Kategoriearchiv: Ernährung

Obst und Gemüse

Konsum nach wie vor zu gering

Pressemeldungen Gesundheit

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(aid) – Jeder dritte Europäer isst nicht täglich Obst und Gemüse, und nur 14 Prozent kommen auf die empfohlenen fünf Portionen. Das zeigen Daten der Europäischen Gesundheitsbefragung (EHIS), für die im Jahr 2014 EU-Bürger ab einem Alter von 15 Jahren interviewt wurden. Die Ergebnisse wurden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, kürzlich veröffentlicht. Die EU-weite Kampagne „5 am Tag“ stützt sich auf die Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation, die den täglichen Verzehr von mindestens 400 g Obst und Gemüse (ohne Kartoffeln und anderes stärkehaltiges Knollengemüse) befürwortet.

Von Land zu Land gab es dabei große Unterschiede: So war der Obst- und Gemüsekonsum in Großbritannien und Nordirland am höchsten. Aber selbst bei diesem ersten Rang war der Obst und Gemüse-Konsum nicht so, wie sich das Gesundheitswissenschaftler wünschen: Lediglich 33 Prozent der Bürger aßen fünf Portionen täglich. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Dänemark (26 %) und die Niederlande (25 %). Auch in Portugal (18 %), Estland (17%), Malta (17 %) und Zypern (16%) hielt sich ein nennenswerter Anteil der Bevölkerung an die „5 am Tag“-Regel. Rumänien und Bulgarien bildeten dagegen mit je vier Prozent die Schlusslichter.

Der Zusammenhang mit dem Bildungsgrad wurde statistisch belegt. In allen EU-Ländern wurde die „5 am Tag“-Empfehlung von Menschen mit höherem Bildungsgrad häufiger befolgt (19 %) als bei einem niedrigen Bildungsgrad (12 %). Ob das mit einem größeren Wissen über die Bedeutung einer gesunden Ernährung zusammenhängt, ist aber schwer zu beurteilen; zu groß sind die Unterschiede in den einzelnen Ländern. In Großbritannien und Nordirland zum Beispiel war die Kluft mit 41 Prozent zu 25 Prozent am größten. In Griechenland, Deutschland und Österreich machte dieses Unterscheidungsmerkmal weniger als zwei Prozentpunkte aus. Auch das Klischee, dass Frauen sich gesundheitsbewusster ernähren als Männer, kann sich bestätigt sehen: Bei hohem Bildungsniveau lag der Anteil der Frauen bei 23 Prozent und der Männer bei gerade einmal 14 Prozent in Sachen 5-am-Tag.

In Deutschland essen knapp 10 Prozent der Bürger fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, was europaweit im Mittelfeld liegt. Zu ähnlichen Zahlen kam die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) für die Jahre 2008 bis 2011: 15 Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer ab 18 Jahren erreichten diese Mengen. Was das für Rückschlüsse in der Ernährungskommunikation auf europäischer Ebene nach sich zieht, bleibt bis dato dahingestellt.

Heike Kreutz, Harald Seitz, www.aid.de

Weitere Informationen:

http://edoc.rki.de/oa/articles/reQmHyLvhTQew/PDF/23e632IIgrVbo.pdf

Mehr zum Thema „5 am Tag – wie funktioniert das im Alltag?“ erfahren Sie hier:
http://www.aid.de/inhalt/mehr-gemuese-und-obst-6700.html
http://www.aid.de/inhalt/5-am-tag-check-5422.php

aid-Poster „aid-Saisonkalender Obst und Gemüse“
Bestell-Nr. 3488, Preis: 2,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3488

Entzündungshemmende Ernährungsweisen

Mediterrane Kost wirkt präventiv

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Den großen Volkskrankheiten unserer Zeit – Diabetes, Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen – sind zwei Faktoren gemeinsam: „Fast alle sind mit Fettleibigkeit assoziiert und allen unterliegt eine gemeinsame Funktionsstörung – eine systemische, niedrigschwellige Entzündung!“, darauf verweist der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (Saarbrücken) in seinem aktuellen Editorial als Herausgeber des lifestyle-telegramms (www.lifestyle-telegramm.de). Dieses nicht spürbare Entzündungsgeschehen bahnt über Jahre einer Vielfalt an Fehlsteuerungen des Körpers den Weg, die schließlich in den genannten Erkrankungen münden.

