Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Mehr Gene erkannt, die Gewicht und Statur beeinflussen

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Zu den 41 bekannten Stellen im Erbgut, die mit dem Body-Mass-Index (BMI) des Menschen zusammenhängen, kommen 56 weitere Genstellen hinzu.

Zu diesem Ergebnis kam die bisher größte internationale Genomstudie mit über 339.000 menschlichen Proben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die häufigen Adipositas-assoziierten Genvarianten den BMI zu rund 21 Prozent beeinflussen, für das gesamte Genom nehmen sie sogar einen 40- bis 70-prozentigen Einfluss an. In einer weiteren Analyse des Gesamtgenoms von über 224.000 Personen zeigte sich, dass 68 Genstellen mit der Fettverteilung am Körper assoziiert sind.

Mehr Infos unter https://idw-online.de/de/news624917

Quelle: Universität Leipzig, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Übergewicht ist genetisch mitbestimmt

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Weltweit nimmt Übergewicht in einem Umfang zu, dass schon von einer regelrechten Epidemie gesprochen werden kann.

Die gesundheitlichen Auswirkungen sind beträchtlich: Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, aber auch Krebs können in der Folge von Übergewicht und Fettleibigkeit entstehen. Welche Rolle genetische Faktoren hierbei spielen, wird in zwei Artikeln der neuen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature diskutiert. Dabei greifen die Autoren auch auf eine Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) zurück. Insgesamt werden die Ergebnisse von über 100 internationalen Studien mit mehr als 300.000 Teilnehmern ausgewertet.

Mehr Infos dazu unter https://idw-online.de/de/news624952

Quelle: Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 24 Lebensmittel zum abnehmen

Gewichtszunahme beeinflusst Darmkeime und Stoffwechselleistung

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Bei einer Zunahme des Körpergewichts verändern sich sowohl die Zusammensetzung der Darmkeime, als auch die Muster tausender Stoffwechselprodukte. Darüber hinaus scheint eine Diabeteserkrankung bestimmte Stoffwechselwege – wie den Schwefelmetabolismus – zu beeinflussen. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München mittels metabolomischer Analysen untersucht und damit erneut auf die Komplexität des Darmstoffwechsels hingewiesen. Die Ergebnisse sind in den Fachzeitschriften ‚The ISME Journal‘ und ‚The Journal of Proteome Research‘ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news596212

Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Blutdruck- und Fettsenker haben komplexe Wirkungen auf den Stoffwechsel

 

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Medikamente, die den Blutdruck und die Blutfette senken, wirken nicht nur an ihrer Zielstruktur, sondern beeinflussen darüber hinaus vielfältige Stoffwechselwege.

Hinweise darauf konnte ein Forscherteam des Helmholtz Zentrums München anhand von veränderten Stoffwechselprodukten bei Einnahme dieser Medikamente finden. Die Daten tragen zu einem umfassenderen Verständnis der Wirkweise dieser häufig verschriebenen Medikamentengruppen bei, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift ‚European Journal of Epidemiology‘.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news586991

Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Übergewicht und Diabetes schon im Mutterleib vorprogrammiert?

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Wissenschaftler um Dr. Hubert Preißl und Prof. Andreas Fritsche vom Universitätsklinikum Tübingen und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) haben aktuell in Diabetologia (Journal of the European Association for the Study of Diabetes) eine Studie veröffentlicht, die erstmals einen Nachweis für einen Zusammenhang von mütterlicher Insulinwirkung (=Insulinsensitivität) mit der Hirnreaktion des Kindes im Mutterleib auf einen von der Mutter getrunkenen Zuckersaft liefert. Dies könnte bedeuten, dass das Risiko für späteres Übergewicht und Diabetes im Mutterleib vorprogrammiert wird.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news579661

Quelle: Universitätsklinikum Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Anmerkung: Menschen, die darunter leiden, haben trotzdem eine Chance, gesund abzunehmen. Wichtig dafür sind entsprechende Lebensmittel und eine angepasste Lebensweise. Mehr Infos dazu unter: https://www.gesund-essen-zum-abnehmen.de/

