Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Adipositas verändert Körper-Gehirn-Interaktion

Verändertes Belohnungsgefühl bei Erkrankten

Adipositas zählt hierzulande zu einer der größten gesundheitlichen Herausforderungen. Neben den körperlichen Herausforderungen steigt das Risiko von Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, kardiovaskuläre Erkrankungen und verschiedenen Krebsarten.

Rund 25 Prozent der deutschen Bevölkerung haben Adipositas und die Zahl steigt. Der Körper speichert bei dieser Erkrankung Fett in Zellen bedingt durch einen dauerhaften Energieüberschuss. Das kann durch den Lebensstil, genetische Faktoren oder Medikamente begünstigt werden. So weit, so bekannt. Doch die Krankheit hat nicht nur körperliche Folgen. „Eine bislang wenig beachtete, aber entscheidende Komponente bei der Adipositas ist die Kommunikation zwischen Gehirn und dem Rest des Körpers“, so Dr. med. Ruth Hanßen, Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie an der Uniklinik Köln, anlässlich einer Online-Pressekonferenz beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE). Die diesjährige Veranstaltung fokussierte sich unter anderem auf das Zusammenspiel von Psyche und Essverhalten.

Hanßen verdeutlichte, dass Adipositas auch die Körper-Gehirn-Interaktion verändere, wodurch die Signale falsch interpretiert werden, die das Gehirn vom Körper bekommt. Das äußere sich beispielsweise darin, dass Betroffene ein verändertes Sättigungsgefühl und ein verändertes Belohnungsgefühl (mit veränderter Dopamin-Ausschüttung) haben. „Betroffene essen dann zu viel, obwohl der Körper bereits genug Energie erhalten hat, da das Gehirn weiterhin ein „Hungersignal sendet“, sagt Hanßen.

Diese Einschränkungen der Körper-Gehirn-Kommunikation haben aber noch weitreichendere Folgen: „Nicht nur das essensbezogene Verhalten ist eingeschränkt, auch die ganz grundlegende Fähigkeit, neue Assoziationen zu lernen, die nichts mit Essen zu tun haben, ist reduziert und auch die Steuerung unserer Motivation ist eingeschränkt. Das äußert sich etwa darin, dass Betroffene ihre Bereitschaft, sich für eine Belohnung anzustrengen, weniger gut an ihre aktuellen Bedürfnisse anpassen können. Das hängt wiederum auch mit der Art der Lebensmittel zusammen, die konsumiert werden: Wenn Menschen überwiegend hochkalorische, fett- und zuckerreiche Lebensmittel zu sich nehmen, kann dies zu Gehirnveränderungen führen, die mit Antriebslosigkeit und Leistungsabfall einhergehen können“. Insofern kann man sagen, so die Fachärztin, das Übergewicht das Essverhalten und die Motivation sabotiert. Und ob die Gehirnveränderungen reversibel sind, wisse man zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Überhaupt seien bis heute die Mechanismen auf neurobiologischer, endokrinologischer und immunologischer sowie genetischer/epigenetischer Ebene unzureichend verstanden.

Und die Therapie? Die in früheren Jahren bisweilen postulierte Empfehlung, Menschen mit Übergewicht/Adipositas müssten nur weniger essen und mehr Sport treiben, ist viel zu kurz gedacht. Auch das Konzept, „man müsse nur einmal abnehmen und dann seien alle Probleme gelöst“, sei hinfällig geworden. „Adipositas ist mit chronischen Gehirnveränderungen verbunden“, sagt Hanßen und diese Gehirnveränderungen machten es sehr schwierig, Verhaltensweisen abzulegen. Eine ganzheitliche lebenslange Therapie von Adipositas sei wichtig, wie es auch in den Leitlinien verankert ist. Die gestörte Kommunikation zwischen Körper und Gehirn müsse man immer mit einzubeziehen.