Während die pharmakologischen Ansätze zu Möglichkeiten der Entzündungshemmung laut Prof. Worm derzeit noch wenig überzeugend seien, würden Studien zu entzündungshemmenden Ernährungsweisen stärker auf einen präventiven und therapeutischen Effekt verweisen. Denen zufolge wirken vor allem diverse Nahrungsbestandteile in nahezu allen Gemüse-, Salat- und Obst-Sorten wie auch in Hülsenfrüchten, Nüssen und nativem Olivenöl entzündungshemmend. Besonders gut belegt ist dieser Effekt auch für langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie sie in erster Linie bei fetten Meeresfischen in nennenswerten Mengen vorkommen. Die erwähnten Nahrungsmittelgruppen bilden bekanntlich die Basis der so genannten mediterranen Ernährungsweise. Sie liefert in unzähligen Studien die besten Daten auf die Frage, was unter „gesunder“ Ernährung verstanden werden könnte.

Im Gegensatz zu derzeit sehr populären, aber einseitigen Ernährungstrends wie veganer oder steinzeitlicher Kost gibt es bei der mediterranen Ernährungsweise keine Verbote und Genießen steht hier ganz oben in der Bedeutungsskala. „Vielleicht liefert gerade deshalb die mediterrane Kost die überzeugendsten wissenschaftlichen Belege für eine positive Wirkung“, mutmaßt Prof. Worm.

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Verbietet der Zeitgeist genussvolles Essen?

Ernährungsideologen verunsichern die Verbraucher

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„Genießen zu können, ist ein wichtiges Werkzeug für die Bewältigung des Alltags und damit eine wertvolle Ressource für mehr Wohlbefinden“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg). Wenn es um die Ernährung geht, scheint dieser Grundsatz für seelische Balance jedoch nicht mehr zu gelten. Glaubt man den immer zahlreicher werdenden Ernährungsideologen, sollten wir um wohlschmeckende Speisen lieber einen großen Bogen machen. Im Fokus ihrer Kritik stehen seit Jahren vor allem Zucker sowie mit diesem Nährstoff zubereitete Lebensmittel. Damit treffen sie genussfreudige Konsumenten zutiefst, denn die Vorliebe für die Geschmacksnote süß ist uns angeboren und bleibt den meisten Menschen ein Leben lang erhalten.

Doch Zucker steht immer mehr unter Generalverdacht: Zucker macht angeblich dick, krank und süchtig. Es gibt zwar bislang keine ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Studien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Übergewicht oder Diabetes zeigen. Außerdem hat Zucker kein anderes Suchtpotenzial als unser natürliches Verlangen nach Sonne und Licht. Gemeinsam ist diesen Wohlfühl-Faktoren nämlich, dass sie die Bildung von Serotonin anregen. Das ist ein Botenstoff im Gehirn, der keineswegs verwerflich, sondern im Gegenteil ein wichtiger Impulsgeber für ein positives Lebensgefühl ist. Aber mit solchen feinen Unterscheidungen geben sich die Ideologen der Anti-Zucker-Kampagnen nicht ab. Die Gründe hierfür sind zahlreich. Gerne bezeichnen sich die selbsternannten Ernährungspäpste als Verbraucherschützer. Doch sie schützen den Verbraucher nicht, sondern verunsichern ihn, verderben ihm den Genuss und schaden damit letztendlich seinem Wohlbefinden.

