Archiv der Kategorie: Ernährung

Erdnussallergie - neue Behandlungsoptionen für gefährliche Erkrankung

Erdnussallergie – neue Behandlungsoptionen für gefährliche Erkrankung

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Lösungsmöglichkeiten bei Erdnussallergie

Obwohl sie gesund sind, stellen Erdnüsse für viele Menschen eine Gefahr dar. Neues zur Erdnussallergie und Lösungsansätzen, darüber berichtet die Bioresonanz-Redaktion in diesem Beitrag.

Erdnüsse sind gesund. Sie enthalten reichlich Nährstoffe, wie Proteine, Vitamine und Mineralien. Und sie sind lecker. In der Weihnachtsbäckerei sind sie nicht wegzudenken. Dennoch gibt es Menschen, für die Erdnüsse gefährlich werden können. Die Erdnussallergie gehört bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Es kann zu lebensbedrohlichen Reaktionen kommen. Dafür reichen bereits winzigste Mengen.

Wissenschaft berichtet von neuer Behandlungsoption

Das Universitätsklinikum Münster kann erstmalig eine neue Behandlungsoption bei Erdnussallergie anbieten. Hierbei handelt es sich um eine spezifische orale Immuntherapie, die das Ziel hat, die Toleranz gegenüber Erdnüssen bei den Betroffenen zu erhöhen. Dazu enthält die Therapie entfettetes Erdnussproteinpulver. Es wird Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 17 Jahren verabreicht. Ziel ist es, die Überempfindlichkeit zumindest zu reduzieren, damit eine größere Erdnussmenge vertragen wird. Eine komplette Unempfindlichkeit für das Allergen erreiche die Therapie nicht, darauf weisen die Forschenden hin. (Quelle: Neue Immuntherapie: Hoffnung für Kinder und Jugendliche mit Erdnussallergie, Universitätsklinikum Münster, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Der scheinbare Widerspruch, dass gesunde Erdnüsse für manche Menschen zur Lebensgefahr werden, führt in der Sichtweise der Ganzheitsmedizin zu der Schlussfolgerung, dass es nicht an den Erdnüssen liegt, sondern im Organismus. Von Regulationsstörungen sprechen Bioresonanz-Therapeuten bei solchen Phänomenen. Der Körper kämpft mit einer Störung im Organismus. Die daraus resultierende Überforderung kommt bei gesunden Nahrungsmitteln zur Entladung.

Mehr zum Thema Allergien und Unverträglichkeiten, mit einem Fallbeispiel, im Blog-Archiv der Bioresonanz Redaktion: Standpunkt zum Thema Unverträglichkeiten.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Allergie, Unverträglichkeit oder einfach nur Bauchschmerzen?

Neue nationale Empfehlungen geben Hilfestellung

Bauchschmerzen nach dem Mittagessen in der Kita, Husten nach dem Snack am Nachmittag oder Juckreiz nach dem Abendbrot – was ganz harmlose Ursachen haben kann, lässt viele Kleinkind-Eltern besorgt zurück. Ist mein Kind allergisch auf ein bestimmtes Nahrungsmittel oder leidet es an einer Unverträglichkeit? Das Netzwerk Gesund ins Leben klärt in seinen aktualisierten Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter über den Umgang mit dieser Frage auf.

Erzieherinnen und Erzieher kennen das: Eltern melden in der Kita, dass ihr Kind bestimmte Lebensmittel nicht verträgt. Entsprechend passen die Kita-Angestellten die Mahlzeiten des Kindes an. Das ist vollkommen richtig, wenn die Allergie oder Unverträglichkeit durch eine Ärztin oder einen Arzt nachgewiesen wurde. Stellen Eltern die Ernährung ihres Kindes ohne Befund um, kann das auf verschiedenen Ebenen zu Problemen führen. Zum einen steigt der Aufwand der Betreuungseinrichtungen, die die Außer-Haus-Verpflegung organisieren. Zum anderen entstehen gegebenenfalls Nachteile für das Kind. Welche Schritte nötig sind, um eine Allergie oder Unverträglichkeit festzustellen und wie Eltern mit kritischen Lebensmitteln umgehen sollten, wird in den aktualisierten Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben erklärt.

Keine Ernährungsanpassung ohne ärztlichen Rat

Vermuten Eltern bei ihrem Kleinkind eine Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit, streichen sie die unter Verdacht stehenden Lebensmittel oft instinktiv vom Speiseplan. Dabei kann eine Einschränkung der Lebensmittelauswahl zu sozialen sowie gesundheitlichen Belastungen führen. Bestimmte Lebensmittel einfach wegzulassen, kann außerdem zu einem Nährstoffmangel führen und damit die Gesundheit des Kindes negativ beeinflussen. Das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt daher, Nahrungsmittel längerfristig nur auf Basis einer gesicherten ärztlichen Diagnose aus der Ernährung von Kleinkindern auszuschließen. Aber Achtung: Nicht alle angebotenen Diagnoseverfahren eignen sich dazu, eine Allergie oder Unverträglichkeit nachzuweisen. Eine Aufzählung geeigneter sowie ungeeigneter Verfahren ist in den aktualisierten Handlungsempfehlungen zu finden.

