitteln ebenso wie im Speisenangebot des Außer-Haus-Konsums sind im Lauf der Jahre kontinuierlich gestiegen. Das beeinflusst die Energieaufnahme maßgeblich und könnte ein Faktor für die Zunahme von Übergewicht und Adipositas sein. Mitte Mai 2023 fand in Wien die Tagung des „Vereins zur Förderung von Ernährungsinformation – forum.ernaehrung heute“ statt, um das Bewusstsein für die Relevanz von Portionsgrößen zu schärfen und zur Diskussion über Portionsnormen anzuregen.

Elisabeth Sperr, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei forum.ernaehrung heute, stellte fest, dass die Definitionen einer Portion weltweit und selbst innerhalb Europas sehr variabel sind: Sie reichen beispielsweise von einem „cup“ oder „serving“ in den USA über das „Handmaß“ des Bundeszentrums für Ernährung in Deutschland bis zu genauen Angaben in Gramm, Millilitern oder Löffeln in der Schweiz. Entsprechende nationale Empfehlungen zur Lebensmittelaufnahme sind häufig in Form von Pyramiden, Kreisen oder Tellern visualisiert und weisen in der Regel einen qualitativen empfehlenswerten Orientierungsrahmen aus. Dabei stehen die Empfehlungen allerdings oft im Gegensatz zum gelebten Alltag.

Dr. Manuel Schätzer, Universitäts-Lektor und Bundeskoordinator bei „SIPCAN – Servicestelle für Gesundheitsförderung an Österreichs Schulen“, demonstrierte eindrucksvoll, wie sich die Portionsgrößen von 1977 bis 2006 entwickelt haben. Durchschnittlich lieferte eine Portion Softdrink, Pizza oder Burger 2006 gut 300 Kilokalorien mehr als noch 20 Jahre zuvor. Er verwies auf den bekannten Portionsgrößeneffekt, demzufolge Personen umso mehr essen, je größer die Portion auf ihrem Teller ist. Gleichzeitig sind Studienergebnisse zum Zusammenhang zwischen Portionsgrößen und Gewichtszu- oder -abnahme im Zeitverlauf uneinheitlich. Nachgewiesen ist Schätzer zufolge jedoch, dass langsames Essen kleinerer Portionen die Pfunde purzeln lässt. Darüber hinaus empfahl er, Ernährungspyramiden mit Lebensmittelempfehlungen umzudrehen und auf die Spitze zu stellen: In der allgemeinen Wahrnehmung liege „oben“ das Erstrebenswerte – gerade nicht Snacks und Schokolade, sondern Gemüse und Obst sowie reichlich Wasser als Getränk.

Den Einfluss der Portionsgröße auf Sättigung und langfristige Gewichtszunahme untersuchte Prof. Dr. Klaus Dürrschmidt von der Universität für Bodenkultur in Wien. Hier spielen Faktoren wie Verfügbarkeit, Appetit, Kontext (z. B. Ambiente, Akustik oder Geschirr), erwartete Sattheit, erwartete Sensorik oder der Beitrag des Gerichts zur eigenen Gesundheit eine wichtige Rolle für die gewählte Größe der Portion. Das Gefühl, satt zu sein, ist Studien zufolge außer durch physiologische Signale – wie die Magendehnung – offenbar auch kognitiv gesteuert. Dürrschmidt empfahl, Gerichte so zu gestalten, dass sie energiedicht wirken, es aber nicht sind.

Prof. Dr. Christoph Klotter von der Hochschule Fulda betrachtete die Portionsgröße von der psychologischen Seite. Er erinnerte daran, dass der Mensch evolutionsgeschichtlich auf große Portionen „geeicht“ ist und diese deshalb kleinen Portionen vorzieht. In Zeiten wiederkehrender Hungerperioden ging es schlicht darum, so viel zu essen wie möglich, so lange Nahrung verfügbar war. Diese genetische Programmierung wirkt Klotter zufolge auch heute noch und muss individuell gesteuert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, eine „lustvolle Selbstregulation“ zu erlernen, deren Maß die eigene Befindlichkeit ist. Mit dieser persönlichen Ausrichtung spielt eine vorgegebene Portionsgröße tendenziell keine große Rolle mehr. Hier gilt es allerdings, Portionsgrößen dem eigenen Bedürfnis entsprechend zu wählen und Tellerverluste zu minimieren, um Umwelt und Klima zu schonen.