Adipositas sei die einzige Erkrankung, die man „ist“ und nicht „hat“. Man hat Diabetes oder man hat Bluthochdruck und so weiter, aber im Deutschen Sprachgebrauch ist man adipös. „Durch den Sprachgebrauch fördern wir die Stigmatisierung, da wir das Haben einer Erkrankung mit dem Sein gleichstellen.“ Im Sinne der Betroffenen empfiehlt Dr. Ruth Hanßen deshalb, dass wir unseren sprachlichen Beitrag für weniger Stigmatisierung leisten, so gut es geht.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weiter Informationen:

Kongresswebsite der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie

Weltweiter Anstieg von von Übergewicht und Adipositas

Neue Erkenntnisse zur Beschreibung von Adipositas

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Mädchen und Frauen mit ADHS

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Mädchen und Frauen mit ADHS oder ADS zeigen andere Symptome als Jungen und Männer. Zum Beispiel verstecken betroffene Mädchen und Frauen ihre Symptome oft besser oder sie werden von anderen psychischen Erkrankungen überdeckt. Daher wird bei ihnen die Erkrankung häufig nicht entdeckt und diagnostiziert.

Die schwedische Psychiaterin Lotta Borg Skoglund zählt international zu den Expertinnen auf dem Gebiet AD(H)S bei Mädchen und Frauen. Sie verbindet neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit ihrer jahrelangen Erfahrung bei der Behandlung. In dem Ratgeber „Mädchen und Frauen mit ADHS“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) erklärt sie anschaulich die Hintergründe, informiert über die Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche und stellt Behandlungsmöglichkeiten vor.

Lotta Borg Skoglund, Mädchen und Frauen mit ADHS. (Partner-Link*) Überraschend anders. Von Pubertät bis Menopause: Wie Frauen in jeder Lebensphase ihr volles Potential ausschöpfen. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 24,00 EUR [A] 24,70, EPUB EUR [D] 23,99 EUR [A] 23,99. ISBN Buch: 9783432119557. ISBN EPUB: 9783432119564

Buchinhalte:

  • Selbst aktiv werden: Was können Betroffene tun? Die Autorin gibt wertvolle Tipps und Strategien.
  • Perspektive wechseln: Mädchen und Frauen mit AD(H)S berichten von ihren Erfahrungen und Problemen und wie sie diese bewältigen.
  • Besonderheiten von Frauen erkennen: Welche Rolle spielen weibliche Hormone in Verbindung mit AD(H)S?

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorin:

Lotta Borg Skoglund ist als Psychiaterin auf ADHS und ADS bei Mädchen und Frauen spezialisiert und zählt international zu den Expertinnen auf dem Gebiet. Derzeit arbeitet sie als außerordentliche Professorin an der Universität Uppsala, Abteilung für Frauen- und Kindergesundheit, wo sie ihre Forschung zu ADHS, Komorbidität und geschlechtsspezifischen Einflüssen fortsetzt. Ihr besonderes Interesse gilt der Frage, wie Hormone die psychische Gesundheit von Frauen über die gesamte Lebensspanne hinweg beeinflussen. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt leitet sie die bahnbrechende Forschungsgruppe GODDESS ADHD. Mehr erfahren Sie unter: https://www.borgskoglund.se/en/und auf ihrem Instagram-Kanal: lottaborgskoglund.

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Weltweiter Anstieg an Übergewicht und Adipositas

Bis 2050 voraussichtlich ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen betroffen

Bis zum Jahr 2050 wird voraussichtlich ein Drittel der Kinder und Jugendlichen rund um den Globus fettleibig oder übergewichtig sein. Vor allem die Adipositasraten werden in den nächsten fünf Jahre drastisch ansteigen. Das lassen aktuelle Prognosen im Rahmen einer Studie unter Leitung des australischen „Murdoch Children‘ s Research Institute“ (MCRI) vermuten.

Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, ist eine komplexe chronische Erkrankung, die weitere Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden und Typ-2-Diabetes zur Folge haben kann. Eine Adipositas liegt per Definition vor, wenn der Body-Mass-Index (BMI) bei mindestens 30 liegt. Der BMI gibt das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an.

Für die Studie wurden Daten der „Global Burden of Disease Study“ für die Jahre 1990 bis 2021 ausgewertet, um Prognosen für Übergewicht und Adipositas in 204 Ländern und Gebieten für 2022 bis 2050 zu ermitteln. Im Jahr 2021 waren weltweit 493 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder fettleibig. Die globale Prävalenz von Adipositas bei jungen Menschen hat sich von 1990 bis 2021 von zwei auf fast sieben Prozent verdreifacht (174 Mio.).