Verhalten bei positiver Diagnose

Wie Eltern mit Nahrungsmittelallergien, -unverträglichkeiten oder anderen ernährungsrelevanten Erkrankungen bei ihren Kindern am besten umgehen, ist von der Diagnose abhängig:

  • Bei einer Nahrungsmittelallergie muss das allergieauslösende Nahrungsmittel strikt gemieden werden. Allergien treten bei Kindern hauptsächlich beim Verzehr von Hühnerei, Kuhmilch, Erdnuss, Schalenfrüchten (Nüssen), Fisch, Sesam und Soja auf.
  • Wurde eine Nahrungsmittelunverträglichkeit nachgewiesen, ist die individuell vertragene Menge unterschiedlich. So genügt es bei einer Fruktose-Malabsorption – bei der die Fruktose aus der Nahrung durch eine Fehlfunktion nicht oder nur begrenzt vom Dünndarm aufgenommen wird – meist, den Konsum fruktose- bzw. sorbithaltiger Lebensmittel zu reduzieren. Die Fruktose-Malabsorption ist nicht mit der seltener auftretenden erblichen Fruktoseintoleranz gleichzusetzen, bei der lebenslang auf Fruktose verzichtet werden muss. Von einer Laktoseintoleranz – auch als Milchzuckerunverträglichkeit bekannt – sind Kleinkinder in der Regel noch nicht betroffen – sie tritt bei genetisch veranlagten Menschen meist erst im Laufe des Schulalters auf.
  • Die Zöliakie ist eine besondere Form der Allergie, die außerdem Merkmale einer Autoimmunerkrankung aufweist. Im Falle einer positiven Diagnose ist es notwendig, glutenhaltiges Getreide (z. B. Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste) komplett wegzulassen.
  • Übrigens: Auch Eltern von Kleinkindern mit Neurodermitis sollten potenziell allergieauslösende Nahrungsmittel nicht pauschal aus der Ernährung ihres Kindes ausschließen, sondern zunächst einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren.

Ausgewogen und abwechslungsreich essen trotz Allergie oder Unverträglichkeit

Stellen Arzt oder Ärztin eine Unverträglichkeit oder Allergie auf bestimmte Nahrungsmittel fest, muss die Ernährungsweise des Kleinkindes entsprechend angepasst werden. Wichtig ist es, die Mahlzeiten trotzdem ausgewogen und abwechslungsreich zu gestalten. Nur so kann der Bedarf an Energie und Nährstoffen zuverlässig gedeckt werden. Das Netzwerk Gesund ins Leben empfiehlt in diesen Fällen eine qualifizierte Beratung durch eine Fachkraft wie Ernährungsberaterin und -berater sowie Ärztin und Arzt.

Und was ist mit Kita und Co.?

Während die Eltern sich nach professioneller Beratung auf die besonderen Bedürfnisse ihres Kindes einstellen können, werden die neuen Gegebenheiten in anderen Lebensbereichen nicht automatisch berücksichtigt. Kitas und andere Betreuungseinrichtungen, in denen das Kind isst, müssen zum Beispiel gesondert über die veränderten Umstände informiert werden. Dazu hat das Netzwerk Gesund ins Leben ein Formular zur ärztlichen Bescheinigung für Nahrungsmittel-Allergien und -unverträglichkeiten zur Vorlage in Kindertagesstätten sowie begleitende Erläuterungen entwickelt. Es klärt die betreuenden Einrichtungen über die ärztlich bestätigten Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien eines Kindes auf und hält dazu an, das weitere Vorgehen auf dieser Grundlage gemeinsam zu besprechen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Kleinkindern

Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter – Aktualisierte Handlungsempfehlungen


Formular Ärztliche Bescheinigung für Nahrungsmittel-Allergien und -unverträglichkeiten zur Vorlage in der Kita


Erläuterungen zum Kita-Formular – Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten


Hintergrund:

Die Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter wurden 2022 aktualisiert und sind nationaler Beratungsstandard für Fachkräfte. Im Rahmen des Aktualisierungsprozesses bewerteten die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates die wissenschaftliche Evidenz auf Basis von aktuellen systematischen Reviews, Metaanalysen, Leitlinien und weiteren belastbaren Studiendaten zu Themen wie Ernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten/-allergien und körperliche Aktivität im Kleinkindalter (ein bis einschließlich drei Jahre). Sie verabschiedeten auf dieser Grundlage die aktualisierten Empfehlungen im Konsens, die durch alle relevanten Berufsverbände sowie die beteiligten wissenschaftlichen Fachgesellschaften unterstützt werden. Der Prozess wurde vom Netzwerk Gesund ins Leben koordiniert.

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Das Netzwerk gehört zum Bundeszentrum für Ernährung. Dieses ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angesiedelt, im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Neuer Ratgeber: Stoffwechsel anregen mit Stoffwechsel-Optimierer

Neuer Ratgeber: Stoffwechsel anregen mit Stoffwechsel-Optimierer

Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht, um den Stoffwechsel zu unterstützen

Wer seinen Stoffwechsel anregen will, findet in diesem Ratgeber wertvolle Informationen.

Den Einen geht es darum, das Gewicht zu reduzieren oder die Verdauung zu verbessern. Andere wollen schneller regenerieren, sei es nach dem Sport oder nach einer Erkrankung. Wieder andere streben an, ihre Leistungsfähigkeit, Fitness und Wohlbefinden zu steigern. Allen gemeinsam ist, dass sie einen gut funktionierenden Stoffwechsel benötigen.

