Archiv der Kategorie: Nährstoffe

Nahrungsergänzungsmittel: Hohe Anforderungen an Qualität und Sicherheit

Nahrungsergänzungsmittel: Hohe Anforderungen an Qualität und Sicherheit

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, worauf es bei Nahrungsergänzungsmittel ankommt.

Nahrungsergänzungsmittel gewinnen weltweit zunehmend an Popularität, da viele Menschen nach einer gezielten Unterstützung ihrer Ernährung und Gesundheit suchen. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Produkte hohen Anforderungen entsprechen, um dem Bedürfnis nach Qualität und der Sicherheit der Verbraucher zu entsprechen.

Strenge Anforderungen an Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel dürfen keine gesundheitlichen Risiken für Verbraucher darstellen. Beispielsweise dürfen nur bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und andere Substanzen verwendet werden. Ferner unterliegt die Herstellung von Nahrungsergänzungsmittel strengen hygienischen Anforderungen. Außerdem müssen sie klar gekennzeichnet sein, damit Verbraucher umfassend informiert werden. Dazu gehört die Nennung der Inhaltsstoffe, der empfohlenen Tagesdosis sowie Hinweise zum sicheren Verzehr. Es ist verboten, gesundheitsbezogene Angaben zu machen, die nicht durch wissenschaftliche Studien gestützt sind. Mehr Informationen dazu und was noch zu beachten ist, finden sich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Bioresonanz nach Paul Schmidt beachtet noch höhere Qualitätsanforderungen

Die Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt betrachten darüber hinaus weitere Kriterien aus energetischer Sicht, heißt es in einem umfangreichen Artikel des RAYONEX feedback Magazins. So muss sich nach ihrer Ansicht jede Substanz als energetisch förderlich für den Körper zeigen. Einzelne Substanzen dürfen aus energetischer Sicht den Körper nicht belasten oder im Bioresonanztest Hinweise auf die Resonanz zu energetischen Umweltbelastungen geben. Zusätzlich muss die Rezeptur auch aus stofflicher Sicht bestimmten Anforderungen entsprechen, etwa in Bezug auf empfohlene Tagesmengen.

Mehr zum Magazin und die Bezugsquelle in diesem Beitrag: RAYONEX feedback-Magazin: neue Ausgabe 02/09.2024 erschienen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Insekten, Algen, Lupinen

Wie sicher sind alternative Eiweißquellen?

Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier sind die klassischen Proteinlieferanten in der menschlichen Ernährung. Hinzu kommen pflanzliche Quellen wie die Hülsenfrüchte (Soja-) Bohnen, Linsen und Erbsen. Um den Proteinbedarf einer wachsenden Bevölkerung nachhaltig zu decken, rücken auch bei uns weniger vertraute Eiweißquellen in den Fokus. Alternative Eiweißquellen wie Insekten, Algen und Lupinen gewinnen bei der Herstellung von Lebens- und Futtermitteln an Bedeutung.

Inzwischen sind vier Insektenarten in der Europäischen Union als neuartige Lebensmittel zugelassen und können – etwa als Mehl – verarbeiteten Produkten wie Gebäck und Nudeln zugesetzt werden. Auch Lupinensamen werden als Zusatz in verschiedenen Speisen oder als Lupinenmehl für die Herstellung von Backprodukten verwendet.

Vor der Zulassung durchlaufen solche neuartigen Lebensmittel eine gesundheitliche Risikobewertung bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Bei Insekten ist vor allem das Allergierisiko zu beachten. So können Menschen, die eine Allergie gegen Hausstaubmilben, Krebstiere oder Weichtiere haben, auch auf Lebensmittel mit Insektenprotein allergisch reagieren.

Nach einer Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind eventuelle gesundheitliche Risiken durch den Verzehr aber nicht höher als bei konventionellen Eiweißquellen. Auch in neuartigen Eiweißquellen können unerwünschte Stoffe vorhanden sein. Ein Beispiel sind Antinutriva (Antinährstoffe) wie Phytinsäure in Hülsenfrüchten, die die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen wie Eisen oder Zink hemmen kann. Daher sollten Hülsenfrüchte nur gegart verzehrt werden. Getrocknete Meeresalgen haben häufig sehr hohe Jodgehalte, die die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen können. Ein weiterer Punkt können eventuelle Verunreinigungen mit Krankheitserregern wie Bakterien und Viren oder Toxinen sein (wie bei allen Lebensmitteln). Zudem können gesundheitlich problematische Stoffe aus Futtermitteln in tierische Lebensmittel übergehen – etwa Bitterstoffe aus Lupinen in die Milch von Kühen.