Falls sich derzeitige Trends fortsetzen, haben in 25 Jahren 31 Prozent der 5- bis 24-Jährigen (746 Mio.) ein zu hohes Körpergewicht, von denen 360 Millionen unter Adipositas leiden, so die Forschenden. Bei Jungen im Alter von 5 bis14 Jahren wird Fettleibigkeit mit einem geschätzten Anteil von 16,5 Prozent sogar das Übergewicht (12,9 %) übertreffen.

Generell ist die Gewichtsentwicklung je nach Land und Region sehr unterschiedlich, steht im Fachblatt „The Lancet“. Ohne politische Reformen werde der Übergang zur Fettleibigkeit in Nordafrika und im Nahen Osten sowie in Lateinamerika und in der Karibik besonders schnell gehen. Dort würden im Jahr 2050 voraussichtlich ein Drittel aller fettleibigen Kinder und Jugendlichen (130 Mio.) leben.

„Kinder und Jugendliche sind eine gefährdete Bevölkerungsgruppe innerhalb der Adipositas-Epidemie“, erklärt Dr. Jessica Kerr vom MCRI. Da Fettleibigkeit nach der Pubertät selten verschwindet, ist Prävention besonders wichtig. Nach Ansicht der Forschenden braucht es in den kommenden Jahren (2025-2030) dringend länderspezifische Gegenmaßnahmen, um einen vollständigen Übergang zu globaler Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen noch abzuwenden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/S0140-6736(25)00397-6

Neue Erkenntnisse zur Beschreibung von Adipositas: bzfe.de/presse/pressemeldungen-archiv/neue-erkenntnisse-zur-beschreibung-von-adipositas

Kinder und Jugendliche mit Adipositas erfolgreich beraten: www.ble-medienservice.de/solr/search/index/?q=Kinder+und+Jugendliche+mit+Adipositas+er

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Neuer Ratgeber bei Schlafproblemen

Mission: Tiefschlaf – Schäfchen zählen war gestern. Der neue Ratgeber für alle, die endlich wieder schlafen wollen

Wachliegen, Grübeln, stundenlanges Hin- und Herdrehen – Millionen Menschen in Deutschland kämpfen mit Schlafproblemen. Jetzt gibt es Hilfe: Der neue Ratgeber Mission (Partner-Link*): Tiefschlaf – Schäfchen zählen war gestern von Marco Neumann liefert wissenschaftlich fundierte und alltagstaugliche Strategien für besseren Schlaf – ohne Hokuspokus.

Warum dieses Buch?

Jeder kennt es: Sobald das Licht aus ist, startet das Gedankenkarussell. Doch mit diesem Buch gehört das der Vergangenheit an! Mission: Tiefschlaf zeigt auf unterhaltsame Weise:

-Wie du deinen perfekten Schlafrhythmus findest – und warum guter Schlaf nicht nur nachts beginnt.

-Wie du dein Gedankenkarussell stoppst, bevor es die nächste Diskorunde dreht.

-Welche Einschlafhilfen wirklich helfen – ohne Medikamente, aber mit praxiserprobten Methoden.

-Wie dein Alltag deinen Schlaf sabotiert – und was du sofort ändern kannst.

-Wie du morgens endlich wieder energiegeladen aufwachst.

Über den Autor

Marco Neumann (Jahrgang 1971) ist Autor, professioneller Sprecher und Multimedia-Produzent aus Bottrop. Sein YouTube-Kanal Marco Neumann Meditationen zählt über 25.000 Abonnenten – Menschen, die seine beruhigende Stimme und Einschlafhilfen schätzen. Durch jahrelange Erfahrung und direkten Austausch mit seiner Community weiß er genau, was gegen Schlafprobleme hilft.