Wenn der Stoffwechsel gestört ist

Schwierig wird es, wenn es zu Störungen beim Stoffwechsel kommt. Und das ist nach den Erfahrungen des Gesundheitsexperten Michael Petersen häufig der Fall. Mit dieser Auffassung ist er nicht alleine. Wissenschaftler gehen davon aus, dass beispielsweise bei Menschen mit Gewichtsproblemen in der Regel ein gestörter Stoffwechsel vorliegt. Dann wird alles träge, der Körper müht sich ab und es kommt zu Leistungsdefizite. Mit fatalen Folgen für die Gesundheit. Sogar schwerwiegende Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer und vieles mehr werden damit in Verbindung gebracht.

Lebenswichtige Aufgabe: den Stoffwechsel anregen

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, den Stoffwechsel zu unterstützen. Dazu gibt es Hilfsmittel aus der Natur. Hierzu gehören bestimmte Ernährungsbausteine, die den Stoffwechsel anregen, genauso wie die wertvollen Inhaltsstoffe von Pflanzen, wie wir sie von der Naturheilkunde her kennen. Es gibt aber auch neue innovative Lösungen, um den Stoffwechsel anzuregen, weist der Experte hin.

Ratgeber will helfen, den Stoffwechsel anzuregen

Der Autor des neuen Ratgebers „Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer“ hat seine Erfahrungen aus über 20 Jahren zu diesem Thema in einem Ratgeber zusammengefasst. Es ist ihm gelungen, einfache Maßnahmen, die leicht umzusetzen sind, kurz und prägnant auf den Punkt zu bringen. Er fokussiert sich auf die nötigsten Aspekte, sodass der Leser des Buches schnell die für ihn interessanten Maßnahmen überblicken und leicht in seinen Alltag integrieren kann.

Das Buch: „Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer“ von Michael Petersen ist als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.
Buchdaten: Michael Petersen, Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer, Independently published by Amazon, 2022, 87 Seiten, ISBN 979-8-3642-8743-4. Hier eine Beschreibung des Buches ansehen.

Der Autor:
Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mehr Nüsse auf den Teller

So kommt man an den Kern

Unser Speiseplan soll gesund und umweltgerecht sein. Damit unsere Gesundheit und die unseres Planeten gleichermaßen geschützt werden, müsste laut Empfehlungen der „Planetary Health Diet“ unser Konsum an Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen ungefähr verdoppelt werden, der Verzehr von Fleisch und Zucker dagegen halbiert. 50 Gramm Nüsse und Kerne am Tag sieht dieser Speiseplan der Zukunft zum Beispiel vor. Das sollte in der Weihnachtszeit wohl kein Problem sein, denn traditionell gehören Nüsse in vielen Haushalten auf den Nikolaus- und Weihnachtsteller. Auch in vielen Plätzchen, Weihnachtsstollen und -kuchen dürfen sie nicht fehlen.

Auf den Weihnachtsteller kommen in der Regel ganze Nüsse und Mandeln. Auch Erdnüsse sind beliebt. Letztere gehören trotz des Namens botanisch gesehen gar nicht zu den Nüssen, sondern zu den Hülsenfrüchten. Sie sind sehr einfach mit der Hand zu schälen. Bei Walnüssen, Haselnüssen und Mandeln sitzt der essbare Kern – oder genaugenommen der Samen – dagegen in einer harten Schale. Hier bedarf es eines guten Nussknackers, um an ihn heran zu kommen. Ein herkömmlicher Zangennussknacker für unterschiedliche Nussgrößen reicht dafür in der Regel aus.

Der essbare Kern oder Samen ist noch mit einer dünnen Haut überzogen. Diese kann mitgegessen werden. Wer sie nicht mag, kann die Nusskerne oder Mandeln noch kurz in heißes Wasser legen, dann löst sich die Haut durch leichtes Reiben schnell ab. So frisch „blanchierte“ Nuss- und Mandelkerne eignen sich auch sehr gut zum Backen feiner Gebäcke wie z. B. Makronen, Macarons oder Zimtsterne oder auch zum Herstellen von Marzipan und Pralinen.

Einfacher ist es, auf küchenfertige Backzutaten zurückzugreifen. Nuss- und Mandelkerne gibt es in allen möglichen Varianten: ungeschält (also noch mit der feinen Haut), blanchiert, gemahlen, gehackt, als Blättchen und Stifte – da ist für jeden Verwendungszweck etwas dabei.

Bereits geknackt sind Nuss- und Mandelkerne in unterschiedlichsten Nussmischungen erhältlich und können so ganz bequem als Knabberei gegessen oder als Zutat in Salaten, Suppen usw. verwendet werden. So kann auch sonst im Jahr unser Nusskonsum an die 50 g pro Tag herankommen. Wobei die ungewürzten, nicht gesalzenen Varianten immer zu bevorzugen sind und trotz der gesunden Fette der dadurch hohe Kaloriengehalt in die Gesamtenergieaufnahme am Tag mit eingerechnet werden sollte.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/nuesse/


https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/


https://www.ble-medienservice.de/0289/nuesse-lebensmittel-infoblatt


https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/dezemer/nuesse-kuechenfertig-machen/


https://www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/nuesse/nuesse-gesund-essen/


https://www.ble-medienservice.de/0592/kuechengeheimnissen-auf-der-spur-experimente-rund-um-keime-nuesse-speisefette

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mandelmilch-Ernährung schlägt die meisten Milchsorten

Die Ernährung mit Mandelmilch ist in Coffeeshops im ganzen Land aufgetaucht, und das aus gutem Grund.

