Schlagwort-Archive: Homöopathie

Blasenentzündung, was hilft?

Wie Naturheilkunde und Homöopathie bei Blasenentzündung helfen können

Nach dem Baden, oder Sitzen auf einem kalten Boden – es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie sich eine Blasenentzündung zuziehen können.

Die homöopathischen Mittel Cantharis und Berberis sind wohl die Klassiker. Aber auch Apis mellifica und Pulsatilla gehören ins Repertoire.

Bei den pflanzlichen Mittel sind die Bärentraubenblätter,Brennnessel und Goldrute beliebt. Als Tinkturen oder als Tee. Auch Cranberry soll sehr hilfreich sein, vor allem zur Vorbeugung.

In der Apotheke können Sie auch fertige Mischungen, sogenannte Komplexmittel, beziehen. Wie beispielsweise Cantharis Blasen Globuli von Wala. Mehr Infos dazu finden Sie in der Hausapotheke aus der Natur, (Seite 13), unter www.hausapotheke-natur.de

Hinweis: Eine richtige Blasenentzündung gehört in die Hände eines sachkundigen Arztes oder Heilpraktikers. Aber die Mittel aus der Naturheilkunde und Homöopathie sind willkommene Helfer, vor allem auch zur Vorbeugung.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Diabetes – was tun?

Ganzheitlicher Ansatz der Naturheilkunde und Homöopathie bei Diabetes, Interview mit Josef Senn

Jeder Patient, der mit  der Diagnose Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, konfrontiert wird, stellt die Frage „Warum?“ Diese Frage ist deshalb so wichtig, weil die Antworten zwei Dinge bewirken: Erstens das Verständnis für die Krankheit, zweitens der Lösungsansatz für eine nachhaltige Therapie. Darüber haben wir mit Josef Senn gesprochen.

Redaktion (Red.): Was bedeutet eigentlich Diabetes mellitus?

Josef Senn (JS): Vorweg will ich darauf hinweisen, dass es für den ganzheitlichen Ansatz weniger auf die Unterscheidung der verschiedenen Diabetes-Arten ankommt. Das ist mehr für die schulmedizinische Sichtweise wichtig. Hierzu finden sich auf vielen qualifizierten Portalen umfassende Informationen zur Definition usw. Das will ich hier nicht wiederholen. Vielmehr ein Grundverständnis vermitteln.

Zuckerkrankheit bedeutet ganz einfach betrachtet zunächst einmal nichts anderes, als ein erhöhter Zuckergehalt im Blut. Oder wie wir oft hören ein erhöhter Blutzuckerspiegel. Dieser kommt zustande, wenn wir gegessen haben. Theoretisch könnte der Körper den überschüssigen Zucker ausscheiden. Dann müssten wir ständig weiter essen, um den laufenden Bedarf zu decken. Das brauchen wir aber nicht, weil der Körper über Mechanismen und Prozesse verfügt, die es ermöglichen, den Zucker zu speichern. Und genau diese Systeme entscheiden darüber, ob wir einen krankhaften erhöhten oder einen normalen Zuckerspiegel haben.

Red: Um was für ein System handelt es sich dabei?

Damit der Körper den Zucker speichert braucht es ein Hormon. Dieses Hormon heißt Insulin. Das wird von den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, das Pankreas, gebildet. Eine gestörte Insulinproduktion kann dazu führen, dass der Zucker nicht aus dem Blut genommen wird. Das ist der klassische Diabetes mellitus, mit seinen klinischen Unterscheidungen wie eingangs gesagt.

Red: Nun, das ist bekannt. Doch wie kommt es dazu?

JS: Und genau darauf kommt es jetzt an: Damit der Körper weiß, dass Zucker im Blut schwimmt, dafür hat er Rezeptoren in den Blutgefäßen. Mit anderen Worten, hier kommt das Nervensystem ins Spiel. Womit wir gleich bei einer weiteren möglichen Ursache sind: Es braucht nicht viel Phantasie, um zu verstehen, dass ein gestörtes Nervensystem/Zentralnervensystem eine Zuckerkrankheit unterhalten kann. Selbst wenn die Insulinproduktion funktionieren könnte.

Ein weitere Aspekt: Die Einlagerung des Zuckers erfolgt in den Körperzellen. Eines der größten Depots findet sich in der Leber. Eine gestörte Leberfunktion kann den Zucker im Blut halten. Vor dem Hintergrund der vielen Stoffwechselkranken, bei oft gestörter Leberfunktion, ist auch das leicht zu verstehen.

