Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Kräutersalz selbst gemacht

Mediterran, mit Blüten oder Wildkräutern

Kräutersalze verleihen vielen Gerichten wie Salaten, Suppen und Gemüsepfannen mehr Aroma. Wer sie selbst zubereitet, kann seine Lieblingskräuter auswählen und sie nach eigenem Geschmack kombinieren. Und hübsch verpackt ist ein Kräutersalz ein nettes Mitbringsel für Freunde und Familie.

Die Zubereitung ist einfach: Meist nimmt man für 100 Gramm Kräutersalz 80 g Salz und 20 g Kräuter. Jedes Salz ist geeignet. Statt teurer Spezial-Sorten wie Himalayasalz oder Fleur de Sel darf es auch herkömmliches Speisesalz sein.

Bei den Kräutern entscheiden die eigenen Vorlieben. Der Klassiker ist ein mediterranes Kräutersalz mit Thymian, Rosmarin, Oregano oder Salbei. Damit lassen sich Pastasoßen, Suppen und Ofenkartoffeln verfeinern. Auch aus Wildkräutern wie Giersch, Gundermann und Taubnessel lässt sich ein aromatisches Salz zubereiten. Oder wie wäre es mit einem Blüten-Salz, das durch Kornblume, Wegwarte und Ehrenpreis blau gefärbt ist? Zu Fisch passt ein Salz mit Dill, Kerbel und Zitronenzesten, während sich für Pizza Oregano, Basilikum und Knoblauch anbieten. Für mehr Schärfe gibt man etwas Chili oder Pfefferkörner hinzu. Allerdings ist weniger mehr: Wenn zu viele Kräuter verwendet werden, kommen die einzelnen Aromen nicht mehr zur Geltung.

Wer sich für eine Variante entschieden hat, wäscht das frische Grün und trocknet es schonend. Das gelingt im Backofen (20 bis 25 Minuten bei 40 Grad) oder ausgebreitet auf einem Tuch an einem schattigen Ort. Die Stiele werden nicht verwendet. In einem Mörser, einer Mühle oder in einer Küchenmaschine mit dem Salz zerkleinern und vermengen. Man kann auch frische Kräuter nehmen, aber das verringert die Haltbarkeit und durch die Feuchtigkeit kann das Salz leicht verklumpen.

Zum Schluss wird das fertige Kräutersalz in ein Schraubglas gefüllt und gut verschlossen. Mit getrockneten Kräutern hält es sich an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort mehrere Monate bis zu einem Jahr. So kann man auch in der kalten Jahreszeit die Aromen des Sommers genießen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen zu Salz, Kräutern und Gewürzen:
www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisesalz/

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/kraeuter/

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/gewuerze-und-kraeuter/

Poster „Küchenkräuter“, Bestell-Nr. 3757, 1,50 Euro, www.ble-medienservice.de/3757/kuechenkraeuter

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Wenn Kinder am Wochenende ungesünder essen

Auch Emotionen spielen eine Rolle

Offenbar essen Kinder mehr fettreiche Snacks, wenn die Stimmung im Laufe des Tages schwankt und negative Emotionen auftreten. Das lässt eine US-amerikanische Studie vermuten, an der 195 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren teilnahmen.

Die Jungen und Mädchen wurden in ihrem familiären Umfeld an Wochenenden zu ihren Emotionen und Essentscheidungen befragt. Denn außerhalb der Schulzeit sind Mahlzeiten häufig weniger strukturiert und beaufsichtigt, sodass vermehrt kalorienreiche Snacks gegessen werden.

Über eine App nahmen die Forschenden sieben Mal täglich an insgesamt knapp 1.700 Wochenendtagen Kontakt auf. Die Kinder gaben in einer kurzen Umfrage an, wie gestresst, wütend oder traurig sie sich auf einer Skala von eins (gar nicht) bis vier (extrem) fühlten und ob sie in den vergangenen zwei Stunden frittierte Speisen wie Kartoffelchips und Pommes frites, Süßigkeiten oder zuckerhaltige Erfrischungsgetränke konsumiert hatten.