Diese unterschiedlichen Risiken hat die Europäische Sicherheitsbehörde im Blick. Auf dem Markt erhältliche Lebensmittel mit alternativen Proteinen sind von der EFSA als unbedenklich eingestuft.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zum Thema „Alternative Eiweißquellen“: www.bfr.bund.de/lupinen-insekten-oder-fleisch-aus-dem-labor-wie-steht-es-um-die-gesundheitliche-bewertung-alternativer-eiweißquellen.pdf

Essbare Insekten: bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/insekten/

Wie Bitterlupinen genießbar werden: bzfe.de/service/news-archiv/so-sollen-bitterlupinen-geniessbar-werden

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Vitamin D für gesunde Knochen

Viel Bewegung in der Kindheit verstärkt offenbar positiven Effekt

Wenn Kinder und Jugendliche bei ausreichender Vitamin-D-Versorgung mindestens eine Stunde am Tag körperlich aktiv sind, haben sie eine bessere Knochengesundheit. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS). Dafür wurden die Daten von mehr als 2.500 gesunden Heranwachsenden im Alter von 2 bis 15 Jahren aus acht europäischen Ländern ausgewertet.

Vitamin D ist unter anderem wichtig für Wachstum und Entwicklung der Knochen. Gute Lieferanten in der Nahrung sind vor allem fettreiche Seefische wie Makrele, Lachs oder Hering. Allerdings wird der größte Teil des Vitamin D im Körper durch Sonneneinstrahlung in der Haut produziert.

Für die Studie wurde im Blutserum geprüft, ob der Vitamin-D-Spiegel ausreichend ist (mindestens 20 ng/ml 25-Hydroxyvitamin-D). Diese Werte wurden mit Parametern für Knochenaufbau und Knochenabbau sowie dem Index für Knochensteifigkeit in Bezug gesetzt. Dieser ist ein wichtiger Indikator für die Knochenstärke. Zusätzlich machten die Teilnehmenden beziehungsweise ihre Eltern Angaben zu Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Wenn die Mädchen und Jungen mindestens 60 Minuten täglich mäßig bis intensiv körperlich aktiv waren, war der Index der Knochensteifigkeit bei einem angemessenen Vitamin-D-Spiegel um zwölf Prozent höher als bei Kindern, die die Bewegungsempfehlungen erfüllten, aber unzureichende Vitamin-D-Werte aufwiesen. Offenbar hängt also körperliche Aktivität mit der Wirkung von Vitamin D auf die Knochengesundheit zusammen.

Auch das Körpergewicht hatte laut der Studie Einfluss: Grundschulkinder mit normalem Gewicht zeigten bei guter Vitamin-D-Versorgung weniger Knochenabbau. Bei Übergewicht und Adipositas war ein gegenteiliger Zusammenhang zu beobachten, was vermutlich auf veränderte Stoffwechselprozesse zurückzuführen ist.

„Unsere Forschung zeigt, dass körperliche Aktivität die positive Wirkung von Vitamin D auf die Knochen verstärkt. Es scheint wichtig zu sein, dass Präventionsprogramme sowohl die Vitamin-D-Zufuhr als auch moderate bis intensive körperliche Aktivität fördern“, erklärt Dr. Antje Hebestreit vom BIPS. Wenn die Kinder draußen spielen oder Fahrrad fahren, ist der Körper zugleich auch der Sonneneinstrahlung für mehr Vitamin-D-Bildung ausgesetzt. Körpergewicht und Alter seien ebenfalls zu beachten, aber die Hintergründe müssen in weiteren Studien noch genauer erforscht werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://doi.org/10.1016/j.nutres.2024.10.003

Pressemitteilung: Knochengesundheit von Kindern und Jugendlichen: Vitamin D und körperliche Aktivität wirken zusammen: https://www.bips-institut.de/medien/presse/einzelansicht/knochengesundheit-von-kindern-und-jugendlichen-vitamin-d-und-koerperliche-aktivitaet-wirken-zusammen.html

Vitamin D – ein unterschätzter Mikronährstoff: https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ernaehrung-und-gesundheit/vitamin-d-ein-unterschaetzter-mikronaehrstoff/

Vitamin D-Speicher im Sommer auffüllen – wer braucht Nahrungsergänzungsmittel? https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/august/vitamin-d-speicher-im-sommer-auffuellen/

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Das einfachste Cholesterin-Kochbuch aller Zeiten

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut kann ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall sein. In ihrem Ratgeber „Das einfachste Cholesterin-Kochbuch aller Zeiten“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2024) stellt die Diplom-Oecotrophologin Anne Iburg Rezepte vor, mit denen es Betroffenen gelingen kann, ihre Blutfettwerte schnell in den Griff zu bekommen. Jedes Rezept kommt mit maximal sechs Zutaten aus und ist in wenigen Minuten fertig.

