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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Corona-Virus – die langfristigen Gefahren durch COVID-19

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse lassen Schlimmes befürchten

Das Corona-Virus COVID-19 kann langfristig schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen. Die Redaktion beleuchtet zwei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.

Solche Gefahren drohen

Langsam wird es zur Gewissheit. Das Corona-Virus wird uns noch lange Zeit beschäftigen. Es sind schwerwiegende Folgeerkrankungen zu befürchten. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. warnt vor neurologischen Manifestationen. Neben den Begleiterscheinungen, wie Geruchs- und Geschmacksstörungen, sind schwerwiegende Hirnschäden, ischämische Schlaganfälle und Hirnblutungen zu erwarten. „COVID-19 ist mit einem hohen Prozentsatz an neurologischen Manifestationen verbunden und deren Bandbreite ist groß“, sagen die Experten (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Und bei den Schlaganfällen sind nicht nur Risikopatienten betroffen, sondern auch jüngere gefäßgesunde Menschen.

Doch damit nicht genug. Die Folgen können sämtliche Organe betreffen. Darauf weist die Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung hin. So sei vermehrt mit Herz- und Gefäßkomplikationen zu rechnen. Studien deuten darauf hin, dass Herzmuskelzellen direkt geschädigt werden und es zu Funktionsstörungen der Gefäßinnenwände kommen kann, was wissenschaftlich noch genauer abgeklärt werden müsse. (Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Liegt die Chance im ganzheitlichen Ansatz?

Ganzheitsmediziner, wie der Gesundheitsexperte und Buchautor Michael Petersen, werden nicht müde, zu betonen, wie wichtig es ist, die Immunabwehr zu stärken. Das gilt nicht nur im Hinblick auf das Immunsystem, sondern auch hinsichtlich sämtlicher daran mitwirkender Regulationssysteme des Organismus, wie es der Autor im Buch „Der Trick mit dem Immunsystem“ (Info-Seite zum Buch: Der Trick mit dem Immunsystem) ausführlich beschreibt. Das werde oft vernachlässigt, so seine Beobachtung. Letztlich gibt es keine ultimative Sicherheit. Jedoch erhöht sich die Chance, mit den Folgen der Pandemie besser fertig zu werden, wenn wir dem Körper auf allen Ebenen helfen, damit die Selbstregulationskräfte ihre Leistung optimal erbringen, so die Erfahrung von Ganzheitsmedizinern.

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Essen wir langsamer mit Musik?

Wie Legato oder Staccato wirken

Im Alltag ist Essen häufig Nebensache. Wer seine Mahlzeiten langsam und bewusst genießt, merkt jedoch besser, wann die Sättigung eintritt. Auf diese Weise reduziert sich die Kalorienaufnahme, und die Gewichtskontrolle wird erleichtert. Nach einer aktuellen Studie der dänischen Universität Aarhus kann Hintergrundmusik bei den Mahlzeiten die Essgeschwindigkeit verringern und somit zu einem gesünderen Essverhalten beitragen. Besonders deutlich war der Effekt bei einem langsamen Legato-Stück. Beim Legato (italienisch=gebunden) werden aufeinander folgende Töne einer Stimme ohne Unterbrechung gespielt.

An den Experimenten nahmen insgesamt knapp 300 Probanden teil. Die Männer und Frauen hatten die Aufgabe, den Geschmack einer bestimmten Schokoladensorte in einem Online-Fragebogen zu bewerten. Es war ihnen nicht bewusst, dass es tatsächlich um die Dauer der Verkostung ging. Beim Essen hörten die Probanden über Kopfhörer die gleiche Musik in unterschiedlichen Versionen: ein langsames Klavierstück mit 45 Schlägen und eine schnelle Aufnahme mit 180 Schlägen pro Minute. Die aufeinanderfolgenden Töne waren entweder miteinander mehr oder weniger verbunden (legato) oder durch Lücken voneinander getrennt (staccato). Bei der Kontrollgruppe wurde keine Musik eingespielt.