Besonders häufig berichteten die Heranwachsenden über den Verzehr von Süßigkeiten: An 40 Prozent der Tage hatten sie mindestens einmal täglich etwas Süßes oder Gebäck genascht. Bei Chips und Pommes waren es 30 Prozent und bei Softdrinks 26 Prozent. „Wir fanden heraus, dass der Verzehr von frittierten Lebensmitteln an Tagen mit variablem Stimmungsmuster höher war als an Tagen mit einem konstant niedrigen Level an negativen Emotionen“, erklärt Christine Hotaru Naya von der University of Southern California in Los Angeles. Bei Süßigkeiten und Softdrinks wurde dieser Zusammenhang nicht beobachtet, steht im Journal of Nutrition, Education and Behavior.

Wenn emotionale Hintergründe von ungesundem Essen bei Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden, lassen sich Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht effektiver und individueller gestalten. Stimmungsschwankungen im Laufe des Tages, wie sie hormonell bedingt in der Pubertät häufiger vorkommen, können sich laut Studie negativ auf die Nahrungsqualität auswirken. Offenbar sind vor allem die frühen Morgen- und Abendstunden sensible Zeiten, zu denen sich Emotionen verändern. Allerdings sollten die Resultate mit Vorsicht interpretiert werden und Ergebnisse weiterer Studien mit anderen Lebensmittelgruppen und verschiedene Portionsgrößen einbezogen werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Journal of Nutrition, Education and Behavior, Vol. 54, Issue 7, S. 600-609, Juli 2022 (DOI: https://doi.org/10.1016/j.jneb.2022.02.007)

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wie-emotionen-unser-
essen-beeinflussen/

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/in-bestimmten-lebensphasen/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen/

Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“, Bestell-Nr. 1447, 2,50 Euro, https://www.ble-medienservice.de/1447/das-beste-essen-fuer-kinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-kindern

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Eis mit weniger Zucker

Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung nutzen

Speiseeis enthält zwischen 20 und 30 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Der Zucker macht die kühle Nascherei nicht nur süß, sondern verleiht auch Struktur und Cremigkeit. Wird Zucker reduziert, verändert sich auch das Mundgefühl. Das verringert die Akzeptanz bei den Konsumierenden.

Forschende der Technischen Universität (TU) Berlin und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten daran, dieses Problem zu lösen. Zucker soll durch Ballaststoffe aus faserreichen Nebenprodukten der Lebensmittelherstellung wie Erbsenschalen oder Möhrenfasern ersetzt werden. Damit würden zugleich sonst als Abfall entsorgte Gemüsereste noch verwertet.

Unlösliche Fasermaterialien von Erbsenschalen, Möhrenfasern und Fruchtresten aus der Saftherstellung enthalten komplexe Kohlenhydrate. Durch eine Kombination aus Enzymbehandlung und mechanischen Hochdruckverfahren können sie in sogenannte Oligosaccharide umgebaut werden, die andere funktionelle Eigenschaften haben.

„Es ist bereits bekannt, dass derartige Materialien über eine verbesserte Wasserbindung die Struktur und das Mundgefühl verschiedener Lebensmittel positiv beeinflussen können und auf diese Weise eine Reduktion von Zucker ermöglichen“, erklärt Prof. Dr. Stephan Drusch der TU Berlin. „Aus ernährungsphysiologischer Sicht gelten sie wegen ihrer präbiotischen Wirkung, also ihres Gehalts an unverdaulichen Inhaltsstoffen, aber immer noch als Ballaststoffe.“

Bis dieser Ansatz in die Praxis umgesetzt wird, gibt es aber noch viel zu tun. Jedes Fasermaterial hat sein eigenes Kohlenhydratprofil, auf das der Prozess angepasst werden muss. Anschließend wird die präbiotische Wirksamkeit untersucht. Ziel ist, zukünftig eine breite Palette an pflanzlichen Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie bei der Herstellung von Speiseeis einzusetzen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.tu.berlin

https://www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speiseeis/


https://www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de/fileadmin/Dokumente/leitsaetze_fuer_speiseeis_2022.pdf


https://www.mri.bund.de/de/themen/reduktion-von-zucker-fett-und-salz/reformulierung/

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Tee ist nicht gleich Tee

Leitsätze beschreiben Sorten und Zubereitungsweisen

Die Leitsätze für Tee, teeähnliche Erzeugnisse, deren Extrakte und Zubereitungen sind von der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) neugefasst worden.

