Gut für Herz und Kreislauf von Nierenkranken

In grünem Tee und dunkler Schokolade

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Ein Lichtblick für Dialyse-Patienten: Ein pflanzlicher Bestandteil, der auch in dunkler Schokolade und grünem Tee vorkommen kann, schützt ihre Gefäße. Dies ist deshalb so wichtig, weil ihr meist geschwächtes Herz-/Kreislaufsystem durch die Blutwäsche noch weiter geschädigt wird. Dass ihnen auch nahrungsergänzende Kakao-Flavanole dabei helfen, ihre Blutgefäße besser zu schützen, konnten jetzt erstmals Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) der Kliniken für Kardiologie am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und des Universitätsklinikums Düsseldorf nachweisen.

Mehr Infos unter: https://idw-online.de/de/news643659

Quelle: Universitätsklinikum Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Rätselhafter Anstieg

Rätselhafter Anstieg: Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes mellitus Typ 1

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360 zuckerkranke Kinder – vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen – werden gegenwärtig in der Kinderklinik am Universitätsklinikum Leipzig betreut. „Als ich 1998 nach Leipzig kam, waren es 160. Daran ist schon zu sehen, dass es immer mehr Kinder gibt, die an einer Störung des Zuckerhaushaltes leiden“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Wieland Kiess mit Blick auf den Welt-Diabetes-Tag am 14. November.

Prof. Kiess hat als Beleg für den erstaunlichen Anstieg nicht nur die Zahl der praktischen Fälle, sondern auch eine jüngst veröffentlichte Studie, an der Ärzte und Wissenschaftler aus Dresden Karlsburg, Düsseldorf, Tübingen und natürlich Leipzig beteiligt waren. Diese zeigt beim Vergleich der Jahreszeiträume 1999 bis 2003 mit denen von 2004 bis 2008: Die Rate der an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankten Kinder im Alter bis zu 14 Jahren stieg um 18 Prozent und erreicht in Deutschland nunmehr eine Häufigkeit von 148 auf 100 000 Kindern. Damit gehört Deutschland weltweit zu den Ländern, in denen Kinder am häufigsten von Diabetes Typ 1 betroffen sind.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news641272

Quelle: Universitätsklinikum Leipzig AöR, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Was hilft bei Gliederschmerzen?

5 Hausmittel, die wirken.

Pressemeldungen Gesundheit

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Gliederschmerzen bei grippalen Infekten kennt wohl jeder. Bei welchen Erkrankungen sie noch auftreten können und welche Hausmittel Hilfe bringen, erklärt Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (www.jameda.de), in diesem Gesundheitstipp.

Gliederschmerzen bei Infektionen, Rheuma und Muskelbeschwerden

Als Gliederschmerzen werden Schmerzen in den Extremitäten, also Füßen, Beinen, Händen und Armen, bezeichnet. Dabei können die Schmerzen die Gelenke, Muskeln, Knochen, Nerven und die Haut betreffen. Sie sind ein Symptom bei zahlreichen Infektionskrankheiten, so bei Virusinfektionen wie Masern, Mumps, Röteln, Influenza, FSME oder Denguefieber. Auch bei der Infizierung mit Bakterien, z. B. bei Borreliose, oder mit Parasiten wie bei Malaria treten Gliederschmerzen auf. Schmerzende Gelenke sind typisch für Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, z. B. bei Arthrose, Gicht und rheumatoider Arthritis. Die Überbelastung der Muskeln macht sich als Muskelkater bemerkbar, bei dem kleinste Muskelrisse zu Entzündung und Schmerzen führen, auch Verspannungen und Krämpfe lösen Muskelschmerzen aus.

Wenn die Schmerzen von Knochen, Gefäßen, Haut oder Nerven ausgehen

Schmerzen in den Knochen können durch Infektionen oder Wachstumsstörungen entstehen, Gefäßleiden wie Krampfadern, periphere arterielle Verschlusskrankheit oder das Raynaud-Syndrom sind ebenfalls Auslöser für schmerzende Extremitäten. Auch die Haut kann schmerzen, z. B. bei Sklerodermie. Geschädigte Nerven, z. B. bei Diabetes, führen zu Polyneuropathie, bei Bandscheibenschäden können durch eingeklemmte Nerven Taubheits- und Kribbelgefühle in Extremitäten auftreten.

Welche Hausmittel helfen bei Gliederschmerzen?

