Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Strategien zur Gewichtsabnahme

Menschen den richtigen „Schubs“ geben

Welche ist die richtige Richtung, in die Menschen gelenkt werden sollten, damit ihre Strategie zur Gewichtsabnahme wirklich erfolgreich ist? Da es zum Thema Übergewicht eine unübersichtliche Vielzahl von Studien gibt und es schwerfällt, einen Überblick über die richtigen Empfehlungen zu behalten, machten sich US-Wissenschaftler an die Arbeit, um eine „Studie zur Studienlage“ zum Thema Gewichtsabnahme anzufertigen.

So etwas nennt man „Meta-Analyse“, und sie zielt darauf ab, Licht in den Dschungel zu bekommen. Welches ist nun der vielversprechendste „Schubs“ in die richtige Richtung?

Sieben verschiedene Strategien und Empfehlungen wurden untersucht, indem die jeweils zugrunde gelegten Studien für diese Empfehlungen ausgewertet wurden. Zur Auswahl standen kurzgefasst: Nummer 1, die Kalorienkennzeichnung auf Verpackungen, Nummer 2, grafische Symbole auf Verpackungen, Nummer 3, gesunde Lebensmittel in den Regalen sichtbarer machen, Nummer 4, Hervorhebung „gesunder“ Merkmale auf Verpackungen, Nummer 5, Aufkleber mit Gesundheitsappellen, Nummer 6, vorgeschnittene Obst- und Gemüseportionen. Und last but not least: Nummer 7, die Verringerung der Portionsgrößen „ungesunder“ Lebensmittel.

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In der Tat, die letzte ist nicht die schlechteste, sondern nach den Ergebnissen des Instituts für anwendungsbezogene Forschung und Management in Catonsville/USA sogar die vielversprechendste Variante. Die Wissenschaftler stellten fest, dass Maßnahmen, die auf die Verhaltensänderung abzielten – in diesem Fall einfach weniger ungesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen – die wirksamste Methode sei, Verbrauchern einen leichten Schubs in die richtige Richtung zu geben, um den Abnehmerfolg nachhaltiger wirken zu lassen.

Friederike Heidenhof, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-10/ifor-ro9100919.php

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Trotz Hashimoto erfolgreich abnehmen

Leiden Menschen unter Hashimoto-Thyreoiditis fällt abnehmen nicht leicht, kann aber erfolgreich gelingen, weiß Frank Kechele von easylife

Erfolgreich Gewicht zu verlieren, sei bereits für gesunde Menschen durchaus herausfordernd. Komme jetzt noch eine Krankheit wie Hashimoto-Thyreoiditis hinzu, falle das Abnehmen nicht leicht, könne aber dennoch erfolgreich gelingen. „Wichtig ist hierbei zu wissen, was hinter der Krankheit steckt und mit welchem Programm eine erfolgreiche Gewichtsabnahme gelingen kann.

Bei easylife betreuen wir alle unsere Teilnehmer intensiv in der Abnehmphase und darüber hinaus – so kann es auch mit Hashimoto gelingen abzunehmen“, erklärt Ernährungsexperte Frank Kechele.

Bei Hashimoto handle es sich um eine Autoimmunerkrankung, die eine chronische Entzündung der Schilddrüse, bei der Schilddrüsengewebe zerstört wird, zur Folge hat. Auf Dauer führe Hashimoto zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Wie sich diese äußert erläutert Frank Kechele: „Patienten mit Hashimoto leiden häufig unter chronischer Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Sie haben ein erhöhtes Kälteempfinden, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelschmerzen und leiden unter einer Gewichtszunahme.“ Gerade zu Beginn der Krankheit seien die Symptome vielfältig und schwierig einzuschätzen, daher sei es wichtig einen Arzt aufzusuchen, um eine eindeutige Diagnose zu erhalten.

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Wie tückisch und herausfordernd Hashimoto sein kann, weiß der Ernährungsexperte: „Wenn die Waage jeden Morgen ein bisschen mehr anzeigt, obwohl man Sport macht und wenig isst, steigt der Grad der Verzweiflung. Irgendwann glaubt niemand mehr, dass man sich normal ernährt.“ Bedingt durch Hashimoto könne es schnell passieren trotz einer normalen Ernährung stetig zuzunehmen. Diese Kilos wieder abzunehmen, gelinge durch eine fachkundige und intensive Betreuung. Kechele führt hierzu an: „Im easylife Programm begleiten Ärzte und Berater/innen Hashimoto Patienten intensiv auf dem Weg zum Wunschgewicht. Auch nach der gewünschten Gewichtsabnahme steht easylife diesen mit Rat und Tat zur Seite, liefert wertvolle Tipps und leckere Rezepte.“ Einige Tipps zur Gewichtsabnahme seien unter anderem der Verzicht auf Zucker, die Vermeidung von fett- und kohlenhydratreichen Lebensmitteln und die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit in Form von Wasser und ungesüßten Tees. Abschließend findet Kechele motivierende Worte für abnehmwillige Hashimoto Patienten: „Die Krankheit ist ein sehr starker Gegner, aber Sie können es trotzdem schaffen, abzunehmen. Der Körper braucht etwas mehr Zeit, um an Gewicht zu verlieren, lassen Sie sich also nicht entmutigen.“

Wer mehr zum Thema Abnehmen mit Hashimoto-Thyreoiditis erfahren möchte, kann sich an einem easylife Standort beraten lassen.

Weite Informationen zu nachhaltigem einkaufen finden Sie unter: https://www.easylife.de/news/detail/erfolgreich-abnehmen-mit-hashimoto/

Alles über easylife lesen Sie auf www.easylife.de

easylife steht seit über 25 Jahren für erfolgreiches Abnehmen ohne Sportprogramm. Hinter dem Erfolg des easylife-Konzepts steht stoffwechseloptimierte Ernährung mit Genuss und ohne Hungerattacken. easylife ermöglicht Abnehmen mit Einfachheit, Wissenschaft und Spaß. Von Ärzten und Abnehmexperten begleitet, haben Interessenten die Möglichkeit, ihr Wunschgewicht angepasst auf die individuellen Bedürfnisse zu erreichen. Durch die easylife-Methode, die sich optimal in den Alltag integrieren lässt, bekommen Abnehmwillige in jeder Phase ihrer Gewichtsreduzierung professionelle Begleitung. Durch die spezielle easylife-Programmform lernen die Teilnehmer, das erreichte Gewicht auch langfristig gut im Griff zu haben. Auf diese Weise hat easylife bereits Hunderttausenden von Menschen geholfen, gesund abzunehmen.

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Wie wir Menschen wurden

Das neue Sachbuch zu den spektakulären Funden von Prof. Madelaine Böhme

Mit ihren jüngsten Funden in Süddeutschland bricht Prof. Dr. Madelaine Böhme mit den gängigen Vorstellungen der Menschwerdung. Der aufrechte Gang gelang dem Urahnen des Menschen bereits vor 11,62 Millionen Jahren – im Allgäu.

Was macht den Menschen zum Menschen? Wer waren die Urahnen des Menschen? Und wie unterscheiden sie sich von den Affen?

Prof. Dr. Madelaine Böhme, Geowissenschaftlerin und Paläontologin an der Universität Tübingen, geht zusammen mit Rüdiger Braun und Florian Breier in ihrem Sachbuch »Wie wir Menschen wurden: Eine kriminalistische Spurensuche nach den Ursprüngen der Menschheit – Spektakuläre Funde im Alpenraum« dafür auf kriminalistische Spurensuche. Darin präsentiert sie zugleich ihre spektakulären Funde aus Süddeutschland, die einen Meilenstein in der Paläoanthropologie darstellen und die Evolution der großen Menschenaffen und des Menschen grundlegend in Frage stellen:

Als eines der Unterscheidungsmerkmale zwischen Menschen und Menschaffen galt bisher der aufrechte Gang, der sich nach den neuesten Erkenntnissen und ihren Funden nicht ausschließlich in Afrika entwickelte. Mit den im Allgäu gefundenen versteinerten Überresten des Danuvius guggenmosi, der vor 11,62 Millionen Jahren lebte und sich auf zwei Beinen wie auch kletternd fortbewegen konnte, bricht Böhme mit vielen gängigen Vorstellungen der Menschwerdung. Ihr Fund aus der Tongrube „Hammerschmiede“ im Landkreis Ostallgäu weist mehr als 15.000 fossile Wirbeltierknochen auf. Den Fossilfunden konnte das Team rund um Böhme mindestens vier Individuen zuordnen. Das am besten erhaltene Skelett eines männlichen Danuvius, liebevoll „Udo“ nach Udo Lindenberg benannt, verfügt über Proportionen, die einem Bonobo ähneln. Dank vollständig erhaltener Arm- und Beinknochen, Wirbel, Finger- und Zehenknochen ließ sich rekonstruieren, wie sich Danuvius fortbewegte. Es gelang zum ersten Mal, mehrere funktionell wichtige Gelenke ‒ darunter Ellbogen, Hüfte, Knie und Sprunggelenk ‒ in einem einzigen fossilen Skelett dieses Alters zu untersuchen. Zum Erstaunen der Forscher ähnelten einige Knochen mehr dem Menschen als dem Menschaffen. Der Lebensraum von Danuvius waren feuchte und bewaldete Ökosysteme, die vor 11,7 bis 11,4 Millionen Jahren in Süddeutschland dominierten.

In ihrem Sachbuch gibt Böhme nun mit Braun und Breier der breiten Öffentlichkeit einen verständlichen Einblick in die Paläoanthropologie und einen umfassenden, verständlichen Überblick über die Trennung von Schimpansen und Menschen, bekannt als der erst vor zwei Jahren vorgestellte Vormensch „El Graeco“, bis hin zu den Auswirkungen des Klimawandels als Motor der Evolution.

Die Autoren

Prof. Dr. Madelaine Böhme, Geowissenschaftlerin und Paläontologin, ist seit Ende 2009 Professorin für terrestrische Paläoklimatologie an der Universität Tübingen und Gründungsdirektorin des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP Tübingen). Sie zählt zu den profiliertesten Paläo-Klimatologen und Paläo-Umweltforschern und betrachtet die menschliche Evolution auch im Hinblick auf die Veränderungen des Klimas und der Umwelt.

Rüdiger Braun ist freier Wissenschaftsjournalist und arbeitet unter anderem für »Stern« und »Geo«. Er hat Biologie und Philosophie studiert, war Ressortleiter bei der Wochenzeitung »Die Woche« und hat als Chefredakteur das Magazin »MaxPlanckForschung« entwickelt.

Florian Breier hat Geografie, Germanistik und Politik studiert. Er arbeitet seit 1999 als Autor für Wissenschaftsthemen und Filmemacher, u.a. für das ZDF (»Terra X«), arte, den WDR und den SWR.

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Ganzheitsmedizin gibt Antworten bei chronischen Erkrankungen

Neues Buch vermittelt: Strategien zur Analyse, Antworten auf Verständnisfragen, Taktiken bei der Therapie mit dem Durchblick in der Ganzheitsmedizin

In der Ganzheitsmedizin liegt die Zukunft. Davon sind dessen Anwender zutiefst überzeugt. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen sei ein ganzheitliches Vorgehen hilfreich. Doch in der Praxis tun sich viele schwer damit und es kommt zu vielen Missverständnissen.

Warum fällt vielen Menschen die Ganzheitsmedizin so schwer?

Für den Gesundheitsexperten Michael Petersen liegt die Antwort auf diese Frage in unserer heutigen Sichtweise. Wenn irgendwo etwas wehtut, dann suchen wir an Ort und Stelle nach der Ursache. Beispiel: Bei Schmerzen im Bein suchen wir die Quelle im Bein. Manchmal stimmt es ja auch, wenn wir uns verletzt haben. Schwieriger wird es, wenn es scheinbar keinen Grund gibt. Beispielsweise wenn der große Zeh schmerzt, ohne dass wir dort eine Verletzung vorfinden. Vor solchen Rätseln stehen wir regelmäßig bei chronischen Beschwerdebildern. Die Hintergründe dafür sind zu vielseitig, als dass wir sie direkt einem Vorort-Geschehen zuordnen können. Solche Beschwerden sind oft ein Hinweis auf Störungen irgendwo in unserem Körper, die sich aber an ganz anderer Stelle auswirken. Hier liefert uns der ganzheitliche Blick die Antworten, denn die Ganzheitsmediziner achten auf die vielfältigsten ursächlichen Zusammenhänge. In unserem Beispielsfall kann ein schmerzender Zeh ein Hinweis auf die Leber bedeuten. Um die großteils komplexen Zusammenhänge zu verstehen, hilft eine bewährte Vorgehensweise.

Das neue Buch will Klarheit verschaffen

Der Durchblick in der Ganzheitsmedizin mit Bioresonanz

Der Durchblick in der Ganzheitsmedizin mit Bioresonanz

Der Autor Michael Petersen beschreibt die Systematik der Ganzheitsmedizin anhand eines Modells. Außerdem nutzt er das Verfahren der Bioresonanz. Auch wenn dieses Verfahren klinisch nicht anerkannt ist, so finden deren Anwender dort immer wieder die nötigen Antworten, so die Erfahrung. In seinem Buch „Der Durchblick in der Ganzheitsmedizin mit Bioresonanz“ beantwortet er darüber hinaus typische Verständnisfragen und erläutert an zahlreichen Fallstudien aus der Praxis die Taktiken bei der Therapie. Mehr Informationen auf der Info-Seite zum Buch.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

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„Frei von“-Lebensmittel für Gesunde keine gute Wahl

Sorgfältige Diagnose von Unverträglichkeit unabdingbar

Die Society of Nutrition and Food Science (SNFS) mit Sitz an der Universität Hohenheim beleuchtete im Oktober 2019 in einer Dialog-Veranstaltung in Bonn das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Vor dem Hintergrund, dass gefühlt die Zahl der Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien zunimmt einerseits und dass „Frei-von“-Lebensmittel aus Sicht einer zunehmenden Zahl von Verbrauchern sinnvoll und gesund seien andererseits. Ein aktuelles Spannungsfeld. Nach einer älteren Erhebung (BMEL Ernährungsreport 2016) meiden 12 Prozent der Bevölkerung Laktose, Fruktose und/oder Gluten; bei den 19- bis 29-Jährigen sind es 19 Prozent.

Für Menschen mit echten Unverträglichkeiten und Allergien gegen Nahrungsmittel seien „Frei-von“-Lebensmittel ein Segen, doch für alle anderen nur selten die bessere Wahl. Wer Lebensmittel mit wertvollen Nährstoffen ohne medizinischen Grund einfach weglasse, verzichte auch auf deren gesundheitlichen Nutzen, warnen die Wissenschaftler der SNFS. Zudem hätten in den vergangenen Jahren Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht zugenommen. Nur etwa zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland habe eine nachgewiesene Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel oder -inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Zöliakie, also Glutenunverträglichkeit.

Wichtig hierbei: Eine sinnvolle Diät setzt stets eine sorgfältige Diagnose voraus. Was das betrifft, „so sind in Europa erhebliche Fortschritte bei der Diagnostik und im Umgang mit Nahrungsmittelallergien erzielt worden“, erläuterte Professor Jörg Kleine-Tebbe vom Allergie- und Asthmazentrum Westend in Berlin in seinem Vortrag. „Leider werden hierzulande untaugliche Methoden bei Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten angeboten, die zur Verwirrung und unberechtigten Diäten bei den Betroffenen beitragen“, warnt der Wissenschaftler.

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Was häufig zu kurz kommt, sind die psychologischen Aspekte bei einer echten Nahrungsmittelallergie. „Je nach Schweregrad ist die emotionale und soziale Belastung gerade bei erkrankten Kindern und deren Angehörigen – insbesondere der Mutter – sehr hoch“, betont Professor Nanette Ströbele-Benschop vom Institut für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim. Sie plädiert dafür, gerade auch die psychologischen und sozialen Aspekte stärker in den Fokus zu rücken.

Es bleibt das Problem, dass manche Lebensmittel vielen Menschen ohne echte Stoffwechselstörung Beschwerden verursachen. Für sie hat Professor Jan Frank, Ernährungswissenschaftler an der Universität Hohenheim und Vorsitzender der SNFS den Rat: „Wer das Gefühl hat, bestimmte Nahrungsmittel nicht gut zu vertragen, sollte diese reduzieren, aber sie im Sinne einer ausgewogenen, vielfältigen Ernährung nicht komplett weglassen.“ Mit diesem Kompromiss könne man gefahrlos ausprobieren, was einem gut bekommt.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=44842&cHash=bb1a16827f93081d2227f783ded44e1e

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Ernaehrungsreport2016.pdf?__blob=publicationFile

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Zarter Kohl, das Superfood vom heimischen Feld

Die VERBRAUCHER INITIATIVE rät zu regionalem Gemüse

Wenn die Tage wieder kühler werden, schmecken Gemüsesuppen oder -eintöpfe. Beliebte Zutaten sind Kohlsorten wie Weiß-, Spitz- oder Wirsingkohl. Sie sind aromatisch, preisgünstig, nährstoffreich, naturbelassen und stammen aus der Region. Mit diesen Vorzügen punkten sie gegenüber exotischem Superfood. Die VERBRAUCHER INTIATIVE empfiehlt, zu frischem Gemüse der Saison statt zu teuren Säften und Pulvern zu greifen.

„Weit gereistes Superfood ist nicht notwendig, um sich mit sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Kohl, andere Gemüsesorten und Obst aus deutschem oder europäischem Anbau enthalten ebenfalls reichlich davon“, sagt Alexandra Borchard-Becker, Ernährungswissenschaftlerin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. Ein großer Nachteil von exotischem Superfood ist, dass es die Früchte hierzulande kaum frisch zu kaufen gibt. Sie werden im Erzeugerland getrocknet, püriert oder zu Saft gepresst. Qualität und Nährstoffgehalt hängen stark davon ab, wie schonend dabei vorgegangen wird.

„Als Pulver oder Kapseln haben die Obstsorten mit dem ursprünglichen Lebensmittel nur noch wenig zu tun. Hinzu kommen lange Transportwege und der hohe Preis, der dagegen spricht“, so die Ernährungswissenschaftlerin. Bestenfalls sorgt das Superfood aus fernen Ländern für aromatische Abwechslung. Abgesehen davon sind wundersame Wirkungen nicht zu erwarten. Nachteilige Effekte sind aber durchaus möglich. Obst und Gemüse aus Übersee sind beispielsweise häufiger mit Pestiziden belastet als Ware aus Deutschland oder Europa. Preise von 20 bis 30 Euro für einen Liter Saft oder 10 bis 15 Euro für 100 Gramm Pulver verführen ohnehin nicht zum dauerhaften Genuss.

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Superfood wie Acai, Goji, Maqui und Co. sind hierzulande durch ihren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen bekannt und beliebt geworden. Den Substanzen werden gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben, z. B. antioxidative, antibiotische und immunstärkende Wirkungen. „Reichlich davon nehmen Sie zu sich, wenn Sie bunt essen. Greifen Sie zu grünen, gelben, orangefarbenen, roten, blauen und violetten Gemüse- und Obstsorten und wechseln Sie die Sorten untereinander ab. Wählen Sie dabei nach saisonalem und regionalem Angebot aus“, empfiehlt Borchard-Becker.

Kohlgemüse ist ebenso wie andere Gemüse-, Obst- und Getreidesorten, Nüsse und Samen aus Deutschland oder Europa den vermeintlichen Super-Produkten aus fernen Ländern vorzuziehen. Darauf weist die VERBRAUCHER INITIATIVE in ihrem Themenheft „Superfood“ hin. Das 16-seitige Themenheft kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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Die faszinierende Heilkraft des Wassers

Der umfassende Gesundheits-Ratgeber vom renommierten Naturheilkunde-Arzt

„Wasser ist die beste Medizin“, so der Oberarzt der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Dr. med. Thomas Rampp. Wasser kann helfen, den Blutdruck zu senken und das Gewicht zu regulieren, es stärkt das Immunsystem und hilft dabei, den Körper zu entgiften. In seinem unterhaltsam wie informativ erzählten Sachbuch erklärt der renommierte Mediziner die umfassenden Heilkräfte des Wassers und wie jeder diese für sich selbst anwenden kann.

Die Begeisterung für das Heilmittel Wasser ist Dr. med. Thomas Rampp in die Wiege gelegt. Aufgewachsen im „Kneippland Unterallgäu“, sammelte er bereits im Rahmen seiner ärztlichen Ausbildung Erfahrungen im berühmten Kneippianum in Bad Wörishofen. Weiter­bildungen in Traditioneller Indischer und Chinesischer Medizin bestätigten ihn in seiner Überzeugung, dass es an der Zeit ist, die heilende Kraft des Wassers viel mehr zu nutzen. Neben traditionellen Anwendungen der Naturheilkunde geht es in seinem Buch um die Frage, weshalb Wasser so wichtig für Körper und Seele ist, wie Wasser-Spülungen den Körper reinigen, bei welchen Beschwerden Kneipp-Anwen­dungen sinnvoll sind und wie Wasser unser Immunsystem und unsere Gesundheit stärkt. Der erfahrene Arzt stellt die ganze Bandbreite naturheilkundlicher Wasser-Anwendungen mit vielen Anregungen zur Selbstanwendung vor: Was wirklich hilft und wie es praktisch durchgeführt wird. Dabei verbindet er neueste Forschungsergebnisse zur Heilkraft des Wassers mit den reich­haltigen Erfahrungen aus seiner ärztlichen Praxis.

„Wasser begeistert mich. Wir Menschen bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser – ebenso wie unsere Erde. Wasser ist die geheimnisvollste Substanz, und immer wieder entdecke ich neue heilkundlich interessante Aspekte.“ Dr. Thomas Rampp.

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Der Autor:

Dr. med. Thomas Rampp ist Oberarzt an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin und seit 2002 Leiter des Instituts für Naturheilkunde, traditionelle Chinesische und Indische Medizin an den Kliniken Essen-Mitte, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind traditionelle Heilverfahren, naturheilkundliche Schmerz­therapie und medizinisches Heilfasten. Dr. Rampp ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit zahlreichen Zusatzqualifikationen u. a. für spezielle Schmerztherapie, Dozent für diverse Ärztegesellschaften und Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen.

Pressekontakt:

Anja Volkmer, Verlagsgruppe Droemer Knaur, anja.volkmer@droemer-knaur.de +49-89-9271-274

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Rheumatoide Arthritis unbedingt ganzheitlich behandeln

Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Ursachen von rheumatoider Arthritis

Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken, das sind Hinweise auf eine rheumatoide Arthritis. Wie wichtig es ist, diese Erkrankung ganzheitlich anzugehen, das erläutert die Redaktion in diesem Beitrag. Außerdem stellt sie neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Ursachenzusammenhängen vor.

Was rheumatoide Arthritis aus klinischer Sicht ist

Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Sie gilt als die häufigste Form von Gelenkerkrankungen. Sie wird auch als chronische Polyarthritis bezeichnet und in der Laiensprache kurz Rheuma genannt. Das Charakteristische ist, dass in der Innenhaut der Gelenke, der Synovialis, Entzündungsprozesse ablaufen. Als Ursache wird klinisch eine sogenannte Autoimmunerkrankung angenommen. Hierbei handelt es sich um eine Immunreaktion gegen körpereigene Zellen.

Der ganzheitliche Blick auf die rheumatoide Arthritis

Ganzheitsmediziner werfen, wie bei allen Autoimmunerkrankungen, die Frage auf, weshalb das Immunsystem so reagiert. Ihrer Erfahrung nach kann dies viele Gründe haben. Sie beobachten bei Betroffenen häufig gestörte Verhältnisse im Stoffwechsel oder in der Ausschleusung. Aber auch äußere Einflussfaktoren stehen im Verdacht, wie beispielsweise Umweltbelastungen aus Schadstoffen und Elektrosmog. Dies gilt besondere dann, wenn diese äußeren Faktoren auf körpereigene Regulationsstörungen treffen und diese verstärken.

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Wie weit die Ursachenzusammenhänge gehen können, zeigen neuere wissenschaftliche Erkenntnisse. So haben Wissenschaftler festgestellt, dass der Botenstoff Dopamin direkt auf das Immunsystem einwirkt und deshalb bei rheumatoider Arthritis eine Rolle spielt, wie der Bioresonanz-Redaktion in einem Fachbeitrag berichtete (Zum Beitrag: Rheuma und die Rolle von Dopamin). Womit deutlich wird, dass auch das Hormonsystem bei solchen Erkrankungen hineinspielt.

Rat der Bioresonanz-Therapeuten

Da es sich bei der rheumatoiden Arthritis um eine Systemerkrankung handelt, sollte auch die Behandlung systemorientiert erfolgen. So, wie es der ganzheitlich ursachenorientierte Ansatz der naturheilkundlichen Medizin vorsieht. Bei der Energiemedizin, wie die Bioresonanz-Therapie, werden dazu die Frequenzen auf der feinen bioenergetischen Ebene genutzt und sämtliche Regulationssysteme des Organismus dahingehend analysiert. Dort, wo sich entsprechende energetische Störungen aufzeigen, erfolgt eine Harmonisierung mit den Frequenzen. Die Bioresonanz nach Paul Schmidt hat zur rheumatoiden Arthritis über 70 mögliche Ursachenzusammenhänge aufgelistet.

Ein Fallbeispiel findet sich in diesem Beitrag: Bioresonanz-Fallbeispiel zu Gelenkentzündungen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Warum wir im Alter leichter zunehmen

Der Fettstoffwechsel verändert sich

Viele Menschen kämpfen mit ihren Pfunden, wenn sie älter werden. Da ist unter Umständen jedes Jahr ein Kilo mehr auf der Waage, auch wenn sich Essgewohnheiten und körperliche Aktivität nicht wesentlich geändert haben. Nach einer schwedischen Studie liegt das auch an einem im Alter veränderten Fettstoffwechsel.

Im Fettgewebe wird ständig Fett hinzugefügt und entfernt. Der Fettumsatz ist die Rate, in der Fett abgebaut und gespeichert wird. Sind diese Prozesse im Gleichgewicht, bleibt das Körpergewicht konstant. Die Wissenschaftler des Karolinska Institut in Stockholm untersuchten die Fettzellen von 54 Probanden, darunter 10 Männer, über einen durchschnittlichen Zeitraum von 13 Jahren.

Die Zellen wurden zu Beginn und Ende der Studie aus dem weißen Unterhautfettgewebe entnommen, das im Vergleich zu tiefsitzenden Fettdepots leichter zugänglich und sensibler für Veränderungen im Fettumsatz ist. Außerdem machten die Probanden in Fragebögen Angaben zu ihren Lebensgewohnheiten.

Das Fazit: Bei allen Probanden nahm der Fettumsatz mit dem Älterwerden ab – unabhängig davon, ob sie an Körpergewicht zu- oder abgenommen hatten. Wer den nachlassenden Fettabbau nicht mit einer geringeren Kalorienaufnahme und damit geringeren Fettspeicherung ausgleichen konnte, brachte mit den Jahren mehr Pfunde auf die Waage. Das Gewicht der Betroffenen stieg um durchschnittlich 20 Prozent, melden die Wissenschaftler im Fachjournal „Nature Medicine“.

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An einer weiteren Studie waren 41 extrem fettleibige Frauen beteiligt, die nach einer Magenverkleinerung stark abgenommen hatten. Nach vier bis sieben Jahren konnten nur Probandinnen mit einer geringen Fettabbaurate vor der Operation ihren Fettstoffwechsel ankurbeln und ihr Körpergewicht auf dem niedrigeren Niveau halten.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Prozesse in unserem Fettgewebe unabhängig von anderen Faktoren Veränderungen im Körpergewicht im Alter beeinflussen“, erklärt Peter Arner vom Karolinska Institut. Die Erkenntnisse der Studie können neue Wege eröffnen, Fettleibigkeit zu behandeln und die Gewichtszunahme im Alter zu begrenzen. Allerdings geben die Autoren zu bedenken, dass überwiegend Frauen untersucht wurden und der Fettumsatz je nach Geschlecht unterschiedlich sein könnte. Weitere Studien sind notwendig, um die Ergebnisse zu untermauern.

Auch wenn wir im Alter offenbar leichter zunehmen, hat es jeder selbst in der Hand. Durch eine bewusste Ernährung und mehr Bewegung können auch ältere Menschen den Pfunden den Kampf ansagen und ihr Wohlfühlgewicht langfristig halten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.nature.com/articles

https://www.bzfe.de/ue60-das-beste-alter

https://www.bzfe.de/wohlfuehlgewicht

Heft „Fettbewusst essen – Auf die Qualität kommt es an!“
Bestell-Nr. 1359, Preis: 2,00 Euro

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“
Bestell-Nr. 1637, Preis: 2,00 Euro

www.ble-medienservice.de

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Was Klima- und Ernährungswissenschaften voneinander lernen können

Lücke zwischen Wissen und Handeln

Die Klimawissenschaftler stehen an einem ähnlichen Punkt wie die Ernährungswissenschaftler.
Nach Jahrzenten der Informationsarbeit stellen sie fest, dass die Lücke zwischen Wissen und Handeln immer größer wird. „In gewisser Weise bin ich gescheitert mit der Kommunikation“, sagte der Klimawissenschaftler und Meterologe Mojib Latif auf dem K3 Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft in Karlsruhe. „Wir wissen genug, aber handeln tun wir nicht“, sagte er. „Ich kann auch Angela Merkel nichts mehr beibringen, sie weiß alles.“

„Ich bin fassungslos, dass die Menschen nach 30 Jahren immer noch nicht die Bedeutung des Klimawandels begriffen haben“, sagte George Marshall. Er ist Gründer des Climate Outreach Information Network und Autor zahlreicher Bücher zu Klimawandelkommunikation. Ein Grund dafür sei, dass wir die Menschen nicht erreichen. Wir müssen die Kommunikation transformieren, meinte er. Das Wichtigste sei, dass Menschen das Vertrauen bekommen, sie könnten etwas bewirken. Sie müssten verstehen, was der Klimawandel für all das bedeutet, was sie lieben und schätzen. Marshall sieht hier vor allem die Regierungen in der Pflicht: Sie müssen in zielgruppengerechte und transformative Klimakommunikation investieren. Die Presse allein könne das nicht leisten.

Der Sozialpsychologe Harald Welzer spricht von paradoxalen Effekten. Auf der Bewusstseinsebene hätte die Kommunikation durchaus viel erreicht. 80 % der Deutschen seien sehr besorgt über den Klimawandel. In dem gleichen Maß aber, in dem sich das Bewusstsein gesteigert hat, haben alle Werte des Umweltverbrauches zugenommen. „Wissen wird total überbewertet“, meint Welzer, „denn es ist nicht handlungsleitend. Was unser Handeln leitet, sind situative Anforderungen. Etwa die Frage: Wie kommen die Kinder in die Kita? Oder wie machen wir Urlaub? Auf diese Fragen müssen wir bessere Antworten finden.“ Welzer spricht von einem Netzwerk von kleinteiligen und fehlerfreundlichen Lösungsansätzen (Heterotopien), das sind Orte an denen Menschen in einem geschützten Umfeld Neues entwickeln und ausprobieren können. Es fehle aber an zukunftstauglichen Visionen. Man bräuchte keinen Klimawandel um zu erkennen, wie viele Vorteile eine autofreie Stadt hat, meinte er: Weniger Lärm, weniger Emissionen, mehr Gesundheit, mehr Wohnraum, …

Die Debatte zeigte aber auch, dass es um weit mehr geht, als um die zielgruppengerechte Vermittlung von Fakten und neuen Leitbildern. Bei der Gestaltung von gesellschaftlichen Veränderungen geht es auch um Macht und Interessen. Ein Aspekt, der in der Klimakommunikation bislang zu kurz kam. „Wir handeln nicht in ideellen Welten auf Grund von Einsicht“, meinte Welzer. Unsere Kultur im Jahr 2019 sei geprägt von einer Vorherrschaft der Ökonomie. „Das Erstgebot im Jahr 2019 lautet: Du sollst kaufen! Das ist das, was unsere Kinder im ersten Augenblick des Bewusstseins hören und verinnerlichen.“ Die Dominanz der Wirtschaft sei auch einer der Gründe für das Politikversagen, meinten Latif und Welzer. Hinzu komme eine Fehleinschätzung der Lage. Klimawandel sei kein Politikfeld der üblichen Art, es sei eine Überlebensfrage. Alle Ressorts müssten zusammenarbeiten, um die Bedrohung zu bewältigen. Das Wenige, was derzeit passiert, nennt Latif Sterbehilfe fürs Weltklima. „Die Politik hat den Schuss nicht gehört.“

Eine Lücke, die nun Fridays for Future füllt. Die Treiber für Veränderung seien immer die gebildeten fünf Prozent, meint Welzer. Das zentrale Erfolgsmotiv in der Geschichte der sozialen Bewegungen ist aber noch nie die Wissenschaft gewesen, sondern das Thema Gerechtigkeit.

Bei den Herausforderungen aber auch im Ringen um Lösungen gibt es viele Parallelen: Klimawissenschaften und Ernährungswissenschaften können ganz offensichtlich voneinander lernen. Die Konferenz zeigte auch, dass der Austausch lohnenswert sein könnte.

Gesa Maschkowski, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Auf der Konferenzwebsite gibt es Berichte und Aufzeichnungen aller Vorträge: https://k3-klimakongress.org/

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