Buchtipps dazu, mit Rezensionen, gibt es hier: http://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de/category/abnehmen-gewichtskontrolle/

Nie wieder Diät

Pressemeldungen Gesundheit

Pressemeldungen Gesundheit

Internationaler Anti-Diät-Tag am 6. Mai 2014

 

Am 6. Mai 2014 macht der Internationale Anti-Diät-Tag bereits zum 22. Mal auf die negativen Folgen von Diäten und gesellschaftlichem Schlankheitswahn aufmerksam. Häufig beginnt mit einer Diät der Einstieg in eine lebensbedrohliche Magersucht oder es entsteht ein Teufelskreis des ständigen Ab- und Zunehmens mit der Folge steigenden Übergewichts.

Maria Sanchez, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Begründerin der Methode SEHNSUCHT UND HUNGER, ist davon überzeugt, dass weder Ernährungspläne noch Diäten bei einer Gewichtsreduktion dauerhaft helfen. Solange die wirklichen Ursachen für das über den Hunger hinausgehende Essen, sprich das emotionale Essen, nicht erfasst sind, sei nach Ansicht von Sanchez jede reglementierende Abnehmmaßnahme zum Scheitern verurteilt.

 

Mehr Informationen über SEHNSUCHT UND HUNGER und Maria Sanchez gibt es unter: www.sehnsuchtundhunger.de.

 

Mehr Informationen zum Internationalen Anti-Diät-Tag unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Anti-Diät-Tag

 

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

 

Kontakt:Sehnsucht und Hunger, Maria Sanchez, Haubachstraße 82, 22765 Hamburg, 49 40 439 107 41, https://www.sehnsuchtundhunger.de, info@sehnsuchtundhunger.de

 

Pressekontakt: ad publica Public Relations GmbH, Carolin  Mehler, Büschstraße 12, 20354 Hamburg, carolin.mehler@adpublica.com, 49 40 317 66 325, http://www.adpublica.com/

 

Tipp der Redaktion: Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung nimmt man leichter ab. Hier gibt es dazu mehr Infos:

 24 Lebensmittel zum abnehmen

Viel Bauchfett erhöht das Sterblichkeitsrisiko von Herzinfarkt-Patienten

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Viel Bauchfett erhöht das langfristige Sterblichkeitsrisiko von Patienten nach einem überstandenen Herzinfarkt erheblich.

Das zeigt eine neue französische Studie, die auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam von Prof. Tabassome Simon (Hôpital St. Antoine) und Prof. Nicholas Danchin (Hôpital Européen Georges Pompidou) präsentiert wurde. Die Ergebnisse des französischen FAST-MI 2005 Registers legen nahe, dass sich Lebensstil-Interventionen bei Herzinfarkt-Patienten vor allem auf eine Reduktion des Bauchfetts konzentrieren sollten.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news549359

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Arteriosklerose bereits im Kindesalter

Starkes Übergewicht begünstigt Gefäßveränderungen

Lieber zu dick als zu dünn, so denken immer noch viele Eltern, wenn es um das Gewicht ihres Nachwuchses geht. Doch diese Information sollte ihnen zu denken geben: Kinderradiologen der Vestischen Kinder- und Jugendklinik (Datteln) haben in einer Studie nachgewiesen, dass bei stark übergewichtigen Kids bereits Arterienverkalkungen nachweisbar sind.

Die gute Nachricht: Bei den Kindern, die es schafften, ihr Gewicht deutlich zu reduzieren, nahm die Dicke der Gefäßwand wieder signifikant ab. Verantwortlich für das seit Jahren zunehmende Übergewichtsproblem schon im Kindesalter ist vor allem die mangelnde körperliche Aktivität der heutigen Generation. Der vorwiegend sitzende Lebensstil führt zu einer unausgewogenen Energiebilanz.

