Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Essen nach der Ampel macht schlank und schützt das Herz

Die Cholesterin und Fett Ampel von Sven-David Müller erscheint in dritter Auflage

Jetzt erscheint die Cholesterin und Fett Ampel von Prof. PhDr. Sven-David Müller, M.Sc., in der dritten Auflage im renommierten TRIAS Verlag. Der Ernährungstabelle bewertet 2.500 Lebensmittel nach dem Ampelprinzip und hilft Übergewicht nachhaltig abzubauen sowie Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen. Die Klassifikation nach den Ampelfarben macht eine Ernährungsumstellung besonders leicht. Die Ampel hat ein handliches Format und ist in allen Buchhandlungen oder bei Amazon erhältlich.

Die Tabelle gibt auf 144 Seiten Seiten einen Überblick über den Energiegehalt in Kilokalorien pro Portion, über die Portionsgröße in Gramm, über die Fettpunkte pro Portion und über die gesättigten Fettsäuren pro Portion. Der Cholesteringehalt und der Fettindex (Gesundheitswert der Fette) sind nach dem Ampelprinzip bewertet. So einfach kann gesunde Ernährung und Vorbeugung von Krankheiten sein: Die Ampelfarben haben ernährungsmedizinisch folgende Bedeutung:

-Rot bedeutet selten essen
-Gelb bedeutet regelmäßig essen
-Grund bedeutet bevorzugt essen

Vor 28 Jahren hat Prof. PhDr. Sven-David Müller, M.Sc., an der Universitätsklinik das Konzept der Ernährungsampeln an der Universitätsklinik Aachen entwickelt. Die Ratgeber bewerten die Inhaltsstoffe anhand der Nährstoffdichte nach den Ampelfarben rot, gelb und grün. Für seine Verdienste um die Bevölkerungsgesundheit verlieh Bundespräsident Horst Köhler Sven-David Müller 2005 das Bundesverdienstkreuz.

Bibliografische Daten:
Cholesterin und Fett Ampel
Prof. PhDr. Sven-David Müller
TRIAS Verlag, Stuttgart
3. Auflage, 2022
ISBN 978-3-432-11603-7
9,99 Euro

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Zentrum für Kulturkommunikation
PhDr. Sven-David Müller, M.Sc.
Heckenstraße 36
38226 Salzgitter
0173-8530938
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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Foodtrend Brinner

Frühstück zum Abendessen

In den USA bieten viele Restaurants schon seit langem typische Frühstücksmahlzeiten rund um die Uhr an. So können auch Langschläfer beliebte Klassiker wie Pfannkuchen, Omelette und Waffeln genießen. Mit der Zeit hat sich daraus der Foodtrend „Brinner“, ein Frühstück zum Abendessen („Breakfast for Dinner“), entwickelt und über soziale Medien weltweit verbreitet.

Es ist keine neue Entwicklung, Tagesmahlzeiten zu mischen. Am bekanntesten ist vermutlich der Brunch, eine Wortschöpfung aus „Breakfast“ (Frühstück) und „Lunch“ (Mittagessen). Beim „Brinner“ kommen Frühstücksgerichte zu ungewöhnlich später Stunde auf den Tisch und werden oft mit deftigen Zutaten neu kombiniert. Das ist perfekt für alle, die sonst keine Zeit oder keinen Appetit auf ein ausgiebiges Frühstück haben.

Wer Freunde und Familie zum „Brinner“ einlädt, kann zu Brötchen und Croissants Eierspeisen in allen Varianten servieren. Da kommen Omelette mit grünem Pesto, pochierte Eier im Nudelnest oder French Toast mit frischen Früchten auf den Tisch. Ein leckeres Reste-Essen ist eine Frittata: Kleingeschnittenes Gemüse kurz anschwitzen und mit Eiern, Käse, Pilzen und Kräutern in eine Auflaufform füllen und im Ofen goldbraun backen. Dazu passt ein grüner Salat.

Oder wie wäre es mit „Breakfast Burritos“? Die Wraps werden pikant mit Rührei, Röstkartoffeln, Speck und Käse gefüllt und mit einer scharfen Salsa gereicht. Vollkornwaffeln und Muffins lassen sich herzhaft mit frischen Kräutern, Feta und/oder (Koch)-Schinken zubereiten. Beim Brinner werden Pfannkuchen gerne pikant mit mediterranem Gemüse gefüllt. Sehr lecker ist auch Kürbis oder Möhre im Teig, der mit Zimt und etwas Ahornsirup verfeinert wird.