Sich nach dem Regenguss mit einer heißen Tasse Tee aufwärmen oder bei tropischen Temperaturen mit einem kühlen Glas Eistee erfrischen – die Vielfalt dieses Getränkes ist nicht nur bei der Zubereitung immens. Was versteht man unter Tee und woraus setzen sich die unterschiedlichen Teesorten zusammen? Und was versteht man unter teeähnlichen Erzeugnissen und deren Extrakten? Das beschreiben die Leitsätze der DLMBK.

Im Zuge der Leitsatzüberarbeitung wurden die Begriffsbestimmungen von Tee, Kräuter– sowie Früchtetee, deren Extrakten und Zubereitungen detaillierter beschrieben, auch um die Verständlichkeit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu erhöhen. Die allgemeinen Beschreibungen von möglichen Herstellungsschritten und die Beschaffenheitsmerkmale standen ebenfalls im Fokus der Beratungen der DLMBK. Die Neufassung der Leitzsätze enthält nun unter anderem genauere Angaben zu temperaturabhängigen Zubereitungshinweisen. Die einzelnen Beschreibungen häufig verwendeter Pflanzen und Pflanzenteile wurden präzisiert, treffendere Bezeichnungsbeispiele für einige Produkte gewählt und Verweise auf externe Literatur verständlicher formuliert.

Die neuen Leitsätze für Tee, teeähnliche Erzeugnisse, deren Extrakte und Zubereitungen geben somit einen aktuellen Überblick über die bedeutendsten Sorten und Produkte in Deutschland. Die Entscheidung, ob der Lieblingstee als Kalt- oder Heißgetränk bevorzugt wird, obliegt letztendlich jedoch der aktuellen Wetterlage und natürlich den individuellen Vorlieben.

Tipp: Ein Blick auf die Rückseite der Verpackung lohnt sich; dort findet man die in den Leitsätzen aufgeführte Bezeichnung des Lebensmittels, die die Art des Produkts beschreibt. Diese Bezeichnung des Lebensmittels (früher Verkehrsbezeichnung) ist eine Pflichtangabe und oft in der Nähe des Zutatenverzeichnisses aufgeführt. Produkte mit der Bezeichnung „Tee-Getränk“ – im Sinne der neuen Leitsätze für Tee etc. – können ergänzend den Begriff „Eistee“ tragen. Für Eistee bei Tee-Getränken ist ein Mindestgehalt an Teeextrakt erforderlich – anders als bei Erfrischungsgetränken, die ebenfalls vom Typ Eistee sein können. „Eistee“ für sich ist keine Bezeichnung des Lebensmittels.

Die vollständigen Leitsätze und Informationen zur Arbeit der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission gibt es unter www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de

Rommy Schmidt, www.bzfe.de / DLMBK im BZfE

Weitere Informationen:


deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de/leitsaetze

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Personalisierte Ernährung

Schwerpunkt in Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“

Was ist personalisierte Ernährung und welche Chancen bietet eine personalisierte Ernährungsberatung? Die vom Bundeszentrum für Ernährung herausgegebene Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ beleuchtet dieses Thema in ihrer Sommerausgabe.

„Die personalisierte Ernährung ist eine über allgemeine Ernährungsempfehlungen hinausgehende, individualisierte Ernährung, die den eigenen Gesundheitsstatus und das Wohlbefinden nachhaltig optimiert. Als individuelle Faktoren werden persönliche, anthropometrische und klinische Daten in Kombination mit metabolomischen, genetischen und epigenetischen Faktoren sowie die Zusammensetzung der Darmflora integrativ berücksichtigt“, so lautet die Definition der Forschungsgruppe „Personalisierte Ernährung“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Der Beitrag „Personalisierte Ernährung – State of the Art“ gibt einen Überblick über die Entwicklung der individuellen Ernährungsberatung, die in den vergangenen Jahren mehr und mehr von digitalen Anwendungen unterstützt wird.