Außerdem: Das Insulin ist ja nicht alleine maßgeblich. Es wird von Hormonen der Nebennieren gesteuert. Gestörte Nebennieren, häufig bei Nierenkranken, können durch Fehlsteuerung des Insulins zu einem vermehrten Verbleib des Zuckers im Blut sorgen.

Die Nebennieren wiederum werden durch Hormone des Gehirns innerviert. Und oben hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass eine Störung des Zentralnervensystems, zu dem ja das Gehirn gehört, eine Zuckerkrankheit begünstigen kann.

Red: Das ist ja ein enormes System.

JS: Ja, und das ist nur ein grober Überblick, den ich da gemacht habe. Sie verstehen aber jetzt, warum die Zuckerkrankheit für uns ganzheitlich denkenden Mediziner ein Systemproblem ist, die Erhöhung des Zuckerspiegels dabei nur das Symptom dafür, dass im System etwas nicht stimmt.

Und da man nicht bei jeder Systemstörung gleich eine Zuckerkrankheit bekommt, können Sie sich vorstellen, dass es bei einem Zuckerkranken gleich mehrere Baustellen gibt. Ein Grund, warum die Behandlung aus naturheilkundlicher Sicht ein längerfristiges Projekt ist.

Red: Aber was ist nun, wenn alle meine sonstigen Laborwerte der Leber, Nieren usw. völlig in Ordnung sind?

JS: Dann darf man sich davon nicht fehlleiten lassen. Veränderte Laborwerte zeigen sich häufig erst, wenn an irgendeiner Stelle bereits ein klinischer Schaden entstanden ist.

Außerdem kann folgendes Kuriosum passieren: Angenommen, Sie sind mit Ihrer Arbeit völlig überfordert, weil sie schlichtweg zu viel ist. Und angenommen, Sie kompensieren das damit, dass Sie die Arbeit einfach abdrücken. Dann sind Sie nach außen hin nicht mehr überfordert. Der „Laborwert Arbeitsbelastung“ stimmt. Aber wir wissen beide, dass sich da eine Katastrophe aufbaut. Und genauso ist es in unserem Körper. Kompensiert der Körper zum Beispiel eine Leberstörung, dann kann sein, dass die klinischen Befunde völlig in Ordnung sind. Zumindest jetzt noch. Und genau das ist der Irrtum auf lange Sicht gesehen.

Red: Das ist jetzt aber ein Ding.

JS: Genau. Und deshalb müssen wir umdenken. Der erhöhte Blutzuckerspiegel ist ein wertvoller Hinweis, wie übrigens jedes Symptom. Und es gibt sicherlich Fälle, bei denen ein künstliches Senken lebensnotwendig ist. Aber dann kommt es darauf an, auf lange Sicht an den Grundursachen zu arbeiten. Und genau das ist das Ziel der Naturheilkunde und der Homöopathie.

Red: Was geben Sie unseren Lesern abschließend mit auf den Weg?

JS: Zuerst einmal den Rat, den Horizont zu erweitern. Es gibt für jede Krankheit, so auch für den Diabetes, eine ganzheitliche Erklärung. Dann möchte ich jedem Betroffenen Mut zusprechen, mit diesen Erkenntnissen langfristig daran zu arbeiten. Noch besser, schon damit anzufangen, bevor „die Hütte brennt“. Schließlich will ich jedem die Kraft zusprechen, das auf Dauer anzulegen. Das ist wie mit der Wetterseite am Haus: Dort, wo Regen und Sturm regelmäßig wüten, muss ich das Haus dauerhaft und geduldig besonders gut pflegen. Und so ist es auch mit der Gesundheit. Jeder Mensch hat irgendwo eine Wetterseite. Und die Folgen führen dann zu den chronischen Krankheiten, wie in unserem heutigen Beispiel dem Diabetes.

Pflegen Sie Ihre Nieren

Mit Naturheilkunde und Homöopathie die Nieren pflegen

Ihre Nieren haben eine lebenswichtige Aufgabe. Sie reinigen Ihren Körper. Und sie sind ein wichtiger Hormonproduzent. Die Nieren selbst, aber noch mehr die kleinen Partner, die Nebennieren.

Sie werden jetzt fragen, kann ich dafür etwas  tun?

Sehr viel sogar. Einmal abgesehen von dem generellen Rat, die Nierengegend (mittlerer Rückenbereich) immer gut zu schützen, sollte man beachten:

Möglichst salz- und fleischarme Ernährung. (Aber: Nicht generell auf Null gehen. Auch Salz und Fleisch haben ihren Nährwert für uns. Wichtig ist, das auf ein Minimum zu beschränken). Außerdem mögen Ihre beiden Nieren ungern die Weißzuckerprodukte und scharfe Gewürze.

Dafür lieben Ihre Nieren ein gutes Kraut aus dem Garten: Die Petersilie. Im Salat, in der Suppe oder beispielsweise auf dem Brotaufstrich.

Auch ein gelegentlicher Tee mit Goldrute, Hagebutten und Zinnkraut ist hilfreich, womit die wichtigsten naturheilkundlichen Mittel schon benannt sind. Die Goldrute begegnet Ihnen übrigens in der Homöopathie unter der Fachbezeichnung Solidago.

Schließlich hilft Obst Ihren Nieren: Birnen, Kirsche, Melone, Pflaume, Preiselbeere.

Und diejenigen, die sich bereits gesundheitsbewusst ernähren, erkennen, dass man vieles schon automatisch macht.

Deshalb der Rat: Pflegen Sie Ihre Nieren, auch wenn sie klinisch als gesund gelten. Und Ihr ganzer Organismus wird es Ihnen danken.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Sommerhitze – Gefahr für die Venen

Hilfe aus Naturheilkunde und Homöopathie für die Venen

Gerade wenn es heiß ist, steigt das Risiko von Stauungen in den Venen der Beine. Vor allem bei Menschen, die zu Krampfadern neigen. Zusätzlich bei langen Reisen.

Wichtig ist es, für genügend Bewegung zu sorgen. Das heißt, immer wieder mal aufstehen und herumlaufen. Kühle Fußbäder helfen nicht nur, sondern erfrischen auch.

Als besonders hilfreich aus Naturheilkunde und Homöopathie haben sich erwiesen: Präparate mit Hamamelis, Arnika, Schafgarbe, Johanniskraut und Pulsatilla. Auch Roskastanienextrakte sind bekannt dafür.

Hilfreiche Präparate, die aus der Kombination verschiedener Einzelmittel in der Apotheke erhältlich sind, sind beispielsweise Venadoron von Weleda und Aesculaforce von Bioforce.

Und der Klassiker bei Entzündungen der Venen ist in der Homöopathie Lachesis D12.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Magenschmerzen und Darmbeschwerden im Sommer – was tun?

Wie Naturheilkunde und Homöopathie bei Magenschmerzen und Darmbeschwerden helfen können

Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, vielleicht Sodbrennen, und schließlich Durchfall – das sind typische Beschwerden in den heißen Sommerwochen.

Folgende Mittel aus Naturheilkunde und Homöopathie können hilfreich sein:

Am bekanntesten sind Kamille und Pfefferminze. Kommen Blähungen ins Spiel ist Kümmel wohltuend. Oft ist das Leber-Galle-System beteiligt. Bekannte natürliche Mittel dafür sind das Schöllkraut und die Mariendistel. Ein gutes Komplexmittel, wie beispielsweise Iberogast, hat diese Mittel deshalb in der Mischung von vornherein vorgesehen.

Aus der Homöopathie kommen in diesen Fällen zum Einsatz Nux vomica, Bryonia, Colocynthis und Lycopdium. Alle diese Mittel sind beispielsweise in dem Kombinationsmittel Nux vomica Homaccord der Firma Heel enthalten.

Nicht zu vergessen sind Tees, die Magen und Darm sowie Leber und Galle.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Schmerzen – Therapie mit Homöopathie, Lesetipp Josef Senn

Was die Homöopathie in der Schmerztherapie leistet

Was die Homöopathie in der Schmerztherapie leisten kann, erläutert der Zentralverein homöopathischer Ärzte in einem Interview. Anschaulich wird auch der Unterschied zwischen homöopathischer und konventioneller Vorgehensweise beschrieben.

Mehr dazu unter http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=4631

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Krebs – mit Homöopathie behandeln? Lesetipp von Josef Senn

Interessante Erkenntnisse mit Homöopathie in der Krebs-Behandlung

Die Behandlung von Krebs ist eine sehr sensible Sache. Vor allem, wenn es um die Methoden geht. Zwischen den Vertretern der verschiedenen medizinischen Disziplinen tobt ein harter Kampf, was die „richtige Therapie“ ist. Die einen setzen auf chemische Interventionen. Davor warnen die anderen und setzen auf natürliche Behandlungsmethoden.

Das Portal yamedo hat nun einen Überblick zu verschiedenen Studienergebnissen veröffentlicht, wonach die Homöopathie im Einsatz gegen Krebs erste Wahl ist.

Die Erkenntnisse sind atemberaubend und spannend zugleich. Lesen Sie hier:

http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-gegen-krebs-2012

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Allergie: Wenn die Sonne zur Qual wird

Erste Hilfe bei Sonnenallergie aus der Homöopathie

Bei Sonnenallergie setzen Therapeuten folgende Mittel häufig ein: Natrium muriaticum, Apis, Rhus toxicodendron, Urtica urens, Lachesis und Pulsatilla.

Bei Natrium muriaricum und Pulsatilla handelt es sich zugleich um die wichtigsten Konstitutionsmittel bei Veranlagung zur Sonnenallergie. Womit wir an einem bedeutenden Punkt angekommen sind, bei der Frage:

Warum eigentlich Sonnenallergie?

Die Sonne kann genauso wenig dafür, wie der Pollen beim Heuschnupfen. Sonne ist pure Natur. Sie wird, wie so oft, erst dann zur Gefahr, wenn weitere Voraussetzungen dazu kommen.

Viele werden jetzt an die Umweltgifte etc. denken. Das ist schon die richtige Richtung. Tatsächlich führt die Kombination von Klimaveränderungen und Umweltbelastungen zu einer erhöhten Herausforderung an den Menschen. Aber das reicht auch nicht, ansonsten müssten wir je alle Sonnenallergiker sein.

Ganz wichtig: Die persönlichen Veranlagungen

Der entscheidende Punkt ist die persönliche Situation eines jeden Menschen. Störungen in der Abwehr, im Stoffwechsel und in der Entgiftung, häufig genetisch angelegt, spielen hier eine entscheidende Rolle. Und genau darauf können wir mit der ganzheitlichen Medizin Einfluss nehmen. Die beiden oben genannten Konstitutionsmittel zeigen die Richtung schon an.

Der Tipp also: Erwägen Sie eine ganzheitlich medizinische Behandlung. Naturheilkunde, Homöopathie, Bioresonanztherapie –  das sind die wichtigsten Empfehlungen, wie Sie sie auch im E-Book „Warum Allergie – was bedeutet sie, was tun?“ finden. Die meisten unserer Leser kennen das E-Book bereits.

Weiter Infos finden Sie im Blog in der Kategorie Allergie.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Homöopathie-Lesetipp zum Wochenende, von Josef Senn

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Homöopathie wird immer beliebter. Während schon im Jahr 2009 eine Allensbach-Studie für Deutschland den Trend aufzeigte, hat jetzt die Carstens-Stiftung veröffentlicht, dass auch jeder zweite Österreicher auf Homöopathie setzt. Mehr dazu: http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/allgemein/osterreich-jeder-zweite-setzt-auf-homoopathie/

Dazu passend unser Buchtipp: Selbstbehandlung mit Kombinationsmittel. Für viele Laien sind naturheilkundliche Kombinationsmittel erste Wahl bei der Selbstbehandlung. Einen interessanten Lesetipp finden Sie hier: http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/allgemein/buchtipp-selbstbehandlung-mit-naturheilkunde/

Und noch etwas zu einer engagierten Sache: Der Verein „Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.“ feiert sein 30-jähriges Bestehen. Schauen Sie sich diese gute Sache doch einmal näher an: http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/allgemein/30-jahre-kompetenz-in-der-unterstutzung-krebskranker/

Haben Sie noch ein schönen sommerlichen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

Ihr Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Österreich: Jeder Zweite setzt auf Homöopathie

Vor allem Frauen und Familien schätzen die Heilmethode

Das österreichische Marktforschungsinstitut GfK Austria und die Firma Dr. Peithner KG führen in regelmäßigen Abständen eine Studie mit dem Titel „Homöopathie in Österreich“ durch, in der die Inanspruchnahme dieser komplementären Heilmethode untersucht wird. Nun liegen die neuesten Ergebnisse vor.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/oesterreich-jeder-zweite-setzt-auf-homoeopathie.html

Quelle: Carstens-Stiftung