Das Buch ist bereits erschienen und erhältlich als Taschenbuch und Kindle-eBook bei Amazon. Ein selbst eingesprochenes Hörbuch folgt in Kürze. Das Buch bei Amazon (Partner-Link*)

Mehr Infos & Ressourcen: www.marco-neumann.de/einschlafbuch
Buchdaten:
Format: Taschenbuch & Kindle eBook
ISBN: 9798309861798
Seitenzahl: 275
Preis: 16,99 EUR (Taschenbuch), 8,00 EUR (Kindle eBook)
Verlag: Selbstverlag (Amazon KDP)

Marco Neumann (Jahrgang 1971) ist Autor, professioneller Sprecher und Multimedia-Produzent aus Bottrop. Sein YouTube-Kanal Marco Neumann Meditationen zählt über 25.000 Abonnenten – Menschen, die seine beruhigende Stimme und Einschlafhilfen schätzen. Durch jahrelange Erfahrung und direkten Austausch mit seiner Community weiß er genau, was gegen Schlafprobleme hilft.

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Therapieleitfaden SIBO

Ursachen für Blähbauch, Bauchschmerzen, Reizdarm und Verdauungsstörungen erkennen: Neuer Ratgeber bei TRIAS

Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland erhalten die Diagnose Reizdarm, viele haben trotz Therapie Beschwerden. Der Grund: 80 Prozent leiden vermutlich an SIBO, einer unerkannten bakteriellen Fehlbesiedlung des Dünndarms. Sind in anderen Ländern Diagnose und wirksame Therapie bereits etabliert, setzt sich bei uns das Wissen rund um die Störung des Mikrobioms erst langsam durch.

Die Heilpraktikerin Dr. Gabriela Hoppe ist seit vielen Jahren auf das Thema spezialisiert und gilt als ausgewiesene Expertin. In dem Ratgeber „Therapieleitfaden SIBO“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) legt sie das erste strukturierte Diagnose- und Behandlungskonzept zur SIBO und deren Spezialform, der IMO, vor.

Dr. Gabriela Hoppe. Therapieleitfaden SIBO.  (Partner-Link*) Die wirklichen Ursachen für Blähbauch, Bauchschmerzen, Reizdarm und Verdauungsstörungen erkennen. Dünndarmfehlbesiedlung strukturiert behandeln mit dem 6-Säulen-Programm. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 30,00 EUR [A] 30,90. EPUB EUR [D] 29,99 EUR [A] 29,99. ISBN Buch: 9783432119359. ISBN EPUB: 9783432119366

Buchinhalte:

Die richtige Diagnose finden: Wie Atem- und Stuhltests angewendet und richtig gelesen werden, wann eine Darm- oder Magenspiegelung Klarheit bringt, welche Blutwerte wichtig sind. Mit ausführlichen Symptom-Checklisten.

Das 6-Säulen-Therapieprogramm: Effektive Behandlungsmethoden setzen an Verdauung, Stoffwechsel, Mikronährstoffversorgung, Entgiftungs- und Ausleitungssystem, Mikrobiom und Darmschleimhaut an. Mit Übersicht über sinnvolle Therapeutika. Extra: Die SIBO- und die Elementar-Diät und die Rolle des Vagusnervs.

Für Betroffene und Therapeuten: Egal ob selbst betroffen oder Behandler – mit dem umfassenden Wissen der Autorin schließt dieses Buch eine Lücke und hilft, die chronischen Beschwerden in den Griff zu bekommen

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorin:

Dr. Gabriela Hoppe ist Heilpraktikerin und seit vielen Jahren in eigener Naturheilpraxis tätig. Sie ist auf die Themen Reizdarm, Dünndarmfehlbesiedlungen, ganzheitliche Regulationsmedizin und Ernährung spezialisiert. Aus ihren langjährigen Forschungs- und Praxiserfahrungen hat sie ein vielfach erprobtes Behandlungskonzept für SIBO und IMO zusammengestellt, das vielen Therapeut*innen als Leitfaden dient. www.erfolgdurchernaehrung.de.

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Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe. Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart. Tel.: +49 711 8931-319/-318. Fax: +49 711 8931-167.