Wenn die Teilnehmer Musik hörten, aßen sie das Schokoladenstück um 30 Prozent langsamer als in Stille. Besonders hoch war die Dauer der Nahrungsaufnahme beim langsamen Legato. Der Unterschied lag im Vergleich zu einer schnellen Staccato-Musik bei ungefähr 10 Prozent.

Musikhören und Essen sind komplexe Phänomene, die von zahlreichen Faktoren beeinflusst werden, geben die Wissenschaftler zu bedenken. Vermutlich passt sich der Rhythmus des Kauens dem Takt der Musik an, ist im Fachblatt „Appetite“ zu lesen. Schnelle Musik könnte daher neben anderen Maßnahmen auch gegen mangelnden Appetit bei älteren Menschen – etwa in Seniorenheimen – eingesetzt werden. Ob eine langsame Hintergrundmusik tatsächlich zu einer geringeren Essensmenge und damit Kalorienaufnahme beitragen kann, bleibt offen. Es sollen weitere Untersuchungen in realen Lebenssituationen mit vollständigen Mahlzeiten folgen, etwa beim Mittagessen in der Kantine. Dann können auch weitere Faktoren wie die Portionsgröße einbezogen werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.appet.2020.104801

https://www.bzfe.de/inhalt/essen-und-psyche-1994.html

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Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

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Arganöl zur Pflege von Haut und Haar

Wertvolles Öl aus marokkanischen Arganmandeln

Seit vielen Jahren bietet die Ölmühle Solling ein natives Arganöl aus ungerösteten Arganmandeln an. Hergestellt wird das wertvolle Öle traditionell in Marokko und wird aus diesem Grund auch als das flüssige Gold Marokkos bezeichnet. Gewonnen wird aus den aromatischen Nüssen eines in Marokko heimischen Baumes durch schonende, Kaltpressung. Vor der Verabeitung zu Öl werden die Nüsse in mühsamer Handarbeit von Berberfrauen traditionell von Hand geknackt.

Das gelbliche Arganöl zeichnet sich als Nahrungsergänzungsmittel durch seinen hohen Gehalt an dem antioxidativ wirkenden Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren aus.

Doch nicht nur in der Küche ist Arganöl eine beliebte Zutat. Auch für kosmetiksche Zwecke wird das marokkanische Öl eingesetzt. In seiner Heimat wird es für die Pflege der Haut verwendet und eingesetzt, um Hautkrankheiten zu behandeln. Arganöl hat eine sehr feuchtigkeitsspendende Eigenschaft und trägt dazu bei, schuppige, trockene und zu Irritationen neigende Haut zu beruhigen.

Auch für die Haarpflege eignet sich Arganöl. Es hat zahlreiche positive Effekte und schützt das Haar zum Beispiel vor UV-Strahlen und schädlichen Umwelteinflüssen, die es beschädigen und schwächen können. Auch als Schutz vor Hitze durch Föhn und Glätteisen kann Arganöl dienen. Die regelmäßige Anwendung wirkt zudem der Schuppenbildung entgegen und schenkt trockener Kopfhaut Feuchtigkeit. Insgesamt wird die Widerstandskraft der Haare gestärkt.

Seit über zwanzig Jahren stellen wir in der Ölmühle Solling natürlichste Pflege aus edlen, schonend kaltgepressten Ölen her. Ebenso lang verfolgen wir dabei das Motto Klasse statt Masse.