Diese beliebte pflanzliche Milchalternative ist eine großartige Quelle für mehrere wichtige Nährstoffe und wird mit einer Fülle potenzieller gesundheitlicher Vorteile in Verbindung gebracht.

Ist Mandelmilch also schlecht für Sie oder kann sie eine gesunde Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sein? Wenn Sie mehr über die Vorteile und Nebenwirkungen von Mandelmilch erfahren möchten, sind Sie hier genau richtig.

In diesem Artikel werden wir auch einige der wichtigsten Unterschiede zwischen einigen der beliebtesten Milchprodukte auf dem Markt entschlüsseln, um Ihnen bei der Auswahl zu helfen, welche Sie Ihrer nächsten Einkaufsliste hinzufügen sollten. Außerdem lernen Sie, wie Sie es selbst herstellen können.

Was ist Mandelmilch?

Fangen wir mit den Fakten an: Mandelmilch wird aus Mandeln gewonnen, der Steinfrucht (botanisch eigentlich eine Frucht) namens Prunus dulcis .

Wie wird Mandelmilch hergestellt? Bei der Herstellung von Mandelmilch werden Mandeln und Wasser gemischt und anschließend mit einem Sieb oder Seihtuch alle Feststoffe entfernt. Dies verleiht dem Endprodukt eine glatte Textur und einen leichten, etwas nussigen Geschmack.

Obwohl Mandelmilch nicht unbedingt alle ernährungsphysiologischen Vorteile von ganzen Mandeln beibehält, kann sie definitiv in eine gesunde, gut geplante Ernährung integriert und in Maßen genossen werden.

Neben der Bereitstellung einer Reihe wichtiger Nährstoffe kann es auch mit einigen ernsthaften gesundheitlichen Vorteilen verbunden sein, die von einer verbesserten Gehirnfunktion bis hin zu einer verbesserten Knochengesundheit und darüber hinaus reichen.

Es ist auch sehr vielseitig und eine großartige Alternative zu Kuhmilch für diejenigen, die eine milchfreie Diät einhalten oder Milchprodukte nicht vertragen. Und es kann nicht nur in die meisten Rezepte eingetauscht und anstelle von Milch verwendet werden, sondern ist auch eine tolle Ergänzung für Backwaren, Smoothies, Shakes und Desserts.

Nährwertangaben

Mandelmilch-Ernährung ist nichts, worüber man den Kopf schütteln muss. Es enthält die empfohlene Tagesdosis an Vitamin E, eine beträchtliche Menge Vitamin D (falls im Laden gekauft) und eine herzhafte Dosis Kalzium.

Es ist im Vergleich zu anderen Milchprodukten auch extrem kalorienarm und kann ein wertvolles Hilfsmittel sein, wenn Sie versuchen, Gewicht zu verlieren. Tatsächlich stammen die meisten Fettkalorien in jeder Portion aus herzgesunden einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die beide mit einer langen Liste von gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht werden.

Eine Tasse im Laden gekaufte ungesüßte Mandelmilch enthält ungefähr (im folgenden Rezept sehen Sie, wie sie mit der hausgemachten Mandelmilchnahrung verglichen wird):

40 Kalorien
2 Gramm Kohlenhydrate
1 Gramm Eiweiß
3 Gramm Gesamtfett
1 Gramm Ballaststoffe
10 Milligramm Vitamin E (50 Prozent DV)
100 Internationale Einheiten Vitamin D (25 Prozent DV)
200 Milligramm Kalzium (20 Prozent DV)
500 Internationale Einheiten Vitamin A (10 Prozent DV)
16 Milligramm Magnesium (4 Prozent DV)
40 Milligramm Phosphor (4 Prozent DV)

Abschließende Gedanken

Mandelmilch ist ein beliebtes Milchprodukt, das durch Mischen von Mandeln mit Wasser und Verwenden eines Seihtuchs oder Siebs zum Entfernen der Feststoffe hergestellt wird.
Es ist kalorienarm, enthält aber viele wichtige Nährstoffe, darunter Kalzium, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin A. Außerdem ist es milchfrei, laktosefrei, glutenfrei und zuckerarm, je nach Wahl und Menge des Süßungsmittels.

Die Forschung hat eine Reihe von Vorteilen von Mandelmilch für Haut, Herzgesundheit, Gewichtsverlust, Knochengesundheit, Gehirnfunktion und mehr aufgedeckt.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass im Laden gekaufte Mandelmilch oft voller zugesetzter Zucker, Süßstoffe und künstlicher Aromen ist. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn möglich, zu Hause zu versuchen, es selbst zu machen.

Auch Kinder unter einem Jahr und Mandelallergiker sollten auf diese beliebte Milchalternative verzichten.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://thoraxlinik-heidelberg.de/

Mandelmilch ist ein beliebtes Milchprodukt, das durch Mischen von Mandeln mit Wasser und Verwenden eines Seihtuchs oder Siebs zum Entfernen der Feststoffe hergestellt wird.
Es ist kalorienarm, enthält aber viele wichtige Nährstoffe, darunter Kalzium, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin A. Außerdem ist es milchfrei, laktosefrei, glutenfrei und zuckerarm, je nach Wahl und Menge des Süßungsmittels.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Thoraxlinik
Thorax Klinik
In den Seilen 25
50678 Köln
0221-111222333
info@thoraxlinik-heidelberg.de
https://thoraxlinik-heidelberg.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Größeres Frühstück gleich besserer Diät-Erfolg?

