Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Bewusstsein für Portionsgrößen schärfen

Veranstaltung „Portion Size Matters“

Die Portionsgrößen von verpackten Lebensmitteln ebenso wie im Speisenangebot des Außer-Haus-Konsums sind im Lauf der Jahre kontinuierlich gestiegen. Das beeinflusst die Energieaufnahme maßgeblich und könnte ein Faktor für die Zunahme von Übergewicht und Adipositas sein. Mitte Mai 2023 fand in Wien die Tagung des „Vereins zur Förderung von Ernährungsinformation – forum.ernaehrung heute“ statt, um das Bewusstsein für die Relevanz von Portionsgrößen zu schärfen und zur Diskussion über Portionsnormen anzuregen.

Elisabeth Sperr, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei forum.ernaehrung heute, stellte fest, dass die Definitionen einer Portion weltweit und selbst innerhalb Europas sehr variabel sind: Sie reichen beispielsweise von einem „cup“ oder „serving“ in den USA über das „Handmaß“ des Bundeszentrums für Ernährung in Deutschland bis zu genauen Angaben in Gramm, Millilitern oder Löffeln in der Schweiz. Entsprechende nationale Empfehlungen zur Lebensmittelaufnahme sind häufig in Form von Pyramiden, Kreisen oder Tellern visualisiert und weisen in der Regel einen qualitativen empfehlenswerten Orientierungsrahmen aus. Dabei stehen die Empfehlungen allerdings oft im Gegensatz zum gelebten Alltag.

Dr. Manuel Schätzer, Universitäts-Lektor und Bundeskoordinator bei „SIPCAN – Servicestelle für Gesundheitsförderung an Österreichs Schulen“, demonstrierte eindrucksvoll, wie sich die Portionsgrößen von 1977 bis 2006 entwickelt haben. Durchschnittlich lieferte eine Portion Softdrink, Pizza oder Burger 2006 gut 300 Kilokalorien mehr als noch 20 Jahre zuvor. Er verwies auf den bekannten Portionsgrößeneffekt, demzufolge Personen umso mehr essen, je größer die Portion auf ihrem Teller ist. Gleichzeitig sind Studienergebnisse zum Zusammenhang zwischen Portionsgrößen und Gewichtszu- oder -abnahme im Zeitverlauf uneinheitlich. Nachgewiesen ist Schätzer zufolge jedoch, dass langsames Essen kleinerer Portionen die Pfunde purzeln lässt. Darüber hinaus empfahl er, Ernährungspyramiden mit Lebensmittelempfehlungen umzudrehen und auf die Spitze zu stellen: In der allgemeinen Wahrnehmung liege „oben“ das Erstrebenswerte – gerade nicht Snacks und Schokolade, sondern Gemüse und Obst sowie reichlich Wasser als Getränk.

Den Einfluss der Portionsgröße auf Sättigung und langfristige Gewichtszunahme untersuchte Prof. Dr. Klaus Dürrschmidt von der Universität für Bodenkultur in Wien. Hier spielen Faktoren wie Verfügbarkeit, Appetit, Kontext (z. B. Ambiente, Akustik oder Geschirr), erwartete Sattheit, erwartete Sensorik oder der Beitrag des Gerichts zur eigenen Gesundheit eine wichtige Rolle für die gewählte Größe der Portion. Das Gefühl, satt zu sein, ist Studien zufolge außer durch physiologische Signale – wie die Magendehnung – offenbar auch kognitiv gesteuert. Dürrschmidt empfahl, Gerichte so zu gestalten, dass sie energiedicht wirken, es aber nicht sind.