Dr. Birgit Jähnig, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Ernährungspyramide und Portionsgröße

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/die-ernaehrungspyramide-in-der-beratung/hintergruende/


https://www.bzfe.de/ernaehrung/die-ernaehrungspyramide/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle/ernaehrungspyramide-wie-gross-ist-eine-portion/


https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungskommunikation/menschen-verstehen-und-staerken/intuitiv-essen-oder-nach-ernaehrungsregeln/

Beratungsmaterial „Bewusst und achtsam“

https://www.ble-medienservice.de/0531-1-dl-essen-trinken-bewusst-achtsam.html


https://www.ble-medienservice.de/1689-1-dl-essen-trinken-bewusst-achtsam.html

Fachzeitschrift Ernährung im Fokus – Sonderhefte 1_2022 und 2_2022

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Gallith: Naturheilmittel in der Tradition der Hl. Hildegard

Schutz gegen „böse Geister“ und viel mehr – die Gundelrebe als Naturheilmittel

Die Anwendung der Gundelrebe als Naturheilmittel, auch unter dem Namen Gundermann oder Glechoma hederacea bekannt, hat bereits eine jahrhundertelange Tradition. Die alten Kelten verwendeten sie als Schutz gegen böse Geister und böse Zauber, frühe Seefahrer kannten sie als Heilmittel gegen Skorbut. Hildegard von Bingen setzte das Kraut oft zur Wundheilung ein und wusste bereits, dass es bei Lungen-, Hals- oder Ohrenerkrankungen eine schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung zeigt. Außerdem wird den Gerbstoffen der Pflanze nachgesagt, dass sie für die gute Funktion von Magen, Bauchspeicheldrüse und Galle hilfreich sind und auch die Funktion der Leber stärken können.Völlegefühl führen. Wer ein sanftes Naturheilmittel sucht, um diese Beschwerden zu lindern, sollte sich Gallith, hergestellt aus dem Extrakt des Gundelrebenkrauts, genauer anschauen.

Gallith: Wozu ist die Galle da?

Die Galle wird in der Leber hergestellt, dann in der Gallenblase eingedickt und zwischengespeichert, bis sie zur Verdauung benötigt wird. Je nach Zusammensetzung der Galle können übermäßig enthaltene Stoffe wie Cholesterin auskristallisieren und dadurch Gallensteine bilden. Diese können die Wand der Gallenblase mechanisch reizen oder, wenn sie durch den Gallengang Richtung Darm rutschen, schmerzhafte Gallenkoliken auslösen.

Wie kann Gallith Gallenbeschwerden lindern?

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Gundelrebe werden in dem pflanzlichen Arzneimittel Gallith konzentriert und in eine praktische Darreichungsform gebracht. Die Wirkung der Gundelrebe auf die Galle ist noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet, dass einige Inhaltsstoffe wie zum Beispiel die Ursolsäure, die Ähnlichkeit hat mit den körpereigenen Gallensäuren, sich positiv auf die Zusammensetzung des Gallensekrets auswirkt. Dadurch kann das Überwiegen von Cholesterin, was zur Bildung von cholesterinhaltigen Gallensteinen führt, verringert werden. Aber auch die anderen Inhaltsstoffe von Gallith tragen zu einer guten Funktion des Magen-Darm-Trakts bei. Enthaltene Bitterstoffe regen die Produktion von Magensaft an und können dadurch die Verdauung fördern. Die ätherischen Öle können sich wie ein Schutzfilm auf die Schleimhäute des Magens, des Darms und der Galle legen und sie dadurch vor aggressiven Reizen abschirmen.

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Trend-Superfood Ingwer

Franziska von Aus neues Buch liefert alles, was Sie über die Wunderknolle wissen müssen

Ingwer ist gesund und scharf, Ingwer heilt, Ingwer schmeckt, und Ingwer ist ein Superfood. In Europa kennt man die Wunderknolle seit langem als wichtige Geschmackszutat. Doch das ist nicht das Einzige: Ingwer gehörte bereits in der Antike zu den essenziellen Heilmitteln, in der mittelalterlichen Klostermedizin spielte er ebenfalls eine wichtige Rolle. Die moderne wissenschaftliche Forschung bestätigt die medizinische Heilkraft: Ingwer stärkt das Immunsystem, hilft gegen Übelkeit, heilt Erkältungen, wird Diabetes-Patient*innen empfohlen, unterstützt die Therapie von Migräne und Burnout und spielt eine Rolle beim Abnehmen. Darüber hinaus kann man die vielseitige Wurzel auch bei der Haut- und Haarpflege einsetzen.

