Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Holunder – Antrieb für den Stoffwechsel

Der Stoffwechsel freut sich über Ballaststoffe, Mineralien und mehr – dank Holunder

Durch Stress, mangelnde Bewegung oder eine ungesunde Ernährung kann der Stoffwechsel träge werden und aus der Balance geraten. In solchen Momenten ist es wichtig, dem Körper die richtigen Nährstoffe zuzuführen, um die Stoffwechselprozesse wieder in Schwung zu bringen. „Als echter Stoffwechsel-Booster entpuppt sich eine Pflanze, die vielleicht sogar in Ihrem Garten steht: der Holunder. Mit seinem hochwertigen Mix an Nährstoffen unterstützt er verschiedene Stoffwechselprozesse und leistet einen wertvollen Beitrag zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden“, zeigt sich Heilpraktikerin und Holunderexpertin Cornelia Titzmann von holunderkraft.de begeistert.

Holunder: Wertvolle Inhaltsstoffe für einen gesunden Stoffwechsel

Antioxidantien, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine – die Beeren und Blüten des Holunderstrauchs stecken voller Inhaltsstoffe, die sich günstig auf den Stoffwechsel unseres Körpers auswirken. Besonderes Augenmerk verdienen die Anthocyane. Studien liefern Hinweise darauf, dass die Pflanzenfarbstoffe, die den Beeren ihre dunkle Farbe verleihen, zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Das wiederum verbessert die Effizienz des Stoffwechsels. Aus medizinischer Sicht als wertvoll gelten auch die in Holunder reichlich enthaltenen Phenolsäuren. Mit ihrer stark antioxidativen Wirkung leisten sie einen Beitrag zur Normalisierung des Cholesterinspiegels und tragen durch Reduzieren von oxidativem Stress zur Entspannung der Blutgefäße bei. Beides ist wichtig für ein gesundes Herz und einen funktionierenden Stoffwechsel.

Wichtig für einen aktiven Stoffwechsel: eine intakte Verdauung

Eine wichtige Rolle für die Funktion des Stoffwechsels spielt eine intakte Verdauung. Dieser kommen die im Holunder reichlich enthaltenen Ballaststoffe zugute. Sie fördern die Darmtätigkeit, beugen Problemen wie Verstopfung vor und verbessern die Aufnahme wichtiger Nährstoffe über die Darmwand. Darüber hinaus spielen Ballaststoffe eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels. Das ist besonders für Menschen mit Diabetes von Bedeutung, hilft aber auch einer Zuckererkrankung vorzubeugen. Nicht zuletzt leisten Ballaststoffe einen Beitrag zur Gesundheit des Herzens, indem sie schädliches Cholesterin im Darm binden und aus dem Körper schleusen. Kurzum: Holunder kann auf vielfältige Weise die Funktion des Stoffwechsels unterstützen. „Um sich diese Vorteile zunutze zu machen, können Sie die Beeren pflücken und zu Saft verarbeiten oder alternativ zu Kapseln mit Holunderextrakt greifen“, empfiehlt Cornelia Titzmann.

Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel wie Holunder-Kapseln sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Auch sollten Sie nicht zur Selbsttherapie bei anhaltenden Beschwerden eingesetzt werden. Konsultieren Sie zur Sicherheit Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, und lassen Sie über längere Zeit bestehende gesundheitliche Probleme medizinisch abklären.

Sie suchen seriöse Informationen über den Holunder als Heilpflanze und Immunstimulans? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir von Holunderkraft.de haben gemeinsam mit unserer Expertin, der Heilpraktikerin und Dozentin Cornelia Titzmann, diese Informationsplattform ins Leben gerufen. Sie soll den schwarzen Holunder als bewährtes Naturheilmittel wieder neu in den Fokus rücken.
Wir stellen Ihnen hochwertige, wissenschaftlich überprüfte Informationen rund um den Holunder, seine Geschichte in der Volksmedizin und seine moderne Anwendung in der Phytotherapie zur Verfügung.