„Zucker ist keine Sünde und die Vermeidung von Zucker bringt Menschen keine Vor-, sondern eher Nachteile, solange sie sich insgesamt an die Grundlagen eines ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährungs- und Lebensstils halten“, beruhigen der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel und der ernährungsmedizinische Wissenschaftler Sven-David Müller in ihrem lesenswerten Buch “ Die Zucker-Lüge“ (Ludwig-Verlag). Die Autoren klären mit fundierten Fakten über weit verbreitete Legenden sowie Vorurteile auf und durchleuchten die wahren Motive der Ernährungsideologen.

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Zum Buch: Die Zucker-Lüge: Wie das Lebensmittel-Kartell uns einredet, dass Essen krank macht

Einkorn, Emmer, Dinkel

Einkorn, Emmer, Dinkel: Alte Weizenarten fördern die Sehkraft und senken das Cholesterin.

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Experten der Universität Hohenheim veröffentlichen wissenschaftliche Artikel zu Nährstoffen und Anbaufragen in alten Weizenarten / Herausforderungen liegen im Anbau

Back to the roots: Die alten und lange vergessenen Weizenarten Einkorn, Emmer und Dinkel bieten nicht nur geschmacklich ein besonderes Erlebnis. Auch gesundheitlich sind sie wertvoll, produzieren beispielsweise Lutein, einen Schutzstoff für die Augen. Wissenschaftler der Universität Hohenheim forschen an Möglichkeiten den Ertrag der alten Weizensorten zu erhöhen – ohne Gentechnik. Die gesundheitlichen Vorteile und Möglichkeiten für Landwirt & Co. heben die Wissenschaftler in zwei Fachartikeln hervor (im Journal of Functional Foods und in Crop Science). Weiter wurde eine Webstory der Amercian Society of Agronomy und der Crop Science Society zu den Erkenntnissen veröffentlicht.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news645020

Quelle: Universität Hohenheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Scharfes Essen hält fit

Chili beeinflusst Funktion der Fettzellen

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Endlich mal eine erfreuliche Gesundheitsnachricht, weil sie nicht mit Anstrengung verbunden ist, die Notwendigkeit für einen körperlich aktiven Lebensstil aber natürlich nicht ersetzt: Wer seine Mahlzeiten täglich mit einer Prise Chili würzt, scheint damit etliche positive Gesundheitseffekte erzielen zu können. Das berichtet der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm (München) in seinem aktuellen Editorial als Herausgeber des lifestyle-telegramms .

Der sekundäre Pflanzenstoff Capsaicin, der Chili scharf macht, soll wissenschaftlichen Experimenten zufolge eine Blutdruck, Blutzucker sowie LDL-Cholesterin senkende Wirkung haben – alles wichtige Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem hat Chili offenbar Einfluss auf die Funktion unserer Fettzellen. „Die weißen Fettzellen, die zum Speichern der Energiereserve vorgesehen sind, werden unter Capsaicin-Gaben zum Teil in so genannte beige oder braune Fettzellen verwandelt“, erläutert Prof. Worm. Das sind unsere „Durchlauf-Erhitzer“. Sie sind vor allem in der Halsregion und am Brustkorb sowie Schlüsselbein, das heißt in der Nähe des Herzens und der großen Arterien lokalisiert und haben nur eine Aufgabe: Fett zur Wärmeproduktion zu verbrennen. Werden diese Fettzellen durch Kälte aktiviert, wird damit schnell wieder die Betriebstemperatur erreicht. „Nebenbei können wir uns zu Zeiten des Nahrungsüberflusses vergegenwärtigen, dass man auf diese Weise auch Kalorien vergeudet, weil sie statt auf den Hüften in der Atmosphäre landen“, so Prof. Worm. Es wäre deshalb auch nicht verwunderlich, wenn Chili-Esser die Schlankeren und Gesünderen seien. Dafür sprechen auch die Ergebnisse einer großen Langzeitbeobachtungsstudie von chinesischen Epidemiologen (www.lifestyle-telegramm.de), die zeigen, dass eine tägliche Prise Chili in den Mahlzeiten das Sterblichkeitsrisiko im Verlauf von sieben Jahren um 14 Prozent mindern kann.