Das Buch: Dipl. oec. troph. Anne Iburg. Das einfachste Cholesterin-Kochbuch aller Zeiten. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024.  Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432118994. ISBN EPUB: 9783432119007.

Buchinhalte:

  • Über 90 Rezepte mit Nährwertangaben: herzhafte und süße Frühstücke, Kleinigkeiten für zwischendurch, wärmende Suppen und knackige Salate, Wohlfühlessen für die ganze Familie und süße Gerichte für die Seele.
  • 9 magische Gesundmacher: Essen Sie sich fit mit den gesunden Lebensmitteln wie Beeren, Linsen, grünem Gemüse, Hafer, Olivenöl oder Lachs.
  • Einfaches Basiswissen zu Cholesterin: Was Sie über das LDL- und HDL-Cholesterin, Omega-3-Fettsäuren, Olivenöl, Butter, Eier & Co. wissen sollten.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorin:

Anne Iburg, Diätassistentin und Diplom Oecotrophologin, schreibt seit über 25 Jahren Ernährungsratgeber. Aus ihren Ernährungs-Beratungen weiß sie, dass vielen Betroffenen eine Umstellung ihres Lebensstils nicht einfach fällt. Dieses Buch soll mit seinen einfachen Rezepten und jeweils nur sechs Zutaten den Aufwand des Kochens klein halten und somit die Ernährungsumstellung erleichtern.

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Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe. Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart. Tel.: +49 711 8931-319/-318. Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de

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Nahrungsergänzungsmittel beliebter denn je

Nahrungsergänzungsmittel beliebter denn je

Bioresonanz-Redaktion erläutert steigendes Interesse an Nahrungsergänzungsmittel. Gesundheitsbewusstsein und Prävention im Fokus.

Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminen, Mineralstoffen und anderen ergänzenden Präparaten, sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, um ihre Gesundheit zu fördern, das Immunsystem zu stärken oder mutmaßliche Defizite auszugleichen. Die Bioresonanz-Redaktion stellt eine interessante Variante vor.

Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich wachsender Beliebtheit

Viele Menschen nutzen besonders in der kalten Jahreszeit vermehrt Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C oder Zink, um ihre Gesundheit zu stärken und Erkältungen vorzubeugen. Beispielsweise stieg laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) in Deutschland allein im Jahr 2021 die Produktion solcher Mittel um 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. (Quelle: Nahrungsergänzungsmittel weiter im Trend, Statistisches Bundesamt)

Gesundheitsexperten führen die steigende Beliebtheit vor allem auf das wachsende Bewusstsein für Prävention und Selbstfürsorge zurück. Wichtig ist es allerdings, Nahrungsergänzungsmittel behutsam dosiert zu verwenden, um Überdosierungen zu vermeiden. Auch auf die Qualität der Produkte kommt es an.

Nahrungsergänzungsmittel in einer besonderen Form

Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt nutzen eine ganz besondere Form, sogenannte energetisch aufbereitete Nahrungsergänzungsmittel.

Hierbei handelt es sich um solche Nahrungsergänzungsmittel, die nach den Erfahrungen mit dem ursachenorientierten Ansatz der Energiemedizin nicht nur auf ihre stoffliche Zusammensetzung, sondern auch auf ihre energetische Wirkung hin getestet und abgestimmt werden. Im Rahmen der Bioresonanz nach Paul Schmidt wird untersucht, wie Nahrungsergänzungsmittel auf den Organismus energetisch wirken.

Der gesamte Beitrag zu energetisch optimierte Nahrungsergänzungsmittel und ein Fallbeispiel dazu findet sich in der neuen Ausgabe von RAYONEX feedback. Worüber das Magazin noch informiert und zur Bezugsquelle, dazu mehr in diesem Beitrag: RAYONEX feedback-Magazin: neue Ausgabe 02/09.2024 erschienen.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke

Entscheidend ist eine unabhängige fachliche Beratung

Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C oder Magnesium zählen zu den drei meistverkauften freiverkäuflichen Produktgruppen in Apotheken, neben Husten- und Erkältungsmitteln sowie nicht verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln. Ihre wirtschaftliche Bedeutung für die Apotheken ist damit offensichtlich. Das belegen auch aktuelle Marktdaten des Lebensmittelverbandes Deutschland: 44,4 Millionen Nahrungsergänzungsmittel-Packungen wurden im Jahr 2022 in Apotheken verkauft – ohne Versandhandel. Aber: Haben Verbraucherinnen und Verbraucher Vorteile von dem Einkauf in der Apotheke? Die Ansichten dazu sind geteilt. Tatsächlich kommt es – wie so oft – auf den Einzelfall an.