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Neuer humboldt-Gesundheitsratgeber: Verspannungen loswerden

  • Über 30% der Deutschen im erwerbsfähigen Alter leiden unter starken Muskelverspannungen

  • Dem YouTube-Kanal „Knop & Niehaus“ der beiden Physiotherapeuten folgen über 36.000 Abonnenten

  • Die ganzheitliche Body-Mind-Methode: Mit 10 effektiven Übungen raus aus der Spirale der Dauerverspannung

  • Für Ihren Artikel zu unserem Buch stelle ich Ihnen gerne Übungen und Übungsfotos zur Verfügung

Die Lösung für Muskelverspannungen – ganzheitlich und nachhaltig

Fehlbelastungen der Wirbelsäule, monotone Bewegungsabläufe, Magnesiummangel oder Stress – die Ursachen für Muskelverspannungen sind vielfältig. Häufig sind Vielsitzer betroffen, doch auch bei Sportlerinnen und Sportlern oder Menschen mit Übergewicht sind Muskelverspannungen keine Seltenheit.

Tobias Knop und Daniel Niehaus erklären in ihrem Ratgeber, wie Verspannungen entstehen und was wirklich dagegen hilft. Ihre ganzheitliche Body-Mind-Methode besteht aus 10 effektiven Übungen, die die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche optimal berücksichtigen. Ihre Methode setzt an wichtigen Knotenpunkten an und wirkt sowohl gegen lokale Beschwerden als auch auf den gesamten Körper. Die Übungen helfen dabei, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, eine bessere Körperhaltung und Atmung zu finden und Stress zu reduzieren. Mit der „Body-Mind-Methode von Knop & Niehaus“ gelingt es, die negative Spirale, die in die Verspannung geführt hat, umzukehren – für mehr Wohlbefinden und Entspannung. Alle Übungen können unabhängig von der körperlichen Fitness durchgeführt und leicht in deinen Alltag integriert werden.

Die Benefits der Body-Mind-Methode

  • Mehr Entspannung, erholsamer Schlaf
  • Weniger Verspannungen und Anspannung – körperlich und mental
  • Besseres Körpergefühl und verbesserte Beweglichkeit
  • Verbesserte Körperhaltung und Durchblutung
  • Weniger Entzündungen und weniger Schmerzen
  • Verbesserte Blutdruckregulation
  • Verbesserte Verdauung, dadurch gesteigerte Nährstoffaufnahme
  • Positive, stärkende Glaubenssätze und Stimmungsaufhellung
  • Widerstandsfähigkeit gegen Stressfaktoren
  • Verbesserte Atmung
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • Mehr Energie, innere Ruhe und Gelassenheit
  • Stärkeres Selbstbewusstsein und mehr Selbstliebe
  • Mehr Wertschätzung der Gesundheit und des eigenen Körpers
  • Positivere Ausstrahlung und damit positivere Wahrnehmung durch Mitmenschen

Die Autoren

Tobias Knop und Daniel Niehaus sind ausgebildete Physiotherapeuten und Heilpraktiker. Beide haben ein Studium der Osteopathie absolviert. Neben ihrer Tätigkeit in eigenen Praxen in Gütersloh betreiben die beiden den erfolgreichen YouTube-Kanal „Knop & Niehaus“, auf dem sie Videos zum Thema Ganzheitliche Gesundheit veröffentlichen. Sie wissen: Wer wirklich schmerzfrei werden will, darf nicht nur die Spitze des Eisberges betrachten. In ihrem Fokus stehen daher immer die Patienten und Patientinnen mit deren Einzigartigkeit, Gesundheit und Lebensgeschichte. Die Body-Mind-Methode ist die Essenz ihrer Erfahrungen und wurde entwickelt, damit die Patientinnen, Patienten, Leserinnen und Leser die Kontrolle über ihre Gesundheit zurückgewinnen.

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Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber

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Gesundes Altern - wie Zellen gesund altern können

Gesundes Altern – wie Zellen gesund altern können

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse eröffnen möglicherweise eine Perspektive für eine gesunde Alterung unserer Zellen

Ein faszinierender Einblick in Prozesse unserer Zellen ließ Forschern des Max-Planck-Instituts für Biochemie einen Mechanismus entdecken, der möglicherweise dabei hilft, unsere Zellen gesund altern zu lassen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die spannenden Erkenntnisse und zieht Schlussfolgerungen daraus.

Damit es in den Zellen nicht zur Anhäufung von Proteinen kommt, die dann zu schwerwiegenden Erkrankungen, wie beispielsweise Alzheimer und Parkinson, führen können, muss der Körper ständig sogenannte falsche Proteine abbauen. Gemeint sind damit Proteine, bei denen es während ihres Aufbaus zu Fehlern kommt.

