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Ingwer bringt das Immunsystem früher auf Trab

Ingwer bringt das Immunsystem früher auf Trab

Laborergebnisse deuten darauf hin, dass ein Liter Ingwertee genügt, um messbare Immunreaktionen auszulösen

Ingwer gilt seit Jahrhunderten als Kraftknolle, wenn es um Wohlbefinden und Abwehrkräfte geht. Eine Forschungsgruppe des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München hat untersucht, wie der beliebte Wurzelstock tatsächlich in Immunprozesse eingreifen könnte. In Laborversuchen zeigte sich: Schon kleinste Mengen eines Ingwerscharfstoffs versetzen bestimmte weiße Blutkörperchen in erhöhte Alarmbereitschaft.

Dass Ingwer geschätzt wird, zeigt ein Blick auf die Importzahlen: Rund 31.600 Tonnen werden jährlich nach Deutschland eingeführt – fast viermal so viel wie vor einem Jahrzehnt. Doch ob übliche Verzehrmengen wirklich reichen, um messbare Effekte im Körper hervorzurufen, war lange unklar.

Wie Ingwer wirkt

Das Forschungsteam ging dieser Frage nach. Grundlage war eine frühere Pilotstudie. Darin zeigte sich, dass nach dem Konsum eines Liters Ingwertee bereits nach einer halben Stunde nennenswerte Mengen des Scharfstoffs [6]-Gingerol im Blut nachweisbar sind – mit Konzentrationen zwischen sieben und siebzehn Mikrogramm pro Liter.

Bekannt ist, dass [6]-Gingerol den sogenannten TRPV1-Rezeptor aktiviert – ein Ionenkanal, der sowohl Hitze- und Schmerzreize als auch die Schärfe von Chili und Ingwer vermittelt. Hinweise aus Studien ließen vermuten, dass auch Immunzellen diesen Rezeptor tragen. Das Forschungsteam wollte wissen, ob sich darüber die Aktivität der Zellen beeinflussen lässt.

Nachweis des Wirkungsmechanismus von Ingwer

Tatsächlich gelang den Wissenschaftlern zunächst der Nachweis des Rezeptors auf neutrophilen Granulozyten, jenen Immunzellen, die eine zentrale Rolle in der Abwehr bakterieller Erreger spielen. Anschließend zeigte sich in Kulturen: Bereits eine sehr geringe Menge von rund 15 Mikrogramm [6]-Gingerol pro Liter Nährmedium genügte, um die Zellen empfindlicher auf einen bakterienähnlichen Stimulus reagieren zu lassen – im Schnitt um etwa 30 Prozent stärker als unbehandelte Kontrollzellen. Wurde hingegen ein spezifischer TRPV1-Hemmer zugesetzt, verschwand dieser Effekt wieder.

Auch wenn die Ergebnisse den seit Langem vermuteten immunmodulierenden Effekt von Ingwer stützen, braucht es weitere Forschung – von der molekularen Ebene bis hin zu klinischen Studien.

(Quelle: Scharfstoff aus Ingwer versetzt Immunzellen in erhöhte Alarmbereitschaft, Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

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Wenn starkes Übergewicht das Herz schützt

Wenn starkes Übergewicht das Herz schützt – Forscher entdecken verblüffende Genwirkung

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Erkenntnisse zu einem überraschenden Schutz vor Herzkrankheiten trotz Adipositas

Es klingt fast wie ein biologisches Paradoxon: Eine Genveränderung, die starkes Übergewicht auslöst, scheint gleichzeitig das Herz zu schützen. Forschende der Universitätsmedizin Ulm haben gemeinsam mit Teams aus Cambridge und Genf herausgefunden, dass bestimmte Mutationen eines appetitregulierenden Rezeptors im Gehirn – des sogenannten Melanocortin-4-Rezeptors (MC4R) – das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.