Manchmal treten trotz einer fundierten Behandlung der Grunderkrankung Gliederschmerzen auf. Je nach Ursache der Schmerzen und Allgemeinzustand des Patienten können folgende Hausmittel Linderung verschaffen:

  1. Warme oder kalte Wickel

Entzündungen und Schwellungen werden durch kühlende Umschläge zurückgedrängt, auch die Schmerzweiterleitung wird gehemmt. Dazu eignen sich z. B. Kühlpads oder Wickel mit essigsaurer Tonerde. Auch Einreibungen mit ätherischen Ölen wie Latschenkiefer oder Eukalyptus bringen eine angenehme Kühle. Ist eine wärmende, durchblutungsfördernde Wirkung gewünscht wie z. B. bei Verspannungen oder nicht aktivierter Arthrose, kann man Fangopackungen, Kirschkernkissen oder Wickel mit schwarzem Senf auflegen. Taschenwärmer und beheizbare Handschuhe sind für Raynaud-Patienten praktische Hilfsmittel bei Schmerzattacken.

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  1. Bäder zur Entspannung und Durchblutungsförderung

Warme Bäder entspannen die Muskeln und regen die Durchblutung an, Zusätze wie Wacholder oder Rosmarin sind hier ideal. Bei Gliederschmerzen aufgrund von Infekten sollte man allerdings nur dann baden, wenn kein Fieber vorliegt und man sich nach dem Bad ausruhen kann, um eine Überanstrengung und Belastung des Kreislaufs zu vermeiden.

  1. Mit Massagen gegen Verspannungen und steife Gelenke

Massagen helfen bei Krämpfen, Verspannungen und steifen Gelenken. Durchblutungsfördernde Massageöle mit Arnika, Wacholder oder Rosmarin eignen sich hier besonders gut. Nach dem Sport ist neben einem Saunagang zur Entspannung eine sanfte, flächige Massage sehr angenehm und kann dem nächsten Muskelkater entgegenwirken.

  1. Wann Ruhe und Schonung hilfreich sind

Wer unter einer Infektionskrankheit leidet, muss dem Körper Zeit geben, mit dem Erreger fertig zu werden. So unterstützt Ruhe und Schonung die Heilung, vor allem im Schlaf tankt der Körper Energie und aktiviert das Immunsystem. Wer allerdings unter Arthrose leidet, sollte an genügend Bewegung denken, denn nur wenn Gelenke regelmäßig bewegt werden, können sie reibungslos funktionieren.

  1. Tees unterstützen die Heilung

Bei fiebrigen Infekten können Tees mit Weidenrinde Schmerzen lindern, Linden- und Holunderblüten regen zum Schwitzen an und unterstützen somit die eigenen Abwehrmechanismen. Auch die berühmte Hühnersuppe kann zur Genesung beitragen. Bei entzündlichen Gelenkserkrankungen helfen Tees mit Brennnessel, Schachtelhalm und Birkenblättern, da sie harntreibend wirken und Gewebswasser und Entzündungsprodukte ausschwemmen.

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Thema Gliederschmerzen haben, hilft Ihnen ein Schmerztherapeut gerne weiter. Gut bewertete Schmerztherapeuten finden Sie z. B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/spezielle-schmerztherapeuten/fachgebiet/).

Übermittelt durch: www.pr-gateway.de

Quelle/Kontakt: Elke Ruppert, Leitung Unternehmenskommunikation, Tel.: +49 (0) 89 – 2000 185 – 85, E-Mail: elke.ruppert@jameda.de

jameda GmbH, St. Cajetan Straße 41, 81669 München, www.jameda.de, www.facebook.com/jameda.de, www.twitter.com/jameda_de

 

Blaualge Spirulina platensis schützt vor Lippenherpes

Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie: Polysaccharid Ca-SP der Mikroalge Spirulina platensis wirksam gegen verschiedene Herpesviren

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Gemeinsam mit dem Dermatologikum Hamburg und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) ist es Forscherinnen und Forschern des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) gelungen, die Wirksamkeit des Polysaccharides Calcium-Spirulan (Ca-SP) aus der Blaualge Spirulina platensis gegen das Herpes simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) nachzuweisen. Eine Creme aus dem Algenextrakt und dem Polysaccharid schützt effektiv vor Lippenherpes, wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer Beobachtungsstudie zeigen konnten. Das Polysaccharid Ca-SP ist auch gegen weitere Herpesviren wirksam. Die Ergebnisse sind nun im „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ erschienen.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news637389