Hierbei spielt ein ganz bestimmtes Protein eine wichtige Rolle, das sogenannte GCN1-Protein. Dieses “Feuerwehr-Protein”, wie es die Wissenschaftler beschreiben, stößt den entscheidenden Prozess an, damit die fehlerhaften Proteine beseitigt werden.

Während des Alterns kommt es immer öfter vor, dass diese Proteine fehlerhaft sind. Dementsprechend groß ist das Erkrankungsrisiko und häufen sich die typischen Krankheiten, wie die neurodegenerativen Erkrankungen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Fehlfunktion des “Feuerwehr-Protein” dazu führt, dass sich Proteine anreichern und zusammenlagern. Die Wissenschaftler hoffen daher, in der Zukunft mit diesen Studienergebnissen einen Weg zu finden, um eine gesunde Alterung unserer Zellen unterstützen zu können.
(Quelle: Können wir unseren Zellen helfen gesund zu altern? Max-Planck-Institut für Biochemie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Schlussfolgerung und Empfehlung der Bioresonanz-Experten

Für Anwender der Bioresonanztherapie sind diese Erkenntnisse höchst spannend. Auch sie versuchen, die Zellen zu unterstützen, in diesem Falle mit Hilfe von Frequenzen auf energetischer Ebene. Eigens dafür verfügt beispielsweise die Bioresonanz nach Paul Schmidt über umfangreiche Programme mit einer Vielzahl von Frequenzspektren, die einen Bezug zu den Zellen und ihren Bestandteilen haben.

Da die Bioresonanztherapie keine Krankheiten behandelt, sondern den Körper in der Selbstregulation unterstützen will, drängt es sich auf, diese moderne Therapieform auch beim Altern zu nutzen. Welche Möglichkeiten es dazu gibt, hat der Bioresonanz-Experte in einem Fachbeitrag erläutert: Das Altern, die Krankheit, die Regulation und die Bioresonanz.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Reichlich buntes Gemüse gegen Alzheimer

Ernährung kann offenbar Demenz vorbeugen

Wer viel farbenfrohes Gemüse isst und dadurch sein Gehirn mit wichtigen Antioxidantien versorgt, kann möglicherweise im Alter einer Alzheimer-Demenz entgegenwirken. Das untermauert zumindest eine aktuelle Studie der „Virginia Tech Carilion – School of Medicine“, für die Spendergehirne von verstorbenen Alzheimer-Erkrankten untersucht wurden.

Alzheimer ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung und die häufigste Form der Demenz. In Deutschland sind schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen betroffen. Infolge von Eiweißablagerungen wird die Funktion von Nervenzellen im Gehirn gestört, bis diese nach und nach absterben. Dadurch werden Alzheimer-Erkrankte zunehmend vergesslich und verwirrt, aber auch Verhalten und Persönlichkeit ändern sich. Neben Bewegung und einem guten sozialen Netzwerk ist offenbar auch eine gesunde Ernährung ein wichtiger Faktor, um der Erkrankung entgegenzuwirken.

Durch die aktuelle Untersuchung würden Ergebnisse früherer Studien untermauert, erklärt C. Kathleen Dorey, Professorin an der Virgina Tech. Es sei bekannt, dass das Risiko für geistigen Verfall und Alzheimer sinkt, wenn mit der Nahrung reichlich Carotinoide aufgenommen werden. Carotinoide sind Antioxidantien, die das Gehirn vor oxidativen Schäden und Entzündungen schützen.

Die Forschenden der Virginia Tech konnten zum ersten Mal in Spendergehirnen von verstorbenen Alzheimer-Erkrankten deutliche Defizite bei wertvollen Antioxidantien nachweisen. So war der Gehalt an bestimmten Carotinoiden wie Lycopin, Zeaxanthin, Lutein und Retinol (Vitamin A), aber auch alpha-Tocopherol (Vitamin E) nur etwa halb so hoch (39 bis 62 Prozent) wie in Gehirnen von Verstorbenen ohne Alzheimer in einem ähnlichen Alter, heißt es im Journal of Alzheimer´s Disease. Da es sich um eine kleine Studie handelt, ist die Aussagekraft jedoch begrenzt. Weitere Einflussfaktoren wie Ernährung, körperliche Aktivität und soziale Kontakte konnten nicht einbezogen werden. Dennoch tragen die Resultate dazu bei, die Ursachen und Mechanismen hinter der Alzheimer-Erkrankung besser zu verstehen.