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Ölmühle Solling GmbH
Bastian Seeleib
Höxtersche Str. 3
37691 Boffzen
052719666617
bastian.seeleib@oelmuehle-solling.de
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Fruchtig und gesund: Bio-Hagebuttenpulver mit Vitamin C

Feines Pulver aus Hagebutten für eine optimale Versorgung mit Vitamin C

Für das Hagebuttenpulver in Rohkostqualität der Ölmühle Solling werden handgepflückte, reife Hagebutten aus kontrolliert biologischem Anbau mitsamt ihrer Schale verarbeitet. Bei Temperaturen von unter 40 Grad Celsius werden die Bio-Früchte getrocknet und im Anschluss schonend vermahlen. Die positive Wirkung von Hagebuttenpulver für das Immunssystem und eine gesunde Knorpelfunktion sind weit verbreitet. Denn Hagebuttenpulver enthält viel Vitamin C. In der Naturheilkunde wird es bei Gelenkbeschwerden empfohlen.

Im Vergleich zu Pulvern, die aus entölten Kernen produziert werden, enthält das Pulver aus dem ganzen Kern mit Fruchtfleisch und Hagebuttenschale einen sehr hohen Vitaminanteil von 400 mg auf 100 g. Hagebuttenpulver mit Vitamin C ist ein rein pflanzliches, veganes, gluten- und laktosefreies Produkt und wird garantiert ohne Zusatz von Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffen hergestellt. Mit seinem milden, leicht säuerlichen Geschmack eignet es sich ideal für die Herstellung von Tee, zur Anreicherung von Smoothies, Shakes, Joghurt, Müslis und Säften.

Vitamin C ist bis zu einer Temperatur von zirka 190 Grad Celsius stabil, ohne seine wertvollen Eigenschaften und seine Charakteristik zu verlieren. Die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüften und als wissenschaftlich erwiesenen Wirkungen werden als gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims) bezeichnet.

Vitamin C

  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei.
  • trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße (Knochen, Knorpelfunktion, Zahnfleisches, Haut, Zähne) bei.
  • trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei.
  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativen Stress zu schützen.
  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • erhöht die Eisenaufnahme.
  • trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei.

Die gesundheitsbezogenen Angaben beziehen sich jeweils auf eine Mindestmenge von Vitamin C. Für die aufgelisteten Wirkungen von Vitamin C ist eine Mindestmenge von 12 Milligramm erforderlich. In der EU wurde die empfohlene Tagesdosis von Vitamin C bei 80 Milligramm festgelegt. Diese Menge sollte ein durchschnittlicher Mensch täglich zu sich nehmen, um den Bedarf an Vitamin C zu decken. Hierfür eignet sich Hagebuttenpulver mit Vitamin C ideal.

Seit über zwanzig Jahren stellen wir in der Ölmühle Solling natürlichste Pflege aus edlen, schonend kaltgepressten Ölen her. Ebenso lang verfolgen wir dabei das Motto Klasse statt Masse.

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Ernährungstherapie bei Gestationsdiabetes

Für eine individuelle und effektive Beratung

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) haben ein neues Schulungsprogramm für die professionelle Beratung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes entwickelt. Es ist ab sofort über den Medienservice der BLE zu bestellen.

Für betroffene Schwangere löst die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes zunächst große Verunsicherung aus. Hier ist eine qualifizierte Beratung und Begleitung der Schwangeren vom Zeitpunkt der Diagnosestellung bis hin zur Geburt unerlässlich. Die Schwangere soll nach Möglichkeit auch mit dieser Diagnose eine gute Zeit mit froher Erwartung ihres Kindes erleben.

Der Gestationsdiabetes (GDM) ist die häufigste Komplikation während der Schwangerschaft, kann aber durch eine konsequente Ernährungs- und Bewegungsumstellung gut therapiert werden. Mit dem vorliegenden Medienpaket das in einer Kooperation von Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) entstanden ist, wird Beratungsfachkräften das komplette Material an die Hand gegeben, um betroffene Schwangere einzeln oder auch in Kleingruppen von bis zu vier Frauen beraten zu können. Die Schwangeren lernen, die eigenen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten sowie die Blutzuckerwerte zu beobachten und wenn nötig rasch zu verbessern. Um die Stoffwechselziele zu erreichen und dennoch eine möglichst unbeschwerte Schwangerschaft erleben zu können, benötigen die Schwangeren Motivation und kompetente Unterstützung. Für eine effektive Ernährungsumstellung müssen die Schwangeren mit ihren individuellen Bedürfnissen und ihrem soziokulturellen sowie religiösen Kontext wahrgenommen und beraten werden. Auch der individuelle Tagesrhythmus und die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder müssen berücksichtigt werden.

