Archiv der Kategorie: Allgemein

Ein neuer Naturstoff schützt vor Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus

Marrubium peregrinum L sieht aus wie eine Mischung aus Katzenminze und Salbei: krautig, silbrig, haarig und unscheinbar. Aber diese Pflanze hat es in sich – das Flavonoid Ladanein. Forscher am TWINCORE haben entdeckt, dass dieser Stoff das Hepatitis-C-Virus daran hindert, in Leberzellen einzudringen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news473744

Quellen: TWINCORE – Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Hilfe für den Fettstoffwechsel

Der Fettstoffwechsel beschreibt einen Kreislauf, in dem Fette verdaut, ins Blut aufgenommen und im Körper verwertet werden. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de), erklärt die Funktionsweise des Fettstoffwechsels, und wie man ihn optimal unterstützen kann.

Gallensäuren und Lipasen spalten Nahrungsfette auf

Nahrungsfette werden im Darm mit Hilfe von Gallenflüssigkeit und Verdauungsenzymen (Lipasen) in kleinere Bestandteile zerlegt. Als winzige Tröpfchen (Mizellen) können sie dann in die Zellen der Darmschleimhaut aufgenommen werden. An spezielle Transporteiweiße gebunden, gelangen die Nahrungsfette in den Blutkreislauf. In der Leber werden die Fette dann entweder in Energie umgewandelt, als Energiereserve in Fettzellen gespeichert oder stehen zur Bildung von körpereigenen Stoffen zur Verfügung.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren bestimmen die Qualität der Fette

Fette (Triglyceride) bestehen aus Glycerol und Fettsäuren. Man unterscheidet dabei zum einen die gesättigten Fettsäuren, die vor allem in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs wie z. B. Butter und Fleisch vorkommen. In pflanzlichen Ölen wie Leinöl, Raps- oder Olivenöl finden sich dagegen reichlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren decken vor allem unseren Energiebedarf. Nehmen wir zu viel davon auf, führt dies zu Arteriosklerose und Übergewicht. Ungesättigte Fettsäuren dagegen senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Cholesterin als wichtiger Baustein des Körpers

Das fettähnliche Cholesterin wird teils vom Körper selbst gebildet, teils mit der Nahrung aufgenommen. Als Baustein für Zellwände, Vitamin D, Hormone und Gallensäuren ist es lebenswichtig. Ein zu hoher Cholesterinspiegel begünstigt jedoch Ablagerungen in den Blutgefäßen, Gefäßverschlüsse sowie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ein gestörter Fettstoffwechsel führt zu Beschwerden

Gibt die Leber zu wenig Gallenflüssigkeit ab oder werden durch die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Lipasen ausgeschüttet, können Fette im Darm nicht vollständig verdaut werden. Betroffene leiden dann unter Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall. Eine Abklärung durch den Arzt ist hier in jedem Fall angeraten. Gut bewertete Ärzte finden Sie zum Beispiel auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/innere-medizin/fachgebiet/).

Bei leichteren Beschwerden kann ein Artischockenextrakt helfen, das die Gallentätigkeit und damit die Zerlegung von Nahrungsfetten anregt. Auch Präparate mit Rindergalle oder Tees aus Löwenzahn und Mariendistel fördern die Fettverdauung beispielsweise nach einer üppigen Mahlzeit.

Mythos Verdauungsschnaps

Wenig wirkungsvoll ist ein Verdauungsschnaps nach einer fettreichen Mahlzeit. Zwar entspannt Alkohol die Magenmuskulatur, was als angenehm empfunden wird. Gleichzeitig ist die Verdauung durch den Alkohol jedoch verlangsamt, so dass die Mahlzeit erst recht schwer im Magen liegen wird.

Ungesättigte Fettsäuren gegen erhöhte Blutfettwerte

Hohe Cholesterin- und Triglyceridwerte können sich durch eine Ernährungsumstellung normalisieren. Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs liefern ungesättigte Fettsäuren und senken die Cholesterinaufnahme: Fisch statt Fleisch, pflanzliche Öle statt Butter und Schmalz, ballaststoffreiche Kost mit Vollkorn, Obst und Gemüse. Wer auf ein Körpergewicht im Normalbereich achtet und regelmäßig Sport treibt, bringt seinen Fettstoffwechsel schnell wieder ins Gleichgewicht.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

 

UDE-Forscher finden neue Erbgut-Varianten für Adipositas

Dicksein hat viele Ursachen: etwa zu viel oder falsches Essen und wenig Bewegung. Tatsächlich liegt es aber auch in der Familie. Ob jemand übergewichtig wird, bestimmen zu mehr als 50 Prozent die Erbanlagen. Knapp drei Dutzend Gene, die das Körpergewicht regulieren, sind schon bekannt. Ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nun gemeinsam mit Kollegen aus aller Welt zwei neue Erbanlagen entdeckt. Die Ergebnisse sind Teil einer großen internationalen Studie.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472942

Quellen: Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Homöopathie-Lesetipp zum Wochenende, von Josef Senn

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Homöopathie wird immer beliebter. Während schon im Jahr 2009 eine Allensbach-Studie für Deutschland den Trend aufzeigte, hat jetzt die Carstens-Stiftung veröffentlicht, dass auch jeder zweite Österreicher auf Homöopathie setzt. Mehr dazu: http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/allgemein/osterreich-jeder-zweite-setzt-auf-homoopathie/

Dazu passend unser Buchtipp: Selbstbehandlung mit Kombinationsmittel. Für viele Laien sind naturheilkundliche Kombinationsmittel erste Wahl bei der Selbstbehandlung. Einen interessanten Lesetipp finden Sie hier: http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/allgemein/buchtipp-selbstbehandlung-mit-naturheilkunde/

Und noch etwas zu einer engagierten Sache: Der Verein „Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.“ feiert sein 30-jähriges Bestehen. Schauen Sie sich diese gute Sache doch einmal näher an: http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/allgemein/30-jahre-kompetenz-in-der-unterstutzung-krebskranker/

Haben Sie noch ein schönen sommerlichen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

Ihr Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Buchtipp: Selbstbehandlung mit Naturheilkunde

Beliebteste Kombinationsmittel – Ergebnis einer Umfrage bei 250 Apotheken

Neues Buch informiert über die Selbstbehandlungsmöglichkeiten mit Kombinationsmittel. Die Fördergemeinschaft NATUR UND MEDIZIN hat dazu Informationen zusammengetragen aus einer Umfrage bei 250 Apotheken.

Die Behandlung mit pflanzlichen Mitteln und mit Homöopathie wird immer beliebter. Doch damit verbunden ist die Qual der Wahl. Der Einsatz von Einzelmitteln setzt voraus, dass der Anwender eine große Erfahrung hat und die Arzneimittelbilder gut kennt. Deshalb greifen Laien in der Selbstbehandlung immer öfter auf Kombinationsmittel zurück. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehrere pflanzliche oder homöopathische Mittel kombinieren. Damit decken sie ein breites Beschwerdebild ab. Das genügt oft, um alltägliche gesundheitliche Probleme besser zu überwinden.

Neuer Ratgeber erleichtert die Auswahl

Doch auch unter den Kombinationsmitteln gibt es inzwischen eine große Auswahl. Die Fördergemeinschaft NATUR UND MEDIZIN hat deshalb einen neuen Ratgeber herausgegeben mit dem aussagekräftigen Titel „Selbstbehandlung mit Kombinationsmitteln“. Auf über 190 Seiten erhält der Leser einen Überblick zu den am häufigsten nachgefragten Kombinationsmitteln zu den rund 40 wichtigsten Beschwerdebildern des Alltags.

Und damit die Sache möglichst objektiv ist, wurden 250 Apotheken in ganz Deutschland befragt. Die jeweils beliebtesten Mittel haben in dem Ratgeber Eingang gefunden. Und die Spitzenreiter werden ausführlich vorgestellt.

Eine echte Hilfe für den Hausgebrauch, um schnell das zuverlässige Hilfsmittel auszuwählen. Mehr Infos zum Buch bei NATUR UND MEDIZIN.

Österreich: Jeder Zweite setzt auf Homöopathie

Vor allem Frauen und Familien schätzen die Heilmethode

Das österreichische Marktforschungsinstitut GfK Austria und die Firma Dr. Peithner KG führen in regelmäßigen Abständen eine Studie mit dem Titel „Homöopathie in Österreich“ durch, in der die Inanspruchnahme dieser komplementären Heilmethode untersucht wird. Nun liegen die neuesten Ergebnisse vor.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/oesterreich-jeder-zweite-setzt-auf-homoeopathie.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

30 Jahre Kompetenz in der Unterstützung Krebskranker

Mit über 20.000 Mitglieder und Förderern ist die GfBK die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche, biologische Heilweisen gegen Krebs im deutschsprachigen Raum. Mit einer Festveranstaltung und Vorträgen renommierter Fachleute feiert die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg am 6. Mai ihr 30-jähriges Jubiläum.

Mehr Infos dazu unter http://www.biokrebs.de/presseinformationen/presseinformationen/904-30-jahre-kompetenz-in-der-unterstuetzung-krebskranker

Quellen:

Pressekontakt: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK), Rainer Lange, Pressereferent, 06221 – 433-2108, presse@biokrebs.de

 

Bessere Früherkennung und bessere Prognose bei einer seltenen Erkrankung des Immunsystems

Neues Testverfahren zur schnelleren Diagnostik des Hämophagozytose-Syndroms entwickelt

Dem Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) am Universitätsklinikum Freiburg gelang gemeinsam mit drei weiteren europäischen Forscherteams ein wichtiger Schritt in der Diagnostik von Hämophagozytose-Syndromen (HLH). Die Erkrankung ist eine schwere Störung des Immunsystems, die unbehandelt zum Tod führen kann. Bei manchen Menschen ist sie angeboren. Die frühe Diagnose der genetisch bedingten HLH ist wichtig, weil die rechtzeitige Einleitung einer Stammzelltransplantation die einzige Aussicht auf Heilung ist.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472738

Quellen: Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Allergie: Warum gibt es immer mehr Allergiker?

Warum haben so viele Menschen Heuschnupfen?

Der Pollen ist genauso Teil unserer Natur, wie der Staub, die Sonne und vieles mehr. Wieso werden immer mehr Menschen davon krank? Kann man davon überhaupt krank werden, oder liegt es an etwas ganz anderem? Damit beschäftigt sich dieser Artikel:

http://www.premiumpresse.de/allergie-heuschnupfen-immer-mehr-allergie-faelle-PR1809949.html

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Omega 3-Fettsäuren bei Multipler Sklerose

Doch keine positiven Effekte?

Etwa 2,5 Millionen Menschen leiden weltweit an Multipler Sklerose, einer chronisch-entzündlichen Entmarkungserkrankung, bei der sich Läsionen im zentralen Nervensystem bilden. Die entzündungshemmenden und neuroprotektiven Effekte von Omega 3-Fettsäuren könnten – so nahm man an – Betroffenen zu Gute kommen, zumal Untersuchungen bereits zu positiven Ergebnissen kamen(2). Eine norwegische Studie spricht nun jedoch dagegen(1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/omega-3-fettsaeuren-bei-multipler-sklerose.html

Quelle: Carstens-Stiftung