Die Forschenden möchten Menschen zu einem gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung motivieren. Carotinoide finden sich vor allem in farbenfrohem Gemüse und Obst wie Grünkohl, Spinat, Mais und Paprika, aber auch in Möhren, Tomaten, Kürbis, Aprikose und Wassermelone.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie:
https://doi.org/10.3233/jad-220460

Ernährung im Fokus: Demenz – Prävention und Therapie
https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/unsere-highlights/best-of-demenz/

Essen gegen Demenz?
https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/juni/essen-gegen-demenz/

Im hohen Alter: Essen und Trinken bei Demenz
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Krampfadern – nicht nur kosmetisch ein Problem

Woher kommen sie und was können Sie tun

Viele Menschen halten Krampfadern – auch Varizen genannt – nur für ein kosmetisches Problem. Die knotenförmigen, erweiterten, unter der Haut bläulich scheinen-den Venen kommen meistens an den Beinen vor und können bei Betroffenen gerade in den warmen Sommermonaten zu schweren müden Beinen, Krämpfen und manchmal sogar zu juckender Haut führen. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV erklärt, warum Krampfadern jedoch durchaus medizinisch ernst zu nehmen sind und was man vorbeugend gegen Krampfadern tun kann.

„Das Blut wird durch die Pumpleistung des Herzens praktisch durch den Körper getrieben“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „So kommt sauerstoffreiches Blut an jede Zelle des Körpers. Der Druck reicht quasi bis zum kleinen Zeh hinab. Aber dann, wenn es sozusagen bergauf die Beine hoch geht, müssen Muskeln und Bindegewebe mithelfen“. Venenklappen verhindern einen Rückfluss des Blutes nach unten in den Fuß. Werden die Venen im Sommer durch die Hitze geweitet, können sie den Rückfluss weniger gut verhindern. Liegt dann noch ein schwaches Bindegewebe vor und es fehlen kräftige Muskeln, kann es passieren, dass die Venenklappen nicht mehr gut schließen und das Blut nicht hoch in Richtung Herz gepumpt wird. Das verbleibende Blut staut sich dann in den Venen und beult diese aus. Flüssigkeit dringt zusätzlich in umliegendes Gewebe und die Beine schwellen an.

Betroffene empfinden dann die Beine als sehr schwer und müde. Etliche leiden auch unter Wadenkrämpfen. Menschen mit schwachem Bindegewebe sind stärker betroffen, da dieses normalerweise die Venen fest umschließt und in einer stabilen Form hält. Auch eine gute Beinmuskulatur kann das Bindegewebe der Venen unterstützen. Und so ist der Tipp der Apothekerin eine logische Schlussfolgerung: „Kühlen Sie in den warmen Sommermonaten ihre Beine, Kneippbäder sind da toll. Außerdem ist Bewegung, wie Laufen, Schwimmen und Radfahren wichtig. So unterstützen Sie die Venen mit Ihren Muskeln, um das Blut zurück zum Herzen zu bringen.“ Auch wer im Beruf lange sitzt, kann seine Wadenmuskulatur fordern und auch im Sitzen mit den Füßen wippen. Dazu einfach die Fersen soweit wie möglich hochziehen und wieder zurück auf den Boden führen. Nach einigen Wiederholungen spürt man eine Spannung in den Waden. Für lange Reisen im Flugzeug, Zug oder bei Autofahrten empfiehlt Petra Engel-Djabarian zusätzlich das Tragen von Reisekompressionsstrümpfen: „Diese Strümpfe pressen die Beine zusammen und unterstützen so die Venenklappen und der Rückstau kann verhindert werden.“

„Krampfadern sind auf keinen Fall nur ein kosmetisches Problem. Sie sollten vor allem bei Schmerzen im Bein ärztlich abgeklärt werden“, warnt Engel-Djabarian. Denn das gestaute Blut kann durch den mangelnden Fluss gerinnen und es kann zu Thrombosen kommen, die im schlimmsten Fall zu einem lebensgefährlichen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie führen können. „Anders ist das bei Besenreißern. Diese kleinen Verästelungen, die sehr dünn und auch bläulich in der Haut scheinen, sind wirkliche ein rein kosmetisches Problem“, beruhigt die Apothekerin.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den knapp 900 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Ein Gläschen für die Gesundheit?