Ein Argument, das für die Apotheken spricht: Dort gibt es fachkundiges Personal, das zum Beispiel zu möglichen Wechselwirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln mit Medikamenten beraten kann. Nach dem Leitfaden der Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände für Beratungsgespräche soll das Verkaufspersonal Eigendiagnosen der Kundschaft stets hinterfragen, bevor eine Kaufempfehlung ausgesprochen wird. Das gilt für freiverkäufliche Arzneimittel und kann auf die Beratung zu Nahrungsergänzungsmitteln übertragen werden.

Allerdings: Anders als bei Arzneimitteln gibt es bei Nahrungsergänzungsmitteln keine gesetzliche Pflicht zur Angabe unerwünschter Wirkungen, zum Beispiel falls sie mit Medikamenten oder anderen Vitaminpräparaten zusammen eingenommen werden. Und auch ein pharmazeutisches Studium bzw. eine fachbezogene Ausbildung vermittelt nicht alle Spezialkenntnisse, die für eine fundierte (Produkt-)Beratung zur Ergänzung der Ernährung wichtig sind. Hier ist also die Eigeninitiative des Apotheken-Personals gefragt, sich weiterzubilden.

Dass eine kompetente Beratung nicht unbedingt garantiert ist, zeigen die Ergebnisse eines nicht-repräsentativen Marktchecks der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vom Sommer 2023: Dabei wurde in 20 Apotheken die fingierte Kundenfrage gestellt, ob Vitaminpräparate angesichts der Diagnose Long COVID hilfreich seien. An 13 Standorten erhielten die Ratsuchenden die Empfehlung zur Einnahme teils mehrerer Nahrungsergänzungsmittel. Aus fachlicher Sicht wirft dieses Ergebnis kein gutes Licht auf den Verkaufsort Apotheke. Denn von einer Eigenmedikation mit Vitaminpräparaten nach einer COVID-19-Infektion wird in der aktuellen S1-Leitlinie „Long/Post-Covid” der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) ausdrücklich abgeraten. Ob Betroffene von der Einnahme bestimmter Vitamine und Mineralstoffe profitieren können, ist Gegenstand medizinischer Forschung. Es ist daher immer sinnvoll, sich vorab eigenständig zu informieren, etwa auf www.bzfe.de oder www.klartext-nahrungsergaenzung.de. Das hilft auch dabei, den fachlichen Wert einer Verkaufsberatung einschätzen zu können.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Nahrungsergänzungsmittel – Antworten auf die wichtigsten Fragen: https://www.bzfe.de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/

Klartext Nahrungsergänzung, ein Angebot der Verbraucherzentrale: www.klartext-nahrungsergaenzung.de

Mikronährstoffe und Co., eine Initiative des Bundesinstituts für Risikobewertung: https://www.mikroco-wissen.de/

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Auranatura Erfahrungen: Die gesundheitlichen Aspekte der Cranberry im Fokus

Seit Langem macht Auranatura Erfahrungen mit Cranberrys und beleuchtet die Vorteile für die Gesundheit.

Cranberrys erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, wie auch die Auranatura Erfahrungen zeigen. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen auf mögliche positive Auswirkungen hin, insbesondere im Bereich der Blasengesundheit. Die enthaltenen Antioxidantien und Polyphenole könnten zur Unterstützung des Immunsystems beitragen. Ernährungsexperten betonen jedoch, dass der oft hohe Zuckergehalt in verarbeiteten Produkten, wie zum Beispiel in einem Saft, beachtet werden sollte. Sie empfehlen, ungesüßte Varianten zu wählen oder den Saft selbst zuzubereiten. Trotz der vielversprechenden Ergebnisse sind weitere Studien nötig, um die langfristigen Auswirkungen des regelmäßigen Konsums vollständig zu verstehen.