Dass Adipositas in der Regel Herz und Gefäße belastet, gilt als medizinisches Grundwissen. Umso erstaunlicher ist der Befund der Ulmer Forscher: Menschen mit einer MC4R-Mutation weisen trotz hohen Körpergewichts niedrigere Cholesterinwerte, weniger Blutfette und sogar einen geringeren Blutdruck auf als andere Betroffene.

Einfluss auf den Fettstoffwechsel

Die Daten zeigen erstmals, dass Signalwege im Gehirn direkt in den Fettstoffwechsel eingreifen können. Die Forscher analysierten umfangreiche Gesundheitsdaten von über 7700 Menschen mit frühkindlicher, teils extremer Adipositas. Bei 316 von ihnen – und zusätzlich 461 Angehörigen – wurde eine MC4R-Veränderung festgestellt. Der Vergleich mit mehr als 330.000 Kontrollpersonen bestätigte den verblüffenden Zusammenhang: Trotz ähnlichem Body-Mass-Index hatten die Mutationsträger deutlich bessere Werte für Cholesterin, Triglyzeride und Blutdruck.

Komplexe Veränderungen beeinflussen Übergewicht und Herz – Gesundheit

Das Forschungsteam vermutet, dass diese genetischen Veränderungen dazu führen, dass Nahrungsfette effizienter im Fettgewebe gespeichert werden – und dadurch weniger Fett im Blut zirkuliert. Auf lange Sicht könnte das die Gefäße schützen und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verringern.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass Adipositas weit mehr als ein äußeres Erscheinungsbild ist. Es ist eine komplexe, chronische Erkrankung mit starken genetischen Einflüssen. Nur dann, wenn wir die biologischen Mechanismen verstehen, können wir Betroffenen wirklich individuell helfen.

(Quelle: Trotz Übergewicht niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Mutation beeinflusst Fettstoffwechsel, Universität Ulm, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Ein Ansatz, den Ganzheitsmediziner schon lange annehmen. Für sie ist Übergewicht die Folge von Störungen in den Regulationssystemen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die vielfältigen Zusammenhänge von Übergewicht anhand von Fallbeispielen. In diesem Beitrag: Bioresonanz-Fallbeispiel: Adipositas.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Der kleine Hüft-Coach

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Schmerzen und Beschwerden in der Hüfte können verschiedene Ursachen haben und große Probleme bereiten. Doch Betroffene können ihre Hüftprobleme durch ein regelmäßig und konsequent durchgeführten Programm aus gezielter Bewegung und Belastung selbst beeinflussen.

In dem Ratgeber „Der kleine Hüft-Coach“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) motivieren der Sport- und Physiotherapeut Volker Sutor und die Physiotherapeutin Saskia Kayser dazu und zeigen die passenden Übungen.

Das Buch: Volker Sutor/Saskia Kayser. Der kleine Hüft-Coach. Die besten Übungen bei Beschwerden in Hüftgelenk, Muskeln und Sehnen. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 22,00 EUR, EPUB EUR [D] 21,99 EUR, ISBN Buch: 9783432120898, ISBN EPUB: 9783432120904

Buchinhalte:

  • Wissen, das hilft: Warum bereitet die Hüfte so oft Probleme? Was können Betroffene selbst tun? Was ist bei akuten und chronischen Beschwerden sinnvoll?
  • Individuelles Training: Wie fit ist die Hüfte von Betroffenen und wo sitzen die Probleme?
  • Übungen mit Extra-Motivation: Der kleine Coach zeigt passende Übungen, gibt hilfreiche Tipps und motiviert Betroffene.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier in unserem Webshop.

Über die Autor*innen:

Volker Sutor ist Sport- und Physiotherapeut. Er ist Inhaber der Therapiezentren „Gesundheitsrondell“ und lebt in Cleebronn. Als Mitbegründer der Weiterbildungsfirma DIGOTOR (Fortbildungen für Orthopädische Medizin und Manuelle Therapie) unterrichtet er seit über 20 Jahren Therapeuten und Ärzte im In- und Ausland.

