Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Ein kleiner Pieks gegen die Fettstoffwechselstörung

Akupunktur bei Morbus Gaucher

Morbus Gaucher ist eine vererbbare Fettstoffwechselstörung, bei der das Enzym Glucocerebrosidase nicht korrekt arbeitet, so dass sich zuckerhaltige Fettstoffe in Zellen des Immunsystems anreichern. Symptome von Morbus Gaucher sind meist Gelenkschmerzen und Erschöpfungszustände. Die vorliegende Beobachtungsstudie hat untersucht, inwieweit Akupunktur die Symptome von Morbus Gaucher lindern kann (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/akupunktur-bei-morbus-gaucher.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Neu entdecktes Gen verursacht Immundefekt

Einer Arbeitsgruppe des Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) am Universitätsklinikum Freiburg gelang es gemeinsam mit Forschungspartnern in Europa, den USA, Israel und dem Iran in mehrjähriger Arbeit, ein Gen zu identifizieren, dass für das Funktionieren der menschlichen Abwehr sowie für Autoimmunerkrankungen eine Schlüsselrolle spielt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482913

Quellen: Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Erlanger Forscher finden heraus, wie eine Autoimmunreaktion Osteoporose auslöst

Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis können osteoporose-ähnliche Knochenveränderungen verursachen. Auslöser sind spezielle Antikörper, die schon in einem frühen Krankheitsstadium produziert werden. Das hat ein internationales Konsortium unter Leitung von Wissenschaftlern der Medizinischen Klinik 3 (Direktor: Prof. Dr. Georg Schett) am Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jetzt nachgewiesen. Ihre Forschungsergebnisse haben sie jetzt im „Journal of Clinical Investigation“ (2012 Apr 16.) veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482758

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft: Eiweiße im Muskel sind bei Übergewicht und Diabetes verändert

Dass bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Hormon Insulin den Blutzucker nicht ausreichend senkt, könnte an veränderten Eiweißen (Proteinen) der Muskulatur liegen. Proteine bestimmen maßgeblich Struktur, Stoffwechsel und Funktion von Zellen. Neue Einsichten über deren Veränderungen bei Übergewicht und Diabetes erbrachte jetzt eine jüngst veröffentlichte Studie an der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Universität Odense, Dänemark. Professor Dr. med. Harald Klein, Direktor der Medizinischen Klinik I am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, und seine Forscherkollegen führten eine sogenannte „Proteomanalyse“ durch.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482835

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland leidet an einer psychischen Störung

Der Frage nach den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland ging ein Psychologenteam der TU Dresden unter Leitung von Professor Hans-Ulrich Wittchen im Rahmen eines umfassenden Forschungsprojektes des Robert Koch-Institutes (RKI) nach. Gemeinsam mit den anderen Studienergebnissen des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys für Erwachsene werden am 14. Juni 2012 in Berlin die ersten Ergebnisse veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482923

Quellen: Technische Universität Dresden, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Migräneforschung: Vier genetische Risikofaktoren gefunden

Der Kopfschmerz kommt wie eine Attacke, mit Übelkeit und Erbrechen: Gut jeder Achte leidet unter Migräne. Gibt es dafür eine Veranlagung? Ja, sagen LMU-Forscher. Erstmals konnten sie für die häufigste Migräneform genetische Risikofaktoren finden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482437

Quellen: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

DDG: Lungenentzündung bei Diabetikern häufig tödlich

Berlin – Erkranken Menschen mit erhöhtem Blutzucker oder Diabetes mellitus an einer Lungenentzündung, ist ihr Sterberisiko deutlich höher als bei Menschen mit normalen Blutzuckerspiegeln. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung von Daten des deutschen Kompetenznetzes für ambulant erworbene Pneumonien (CAPNETZ), die jetzt im British Medical Journal (BMJ) erschienen ist. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist darauf hin, dass qualifizierte Diabetologen im Krankenhaus diese Zusammenhänge frühzeitig erkennen und die Patienten durch angemessene Therapie retten könnten. Es sei deshalb wichtig, das große und auch kleine Krankenhäuser die nötige diabetologische Expertise bieten.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482279

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Wie wirkt die Nadel bei Stress?

Grundlagenforschung Akupunktur

Stress ist ein ungesunder Zustand, der neben akuten Unwohlsein auch negative Auswirkungen auf schon bestehende Krankheiten haben kann bzw. die Auslösung neuer Krankheiten fördern kann. Zur Behandlung von chronischem Stress kann Akupunktur angewendet werden. Die vorliegende Studie untersucht den Wirkmechanismus von Elektroakupunkturbehandlungen bei gestressten Ratten anhand biochemischer Marker (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/grundlagenforschung-akupunktur-wie-wirkt-akupunktur-bei-chronischem-stress.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Drahtseilakt im Gehirn: Wie Nervenimpulse entstehen

Bis zu 1000 elektrische Signale müssen einzelne Nervenzelle pro Sekunde aussenden, damit wir uns in der Welt zurechtfinden können. Wissenschaftler am FMP haben einen zentralen Schalter bei diesem Vorgang – den Glutamat-Rezeptor – genauer untersucht. Bis ins Detail verstehen die Forscher inzwischen die molekulare Maschinerie, durch die Gedanken, Sinneseindrücke und Reaktionen überhaupt erst möglich sind. Der Glutamat-Rezeptor entscheidet dabei nicht nur über die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns, sondern könnte auch eine Rolle spielen bei Störungen wie Schlaganfällen, Parkinson und Epilepsie.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news481915

Quelle: Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Vorsicht bei der Kalziumeinnahme!

Hochdosierte Präparate erhöhen das Infarktrisiko

Insbesondere ältere Menschen nehmen regelmäßig Kalziumpräparate ein, so z.B. Frauen in den Wechseljahren zur Erhaltung der Knochendichte bei Osteoporose.

Im Rahmen der sog. EPIC-Studie (EPIC = European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) untersuchte man nun im Rahmen einer in Heidelberg durchgeführten Teilstudie den Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Kalzium in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder als natürlichem Bestandteil der täglichen Ernährung und dem Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/vorsicht-bei-der-kalziumeinnahme.html

Quelle: Carstens-Stfitung