Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Homöopathie: Warum es keinen Warnhinweis braucht

Zulassungsverfahren gewährleistet Unbedenklichkeit homöopathischer Arzneimittel

Kritiker der Homöopathie rücken die Heilmethode in die Nähe von Placebos und fordern, Patienten müssten durch einen Warnhinweis auf dem Arzneimittel vor seiner möglichen Wirkungslosigkeit gewarnt werden. Die Kritik reicht so weit, dass auch seitens der Politik die Forderung erhoben wird, die Übernahme von Kosten für homöopathische Behandlungen sollte keine freiwillige Satzungsleistung der Krankenkassen mehr sein. Noch weitergehende Forderungen richten sich auf die besonderen Bestimmungen der arzneimittelrechtlichen Verkehrsfähigkeit homöopathischer Arzneimittel. Sie sollten ganz abgeschafft werden.

Zulassungsverfahren garantiert Unbedenklichkeit und Qualität von Präparaten aus der Homöopathie

Dabei gibt es in Deutschland und auf europäischer Ebene durch das Arzneimittelrecht (AMG) weitreichende rechtliche Regelungen, die die Unbedenklichkeit und Qualität von homöopathischen Arzneimitteln wie auch von Präparaten aus der konventionellen Medizin gewährleisten. Wie Medikamente aus der Schulmedizin müssen auch homöopathische Präparate ihre Wirksamkeit nachweisen, soweit sie eine Zulassung anstreben. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens wird auf wissenschaftliches Erkenntnismaterial zurückgegriffen, abhängig von der Indikation jedoch nicht zwingend durch klinische Studien nach dem Standard der Schulmedizin. Vielmehr wird auch die Erfahrung von Ärzten und medizinischen Einrichtungen bei der Anwendung der Behandlungsform einbezogen.

Methoden-Neutralität des Gesetzgebers bezieht sich auch auf die Homöopathie

Ein Wirkungshinweis auf der Verpackung von homöopathischen Arzneimitteln wäre noch unter einem anderen Gesichtspunkt problematisch: Er würde die gebotene Methoden-Neutralität des Gesetzgebers durchbrechen, denn ein solcher Hinweis würde die Sichtweise der Schulmedizin zum Maßstab der Beurteilung erheben. Eine entsprechende gesetzliche Regelung im AMG wäre folglich systemwidrig und würde bei registrierten homöopathischen Arzneimitteln gegen die Vorgaben der EU-Richtlinie 2001/83/EG zur verstoßen. Die Richtlinie dient als Grundlage für die Zulassung und Registrierung von Homöopathika. Ein Wirkungshinweis ist zudem im abschließenden Katalog von Angaben für Etiketten und Packungsbeilagen gerade nicht vorgesehen. Fazit: Ob ein Arzneimittel unbedenklich an den Patienten abgegeben werden kann, ist sowohl Gegenstand des Registrierungsverfahren als auch des Zulassungsverfahrens, die im Arzneimittelgesetz geregelt sind. So lassen sich Sicherheit und Qualität gewährleisten. Ein Warnhinweis ist damit obsolet.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Unser Krebskompass

Laut WHO wird jeder Zweite im Lauf seines Lebens mit einer Krebsdiagnose konfrontiert, allein in Deutschland erkranken 500.000 Menschen jährlich.

Bei Verena Sam wird der Krebs im fortgeschrittenen, eigentlich unheilbaren Stadium festgestellt. Die Fitnesstrainerin begibt sich gemeinsam mit ihrem Mann, dem Ernährungsexperten Achim Sam, auf die Suche nach Hilfe. Schnell stellen sie fest: Dazu, wie man mit seiner Erkrankung leben lernt, gibt es viele widersprüchliche Ratschläge. Mit »Unser Krebskompass«, das nun als Taschenbuch erhältlich ist, haben sie das Buch geschrieben, das sich beide zum Beginn der Krebsdiagnose selbst gewünscht hätten: Informativ und umfassend zu allen Fragen eines Lebens mit Krebs. Seit seinem Erscheinen 2019 bietet es Betroffenen und ihren Angehörigen Orientierung, und zeigt ihnen einen Weg, mit Kraft und Wissen der Erkrankung zu begegnen.