Saskia Kayser ist Physiotherapeutin und arbeitet im Therapiezentrum „Gesundheitsrondell“ am Standort Brackenheim. Dort betreut sie schwerpunktmäßig Patienten aus dem orthopädischen, sportphysiotherapeutischen und neurologischen Bereich. In der Gesellschaft für Knorpelregeneration und Gelenkerhalt setzt sie sich für gelenkerhaltende Behandlungsstrategien ein.

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Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Exotische Frucht: Kaki

Auf Reifegrad achten

In der kalten Jahreszeit bringt die Kaki Abwechslung auf den Obstteller. Ihr saftig-süßes Fruchtfleisch erinnert geschmacklich an Aprikose und Honigmelone mit einer zarten Vanillenote. Das exotische Obst schmeckt pur ebenso gut wie in Müsli, Joghurt oder Smoothies. In Gebäck, Kompott und Konfitüre lässt es sich wunderbar mit Zitrusfrüchten und Nüssen kombinieren.

Die Frucht vor dem Essen gründlich unter fließendem Wasser waschen, halbieren und von Stielansatz und eventuell vorhandenen braunen oder matschigen Stellen befreien. Anschließend wie eine Kiwi auslöffeln oder die dünne Schale abziehen und das Fruchtfleisch klein schneiden.

Ursprünglich stammt die Kaki (Diospyros kaki) aus Zentralchina. Die rot- bis gelb-orangen Beerenfrüchte wachsen an bis zu 15 Meter hohen Bäumen und sind an ihren vier großen Kelchblättern am Stielansatz und einer dünnen, glatten und glänzenden Schale zu erkennen. Ihr optimales Aroma entfalten sie erst voll ausgereift, wenn die Schale auf leichten Druck nachgibt und das saftige, weiche Fruchtfleisch glasig durchschimmert. Unreife, harte Früchte schmecken durch den hohen Gehalt an Gerbstoffen (Tanninen) bitter-herb und hinterlassen ein leicht pelziges Gefühl auf der Zunge. Sie können bei Zimmertemperatur nachreifen, während reife Früchte sich gekühlt ein bis zwei Tage lang halten. Druckstellen möglichst vermeiden, da die empfindlichen Früchte dort schnell schimmeln können.

Neben der klassischen Kaki als Ursprungsfrucht mit verschiedenen Sorten, wie etwa „Tipo“, werden im Handel auch weitere Zuchtformen angeboten. Aus Spanien kommt unter dem Handelsnamen Persimon ® die Sorte „Rojo Brillante“. Sie hat einen geringeren Gerbstoffgehalt und ist sogar unreif genießbar – wie ein Apfel, mit Schale und festerem Fruchtfleisch. Das gilt ebenso für die tomatenähnlich abgeplattete Sharonfrucht (z.B. die Sorte „Triumph“), die aus Israel stammt. Der Name geht auf das dortige Anbaugebiet, die Sharon-Ebene, zurück. Sie kommt auch aus Südafrika zu uns. Kakis enthalten heute in der Regel keine schwarzen Kerne mehr, die früher vorkamen. Unabhängig von der Sorte enthält die Frucht reichlich Ballaststoffe, Mineralstoffe wie Kalium und Phosphor, Carotinoide wie Provitamin A, B-Vitamine und Vitamin C, aber auch weitere wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole.

Kakis sind das ganze Jahr über erhältlich. Besonders empfehlenswert sind Bio-Früchte, die unter anderem ohne den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln angebaut werden. Von Oktober bis Dezember kommen die exotischen Früchte vor allem aus den europäischen Ländern Spanien und Italien. Israel liefert von Oktober bis Anfang März Sharonfrüchte. Im Frühjahr und Sommer werden Kakis meist aus Übersee eingeführt. Dann haben sie aufgrund der langen Transportwege eine deutlich schlechtere CO2-Bilanz.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: How-to: Kaki

BZfE: Was hat mein Essen mit Klima zutun?

BZL: Wie kann ich Südfrüchte nachhaltig einkaufen?