Probieren Sie auch eine Frühstückspizza zum Abendessen. Dafür wird der Hefeteig zu Kugeln geformt und zu kleinen Pizzen ausgerollt. Mit Mozzarella und getrockneten Tomaten belegen und ein Ei darüber schlagen. Im Ofen backen und mit Rucola belegen. Es gibt auch fruchtige Varianten mit Haferflocken, frischen Beeren, Nüssen und Joghurt.

Gerichte aus verschiedenen Ländern sind eine kulinarische Bereicherung für das Brinner. Das kann ein typisch englisches Frühstück mit Speck, Baked Beans, Würstchen, Eiern und Toast sein. Sehr lecker ist eine Ramen- oder Udon-Suppe aus Japan oder eine Shakshuka aus Israel. Kurzum: Auf dem Brinner-Buffet ist alles erlaubt, was schmeckt und den Magen wohlig füllt.

Heike Kreutz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Shakshuka aus Israel: Spiegeleier mal anders
www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/shakshuka/

Suppenküche auf Japanisch: Ramen ist würzig und wärmend
www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/suppenkueche-auf-japanisch/

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
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Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

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Eine Tasse Tee genießen

Noch nie war das Heißgetränk beliebter

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, wird eine gute Tasse Tee besonders geschätzt. Noch nie haben die Deutschen so viel Schwarz- und Grüntee, Kräuter- und Früchtetee getrunken wie im vergangenen Jahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2021 bei 71,5 Litern – das waren anderthalb Liter mehr als im Vorjahr. Das zeigt der Tee Report 2022, den der Deutsche Tee- und Kräuterteeverband kürzlich veröffentlicht hat.

Tee im eigentlichen Sinne stammt vom Teestrauch Camellia sinensis und schließt Schwarzen sowie Grünen Tee ein. Bei Kräuter- und Früchtetees handelt es sich streng genommen um teeähnliche Erzeugnisse. Sie unterscheiden sich also nicht nur botanisch, sondern letztere enthalten in der Regel auch kein anregendes Koffein.

Vermutlich gab es in Zeiten von Lockdowns und Homeoffice noch mehr Gelegenheiten, zu Hause eine Tasse Tee zu genießen. So wurden im Corona-Jahr 2021 pro Kopf 42,7 Liter Kräuter- und Früchtetee sowie 28,8 Liter Schwarz- und Grüntee getrunken. Beim Schwarz- und Grüntee sind weiterhin die losen Tees beliebter als Beutel (55 zu 45 %), während Kräuter- und Früchtetees zu 90 Prozent als Beutel verkauft werden. Auch wenn der landesweite Verbrauch deutlich gestiegen ist, bleibt Ostfriesland mit 300 Litern pro Kopf und Jahr nach wie vor Spitzenreiter.

Immer häufiger greifen Tee-Fans zu ökologisch erzeugter Ware, informiert der Deutsche Tee- und Kräuterteeverband. Inzwischen liegt der Bio-Anteil mit 15,9 Prozent mehr als doppelt so hoch als der durchschnittliche Bio-Anteil des gesamten Lebensmittelmarktes in Deutschland (Schwarz- und Grüntee: 17,8 %, Kräuter- und Früchtetee: 15 %).

Das Tee-Sortiment ist bunt und vielseitig. Bei Kräuter- und Früchtetees landen vor allem aromatisierte Mischungen im Einkaufskorb (39,1 %). Es folgen nicht-aromatisierte Mischungen (18,8 %) und Klassiker wie Pfefferminze (13,7 %), Kamille (9,8 %) und Fenchel (9,3 %). Auch Rooibos (3,9 %) ist wieder gefragt. Der aromatische Tee mit der typischen rotbraunen Farbe wird ausschließlich in der Kap-Region Südafrikas angebaut. Er ist koffeinfrei und reich an wertvollen Mineralstoffen. Abwechslung bieten neue Teegetränke, die dem Life-Style entsprechen. Dazu gehören Cold Brews, Eistees, Bubble-Teas oder Ready-to-Drink-Varianten für unterwegs, die vor allem bei Jüngeren gefragt sind. Eingekauft wurde pandemiebedingt vor allem im Lebensmitteleinzelhandel (44 %) und Discounter (23 %). Immerhin zehn Prozent der Einkäufe fanden im Tee-Fachgeschäft statt, während Kräuter- und Früchtetees bevorzugt in Drogeriemärkten eingekauft wurden (9 %).