Dabei ist die personalisierte Ernährung keine neue Erfindung, wie Prof. Dr. Christoph Klotter von der Hochschule Fulda in seinem Beitrag zeigt: Schon die antike Diätetik von Hippokrates setzte auf diese Idee, denn sie ging selbstverständlich davon aus, dass für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Lebensmittel als gesund gelten können. Dass das Thema komplex und daher differenziert zu betrachten ist, unterstreicht Prof. em. Dr. Hannelore Daniel von der TU München in ihrem kritischen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahrzehnte. „Die personalisierte Ernährung von Morgen muss den Menschen Handlungshilfen bieten, um Gesundheit, Genuss und Umweltbedarfe sowie sozial gerechten Konsum zu ermöglichen und dabei die spezifische Lebensumwelt eines Individuums in allen Facetten berücksichtigen“, schreibt Daniel.

Wie eine genbasierte Beratung in der Praxis aussehen kann, zeigt Gastautorin Rachel Clarkson aus London. Das Extra mit interessanten Hintergründen und Tipps ergänzt die Informationen aus den Fachartikeln und steht als kostenlose Leseprobe in englischer Sprache zum Herunterladen bereit.

Wie gewohnt bietet auch die neue Ausgabe von Ernährung im Fokus viele weitere wertvolle Impulse für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte im Bereich Ernährung.

Melanie Kirk-Mechtel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Mehr Informationen zur Sommerausgabe sowie den Artikel „Nutrigenomic Counseling“ von Rachel Clarkson als kostenlose Leseprobe finden Sie unter www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus.

Die BZfE-Fachzeitschrift Ernährung im Fokus ist im Abo verfügbar: Bestell-Nr. 9104 auf www.ble-medienservice.de. Alle Ausgaben sind auch als Einzelhefte erhältlich. Die Sommerausgabe „Personalisierte Ernährung“ hat die Bestell-Nr. 5282.

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Schon vor dem ersten Bissen

Wie unser Gehirn die Insulinproduktion ankurbelt

Wenn wir ein leckeres Essen sehen und riechen, läuft uns sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen. Auch das blutzuckerregulierende Hormon Insulin wird schon vor dem ersten Bissen freigesetzt. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben kürzlich entdeckt, dass dafür eine kurzzeitige Entzündungsreaktion im Gehirn notwendig ist.

Nach dem Essen steigt der Blutzuckerspiegel an. Das Insulin steuert die Aufnahme des Zuckers Glukose aus dem Blut in die Zelle, wo er benötigt wird. Die Ausschüttung des Hormons in der Bauchspeicheldrüse wird vor allem durch die Glukose selbst aktiviert. Es gibt aber noch weitere Einflussfaktoren. So beginnt die Freisetzung des Insulins schon beim Anblick der Mahlzeit. Bislang war unklar, wie der Körper die sensorischen Reize so schnell umsetzen kann.

Um dieser Frage nachzugehen, nutzte die Forschungsgruppe aus der Schweiz genetische und pharmakologische Mausmodelle. Offenbar liegt der Schlüssel in dem Entzündungsfaktor Interleukin-1 beta (IL-1 beta), der auch bei der Reaktion auf Krankheitserreger und Gewebeschäden beteiligt ist. Bestimmte Immunzellen im Gehirn, sogenannte Mikroglia, werden angeregt und schütten kurzfristig IL-1 beta aus. Der Entzündungsfaktor spricht über den sogenannten Vagusnerv das vegetative Nervensystem an, das die Funktion der inneren Organe steuert. Auf diesem Weg werden auch die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse aktiviert. Bei starkem Übergewicht ist diese frühe Phase der Insulinausschüttung gestört, ist in der Fachzeitschrift „Cell Metabolism“ zu lesen. Das liegt an einer überschießenden Entzündungsreaktion.

„Dass dieser Entzündungsfaktor bei Gesunden für einen erheblichen Anteil einer normal funktionierenden Insulinausschüttung verantwortlich ist, ist deshalb überraschend, weil er auch in die Entstehung von Typ-2-Diabetes involviert ist“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Marc Donath. Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Beim Typ-2-Diabetes spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an, da durch chronische Entzündungen unter anderem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse geschädigt werden. Dabei spielt IL-1 beta eine wichtige Rolle, da es bei Betroffenen übermäßig produziert und ausgeschüttet wird. Allerdings sind noch weitere Untersuchungen notwendig, um die Resultate zu bestätigen und den genauen Mechanismen auf den Grund zu gehen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de


Weitere Informationen:

Cell Metabolism, Bd. 34, Nr. 7, S. 991-1003, 5. Juli 2022 doi.org/10.1016/j.cmet.2022.06.001

Essen und Trinken bei Diabetes Typ 2: Die Blutzuckerwerte ins Lot bringen
bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2/

Extreme Adipositas: Ein zunehmendes Problem
bzfe.de/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem/

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Jetzt handeln: Pflanzlichen Anteil in unserer Ernährung erhöhen

Nationaler Dialog zu Ernährungssystemen

Wir haben seit vielen Jahren kein Wissens-, sondern ein Umsetzungsproblem, was die Ernährung in unserer Gesellschaft angeht, stellten die Experten und Expertinnen unterschiedlicher Fachrichtungen am 22. Juni 2022 in der Veranstaltung „Strategien und Akteure einer pflanzenbetonten Zukunft“ im Kontext des Nationalen Dialogs zu Ernährungssystemen einstimmig fest. Ein höherer Anteil von Pflanzen in der Ernährung fördert die Gesundheit, schont die natürlichen Ressourcen und das Klima und hilft die wachsende Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Mehr als 400 Teilnehmende verfolgten den Austausch und diskutierten digital mit. Übertragen wurde live von der Domäne Dahlem in Berlin.

„Veränderung ist ein Prozess. Unsere Ernährung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die alle Akteure vom Acker bis zum Teller einbeziehen muss“, resümierte Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Leiter des Nationalen Dialogs zu Ernährungssystemen. Silvia Bender, Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), betonte in ihrer Eröffnungsbotschaft, dass fast jedes Land von Mangel- oder Fehlernährung betroffen ist. Sich gesund, nachhaltig und saisonal zu ernähren, müsse einfacher gemacht werden.

„Die enorme Bedeutung einer stärker pflanzenbetonten Ernährung wird zwar durchgehend von Wissenschaft und Politik erkannt, aber bislang unzureichend mit konkreten Maßnahmen hinterlegt“, hob Stefanie Wunder vom Ecologic Institut hervor, die einen Überblick über bisherige Ansätze ernährungspolitischer Strategien in Deutschland gab. Und dies sei gerade im Hinblick auf die von der Bundesregierung für 2023 angekündigte Nationale Ernährungsstrategie eine besondere Chance und Herausforderung. In die Diskussion gelte es weitere ernährungspolitische Themen zu integrieren und alle relevanten Akteure an einen Tisch zu holen, zum Beispiel auch zivilgesellschaftliche Verbände und von Ernährungsarmut Betroffene. Dabei müssten früh alle relevanten Ministerien eingebunden und Unterstützung auf höchster politischer Ebene gegeben sein. Durch eine ganzheitliche Betrachtungsweise (Food System Thinking) würden laut Wunder alle Dimensionen der Nachhaltigkeit sowie Zusammenhänge der verschiedenen Aspekte und Handlungsfelder berücksichtigt.

Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) in der BLE, hob hervor, dass alle Verantwortlichen ihren Beitrag leisten müssten. Die Verantwortung könne nicht einzelnen Verbraucherinnen und Verbrauchern überlassen werden. Man müsse faire Ernährungsumgebungen mitdenken.

Eva Bell, Leiterin der Abteilung „Gesundheitlicher Verbraucherschutz und Ernährung“ im BMEL, rückte in ihrem Fazit die Umsetzbarkeit der bundesweiten Er-nährungsstrategie in den Fokus, die bis Ende 2023 stehen soll. Diese werde intensiv vorbereitet und setze ebenfalls auf Partizipation und Dialog.

www.ble.de / www.bzfe.de

Livestream verpasst?

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist unter https://ble-live.de/veranstaltungsuebersicht/ bereitgestellt. Impulse aus dem Dialog sowie weiterführende Hintergrundinformationen stehen auf einem Dialogboard der Plattform zur Verfügung: https://ble-live.de/themenfeld-5/dialogboard/. Jeder ist eingeladen, Kommentare, Ideen und Fragen zum Thema einzubringen.