BZfE: Exotische Frucht: Banane – Alltagssnack aus der Ferne

BZfE: Ananas – auf Saison und Siegel achten

BZfE: Physalis – exotisches Obst für die Küche

BZfE: Der Granatapfel – kerniger Genuss

BZfE: Durian – Stinkfrucht mit Vanillearoma

BZfE: Nashi-Birne – saftig wie eine Birne, knackig wie ein Apfel

BZfE: Papaya – auch die Kerne sind essbar

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Die 4-Wochen-Kur gegen Verstopfung

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Verstopfung und Darmträgheit – viele Menschen kennen das, doch manche leiden dauerhaft daran. Der Bauch schmerzt, Betroffene fühlen sich aufgebläht, schwer und unbeweglich, der langersehnte Toilettengang wird zur Qual. Doch was tun, wenn Abführmittel und klassische Hausmittel wie Flohsamen und Haferkleie nicht mehr weiterhelfen oder man von den Medikamenten loskommen möchte?

Dr. med. Constanze Storr, Fachärztin für Allgemeinmedizin, und Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, haben in dem Ratgeber „Die 4-Wochen-Kur gegen Verstopfung“ (Partner-LInk*) ein Programm zusammengestellt, das hilft, die Darmträgheit zu bekämpfen.

Das Buch: Constanze Storr, Martin Storr. Die 4-Wochen-Kur gegen Verstopfung, Darmträgheit besiegen: Ernährung, Massage, Übungen, Nährstoffe. Mit ballaststoffreichen Rezepten. (Partner-LInk*)TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432120096. ISBN EPUB: 97834322120102

Buchinhalte:

  • Anders essen: Die besten Lebensmittel gegen Verstopfung wie Haferflocken, Leinsamen, Kefir und Hülsenfrüchte und einfache und schnell zubereitete Gerichte, die köstlich schmecken.
  • Das Mikrobiom stärken: Die Darmflora ist der Dreh- und Angelpunkt für eine gute Verdauung. Es gilt, die guten Darmbakterien mit Ballaststoffen, probiotischen Lebensmitteln und geeigneten Präparaten zu fördern.
  • Den Bauch anregen: Auch von außen kann der Darm bewegt werden: mit Bauch- und Darmmassage, wirkungsvoller Yogatherapie, Bewegung und Entspannung.
  • Wann zum Arzt? In welchen hartnäckigen Fällen ein Arztbesuch ansteht, was die versteckten Ursachen für Darmträgheit sein können und wie untersucht wird. Welche Medikamente im Notfall helfen und wie diese ausgewählt und optimal eingesetzt werden.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier auf unserer Website.

Über die Autor*innen:

Dr.med. Constanze Storr ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Ernährungsmedizin sowie Psychotherapie. Sie arbeitet als Oberärztin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Die ganzheitliche Betreuung der Patient*innen ist ihr besonders wichtig, denn Krankheiten sind meist nicht eindimensional, sondern haben viele Ursachen. Sie ist davon überzeugt, dass eine Besserung oder Heilung vieler Erkrankungen nur durch eine Kombination der evidenzbasierten Medizin mit der Eigeninitiative der Betroffenen erreicht werden können.

Prof. Dr. med. Martin Storr ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Zentrum für Endoskopie in Starnberg. Sein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Patient*innen mit funktionellen Magen- und Darmerkrankungen, mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Ernährung- und Lebensstilfragen sowie Fragen zur bestmöglichen Diagnostik und Therapie von Verstopfung nehmen in seiner Sprechstundentätigkeit eine zentrale Rolle ein.

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Honig – mehr als nur süß

Die große Geschmacksvielfalt

Honig ist einer der beliebtesten süßen Brotaufstriche in deutschen Haushalten und wird auch gerne als Süßungsmittel genutzt. Rund ein Kilogramm Honig beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande. Davon stammt immerhin rund ein Drittel aus Deutschland. Die für uns mengenmäßig wichtigsten Herkunftsländer für den Import sind die Ukraine, Argentinien, Rumänien und Mexiko.