Studie vergleicht Einschätzung von Hunger

So manche Abnehmwillige glauben, es sei eine gute Diätstrategie, das Frühstück ausfallen zu lassen. Ist es aber nicht. Das jedenfalls lässt eine Studie der Harvard Medical School in Boston vermuten, die kürzlich in Cell Metabolism veröffentlicht wurde. In dieser randomisierten Cross-Over-Studie unterzogen sich 30 Probandinnen und Probanden mit Adipositas/Übergewicht zwei vierwöchigen Gewichtsabnahmediäten. Zunächst wurde beiden Gruppen eine standardisierte Basisdiät bereitgestellt, wobei sich die Energiezufuhr zu jeweils einem Drittel auf Frühstück, Mittagessen und Abendbrot verteilte.

In der ersten vierwöchigen Untersuchungsphase verteilten sich dann die aufgenommenen Kilokalorien in Gruppe 1 zu 45 Prozent auf das Frühstück, 35 Prozent auf das Mittagessen und zu 20 Prozent auf das Abendessen. In Gruppe 2 war die Verteilung 20 Prozent Frühstück, 35 Prozent Mittagessen und 45 Prozent Abendessen. Alle Speisen und Getränke wurden zur Verfügung gestellt, so dass die Nährstoffzusammensetzung stets gleich war: 30 Prozent Protein, 35 Prozent Kohlenhydrate und 35 Prozent Fett. Nach den ersten vier Wochen gab es eine siebentägige sogenannte Wash-Out-Periode, bei der wiederum die Basisdiät angeboten wurde. In der zweiten vierwöchigen Interventionsphase tauschten dann die Gruppen die jeweilige Diät.

Das Hungergefühl wurde mehrmals täglich anhand einer visuellen Skala von 0 bis 100 erfragt. Teilnehmende der reichhaltigeren Abendmahlzeiten (45 % Energie) gaben doppelt so häufig einen Wert von über 50 an, der als „hungrig“ gewertet wurde. Teilnehmende, die das Frühstück als größere Mahlzeit einnahmen (auch 45 %), berichteten von einem signifikant geringeren Hunger. Neben der subjektiven Einschätzung wurden auch Veränderungen der beiden wichtigsten Appetit-regulierenden Hormone Leptin und Ghrelin untersucht. Der Leptin-Spiegel signalisiert eine Sättigung, während ein höherer Ghrelin-Spiegel Hungergefühle auslöst. Die späten Mahlzeiten führten zu einem Abfall des Leptins und des Ghrelin-Leptin-Quotienten, was erklären könnte, warum die Teilnehmenden sich hungrig fühlten und einen starken Appetit entwickelten.

Zusammenfassend könnte man sagen, eine Kalorie ist und bleibt zwar eine Kalorie, es scheint aber – im Hinblick auf das Hungergefühl – nicht egal zu sein, wann sie dem Körper zugeführt wird. Das größere Sättigungsgefühl und ein geringerer Hunger nach einem großen Frühstück könnten zu Verhaltensänderungen beitragen (insgesamt reduzierte Kalorienzufuhr), was eine stärkere Gewichtsabnahme unterstützen würde, so die Forschenden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1550413122004053

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Von Möhren und Karotten

Zweitliebstes Gemüse der Deutschen

Im Handel wird bisweilen zwischen Möhren und Karotten unterschieden: Danach sind Möhren die länglichen, walzenförmigen bis spitzen Rüben und Karotten die eher rundlichen, kurzen und dicken Rüben. Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt keinen botanischen Unterschied zwischen Möhren und Karotten. Es sind nur zwei Namen von vielen für das gleiche Gemüse. Weitere verbreitete Bezeichnungen sind etwa Speisemöhren, Mohrrüben, Rübli, Riebli, Gelbrübe oder Gelbe Rübe; im äußersten Nordwesten unserer Republik auch einfach nur Wurzel genannt. Die gehobene Gastronomie verwendet übrigens gerne die Bezeichnung Karotte, weil diese wohl eleganter klingt. Botanisch ist und bleibt das kultivierte primär orangefarbene Wurzelgemüse – das es allerdings auch in Gelb, Weiß, Rot und Violett gibt – immer Daucus carota subsp. sativus.

Nach den jüngsten Angaben des Statistikportals statista konsumierten die Bundesbevölkerung im Berichtszeitraum 2020/21 von diesem Gemüse rund 11,5 Kilogramm. Damit rangieren Möhren auf Platz zwei hinter Tomaten als beliebtestes Gemüse in Deutschland. Fairerweise muss man sagen, dass in dieser Statistik auch der Verzehr von Roten Rüben – alias Rote Bete – enthalten ist. Da deren Anteil am Konsum jedoch (noch) gering ist, schmälert das nicht die Bedeutung von Möhren
.
Möhren kommen zum überwiegenden Teil aus heimischer Produktion. Die Hauptanbaugebiete liegen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Möhrenfelder finden sich aber in ganz Deutschland. Importware kommt hauptsächlich aus den Niederlanden, Italien, Spanien, Dänemark, Belgien und Israel.