Quelle: Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Pflanzliche Hilfe aus der Klostermedizin bei trockener, strapazierter Haut und Schuppenflechte

In der kalten Jahreszeit treten häufig Hautprobleme aufgrund trockener Heizungsluft auf, die mit der richtigen Pflege besänftigt werden können

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Trockene Haut spannt, juckt und schuppt. Im Winter verschlimmern sich oftmals die Beschwerden. „Überheizte Raumluft sorgt für ein Austrocknen der oberen Hautschichten und schwächt deren Abwehr. Dadurch kommt es oft vermehrt zu Ekzemen und Schuppungen“, erklärt Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Durch die frühzeitige Pflege der betroffenen Hautstellen sind jedoch diese Beeinträchtigungen größtenteils vermeidbar. Als Geheimtipp erweist sich ein Hautbalsam aus der Klostermedizin („Mönch Balsam“, in Apotheken, PZN 04476461). Hierzu der Karlsruher Dermatologe Dr. Dirk Meyer-Rogge: „Bereits nach zehntägiger Anwendung klingen quälende Juckreizbeschwerden, Hautrötungen und Hauttrockenheit ab – die Haut wird erkennbar weicher.“

Amerikanische und griechische Wissenschaftler kamen dem Wirkungsmechanismus des Naturbalsams auf die Spur. In seinem Hauptwirkstoff, einem seltenen Baumharz, entdeckte ein Forscherteam der Universität Thessaloniki beachtliche Konzentrationen des Spurenelementes Zink, welches bei Psoriasis-Patienten die Rötung und Schuppung der Haut verringern kann.

Zu den weiteren hautpflegenden Inhaltsstoffen des Mönch Balsams gehören Stiefmütterchenkraut, Panthenol und Urea.

Die Pflanzenmixtur regt offenbar den Zellstoffwechsel des Hautgewebes an und kann zudem für ein verfeinertes Hautbild sorgen. Dr. Meyer-Rogge erprobte die Wirkung in einer Studie bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren: „Beim Großteil kam es zu einer Art Regeneration der Hautzellen.“ Sogar Fältchen am Mund und an den äußeren Augenwinkeln können dadurch reduziert werden.

Übermittelt durch: www.pr-gateway.de

Quelle/Kontakt: Hansapharm Media GmbH, Evelyn Hargens, Sportallee 41,
22335 Hamburg, 040-3906010, info@hansapharm-media.de, http://www.hansapharm-media.de

Blutdruck und Kakao-Flavanole

Kakao-Flavanole wirken blutdrucksenkend und verbessern die Gefäßfunktion bei Gesunden

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Studien des EU-geförderten FLAVIOLA-Konsortiums zeigen, dass Flavanole aus Kakaobohnen helfen können, die kardiovaskuläre Gesundheit während des Alterungsprozesses zu erhalten

Zwei aktuell publizierte Studien in Age und dem British Journal of Nutrition (BJN) zeigen, dass Kakao-Flavanole die Herz- und Gefäßfunktion verbessern und die Beanspruchung des Herzens während des Alterungsprozesses verringert. Die Studien liefern damit neue Daten, die darauf hinweisen, dass die regelmäßige Aufnahme von Kakao-Flavanolen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senkt. Flavanole sind sekundäre Pflanzenstoffe der Kakaobohne, die zur Gruppe der Polyphenole gehören.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news637183

Quelle: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 Bioresonanz – Eine Chance für die Zukunft

Scharfes Essen hält fit

Chili beeinflusst Funktion der Fettzellen

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Endlich mal eine erfreuliche Gesundheitsnachricht, weil sie nicht mit Anstrengung verbunden ist, die Notwendigkeit für einen körperlich aktiven Lebensstil aber natürlich nicht ersetzt: Wer seine Mahlzeiten täglich mit einer Prise Chili würzt, scheint damit etliche positive Gesundheitseffekte erzielen zu können. Das berichtet der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm (München) in seinem aktuellen Editorial als Herausgeber des lifestyle-telegramms .