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.teeverband.de

Tee – vom Strauch in die Tasse
https://www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/tee/

Der Bubble Tea ist zurück
https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/august/bubble-tea-ist-zurueck/

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Hoch verarbeitete Lebensmittel

Zuviel kann Gesundheit schaden

Der Verzehr von industriell hergestellten Lebensmitteln, die reichlich Salz, Zucker und Zusatzstoffe enthalten, nimmt in den meisten Ländern zu. Das ist besorgniserregend, da ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Produkten Übergewicht und viele chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Demenz und Herz-Kreislauf-Leiden begünstigen kann, so verschiedene Studien.

Früher wurde die Nahrungsqualität in erster Linie anhand von Ernährungsmustern oder der Menge an bestimmten Nährstoffen eingeschätzt. Inzwischen rückt der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln immer öfter in den Fokus. In wissenschaftlichen Studien wird dafür standardmäßig die sogenannte NOVA-Klassifizierung genutzt, die Lebensmittel und Getränke in Gruppen mit unterschiedlichem Verarbeitungsgrad einteilt.

Hoch verarbeitete Lebensmittel („ultra-processed“) haben den Vorteil, dass sie lange haltbar, praktisch, leicht zugänglich und erschwinglich sind. Meist werden sie abgepackt angeboten und haben eine lange Zutatenliste. Die Produkte enthalten in der Regel reichlich Zusatzstoffe, Energie (Kalorien), Speisesalz, gesättigte Fette und Zucker, aber wenig Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Beispiele für häufig hoch verarbeitete Produkte sind kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, süße und salzige Snacks, Eiskrem, Schokoriegel, Kekse, Margarine, Tiefkühlpizza, Geflügelnuggets, Würstchen, Instantsuppen, aber auch pflanzliche Alternativen für Fleisch, Milch, Joghurt und Käse.

Es gibt immer mehr Hinweise, dass industriell hergestellte Lebensmittel mit einem hohen Verarbeitungsgrad die Gesundheit beeinträchtigen können, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgestellt. Ein hoher Konsum wird mit zahlreichen chronischen Erkrankungen wie Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, Depression, Krebs und Adipositas in Verbindung gebracht.

Häufig werden die negativen Auswirkungen auf den meist geringeren Nährwert zurückgeführt. Das ist jedoch nur ein Aspekt. So kann der hohe Verarbeitungsgrad zum Beispiel die Bildung von potenziell toxischen Verbindungen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Transfettsäuren oder Acrylamid begünstigen. Außerdem ist es möglich, dass mit der Zeit Schadstoffe aus der Verpackung wie Phthalate und Bisphenole auf die Lebensmittel übergehen, schreibt eine französische Forschungsgruppe im Fachjournal „The Lancet – Gastroenterology & Hepatology“.

Ein weiterer Punkt ist, dass eine hohe Aufnahme von Zusatzstoffen wie Emulgatoren und künstliche Süßstoffe Entzündungen im Körper fördern soll. Möglicherweise spielt dabei das Darmmikrobiom eine wichtige Rolle. Die Ernährung verändert Zusammensetzung und Aktivität der Bakteriengemeinschaft im Darm. Auf diese Weise könnte ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Produkten das Immunsystem stören und dadurch chronische Entzündungen und damit verbundene Gesundheitsstörungen im Körper begünstigen. Die Forschung steht noch am Anfang. Welche biologischen Mechanismen dahinterstecken, müssen zukünftige Studien klären.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) empfiehlt, den Verzehr von hoch verarbeiteten Lebensmitteln zu begrenzen. Nach wie vor gilt: Je weniger verarbeitet, frischer und natürlicher ein Lebensmittel ist, desto besser für den Körper. Achten Sie auf das Etikett und meiden Sie Produkte mit vielen Zusatzstoffen und hohen Gehalten an Salz, Fett und Zucker. Auch wenn eine überwiegend pflanzliche Ernährung viele gesundheitlichen Vorteile hat, heißt vegan nicht automatisch gesund. Wer sich rein pflanzlich ernähren möchte, sollte den Konsum von industriellen Ersatzprodukten begrenzen und stattdessen möglichst unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel nutzen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