Folgende Angebote stehen uns zur Verfügung: Bundmöhren – die frühen Möhrensorten sind sehr zart, es gibt sie von Mai bis in den Sommer. Frisch geerntet werden sie mit Blattwerk verkauft. Meist maschinell, zum Teil aber auch in aufwändiger Handarbeit geerntet. Am Zustand der Blätter lässt sich übrigens gut erkennen, wie frisch die Möhren sind. Nach dem Kauf sollte das Kraut aber umgehend entfernt  und anderweitig verwendet werden (zum Beispiel für ein Pesto), da es sonst Wasser und Nährstoffe aus den Rüben „zieht“, und diese dadurch schneller schrumpeln. Waschmöhren – ab Spätsommer sind dann die sogenannten Waschmöhren erhältlich. Sie werden für den Verkauf gewaschen, das Blattgrün entfernt sowie nach Größe und Optik sortiert. Angeboten werden sie überwiegend in der Schale oder im Beutel, aber zunehmend auch als lose Ware. Die Lagerfähigkeit ist sehr gut. Lagermöhren – späte Möhrensorten dienen als Lagermöhren und benötigen eine besonders lange Kulturzeit. Vor dem ersten Frost werden sie dann geerntet und ohne Kraut aber mitsamt der anhaftenden Erde in Holzkisten gefüllt. Die Erde dient als Verdunstungsschutz. Vor dem Verkauf wandern sie aus den (meist gekühlten) Lagerräumen zunächst in die Waschstraße, ehe sie ihren Weg zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern antreten. Dank der Lagermöhren können in Deutschland fast ganzjährig regional produzierte Möhren angeboten werden.

Möhren sind mit 25 Kilokalorien pro 100 Gramm ein energiearmes Gemüse. Der Kohlenhydratanteil liegt bei etwas über sechs Gramm, wovon rund fünf Gramm auf Zucker entfallen. Der Ballaststoffgehalt ist mit 3,6 Gramm im Vergleich zu anderen Gemüsen relativ hoch. Richtig hoch ist der Gehalt an Carotinoiden: 9.820 Mikrogramm sind es, das ist der höchste Wert, den man unter allen gängigen Gemüsearten finden kann. Carotinoide geben dem Wurzelgemüse auch die typische Färbung. Zu ihnen gehört auch Beta-Carotin (oder Pro-Vitamin A), das der Körper selbst in Vitamin A umwandeln kann. Das Vitamin wird unter anderem zum Hell-Dunkel-Sehen benötigt. Da Carotinoide fettlöslich sind, ist es empfehlenswert, bei der Zubereitung stets etwas hochwertiges  Speiseöl oder Fett hinzu zu geben.

In der Küche sind Möhren „ein Spiel ohne Grenzen“. Ob roh als Snack, in Salaten oder als Saft, in Suppen, in Aufläufen, gedünstet als Beilage und in Mischgemüse oder püriert, Möhren lassen sich außerordentlich vielseitig verwenden und gut kombinieren, sogar herzhaft und süß. In Backwerk wie Rüblikuchen, Muffins und in Brot sorgen Möhren für Aroma und Saftigkeit.

Möhren sind am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufgehoben. Hier halten sie in der Regel mindestens sieben bis zehn Tage. Prinzipiell können Kunststoffverpackungen die Haltbarkeit noch deutlich verlängern. Hat sich innerhalb der Verpackung jedoch Schwitzwasser gebildet, was sehr häufig vorkommt, steigt das Fäulnis- und Schimmelrisiko. In dem Fall sollte die Umverpackungen sogleich entfernt werden. Da Möhren Ethylen-empfindlich sind, sollten sie getrennt von Äpfeln, Birnen oder Tomaten lagern, ansonsten altern sie schneller.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.landwirtschaft.de/landwirtschaftliche-produkte/wie-werden-unsere-lebensmittel-erzeugt/pflanzliche-produkte/moehren

Produktinformation Möhren: www.ble-medienservice.de/0107/moehren-produktinformation

Lebensmittel-Infoblatt: www.ble-medienservice.de/0288/moehren-lebensmittel-infoblatt

www.zugutfuerdietonne.de/blog/schon-gewusst/faktenblatt-moehren


www.bzfe.de/bildung/unterrichtsmaterial/grundschule/wie-kommt-die-moehre-auf-den-teller

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Anti-Aging mit Omega-3-Fettsäuren

Wirken sie dem Alterungsprozess entgegen?

Eine Ernährung mit reichlich Omega-3-Fettsäuren hält gesund und kann offenbar auch den Alterungsprozess verlangsamen. Das lässt eine Übersichtsstudie der Polnischen Akademie der Wissenschaften vermuten, die den Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und sogenannten Telomeren untersucht hat. Dafür wurden elf Beobachtungs- und Interventionsstudien am Menschen und drei Studien an Nagetieren ausgewertet.

Telomere befinden sich an den Enden der Chromosomen, in denen die genetische Information der Zelle gespeichert ist. Sie wirken als „Schutzkappen“, die den Abbau der Erbinformation verhindern und dadurch die optimale Zellfunktion erhalten.

Telomere gelten als unsere biologische Uhr, da sie mit jeder Zellteilung kürzer werden. Ab einer kritischen Länge können sie ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Das führt dazu, dass die Zelle sich nicht mehr teilt und stirbt. Je mehr Zellen diesen Punkt erreichen, desto höher ist das Risiko für Gewebeverluste und Organversagen. Die Telomerlänge steht demnach in einem direkten Zusammenhang mit dem Alterungsprozess von menschlichen Zellen. Wie stark sich Telomere verkürzen, kann durch Lebens- und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst werden. Es ist bekannt, dass sich Entzündungen und oxidativer Stress negativ auf diesen Prozess auswirken.