Dank zahlreicher Trachtquellen – also dem Angebot an Nektar, Pollen und Honigtau, das die Bienen in den heimischen Bienenstock eintragen – gibt es auch eine große Vielfalt an Honigarten. Sie unterscheiden sich in Konsistenz, Farbe und Geschmack. Generell gilt: Honig, der von Honigbienen aus dem Nektar von Blütenpflanzen erzeugt wird, ist Blütenhonig oder Nektarhonig. Honig, der vollständig oder überwiegend aus Pflanzensekreten oder den zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukten von an Pflanzen saugenden Insekten – zum Beispiel Blattläusen – stammt, ist Honigtauhonig. So ist Waldhonig ein Honigtauhonig, der nur von Pflanzen aus Wäldern stammt.

Blütenhonig – ohne weitere Bezeichnung einer botanischen Herkunft (Tracht) – ist eine Mischung aus verschiedenen Blütenhonigen. Je nach Ergiebigkeit und Vorkommen der einzelnen Blüten in den verschiedenen Trachtgebieten fällt der Honig in Geschmack, Farbe und Konsistenz von Jahr zu Jahr und von Gebiet zu Gebiet sehr unterschiedlich aus. Markenhersteller verschneiden (vermischen) den Honig vieler verschiedener Imkereien meist bewusst so, dass ein gleichbleibender Geschmack dabei herauskommt.

Sortenhonige hingegen entstammen vollständig bis überwiegend – unter Berücksichtigung der natürlichen Schwankungsbreite – den angegebenen Blüten oder Pflanzen. Diese Honige weisen die für die angegebene Herkunft typischen Merkmale auf, zum Beispiel hinsichtlich Farbe, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Einige Beispiele:

  • Heideblütenhonig (Heidehonig) ist aus Nektar von Blüten der Heidekrautarten Calluna vulgaris und/oder Erica spp., wobei in Deutschland Heidehonig nahezu ausschließlich von Besenheide (Calluna vulgaris) gewonnen wird. Charakteristische Merkmale sind die hellbraune bis rötlich-braune Farbe, der kräftig aromatische bis herbe Geruch und Geschmack, manchmal mit Bitternote und seine geleeartige Konsistenz mit einzelnen Kristallen.
  • Rapsblütenhonig (Rapshonig) ist aus dem Nektar von Rapsblüten (Brassica napus). Charakteristische Merkmale sind die weiße bis hellbeige (Permutt-) Farbe, der milde, schwach blumige Geruch und Geschmack mit leicht kühlendem Mundgefühl und die feste, durch Bearbeitung feinkristalline, cremige Konsistenz.
  • Fichtenhonig ist Honigtauhonig von Fichtenarten (Picea spp.). Charakteristische Merkmale sind die rotbraune Farbe, der malzig-würzige Geruch und Geschmack mit säuerlicher Komponente und die  zähflüssige bis kristalline Konsistenz.

Eine hochpreisige Honig-Spezialität ist der Manuka-Honig. Er wird aus dem Nektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium) gewonnen, die in Neuseeland und Teilen Australiens heimisch ist. Manuka-Honig werden antimikrobielle und heilende Eigenschaften nachgesagt und er wird häufig als „Superfood“ bezeichnet. Das Besondere an diesem Honig ist der Inhaltsstoff Methylglyoxal. Nach dem Verzehr von Manuka-Honig wird dieser spätestens im Dünndarm abgebaut, sodass sich eventuelle antibakterielle Heilwirkungen lediglich äußerlich auf die Schleimhäute im Mund und in der Speiseröhre auswirken können. Diese Speisehonig-Spezialität ist unbedingt vom sterilen medizinischen Produkt Manukahonig abzugrenzen, dessen Nutzung beispielsweise zur Wundbehandlung stets in ärztliche Hände gehört.