Deshalb sollten Eltern nicht tatenlos zulassen, dass ihr Nachwuchs stundenlang vor dem Bildschirm hockt. Tipps und Anregungen, wie Kinder zu mehr Bewegung im Alltag motiviert werden können, gibt z. B. das Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de

 

 

„Gesündere Hormone“ durch Ernährung und Sport

 

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Gewichtsabnahme – durch Ernährungsumstellung allein oder in Kombination mit Sport – wirkt günstig auf die Produktion von Fettgewebshormonen: Die Fettzellen bilden weniger Leptin, dagegen aber mehr Adiponektin, das Diabetes und Krebs entgegenwirkt. Das erklärt auf molekularer Ebene den gesundheitsfördernden Effekt von Sport und einer Ernährungsumstellung, wie Heidelberger Krebsforscher nun gemeinsam mit amerikanischen Kollegen zeigten.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news522266

Quellen: Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Behandlung von Übergewicht und Adipositas

Ganzheitliches ärztliches Konzept gefordert

Acht renommierte Wissenschaftler haben zehn Thesen zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas verabschiedet. Zu den Experten gehören z. B. Prof. Jörg Schulz (Präsident der Internationalen Gesellschaft für Präventivmedizin, Berlin), Prof. Burkhard Weisser (Direktor des Instituts für Sport und Sportwissenschaften, Kiel) sowie Prof. Nicolai Worm (Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Saarbrücken).

1. Zur Therapie fordern sie ein ganzheitliches ärztliches Konzept unter Einbeziehung von Ernährungsfachkräften.

2. Es sollte eine Langzeitbetreuung von mindestens sechs bis zwölf Monaten gewährleistet sein, die eine Ernährungs- und Bewegungstherapie in Kombination mit Verhaltenstraining umfasst.

3. Die Ernährungsberatung muss abhängig vom Body-Mass-Index (BMI) und der Stoffwechselsituation individuell auf das Risikoprofil des Patienten abgestimmt sein.

4. Während der Gewichtsreduktions-Phase sollten wissenschaftlich überprüfte Formula-Diäten als teilweiser Mahlzeitenersatz unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden.

5. Die Gewichtsabnahme soll überwiegend über das Körperfett mit signifikanter Reduktion des Bauchumfangs unter Erhalt der Muskelmasse erfolgen. Dies gelingt am besten mit einer eiweißoptimierten Diät, kombiniert mit Kraft- und Ausdauertraining.

6. Das Behandlungskonzept sollte die Risiken für ernährungsbedingte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Fettstoffwechselstörungen nachweislich vermindern.

7. Im Rahmen der Gewichtsreduktion ist ein energetisches Defizit von 500 bis 800 Kilokalorien pro Tag notwendig. Entsprechend muss eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie z. B. Vitaminen und Mineralstoffen sichergestellt werden.

8. Eine reine Einschränkung der Fettzufuhr ist nicht zielführend für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion. Aktuelle Erkenntnisse der Ernährungsmedizin sprechen dafür, die Kohlenhydrate im Austausch gegen Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren moderat zu reduzieren.

9. Die Gewichtsreduktions-Programme sollten alltagstauglich sein und mit verständlichen Inhalten zu einem bewussteren, eigenverantwortlichen Lebensstil der Patienten führen.

10. Wünschenswert sind zudem eine systematische Langzeit-Datenerfassung der Teilnehmer und regelmäßige Auswertungen aller relevanten Werte, um die Adipositastherapie kontinuierlich verbessern zu können.

Sämtliche Anforderungen des Thesenpapiers zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas werden vom ärztlich begleiteten Bodymed-Ernährungskonzept (www.bodymed.com) erfüllt, das bereits in über 600 Gesundheits-Zentren angeboten wird. Eine anteilige Kostenübernahme für solche ambulanten Abnehmprogramme wird unter bestimmten Voraussetzungen von einigen Krankenkassen bewilligt.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de