Der Mythos ist nicht wahr

Ein Gläschen Alkohol pro Tag – respektive Rotwein – galt lange Zeit als durchaus gesund. Es mangelt diesbezüglich auch nicht an Studien und Metaanalysen, die der Frage nachgehen, ob Alkohol in geringen Mengen gut für die Gesundheit ist. „Die meisten Untersuchungen haben tatsächlich gezeigt, dass geringe Mengen Alkohol mit einem längeren Leben assoziiert sind und erst größere Mengen das Leben verkürzen“, so Prof. Dr. Christoph Sarrazin, Chefarzt der Medizinischen Klinik II und Leiter des Leberzentrums am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Eine in JAMA Network Open (eine monatlich erscheinende medizinische Open-Access-Zeitschrift, die von der American Medical Association herausgegeben wird) veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit zeigt nun, dass an diesem Mythos vielleicht tatsächlich wenig Wahres dran ist.

Das Team um den Forscher Dr. Jinhui Zhao vom Canadian Institute for Substance Use Research der University of Victoria wertete 107 Kohortenstudien zum Thema Alkoholkonsum und Gesamtmortalität aus, die zwischen 1980 und 2021 veröffentlicht worden waren. An den Studien hatten insgesamt 4.838.825 Menschen mit einem mittleren Alter von 56 Jahren teilgenommen. Das im wahrsten Sinne ernüchternde Fazit: Ein täglicher geringer oder mäßiger Alkoholkonsum ist nicht signifikant mit dem Gesamtsterblichkeitsrisiko assoziiert, während ein erhöhtes Risiko bei höheren Konsummengen offensichtlich ist.

Mit anderen Worten: Wer täglich geringe Mengen Alkohol trinkt, verlängert dadurch nicht sein oder ihr Leben. Der Grund für diese abweichende Erkenntnis liege möglicherweise darin, dass bei Zhaos Berechnungen bestimmte Einflussfaktoren berücksichtigt und mathematisch korrigiert wurden, die in früheren Publikationen zu Verzerrungen geführt hätten, so Sarrazin. „Dennoch ändert die Veröffentlichung von Zhao und seinem Team wenig an der Grundaussage, dass geringe Mengen Alkohol am Tag für die meisten Menschen zumindest nicht schädlich sind, größere Mengen aber in jedem Fall negative gesundheitliche Effekte haben“. Was eine tolerierbare Alkoholmenge ist, definiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit maximal 10 Gramm pro Tag für gesunde Frauen und 20 Gramm pro Tag für gesunde Männer. Selbstredend sind alkoholische Getränke für schwangere und stillende Frauen tabu.

Unbestritten ist, dass das Geschlecht einen großen Einfluss auf die gesundheitlichen Effekte von Alkohol hat, was auch die Zhao-Studie bestätigt. Darüber hinausgehende verallgemeinernde Pauschalaussagen seien mit Vorsicht zu genießen; denn wie empfindlich Menschen auf Alkohol reagieren, sei individuell sehr unterschiedlich, so Sarrazin. So sei in allen bisherigen Studien die genetische Ausstattung der Probanden nicht berücksichtigt worden. „Dabei kennen wir inzwischen mehrere Gene, die darüber mitentscheiden, wie gut die Leber den Alkohol verträgt.“ Die Empfehlung des Hepatologen: Alkoholische Getränke sind zum Genuss und nicht zum Durstlöschen da. Sie sollten am besten nicht auf nüchternen Magen, sondern gemeinsam mit einer Mahlzeit konsumiert werden. Und nach einem Abend mit zu viel Alkohol sollte man der Leber und dem gesamten Körper ein paar alkoholfreie Tage Zeit geben, um sich zu regenerieren.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2802963?resultClick=24

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4912360?ecd=mkm_ret_230420_mscpmrk-DE_2AngDiscussions&uac=392547SN&impID=5343848&faf=1#vp_1


https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/alkohol/?L=0

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Stoffwechsel optimieren - warum diese Lebensmittel hilfreich sind

Stoffwechsel optimieren – warum diese Lebensmittel hilfreich sind

Bestimmte Inhaltsstoffe fördern einen besseren Stoffwechsel

Um den Stoffwechsel zu verbessern, werden üblicherweise Lebensmittel empfohlen, die für den Organismus besonders verträglich sind. Das Geheimnis steckt in ganz bestimmten Inhaltsstoffen. Diese Inhaltsstoffe wirken direkt förderlich auf den Stoffwechsel ein. Ein Ratgeber gibt Orientierung.