Prof. Dr. Christoph Klotter von der Hochschule Fulda betrachtete die Portionsgröße von der psychologischen Seite. Er erinnerte daran, dass der Mensch evolutionsgeschichtlich auf große Portionen „geeicht“ ist und diese deshalb kleinen Portionen vorzieht. In Zeiten wiederkehrender Hungerperioden ging es schlicht darum, so viel zu essen wie möglich, so lange Nahrung verfügbar war. Diese genetische Programmierung wirkt Klotter zufolge auch heute noch und muss individuell gesteuert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, eine „lustvolle Selbstregulation“ zu erlernen, deren Maß die eigene Befindlichkeit ist. Mit dieser persönlichen Ausrichtung spielt eine vorgegebene Portionsgröße tendenziell keine große Rolle mehr. Hier gilt es allerdings, Portionsgrößen dem eigenen Bedürfnis entsprechend zu wählen und Tellerverluste zu minimieren, um Umwelt und Klima zu schonen.

Dr. Birgit Jähnig, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Ernährungspyramide und Portionsgröße

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/die-ernaehrungspyramide-in-der-beratung/hintergruende/


https://www.bzfe.de/ernaehrung/die-ernaehrungspyramide/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle/ernaehrungspyramide-wie-gross-ist-eine-portion/


https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungskommunikation/menschen-verstehen-und-staerken/intuitiv-essen-oder-nach-ernaehrungsregeln/

Beratungsmaterial „Bewusst und achtsam“

https://www.ble-medienservice.de/0531-1-dl-essen-trinken-bewusst-achtsam.html


https://www.ble-medienservice.de/1689-1-dl-essen-trinken-bewusst-achtsam.html

Fachzeitschrift Ernährung im Fokus – Sonderhefte 1_2022 und 2_2022

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Gallith: Naturheilmittel in der Tradition der Hl. Hildegard

Schutz gegen „böse Geister“ und viel mehr – die Gundelrebe als Naturheilmittel

Die Anwendung der Gundelrebe als Naturheilmittel, auch unter dem Namen Gundermann oder Glechoma hederacea bekannt, hat bereits eine jahrhundertelange Tradition. Die alten Kelten verwendeten sie als Schutz gegen böse Geister und böse Zauber, frühe Seefahrer kannten sie als Heilmittel gegen Skorbut. Hildegard von Bingen setzte das Kraut oft zur Wundheilung ein und wusste bereits, dass es bei Lungen-, Hals- oder Ohrenerkrankungen eine schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung zeigt. Außerdem wird den Gerbstoffen der Pflanze nachgesagt, dass sie für die gute Funktion von Magen, Bauchspeicheldrüse und Galle hilfreich sind und auch die Funktion der Leber stärken können.Völlegefühl führen. Wer ein sanftes Naturheilmittel sucht, um diese Beschwerden zu lindern, sollte sich Gallith, hergestellt aus dem Extrakt des Gundelrebenkrauts, genauer anschauen.

Gallith: Wozu ist die Galle da?

Die Galle wird in der Leber hergestellt, dann in der Gallenblase eingedickt und zwischengespeichert, bis sie zur Verdauung benötigt wird. Je nach Zusammensetzung der Galle können übermäßig enthaltene Stoffe wie Cholesterin auskristallisieren und dadurch Gallensteine bilden. Diese können die Wand der Gallenblase mechanisch reizen oder, wenn sie durch den Gallengang Richtung Darm rutschen, schmerzhafte Gallenkoliken auslösen.

Wie kann Gallith Gallenbeschwerden lindern?

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Gundelrebe werden in dem pflanzlichen Arzneimittel Gallith konzentriert und in eine praktische Darreichungsform gebracht. Die Wirkung der Gundelrebe auf die Galle ist noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet, dass einige Inhaltsstoffe wie zum Beispiel die Ursolsäure, die Ähnlichkeit hat mit den körpereigenen Gallensäuren, sich positiv auf die Zusammensetzung des Gallensekrets auswirkt. Dadurch kann das Überwiegen von Cholesterin, was zur Bildung von cholesterinhaltigen Gallensteinen führt, verringert werden. Aber auch die anderen Inhaltsstoffe von Gallith tragen zu einer guten Funktion des Magen-Darm-Trakts bei. Enthaltene Bitterstoffe regen die Produktion von Magensaft an und können dadurch die Verdauung fördern. Die ätherischen Öle können sich wie ein Schutzfilm auf die Schleimhäute des Magens, des Darms und der Galle legen und sie dadurch vor aggressiven Reizen abschirmen.