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Übergewicht und Adipositas in Deutschland

Massives gesellschaftliches Problem

Die meisten Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten, ihr Körpergewicht im Normbereich zu halten, wobei Männer häufiger als Frauen und ältere Menschen häufiger als jüngere betroffen sind. Das ist das Fazit einer Analyse zur Entwicklung und Verbreitung von Übergewicht im Rahmen des 15. Ernährungsberichts der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Übergewicht entsteht vor allem durch eine langfristig zu hohe Energieaufnahme. Der Körpermassenindex (BMI) liegt dabei definitionsgemäß bei mehr als 25 kg/m2 (Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm zum Quadrat der Körpergröße in Metern). Nach dem Mikrozensus 2021 bringen 61 Prozent der Männer und 38 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren zu viele Pfunde auf die Waage. Alle Altersgruppen sind betroffen. Mit steigendem Alter nimmt die Prävalenz allerdings zu und erreicht den höchsten Anteil bei den 60- bis 64-Jährigen (72 % der Männer, 51 % der Frauen).

Außerdem sind immer mehr Menschen adipös, also stark übergewichtig (BMI mindestens 30 kg/m2): Im Jahr 2021 waren es 18 Prozent der Männer und 13 Prozent der Frauen. Generell haben Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status und Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund häufiger ein übermäßiges Körpergewicht.

Zudem tritt Übergewicht in der Schwangerschaft immer häufiger auf: Im Jahr 2022 war fast jede zweite Schwangere bei der Erstuntersuchung übergewichtig. Das erhöht nicht nur das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt, sondern beeinträchtigt die gesundheitliche Entwicklung des Kindes im gesamten Lebensverlauf.

„Unsere Auswertung bestätigt, dass Übergewicht und Adipositas in Deutschland weit verbreitet sind und mit ihren gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen ein massives gesellschaftliches Problem darstellen“, fasst Prof. Dr. Christina Holzapfel von der Hochschule Fulda die Ergebnisse zusammen. Umfassende Präventionsmaßnahmen und mehr Forschung sind nach Ansicht der DGE dringend notwendig. Auch die Bedingungen im Umfeld (z.B. das Essangebot in der Wohnumgebung) müssten besser werden, damit eine gesunde Ernährungsweise und körperliche Bewegung leichter gelingen können.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

15. DGE-Ernährungsbericht:  www.dge.de/fileadmin/dok/wissenschaft/ernaehrungsberichte/15eb/15-DGE-Ernaehrungsbericht.pdf

Ausgewählte Ergebnisse des 15. DGE-Ernährungsberichts – weniger Fleisch mehr Fastfood: https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2024/dezember/weniger-fleisch-mehr-fast-food/

Starkes Übergewicht nimmt weiter zu: https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2024/maerz/starkes-uebergewicht-nimmt-weiter-zu

Bauchumfang entscheidend für das gesundheitliche Risiko: www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/bauchumfang-entscheidend-fuer-das-gesundheitliche-risiko

Bin ich übergewichtig?: www.bzfe.de/bmi-rechner

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Das einfachste Leberfasten aller Zeiten

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Die Fettleber ist in den letzten Jahrzehnten zu einer Volkskrankheit geworden. Oft merken Betroffene nichts davon, denn die Leber leidet still – ohne spürbare Beschwerden und trotz guter Leberwerte. Die Folgen wie Diabetes, Entzündungen, Herzinfarkt bis hin zu Leberzirrhose und Leberkrebs können für Betroffene lebensbedrohlich sein.

In dem Ratgeber „Das einfachste Leberfasten aller Zeiten“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) stellt die Diplom-Oecotrophologin Bettina Snowdon rund 50 Rezepte zum Leberfasten vor. Jedes Rezept kommt mit maximal 6 Zutaten aus und ist in wenigen Minuten fertig. Durch Leberfasten profitieren auch die Blutfettwerte; Bluthochdruck und Bauchfett verschwindet.

Dipl. oec. troph. Bettina Snowdon. Das einfachste Leberfasten aller Zeiten. (Partner-Link*) 50 schnelle Rezepte gegen die Fettleber. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 18,00 EUR [A] 18,50. EPUB EUR [D] 13,99 EUR [A] 13,99. ISBN Buch: 9783432119595. ISBN EPUB: 9783432119601

Buchinhalte:

  • Die Leberkur für zu Hause: Mit Tagesplänen, Vorratslisten und vielen Tipps für die Motivation. So kommen Fettverbrennung und Regenerierung der Leber auf Hochtouren.
  • Leberschützende Zutaten: Das Superfood Haferflocken ist Balsam für die Leber – und weitere leckere Zutaten wie Olivenöl, Nüsse und Mandeln, Eier, Beeren, frische Kräuter und Lachs helfen mit.
  • 50 schnelle Rezepte: Sämiges Low-Carb-Porridge mit Zimt, Omeletts mit Erbsen, Tomaten oder Krabben, deftige Gemüse-Suppen, gegrillter Lachs und zum Dessert ein Frozen Joghurt mit Heidelbeeren – köstlich und gesund!