Die Honigverordnung definiert noch weitere Honigarten, zum Beispiel Tropfhonig – der durch Austropfen der entdeckelten, brutfreien Waben gewonnen wird; die traditionelle Art und Weise vor Erfindung der Honigschleuder (1865). Bisweilen findet man auch den Begriff „Rohhonig“, der allerdings lebensmittelrechtlich nicht gebräuchlich ist. Dieser besondere Honig wird weder geschleudert, noch cremig gerührt. Er behält sein volles Aroma, seine natürliche Konsistenz und alle natürlichen Inhaltsstoffe, Enzyme und Aromen. Backhonig ist für industrielle Zwecke oder als Zutat für andere Lebensmittel, die anschließend verarbeitet werden, geeignet.

Rüdiger Lobitz, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZL: Honig

DLMBK: Leitsätze Honig

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Expertenwissen SIBO & Reizdarm

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Ständige Blähungen, Bauchschmerzen oder ein Wechsel von Durchfall und Verstopfung können auf einen Reizdarm hinweisen. Viele Menschen leiden unter einem Reizdarm, ohne eine wirksame Therapie zu finden. Immer häufiger rückt dabei die SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth), die bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms, in den Fokus. Sie verursacht ähnliche Beschwerden, erfordert aber eine andere Behandlung.

In dem Ratgeber „Expertenwissen: SIBO & Reizdarm“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) bietet der Internist und Darm-Experte Dr. Thomas Fiedler fundierte Orientierung. Er erklärt, wie Betroffene ihre Beschwerden in den Griff bekommen können – mit gezielter Diagnostik, wirksamer Therapie und einem alltagstauglichen Praxisprogramm.

Das Buch: Dr. med. Thomas Fiedler, Expertenwissen: SIBO & Reizdarm. Der Weg zur sicheren Diagnose, die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit dem Praxis-Programm: Ernährung, Medikamente, Mikrobiomtherapie. (Partner-Link*)TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 26,00 · EUR [A] 26,80. EPUB EUR [D] 25,99 · EUR [A] 25,99. ISBN Buch: 9783432119618. ISBN EPUB: 9783432119625

Buchinhalte:

  • Gezielte Diagnostik: Atem-, Stuhl-, Blut- und Urintest – was hat die beste Aussagekraft? An wen können Betroffene sich wenden? Und wann hilft Ultraschall, ein CT oder eine Darmspiegelung weiter?
  • Die besten Therapien: Wie eine antibakterielle Behandlung wirkt, wie das Mikrobiom gezielt gestärkt werden kann, wie Prokinetika die Darmbewegung verbessern und welche pflanzlichen Wirkstoffe helfen können.
  • Selbst aktiv werden mit Ernährung: So verbessern Betroffene ihre Verdauungsleistung und kurbeln das Selbstreinigungsprogramm des Darms an. Alles Wichtige über verträgliche Ballaststoffe, Bitterstoffe, Histamin und die sogenannte Elementardiät. Leckere Rezepte nach dem FODMAP-Konzept bringen Ruhe in den Bauch und schmecken der ganzen Familie.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über den Autor:

Dr. med. Thomas Fiedler ist Facharzt für Innere Medizin. In der Abteilung für Gastroenterologie der Charité hat er viele Jahre Erfahrungen mit Darmerkrankungen gesammelt. Seit über zehn Jahren betreibt er als niedergelassener Facharzt zusammen mit seinem Partner Dr. S. Georgie die größte Praxis mit dem Schwerpunkt Reizdarm-Syndrom und funktionelle Darmstörungen in Berlin (https://georgi-fiedler.de/) sowie das Internetportal https://www.reizdarm-sos.de/.

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Zuckerhaltige Getränke könnten Depressionen begünstigen

Zuckerhaltige Getränke könnten Depressionen begünstigen

Darmmikrobiom als möglicher Schlüssel – die Bioresonanz-Redaktion erläutert neuen Erkenntnisse

Eine Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) liefert Hinweise darauf, dass Softdrinks nicht nur Stoffwechsel und Gewicht belasten, sondern auch die psychische Gesundheit. Verantwortlich könnte das sensible Mikrobiom im Darm sein.