Das 1922 gegründete Unternehmen Pharma Evers ist bekannt für seine Expertise in hochwertigen pflanzlichen Arzneimitteln Made in Germany. Unsere Forschung zu hochwirksamen Wirkstoffen hat bei der Akzeptanz wirksamer pflanzlicher Medikamente Pionierarbeit geleistet. Unser langjähriger Erfolg basiert auf fundierten Kenntnissen des gesamten Prozesses, von der natürlichen Pflanze bis zum fertigen Medikament.

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Trend-Superfood Ingwer

Franziska von Aus neues Buch liefert alles, was Sie über die Wunderknolle wissen müssen

Ingwer ist gesund und scharf, Ingwer heilt, Ingwer schmeckt, und Ingwer ist ein Superfood. In Europa kennt man die Wunderknolle seit langem als wichtige Geschmackszutat. Doch das ist nicht das Einzige: Ingwer gehörte bereits in der Antike zu den essenziellen Heilmitteln, in der mittelalterlichen Klostermedizin spielte er ebenfalls eine wichtige Rolle. Die moderne wissenschaftliche Forschung bestätigt die medizinische Heilkraft: Ingwer stärkt das Immunsystem, hilft gegen Übelkeit, heilt Erkältungen, wird Diabetes-Patient*innen empfohlen, unterstützt die Therapie von Migräne und Burnout und spielt eine Rolle beim Abnehmen. Darüber hinaus kann man die vielseitige Wurzel auch bei der Haut- und Haarpflege einsetzen.

Die spannendsten Erkenntnisse aus der Wissenschaft, der Geschichte, der Heilkunde und nicht zuletzt aus der Kulinarik der erstaunlichen Gewürzpflanze mit zahlreichen Rezepten zum Genießen und Wohlfühlen. (Anmerkung der Redaktion: Buch hier ansehen)

Hinter Franziska von Au verbirgt sich die erfolgreiche Buchautorin Christina Zacker. Als echter Spross einer alten, österreichischen Adelsfamilie liegen Christina Zacker insbesondere die Themen Tradition und Brauchtum am Herzen. Nach der Ausbildung zur Journalistin in München war sie als Redakteurin, Ressortleiterin und Textchefin sowie als Kolumnistin bei verschiedenen Tageszeitungen und Frauenmagazinen tätig. Seit etlichen Jahren arbeitet Christina Zacker als freiberufliche Buchautorin. Im Südwest Verlag, aber auch in den Verlagen Ludwig und Cormoran, hat sie unter dem Namen Franziska von Au, der übrigens der Name ihrer Urgroßmutter ist, zahlreiche erfolgreiche Bücher verfasst. Christina Zacker lebt in der Nähe von Monchique an der nördlichen Algarve in Portugal.

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Stephanie Berlehner , Pressereferentin Sachbuch
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Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Str. 28 | 81673 München
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Gestörtes Immunsystem, kranke Leber und ein möglicher Ausweg

Gestörtes Immunsystem, kranke Leber und ein möglicher Ausweg?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse zum Zusammenhang von Leber und Immunabwehr

Bei einer chronisch kranken Leber kommt es oft zu einer hohen Anfälligkeit für virale Infekte. Forscher des Universitätsklinikums Bonn haben den Zusammenhang aufgeklärt. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert einen Teufelskreis und einen möglichen Ausweg daraus.

Die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bonn vermuten, dass das Risiko für die erhöhte Infektanfälligkeit bei Lebererkrankungen auf einer eingeschränkten Funktionalität des erworbenen Immunsystems beruht.