Auch wenn die Ergebnisse der bislang veröffentlichten Studien nicht einheitlich sind, konnte die Mehrheit einen positiven Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf die Telomerlänge und damit den Alterungsprozess bestätigen. Die Forschenden führen dies in erster Linie auf die Reduktion von oxidativem Stress und Entzündungen zurück.

Allerdings ist Alterung ein komplexer Prozess, der von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Die Resultate müssen noch durch weitere Studien untermauert werden. Es wäre nach Ansicht der Forschenden sinnvoll, Omega-3-Fettsäuren differenzierter zu betrachten und mögliche Unterschiede bezüglich Art, Herkunft und Dosis genauer zu untersuchen. Der Bedarf kann sich je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand unterscheiden, ist im Journal „Nutrients“ zu lesen.

Omega-3-Fettsäuren erfüllen im Körper viele wichtige Funktionen und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Gute Lieferanten sind fettreiche Kaltwasserfische wie Hering, Lachs und Makrele, aber auch bestimmte pflanzliche Öle wie Leinöl und Rapsöl, Leinsamen, Kürbiskerne, Walnüsse und Chiasamen. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist bei einer abwechslungsreichen Ernährung in der Regel nicht notwendig und sollte daher immer mit einem Arzt abgeklärt werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Nutrients 2022, Bd. 14, Nr. 18, 3723; https://doi.org/10.3390/nu14183723

https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/langsamer-altern-durch-mediterrane-ernaehrung/

BZfE-Fachzeitschrift Ernährung im Fokus, Schwerpunkt Anti-Aging: https://www.ble-medienservice.de/5884/ernaehrung-im-fokus-07-08/2018?number=5884

Weltweite Versorgungslücke bei Omega-3-Fettsäuren https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2020/maerz/weltweite-versorgungsluecke-bei-omega-3-fettsaeuren/

Omega-3-Fettsäuren im Fisch https://www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/fisch/fisch-gesund-essen/

Broschüre „Fisch und Fischerzeugnisse“, Bestell-Nr. 1001, 2,50 Euro, https://www.ble-medienservice.de/1001/fisch-und-fischerzeugnisse

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wasser – An manchen Orten zu viel, an anderen zu wenig

Klimafolgenforscher erklärt Auswirkungen

Der Sommer 2022 hat es erneut gezeigt – an einigen Orten gibt es zu wenig Wasser, an anderen zu viel. Welche Auswirkungen das hat, erklärt Professor Dr. Dieter Gerten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Kurzinterview im Beitrag „Nachhaltige Ernährung: Planetary Health Basics“ vom Bundeszentrum für Ernährung.

Unser Leben hängt von neun planetaren Grenzen ab, eine davon ist Wasser. Neue Daten zeigen: Es wird kritisch und zwar auch beim Grünen Wasser. „Grünes Wasser ist das Wasser, das im Boden gespeichert wird, es sorgt für die Vegetation, die grüne Welt um uns herum. Zu grünem Wasser gehört daher das Bodenwasser, aber auch das Wasser, was verdunstet und in Form von Wolken kondensiert“, sagt Gerten. Er analysiert mit seinem Team am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung seit vielen Jahren, wie es um den Zustand der Erde bestellt ist und ganz besonders ums Wasser.

Für die neue Studie haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen weltweit die Bodenwassermenge berechnet und mit der vorindustriellen Zeit verglichen. Im Interview mit dem BZfE erläutert der Wissenschaftler die Hintergründe: „Insbesondere in den letzten 20 bis 30 Jahren sieht man sehr starke Abweichungen. Es wird in vielen Gebieten viel trockener im Boden und in anderen Gebieten allerdings auch nasser“. Auch in Deutschland nehmen sowohl die Überflutungen als auch die Trockenheit zu. „Die Klimamodelle zeigen, es wird in Zukunft noch viel trockener, das hat natürlich direkten Einfluss auf das Pflanzenwachstum, und in der Landwirtschaft auf die Ernte“.

Die zunehmende Trockenheit wird ganz wesentlich durch den Klimawandel bedingt, so Gerten. Denn je höher die Temperatur, desto höher ist die Verdunstung. Die Pflanzen saugen an heißen Tagen viel mehr Wasser aus dem Boden als unter kühleren Bedingungen. Das ist ein selbstverstärkender Effekt.

Zu den wichtigsten Maßnahmen, um das grüne Wasser zu bewahren, gehört die Bedeckung der Böden zum Beispiel mit Mulch, erläutert Gerten. „Wenn man das auf allen Ackerflächen der Welt tun würde, dann könnte man die Hälfte der Bodenverdunstung einsparen, und sogar die landwirtschaftlichen Erträge deutlich steigern“.