Bereits bekannt ist, dass zuckerhaltige Getränke das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs erhöhen. Neu ist nun: Auch die Stimmung könnte darunter leiden. Forschende der Marburg-Münster Affective Cohort (MACS) haben Daten von 932 Erwachsenen ausgewertet – darunter 405 Personen mit Major Depression und 527 gesunde Kontrollpersonen – und fanden einen deutlichen Zusammenhang zwischen Softdrink-Konsum und depressiven Symptomen.

Besonders Frauen scheinen betroffen: Wer regelmäßig zuckerhaltige Getränke konsumiert, hat demnach eine um 17 % höhere Wahrscheinlichkeit für eine Depression und zeigt schwerere Symptome.

Bakterien im Darm als vermittelnder Faktor

Die Forschenden entdeckten eine mögliche biologische Erklärung: Frauen, die viel Zucker tranken, wiesen erhöhte Mengen des Darmbakteriums Eggerthella auf – ein Mikroorganismus, der in früheren Studien bereits mit Depressionen in Verbindung gebracht wurde.

Zuckerhaltige Getränke enthalten nicht nur Glukose und Fruktose, sondern auch Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel und künstliche Süßstoffe. Diese Mischung kann das Gleichgewicht der Darmflora stören: Entzündungsfördernde Bakterien breiten sich aus, schützende kurzkettige Fettsäuren gehen zurück. Tierstudien deuten darauf hin, dass dies entzündliche Prozesse im Nervensystem auslösen und depressive Verhaltensweisen verstärken kann.

Auffällig: Bei Männern zeigte sich kein vergleichbarer Effekt. Ob hormonelle Unterschiede oder geschlechtsspezifische Immunreaktionen dafür verantwortlich sind, bleibt unklar.

Neue Perspektiven für Prävention und Therapie

Die Ergebnisse eröffnen auch neue therapeutische Ansätze: Mikrobiom-basierte Strategien – etwa gezielte Ernährung oder Probiotika – könnten künftig depressive Symptome lindern. Bereits kleine Veränderungen im Konsumverhalten könnten demnach große Wirkung entfalten – besonders angesichts der weiten Verbreitung von Softdrinks.

Die Forschenden betonen, dass die Ernährung künftig stärker in Aufklärung, Prävention und Versorgung psychischer Erkrankungen einbezogen werden sollte.

(Quelle: Zuckerhaltige Getränke beeinflussen Psyche über den Darm, Deutsches Zentrum für Diabetesforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Dass Probiotika dabei behilflich sein könnten, zeigte bereits eine frühere Studie. Die Bioresonanz -Redaktion erläutert sie in dem Beitrag: Mildern Probiotika Depressionen?

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Fitness- und Kalorienzähler-Apps

Motivation oder Frustration?

Die Nutzung von Fitness- und Kalorienzähler-Apps kann sich negativ auf Motivation und psychisches Wohlbefinden auswirken. Das äußerten einer britischen Studie zufolge Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Medien. Demnach seien sie enttäuscht, frustriert oder beschämt, wenn sie die von den Apps vorgegebenen Ziele nicht erreichen.

Fitness-Apps können grundsätzlich dabei helfen, eine gesunde Lebensweise im Alltag umzusetzen. Über mögliche Nachteile ist jedoch bislang wenig bekannt. Um diese Lücke zu schließen, analysierte ein britisches Forschungsteam knapp 59.000 Social-Media-Beiträge zu fünf besonders erfolgreichen Fitness-Apps. Mit Hilfe einer „Machine-Assisted Topic Analysis“ (MATA) – einer Kombination aus Themenanalyse durch Künstliche Intelligenz und qualitativer Auswertung durch Menschen – konnten rund 13.800 Beiträge mit negativer Stimmung identifiziert werden.