The Lancet – Gastroenterology & Hepatology, Online-Vorabveröffentlichung (DOI: doi.org/10.1016/S2468-1253(22)00169-8) vom 8. August 2022; Neurology, Bd. 99, Nr. 10, September 2022 (Editorial, DOI: doi.org/10.1212/WNL.0000000000201016); Agrarheute, Beitrag vom 9. September 2022; Weltgesundheitsorganisation (WHO), Plant-based diets and their impact on health, sustainability and the environment – A review of the evidence (Document number: WHO/EURO:2021-4007-43766-61591); theconversation.com/ultra-processed-foods-its-not-just-their-low-nutritional-value-thats-a-concern (vom 12. September 2022); www.news-medical.net/health/What-are-the-Health-Effects-of-Ultra-Processed-Vegan-Foods (Beitrag vom 14. Februar 2022); Food and Agriculture Organization of the United Nations, Ultra-processed foods, diet quality, and health using the NOVA classification system (Stand: 2019)

Ultra-processed foods and human health: from epidemiological evidence to mechanistic insights: doi.org/10.1016/S2468-1253(22)00169-8

doi.org/10.1212/WNL.0000000000201016

Vegane Lebensmittel: Zum Teil hoch verarbeitet
www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel

Mikrobiom: Der Darm und seine Bewohner
www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom

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Damit das Abnehmen gelingt - der Ansatz beim Stoffwechsel

Damit das Abnehmen gelingt – der Ansatz beim Stoffwechsel

Buch enthüllt: innovative Technologie unterstützt Gewichtsregulation

Es ist immer das gleiche Drama beim Abnehmen: die Menschen versuchen mit allen Mitteln ihr Gewicht in den Griff zu bekommen. Häufig quälen Sie sich ab, beispielsweise mit Diäten. Oft vergeblich oder mit mäßigem Erfolg. Irgendwann kommt der Jo-Jo-Effekt und mit dem zunehmenden Gewicht steigt die Frustration. Doch es gibt Lösungen.

Die Gründe für die Qual beim Abnehmen

In der Regel werden der Lebensstil und die Ernährungsweise verantwortlich gemacht, dass das Abnehmen nicht funktioniert. Der wahre Grund liegt in vielen Fällen woanders. Bei zahlreichen Menschen ist das Regulationssystem Stoffwechsel dermaßen gestört, dass Abnehmen nicht gelingen kann, ist die Erfahrung des Gesundheitsexperten Michael Petersen. Und er geht noch einen Schritt weiter. Für ihn steckt darin der Grund, warum Betroffene sich schwertun, die Ernährungs- und Lebensweise zu verändern.

Mit dieser Meinung ist er nicht alleine. Schon um 1900 definierte der amerikanische Arzt Dr. James Tyler Kent (1849 – 1916) das Verlangen nach Süßigkeiten oder anderen ungesunden Dingen als Symptome eines gestörten Stoffwechsels. Heute gehört das Merkmal zur selbstverständlichen Analyse in der Naturmedizin.

Die Lösung zum Abnehmen

Der Schlüssel, um das Abnehmen zu erleichtern, liegt darin, den Stoffwechsel auf sanfte und natürliche Weise zu regulieren. Dass es damit gelingen kann, zeigt ein Ansatz auf energetischer Basis. Dort werden dem Körper mit Hilfe einer innovativen Technologie bestimmte Frequenzen verabreicht, um den Stoffwechsel zu unterstützen. Das geht schnell, ist leicht umzusetzen und für den Anwender harmlos.

In Studien hat sich gezeigt, dass davon alle Teilnehmenden profitierten. Sie änderten während der Studie bewusst nichts an ihrer Lebens- und Ernährungsweise. Trotzdem nahmen sie alle ab. Gut vorstellbar, was machbar ist, wenn die Ernährung und die Lebensweise auf eine gesündere Grundlage gestellt wird.

Auch dazu wartet der Gesundheitsexperte mit einer Erfahrung auf: häufig entsteht bei den Betroffenen bei einem besser regulierten Stoffwechsel nahezu automatisch das Bedürfnis, sich gesünder zu ernähren.

Der Experte hat sein Wissen aus über 20 Jahren Erfahrung in einem Buch zusammengefasst. Dort wird auch die Technologie vorgestellt und die Studien erläutert.

Das Buch: „Dem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen mit Thyreogym“ von Michael Petersen ist entweder direkt beim tredition Verlag oder im Buchhandel – online oder offline – zu beziehen.

Buchdaten: Michael Petersen, Dem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen mit Thyreogym, tredition Verlag, Hamburg, 2022, 148 Seiten, ISBN: 978-3-347-66420-3 (Paperback), 978-3-347-66439-5 (Hardcover), 978-3-347-66444-9 (e-Book)

Der Autor:

Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

Weitere Informationen zum Buch

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Alternative Proteinquellen

Gut für mich – gut für den Planeten?