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorin:

Die Diplom-Oecotrophologin Bettina Snowdon schreibt seit vielen Jahren Ratgeber zu Ernährungsthemen und Kochbücher. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht kennt sie die gesundheitlichen Wirkungen des Leberfastens für den ganzen Körper. Mit ihrer Erfahrung im Bereich der Rezeptentwicklung hat sie hier einfache Rezepte für den Alltag kreiert, die einfach köstlich schmecken.

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Warum gesunder Schlaf so wichtig ist

Warum gesunder Schlaf so wichtig ist

Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse zum Tiefschlaf: So stärkt unser Gehirn Erinnerungen

Ein Forschungsteam der Charite – Universitätsmedizin Berlin hat entschlüsselt, warum der Tiefschlaf so entscheidend für die Gedächtnisbildung ist. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Erkenntnisse und zeigt Folgen bei gestörtem Schlaf auf.

Schlüsselrolle von elektrischen Erregungswellen

Bereits seit zwei Jahrzehnten ist bekannt, dass sogenannte „Slow Waves“, langsame elektrische Erregungswellen in der Hirnrinde, eine Schlüsselrolle bei der Verfestigung von Erinnerungen spielen. Doch warum das so ist, blieb bislang ein Rätsel. Die Charite-Forschenden zeigen nun: Diese Wellen machen die Hirnrinde besonders empfänglich für Informationen – genau im richtigen Moment.

Das Gehirn ist auch während des Tiefschlafs erstaunlich aktiv. Es spielt die Ereignisse des Tages nach und verlagert Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis im Hippokampus in das Langzeitgedächtnis der Hirnrinde. Die langsamen Spannungsschwankungen der Slow Waves versetzen die Nervenzellen dabei in einen Zustand erhöhter Aufnahmebereitschaft.

Hirngewebe liefert neue Einblicke

Die Erkenntnisse verdanken die Forschenden einer innovativen Technik: Sie untersuchten intaktes menschliches Hirngewebe von 45 Patienten, das bei neurochirurgischen Eingriffen gewonnen wurde. Durch präzise Messungen konnten sie nachweisen, dass die Synapsen – die Verbindungen zwischen Nervenzellen – während der Spannungsschwankungen maximal effizient arbeiten. Entscheidend ist das Timing. Direkt nach einem Spannungsanstieg erreicht die Hirnrinde ihre höchste Aufnahmebereitschaft. Wenn das Gehirn in diesem Moment eine Erinnerung abruft, wird sie besonders effektiv im Langzeitgedächtnis verankert.

(Quelle: Warum Tiefschlaf unser Gedächtnis fördert: Langsame Gehirnwellen machen Hirnrinde besonders aufnahmebereit, Charite – Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Folgen bei gestörtem Schlaf

Damit wird verständlich, warum Menschen mit gestörtem Schlaf unter Gedächtnisstörungen unter anderem leiden. Die Bioresonanz-Redaktion hat es in einem früheren Beitrag am Beispiel von Alzheimer-Demenz erläutert: Nervensystem braucht gesunden Schlaf.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wie viel ist zu viel?

Mikronährstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln

Alle wollen sie, trotzdem gibt es sie (noch) nicht: EU-weit verbindliche Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln. Da EU-weit einheitliche Regeln gelten sollen, müssen sich alle Mitgliedsstaaten auf einheitliche Höchstmengen verständigen. Seit langem ist diese Festlegung geplant – 2025 scheint sie auf der Zielgeraden. Die Forderung nach verbindlichen Werten ist auch Bestandteil der in 2024 veröffentlichten Ernährungsstrategie der bisherigen Bundesregierung.