Krebs, ich? Nein, unvorstellbar. Besonders für Verena Sam, die seit über 20 Jahren als Fitnesstrainerin arbeitet und immer überaus gesund gelebt hat. Doch mit 35 Jahren bekommt Verena die Diagnose Krebs im fortgeschrittenen Stadium – laut den medizinischen Leitlinien und Standardtherapien unheilbar. Was nun? Wie weiterleben? Verena und ihr Mann, der Ernährungsexperte Achim Sam, sind trotz ihres Fachwissens zum Zeitpunkt der Diagnose heillos überfordert – wie Millionen andere Betroffene auch. Noch immer Sport treiben oder lieber ruhen? Nur noch vegan essen? Wie gehe ich psychisch mit der Krankheit um? Und: Gibt es neue Therapien, die womöglich doch ein Überleben ermöglichen? Verena und Achim Sam haben unzählige wissenschaftliche Veröffentlichungen gelesen, führende Experten zu Rate gezogen und die wichtigsten Erkenntnisse und Überlebensstrategien zu einem Buch verdichtet, das Betroffenen und ihren Angehörigen beim Leben mit der Krankheit helfen kann.

Die Autoren

Verena Sam, geb. Ziemann, kommt 1982 in Kaltenkirchen zur Welt. Sie turnt durch Schule und Leben, bis sie bereits mit 15 Jahren ihre erste Trainerausbildung absolviert. Seitdem arbeitet sie als Fitnesstrainerin in ganz Deutschland. Verena macht Sport schon immer nur aus einem einzigen Grund: weil ihr Bewegung guttut und große Freude bereitet.

Achim Sam wird 1980 in Miltenberg am Main geboren. In Hamburg studiert er Ernährungswissenschaften, parallel besucht er die Burda-Journalistenschule. Für das Verlagshaus arbeitet er anschließend als Food- und Sportredakteur, Ressortleiter und zuletzt in der Verlagsleitung. Zudem ist er viele Jahre Dozent an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und mehrfacher Bestsellerautor.

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Jenifer Witte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sachbuch | Publicity Nonfiction

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Adipositas: Immer mehr Hochbetagte übergewichtig

Gesundheitsprobleme und eingeschränkte Lebensqualität

Immer mehr Deutsche leiden an Adipositas. Vor allem im höheren Alter steigt die Zahl der Betroffenen an, hat eine aktuelle Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung aufgedeckt. Die Untersuchung basiert auf Daten gesetzlich Krankenversicherter, die im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2018 mindestens einen Arztkontakt hatten.

In Deutschland ist knapp ein Viertel der Erwachsenen stark übergewichtig, was zahlreiche Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden zur Folge haben kann. Im Jahr 2009 erhielten 9,2 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten (Männer 7,3 %, Frauen: 10,8 %) die Diagnose Adipositas, während es im Jahr 2018 bereits 11,2 Prozent waren (Männer 9,5 %, Frauen 12,7 %). Das entspricht einem Plus von 22 Prozent (Männer 30 %, Frauen 19 %). Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Betroffenen. Besonders deutlich war die Entwicklung bei Hochbetagten. Bei den 85- bis 89-Jährigen lag der Anstieg sogar bei 80 Prozent: Bei Frauen erhöhte sich der Anteil von 8,3 auf 14,8 Prozent, bei Männern von 6,4 auf 12,9 Prozent.

Dagegen stieg die Diagnosehäufigkeit bei Kindern und Jugendlichen weniger stark an. Im Jahr 2018 wurde bei 4,6 Prozent der Mädchen und 4,7 Prozent der Jungen im Alter von 3 bis 17 Jahren ein starkes Übergewicht festgestellt. Das entspricht einem Plus von 8 Prozent bei Mädchen (2009: 4,3 %) und 15 Prozent bei Jungen (2009: 4,1 %). In einigen Altersgruppen haben sich seit Anfang des Jahrtausends die Werte sogar stabilisiert oder sind leicht zurückgegangen – etwa im Vorschulalter.

Übergewicht und Adipositas sind ein wachsendes Gesundheitsproblem. Offenbar gewinnt es in den letzten Lebensjahren an Bedeutung und kann neben anderen Faktoren für eine eingeschränkte Lebensqualität im hohen Alter verantwortlich sein. Die Autoren geben zu bedenken, dass bei Analysen mit Routinedaten die tatsächliche Häufigkeit oft noch unterschätzt wird. Die Zukunft wird zeigen, ob pandemiebedingt noch mehr Menschen eine Adipositas entwickeln.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.versorgungsatlas.de

Versorgungsatlas-Bericht Nr. 21/10: https://doi.org/10.20364/VA-21.10

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?

www.bzfe.de/bmi-rechner/

www.bzfe.de/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem/

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“, Bestell-Nr. 1637, Preis: 2,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1637/genussvoll-kalorien-sparen

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden

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Redaktion:

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Mit ganzheitlichem Ansatz effektiv Gesundheitsgefährdungen reduzieren

TÜV Rheinland setzt auf Kombination von Maßnahmen / Verbindung von Verhältnis- und Verhaltensprävention verbessert die Wirksamkeit

Stürze können weitreichende Folgen haben: Im Jahr 2019 waren sie die Ursache für 170.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle, sieben davon mit tödlichem Ausgang. Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sollen neben den klassischen Aktivitäten im Arbeits- und Gesundheitsschutz dazu beitragen, Gefährdungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu reduzieren. Denn oftmals ist es mit einer einzigen Maßnahme nicht getan, wenn Gefährdungen durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden.