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Nüsse und Schokolade wertvoll für die Gesundheit

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In Maßen genossen absolut empfehlenswert

„Nüsse und Schokolade machen weder dick noch krank, sondern helfen uns, gesund zu bleiben“, diese erfreuliche Botschaft verkündet der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm (München), Herausgeber des lifestyle-telegramms in seinem aktuellen Editorial.

Um diesen Effekt zu erreichen, muss laut Prof. Worm allerdings eine Grundregel beachtet werden. Die beliebten Nahrungsmittel sollten als Bestandteil einer Mahlzeit oder Zwischenkost genossen werden – bei den Nüssen wie in den Mittelmeerländern z. B. als Zutat im Salat und Schokolade beispielsweise als kleine feine Beilage zum Kaffee. Auf diese Weise kommt ihr Sättigungseffekt für die Gesamtkost zum Tragen. Nicht ratsam ist allerdings, solche Leckereien bereits längst abgefüllt nach einem opulenten Mahl noch zusätzlich vor dem Fernseher zu knabbern.

Zu den gesundheitlichen Vorzügen: „Nüsse und Kakaobohnen sind eine exzellente Ballaststoffquelle, liefern wertvolles pflanzliches Protein sowie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine, allen voran das wichtige Antioxidans Vitamin E“, erklärt Prof. Worm. Aktuelle Untersuchungen (www.lifestyle-telegramm.de) zeigen zudem, dass der Konsum von Schokolade sich positiv auf die Herzgesundheit und der von Nüssen vorteilhaft für die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken.

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Rapsöl verbessert die Cholesterin- und Leberwerte

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Rapsöl verbessert im Vergleich zu Olivenöl die Cholesterin- und Leberwerte übergewichtiger Männer

Wie eine Pilotstudie unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun zeigt, verbessert der tägliche Konsum von 50 g Rapsöl im Vergleich zu Olivenöl in einem Untersuchungszeitraum von vier Wochen den Cholesterinspiegel sowie die Leberwerte übergewichtiger Männer. Zudem fand das Team um die Mediziner Michael Kruse und Andreas F. H. Pfeiffer vom DIfE Hinweise darauf, dass die Aufnahme von Rapsöl zwar kurzfristig die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen im Unterhautfettgewebe stimuliert, jedoch langfristig chronischen Entzündungsreaktionen entgegenwirkt.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news617005

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Nichtalkoholische Fettleber-Erkrankung auf dem Vormarsch

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Wie uns Kohlenhydrate und Fruchtzucker krank machen

Die Nichtalkoholische Fettleber-Erkrankung (NAFLD) gilt unter Medizinern schon jetzt als DIE Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts. In einer Zeit der absoluten Überernährung hat bereits jeder dritte Erwachsene eine Fettlebererkrankung, die nicht durch Alkohol, sondern durch zu viel und falsches Essen, gepaart mit einem Mangel an Bewegung bedingt ist. „Die Folgen können schwerwiegend sein“, warnt Dr. Bernhard Mayr, wissenschaftlicher Beirat der Nutridis und Primarius der Abteilung für innere Medizin am LKH Gmunden.