Können alternative Proteinquellen im Vergleich zu Fleisch, Milch und Eiern wirklich gesünder und nachhaltiger sein? Und welche nutzbaren Alternativen gibt es eigentlich? Mit diesen Fragen hat sich das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) in Bayern gemeinsam mit dem Cluster Ernährung beschäftigt. In der Literaturstudie „Zukunft Ernährung – Alternative Proteinquellen“ werden aktuelle Daten im Bereich Konsumenten- und Marktforschung analysiert.

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher essen nur gelegentlich Fleisch oder ernähren sich vegetarisch und vegan. Das erhöht die Nachfrage nach Alternativen für Fleisch, Milch, Joghurt und Käse. Derzeit sind vor allem pflanzliche Ersatzprodukte auf dem Markt. Die Basis kann Soja und Weizen, aber auch Lupine und Erbse sein. Weitere alternative Proteinquellen sind zum Beispiel Mykoproteine (Eiweiße aus Pilzen), Mikroalgen (z. B. Chlorella), Insekten oder Seetang.

Allerdings stehen viele Menschen solchen Produkten noch skeptisch gegenüber. Da fehlt es dem Fleischersatz aus Weizen an Textur, und der Pflanzendrink ist wenig sämig. Ein weiterer Punkt ist der hohe Verarbeitungsgrad vieler Erzeugnisse, der vom Einkauf abhält. Produkte wie Insekten oder Algen werden kaum nachgefragt, da sie in unserem Kulturkreis ungewohnt sind.

Eine Ernährung mit alternativen Proteinen kann negative und positive Folgen für die Nährstoffversorgung und Gesundheit haben, erklären die Forschenden. So enthalten pflanzliche Ersatzprodukte meist mehr Ballaststoffe, weniger Fett und Energie, aber häufig mehr Salz, Zucker und viele Zusatzstoffe. Auch auf Verunreinigungen mit Bakterien, Pflanzenschutzmitteln oder Schwermetallen, giftige und allergene Substanzen müsse geachtet werden, damit die Lebensmittel sicher für den menschlichen Verzehr sind. Je nach Produkt wäre eine Anreicherung mit Vitaminen und anderen Nährstoffen möglich.

Ein Pluspunkt für alternative Proteinquellen ist die umweltfreundliche Herstellung. Für die Produktion werden in der Regel weniger Land und Wasser benötigt und weniger Treibhausgasemissionen verursacht. Allerdings sind einige Herstellungsprozesse noch sehr energieintensiv und müssen technisch optimiert werden. Die Ökobilanz lässt sich verbessern, wenn für Nährmedien oder Futtermittel Nebenströme der Industrie und Landwirtschaft genutzt werden.

Um alternative Proteinquellen auf dem Markt zu etablieren, müssen viele Herausforderungen überwunden werden, wird in der Literaturstudie resümiert. Dazu zählen hohe Produktions- sowie Energiekosten und zum Teil fehlende Akzeptanz in europäischen Ländern. Als eine große Hürde wird die Novel-Food-Verordnung der EU genannt, da eine Zulassung innovativer Produkte für die Herstellenden zeitintensiv und teuer ist.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.kern.bayern.de/alternativeproteine

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/


www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/fleischersatzprodukte/


www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/insekten/


www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/algen/

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Wieviel Mineralstoffe sind in Pflanzendrinks?

Studie untersuchte 85 Produkte und Marken

Pflanzendrinks sind für Menschen, die allergisch auf Milchinhaltsstoffe reagieren oder eine Unverträglichkeit haben oder auch für solche, die sich vegetarisch oder vegan ernähren möchten, eine Alternative zu Milch. Die Zahl der Produkte auf dem Markt wächst stetig, die Informationen über deren Mineralstoffgehalt sind jedoch begrenzt.

Bei der Analyse und dem Vergleich von 85 verschiedenen Pflanzendrinks fanden amerikanische Forschende eine große Bandbreite zwischen den unterschiedlichen Arten und auch Marken. Von allen untersuchten Milchalternativen wiesen nur Drinks auf Erbsen- und Sojabasis höhere Gehalte an Phosphor, Zink, Selen und Magnesium auf als Kuhmilch. In Erbsendrinks war zum Beispiel der Phosphorgehalt am höchsten und sie waren reich an Selen und Zink, während in Sojadrinks das meiste Magnesium enthalten war.