Die Inhaltsstoffe von Cranberrys und ihre potenzielle Wirkung auf die Gesundheit

Cranberrys sind reich an verschiedenen Nährstoffen, die möglicherweise positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen Vitamin C, Mangan und eine Vielzahl von Antioxidantien, insbesondere Polyphenole und Flavonoide. Die enthaltenen Proanthocyanidine spielen eine besondere Rolle bei der möglichen Unterstützung der Blasengesundheit. Sie könnten dazu beitragen, dass sich Bakterien weniger leicht an den Wänden der Harnwege festsetzen.

Die Antioxidantien in Canberrys könnten dabei helfen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren und somit oxidativen Stress zu reduzieren. Wie Auranatura Erfahrungen zeigen, gibt es einige Studien, die darauf hindeuten, dass diese Verbindungen den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.

Darüber hinaus enthält die Cranberry beachtliche Mengen an Quercetin, einem Flavonoid mit potenziell gesundheitsfördernden Eigenschaften. Quercetin wird in der Forschung mit verschiedenen positiven Effekten in Verbindung gebracht, darunter eine mögliche Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems und eine potenzielle Stärkung des Immunsystems. Einige Wissenschaftler untersuchen auch die mögliche Rolle von Cranberrys bei der Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen, da die enthaltenen Verbindungen möglicherweise die Anhaftung von Bakterien an den Zähnen reduzieren könnten. Zudem enthält die Beere Kalium, ein wichtiger Mineralstoff für die Regulierung des Blutdrucks und die Funktion von Nerven und Muskeln. Die komplexe Zusammensetzung der Beere macht sie zu einem interessanten Forschungsgegenstand in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsforschung.

Wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von Cranberrys

Auranatura Erfahrungen zeigen, dass die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Cranberrys Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen sind. Besonders im Fokus steht dabei die mögliche positive Wirkung auf die Blasengesundheit. Einige Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiger Konsum von Cranberrys das Risiko von Harnwegsinfektionen reduzieren könnte, insbesondere bei Frauen, die häufig davon betroffen sind.

Forscher untersuchen auch die potenziellen kardiovaskulären Vorteile von Cranberrys. Einige Ergebnisse legen nahe, dass die enthaltenen Antioxidantien möglicherweise zur Senkung des Blutdrucks und zur Verbesserung der Cholesterinwerte beitragen könnten. Allerdings sind die Ergebnisse nicht einheitlich, und weitere Forschung ist erforderlich, um diese Effekte zu bestätigen.

Anwendungsmöglichkeiten und empfohlene Verzehrmenge von Cranberrys

Auranatura Erfahrungen zeigen, dass Cranberrys sich auf vielfältige Weise in den Alltag integrieren lassen. Hier einige beliebte Anwendungsmöglichkeiten:

– Als reiner Saft, pur oder verdünnt mit Wasser
– Als Zutat in Smoothies oder Fruchtsäften
– In alkoholfreien Mixgetränken
– Als Basis für Dressings oder Marinaden
– In der Zubereitung von Desserts oder Gebäck

Die empfohlene Verzehrmenge von Cranberrys kann je nach individuellen Bedürfnissen und Gesundheitszustand variieren. Es ist ratsam, mit einer geringen Menge zu beginnen und diese langsam zu steigern, um die Verträglichkeit zu testen.

Qualitätssicherung und Produktionsstandards bei Cranberry-Produkten

Seit Langem macht das Team von Auranatura Erfahrungen damit, dass die Qualitätssicherung eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von Cranberry-Produkten spielt. Renommierte Hersteller setzen auf strenge Kontrollen und hohe Produktionsstandards, um die Sicherheit und potenzielle Wirksamkeit ihrer Produkte zu gewährleisten. Der Anbau der Cranberrys erfolgt idealerweise unter kontrollierten Bedingungen, um Verunreinigungen zu vermeiden und eine optimale Nährstoffdichte zu erreichen.

Nach der Ernte werden die Beeren sorgfältig gereinigt und schonend verarbeitet, um den Verlust wertvoller Inhaltsstoffe zu minimieren. Regelmäßige Laboranalysen dienen der Überprüfung des Nährstoffgehalts und dem Ausschluss von Schadstoffen. Zertifizierungen können zusätzliche Sicherheit bieten.

Verbraucher sollten bei der Auswahl von Cranberry-Produkten auf diese Qualitätsmerkmale achten. Auranatura Bewertungen können hierbei eine hilfreiche Orientierung bieten. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, direkt beim Hersteller nach detaillierten Informationen zu Herkunft und Verarbeitung des Produkts zu fragen.

