Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Grüner Tee ist gut fürs Herz

Durchbruch bei Herzmuskelschwäche durch Amyloidose

Kommt es zu Ablagerungen von Eiweißen im Körper, spricht man von einer Amyloidose. Diese sind z.T. erblich bedingt, verlaufen letztendlich meist fatal und sind schwer oder nicht therapierbar. Bei einer Ablagerung des Bluteiweißes Transthyretin zwischen den Zellen des Herzmuskels ist eine Herzmuskelschäche die Folge (Kardiomyopathie). Substanzen zur Auflösung dieser Ablagerungen befinden sich erst in der Entwicklung. Eine Beobachtungsstudie mit Grünem Tee berichtet jetzt über bemerkenswerte Erfolge (1)

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/gruener-tee-durchbruch-bei-herzmuskelschwaeche-durch-amyloidose.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Viel hilft viel

Mehrgleisiger Therapieansatz lindert Herpes Zoster-Schmerzen

Die mit der viralen Erkrankung Herpes zoster (Gürtelrose) einhergehende sog. postherpetische Neuralgie ist von übermäßigen Schmerzen geprägt. In der konventionellen Medizin werden diese standardgemäß mit Virostatika wie Famciclovir, trizyklischen Antidepressiva, opioiden Analgetika und anderen Medikationen behandelt.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/viel-hilft-viel.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Wahl zwischen zwei Übeln

Multiple Sklerose stellt Wissenschaftler noch immer vor viele Rätsel. Bei der Suche nach den Auslösern der Krankheit sind Forscher der Universität Würzburg jetzt einen Schritt weitergekommen. Sie zeigen: Um größeren Schaden zu vermeiden, nimmt das Gehirn das kleinere Übel in Kauf.

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news481709

Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Veränderte Genaktivität signalisiert Lungenkrebs im Frühstadium

Unklare Krankheitssymptome der Lunge und der Atemwege müssen durch Computertomographie abgeklärt werden. Wie bösartig sind die Knoten, die dabei entdeckt werden? Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Thoraxklinik Heidelberg und dem NCT Heidelberg suchen nach Biomarkern, um solche Befunde besser beurteilen zu können. Sie prüften Zellen aus der Umgebung der verdächtigen Knoten auf krebstypische Genveränderungen. Dabei fiel das Gen Tenascin-C auf, das in Zellen in der Umgebung bösartiger Knoten deutlich aktiver ist als in unauffälligen Proben. Die Forscher prüfen nun, ob anhand der gesteigerten Genaktivität Lungenkrebs besser diagnostiziert werden kann.

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news481328

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Telemedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, ausgezeichnet

Das Institut für Angewandte Telemedizin (IFAT) am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, hat in einem umfassenden und anerkannten Prüfungsverfahren nachgewiesen, wie zuverlässig und sicher die Übertragung medizinischer Daten über Telefon und Handy funktioniert

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news481068

Quelle: Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum – Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Natürliche Hilfe bei Akne

Äpfel, Helmbohne und Staudenknöterich versprechen Erfolg

Mehr als 85% der Jugendlichen sind von Akne, also einer Entzündung der Talgdrüsen, betroffen. Für den Verlauf des Entzündungsprozesses spielt das Bakterium Propionibacterium acnes eine wichtige Rolle. Die Behandlung des Bakteriums ist oftmals schwierig, da es sich in einer Art Schutzfilm vielen antibakteriellen Behandlungen entziehen kann. Jetzt wurden knapp 120 verschiedene Pflanzenextrakte auf ihre Fähigkeit untersucht, die Bakterien innerhalb des Schutzfilms zu behandeln.

Mehr dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/natuerliche-aknehilfe.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft: Kaffeegenuss in Maßen senkt Schlaganfallrisiko

Ein bis drei Tassen Kaffee pro Tag schützen davor, einen Schlaganfall zu erleiden. Auf diese protektive Wirkung moderaten Kaffeekonsums weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen von italienischen Forschern veröffentlichten Meta-Analyse hin. Demnach ist Kaffeekonsum nicht mit einem höheren Risiko für einen Schlaganfall verbunden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news480291

Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Prävention von Harnwegsinfekten

Probiotika als Alternative zu Antibiotika?

Insgesamt 252 Frauen in der postmenopausalen Phase mit chronisch-rezidivierendem Harnwegsinfekt (mindestens drei Infektionen pro Jahr) wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Zur Prävention des Infektgeschehens erhielt die eine Gruppe einmal täglich ein Antibiotikum (Trimethoprim-Sulfamethoxazol) in einer Dosierung von 480 mg pro Kapsel, die andere bekam zweimal täglich ein Probiotikum (Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus reuteri). Beiden Gruppen erhielten zusätzlich zur wirksamen Medikation jeweils eine bzw. zwei Placebo-Kapseln pro Tag. Vor der Studie waren die Probandinnen angehalten, ihre üblichen Vorsorgemaßnahmen wie Cranberry-Präparate, Probiotika oder Östrogene abzusetzen.

Mehr dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/praevention-von-harnwegsinfekten.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

DGE warnt vor Weichmachern in Plastik: Phthalate begünstigen Diabetes Typ 2

Bestimmte Weichmacher in Kunststoffen, sogenannte Phthalate, fördern offenbar die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2. Einer aktuellen schwedischen Studie zufolge sind Menschen mit Diabetes auffällig mit Phthalaten belastet. Weichmacher stecken etwa in Verpackungen und vielen Kosmetikartikeln, aber auch in Medikamenten und Medizinprodukten wie Kathetern oder Blutbeuteln. Frühere Untersuchungen ergaben, dass bestimmte Phthalate Männer unfruchtbar machen oder zu genitalen Fehlbildungen bei Kindern führen können. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) fordert, diese Weichmacher durch unschädliche Stoffe zu ersetzen.#

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news479930

Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Mit Akupunktur gegen Atemnot bei COPD

Im Rahmen einer prospektiven, placebokontrollierten Studie untersuchten japanische Wissenschaftler die Wirkung von einmal wöchentlich durchgeführter Akupunktur auf die besonders während körperlicher Belastung auftretende Atemnot bei Patienten, die an chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/mit-akupunktur-gegen-atemnot-bei-copd.html

Quelle: Carstens-Stiftung