Magnesium, Phosphor, Zink und Selen sind essenzielle (unentbehrliche) Mineralstoffe, die über die Nahrung zugeführt werden müssen. Sie müssen auch in den Vereinigten Staaten jedoch nicht verpflichtend auf den Etiketten ausgewiesen werden. Die Studie, die im Auftrag der US Food and Drug Administration (FDA) durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, über die Mineralstoffgehalte in Pflanzendrinks aufzuklären, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, wieviel ihres täglichen Bedarfs an essenziellen Mineralstoffen sie über die jeweilige Pflanzenalternative decken können. Die großen Unterschiede im Gehalt an Mineralstoffen sind auch in Betracht zu ziehen, wenn es um die allgemeine Beurteilung der Nährwerte von Pflanzendrinks und Ernährungsempfehlungen geht. Die Studie wurde auf der Jahrestagung 2022 der amerikanischen Fachgesellschaft für Chemie (ACS) vorgestellt.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.bzfe.de/service/news/pflanzendrinks-im-trend


www.acs.org/content/acs/en/pressroom/newsreleases/2022/august/completing-the-micronutrient-picture-for-plant-based-milk-alternatives

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Auf der Suche nach Proteinquellen

RuBisCo aus Tomatenblättern

Tomatenblätter und -stängel werden entweder untergepflügt oder kompostiert. Dabei enthalten sie wertvolle Eiweiße, die jedoch bisher nicht genutzt werden konnten. Und das, obwohl dringender Bedarf an Proteinquellen für die menschliche Ernährung besteht. Forschende der Universität Wageningen haben gezeigt, dass es möglich ist, RuBisCo aus Tomatenblättern zu extrahieren und so das hochwertige Eiweiß nutzbar zu machen.

RuBisCo, das ist Ribulose-1,5-bisphosphat-carboxylase/-oxygenase und das in der Photosysthese für die Kohlenstoffdioxid-Fixierung verantwortliche Enzym. Es ist in allen grünen Pflanzenteilen enthalten und wahrscheinlich das am häufigsten vorkommende Eiweiß auf der Erde. RuBisCo ist neutral in Aroma, Farbe und Geschmack, enthält die wichtigsten essenziellen Aminosäuren und gute Geliereigenschaften. Daher kann es gut in der Herstellung von Fleisch- oder Milchalternativen genutzt oder als Ei-Ersatz eingesetzt werden.

Dass Tomatenblätter und -stängel bisher nicht  geeignet waren, um das hochwertige Eiweiß zu extrahieren, liegt daran, dass Tomatenblätter und -stängel auch Toxine enthalten. Wie die Blätter anderer Nachtschattengewächse auch, sind sie daher nicht essbar. Die Forschenden in Wageningen haben einen Weg gefunden, mit einer für die Extraktion von RuBisCo aus Zuckerrübenblättern entwickelten Methode ein hochwertiges Eiweißpulver frei von Toxinen zu gewinnen. Sie vermuten, dass die Methode auch bei anderen Pflanzen erfolgreich angewendet werden könnte. Dann könnten weitere toxinhaltige Pflanzenrückstände, z. B. von Kartoffelpflanzen, als Eiweißquelle nutzbar gemacht werden.

Um die Methode zur Praxisreife weiter zu entwickeln, hoffen die Forschenden auf eine Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben und Lebensmittelherstellern, die pflanzenbasiertes Eiweiß als Rohstoff benötigen.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.wur.nl/en/research-results/research-institutes/food-biobased-research/show-fbr/extracting-high-value-rubisco-protein-from-tomato-leaves-wur-researchers-show-that-its-possible.htm

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Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen

Auf Ernährung und viel Bewegung achten

Ein zu hoher Blutdruck ist bei Kindern und Jugendlichen in erster Linie auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Häufig essen sie zu salz- und zuckerreich, bewegen sich zu wenig und haben ein zu hohes Körpergewicht. Das geht aus einem Konsenspapier hervor, an dem die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und weitere Organisationen beteiligt waren. Dafür wurden wissenschaftliche Veröffentlichungen und Daten zu Bluthochdruck bei 6- bis 16-Jährigen ausgewertet.

In Europa tritt Bluthochdruck im Kindesalter immer häufiger auf, was sich teilweise durch die Zunahme von Adipositas erklären lässt. So sind weniger als zwei Prozent der normalgewichtigen Kinder, aber fünf Prozent der übergewichtigen und fünfzehn Prozent der fettleibigen Gleichaltrigen betroffen. Das ist bedenklich, da Bluthochdruck häufig auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöht. Eine frühe Diagnose wäre wichtig. Allerdings macht sich Bluthochdruck nur selten durch Symptome wie etwa Kopfschmerzen, Nasenbluten und Schwindel bemerkbar.