Beispiel Senföle

Senföle fördern die Fettverbrennung und unterstützen damit den Stoffwechsel. Senföle finden wir neben dem Senf beispielsweise in Radieschen, Kapuzinerkresse und einiges mehr.

Beispiel Bitterstoffe

Bitterstoffe regen den Gallenfluss, die Verdauung und den Stoffwechsel an. Hilfreich ist dafür beispielsweise Chicoree.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Es gibt zahlreiche Lebensmittel, von Gemüsen über Kräuter bis hin zu den Gewürzen, die unserem Stoffwechsel dienlich sind. Wenn wir damit unseren Speiseplan veredeln, wird uns der Stoffwechsel dankbar sein und damit die Gesundheit unseres Organismus insgesamt fördern.

Ratgeber gibt Orientierung

Der Gesundheitsexperte Michael Petersen hat die Lebensmittel für den Stoffwechsel in einem Ratgeber übersichtlich zusammengetragen und kommentiert. So ist es einfach, für jeden die bevorzugten Lebensmittel herauszusuchen und zukünftig in die tägliche Ernährung zu integrieren.
Das Buch: „Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer“ von Michael Petersen ist als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.
Buchdaten: Michael Petersen, Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer, Independently published by Amazon, 2022, 87 Seiten, ISBN 979-8-3642-8743-4. Hier eine Beschreibung des Buches ansehen.

Der Autor:
Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Gesund altern mit Sport

Entzündungen positiv beeinflussen

Wenn ältere Menschen mit der Nahrung reichlich Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren aufnehmen und sich regelmäßig bewegen, wird das Entzündungsgeschehen im Körper positiv beeinflusst. Das reduziert das Risiko für viele altersbedingte Krankheiten. So lautet das Fazit einer achtwöchigen Interventionsstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke, an der 61 gesunde Männer und Frauen im Alter von 65 bis 85 Jahren teilnahmen.

Im Alter werden vermehrt bestimmte Botenstoffe – sogenannte Zytokine – ausgeschüttet, die Entzündungsprozesse im Körper fördern. Das wird auch „Entzündungsaltern“ genannt. Langfristig stören unterschwellige Entzündungen die normalen Zellfunktionen und begünstigen altersbedingte Erkrankungen des Stoffwechsels, des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparats. Auch eine bewegungsarme Lebensweise trägt zu entzündlichen Prozessen bei.

Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, führten die Forschenden eine Interventionsstudie durch. Alle Versuchspersonen nahmen an einem aufbauenden Trainingsprogramm teil, das aus einem angeleiteten Vibrationstraining und zu Hause selbstständig durchgeführten Kraftübungen bestand. Zudem wurden sie einer von drei Ernährungsweisen zugeteilt: Die erste Gruppe nahm viel Eiweiß (Molkedrink mit 1,2 bis 1,5 g Protein/kg Körpergewicht täglich) und Omega-3-Fettsäuren (Algenöl mit 2,2 g Docosahexaensäure DHA und Eicosapentaensäure EPA täglich) auf. Die zweite Gruppe ernährte sich nur proteinreich, während die Kontrollgruppe ihre gewohnte Ernährung weiterführte. Zu Beginn und Ende der Studie wurden Blutproben entnommen, um unter anderem verschiedene Entzündungsmarker zu bestimmen.

Das Entzündungsgeschehen im Körper ließ sich zumindest bei männlichen Teilnehmenden durch eine Omega-3-haltige, proteinreiche Ernährung in Kombination mit körperlicher Betätigung verringern, ist im „International Journal of Molecular Sciences“ zu lesen. Sowohl die Menge der zirkulierenden Zytokine als auch deren Genexpression (Bildungsrate) waren reduziert. Auch bei einer nur proteinreichen Kost war die Bildungsrate von Zytokinen verringert, während solche Effekte bei der Kontrollgruppe ausblieben.