Verbrauchertipps und Empfehlungen zu Cranberry-Produkten

Cranberry-Produkte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit aufgrund ihrer potenziellen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Für das Team von Auranatura ist Verbraucherschutz wichtig. Daher raten sie, stets informierte Entscheidungen beim Kauf und Konsum dieser Produkte zu treffen. Eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil bilden die Grundlage für das allgemeine Wohlbefinden, und Cranberry-Produkte können diese sinnvoll ergänzen.

Beim Einkauf von Cranberry-Produkten empfiehlt es sich, auf die Zutatenliste zu achten und Produkte mit einem hohen Anteil an Cranberrys zu wählen. Viele Hersteller bieten mittlerweile eine breite Palette an Cranberry-Produkten an, von Säften über Konzentrate bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln in Kapselform. Jede Form hat ihre eigenen Vorteile und kann je nach individuellen Präferenzen und Bedürfnissen ausgewählt werden.

Für Personen mit spezifischen gesundheitlichen Anliegen kann es sinnvoll sein, vor dem regelmäßigen Konsum von Cranberry-Produkten einen Arzt oder Ernährungsberater zu konsultieren. Diese können individuelle Empfehlungen geben und bestehende Gesundheitszuständen berücksichtigen. Cranberry-Produkte bieten eine interessante Möglichkeit, die tägliche Ernährung zu bereichern. Mit fundierten Informationen und bewussten Entscheidungen können Verbraucher die potenziellen Vorteile dieser vielseitigen Beere optimal für sich nutzen und dabei auf Auranatura Erfahrungen zurückgreifen, um ihre persönliche Produktauswahl zu optimieren.

AuraNatura® vereint die Kraft der Natur mit modernster Forschung, um hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zu schaffen. Als europäischer Marktführer für fermentierte Produkte setzen wir auf nachhaltige Rohstoffe und höchste Qualität.

Entwickelt von Experten in Deutschland, bieten unsere Rezepturen optimale Wirkung. Schneller Versand, kompetente Beratung und eine 365-Tage-Geld-zurück-Garantie sorgen für ein rundum sicheres Einkaufserlebnis.

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Probiotika unterstützt Mikrobiom-Reifung im Darm bei Frühgeborenen

Probiotika unterstützt Mikrobiom-Reifung im Darm bei Frühgeborenen

Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Unterstützung der Darmgesundheit

Neue Studien zeigen, dass die Gabe von Probiotika bei Frühgeborenen die Reifung ihres Mikrobioms beschleunigen kann, was langfristige Auswirkungen auf ihre Entwicklung und Gesundheit haben könnte. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Erkenntnisse.

Der hohe Stellenwert des Darms für die Gesundheit

In der naturheilkundlichen Medizin spielt der Darm schon lange eine zentrale Rolle, wenn es um die Erhaltung unserer Gesundheit geht. Viele Therapeuten berufen sich auf eine Weisheit, die schon auf Paracelsus zurückgeht und sinngemäß abgewandelt als „im Darm liegt die Gesundheit“ bekannt ist. Auch die Wissenschaft widmet sich seit geraumer Zeit dem Darm in der Mikrobiom-Forschung. Welchen hohen Stellenwert der Darm hat, zeigt sich schon im frühen Kindesalter, wie neuere wissenschaftliche Erkenntnisse ergaben: Eine multizentrische klinische Studie untersuchte die Wirkung von Probiotika auf die Darmflora von Frühgeborenen.

Die Erkenntnisse der Wissenschaft zur Wirkung von Probiotika

Frühgeborene, die besonders anfällig für Störungen der Darmbesiedlung sind, erhielten in der Studie 28 Tage lang Probiotika. Die Behandlung begann innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Geburt. Obwohl Probiotika die Besiedlung mit multiresistenten Bakterien nicht verhindern konnten, zeigte sich, dass sie die Reifung des Mikrobioms der Frühgeborenen beschleunigten. Diese schnellere Reifung führte zu einem Mikrobiom, das fast so ausgereift war, wie das von termingerecht geborenen Kindern, ein Zustand, der als Eubiose bezeichnet wird.

Weitere Langzeitstudien sind geplant, um die langfristigen Auswirkungen der frühen Probiotika-Behandlung auf die Gesundheit zu untersuchen. Erste Teilnehmer der Studie kommen nun in die Schule, was potenzielle Einblicke in Zusammenhänge zwischen Darmflora und Entwicklungsstörungen wie ADHS oder Asthma bieten könnte.