Die Synopse „Ernährungspolitische Strategien zur Förderung pflanzenbasierter Ernährungsweisen in Deutschland“ des Ecologic Instituts kann hier herunterla-den werden:
https://ble-live.de/wp-content/uploads/sites/40/2022/06/Ecologic_UN-FSS_Themen-4-und-5_pflanzenbasiert_220624.pdf

Hintergrund:
Die Veranstaltung ist Teil des Nationalen Dialogs zu nachhaltigen Ernährungssystemen im Kontext des UN-Weltgipfels zu Ernährungssystemen (UN Food Systems Summit). Diesen führt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Akteure aus Land- und Ernährungswirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft haben auf der Plattform die Möglichkeit, sich direkt zu vernetzen und Lösungen für nachhaltige Ernährungssysteme in Deutschland zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in die politische Arbeit der Bundesregierung in die Agenda 2030 und die Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele sowie des UN-Weltgipfels zu Ernährungssystemen (UN FSS) ein.

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Essbare Blüten

Optisch und geschmacklich eine Bereicherung

Etwa 380.000 Pflanzenarten gibt es auf der Welt, schätzt die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN). Von diesen Pflanzenarten gelten ungefähr 80.000 als essbar. Davon wiederum landen nur circa 150 Arten auf unseren Tellern.

Wenn es schon so wenige sind, dann sollten doch auch alle essbaren Teile verwendet werden. Die Blüten zum Beispiel. Sie könnten in der heimischen Küche aber mehr Aufmerksamkeit verdienen. Blüten sind nämlich rein optisch nicht nur schöne Hingucker – und das Auge isst bekanntlich mit – sie werten das ein oder andere Gericht auch kulinarisch durch ein ausgeprägtes Aroma auf.

Bei einigen heimischen Pflanzen ist die Blütezeit nur kurz im Frühjahr, etwa Apfel und Bärlauch, bei anderen beginnt sie erst im Sommer und/oder dauert noch bis in den Herbst. Geerntet wird am besten im heimischen Garten oder in der freien Natur, hier natürlich nur an hygienisch unbedenklichen Stellen. Pflanzen aus dem Gartencenter oder aus dem Blumenladen dagegen können mit Pflanzenbehandlungsmitteln versehen sein und sollten nicht gegessen werden.

Kapuzinerkresse – blüht von Ende Juni bis zum ersten Frost. Es bilden sich immer wieder neue, bunte Blüten, mit einem würzig-scharfen Geschmack. Der Klassiker für Salate oder Brotbelag.

Jasmin – der Echte Jasmin (Jasminum officinale) blüht von Mai bis September. Die sternförmigen strahlend weißen Blüten verströmen einen intensiven, süßen Duft. Frisch oder getrocknet werden die süßen Blüten gerne zu Tee oder in Desserts verarbeitet.

Kornblume – blüht von Juni bis Oktober. Die strahlend blauen Blüten der Kornblume (Centaurea cyanus)  sind wunderschön anzusehen und entsprechend perfekt als essbare Dekoration geeignet. Geschmacklich sind die Blüten weniger aufregend: schwach würzig mit leicht bitterer Note.

Lavendel – blüht von Mai bis August/September. In der französischen, italienischen und spanischen Küche haben die typisch lavendelfarbigen Blüten ihren festen Platz als Würzzutat. Das intensive Aroma passt ebenso gut zu herzhaften Fleischgerichten wie auch zu süßen Nachspeisen. Geeignet ist vor allem der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia); andere Sorten schmecken nicht wirklich gut.

Löwenzahn – die Hauptblüte ist Anfang Mai, sie geht aber bis in den Herbst hinein. Die Blätter sind als Zutat für Salate und Suppen etabliert. Aber auch die gelben Blüten eignen sich mit ihrem süßlichen Geschmack prima für den Verzehr. Neben einer schönen Dekoration für Kuchen und Torten lassen sie sich auch zu Gelee und Marmelade verarbeiten.

Ringelblume – blüht von Juni bis Oktober. Die cremegelb bis karminroten Blüten sind in erster Linie ein echter Hingucker in Salaten und zahllosen anderen Speisen. Geschmacklich sind sie eher unauffällig.

Rose – Die Hochblüte beginnt im Juni und geht bis in den Hochsommer hinein. Die Blütenblätter verströmen einen intensiven Duft, machen optisch eine gute Figur und haben einen intensiven süßen Geschmack. Vorsicht: Pfingstrosen, Stockrosen und Christrosen teilen sich zwar mit der Rose den Namen, gehören aber nicht zur Gattung Rosa und sind in der Regel giftig!