Die spannendsten Erkenntnisse aus der Wissenschaft, der Geschichte, der Heilkunde und nicht zuletzt aus der Kulinarik der erstaunlichen Gewürzpflanze mit zahlreichen Rezepten zum Genießen und Wohlfühlen. (Anmerkung der Redaktion: Buch hier ansehen)

Hinter Franziska von Au verbirgt sich die erfolgreiche Buchautorin Christina Zacker. Als echter Spross einer alten, österreichischen Adelsfamilie liegen Christina Zacker insbesondere die Themen Tradition und Brauchtum am Herzen. Nach der Ausbildung zur Journalistin in München war sie als Redakteurin, Ressortleiterin und Textchefin sowie als Kolumnistin bei verschiedenen Tageszeitungen und Frauenmagazinen tätig. Seit etlichen Jahren arbeitet Christina Zacker als freiberufliche Buchautorin. Im Südwest Verlag, aber auch in den Verlagen Ludwig und Cormoran, hat sie unter dem Namen Franziska von Au, der übrigens der Name ihrer Urgroßmutter ist, zahlreiche erfolgreiche Bücher verfasst. Christina Zacker lebt in der Nähe von Monchique an der nördlichen Algarve in Portugal.

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Stephanie Berlehner , Pressereferentin Sachbuch
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Gestörtes Immunsystem, kranke Leber und ein möglicher Ausweg

Gestörtes Immunsystem, kranke Leber und ein möglicher Ausweg?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse zum Zusammenhang von Leber und Immunabwehr

Bei einer chronisch kranken Leber kommt es oft zu einer hohen Anfälligkeit für virale Infekte. Forscher des Universitätsklinikums Bonn haben den Zusammenhang aufgeklärt. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert einen Teufelskreis und einen möglichen Ausweg daraus.

Die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bonn vermuten, dass das Risiko für die erhöhte Infektanfälligkeit bei Lebererkrankungen auf einer eingeschränkten Funktionalität des erworbenen Immunsystems beruht.

Sie haben dabei die T-Zellen im Visier. Geht die T-Zell-Immunität bei betroffenen Patienten verlustig, kann es zu entsprechenden Komplikationen kommen. Hierbei wirkt eine bei chronischen Lebererkrankungen häufig veränderte Darmflora mit. Bei einer geschwächten Darmbarriere kommt es zu Immunreaktionen, an dessen Ende erschöpfte T-Zellen stehen. Diese sind dann nicht mehr zu einer adäquaten Virusabwehr in der Lage (Quelle: Wiederherstellung der Immunabwehr bei kranker Leber, Universitätsklinikum Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Fatale Wechselwirkungen zwischen Leber und Immunsystem

Das Fatale ist, dass es bei solchen Störungen zu problematischen Wechselwirkungen kommen und zum Fortschreiten von Lebererkrankungen beitragen kann. Wie die Bioresonanz-Redaktion in einem Fachbeitrag berichtete, haben Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums herausgefunden, dass ein bestimmter Typ von Immunzellen, die spezifischen dendritischen Zellen, T-Zellen zum aggressiven und entzündungsfördernden Verhalten anstiften und eine nichtalkoholische Fettleber-Erkrankung fortschreitet. Mehr dazu in dem Beitrag: Gestörtes Immunsystem gefährdet die Leber.

Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse machen deutlich, wie wichtig es ist, den Organismus ganzheitlich zu regulieren. Die Bioresonanztherapie will den Organismus energetisch unterstützen und nutzt dazu Frequenzspektren von Leber und Immunsystem unter anderem.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ungesunde Ernährung erhöht Diabetesrisiko

Zu viel Wurst und Weißmehl, zu wenig Vollkorn

Weltweit sind etwa 70 Prozent der Typ-2-Diabetes-Erkrankungen auf eine ungesunde Ernährung zurückzuführen. Das lässt eine Studie der Tufts University in Boston vermuten, für die Daten aus den Jahren 1990 und 2018 für 184 Länder ausgewertet wurden.