Marktuntersuchungen in Deutschland – beispielsweise von Verbraucherzentralen oder der amtlichen Lebensmittelüberwachungen – zeigen, dass Vitamine und Mineralstoffe in vielen Produkten sehr viel höher dosiert sind, als vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlen. So gibt es beispielsweise hochdosierte Zinkpräparate, bei denen Hersteller 25 Milligramm als Tagesration empfehlen – und diese Menge gleich auch in Form einer einzigen Pille pro Tag anbieten. Dabei schlägt das BfR eine maximale Zink-Dosis von 6,5 Milligramm pro Tag in Nahrungsergänzungsmitteln vor. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten wissen, ob und wann Zufuhrmengen in Nahrungsergänzungsmitteln, die über diesen Empfehlungen liegen, ein gesundheitliches Risiko bergen können – und wie hoch dieses unter Umständen sein kann. So speichert der Mensch zum Beispiel fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und D. Bei längerer, zu hoher Zufuhr, die im Prinzip nur über Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden kann, kann sich das nachteilig auf die Gesundheit auswirken.

Es gibt also gute Gründe für verbindliche Höchstmengen von Wirkstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln. Solange es diese Höchstwerte nicht gibt, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher sich gut informieren und die Dosierung der Produkte kritisch hinterfragen. Der beste Rat bleibt, die tägliche Ernährung abwechslungsreich und ausgewogen zu gestalten. Denn sie liefert für gesunde Erwachsene in der Regel alle Nährstoffe – ohne das Risiko einer Überdosierung einzelner Vitamine oder Mineralstoffe.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Nahrungsergänzungsmittel: bzfe.de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel

www.klartext-nahrungsergaenzung.de

www.mikroco-wissen.de/

www.bfr.bund.de/cm/343/hochdosierte-nahrungsergaenzungsmittel-mit-vitamin-d-
koennen-langfristig-die-gesundheit-beeintraechtigen.pdf

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Die einfachste Haferkur aller Zeiten

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Cholesterin, Blutfette, Bluthochdruck und Gewicht auf dem Höchststand – Lebergesundheit und Stimmung im Keller? Haferflocken können helfen: Mit ihrem Wirkstoff Beta-Glucan sowie viel Protein, günstigen Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen sind sie der Allrounder gegen viele Erkrankungen, wirken blutzuckersenkend und machen lange satt.

In dem Ratgeber „Die einfachste Haferkur aller Zeiten“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) stellt die Diplom-Oecotrophologin Anne Iburg rund 50 Rezepte mit Hafer vor. Jedes Rezept kommt mit maximal 6 Zutaten aus und ist in wenigen Minuten fertig.

Dipl. oec. troph. Anne Iburg. Die einfachste Haferkur aller Zeiten. (Partner-Link*) Abnehmen, Leber entfetten, Bauchfett reduzieren. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 18,00 EUR [A] 18,50. EPUB EUR [D] 13,99 EUR [A] 13,99. ISBN Buch: 9783432119571. ISBN EPUB: 9783432119588

Buchinhalte:

  • Hafertage und Haferkur: Ob einzelne Entschlackungstage nur mit Hafer oder eine 7-Tage-Kur mit abwechslungsreichen Haferrezepten – die Gesundheit profitiert enorm.
  • Superfood Hafer: Was in Haferflocken, Hafermilch, Haferkleie & Co. steckt und wie man die Produkte optimal in der Küche verwendet.
  • 50 schnelle Rezepte: sämig-süßes Porridge mit Beeren, knackige Haferflocken-Bratlinge, frischer Salat mit Flocken-Topping oder eine wärmende Haferflocken-Gemüsesuppe: Sie regulieren den Stoffwechsel, aktivieren das Immunsystem und senken den Blutzucker.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorin:

Anne Iburg, Diätassistentin und Diplom Oecotrophologin, hat unzählige Bücher zur gesunden Ernährung geschrieben. Aus ihren Beratungen weiß sie, dass viele ihrer Patienten über eine Haferkur einen besseren Einstieg in ein gesünderes Essverhalten finden. In diesem Buch hat sie ihren Schwerpunkt auf einfache Rezepte mit maximal 6 Zutaten gelegt.

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