Salbei – blüht von Mai bis Anfang Juli, es gibt noch eine Nachblüte im Spätsommer. Die blauvioletten Blüten schmecken leicht süß und hübschen Desserts auf, lassen sich aber durchaus auch für herzhafte Gerichte verwenden, ohne jedoch das intensive Aroma der Blätter zu haben.

Schnittlauch – blüht von Mai bis August. Die schönen violetten Blüten ähneln im Geschmack dem jungen Schnittlauch, sind aber wesentlich milder und dezenter. Die Blüten passen gut zu Fleisch oder Salat, können aber auch ein Butterbrot oder würzige Nachspeisen ergänzen.

Sonnenblume – blüht von Juni bis September/Oktober. Die kräftig gelben Blütenblätter sind eher zur optischen Aufwertung geeignet, geschmacklich bleiben sie unauffällig.

Zucchini – blüht ab Juni und von da an entstehen immer wieder neue große leuchtend gelbe Blüten. Diese sind ausgesprochen dekorativ. Geschmacklich punkten sie mit einem leicht nussigen Geschmack. Sie ergänzen Fleisch- und Fischgerichte, lassen sich aber auch – aufgrund ihrer Größe – prima füllen, zum Beispiel mit Ricotta, Parmesan, Ziegen- oder Schafskäse, aber auch mit Fleisch, Fisch oder Hirse.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/kraeuter/kraeuter-erzeugung/

www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzen-schuetzen/blumen-pfluecken.html

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Erdbeeren zum Nachtisch

Das schmeckt nach Sommer

Im Sommer sind fruchtige Desserts gefragt. Die Erdbeere ist dafür perfekt geeignet. Die roten Früchtchen schmecken beispielsweise im Quark, im Tiramisu oder im Frozen Joghurt.

Einfach und schnell gelingt ein Erdbeerquark. Dafür wird Magerquark mit etwas Zucker oder Vanillezucker, Zitronensaft und einer Prise Salz verrührt. Die Hälfte der Erdbeeren pürieren und mit dem Quark vermengen, die andere Hälfte stückig schneiden und vorsichtig unterheben.

Schichtdesserts mit Erdbeeren sehen hübsch aus und lassen sich gut vorbereiten. Wie wäre es mit einem Erdbeer-Joghurt zu knusprigen Amarettini? Dazu werden die Früchte würfelig geschnitten, Joghurt mit aufgeschlagener Sahne vermengt und die Amarettini-Kekse zerbröselt. Anschließend kleine Einmachgläser nacheinander mit Keksen, Joghurtsahne und Erdbeeren füllen. Mit einem Sahnehäubchen abschließen und mit ganzen Früchten und Minzblättern garnieren. Die fruchtige Nachspeise sollte mindestens eine halbe Stunde oder über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Ein Erdbeer-Tiramisu wird an heißen Sommertagen am besten ohne rohe Eier zubereitet. Zunächst werden die Erdbeeren mit etwas Zitronensaft und Zucker püriert und eine Mascarpone-Creme zubereitet. Löffelbiskuits in eine Auflaufform legen und nacheinander mit Fruchtpüree, Mascarpone-Creme und klein geschnittenen Erdbeeren belegen. Nach einer weiteren Schicht das Tiramisu mit gehackten Pistazien bestreuen und für sechs bis acht Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wer auf eine schlanke Linie achtet, kann mit den roten Früchtchen ein Frozen Joghurt zubereiten: Frische Erdbeeren einfrieren und in einem Mixer pürieren. Fettarmen Naturjoghurt und ein Löffelchen Honig hinzugeben und vermengen – fertig ist der eiskalte und kalorienarme Genuss.

Sehr lecker sind Erdbeeren auch mariniert. Dafür werden sie halbiert oder geviertelt und für eine halbe Stunde in Zitronensaft mit Puderzucker eingelegt. Nach Lust und Laune können frische Kräuter wie Zitronenmelisse, Basilikum und Thymian oder etwas Vanillemark ergänzt werden. Dazu schmeckt eine Kugel Vanilleeis, Panna Cotta oder selbst gemachte Waffeln.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Erdbeeren – vom Feld bis in die Küche
www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/erdbeeren/

Wie ein Frozen Joghurt gelingt
www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2017/august/eiskalter-genuss/

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Histaminintoleranz und Co.