In frühen Stadien gilt es vor allem, die betroffenen Familien aufzuklären und die Lebensgewohnheiten umzustellen. Eltern können ihre Kinder motivieren und Vorbild sein. „Sehr häufig treten Bluthochdruck und Fettleibigkeit bei mehreren Familienmitgliedern auf. Aber selbst, wenn das nicht so ist, ist es wünschenswert, dass sich alle an der Umstellung der Lebensweise beteiligen“, erklärt der ehemalige Professor Giovanni de Simone von der Universität Neapel Federico II in Italien.

Eine ballaststoffreiche Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkorn kann dazu beitragen, den Blutdruck wieder in den Normbereich zu bringen. Es wird empfohlen, die Salzaufnahme zu begrenzen, Zucker zu meiden und auf zuckergesüßte Getränke sowie gesättigte Fette möglichst zu verzichten. Zudem sollten sich Kinder und Jugendliche regelmäßig bewegen.

Die Ziele während einer Umstellung sollten realistisch sein, ist im „European Heart Journal“ zu lesen. Mit einem Tagebuch über Gewicht, Essgewohnheiten und körperliche Betätigung lassen sich Fortschritte besser nachvollziehen. Wenn die Ernährungsumgebung eine gesunde Ess- und Lebensweise fördert, entwickeln die Kinder Schritt für Schritt mit Spaß und ohne Druck neue Gewohnheiten. Nicht zuletzt ist es nach Ansicht der Autoren und Autorinnen dringend notwendig, die Öffentlichkeit mehr über die Risiken von Bluthochdruck bei jungen Menschen und die positiven Auswirkungen eines gesunden Lebensstils aufzuklären.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

European Heart Journal, doi.org/10.1093/eurheartj/ehac328
esc365.escardio.org/person/17163

Einfach besser essen – Mein Ernährungstagebuch

www.ble-medienservice.de/1625/einfach-besser-essen-mein-ernaehrungstagebuch


www.bzfe.de/ernaehrung/die-ernaehrungspyramide/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle

Adipositas Trainermanual – Ernährung

www.ble-medienservice.de/1653/trainermanual-adipositas-schulung-fuer-kinder-und-jugendliche-ernaehrung


wepi-planungshilfe.de
(webbasierte Planungshilfe zur Planung von Projekten zu Kinderübergewicht)

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Vitamin D-Speicher im Sommer auffüllen

Wer braucht Nahrungsergänzungsmittel?

Nahrungsergänzungsmittel liegen im Trend: Der Verbrauchermonitor von 2021 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt: Ein Drittel der Bevölkerung nimmt mindestens einmal pro Woche Vitamine über Nahrungsergänzungsmittel zu sich, jede sechste Person sogar täglich. Dabei nimmt das Vitamin D eine gewisse Sonderstellung ein. In dem zitierten Verbrauchermonitor gaben 45 Prozent der Befragten an, Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, was ihm Platz 1 einbringt; bei Vitamin B12 waren es 36 und bei Vitamin C 32 Prozent. Dabei seien Nahrungsergänzungsmittel für die meisten Menschen verzichtbar, so BfR-Präsident Professor Andreas Hensel und weiter: „Wer hoch dosierte Vitamine einnimmt, ohne dass es nötig ist, riskiert eine Überversorgung und damit unerwünschte Auswirkungen auf die Gesundheit“.

Korrekterweise ist Vitamin D der übergeordnete Begriff für eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die Calciferole. Zu den wichtigsten Formen gehören Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Die bekannteste Funktion von Vitamin D ist die Beteiligung am Knochenstoffwechsel. So fördert Vitamin D unter anderem die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm sowie ihren Einbau in den Knochen. Es nimmt damit eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung ein. Zudem ist Vitamin D an weiteren Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Vitamin-D-Mangel kann bedeutsame Auswirkungen auf die Knochengesundheit haben. Die gravierendsten Folgen sind die Entkalkung und letztendlich die Erweichung der Knochen (Osteomalazie und Osteoporose).

Der tägliche Bedarf wird für alle Altersgruppen auf 20 Mikrogramm (1 Mikrogramm [µg] = 0,001 Milligramm [mg]) geschätzt, für Säuglinge (unter 12 Monate) sind es 10 µg. Eine ebenfalls übliche Mengeneinheit für Vitamin D ist die sogenannte „Internationale Einheit“ (I.E.). 1 µg entspricht 40 I.E. beziehungsweise 1 I.E. entspricht 0,025 µg.