Die Studienergebnisse untermauern trotz der nur kurzen Untersuchungsdauer, dass ein gesunder Lebensstil in jedem Alter Vorteile bringt. Die Hintergründe müssen allerdings noch weiter erforscht werden. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren sind in Algen, aber auch in fettreichen Kaltwasser-Meeresfischen wie Lachs und Hering enthalten, während Milchprodukte und Hülsenfrüchte zu den eiweißreichen Lebensmitteln zählen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.3390/ijms24020928

Ü60 – das beste Alter: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/in-bestimmten-lebensphasen/ue60-das-beste-alter/

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Wenn Milch auf den Magen schlägt

Laktoseintoleranz: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten – Verbraucherinformation der DKV

Die Kugel Eis im Schwimmbad, der Frozen Joghurt im Garten oder der Latte Macchiato im Straßencafe – viele Sommerleckereien enthalten Laktose. Doch manche klagen nach dem Verzehr von Milch und Co. über Verdauungsprobleme. Die Ursache kann eine Laktoseintoleranz sein. Was genau das ist und welche Symptome auftreten, weiß Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung. Sie erklärt außerdem, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Was ist Laktoseintoleranz?

Laktoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, genauer gesagt eine Zuckerverwertungsstörung – nicht zu verwechseln mit einer Milchallergie. Bei dieser reagiert das Immunsystem auf das in Milch und Milchprodukten enthaltene Eiweiß und bildet Antikörper dagegen. Bei Menschen mit einer Laktoseintoleranz macht hingegen die Verdauung des Milchzuckers, also der Laktose, Probleme. Normalerweise spaltet das Enzym Laktase den in Milchprodukten enthaltenen Zucker im Dünndarm auf. „Bei Menschen mit Laktoseintoleranz ist das Enzym nur in geringer Menge vorhanden oder fehlt ganz“, so Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. „Dadurch kann der Körper die Laktose nur teilweise oder gar nicht abbauen.“ Die Folge: Die Bakterien im Dickdarm zersetzen den unverdauten Milchzucker in kurzkettige Fettsäuren und Darmgase, die zu Völlegefühl, Blähungen, Krämpfen und Durchfall führen können. Wie ausgeprägt die Symptome auftreten, ist von individuellen Faktoren wie der Darmflora, der Leistungsfähigkeit des Dickdarms oder der Ernährung abhängig.

Ursachen: primäre und sekundäre Laktoseintoleranz

Ursache für Laktoseintoleranz kann ein angeborener Enzymmangel sein, deutlich häufiger entwickelt sich die Unverträglichkeit jedoch erst in der Jugend oder sogar im Erwachsenenalter. „Bei einer sogenannten primären Laktoseintoleranz produziert der Körper zu wenig oder überhaupt keine Laktase, während bei der sekundären Form eine andere Erkrankung die Ursache der Unverträglichkeit ist – etwa eine chronische Dünndarmentzündung wie Morbus Crohn, Zöliakie oder Diabetes“, so die DKV Gesundheitsexpertin. Außerdem sind hier die Symptome meist schwerwiegender und können sogar zu Mangelzuständen führen. „Um dem entgegenzuwirken, ist eine Behandlung der ursächlichen Erkrankung notwendig“, so Haw.

Diagnose durch Atemtest

Wer befürchtet, laktoseintolerant zu sein, sollte zunächst ein Ernährungs- und Symptomtagebuch führen: „Dadurch können Betroffene besser nachvollziehen, welche Beschwerden wann und bei welchen Lebensmitteln auftreten. Außerdem hilft es dem Arzt, eine Diagnose zu stellen.“ Um eine Laktoseintoleranz zu bestätigen, führt der Arzt dann meist einen sogenannten H2-Atemtest durch. „Nachdem Betroffene ein Gemisch aus Wasser und Laktose getrunken haben, wird über mehrere Stunden hinweg der Wasserstoffgehalt in der Atemluft gemessen“, so Haw. „Ist der Wasserstoffwert deutlich erhöht, liegt eine Unverträglichkeit vor.“