Foodbloggerin veröffentlicht Buch mit tollen Rezepten und Tipps

Christine Boßmann-Weirich lebt mit ihrer Familie in Saarland. Auf ihrem erfolgreichen Food-Blog finden sich zahlreiche Rezepte, die ihre Fans mit Begeisterung nachkochen.
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Keiner glaubte mir…

Jahrelang quälte sich die Autorin zu verschiedenen Ärzten, um die Ursache diverser Symptome auf den Grund zu gehen. In den Augen der Fachkräfte handelte es sich bei den Beschwerden um eine psychische Problematik. Schnell wurden Diagnosen gestellt und die Patientin mit Medikamenten entlassen. Eine Verbesserung trat nicht ein. Vielmehr verschlechterte sich ihr Allgemeinzustand und führte zu mehreren Krankenhausaufenthalten.
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2019 veränderte sich mein Leben

Die Erkenntnis kam nach dem Genuss von Muscheln. Mit Verdauungsproblemen und sehr starken Schmerzen wurde Christine Boßmann-Weirich in die Notaufnahme eines Klinikums gebracht. Zum ersten Mal wurden intensive Tests und Untersuchungen gemacht, die den Grund für ihr Leiden erklären sollten. Die Diagnosen bezüglich der Intoleranzen stürzten die Bloggerin in ein tiefes seelisches Loch. Viele Stunden Recherche über diese Krankheiten vermittelten einen Genuss-Verlust.

Plötzlich gehörten Lieblingsspeisen zu Krankmachern. Ein Gefühl der Hilflosigkeit und Verzweiflung trieben Christiane B.-W. beinahe in eine Depression. Grund dafür war die Angst, nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, ständig und überall verzichten zu müssen.

Professionelle Hilfe lehrte mich mit der Krankheit zu leben

Eine Ernährungsberaterin zeigte mir viele neue Wege auf. So wurde jedes Lebensmittel nach dem Ausschlussverfahren getestet. Oft kam eine Unverträglichkeitsreaktion erst Stunden oder Tage später. Über jedes so eliminierte Lebensmittel führte die Autorin akribisch Buch. Alternativen wurden erprobt und niedergeschrieben.

Ich bin beschwerdefrei

Christine B.-W. entwickelte Kochrezepte, die sie ihren Bedürfnissen anpasste. Sogleich veränderte sich ihr Gesundheitszustand. Sogar ihre Familie liebt ihre leckeren Speisen. Wer denkt, gesund essen bedeutet Verzicht, der ist falsch informiert. Auf ihrem Blog und bei Instagram finden sich zahlreiche Fotos, die Lust auf mehr machen. Zu gern möchte man zugreifen und probieren.

Mein neues Wissen möchte ich teilen

Nach ihrer Ausbildung zur Ernährungsberaterin begann Christine B.-W. eine Ausbildung als Heilpraktikerin. So möchte sie zusätzlich mit ihrer Qualifikation mehr Hilfestellung anbieten und Menschen beraten, die ebenfalls von Beschwerden, unbekannter Herkunft, geplagt werden.

Veröffentliche doch mal ein Buch

Die Stimmen wurden lauter und lauter. Immer mehr Follower und Abonnenten ließen Christiane B.-W. wissen: Wir würden ein Rezeptbuch begrüßen. Darum wendete sich die Autorin an die Agentur Bigpoint, ein weiteres Tätigkeitsfeld des Angelnova-Verlags.
Dort erhält sie die nötige Unterstützung und die Möglichkeit, kostengünstig ihr Projekt zu realisieren.

Das Buch: „Die Histaminhexe kocht und backt verträglich“ erscheint noch diesen Sommer unter dem Imprint Angelnova.

Der 2019 gegründete Verlag erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Lesern und Autoren.
Inhaberin Silvia Siebler-Ferry betreut derzeit 21 Autor*innen.
Soziales Engagement, tolle vergünstigte und kostenlose Angebote für Selfpublisher und ein wertschätzendes Miteinander zeichnen den Verlag aus.

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