Aktuelle Studien zeigen, 40 Prozent der übergewichtigen Kinder, 70 Prozent der übergewichtigen Erwachsenen und sogar 90 Prozent der Typ-2-Diabetiker leiden an einer Fettleber. Selbst 15 Prozent der schlanken Menschen sind davon betroffen. Ein Großteil denkt bei dem Begriff „Fettleber“ an Alkohol oder Hepatitis als Auslöser, die meisten Neuerkrankungen werden jedoch bei ganz anderen Patienten festgestellt. Als wichtigster Verursacher gelten die Kohlenhydrate in unserem Essen. Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Einlagerung von Triglyceriden in das Lebergewebe. Deshalb sind vor allem Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas besonders häufig von einer Nichtalkoholischen Fettleber betroffen. Als weitere Ursachen gelten auch Virusinfektionen und Autoimmunerkrankungen.

Ernährung und Bewegung

Die Basis der Therapie einer Nichtalkoholischen Fettleber ist eine Lebensstilmodifikation in den Punkten „Ernährung“ und „Bewegung“. So geht es bei der Auswahl der Lebensmittel nicht primär darum weniger Fett zu sich zu nehmen, sondern zum einen die richtigen Fette zu sich zu nehmen und zum anderen vor allem auf die Kohlenhydrate zu achten. Der Verzicht auf Lebensmittel mit viel Fruchtzucker muss hier ebenfalls gesondert erwähnt werden. Immer mehr Lebensmittel werden damit gesüßt. Fetter Fisch (reich an Omega-3-Fettsäuren), Nüsse, Olivenöl und Haferflocken sind hingegen geeignete Lebensmittel um das Leberfett abzubauen. So kann Leberfett der letzten Jahre in kurzer Zeit wieder beseitigt werden, wie Studien beweisen. Um den positiven Effekt langfristig zu erhalten, empfiehlt sich eine dauerhafte Umstellung der Ernährung.

Dazu ist ein ausreichendes Maß an Bewegung ebenfalls essentiell. Nur so kann man die Volkserkrankungen Fettleber, Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 in Zukunft reduzieren. Schafft man hier keine Bewusstseinsänderung, wird die Nichtalkoholische Fettleber mit Sicherheit DIE Lebererkrankung des 21. Jahrhunderts.

Quellen:

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Kontakt: Nutridis – Wissenschaftliche Gesellschaft, Postfach 61, 3430 Tulln, info@nutridis.at, http://www.nutridis.at.

Pressekontakt: Himmelhoch GmbH, Katharina Hofer, Alser Straße 45/6a, 1080 Wien, 0650/4458213, katharina.hofer@himmelhoch.at, http://www.himmelhoch.at.

 

Künstliche Süßstoffe könnten Diabetesrisiko erhöhen

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie warnt: Künstliche Süßstoffe könnten Diabetesrisiko erhöhen

Synthetische Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin sind Ersatzstoffe für Zucker und übertreffen sogar noch seine Süßkraft. Im Gegensatz zu Zucker enthalten sie keine Kalorien. Sie machen oder halten deshalb aber noch lange nicht schlank. Über eine Störung der Darmbakterien können sie sogar den Blutzucker erhöhen und damit das Diabetesrisiko steigern, zeigen Forschungsergebnisse aus Tierversuchen und an freiwilligen Versuchspersonen. Künstliche Süßstoffe sind nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) deshalb kein geeignetes Mittel, um das Gewicht zu halten oder gar um abzunehmen.

Mehr Infos dazu unter: http://idw-online.de/de/news605195

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Gesunde Ernährung: Bienen nutzen Heilstoffe des Honigs als Medikament

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Weltweit gibt das Bienensterben Anlass zu großer Sorge.

Auch Darmkrankheiten tragen in erheblichem Maße zum Sterben ganzer Bienenvölker bei. Bienen sind jedoch in der Lage, sich selbst vor Infektionen schützen, indem sie die natürlichen Heilstoffe des Honigs nutzen. Im Gegensatz zu gesunden Tieren bevorzugen kranke Bienen die Honige, die besonders wirksam gegen Infektionen des Darms sind. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler vom Institut für Biologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in ihren aktuellen Untersuchungen. Die wegweisenden Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin „Behavioral Ecology and Sociobiology” erschienen.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news603963

Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)