Die geschätzten Bedarfswerte gelten jedoch nur bei fehlender Eigensynthese; denn – und das ist eine echte Sonderstellung dieses Vitamins – es kann sowohl über die Nahrung aufgenommen als auch vom Menschen selbst durch UVB-Lichtexposition (Sonnenbestrahlung) gebildet werden. Bei letzterem wird das Vitamin aus einer in der Haut vorkommenden Vorstufe (7-Dehydrocholesterol) gebildet. Dieser Weg ist auch der wesentlich effizientere, denn nur wenige Lebensmittel enthalten das Vitamin in größeren Mengen. Hauptsächlich fettreiche Seefische wie Makrele, Lachs oder Hering sind hier zu nennen. So enthalten etwa Hering 25 µg, Lachs 16 µg, Avocados bringen es immerhin auf 6 µg, jeweils pro 100 Gramm. Mit unserer täglichen Nahrung nehmen wir durchschnittlich nur etwa 2 bis 4 µg zu uns.

Gemäß einer abgestimmten Empfehlung von wissenschaftlichen Institutionen, Fachgesellschaften und Fachverbände reichen für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese in der warmen Jahreszeit bereits fünf bis 25 Minuten Aufenthalt in der Sonne aus, wenn etwa ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) unbedeckt sind. Eine Faustregel sagt: Ist unser Schatten draußen kürzer als wir groß sind, produzieren wir ausreichend Vitamin D. Das ist in unseren Breiten zwischen April und Oktober der Fall. Das Gute: wie andere fettlösliche Vitamine auch, speichert unser Körper das Vitamin und zwar hauptsächlich im Fett- und Muskelgewebe, geringere Mengen auch in der Leber. Die Speicherkapazität ist insgesamt relativ groß, so dass auch in Wintermonaten in der Regel eine ausreichende Versorgung sichergestellt ist.

Für wen ist eine Vitamin-D-Supplementierung gegebenenfalls sinnvoll? Hier sind als erstes Säuglinge zu nennen, da zum einen der Vitamin D-Gehalt von Frauenmilch sehr gering ist (durchschnittlich 0,073 µg pro 100 Milliliter) und zum anderen Säuglinge grundsätzlich nicht einer direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden sollen; zumal sich ihr hauteigener Schutzmechanismus erst noch entwickeln muss. Zu den Risikogruppen für eine Unterversorgung gehören ferner Menschen, die sich kaum oder gar nicht im Freien aufhalten (können). Ferner ältere Menschen, da die körpereigene Vitamin D-Bildung im Alter deutlich abnimmt und es in der älteren Bevölkerung durchschnittlich zusätzlich mehr mobilitätseingeschränkte, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen gibt. Im Alter von 70 Jahren hat sich die Kapazität der Haut zur Vitamin D-Synthese um etwa 75 Prozent reduziert. Der Grund ist die Hautbeschaffenheit selbst, aber auch die Tatsache, dass sich die Menge des Ausgangsstoffs 7-Dehydrocholesterol in den oberen Hautschichten im Alter drastisch vermindert. Freilich sollte die Einnahme von Supplementen unbedingt in Absprache mit einer Ärztin/einem Arzt erfolgen, wobei es empfehlenswert ist, vor einer Supplementierung den Vitamin D-Status überprüfen zu lassen.

Übrigens: Eine Vitamin D-Überdosierung und damit verbundene unerwünschte Wirkungen sind nur durch eine überhöhte orale Zufuhr (dauerhaft mehr als 100 µg = 4.000 I.E. pro Tag), nicht jedoch durch eine exzessive Sonnenbestrahlung der Haut möglich.

Rüdiger Lobitz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/cm/350/bfr-verbrauchermonitor-2021-spezial-vitamine-als-nahrungsergaenzungsmittel.pdf

https://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_vitamin_d-131898.html


https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/vitamin-d/


https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/bestens-unterstuetzt-durchs-1-lebensjahr/nachgefragt/warum-brauchen-saeuglinge-zusaetzlich-vitamin-d/#:~:text=Säuglinge%20erhalten%20zur%20Rachitisprophylaxe%20400,D%20im%20gesamten%20ersten%20Lebensjahr
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https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/eifonline_vitamin_d_unterschaetzter_mikronaehrstoff.pdf


https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/aus-der-aktuellen-ausgabe/vitamin-d-in-lebensmitteln/


https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/01_lebensmittel/2016/2016_01_21_PI_VitaminD.html


https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/wirkung/akut/empfehlung-vitamin-d.html

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