Wichtig sind auch sparsame Bewässerungsmethoden und das Sammeln von Wasser in Speichern. Gleichzeitig belastet die Art und Weise wie wir Nahrungsmittel erzeugen den Wasserhaushalt und das Klima. „Von daher geht es auch um einen radikalen Umbau der Landwirtschaft in vielen Regionen“ sagt Gerten. „Da ist die Politik gefordert, entsprechende Fördermöglichkeiten zu eröffnen, um genau solche Landwirtschaft betreiben zu können“. Denn auch das zeigen die Modellierungen des Wissenschaftlers: Es ist möglich, 10 Milliarden Menschen gesund und nachhaltig zu ernähren. Für diese Transformation aber braucht es die Kooperation über unterschiedliche Politikfelder hinweg. Dazu gehört die Wasserpolitik, die Agrarpolitik, Umweltpolitik und auch die Klimapolitik. „Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den verschiedenen Politikbereichen ist unabdingbar“ sagt Gerten.

„Über unseren Konsum beanspruchen wir auch Wasser in anderen Weltgegenden, zum Beispiel Tomaten aus Südspanien. Das ist eine sehr heiße, trockene Region im Sommer, wo viel beregnet wird. Avocados sind ein anderes Beispiel, das auch aus Wassersicht problematisch ist“, sagt Gerten. Ein Label für „wasserfreundliche Produkte“ wäre zu kompliziert meint er. Aber er wünscht sich von den Verbrauchern und Verbraucherinnen mehr Bewusstsein für die Zusammenhänge: Was habe ich heute gegessen? Wurde Wasser und Land für Tierfutterproduktion verwendet, das man auch anders hätte nutzen können? Wurde dafür vielleicht ein Wald gerodet? Wer arbeitet da eigentlich auf den Feldern unter welchen Bedingungen? Mit einer Reduktion des Fleischkonsums kann man schon verschiedenen Umweltproblemen begegnen. „Man muss aber auch fragen, was landet eigentlich im Supermarkt und zu welchem Preis? Denn die Umweltauswirkungen sind ja im Preis nicht enthalten“.

Dr. Gesa Maschkowski, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

„Planetary Health Basics“ www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/nachhaltige-ernaehrung

Pressemeldung des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/update-planetare-grenzen-suesswassergrenze-ueberschritten

Towards a greenwaterplanetaryboundary Originalpublikation: Wang-Erlandsson, L., Tobian, A., van der Ent, R. J., Fetzer, I., teWierik, S., Porkka, M., Staal, A., Jaramillo, F., Dahlmann, H., Singh, C., Greve, P., Gerten, D., Keys, P.W., Gleeson, T, Cornell, S. E., Steffen, W., Bai, X., Rockström, J., (2022).. Nature Reviews Earth & Environment. doi.org/10.1038/s43017-022-00287-8

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Schwerpunkt Nahrungsergänzungsmittel

Herbstausgabe „Ernährung im Fokus“ erschienen

Vom Vitamin-C-Präparat bis zur Kurkuma-Kapsel – gerade in der Erkältungszeit glauben viele Menschen, ihrer Gesundheit mit einer Extraportion Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen Nahrungsergänzungen Gutes zu tun. Davon zeugt der seit Jahren steigende Absatz. Doch wie notwendig und sinnvoll ist das Angebot? Darüber gehen die Meinungen auseinander.

Nahrungsergänzungsmittel mit allen ihren Facetten sind Schwerpunkt der Herbstausgabe von „Ernährung im Fokus“, der Fachzeitschrift des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). Es geht um Angebot, Vermarktung und Verwendung, Nahrungsergänzungsmittel im Spannungsfeld von Lebensmittelrecht und Gesundheit oder im Sport.

Für manche sind sie „Heilsbringer“, für andere „Teufelswerk“. Doch „Schwarz-oder-weiß-Denken“ hilft bei Nahrungsergänzungsmitteln nicht weiter – oft sind es gerade die Grautöne, die für Konsumierende und Ratsuchende relevant sind: Einerseits gibt es sinnvolle Produkte für bestimmte Zielgruppen, andererseits viel Unsinn, überzogene Versprechungen und Geschäftemacherei, schreibt zum Beispiel der Glossist Stefan Hackenberg.

Darüber hinaus befasst sich die Ausgabe mit den Themen Nachhaltigkeit, Ernährungsbildung, Diversität in Schule und Beratung, postprandiale Hypotonie sowie Verbesserung der Ernährungssituation in Westafrika mithilfe eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziell geförderten Projekts.

Dazu präsentiert die Internet-Seite www.ernaehrung-im-fokus.de verschiedene thematisch passende „Highlights“, zum Beispiel „Calciumpräparate fördern Darmpolypen – Calcium aus Lebensmitteln nicht“ aus Ausgabe 01 2019 oder „Höchstmengen von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln“ aus Ausgabe 02 2020.

Die drei Social-Media-Accounts @ErnaehrungF (Twitter), @ErnaehrungimFokus (Facebook) und @ernaehrungimfokus (Instagram) runden mit regelmäßig erscheinenden „Wissenshäppchen“ das Angebot ab.

Ruth Rösch, www.bzfe.de

Weitere Informationen:
Ein Einzelheft der Ausgabe 03 2022 der Zeitschrift „Ernährung im Fokus“ mit der Bestell-Nr. 5283 erhalten Sie für 4,50 Euro. https://www.ble-medienservice.de/5083/ernaehrung-im-fokus-03/2020?number=5083

Das Jahresabo „Ernährung im Fokus“ hat die Bestell-Nr. 9104. Verschiedene Varianten stehen zur Auswahl: https://www.ble-medienservice.de/9104/ernaehrung-im-fokus-das-abo?number=9104

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE