Schlagwortarchiv: BZfE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Übergewicht bei Schulkindern

Studie zu Präventionspotenzial von Schulen

Ernährungsbildung, gesunde Schulmahlzeiten und viel Bewegung spielen eine entscheidende Rolle, um Übergewicht bei Schulkindern vorzubeugen. Zu diesem Schluss kommt eine lateinamerikanische Studie. Die Ergebnisse stellt das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) vor.

Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik weisen eine der höchsten Übergewichts- und Adipositasraten bei Kindern unter fünf Jahren weltweit auf. Inwieweit Regierungen und Schulen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen Einfluss nehmen, war Gegenstand einer zweistufigen Studie. Als effektiv wurden u.a. die Etablierung von Ernährungsbildung in Schulen, Bewegungsförderung und gesundheitsförderliche Verpflegungsstandards für Schulmahlzeiten vorausgesetzt. Nur wenige Staaten setzen jedoch einen Teil dieser Präventionsmaßnahmen um.

Auch in Deutschland haben sich die Übergewichts- und Adipositasprävalenzen bei Kindern und Jugendlichen auf hohem Niveau stabilisiert. Hierzulande sind 15,4 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren übergewichtig, etwa 6 % von ihnen sind adipös. Studien zeigen auch in Deutschland das hohe Präventionspotenzial von Schulverpflegung.

Für mehr Qualität beim Essen und Trinken in Kita und Schule setzt sich das NQZ ein, das im Bundeszentrum für Ernährung angesiedelt ist und auf Bundesebene die Weiterentwicklung von Maßnahmen und Initiativen rund um gutes Essen in Kindertagesbetreuung und Schule koordiniert. Medien für die Ernährungsbildung in Schulen gibt es vom Bundeszentrum für Ernährung:

www.bzfe.de/bildung/

www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.nqz.de/service/aktuelles/die-rolle-von-schulen-in-der-uebergewichtspraevention

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
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Trend zu digitaler Ernährungsberatung

Corona-Pandemie treibt Online-Anwendungen voran

Die Corona-Pandemie hat viele Menschen aufgeschlossener gegenüber digitalen Lösungen gemacht – und damit im Bereich der Ernährungsberatung und -therapie eine bereits existierende Entwicklung nochmals beschleunigt. Das zeigt sich auch im Trendreport Ernährung 2022, der kürzlich in Kooperation von NUTRITION HUB, Deutschlands größtem Netzwerk für Ernährungsexpertinnen und -experten, und dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) veröffentlicht wurde. 30 Prozent der befragten Ernährungsprofis beobachten eine Zunahme der digitalen Angebote in der ernährungspräventiven und ernährungstherapeutischen Beratung.

So nutzen zahlreiche Fachleute Apps, um zum Beispiel Nährwertprofile zu erfassen oder das Erlernen eines neuen Verhaltens zu unterstützen. Die Befragten berichten zudem, dass Hausärztinnen und Hausärzte immer öfter Apps empfehlen und diese seit dem Jahr 2020 auch als „Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)“ verschreiben können. „Ich beobachte das vor allem in der Adipositastherapie sowie in der Typ 2-Diabetes-Therapie zur Ernährungsumstellung“, sagt die Ernährungsberaterin Anne Graßmann.

DiGAs unterliegen den hohen Qualitätsprüfungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und werden in einem zentralen Verzeichnis gelistet. Bei entsprechenden Indikationen haben Patientinnen und Patienten einen Anspruch auf diese Leistung. „DiGAs werden den Zugang zu Ernährungsberatung in Therapie und Prävention vereinfachen und Transparenz in den Markt bringen.“ Davon ist Uta Köpcke, Präsidentin des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD), überzeugt.

Digitale Lösungen erleichtern Klientinnen und Klienten den Zugang zu zertifizierten Ernährungsberatungs- und -therapieangeboten und ermöglichen zudem eine unkomplizierte, engmaschige Betreuung. Laut Beobachtungen der Ernährungsexpertinnen und -experten nutzen Eltern immer häufiger Coaching-Angebote, um zum Beispiel auf die ersten 1.000 Lebenstage ihrer Kinder optimal vorbereitet zu sein oder sich zu Fragen rund um die Familienernährung zu informieren.

Generell sind die Ernährungsprofis überzeugt davon, dass Ernährungsberatungen vermehrt Teil des sogenannten „Life Coachings“ werden: „Die Faktoren, die nicht direkt mit der Ernährung verbunden sind, erweisen sich oft als zentrale Stellschrauben, um zu einer Verhaltensänderung zu gelangen. Die ganzheitliche Betrachtung des Wohlbefindens, physisch und psychisch, rückt in den Vordergrund“, sagt Juliane Isbrecht von der Akademie für Sport und Gesundheit. Das beobachtet auch Dr. Ann-Kristin Dorn, Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin des FreeFrom Hero Festivals, bei Patientinnen und Patienten mit Lebensmittelintoleranzen. Hier könne die Reflektion des subjektiv wahrgenommenen Leidenswegs auf Basis einfach aufbereiteter Informationen zu selbstwirksamen Verhaltensänderungen führen.

Mit dem größeren Angebot an Ernährungs-Apps und Beratungsangeboten steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten und online-affinen Ernährungsfachkräften: „Allein an der Anzahl der ausgeschriebenen Stellen für Diätassistentinnen und Diätassistenten im Bereich der digitalen Ernährungsberatung wird klar, dass hier ein großer Umbruch stattfindet“, so Dr. Daniel Buchholz, Leiter der Schule für Diätassistenten an der Universitätsmedizin Mainz.

Für den Trendreport Ernährung 2022 wurden über 100 Fachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen des Ernährungssektors befragt. Den vollständigen Bericht können Sie auf der Nutrition-Hub-Webseite www.nutrition-hub.de kostenfrei als PDF herunterladen.

Melanie Kirk-Mechtel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungskommunikation/digitale-kommunikation-zu-ernaehrung-und-lebensmitteln/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/ernaehrungsberatung-trotzt-corona/

„Baby & Essen“ – Kostenlose App fürs erste Lebensjahr

https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/bestens-unterstuetzt-durchs-1-lebensjahr/materialien/baby-essen/

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Die Zukunft is(s)t vegan und pflanzenbasiert

Der Trend geht weg vom Fleisch

Im Trendreport Ernährung 2022 von NUTRITION HUB und dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) lautet ein großer Trend „Vegane & pflanzenbasierte Ernährung“. 49 Prozent der für den Report befragten Ernährungsprofis beobachten, dass die Nachfrage nach veganer und pflanzenbasierter Ernährung weiterhin stark zunimmt. Aber was bedeuten eigentlich die Begriffe „vegan“ und „pflanzenbasiert“?

Bei einer veganen Ernährungsweise sind alle tierischen Lebensmittel tabu, neben Fleisch, Käse, Milch auch Honig und Produkte mit Gelatine oder ähnlichen tierischen Inhaltsstoffen. Für die pflanzenbasierte Ernährungsweise gibt es bisher keine einheitliche Definition. Gemeint ist aber ein Speiseplan, der überwiegend pflanzliche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen sowie Obst und Gemüse enthält, ergänzt durch kleine Mengen tierischer Produkte. Diese Ernährungsweise entspricht zum Beispiel der „Planetary Health Diet“, die eine Kommission internationaler Wissenschaftler als Referenzrahmen entwickelt hat, um die Gesundheit des Menschen und der Erde gleichermaßen zu schützen.

Weil sich immer mehr Menschen beim Einkauf für vegetarische oder vegane Lebensmittel entscheiden, sind die sich daraus ergebenden ernährungsphysiologischen Konsequenzen mittlerweile ein wichtiges Forschungsfeld, wie Dr. Robert Schaller angab. Er ist Leiter des Referats Ernährungswissenschaft und Ernährungsforschung im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der Trendreport zeigt, dass es vor allem Mütter und Väter aus den Generationen Y und Z sind, die vermehrt pflanzliche Alternativen kaufen und bewusst nach pflanzenbasierten und nährstoffreichen Produkten suchen. „Dabei kommt der Produktzusammensetzung und den verwendeten Inhaltsstoffen große Bedeutung zu. Eltern erwarten hier Transparenz und Nachhaltigkeit“, so die Ernährungswissenschaftlerin Katrin Meyer vom Startup Mia & Ben. Wenn Eltern ihre Kinder vegetarisch oder vegan ernähren, suchen sie außerdem verlässliche Informationen bei Expertinnen und Experten, an oberster Stelle zur Umsetzung im Alltag. „Eltern möchten sicher sein, ihre Kinder dabei ausreichend mit essenziellen Nährstoffen zu versorgen und mögliche Mängel zu vermeiden“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Verena Dickson, Gründerin von Kinder Nutrition. Wie die Befragung außerdem ergab, nimmt die Zahl der Anfragen für Vorträge oder Bücher zu pflanzenbasierter Ernährung bei den Ernährungsfachleuten rasant zu.

Auch in der Gemeinschaftsverpflegung hat die rein pflanzliche bzw. pflanzenbetonte Ernährung Fahrt aufgenommen. Die befragten Expertinnen und Experten beobachten hier, dass vielerorts an innovativen Verpflegungskonzepten gearbeitet wird. Ökotrophologin Prof. Anja Carlsohn von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg berichtet, dass die Integration von Milch- und Fleischalternativen in den Speiseplänen voranschreite. Vegane Gerichte würden vor allem in Mensen vermehrt gewünscht. Gleichzeitig würden diese Entwicklungen aber durch starre Strukturen des Großhandels verlangsamt, wie die Nachhaltigkeitsforscherin Prof. Melanie Speck von der Hochschule Osnabrück betont, zum Beispiel durch zu kleine Verpackungseinheiten und den Fachkräftemangel.

Für den Trendreport Ernährung 2022 wurden im Herbst 2021 über 100 Fachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen des Ernährungssektors befragt. Den vollständigen Bericht mit allen zehn Ernährungstrends 2022 können Sie auf der Nutrition-Hub-Webseite www.nutrition-hub.de kostenfrei als PDF herunterladen.

Melanie Kirk-Mechtel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/

https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/fleischersatzprodukte/


https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/veganer-fischersatz/


https://bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/


https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/


www.bzfe.de/ernaehrung/die-ernaehrungspyramide/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle/ernaehrungspyramide-wie-esse-ich-vegetarisch/

Broschüre „Vegetarisch essen und trinken mit der Ernährungspyramide – Informationen für Verbraucher*innen“, Bestell-Nr. 0122, kostenloser Download, www.ble-medienservice.de/0122/vegetarisch-essen-und-trinken-mit-der-ernaehrungspyramide-informationen-fuer-verbraucher-innen

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Abnehmen mit Sirtfood

Hält die Diät, was sie verspricht?

Abnehmen ohne Kalorienzählen, jung und fit bleiben – das verspricht die Sirtfood-Diät. Sie setzt auf die Kraft der körpereigenen Sirtuine, die durch eine verringerte Kalorienaufnahme und eine pflanzenbetonte Kost angeschaltet werden können. Aber wie wirksam ist die Ernährungsform?

Sirtuine sind Enzyme, die wichtige Stoffwechsel– und Alterungsprozesse steuern. Vermutlich werden sie bei verringerter Kalorienzufuhr aktiviert, wenn der Körper unter Stress steht. Sirtuine bringen den Stoffwechsel in Schwung, fangen freie Radikale ab und setzen Reparaturmechanismen in Gang. In diesem Bereich wurde in den vergangenen Jahren viel geforscht.

Vermutlich können Sirtuine auch durch verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe aktiviert und unterstützt werden. Das ist die Basis des Sirtfood-Diät-Konzepts: Durch die gezielte Auswahl von pflanzlichen Lebensmitteln soll ein ähnlicher Effekt erreicht werden wie durch eine Nahrungspause. Dazu zählen beispielsweise Obst wie Zitrusfrüchte, Äpfel und Beeren, grünes Blattgemüse, Kohl, Hülsenfrüchte und Gewürze wie Kurkuma, Zimt und Knoblauch. Auch hochwertiges Olivenöl und Cashewkerne sind reich an Sirtuin-aktivierenden Pflanzenstoffen, während Weißmehl und Zucker gemieden werden.

Meist ist die Diät in verschiedene Phasen geteilt. In den ersten drei Tagen wird reichlich Flüssigkeit, etwa als grüne Säfte und Smoothies, getrunken und die Kalorienaufnahme auf 800 bis 1.000 Kilokalorien begrenzt. In den nächsten vier Tagen wird die Kalorienaufnahme etwas erhöht, bis in der letzten Phase ohne Einschränkungen reichlich Sirtfood gegessen wird.

Die Sirtfood-Diät ist eine pflanzenbetonte Kost, die sich langfristig positiv auf die Gesundheit auswirken soll. Dafür ist aber wichtig, den Körper insgesamt ausgewogen zu ernähren und mit allen Nährstoffen zu versorgen. Als Diät ist sie eher für Menschen geeignet, die nur wenig Gewicht verlieren oder ihre Figur erhalten wollen. Noch ist nicht abschließend geklärt, ob die sekundären Pflanzenstoffe tatsächlich Sirtuine aktivieren und dadurch ein Gewichtsverlust begünstigt wird. Auch der Anti-Aging-Effekt lässt sich nicht eindeutig nachweisen.

Generell sind kurzfristige Diäten mit einer schnellen Gewichtsabnahme nur selten erfolgreich, da sie zum Jo-Jo-Effekt führen können. Am besten lässt sich das Wunschgewicht schrittweise erreichen: Ausgewogen und gesund ernähren (eventuell über eine Ernährungsumstellung nachdenken) und viel bewegen.

Weitere Tipps, wie es gelingen kann, dauerhaft abzunehmen gibt es von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung: https://www.in-form.de/wissen/gesundes-abnehmen/

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/online-spezial/sirtfood-einfach-abnehmen-und-jung-bleiben-2/


www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/


www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/genussvoll-kalorien-sparen/

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“, Bestell-Nr. 1637, 2,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1637/genussvoll-kalorien-sparen

www.in-form.de/materialien/kompass-ernaehrung/einfach-leichter-essen-mit-genuss-und-ohne-hunger/

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Länger leben mit Olivenöl?

Neue Hinweise aus der Wissenschaft

Wer regelmäßig Olivenöl verzehrt, stirbt offenbar seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Der positive Effekt war in einer US-amerikanischen Langzeitstudie bereits ab einem halben Esslöffel am Tag zu beobachten. An der Untersuchung nahmen über 90.000 Personen teil, die im medizinischen Bereich tätig und zu Beginn frei von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs waren.

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Mittelmeerkost. Es enthält reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, Vitamin E sowie Phenole und der regelmäßige Verzehr soll unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Allerdings sind noch viele Fragen ungeklärt. Die an der Studie teilnehmenden Testpersonen wurden alle vier Jahre zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Sie erfassten unter anderem, welche Öl- und Fettarten zum Kochen und Braten, für Salatdressings und bei Tisch verwendet wurden. Nach einer Beobachtungszeit von 28 Jahren wurden knapp 37.000 Todesfälle festgestellt.

Menschen, die mehr als einen halben Esslöffel Olivenöl (7 g) täglich verzehrten, hatten ein um 19 Prozent geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Als Vergleichsgruppe dienten Personen, die selten oder nie Olivenöl konsumierten. Auch die Sterblichkeit an Krebs (minus 17 %), neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer (minus 29 %) und Atemwegserkrankungen (minus 18 %) war geringer. Wer etwa 10 Gramm Margarine, Butter oder Mayonnaise pro Tag durch die gleiche Menge Olivenöl ersetzte, hatte ebenfalls ein geringeres Sterblichkeitsrisiko (8 bis 34 %). Das haben Substitutionsanalysen gezeigt. Wenn das Olivenöl durch andere pflanzliche Öle wie Rapsöl ausgetauscht wurde, gab es keinen nachweisbaren Effekt. Vermutlich haben sie ähnliche gesundheitliche Vorteile wie Olivenöl, schreiben die Autoren im „Journal of the American College of Cardiology“.

„Unsere Ergebnisse unterstützen die aktuellen Ernährungsempfehlungen, den Verzehr von Olivenöl und anderen ungesättigten Pflanzenölen zu erhöhen“, fasst Hauptautorin Dr. Marta Guasch-Ferré im Journal of the American College auf Cardiology zusammen. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Es wäre möglich, dass ein höherer Olivenölkonsum ein Hinweis auf eine insgesamt gesündere Ernährung ist. Außerdem sei nicht abschließend geklärt, ob der Olivenölkonsum nur vor bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder auch vor anderen schweren Erkrankungen schützt und welche Mengen für eine positive Wirkung erforderlich sind. Weitere Studien sollen folgen, um den zugrundeliegenden biologischen Mechanismen auf die Spur zu kommen.

Ein Allheilmittel ist pflanzliches Öl aber leider nicht, denn der Mensch lebt nicht von Öl allein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.jacc.2021.10.041

Qualität von Olivenöl

https://www.bzfe.de/was-wir-essen-blog/blog-archiv/blog-archiv-2019/august-2019/qualitaet-von-olivenoel/

Speisefette: Welches Fett wofür?

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisefette-und-oele/

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Immunsystem stärken

Tipps in „Ernährung im Fokus“

Ausgewogen essen und trinken, regelmäßig bewegen sowie Entspannung und ausreichend Schlaf – das reicht für die meisten Menschen aus, um ihr Immunsystem in der winterlichen Erkältungszeit zu unterstützen. Kurz gesagt: Ein gesunder Lebensstil. Dazu trägt insbesondere eine pflanzenbetonte Kost mit reichlich Gemüse, Früchten, Kräutern und Gewürzen mit ihren immunstärkenden Inhaltsstoffen bei. Ernährungswissenschaftlerin Ruth Rösch gibt in der Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ des Bundesinformationszentrums für Ernährung (BZfE) Tipps, wie das gelingen kann.

Täglich fünf Portionen Gemüse und Obst, möglichst frisch, dazu hochwertige Pflanzenöle, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze. Beeren in einem Getreidebrei oder Porridge liefern besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe, die gesundheitsfördernd und antimikrobiell wirken. Je dunkler die Beeren, desto mehr Anthocyane sind enthalten.

Grüne Blattgemüse, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse, je nach Verträglichkeit mit Zwiebeln und Knoblauch, gehören ebenfalls zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Sie liefern Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem Eisen und Zink spielen eine wichtige Rolle für unser Immunsystem. Gute Lieferanten sind neben Fleisch und Fleischwaren, zum Beispiel Amaranth, Bulgur, Hafer, Hirse und verschiedene Bohnenarten. Deftige Suppen und Eintöpfe dürfen gut gewürzt sein. Kurkuma, Gewürznelken, Zimt, Koriander, Ingwer und schwarzer Pfeffer gehören zu den ältesten Gewürzen. Sie enthalten antibakterielle und entzündungshemmende Inhaltsstoffe und dürfen reichlich verwendet werden. Auch Thymian mit seinem Inhaltsstoff Thymol wirkt antiseptisch, antioxidativ und entzündungshemmend.

Kupfer, Selen, Vitamin E und Zink – ebenfalls unerlässlich für ein gutes Immunsystem – sind in Nüssen und Samen enthalten. Als Snack zwischendurch oder zur Abwechslung im Müsli und Salat liefern sie außerdem noch wertvolle Fettsäuren.

Gesundheitsfördernd sind auch probiotische Lebensmittel wie Sauerkraut, Joghurt, Kefir, Kimchi oder Kombucha. Die darin enthaltenen lebenden Mikroorganismen wirken sich positiv auf das Mikrobiom im Darm aus. Probiotika müssen also keineswegs als Supplemente aufgenommen, sondern können ohne weiteres in einen abwechslungsreichen Speiseplan eingebaut werden.

Neben Essen und Trinken unterstützen Sport und Bewegung sowie ausreichende Entspannung und Schlaf unser Immunsystem. Bewegung regt die Vermehrung von Immunzellen an. Im Schlaf regeneriert der Körper.

Nicht ein einziges Lebensmittel liefert die für uns wichtigen Nährstoffe und gesundheitsfördernden Substanzen, sondern es ist die Gesamtheit der pflanzlichen und tierischen Lebensmittel -und natürlich unser Lebensstil, die dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. So bleiben wir leichter gesund.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Der Beitrag „Einfach ein gutes Immunsystem!“ ist erschienen in der BZfE-Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“, Ausgabe 04/2021. Er steht außerdem auf https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ als kostenfreier Download zur Verfügung

Die BZfE-Fachzeitschrift Ernährung können Sie auch im Abo erhalten. Bestell-Nr. 9104 auf www.ble-medienservice.de

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Abnehmen ist (auch) Kopfsache

In kleinen Schritten zum Ziel

Nach dem Schlemmen an den Feiertagen kann der Blick auf die Waage frustrieren. Viele möchten sich im neuen Jahr gesünder ernähren, mehr Sport treiben und den überflüssigen Kilos den Kampf ansagen. Häufig sind die guten Vorsätze nach wenigen Wochen aber schon wieder Geschichte. Eine positive Einstellung hilft dabei, die gesetzten Ziele mit Freude zu erreichen.

Jeder hat ein persönliches Wohlfühlgewicht. Dabei ist es wichtiger, sich fit und gesund zu fühlen als einem unerreichbaren Schlankheitsideal nachzueifern. Mit der richtigen Denkweise, auch „Mindset“ genannt, kann eine Gewichtsabnahme leichter gelingen. Dazu gehört eine starke Motivation. Ganz wichtig: Machen Sie sich bewusst, warum Sie an Gewicht verlieren wollen und welche positiven Emotionen Sie mit dem Erreichen des Ziels verbinden. Das kann motivieren, wenn sich der innere Schweinehund meldet und mit der Zeit Zweifel aufkommen.

Wer seine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verändern möchte, braucht konkrete und realistische Ziele. So lässt sich eine Gewichtsabnahme am besten stufenweise erreichen: Etwas abnehmen, das neue Gewicht halten und wieder abnehmen. Wer 500 Kilokalorien pro Tag einspart, nimmt etwa 500 g Gewicht pro Woche ab. Eine Gewichtsabnahme von ein bis zwei Kilogramm pro Monat ist somit gut machbar. Es hilft, sich die individuellen Ziele aufzuschreiben, um sie nicht aus den Augen zu verlieren.

Ein wichtiger Punkt ist, sich schlechte Gewohnheiten bewusst zu machen und durch gesunde Verhaltensweisen zu ersetzen. So essen wir häufig aus Gewohnheit, Frust oder Langeweile. Ein erster Schritt kann sein, im Alltag achtsamer zu sein und Ablenkungen bei den Mahlzeiten zu vermeiden. Statt mit einem Stück Schokolade kann man sich auch mit einem guten Buch oder einem Spaziergang an der frischen Luft etwas Gutes tun. Nicht Kalorienzählen und Verzicht, sondern der Genuss sollte an erster Stelle stehen. Neue Rezepte können da helfen oder Lieblingsgerichte kalorienärmer zubereiten.

Über viele Jahre hinweg erlernte Gewohnheiten lösen sich nicht von heute auf morgen auf. Man sollte daher nicht zu streng zu sich selbst sein. Mit etwas Geduld werden auch neue Verhaltensweisen zur Gewohnheit, sodass die Pfunde ab einem bestimmten Zeitpunkt wie von selbst purzeln. Das Wichtige ist, am Ball zu bleiben und sich selbst nicht zu überfordern. Und wer ein Etappenziel erreicht hat, darf seine Erfolge auch feiern. Richten Sie den Fokus auf die positiven Dinge – dann fällt das Abnehmen leichter.

Tipps, wie es gelingen kann, dauerhaft abzunehmen gibt es von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung: https://www.in-form.de/wissen/gesundes-abnehmen/

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/genussvoll-kalorien-sparen/

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“, Bestell-Nr. 1637, 2,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1637/genussvoll-kalorien-sparen

www.in-form.de/materialien/kompass-ernaehrung/einfach-leichter-essen-mit-genuss-und-ohne-hunger/

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Fleischarme Kost

Studie bewertet Vor- und Nachteile

Eine fleischarme Kost ist gut für Gesundheit, Umwelt und Tierwohl. Allerdings können die Auswirkungen je nach Lebensmittelwahl sehr unterschiedlich sein, hat eine Studie der Universität Bonn gezeigt.

Was wir essen, hat Folgen für das Klima. Weltweit wird mehr als ein Viertel der menschlichen Treibhausgasemissionen durch unsere Ernährung verursacht, wobei die Nutztierhaltung einen großen Anteil einnimmt. Gleichzeitig wirkt sich die Lebensmittelwahl aber auch auf unsere Gesundheit und das Tierwohl aus.

Um die Hintergründe näher zu beleuchten, haben die Forschenden eine typisch westliche Ernährung als Referenzkost mit drei alternativen fleischarmen oder fleischlosen Ernährungsweisen verglichen. Dabei handelte es sich um eine Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse, eine Mittelmeerkost mit mehr Fisch und eine vegane Ernährung. Mit Hilfe von verschiedenen Datenbanken wurden die jeweiligen Auswirkungen auf Gesundheit und Umweltaspekte wie Treibhausgasemissionen und Wasserverbrauch entlang der gesamten Lebensmittelkette beurteilt. Um den Effekt auf das Tierwohl einzuschätzen, wurde unter anderem berechnet, wie viele Tiere durch den Konsum ihr Leben verlieren und unter welchen Bedingungen sie gehalten werden.

Aus der „One-Health“-Perspektive stehen die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt in einem engen Zusammenhang. Jede der drei alternativen Ernährungsweisen war aus dieser Perspektive insgesamt nachhaltiger als eine typisch westliche Kost, aber nicht unter jedem Aspekt. Besonders vorteilhaft war eine vegane Ernährung. So waren die Folgen für den Klimawandel um mehr als die Hälfte reduziert. Allerdings ist die Erzeugung der pflanzlichen Lebensmittel mit einem erhöhten Wasserverbrauch verbunden (plus 80 %).

Die Mittelmeerernährung ist wie die vegane Kost gut für die Gesundheit. Aufgrund des erhöhten Anteils an Nüssen und Gemüse besteht aber ein erhöhter Wasserbedarf (plus 28 %). Wird das konsumierte Fleisch vollkommen durch Fisch und Meeresfrüchte ersetzt, ist der negative Effekt auf das Tierwohl sehr hoch. Das liegt vor allem daran, dass aufgrund der geringen Größe von Fischen mehr Individuen unter dieser Ernährungsform leiden. Bei einem erhöhten Honigverzehr müssen Bienenvölker intensiver bewirtschaftet werden. Das verkürzt die Lebensdauer der Insekten, ist in der Zeitschrift „Science of The Total Environment“ zu lesen.

Im Vergleich zu einer typisch westlichen Ernährung kann auch eine ausgewogene Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse und einem moderaten Fleischkonsum in vielen Aspekten punkten. Die Forschenden raten, den Eiweißbedarf insgesamt weniger aus tierischen Quellen zu decken und weniger Fertigprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel zu essen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-bonn.de

https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2021.151437

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/nachhaltige-ernaehrung/

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/

Heft „Mein Essen – Unser Klima“, Bestell-Nr. 1577, kostenlos, www.ble-medienservice.de/1577/mein-essen-unser-klima

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Ernährungswissen in Einfacher Sprache

Angebot auf www.bzfe.de wird ausgebaut

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet in einem separaten Bereich auf seiner Website ein breites Angebot an Ernährungswissen in Einfacher Sprache an: www.bzfe.de/einfache-sprache.

Hier sind Informationen und praktische Hinweise rund um das Thema Ernährung sprachlich einfacher aufbereitet, für Menschen, die Deutsch lernen oder Schwierigkeiten mit der Schrift haben. Die Texte und Sätze sind kürzer, haben einen klaren Aufbau und enthalten weniger Fremdwörter oder Fachbegriffe. So können sich alle schnell und unkompliziert über Ernährungsthemen informieren – egal wie gut man lesen kann. Alle Artikel-Inhalte stehen zusätzlich als Hörfassung bereit. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert und enthält Informationen aus den Bereichen:

Einkaufen

Kochen und Aufbewahren

Gut essen

Familie

Zuletzt erschienen ist ein Artikel mit hilfreichen Tipps dazu, wie die Aufnahme von Zucker, ungünstigen Fetten und Salz reduziert werden kann. Es wird erklärt, woran sich weniger gesunde Lebensmittel erkennen lassen und wie man ganz leicht gesunde Alternativen selbst herstellen kann.

Alles Wissenswerte zu Linsen, Erbsen & Co. bietet der Artikel über Hülsenfrüchte. Kompakte Informationen über die vielen Vorteile von Hülsenfrüchten, Zubereitungshinweise und die Vorstellung der Produktvielfalt lassen die Leserinnen und Leser wortwörtlich über den Tellerrand schauen.

Speziell für Eltern sind die Empfehlungen zur Zahngesundheit bei Babys und Kindern gedacht: Bereits von Geburt an, können die Zähne vor Karies geschützt werden.

Mit dem Angebot in Einfacher Sprache möchte das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) möglichst vielen Menschen den Zugang zu relevanten, sicheren und aktuellen Informationen zu Ernährungsthemen ermöglichen – für einen gesundheitsbewussten und nachhaltigeren Lebensstil.

Der Bereich Einfache Sprache richtet sich gezielt an Menschen, die Deutsch lernen oder weniger gut lesen und schreiben können. Somit ist das Angebot auch für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Fachbereichen Erwachsenenbildung, Integration, Inklusion, Sozialarbeit und Engagement gedacht.

Unterstützt wird das Projekt von der Agentur Einfache Sprache Bonn, die sich auf Einfache Sprache spezialisiert hat und derzeit als Mitglied des „DIN-Arbeitskreis Einfache Sprache“ daran arbeitet, eine DIN-Norm für Einfache Sprache zu entwickeln (DIN-8581-1).

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/einfache-sprache

www.bzfe.de/einfache-sprache/kochen-aufbewahren/weniger-zucker-fette-und-salz

www.bzfe.de/einfache-sprache/kochen-aufbewahren/huelsenfruechte

www.bzfe.de/einfache-sprache/familie/kinderzaehne-vor-karies-schuetzen

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Gesundheit beginnt im Darm

Neue Ausgabe „Kompass Ernährung“ erschienen

Was hat der Darm mit unserem Immunsystem zu tun und was unsere Ernährung mit dem Darm? Mikrobiom heißt das Stichwort: Das ist eine Lebensgemeinschaft aus „guten“ und „bösen“ Bakterien im Darm, die bei jedem Menschen einzigartig ist. Die neue Ausgabe des kostenfreien Verbrauchermagazins „Kompass Ernährung“ gibt einen spannenden Einblick in die Welt des Mikrobioms.

Im Gegensatz zum individuellen Fingerabdruck eines Menschen ist das Mikrobiom ein dynamisches System. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Gemüse und Vollkornbrot, fermentierte Produkte wie Sauerkraut und Joghurt füttern die erwünschten Darmbakterien. Die vermehren sich und drängen so gleichzeitig krankmachende Bakterien zurück. Das ist gut für die Verdauung und kann einer ganzen Reihe von Erkrankungen vorbeugen.

Doch was, wenn Ballaststoffe nicht vertragen werden oder die Ideen für leckere Gemüsegerichte fehlen? Neben unterhaltsam verpackter, verständlich erklärter Theorie liefert der neue „Kompass Ernährung“ viele Ideen für einen gesunden Darm. Leckere Rezepte mit Kürbis, Sauerkraut und Rote Bete plus Vollkorngetreide und wärmenden Gewürzen, zum Beispiel. Außerdem jede Menge Tipps für eine „bauchfreundliche“ Lebensmittelauswahl. Dazu gehören bekömmliche Gemüsearten wie Karotten und Tomaten. Kleine Portionen Obst in Kombination mit einem Milchprodukt. Vollkornbrote aus fein gemahlenem Getreide, deren Teig lange reifen durfte. Aber auch ausreichendes Trinken, Zeit zum Genießen und eine gute Mischung aus Bewegung und Entspannung sind wichtig für ein gutes Bauchgefühl. Dabei kommt es darauf an, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und den persönlichen Rhythmus zu finden. Auch dazu liefert der neue „Kompass Ernährung“ hilfreiche Anregungen, die sich sofort umsetzen lassen.

Die neue Ausgabe gibt es als barrierefreie PDF zum Herunterladen unter https://www.in-form.de/kompass-ernaehrung/. Die gedruckte Version können Sie kostenfrei bestellen: Bitte senden Sie dazu eine E-Mail mit Ihrer Adresse an kompass-ernaehrung@bmel.bund.de und geben Sie an, wie viele Exemplare pro Ausgabe Sie erhalten möchten.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Herausgeber des an Verbraucherinnen und Verbraucher gerichteten Magazins „Kompass Ernährung“ ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das redaktionell vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) betreute Magazin erscheint dreimal jährlich.

Mikrobiom und Ernährung:

https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom/

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden

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