Typ-2-Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Zuckerwerte im Blut ohne Behandlung dauerhaft erhöht sind. Der Lebensstil ist entscheidend für den Verlauf der Erkrankung, wobei die Ernährung eine zentrale Rolle spielt. US-amerikanische Forschende haben anhand von Daten der „Global Dietary Database“ und weiterer Quellen den Anteil der Fälle geschätzt, der auf eine „ungesunde“ Lebensmittelwahl zurückzuführen ist. Es wurden elf verschiedene Ernährungsfaktoren, etwa ein zu geringer Verzehr von Obst und Gemüse oder ein zu hoher Verzehr von Fleisch und Wurstwaren, einbezogen.

Im Jahr 2018 haben weltweit 20,1 Millionen Erwachsene einen Typ-2-Diabetes entwickelt, von denen 14,1 Millionen auf eine ungesunde Lebensmittelwahl zurückgeführt werden konnten. Den größten Einfluss auf die steigende Inzidenz hatte ein unzureichender Verzehr von Vollkornprodukten (26,1 %) sowie der übermäßige Verzehr von raffiniertem Reis und Weizen (24,6 %), Wurstwaren (20,3 %) und rotem Fleisch (20,1 %). Weitere Faktoren wie ein geringer Verzehr von Joghurt, Nüssen, Obst und Gemüse sowie ein hoher Konsum von gesüßten Getränken und Fruchtsaft hatten geringere Auswirkungen auf das Diabetesrisiko.

In allen untersuchten Ländern hat sich das Vorkommen von Typ-2-Diabetes erhöht, aber es gab regional große Unterschiede. Unter den 30 bevölkerungsreichsten Ländern ist die Zahl der durch Ernährung und Adipositas bedingten Typ-2-Diabetes-Fälle pro eine Million Einwohner in Mexiko (6.015) und Deutschland (5.091) am höchsten. In Deutschland wird vor allem zu viel Wurst (3.742), raffinierter Weizen (1.306) und rotes Fleisch (1.174) gegessen, ist im Fachjournal „Nature Medicine“ zu lesen.

„Unsere Studie deutet daraufhin, dass eine schlechte Kohlenhydratqualität weltweit eine der Hauptursachen für ernährungsbedingten Typ-2-Diabetes ist, wobei es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und im Zeitverlauf gibt“, erklärt Dariush Mozaffarian von der Tufts University. „Diese neuen Erkenntnisse zeigen kritische Bereiche auf, auf die wir uns national und global konzentrieren müssen, um die Ernährung zu verbessern und die verheerende Belastung durch Diabetes zu verringern.“

Frühere Studien hatten nur 40 Prozent der neu diagnostizierten Typ-2-Diabetes-Fälle pro Jahr auf die Ernährung zurückgeführt, aber raffiniertes Getreide als wichtigen Faktor und aktuelle Verzehrsdaten nicht einbezogen. Während sich Ballaststoffe und Phenole in Vollkornprodukten unter anderem positiv auf Darmmikrobiom und Entzündungswerte auswirken, kann raffiniertes Getreide den Blutzucker erhöhen und gesunde Lebensmittel verdrängen. Allerdings ist weitere Forschung notwendig, um das Zusammenspiel von Ernährungsqualität, Stoffwechsel, Adipositas und Typ-2-Diabetes besser zu verstehen.

Betroffene profitieren in der Regel von einer Lebensstiländerung mit entsprechender Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Dabei können qualifizierte Ernährungsfachkräfte helfen und begleiten. Das Bundeszentrum für Ernährung und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung haben dafür gemeinsam das Medienpaket „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2“ entwickelt, dass Beratenden Themen, Inhalte und Materialien für acht Beratungstermine an die Hand gibt mit ergänzenden Materialien zum Weitergeben an Betroffene.

Heike Kreutz,
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Weitere Informationen:


doi.org/10.1038/s41591-023-02278-8

Essen und Trinken bei Diabetes Typ 2: Die Blutzuckerwerte ins Lot bringen

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Ernährungstherapie bei Typ-2-Diabetes

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