Der sekundäre Pflanzenstoff Capsaicin, der Chili scharf macht, soll wissenschaftlichen Experimenten zufolge eine Blutdruck, Blutzucker sowie LDL-Cholesterin senkende Wirkung haben – alles wichtige Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem hat Chili offenbar Einfluss auf die Funktion unserer Fettzellen. „Die weißen Fettzellen, die zum Speichern der Energiereserve vorgesehen sind, werden unter Capsaicin-Gaben zum Teil in so genannte beige oder braune Fettzellen verwandelt“, erläutert Prof. Worm. Das sind unsere „Durchlauf-Erhitzer“. Sie sind vor allem in der Halsregion und am Brustkorb sowie Schlüsselbein, das heißt in der Nähe des Herzens und der großen Arterien lokalisiert und haben nur eine Aufgabe: Fett zur Wärmeproduktion zu verbrennen. Werden diese Fettzellen durch Kälte aktiviert, wird damit schnell wieder die Betriebstemperatur erreicht. „Nebenbei können wir uns zu Zeiten des Nahrungsüberflusses vergegenwärtigen, dass man auf diese Weise auch Kalorien vergeudet, weil sie statt auf den Hüften in der Atmosphäre landen“, so Prof. Worm. Es wäre deshalb auch nicht verwunderlich, wenn Chili-Esser die Schlankeren und Gesünderen seien. Dafür sprechen auch die Ergebnisse einer großen Langzeitbeobachtungsstudie von chinesischen Epidemiologen (www.lifestyle-telegramm.de), die zeigen, dass eine tägliche Prise Chili in den Mahlzeiten das Sterblichkeitsrisiko im Verlauf von sieben Jahren um 14 Prozent mindern kann.

Übermittelt durch:www. pr-gateway.de

Quelle/Kontakt: Supress Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, 0211/555548, redaktion@supress-redaktion.de, http://www.supress-redaktion.de

Weihrauchharz gegen chronische Entzündungen

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Workshop „Antimikrobielle Oberflächen“ informiert

Antientzündlich wirkende Substanzen aus Weihrauchextrakt können offenbar unter anderem die Leiden von Patienten mit Multipler Sklerose zumindest lindern. Darauf deuten nach Aussage von Prof. Oliver Werz, Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische/Medizinische Chemie an der Universität Jena, Zwischenresultate einer Phase-II-Studie mit 30 Patienten am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hin.

Mehr Infos dazu unter https://idw-online.de/de/news633439

Quelle: INNOVENT e.V. Technologieentwicklung Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Buch-TippBuchtipps zum Thema

Einen Überblick zu empfehlenswerten Gesundheitsratgebern rund um das Thema natürliche Heilmittel, dazu hier Rezensionen nachlesen (bitte klicken)

Koffein hilft bei chronischem Stress

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Koffein kann die Folgen von chronischem Stress lindern:

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt, dass der Wirkstoff über eine Blockade des Adenosinrezeptors „A2A“ wirkt. Synthetische Substanzen mit koffeinartiger Wirkung führten bei erwachsenen Mäusen, die unter Stresssymptomen litten, zu einer Besserung der Beschwerden: Sie schnitten bei Gedächtnistests besser ab und depressive Symptome milderten sich im Vergleich zu unbehandelten Tieren. Die Ergebnisse werden nun in den “Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America” (PNAS) vorgestellt.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news632502

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Buch-TippBuchtipps zum Thema

Bewältigung von Stress, hier werden empfehlenswerte Gesundheitsratgeber rezensiert (bitte klicken)

Immunologie – Neue Funktion von B-Zellen entdeckt

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Die klassische Funktion von B-Zellen ist die Antikörper-Produktion.

LMU-Forscher haben nun eine bislang unbekannte Rolle dieser Immunzellen nachgewiesen: In der Thymusdrüse treiben sie unerwünschte T-Zellen in den Zelltod und verhindern damit Autoimmunerkrankungen.

B- und T-Zellen sind die Soldaten des Immunsystems. Während B-Zellen Antikörper gegen Krankheitserreger produzieren, können T-Zellen Angreifer oder infizierte Zellen vernichten. Ein Team um den LMU-Immunologen Professor Ludger Klein hat jetzt eine neue Funktion der B-Zellen entdeckt: Sie setzen in der Thymusdrüse potenziell gefährliche T-Zellen außer Gefecht, damit diese nicht körpereigene Strukturen angreifen. Darüber berichten die Forscher aktuell in der Fachzeitschrift Immunity.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news632598

Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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Buch-TippFachliteratur: Naturheilkunde bei chronischen Erregertoxinen, Rezension lesen (bitte klicken)