Beispiel: „Bei Unfällen aufgrund von Stürzen können verschiedene Auslöser vorliegen: Stolperfallen am Arbeitsplatz wie Unebenheiten oder Sichtbehinderungen, aber auch das Verhalten der Beschäftigten. Daher empfehlen wir Arbeitgebern, hier einen ganzheitlichen Blick auf die Gefährdungen und aufeinander aufbauende oder sich ergänzende Maßnahmen, um die Unfallzahlen zu reduzieren“, erläutert Dr. Dana Niemann, Expertin für betriebliche Gesundheitsförderung bei TÜV Rheinland.

Arbeitsumgebung und Verhalten gleichermaßen berücksichtigen

Die Grundlage für alle Maßnahmen ist eine Begehung der betroffenen Arbeitsplätze durch Expertinnen und Experten für Arbeitssicherheit und betriebliche Gesundheitsförderung. Sie zeigt, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen Stürzen vorbeugen können. Doch auch wenn die Risiken in der Arbeitsumgebung reduziert sind, kann das Verhalten der Beschäftigten Stürze weiterhin begünstigen. Ein Training on the Job deckt dann riskante Verhaltensweisen auf und übt sichere Bewegungsabläufe direkt am Arbeitsplatz ein.

Gefährdungsspezifische Unterweisungsmaterialien, die Ausbildung von Multiplikatoren sowie eine Schulung der Führungskräfte zum Führen von Sicherheitsgesprächen runden ein umfassendes Konzept zur Vermeidung von Stürzen ab. „Im Gespräch mit den Beschäftigten kann sich auch ein neuer Risikofaktor wie etwa Zeitdruck herauskristallisieren. Dann empfehlen wir, weitere Maßnahmen in das Projekt zu integrieren, die genau dieses Thema aufgreifen. So können wir durch verkettete Dienstleistungen ein Problem im Unternehmen umfassend und ganzheitlich angehen“, so Niemann. Eine Evaluation der Maßnahmen zeigt im Nachgang nicht nur die Wirksamkeit. Sie gibt auch Hinweise, wo für eine ständige Verbesserung der Arbeitssicherheit nachjustiert werden muss.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen

Die Verkettung von Maßnahmen ermöglicht es, im Arbeits- und Gesundheitsschutz die Ziele des Unternehmens mit den Bedürfnissen der Beschäftigten zu verbinden: Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, ein bestimmtes Ziel, wie die Verringerung von Sturzunfällen und die Reduzierung der damit verbundenen Ausfallzeiten, zu erreichen. Bei der Umsetzung stehen jedoch die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz im Mittelpunkt: Was sind die Ursachen für die Gefährdungen und wie können diese für jede einzelne Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter reduziert werden? „Von diesem Ansatz profitieren Unternehmen gleich mehrfach: Sie verbessern den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Zudem bringen sie ihren Beschäftigten aber auch eine besondere Wertschätzung entgegen, die sie als Arbeitgeber auszeichnet. Daher werden aufeinander aufbauende und wie Kettenglieder ineinandergreifende Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung an Bedeutung gewinnen“, betont Niemann.

Umfassende weitere Informationen finden sich unter www.tuv.com/BGF bei TÜV Rheinland.

Sicherheit und Qualität in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen: Dafür steht TÜV Rheinland. Mit mehr als 20.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro zählt das vor rund 150 Jahren gegründete Unternehmen zu den weltweit führenden Prüfdienstleistern. Die hoch qualifizierten Expertinnen und Experten von TÜV Rheinland prüfen rund um den Globus technische Anlagen und Produkte, begleiten Innnovationen in Technik und Wirtschaft, trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und zertifizieren Managementsysteme nach internationalen Standards. Damit sorgen die unabhängigen Fachleute für Vertrauen entlang globaler Warenströme und Wertschöpfungsketten. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

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Gesund mit Microgreens

Gesundheit wächst auf der Fensterbank

Microgreens setzen Trends in Spitzengastronomie und gesundheitsbewusster Ernährung. Sie heilen, nähren und wachsen als nachhaltiges Superfood direkt in der eigenen Küche. Das junge Grün von Pflanzen wie Basilikum, Erbse, Kresse, Linse, Radieschen oder Spinat ist gut erforscht, fördert eine gesunde Darmflora, verhilft zu mehr Leistungsfähigkeit, einer positiven Stimmung und gutem Schlaf. Es kann vor Osteoporose und Diabetes schützen und die Behandlung von Krebs unterstützen. Das Beste: Der Anbau von Microgreens ist sehr einfach und günstig.