Laktosearme Ernährung oft ausreichend

Eine medikamentöse Behandlung von Laktoseintoleranz ist nicht möglich. Auch die Wirkung von speziellen Enzympräparaten ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. „Um ihre Beschwerden zu lindern, sollten Betroffene ihre Ernährungsweise anpassen und auf laktosehaltige Nahrung verzichten beziehungsweise deren Konsum einschränken“, rät die DKV Gesundheitsexpertin. „In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, komplett auf milchzuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten. Eine laktosearme Ernährung reicht häufig aus, um beschwerdefrei zu bleiben.“ Wie diese konkret aussieht, kann sehr unterschiedlich sein. Um den passenden Ernährungsplan für die individuellen Bedürfnisse zu erstellen, sollten Betroffene sich von einem Arzt oder Ernährungsexperten beraten lassen.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Seit über 95 Jahren ist die DKV mit ihren bedarfsgerechten und innovativen Produkten eine führende Kraft in der Gesundheitsversorgung. Als Spezialistin bietet sie privat und gesetzlich Versicherten umfas-senden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices an. Auch die Organisation einer hochwertigen medizinischen Versorgung zählt zu den Kernkompetenzen der DKV. Im Jahr 2022 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro.
Die DKV gehört als Spezialistin für Krankenversicherung der ERGO und damit der Muttergesellschaft Mu-nich Re an, einem der weltweit größten Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

Disclaimer
Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der DKV Deutsche Krankenversicherung beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignis-se oder Entwicklungen anzupassen.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Beliebtheit von pflanzlichen Milchersatzprodukten in Europa

In Deutschland besonders gefragt

Vor allem in Deutschland landen immer häufiger pflanzliche Alternativen für Milchprodukte im Einkaufskorb. In anderen Ländern wie Polen, Italien und Frankreich sind die Menschen deutlich skeptischer. Das hat eine Studie der Universität Hohenheim ergeben, für die über 3.000 Interviews in sechs europäischen Ländern durchgeführt wurden.

Vegane Alternativen zu Milch, Käse oder Joghurt werden unter anderem aus Hülsenfrüchten und Getreide hergestellt. Aufgrund der deutlich besseren Umweltbilanz tragen sie zu einer nachhaltigen Ernährung bei. In Europa ist der Umsatz zwischen 2020 und 2022 um 49 Prozent gestiegen. Im Ländervergleich hat Deutschland den höchsten Umsatz und das größte Marktpotenzial für pflanzliche Milchalternativen. „Die starke Innovationskraft auf diesem Gebiet zeigt sich in vielen kleinen Startup-Unternehmen“, erklärt Dr. Beate Gebhardt von der Universität Hohenheim. „So kommen von allen untersuchten Ländern in Deutschland die meisten neuen Produkte auf diesem Gebiet auf den Markt“.

Im Allgemeinen erwarten europäische Konsumenten und Konsumentinnen nicht, dass Pflanzendrinks oder andere Ersatzprodukte das Original kopieren. Sie wünschen sich laut Studie neben einem guten Geschmack und einem angenehmen Mundgefühl eine abwechslungsreiche Produktpalette. Auch die Neugier ist ein wichtiger Faktor, der zum Kauf solcher Produkte motiviert. Es wurden aber nur Menschen befragt, die grundsätzlich offen dafür waren.

Die Akzeptanz war jedoch von Land zu Land unterschiedlich: In Deutschland entscheiden sich Menschen in erster Linie aus Tierwohlaspekten für den Konsum von pflanzlichen Alternativen für Milchprodukte. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, hatte eine um 34 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für einen höheren Konsum. „Dies bestätigt unsere Annahme, dass die Entscheidung für den Verzehr von pflanzlichen „Molkereiprodukten“ weitgehend von den Ernährungsgewohnheiten bestimmt wird“, meint Gebhardt.

In anderen Ländern spielen kulturelle Traditionen und soziale Normen eine größere Rolle für das Konsumverhalten. So werden Milchprodukte in Polen als gesund und vorteilhaft angesehen, was die überwiegend negative Einstellung gegenüber Ersatzprodukten erklären kann. Vielen ist der Preis zu hoch, während Menschen in Frankreich, Italien und Spanien der Geschmack nicht überzeugt.

Für mehr Akzeptanz von veganen Lebensmitteln braucht es nach Ansicht der Forschenden mehr Vielfalt und Produkte mit verbesserten Rezepturen. Zudem wünschen sich viele mehr Informationen auf der Verpackung – etwa zu Inhaltsstoffen sowie gesundheitlichen und nachhaltigen Aspekten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de 

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.foodqual.2023.104910

https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews[tt_news]=59736&cHash=23ad9239bbdbf72cf53be1bc4d6a2aab

https://www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/

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