(Probiotika fördern die Reifung der Darmflora bei Frühgeborenen, Universitätsklinikum Würzburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

So gehen Anwender der Bioresonanz vor

Bioresonanz-Therapeuten berücksichtigen traditionell die energetische Regulation im Darm bei vielen Erkrankungen. Außerdem unterstützen Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt das Darmmilieu mit speziellen bioenergetisch aufbereiteten Nahrungsergänzungen, wie der Beitrag der Bioresonanz-Redaktion beschreibt: Mit Nährstoffen die Verdauung unterstützen.

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Ernährungspyramide angepasst

Gesundheit, Ernährungsgewohnheiten und Nachhaltigkeit

Genussvoll essen und trinken. Dazu noch ausgewogen und abwechslungsreich. Wie das im Alltag gelingen kann, zeigt die seit Jahrzehnten in Deutschland verbreitete Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung. Sie ist ein bewährtes und einfaches Modell zur Orientierung für den täglichen Speiseplan. So ist man mit allen Nährstoffen versorgt, beugt ernährungsmitbedingten Krankheiten vor und schützt dabei die Umwelt. Gleichzeitig bleibt viel Spielraum für persönliche Vorlieben und Bedürfnisse. Wer mag, kann damit das eigene Essverhalten überprüfen und falls sinnvoll anpassen.

Aufgrund der neuen lebensmittelbezogenen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wurde die Ernährungspyramide angepasst. Vieles ist geblieben:

  • die dreieckige Form,
  • die Ampelfarben für eine erste quantitative Einordung und
  • die Bausteine für die einzelnen Lebensmittel-Portionen.

Zunächst fallen vielleicht die kleinen Stiländerungen auf. So ist die Ernährungspyramide nun frischer und auch barrierefrei illustriert, ohne ihren traditionellen Charakter zu verlieren. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich, dass es auch inhaltliche Änderungen gibt, wie zwei neue Symbole: Hülsenfrüchte und Nüsse. Im Rahmen einer pflanzenbetonten und nachhaltigen Ernährung spielen sie eine wichtige Rolle und sind jetzt auch optisch hervorgehoben. Nüsse sind als eigene Gruppe in die Ernährungspyramide eingezogen, die Hülsenfrüchte teilen sich einen Baustein mit tierischen proteinreichen Lebensmitteln.

Auch bei den anderen Lebensmittelgruppen gibt es Änderungen. Die Bausteine für Öle und Fette sind nicht mehr rot, sondern gelb. Dadurch wird ihre Bedeutung als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung betont. Gemüse und Obst sind nun eine gemeinsame Lebensmittelgruppe, da sie in den neuen DGE-Empfehlungen ebenfalls zusammengefasst sind. Bei den Milchprodukten sind es aus Gründen der Nachhaltigkeit zwei Portionen statt der bisherigen drei. Eine Fleischscheibe steht jetzt für Fleisch, Fisch, Wurst und Ei. Für die Extras sind Schokolade und Chips beispielhaft illustriert.

Ist die „Alte“ nun falsch? Nein. Wie auch die bisherigen DGE-Empfehlungen ist die bisherige Ernährungspyramide nicht falsch. Auch sie stellt eine gesundheitsförderliche und pflanzenbetonte Ernährung dar. Sie kann daher nach wie vor genutzt werden. Die aktualisierte Ernährungspyramide bildet die neuen DGE-Empfehlungen ab. Diese verbinden nicht nur die Aspekte Gesundheit und Ernährungsgewohnheiten, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit findet Berücksichtigung. Die Reduktion der Umweltbelastung wurde bei den Empfehlungen mit einbezogen und es zeigte sich, dass eine gesundheitsfördernde und umweltschonende Ernährung Hand in Hand gehen. Dies verdeutlicht das neue Symbol „Gut für dich und die Umwelt“ neben der Ernährungspyramide, das als Denkanstoß dienen oder als Gesprächsanlass verwendet werden kann.

Wie die neuen DGE-Empfehlungen richtet sich die aktualisierte Ernährungspyramide an gesunde Erwachsene, die neben pflanzlichen Lebensmitteln auch Milch, Ei, Fisch und Fleisch essen. Menschen mit besonderen Nährstoffbedarfen können die Ernährungspyramide zur groben Orientierung bei der Lebensmittelauswahl und den Mengenverhältnissen nutzen, bis es speziellere Empfehlungen für sie gibt. Dazu gehören zum Beispiel Kinder, Jugendliche, ältere Personen und Menschen, die sich vegetarisch ernähren.