Die Heilpflanzenexperten Anne Wanitschek und Sebastian Vigl erklären in ihrem Ratgeber „Gesund mit Microgreens“, bei welchen Erkrankungen und Beschwerden Microgreens angewandt werden können.

Microgreens und Sprossen richtig anbauen und genießen

Für den Anbau der kleinen Gemüse und Kräuter braucht man keinen grünen Daumen. Auch wer keine Erfahrung mit dem Gärtnern hat, bekommt mit der Fünf-Schritte-Methode von Anne Wanitschek und Sebastian Vigl gute Ergebnisse. Die beiden Autoren erklären in ihrem Ratgeber alles, was man über Pflanzbehälter, Erde, Saatgut, Bewässerung und Ernte wissen muss. Dazu liefern sie frische Rezeptideen und Pflanzenporträts mit allen Einzelheiten, die man zum Anbau und zur Verwendung der Microgreens kennen muss.

29 heilsame Microgreens im Porträt

Diese Microgreens werden im Ratgeber vorgestellt:

  • Adzukibohnen
  • Alfalfa
  • Basilikum
  • Bockshornklee
  • Brokkoli
  • Buchweizen
  • Erbse
  • Fenchel
  • Grünkohl
  • Kapuzinerkresse • Kichererbse
  • Knoblauch-Schnittlauch
  • Koriander
  • Kresse
  • Lein
  • Linse
  • Mizuna
  • Mungbohne
  • Radieschen
  • Rettich (Daikon-Rettich)
  • Rote Bete
  • Rotklee
  • Rotkohl
  • Rucola
  • Sellerie
  • Sonnenblume
  • Spinat
  • Weizen
  • Zwiebel

Die Autoren

Anne Wanitschek und Sebastian Vigl sind Experten für Heilpflanzenkunde und Heilpraktiker in eigener Praxis. Anne Wanitschek ist Mitglied beim Bund deutscher Heilpraktiker und bei der Gesellschaft für Vitalpilzkunde. Sebastian Vigl ist Mitglied bei der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (ÖGPHYT), der Gesellschaft für Phytotherapie (GPT) und der Carstens-Stiftung sowie Mitherausgeber der Zeitschrift „Heilpflanzen“ (Thieme Verlag). Anne Wanitschek und Sebastian Vigl schreiben für diverse Fachzeitschriften und haben bereits mehrere Bücher veröffentlicht. „Gesund mit Microgreens“ ist ihr siebtes gemeinsames Buch. Zuletzt erschienen ist im Herbst 2020 „Natürlich gut drauf – Stimulanzien aus der Natur“.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber

Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

Fettleber mit wietreichenden Folgen

Fettleber mit weitreichenden Folgen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Fettleber

Eine Fettleber hat weitreichende Folgen für die Gesundheit anderer Organe. Neuere wissenschaftliche Studien belegen es. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert mögliche Folgen an einem Fallbeispiel.

Studien bestätigen Bildung von Nierensteinen durch Fettleber

Die nicht-alkoholische Fettleber-Erkrankung kann zu Nierensteinen führen. Darauf wiesen die Wissenschaftler:innen des Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund hin.

Durch die Erkrankung kommt es zu Störungen der Stoffwechselprozesse in der Leber. Dadurch wird Oxalat vermehrt angereichert. Oxalat bindet Kalzium, woraus sich Nierensteine bilden können. Dementsprechend erhöht sich bei Fettleber das Risiko für eine chronische Nierenerkrankung. Ein Warnhinweis darauf kann eine erhöhte Oxalat-Konzentration im Urin sein. (Quelle: Fettlebererkrankung begünstig die Bildung von Nierensteinen, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Bioresonanz-Experten empfehlen ganzheitlichen Ansatz bei Fettleber

Unter Ganzheitsmedizinern wird dieser Zusammenhang, der jetzt wissenschaftlich bestätigt ist, schon länger angenommen. Ihre Erfahrung: bei vielen Patienten mit Steinbildungen finden sie im energetischen Bioresonanz-Test Hinweise auf die Leber. Und zwar auch dann schon, wenn in der Leber noch keine klinische Erkrankung im Sinne einer Fettleber feststellbar ist. Also im frühen Entwicklungsstadium auf energetischer Ebene.