Sie haben dabei die T-Zellen im Visier. Geht die T-Zell-Immunität bei betroffenen Patienten verlustig, kann es zu entsprechenden Komplikationen kommen. Hierbei wirkt eine bei chronischen Lebererkrankungen häufig veränderte Darmflora mit. Bei einer geschwächten Darmbarriere kommt es zu Immunreaktionen, an dessen Ende erschöpfte T-Zellen stehen. Diese sind dann nicht mehr zu einer adäquaten Virusabwehr in der Lage (Quelle: Wiederherstellung der Immunabwehr bei kranker Leber, Universitätsklinikum Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Fatale Wechselwirkungen zwischen Leber und Immunsystem

Das Fatale ist, dass es bei solchen Störungen zu problematischen Wechselwirkungen kommen und zum Fortschreiten von Lebererkrankungen beitragen kann. Wie die Bioresonanz-Redaktion in einem Fachbeitrag berichtete, haben Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums herausgefunden, dass ein bestimmter Typ von Immunzellen, die spezifischen dendritischen Zellen, T-Zellen zum aggressiven und entzündungsfördernden Verhalten anstiften und eine nichtalkoholische Fettleber-Erkrankung fortschreitet. Mehr dazu in dem Beitrag: Gestörtes Immunsystem gefährdet die Leber.

Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse machen deutlich, wie wichtig es ist, den Organismus ganzheitlich zu regulieren. Die Bioresonanztherapie will den Organismus energetisch unterstützen und nutzt dazu Frequenzspektren von Leber und Immunsystem unter anderem.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ungesunde Ernährung erhöht Diabetesrisiko

Zu viel Wurst und Weißmehl, zu wenig Vollkorn

Weltweit sind etwa 70 Prozent der Typ-2-Diabetes-Erkrankungen auf eine ungesunde Ernährung zurückzuführen. Das lässt eine Studie der Tufts University in Boston vermuten, für die Daten aus den Jahren 1990 und 2018 für 184 Länder ausgewertet wurden.

Typ-2-Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Zuckerwerte im Blut ohne Behandlung dauerhaft erhöht sind. Der Lebensstil ist entscheidend für den Verlauf der Erkrankung, wobei die Ernährung eine zentrale Rolle spielt. US-amerikanische Forschende haben anhand von Daten der „Global Dietary Database“ und weiterer Quellen den Anteil der Fälle geschätzt, der auf eine „ungesunde“ Lebensmittelwahl zurückzuführen ist. Es wurden elf verschiedene Ernährungsfaktoren, etwa ein zu geringer Verzehr von Obst und Gemüse oder ein zu hoher Verzehr von Fleisch und Wurstwaren, einbezogen.

Im Jahr 2018 haben weltweit 20,1 Millionen Erwachsene einen Typ-2-Diabetes entwickelt, von denen 14,1 Millionen auf eine ungesunde Lebensmittelwahl zurückgeführt werden konnten. Den größten Einfluss auf die steigende Inzidenz hatte ein unzureichender Verzehr von Vollkornprodukten (26,1 %) sowie der übermäßige Verzehr von raffiniertem Reis und Weizen (24,6 %), Wurstwaren (20,3 %) und rotem Fleisch (20,1 %). Weitere Faktoren wie ein geringer Verzehr von Joghurt, Nüssen, Obst und Gemüse sowie ein hoher Konsum von gesüßten Getränken und Fruchtsaft hatten geringere Auswirkungen auf das Diabetesrisiko.

In allen untersuchten Ländern hat sich das Vorkommen von Typ-2-Diabetes erhöht, aber es gab regional große Unterschiede. Unter den 30 bevölkerungsreichsten Ländern ist die Zahl der durch Ernährung und Adipositas bedingten Typ-2-Diabetes-Fälle pro eine Million Einwohner in Mexiko (6.015) und Deutschland (5.091) am höchsten. In Deutschland wird vor allem zu viel Wurst (3.742), raffinierter Weizen (1.306) und rotes Fleisch (1.174) gegessen, ist im Fachjournal „Nature Medicine“ zu lesen.