Die Webseite und die Materialien des BZfE werden nun Schritt für Schritt überarbeitet. Aktuell finden Sie auf www.bzfe.de grundlegende Informationen zur angepassten Ernährungspyramide. Tiefergehende Fachinformationen werden folgen. Die aktualisierte Ernährungs­pyramide kann man hier herunterladen: bzfe.de/bildlizenzen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Alle Infos zur Ernährungspyramide: https://www.bzfe.de/bzfe-ernaehrungspyramide

FAQs zur Ernährungspyramide: https://www.bzfe.de/faq-ernaehrungspyramide

Lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen der DGE: https://www.dge.de/wissenschaft/fbdg/

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Was darf alles in Nahrungsergänzungsmitteln stecken?

Erlaubt ist nur, was sicher ist

Nahrungsergänzungsmittel sind dazu gedacht, die Ernährung gesunder Menschen zu ergänzen. Dass sie klassische Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe enthalten, liegt auf der Hand. Es ist rechtlich geregelt, welche Vitamin- und Mineralstoffverbindungen verwendet werden dürfen. An verbindlichen Höchstgehalten wird derzeit auf EU-Ebene gearbeitet. Aber was ist mit anderen, teils exotischen Zutaten von Nahrungsergänzungsmitteln? Zum Beispiel dem Öl der Mikroalge Schizochytrium, Grüntee-Extrakt oder dem Naturfarbstoff Quercitin – wie ist ihr Zusatz eigentlich geregelt?

In der Nahrungsergänzungsmittelverordnung (NemV) steht, dass Nahrungsergänzungsmittel auch „andere Stoffe mit ernährungsspezifischer oder sonstiger Wirkung“ enthalten dürfen. Ein Beispiel ist das Flavonoid Quercitin, das natürlicherweise in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Äpfeln vorkommt. Versuche im Reagenzglas zeigen, dass Quercitin eine antioxidative Wirkung besitzt. Es ist aber nicht nachgewiesen, dass ein Verzehr von isoliertem Quercitin gesundheitsförderlich ist. Mit solch einem Wirkversprechen darf daher nicht geworben werden. Als Zutat zugesetzt werden darf isoliertes Quercitin Nahrungsergänzungsmitteln aber durchaus – vorausgesetzt, das Produkt ist sicher. Sicher heißt: Es muss ausgeschlossen sein, dass der Verzehr Gesundheitsschäden hervorruft. Dazu zählen kurzfristig auftretende Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen oder Brechreiz und langfristige Effekte wie Leberschäden oder Krebserkrankungen.

Bei einigen Stoffen aus der Natur ist bekannt, dass sie nicht sicher sind. So etwa gelten Extrakte aus Ephedrakraut und Yohimbin als gesundheitsschädlich. Es ist daher verboten, sie in Lebensmitteln einschließlich Nahrungsergänzungsmitteln einzusetzen. Diese EU-weit geltende Liste verbotener Stoffe ist bislang recht kurz, wird aber kontinuierlich erweitert. So gab es bei bestimmten Grüntee-Extrakten in den letzten Jahren immer mehr Hinweise auf eine leberschädigende Wirkung. Deshalb beschränkte die Europäische Union 2022 deren Einsatz in allen Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln.

Manche Herstellerfirmen versprechen sich von exotischen Zutaten besondere Markterfolge – vor allem von solchen, die von Naturvölkern traditionell als Heilmittel genutzt werden. Belegt sind derlei Wirkungen in der Regel nicht. Die Werbung damit ist also unzulässig, und manchmal auch der Vertrieb der Produkte. Für viele exotische Zutaten wie Kava-Kava, Hoodia oder Maca fehlt es allerdings an Erkenntnissen über den sicheren Verzehr. Lebensmittel oder Zutaten, die vor dem 15. Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang in der EU verzehrt wurden, gelten als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) und ihre Verwendung in Lebensmitteln muss zugelassen werden. Erst dann dürfen sie in der EU vermarktet werden. Das Öl der Mikroalge Schizochytrium beispielsweise wurde bereits vor rund 20 Jahren als Novel Food zugelassen. Es darf auch als Zutat in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden, allerdings mit einer Höchstgehaltsbeschränkung.

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Nahrungsergänzungsmittel – Antworten auf die wichtigsten Fragen: https://www.bzfe.de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/

In Einfacher Sprache: Die wichtigsten Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln: https://www.bzfe.de/einfache-sprache/gut-essen/nahrungsergaenzungsmittel/

Verbraucherzentrale „Klartext Nahrungsergänzung“: www.klartext-nahrungsergaenzung.de

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) „Mikronährstoffe und Co.“: https://www.mikroco-wissen.de/

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