Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Weltweit einzigartige Behandlung für Bauchwasser bei Leberzirrhose

Das Frankfurter Uniklinikum weist die Wirksamkeit eines neuartigen Pumpensystems zur Behandlung von Bauchwasser nach. Die fortschrittliche Technologie verbessert die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489405

Quellen: Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Marie-Curie-Netzwerk: Knochen und Immunsystem im Dialog

Im jetzt gestarteten europaweiten Marie-Curie-Netzwerk „Osteoimmune“ werden 14 Nachwuchswissenschaftler das Zusammenspiel von Knochen und Immunsystem untersuchen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489173

Quellen: Universitätsklinikum Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Neue Nierenerkrankung entdeckt

Freiburger Nephrologen an der Identifizierung des verursachenden Gendefekts beteiligt

Das Team von Prof. Dr. Tobias Huber, Geschäftsführender Oberarzt der Nephrologischen Abteilung am Universitätsklinikum Freiburg, hat gemeinsam mit dem Nephropathologen Dr. Thorsten Wiech und dessen Mitarbeitern vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine neue Nierenerkrankung identifiziert. Die Freiburger Wissenschaftler gehören zur Gruppe um Prof. Dr. Friedhelm Hildebrandt, einem ehemaligen Freiburger Kinderarzt, der seit einigen Jahren an der University Michigan (Ann Arbor/USA) tätig ist. Die Ergebnisse wurden in der letzten Ausgabe des renommierten Journals „Nature Genetics“ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489135

Quellen: Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Genetische Lesezeichen programmieren Krebszellen

Göttinger Krebsforscher definieren Wirkmechanismus zur Kontrolle der Zelldifferenzierung. Veröffentlichung in Juni 2012-Ausgabe „Molecular Cell“.

(umg) Krebs entsteht durch Veränderungen am Erbgut der Zelle, der Desoxyribonukleinsäure (DNA). Diese Erkenntnis gilt schon lange als gesichert. Göttinger Krebsforscher um Prof. Dr. Steven A. Johnsen aus der Abteilung Molekulare Onkologie (Direktor: Prof. Dr. Matthias Dobbelstein) der Universitäts-medizin Göttingen haben in einer Studie einen Grund dafür gefunden, warum die DNA nicht alleine für das Verhalten der Zelle ausschlaggebend ist. Auch Veränderungen an DNA-gebundenen Eiweißmolekülen entscheiden darüber, ob Krebs entsteht. Diese Veränderungen dienen als „Lesezeichen“ in der Zelle. Sie legen fest, welche DNA-Abschnitte abgelesen werden, um die Bestandteile einer Zelle zusammenzubauen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489197

Quellen: Universitätsmedizin Göttingen – Georg-August-Universität, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Herzwochen 2012 – Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit erkennen und behandeln

Bundesweite Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung startet im November

„Herz in Gefahr“ ist das Motto der Herzwochen 2012 der Deutschen Herzstiftung, die sich der Koronaren Herzkrankheit widmen und bundesweit vom 1. bis zum 30. November 2012 stattfinden.
Die Koronare Herzkrankheit (KHK) zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Millionen von Menschen leiden an Verengungen der Herzkranzgefäße.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news488780

Quellen: Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Gegen Kopfschmerz ist ein Kraut gewachsen

Studie zur Wirksamkeit von Anis-Verbene bei Migräne

Die Blätter der Anis-Verbene (Lippia alba) werden gerne benutzt, um Speisen ein Anis-Aroma zu verleihen. Daneben ist sie auch offiziell als Arzneipflanze anerkannt mit Wirkungen besonders auf das zentrale Nervensystem. Jetzt wurde die Wirksamkeit der prophylaktischen Einnahme von Lippia alba Extrakt bei Migränepatienten in einer nicht kontrollierten Kohortenstudie untersucht (1).

Mehr dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/kohortenstudie-zu-migraene.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Mechanismus für Nervenschmerzen bei der Krebstherapie entdeckt

Mannheimer Forscher veröffentlichen Forschungsergebnisse zu neu entdecktem Mechanismus

In einem wissenschaftlichen Artikel, der kürzlich in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen ist, berichten Dr. Richard Carr und Kollegen über die Ursache von Missempfindungen, unter denen Patienten, die mit dem Krebsmedikament Oxaliplatin behandelt werden, leiden. Die Wissenschaftler konnten eine übersteigerte Erregung von Nervenzellen bei diesen Patienten auf die Funktionsweise eines bestimmten Natriumkanals zurückführen, der unter der Einwirkung von Oxaliplatin und Kälte nicht mehr korrekt schließt und damit Dauererregungen der Nervenzellen verursacht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news488433

Quellen: Universitätsmedizin Mannheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Multiple Sklerose: Neuer Marker könnte Diagnose zukünftig erleichtern

KKNMS-Forscher identifizieren Kaliumkanal KIR4.1 als Ziel von Autoantikörpern

München, 12.07.2012 – Multiple Sklerose (MS) sicher zu diagnostizieren, erfordert langjährige neurologische Erfahrung, da eine Vielzahl klinischer und paraklinischer Befunde bewertet und eingeordnet werden müssen. Manchmal ist eine eindeutige Diagnose erst nach Jahren möglich. Ein neuer potenzieller Biomarker, der mittels Bluttest bestimmt wird, könnte zukünftig die Diagnosestellung vereinfachen. Einem Forscherteam des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) um Vorstandsmitglied Professor Dr. Bernhard Hemmer ist es gelungen, den Kaliumkanal KIR4.1 als Ziel von Autoantikörpern bei MS zu identifizieren.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news488106

Quellen: Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Alles Käse? Für den Blutdruck!

Täglicher Genuss von Parmesankäse senkt den Blutdruck

Italienische Wissenschaftler untersuchten im Rahmen einer randomisierten Studie mit 45 Patienten die blutdrucksenkenden Effekte des täglichen Konsums einer kleinen Menge eines halbfetten Hartkäses (Grana Padano).

Eine Dosis von 30 Gramm täglich führte innerhalb des Studienzeitraums von zwei Monaten zu einer signifikanten Reduktion des systolischen und diastolischen Blutdrucks.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/alles-kaese.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

 

Weihrauch als Heilmittel

Pharmazeuten der Universität Jena klären entzündungshemmende Wirkung von Boswelliasäuren auf

Er gehörte schon zu den Geschenken der drei Weisen aus dem Morgenland: Neben Myrrhe und Gold hatten sie für das neugeborene Jesuskind auch Weihrauch im Gepäck. Seit der Antike gehört der aromatische Duft des verbrennenden Weihrauchharzes zu vielen religiösen Zeremonien und ist bis heute in der Kirche Ausdruck besonderer Festlichkeit. Doch Weihrauch kann noch mehr: „Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält entzündungshemmende Substanzen“, sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese machen Weihrauch als Arzneimittel u. a. für die Therapie von Krankheiten wie Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis hochinteressant, ist der Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie überzeugt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news487447

Quellen: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)