„Unsere Studie deutet daraufhin, dass eine schlechte Kohlenhydratqualität weltweit eine der Hauptursachen für ernährungsbedingten Typ-2-Diabetes ist, wobei es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und im Zeitverlauf gibt“, erklärt Dariush Mozaffarian von der Tufts University. „Diese neuen Erkenntnisse zeigen kritische Bereiche auf, auf die wir uns national und global konzentrieren müssen, um die Ernährung zu verbessern und die verheerende Belastung durch Diabetes zu verringern.“

Frühere Studien hatten nur 40 Prozent der neu diagnostizierten Typ-2-Diabetes-Fälle pro Jahr auf die Ernährung zurückgeführt, aber raffiniertes Getreide als wichtigen Faktor und aktuelle Verzehrsdaten nicht einbezogen. Während sich Ballaststoffe und Phenole in Vollkornprodukten unter anderem positiv auf Darmmikrobiom und Entzündungswerte auswirken, kann raffiniertes Getreide den Blutzucker erhöhen und gesunde Lebensmittel verdrängen. Allerdings ist weitere Forschung notwendig, um das Zusammenspiel von Ernährungsqualität, Stoffwechsel, Adipositas und Typ-2-Diabetes besser zu verstehen.

Betroffene profitieren in der Regel von einer Lebensstiländerung mit entsprechender Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Dabei können qualifizierte Ernährungsfachkräfte helfen und begleiten. Das Bundeszentrum für Ernährung und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung haben dafür gemeinsam das Medienpaket „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2“ entwickelt, dass Beratenden Themen, Inhalte und Materialien für acht Beratungstermine an die Hand gibt mit ergänzenden Materialien zum Weitergeben an Betroffene.

Heike Kreutz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:


doi.org/10.1038/s41591-023-02278-8

Essen und Trinken bei Diabetes Typ 2: Die Blutzuckerwerte ins Lot bringen

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/neue-ernaehrungsempfehlungen-bei-typ-2-diabetes

Ernährungstherapie bei Typ-2-Diabetes

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-typ-2

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Holunder und seine Wirkung an der Haut

Holunder – Wundermittel für ein schönes Hautbild

Holunder ist ein echter Alleskönner. Dank seiner wertvollen Inhaltsstoffe werden vor allem den Beeren viele positive Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden nachgesagt. Als Mittel zur Stärkung des Immunsystems oder zur Unterstützung der Herzgesundheit ist Holunder schon seit Jahrhunderten bekannt. Dass die Inhaltsstoffe jedoch auch unserem größten Organ, der Haut, Gutes tun können, wissen nur wenige. Sie können sowohl äußerlich in Form von zum Beispiel Kosmetikprodukten als auch innerlich als Holundersaft oder Holunderbeerextrakt in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angewendet werden.

Holunderbeer Extrakt zur äußerlichen Anwendung

Holunderbeeren sollen eine entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Wirkung besitzen und davon profitiert auch die Haut. Denn viele Hautprobleme wie Unreinheiten, Irritationen oder Pickel sind die Folge von schädlichen Umwelteinflüssen oder Bakterien, die Entzündungen hervorrufen können.

Viele Kosmetikprodukte enthalten Vitamin A und C, die auch den Holunder so kostbar machen. Denn diese Vitamine sind wichtig für die körpereigene Kollagen-Bildung, verbessern die Elastizität der Haut und lassen sie glatt und geschmeidig erscheinen. Kein Wunder, dass Kosmetikprodukte mit Holunderbeerextrakt immer beliebter werden.

Holunder und die Haut: Positive Wirkung von innen

„Unabhängig von den direkten Effekten wirken die Vitamine, Mineral- und Nährstoffe des Holunders natürlich auch von innen. So schützen die in Holunderbeeren enthaltenen Antioxidantien beispielsweise vor freien Radikalen. Diese können in Form von Schmutzpartikeln in der Luft oder starker UV-Strahlung die Haut schädigen und Pigmentflecken oder Falten begünstigen. Deshalb sind Antioxidantien wichtige Bestandteile in Anti-Aging-Produkten“, stellt Holunderexpertin und Heilpraktikerin Cornelia Titzmann heraus. Sie informiert über das Online-Portal Holunderkraft.de über die Pflanze und ihre gesundheitsfördernde Wirkung.