Die Krux: Störungen in der Leber können weitreichende Folgen haben. Beispielsweise scheinbar unerklärliche Entzündungen im Organismus, häufig an den Gelenken, wie ein Fallbeispiel aus der Bioresonanz-Praxis zeigt (zum Bioresonanz-Fallbeispiel: Leber).

Hintergrund dafür ist, dass die Leber ein zentrales Regulationsorgan mit vielseitigen Aufgaben ist. Beispielsweise gehören dazu neben dem Stoffwechsel die Ausleitung, die Hormonproduktion und Mitwirkung bei der Immunabwehr.

Der Rat der Bioresonanz ist deshalb, die Leber sowohl ursächlich wie zu den Folgen ganzheitlich zu regulieren.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Lebensmittel mit Vitamin D

Viel hilft nicht viel

Viele Lebensmittel sind mit Vitamin D angereichert, obwohl die Hersteller dafür keine Genehmigung haben. So lautet das Fazit eines Marktchecks der Verbraucherzentralen. Das ist bedenklich, da eine zu hohe Vitamin-D-Aufnahme der Gesundheit schaden kann.

In Deutschland dürfen grundsätzlich nur Margarine und Streichfette mit Vitamin D angereichert werden. Hersteller anderer Lebensmittelgruppen müssen dafür erst einen Antrag stellen. Für viele Produkte ist eine Vitamin-D-Anreicherung nicht wünschenswert, da sie ein ungünstiges Nährstoffprofil haben oder von der Bevölkerung in sehr unterschiedlichen Mengen verzehrt werden. Seit einigen Jahren dürfen bestimmte Lebensmittel wie Pilze, Hefebrot und Milch mit UV-Strahlen behandelt werden, wodurch sich mehr Vitamin D bildet. Sie gelten als neuartige Lebensmittel und werden vor der Zulassung auf ihre Sicherheit geprüft.

Für den Marktcheck haben die Verbraucherzentralen 112 Vitamin D-angereicherte oder UV-behandelte Lebensmittel im Handel untersucht – darunter Getränke, Milch- und Milchersatzprodukte, Cerealien und Süßigkeiten. Davon dürften 68 Produkte laut Verbraucherzentrale nicht auf dem Markt sein, da sie keine Erlaubnis für die Vitamin-D-Anreicherung hatten (61 %). Bei zehn weiteren Erzeugnissen war die Lage nicht eindeutig. Bei 13 Produkten wurden die empfohlenen Höchstmengen überschritten (21 %). So enthielten mehr als die Hälfte der Milchprodukte mehr Vitamin D als die empfohlenen 1,5 μg pro 100 g. Bei einem Kinder-Müsli (7 μg) und einem Riegel für Schwangere (25 μg pro 100 g) wurde der Höchstwert für Cerealien überschritten. Margarine und Streichfette sowie UV-behandelte Champignons und Brote mit UV-behandelter Hefe entsprachen den Vorschriften (höchstens 7,5 bzw. 10 μg Vitamin D pro 100 g).

Vitamin D wird sowohl über die Ernährung zugeführt als auch durch Sonnenlicht in der Haut selbst gebildet. In den Wintermonaten ist die Versorgung in unseren Breiten nicht ideal. Aber auch zu viel Vitamin D kann dem Körper schaden und zu Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Nierenschäden führen. Die meisten Menschen brauchen keine angereicherten Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, erklären die Verbraucherzentralen gleichlautend mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und dem Bundeszentrum für Ernährung. Wer täglich einen Spaziergang macht, kann schon seine Vitamin-D-Versorgung verbessern. Das wertvolle Vitamin ist auch in Seefisch, Eiern und Pilzen enthalten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.verbraucherzentrale.de/

https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/vitamin-d/

Vitamin D – ein unterschätzter Mikronährstoff

https://www.bzfe.de/eifonline_vitamin_d_unterschaetzter_mikronaehrstoff.pdf

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Abwehrstark im Covid Winter mit Sanddornöl aus Österreich

Sanddornfruchtfleischöl unterstützt die Schutzbarrieren der Haut & Schleimhäute auf natürliche Weise

Mit dem Herbst beginnt auch wieder die Grippezeit, was unsere Gesundheit während der noch andauernden Covid-19-Pandemie vor mehrere Herausforderungen stellt. Deshalb sollte der Körper schon jetzt vorbeugend unterstützt werden sein Immunsystem zu stärken, ob geimpft oder ungeimpft.

Eine intakte Haut sowie voll funktionsfähige Schleimhäute, z.B. in der Nase, den Bronchien oder im Darm, sind dabei eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit. Das aus österreichischem Sanddorn gewonnene Sandicca Bio-Sanddornfruchtfleischöl unterstützt dabei als natürliche Nahrungsergänzung und als Wirköl die Schutzbarrieren der Haut und Schleimhäute. Damit wird verhindert, dass gefährliche Stoffe, Viren und Bakterien in den Körper eindringen können.

Hätten wir Haut und Schleimhäute nicht als intakte Schutzbarriere, wäre das Immunsystem dauerhaft, ohne Pausen gefordert. Diese Überbeanspruchung spielt vor allem im Darm eine besondere Bedeutung, da hier aufgrund der enormen Oberfläche über die tägliche Nahrungsaufnahme eine intensive Berührung mit Substanzen aus der Umwelt erfolgt.
Sind diese Grenzflächen defekt, können „Reizstoffe“ ungehindert die Barriere passieren und im Körper zu Überreaktionen des Immunsystems führen.

Wunderwaffe Sanddornfruchtfleischöl zum Schutz der natürlichen Barrierefunktion mit einer ausgesprochen hohen Bioverfügbarkeit

Das erstmals von Sandicca in Österreich kultivierte Superfood Sanddorn verfügt neben seinem hohen Vitamin C Gehalt auch über einen signifikanten Anteil an Sanddornfruchtfleischöl. Dieses wird in einem aufwändigen Verfahren ähnlich dem nativen Olivenöl gewonnen. Als Pionierpflanze speichert Sanddorn die Sonnenenergie im natürlich vorkommenden Beta-Carotin, der Vorstufe zu Provitamin A. Dieses verfügt in konzentrierter Form über eine zellerneuernde und hautregenerierende Wirkung, insbesondere für empfindliche und stark beanspruchte Schleimhäute. Es unterstützt damit das Reparatursystem der Haut. Auch als Strahlenschutzöl wird es zur Vorsorge vor Zellschäden, etwa durch ein zu viel an Sonne, angewendet. Aber auch zur Vor- und Nachsorge bei Chemo- oder Strahlentherapien findet es, in Abklärung mit der behandelnden Ärztin, Anwendung, weiß Tanja Kroisleitner, Gründerin und Geschäftsführerin von Sandicca, welche hierbei im Austausch mit Medizinern und Pharmakologen ist.

Die Verabreichung erfolgt als natürliche Nahrungsergänzung in oraler Form. Bereits zwei Teelöffel decken u.a. rd. 86% des Tagesbedarfs an Vitamin E welches als alpha-Tocopherol die Zellen vor freien Radikalen und somit vor oxidativem Stress schützt. Aufgrund seines natürlichen Vorkommens an Vitaminen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen verfügt es überdies über eine hohe Bioverfügbarkeit was die Geschwindigkeit bezeichnet, mit welcher ein Wirkstoff aus seiner vorliegenden Form in den Blutkreislauf gelangt. Auch bei äußerlicher Anwendung, etwa auf der Mund- oder Nasenschleimhaut, unterstützt es die Barrierefunktion der Haut auf natürliche Weise und stärkt so das Immunsystem.

Das in der steirischen Bergregion Joglland ansässige Familienunternehmen Sandicca kultiviert auf 860 Metern Seehöhe Österreichs ersten Bio-Sanddorn. Mittlerweise sind Österreichweit weitere Sandicca Sanddorngärten dazu gekommen, so etwa in den niederösterreichischen Donau-Auen, im burgenländischen Seewinkel sowie im steirischen Vulkanland. Eine Partnerschaft mit österreichischen Landwirtinnen mit Pioniergeist, die auf gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung basiert, freut sich Tanja Kroisleitner.

Das Sandicca Bio-Sanddornfruchtfleischöl ist in ausgewählten Apotheken und Aromapraktikerinnen sowie im eigenen Webshop für Deutschland und Österreich erhältlich. Im September 2021 wurde ein weiterer Vertriebskanal, der Sandicca Weg eröffnet, bei welchem selbstständige Vertriebspartnerinnen die Talente des Sanddorns in Form von österreichischen Sanddornprodukte von Sandicca anbieten können. Dabei unterstützt werden sie durch umfangreiche Produktschulungen sowie einem eigenen Mentoring-Programm sagt Gabriel Kroisleitner, Partner von Sandicca.

Sanddorn – natürliches Superfood aus der Steiermark
Sandicca beherbergt im Joglland Österreichs erste Sanddorngärten und beweist damit, dass gesundes Superfood keine weiten Strecken zurücklegen muss, um in Österreich zugänglich zu sein. Das Familien-Start-Up kultiviert nicht nur Österreichs ersten Bio-Sanddorn, sondern stellt neben Bio-Naturkosmetik auch Österreichs erste Frische-Nahrungsergänzung her. „Durch einen CO2-neutralen Versand, den regionalen Anbau und unser eigens entwickeltes, patentiertes Kaltrührverfahren zur Verarbeitung des Sanddorns wird nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern auch die Frische der Produkte sichergestellt. Geerntet wurde der Sanddorn heuer Anfang September, erklärt Tanja Kroisleitner.

Das Familien-Start-up Sandicca kultiviert seit 2014 in der steirischen Bergregion Joglland Österreichs ersten Bio-Sanddorn. In eigenen Sandicca Sanddorngärten auf rund 860 Meter Seehöhe kreiert und entwickelt das GründerInnen-Duo Tanja und Gabriel Kroisleitner innovative Produkte im Einklang mit der Natur. Ziel ist es, immunstärkende Produkte aus der Region anzubieten, welche die Lebenslagen und Phasen der KundInnen begleitet und dabei das Superfood Sanddorn in den Mittelpunkt stellen. Das junge Unternehmen orientiert sich dabei an einer ökologischen Grundausrichtung – beginnend mit regionalem und biologischem Sanddornabbau über schonende Haltbarmachungsverfahren ohne thermische Erhitzung bis hin zu biologisch abbaubarem und kompostierbarem Versandmaterial sowie CO2-neutralem Versand. Mehr Informationen unter: www.sandicca.com

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Digital Detox für die Seele

Entspannt online gehen

Dr. Daniela Otto ist Expertin für „Digital Detox“ und veröffentlichte das erste deutschsprachige Buch zum Thema. Nun hat sich die Münchnerin erneut mit der Thematik befasst und zeigt in „Digital Detox für die Seele“ wie man mit gezielten Achtsamkeitsübungen zu einem entspannten und bewussten Umgang mit den neuen Medien finden kann.

Der Wunsch nach Verbundenheit ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das die sozialen Medien erfolgreich triggern. Doch statt Verbindung entsteht oft Isolation und die negativen Folgen der Digitalisierung zeichnen sich an unserem seelischen Zustand ab: Depressionsraten steigen, Stress und Ängste nehmen zu, immer mehr Menschen zeigen Symptome von digitalem Suchtverhalten, verlieren den Bezug zu anderen, zu sich selbst und zur Außenwelt.

Daniela Otto plädiert keineswegs für einen unrealistischen Totalverzicht von Smartphone & Co. sondern ihre Digital-Detox-Methode gibt vielmehr konkrete Anwendungsbeispiele für einen selbstbestimmten und bewussten Umgang mit digitalen Medien.

Die Achtsamkeits- und Meditationsübungen helfen dabei, mehr Empathie und Selbstfürsorge zu empfinden, digitale Belastungen wegzuatmen und selbstgesteuerte Auszeiten zu nehmen um sich wieder im gegenwärtigen Moment präsent zu fühlen. Die Übungen, die leicht in den Alltag integriert werden können, steigern das Einfühlungsvermögen, bilden im Gehirn neue Netzwerke und sorgen für ein wahrhaftiges Verbundenheitsgefühl im Hier und Jetzt.

Digital-Detox-Tipps für jeden Tag:

Digital-Detox-Starter-Kit: normale Uhr, normaler Wecker, normaler Kalender und normale Kamera

Tägliches Limit für Bildschirmzeit

Gehirn-Training: Telefonnummern auswendig lernen

persönlichen Interaktionen den Vorzug zu geben: Ein Treffen ist besser als ein Telefonat, ein Telefonat besser als eine Mail

regelmäßige Offlinerituale

einmal monatlich für mindestens 24 Stunden offline

Keine beruflichen E-Mails oder Anrufe nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub

Der eigenen Intuition folgen, anstatt fremden Influencern

Die Autorin:

Dr. Daniela Otto ist Expertin für „Digital Detox“. Sie studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München deutsche und englische Literaturwissenschaften, promovierte dort über das Thema: »Vernetzung. Wie Medien unser Bewusstsein verbinden« und veröffentlichte das erste deutschsprachige Buch zum Thema Digital Detox. Daniela Otto lebt in München und arbeitet als Lehrbeauftragte an der LMU sowie als Texterin. www.danielaotto.com

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DASH-Diät gegen „Herz unter Druck“

Nachhaltige Ernährungsumstellung und weniger Salz

Etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck (Hypertonie), laut Daten aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) des Robert Koch Instituts. In der höchsten untersuchten Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen sind es sogar drei von vier Erwachsenen. Etwa vier Millionen der Hypertoniker leiden daran, ohne es zu wissen – eine besorgniserregend hohe Dunkelziffer, so die Deutsche Herzstiftung. Denn Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Der Blutdruck wird in der Einheit „Millimeter Quecksilbersäule“ gemessen, abgekürzt mmHg. Die Messwerte werden stets paarweise angegeben. Dabei steht der höhere systolische Wert vorn und der niedrigere diastolische Wert hinten. Gemäß der Deutschen Hochdruckliga gelten Blutdruckwerte als

optimal, bei Werten unter 120/80 mmHg,

normal, bei Werten von 120-129/80-84 mmHg und als

noch normal, bei Werten von 130-139/85-89 mmHg.

Darüberhinausgehende Werte werden in unterschiedliche Bluthochdruck-Graden definiert. Unter dem Motto „Herz unter Druck“ wird vom 1. bis zum 30. November über Ursachen, Diagnose, Therapie und Gefahren des Bluthochdrucks für Herz und andere Organe informiert, so die Deutsche Herzstiftung. Generell können ausreichend Bewegung und eine langfristige Ernährungsumstellung dazu beitragen, erhöhte Blutdruckwerte zu senken. Bei letzterem sind Betroffene gut beraten, dem zu folgen, wofür es eine gute Evidenz gibt. Gut belegt ist die blutdrucksenkende Wirkung einer vornehmlich pflanzenbasierten Kost und der so genannten DASH-Diät, die die Deutsche Hochdruckliga empfiehlt. Die Abkürzung steht für „Dietary Approach to Stop Hypertension“, zu Deutsch: „Diätetischer Ansatz zum Stopp von Hochdruck“. DASH ist allerdings nicht als eine Diät über einen gewissen Zeitraum zu verstehen, sondern vielmehr als eine generelle nachhaltige Ernährungsumstellung.

Wichtig sei zum einen die Gewichtsreduktion auf einen Body Mass Index (BMI) von 20 bis 25 kg/m²; denn zwischen Übergewicht/Adipositas und Bluthochdruck besteht ein enger Zusammenhang. Pro Kilogramm Gewichtsabnahme könne der systolische Blutdruck um rund 1 mmHg reduziert werden. Ein weiterer Faktor ist die Elektrolytzufuhr. Natrium und Kalium wirken gegensätzlich: Eine erhöhte Natriumzufuhr – Natriumquelle Nummer eins ist Speisesalz – erhöht den Blutdruck, kaliumreiche Kost senkt ihn. Während die Kaliumzufuhr hierzulande kein relevantes Problem darstellt, sieht es beim Natrium anders aus: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schätzt die angemessene Zufuhr für Erwachsene auf 1,5 Gramm pro Tag. Gemäß der oben zitierten DEGS1-Studie sind es bei Frauen im Mittel jedoch rund 3,31 und bei Männern 3,94 Gramm pro Tag. Sechs Gramm Salz entsprechen bereits 2,4 Gramm Natrium. Auch wenn nicht alle Hypertoniker auf eine Kochsalzeinschränkung mit einer Blutdrucksenkung reagieren, ist es sinnvoll, die Ernährung sanft umzustellen und Salz zunehmend durch Kräuter und Gewürze zu ersetzen. Freilich darf man nicht übersehen, dass 75 bis 90 Prozent der täglichen Salzzufuhr aus verarbeiteten Lebensmitteln und dem Außer-Haus-Verzehr stammen. Hauptquellen sind Brot und Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte und Käse, Fertiggerichte und natürlich salziges Knabbergebäck. Es gibt jedoch in allen Produktgruppen auch salzarme Varianten.

Neben der Salzreduktion besteht der Speiseplan zum größten Teil aus Gemüse und Obst. Hinzu kommen magere Milchprodukte und Fisch sowie Vollkornprodukte. Bei Fetten sind pflanzliche Öle wie Oliven-, Raps- oder Nussöle zu bevorzugen. Einschränkungen gibt es bei zuckerreichen Lebensmitteln, Fertiggerichten, Alkohol sowie bei rotem Fleisch, gesättigten Fettensäuren, Gesamtfett und Cholesterin.

Auch wer nicht 100 Prozent an das Ideal der Dash-Diät herankommt profitiert, denn jede Verbesserung der Ernährungsweise ist mit einer Senkung des kardiovaskulären Risikos verbunden, wie eine US-Studie zeigt.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/einkauf-und-kennzeichnung/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung/

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Blutdruck_DZHK.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/hypertonie.pdf?__blob=publicationFile

www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/bluthochdruck/was-ist-bluthochdruck

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