Offenbar gibt es viele Herausforderungen, die Menschen in Bezug auf Fitness-Apps beschäftigen. So werden Kalorienverbrauch und körperliche Aktivität oft über stark vereinfachte Algorithmen erfasst, was zu unrealistischen oder sogar „ungesunden“ Zielvorgaben führen kann – etwa bei der täglichen Kalorienzufuhr. Benachrichtigungen der App können Schuldgefühle oder Selbstvorwürfe auslösen, etwa wenn die Nutzenden zu viel oder kalorienreiche Lebensmittel gegessen hatten. Dagegen kann es durch technische Fehler zu Frust kommen, wenn zum Beispiel Daten zu Trainingseinheiten verlorengehen.

„Wenn Gesundheit auf Kalorienzählen und Schrittziele reduziert wird, kann dies dazu führen, dass Menschen sich demotiviert und beschämt fühlen und den Bezug zu dem verlieren, was wirklich zu dauerhaftem Wohlbefinden führt“, fasst Paulina Bondaronek vom University College London zusammen. Das Forschungsteam betont, dass Fitness-Apps sich stärker an individuellen Bedürfnissen orientieren sollten. Eine umfassende Bewertung sei jedoch nur möglich, wenn neben negativen Aspekten auch die Vorteile solcher Apps berücksichtigt würden.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie: Living well? The unintended consequences of highly popular commercial fitness apps through social listening using Machine-Assisted Topic Analysis: Evidence from X

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Expertenwissen Rheuma

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Steife Gelenke am Morgen, Schmerzen beim Greifen oder Gehen – Rheuma betrifft Millionen Menschen und schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Doch frühzeitige Diagnose und moderne Therapien können helfen, die Krankheit zu stoppen und ein aktives Leben zu führen.

Der Rheuma-Experte Dr. Keihan Ahmadi-Simab bietet in seinem Ratgeber „Expertenwissen: Rheuma“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) Orientierung und fachkundige Hilfe. Er erklärt, wie Betroffene mit Bewegung, Ernährung, Medikamenten und alternativen Methoden ihre Beschwerden lindern und ihre Lebensqualität verbessern können.

Das Buch: Dr. Keihan Ahmadi-Simab. Expertenwissen: Rheuma. Die optimale Therapie bei Rheumatoider Arthritis. Entzündungen hemmen, Schmerzen stoppen und beweglich bleiben mit dem Praxis-Programm: Ernährung, Bewegung, alternative Methoden. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 26,00 · EUR [A] 26,80. EPUB EUR [D] 25,99 · EUR [A] 25,99. ISBN Buch: 9783432120324. ISBN EPUB: 9783432120331

Buchinhalte:

  • Die besten Therapien: Bewegungstherapie, Ergotherapie, Basistherapie mit Medikamenten, biologische Therapien, neue Optionen mit JAK-Inhibitoren und Biosimilars
  • Selbst aktiv werden: 4-Wochen-Bewegungsprogramm mit gezielten Übungen
  • Ernährung gegen Entzündung: Mit leckeren Rezepten Schmerzen lindern
  • Die Seele im Blick: Strategien gegen psychische Belastungen und Stress
  • Extras: Laborwerte verstehen, digitale Helfer nutzen, Innovationen entdecken

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über den Autor:

Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab studierte Medizin in Essen und spezialisierte sich auf Innere Medizin, Rheumatologie, klinische Immunologie und Gastroenterologie. 2006 gründete er das Rheumazentrum Wedel und baute später die Klinik für Rheumatologie an der Asklepios Klinik Hamburg-Altona auf, die er als Chefarzt leitete. Seit 2014 steht er an der Spitze des MEDIZINICUM – einem Zentrum, das für seine interdisziplinäre Zusammenarbeit und besondere Expertise bei seltenen und komplexen Krankheitsbildern bekannt ist. Dr. Ahmadi-Simab ist Mitglied führender medizinischer Fachgesellschaften, ein gefragter Autor und Interviewpartner. Sein großes Engagement gilt der Erforschung und Behandlung rheumatischer und immunologischer Erkrankungen.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167

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