Auch Linolsäure ist in den Beeren enthalten. Sie fördert und unterstützt die Zellregeneration und bindet Wasser im Gewebe. Dadurch wird die natürliche Barrierefunktion der Haut gestärkt, sodass sie unempfindlicher gegen schädliche Umwelteinflüsse wird. Übrigens: Die Nährstoffe in Holunder wirken nicht nur positiv auf das Hautbild, sondern auch auf die Haare.

Sie suchen seriöse Informationen über den Holunder als Heilpflanze und Immunstimulans? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir von Holunderkraft.de haben gemeinsam mit unserer Expertin, der Heilpraktikerin und Dozentin Cornelia Titzmann, diese Informationsplattform ins Leben gerufen. Sie soll den schwarzen Holunder als bewährtes Naturheilmittel wieder neu in den Fokus rücken. Wir stellen Ihnen hochwertige, wissenschaftlich überprüfte Informationen rund um den Holunder, seine Geschichte in der Volksmedizin und seine moderne Anwendung in der Phytotherapie zur Verfügung.

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Vitamin D: Neuer TRIAS Ratgeber

Noch vor wenigen Jahren dachte man bei einem Vitamin-D-Mangel ausschließlich an ein Defizit im Knochenaufbau. Doch heute ist bekannt, dass das Sonnenhormon ein wichtiger Baustein für unsere Gesundheit ist.

Mit der Hochdosistherapie nach dem Coimbraprotokoll werden unter anderem bei Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Multipler Sklerose, Lupus, Rheuma und Psoriasis Erfolge erzielt. In dem Ratgeber „Vitamin D“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2023) berichten Susanne Sander, die selbst unter einer Autoimmunerkrankung leidet, und die zertifizierte Coimbraprotokoll-Ärztin Dr. med. Beatrix Schweiger über ihre Erfahrungen und teilen ihr Wissen.

Susanne Sander/Dr. med. Beatrix Schweiger, Vitamin D. Heilung gezielt unterstützen und gesund bleiben. Die Therapieoption bei Autoimmunerkrankungen. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2023, Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432116877, ISBN EPUB: 9783432116884

Inhalte:

  • Coimbraprotokoll: Informationen über die Einsatzgebiete, die ärztliche Begleitung, Chancen und Risiken, Ablauf und Kosten. Leser*innen erfahren, wie sie beispielsweise mit gezielter Ernährung und Ergänzung von Mikronährstoffen selbst zum Erfolg beitragen können.
  • Starkes Immunsystem: Aufgrund von speziellen Vitamin-D-Rezeptoren im Körper wirkt Vitamin D wie ein „Immunbooster“, zum Beispiel bei Infekten sowie bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Aber auch bei Covid-19, Krebs und Demenz bestehen nach aktuellen Studien vielversprechende Zusammenhänge und Behandlungsansätze.
  • Gezielte Anwendung: Ermittlung des Vitamin-D-Spiegels und des individuellen Vitamin-D-Bedarfs zur Stärkung des Immunsystems und der Gesundheit.

Über die Autor*innen:

Susanne Sander entdeckte im Jahr 2017 die Wirkung von Vitamin D bei der Therapie ihrer Autoimmunerkrankung mit einer Vitamin-D-Hochdosis (Coimbraprotokoll®). Seit dieser Erfahrung ist es ihr ein Anliegen, ihr Wissen weiterzugeben, um auch anderen Autoimmunerkrankten eine Therapieoption aufzuzeigen. Aus diesem Grund bildete sie sich umfassend fort und machte 2019 den Abschluss zur Vitalstoff- und Vitamin-D-Beraterin.

Dr. med. Beatrix Schweiger studierte Humanmedizin in Tübingen, Würzburg und New York. Während ihrer 30-jährigen Berufstätigkeit war sie immer wieder auf der Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten, um ihren Patient*innen noch besser helfen zu können. So stieß sie 2016 auf das Hochdosisprotokoll Vitamin D von Professor Coimbra aus Brasilien und reiste als eine der ersten aus Deutschland zu ihm, um sich im Coimbraprotokoll® ausbilden zu lassen. Mittlerweile behandelte sie über 1000 Patient*innen und baute in Deutschland die Coimbraprotokoll-Ausbildung für Ärztinnen und Ärzte auf.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Corinna Spirgat

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-293, Fax: +49 711 8931-167, bettina.ziegler@thieme.de, corinna.spirgat@thieme.de, www.thieme.com | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com

Relevante Ursache chronischer Schmerzen entdeckt

Relevante Ursache chronischer Schmerzen entdeckt

Neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft zeigen, wie chronische Schmerzen entstehen.

Bei neueren Untersuchungen haben Wissenschaftler herausgefunden, wie es zu chronischen Schmerzen kommt. Michael Petersen, Redaktion von mediportal-online und Autor des Buches Schluss mit den Schmerzen, erläutert die Erkenntnisse und zeigt Lösungsansätze auf.

Neue Erkenntnisse zur Entstehung chronischer Schmerzen

Es sind fehlerhaft verschaltete Schmerzrezeptoren, die zu chronischen Schmerzen, genauer zu sogenannten neuropathischen Schmerzen, führen. Diese Fehl-Verschaltungen entstehen während der Regeneration von Nervenverbindungen, wenn Verletzungen ausheilen.

Dazu untersuchten die Forscher der Universität Heidelberg geschädigte Nerven während ihres regenerativen Prozesses. Dabei fanden sie heraus, dass die chronischen Schmerzen nicht etwa aufgrund der Verletzung selbst entstehen. Vielmehr kommt es dazu, wenn die Regeneration beziehungsweise Wiederherstellung der nervalen Verbindungen fehlerhaft ist. Aus klinischer Sicht gibt es derzeit noch keine Therapie dafür (Quelle: Mit der Nervenregeneration kommt der chronische Schmerz, Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Schlussfolgerung des Experten

Die Erkenntnisse zeigen, worin die eigentliche Problematik liegt. Es sind fehlerhafte Heilungsprozesse, die zu solchen chronischen Schmerzen führen. Genau deshalb legen ganzheitlich orientierte Mediziner, wie der Buchautor Michael Petersen, so großen Wert auf die ganzheitliche Regulation des Organismus, um die Heilungsprozesse des Körpers zu unterstützen.

Der Experte beschreibt in seinem Buch Schritt für Schritt Lösungen bei Schmerzen, von klinischen Maßnahmen über naturheilkundliche bis hin zu energetischen Ansätzen. Spannend ist eine Studie, wie es auf energetischer Basis möglich ist, Schmerzen zu lindern.

Buchdaten: Michael Petersen, Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis, ISBN 978-8-7083-8463-8, Eine Rezension zum Buch gibt es hier: Info-Seite zum Buch.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Saison für den würzig-scharfen Rettich

Gesundes Wurzelgemüse für Brotzeit und Salat

Rettich schmeckt angenehm würzig mit einer leichten Schärfe. Roh kommt das Aroma des knackigen Wurzelgemüses besonders gut zur Geltung. In Bayern wird der „Radi“ gerne zur Brotzeit oder in einem Salat mit süß-säuerlichen Apfelscheiben und Radieschen gegessen.

Wer das Wurzelgemüse roh verwendet, kann die Scheiben oder Spiralen vorher leicht salzen. Dadurch wird der Rettich mild-zart und bekömmlicher. Nach wenigen Minuten tritt Saft aus, der mit einem Küchenpapier abgetupft wird. Für eine einfache Beilage zu Fisch oder Pellkartoffeln wird der Rettich in dünne Scheiben geschnitten und wenige Minuten in Salzwasser gedünstet. In etwas Butter wenden und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Wurzelgemüse ist auch eine köstliche Zutat für Suppen und Gemüsepfannen. Er schmeckt mariniert im Risotto, im koreanischen Kimchi oder als Füllung in Frühlingsrollen.

Der Rettich gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist einer der ältesten Kulturpflanzen. Bereits die alten Ägypter bauten das Wurzelgemüse an. Über China fand der Rettich seinen Weg nach Europa. In Deutschland wird er seit dem 13. Jahrhundert als Gemüse und Heilpflanze genutzt. Am bekanntesten ist der lange weiße Rettich, aber es gibt auch Sorten in anderen Formen und Farben – von länglich bis oval-rund, von weiß über rot bis schwarz.

Rettich ist ein kalorienarmes Gemüse, das wertvolle Mineralstoffe wie Kalium und Vitamine wie Vitamin C (27 mg pro 100 g) enthält. Die charakteristische Schärfe ist auf die enthaltenen Senföle zurückzuführen, die auch sehr gut für die Gesundheit sind. Sie regen Verdauung und Stoffwechsel an, wirken schleimlösend und antibiotisch. Da die Senföle beim Kochen verlorengehen, ist Rettich roh am schärfsten und gesündesten.

Sommerrettich hat noch bis Anfang Oktober Saison. Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die beste Wahl sind Wurzeln mit glatter Schale, festem Fleisch und saftig-grünen Blättern. Das Wurzelgemüse hält sich im Kühlschrank, ohne Laub und eingeschlagen in ein feuchtes Tuch, rund eine Woche.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/gemuese/


www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/der-saisonkalender/

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Gegen Giftstoffe: Wie Gerbstoffe im Holunder wirken

Holunder gegen Giftstoffe – erste Hinweise auf eine schützende Funktion

Holunder ist dafür bekannt, viele wertvolle Inhaltsstoffe zu enthalten, denen eine positive Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt wird. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören auch sogenannte Gerbstoffe, insbesondere Ellagitannine und Proanthocyanidine.

Was sind pflanzliche Gerbstoffe?

Pflanzliche Gerbstoffe (auch Tannine genannt) können in verschiedenen Pflanzenbestandteilen wie zum Beispiel Beeren vorkommen. Sie gehören zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen und haben die Aufgabe, die Pflanze vor Schädlingen und mikrobiellen Erregern zu schützen. „Lange Zeit dachte man, dass sie für die menschliche Ernährung nicht geeignet sind, weil sie die Aufnahme von Nährstoffen wie Eisen behindern können. Doch inzwischen wird angenommen, dass sich Tannine durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken können – und zwar auf ganz ähnliche Weise wie bei den Pflanzen selbst“, stellt Holunderexpertin und Heilpraktikerin Cornelia Titzmann heraus.

So beeinflussen Gerbstoffe die Gesundheit positiv

Zunächst einmal: Es gibt Hinweise darauf, dass die verschiedenen pflanzlichen Gerbstoffe sehr unterschiedliche Wirkungen auf den Organismus haben können. Mit anderen Worten, Gerbstoff ist nicht gleich Gerbstoff. Vielmehr gibt es große Unterschiede im Hinblick auf den jeweiligen Effekt des Stoffs auf die Gesundheit. Unter anderem wird den Tanninen – je nach Stoff – eine antimikrobielle, antimutagene und anticarzinogene Wirkung nachgesagt. Die in Holunder enthaltenen Ellagitannine sollen beispielsweise vor allem eine antientzündliche Wirkung haben, während Proanthocyanidine hauptsächlich antioxidative Eigenschaften haben, die gesundheitsschädliche freie Radikale abwehren.

Das heißt, die Stoffe schützen auch hier den Organismus vor schädlichen Einflüssen und Giftstoffen. In Labortests sollen einige dieser Wirkungen bereits nachgewiesen worden sein. Demnach können Tannine antioxidativ und entzündungshemmend wirken, das Immunsystem stärken und den Blutdruck regulieren.

Allerdings handelt es sich bei diesen Ergebnissen bislang nur um erste Befunde, die noch keine endgültige Schlussfolgerung über die tatsächliche Wirkung von Gerbstoffen auf die menschliche Gesundheit zulassen. Hierzu sind noch weitere Studien erforderlich.

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