Wünschenswert ist eine über die Schwangerschaft hinausreichende dauerhafte Lebensstilveränderung zu bewirken, die auch den Alltag nach der Entbindung im Blick hat.

Schwerpunkt des Schulungsprogramms liegt darauf, die wissenschaftlichen Erkenntnisse für die betroffenen Frauen alltagstauglich umzusetzen. So beinhaltet das Medienpaket neben dem umfassenden Beratungs-Leitfaden unterschiedliche Beratungsmaterialien wie Schaubilder, Vorlagen und Fotokarten für eine anschauliche und verständliche Beratung.

Für die Patientinnen gehört als Bestandteil des Medienpakets das Handbuch dazu, das alle wichtigen Informationen aus den Beratungsmodulen zusammenfasst und die Patientin mit Schaubildern und Erläuterungen begleitet. So hilft das Heft bei der Umsetzung der Therapie im Alltag.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Medienpaket Ernährungstherapie bei Gestationsdiabetes, enthält 1 Leitfaden, 9 Beratungsvorlagen und 42 Schaubilder, die zusätzlich als Download verfügbar sind, um auch eine digitale Beratung zu ermöglichen
6 Exemplare des Handbuchs für Patientinnen (Bestellnummer 1601 zum Nachbestellen), Fotokarten

https://www.ble-medienservice.de/1652/ernaehrungstherapie-bei-gestationsdiabetes?number=1652

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Stress positiv nutzen

Dysstress in Eustress verwandeln

Stress ist die Volkskrankheit des 21. Jahrhundert und macht nachweislich krank. Gerade in aktuell instabilen Zeiten, wo Leistungsdruck und ökonomische wie soziale Unsicherheit wachsen, ist Stressbewältigung essentiell. Dabei wirkt sich gar nicht jede Art von Stress per se negativ auf Psyche und Immunsystem aus. Das Wellnesshotel BollAnts – Spa im Park zeigt seinen Gästen mit individuell abgestimmten ganzheitlichen Therapien, wie man Stress positiv nutzt (Eustress) und seine innere Abwehr stärkt.

Die vergangenen Monate bedeuteten für viele eine psychische und physische Dauerbelastung. Homeoffice mit Kinderbetreuung und Homeschooling oder der unermüdliche Einsatz in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind nur einige Beispiele. Einige gingen und gehen an ihre Grenzen und bezahlen im Zweifel mit ihrer Gesundheit. Denn Dauerstress macht krank. Zumindest wenn man nicht lernt, mit Stress positiv umzugehen.

„Das Schlimmste ist die Angst. Die Menschen brauchen wieder Vertrauen in die Unschlagbarkeit ihrer Gesundheit. Wir im BollAnts- Spa im Park haben ein riesiges Gesundheitsportfolio, das unseren Gästen bereit steht und das wir sehr individuell anbieten können“, weiß der ärztlicher Leiter des rheinland-pfälzischen Traditionshotels Dr. med Axel Bolland.

Stressbewältigung erlernen – Eustress statt Dysstress

Stress ist allgegenwärtig. Aber ist Stress nur negativ zu sehen? Nein, denn Stress hat zwei Seiten. Den Eustress, der gut und lebensnotwenig ist und den Dysstress, die negative Form, die krank macht oder Krankheiten verstärkt. Das Geheimnis ist, die Energie des Dysstresses wieder in Eustress und damit in eine gute Energiebilanz zurück zu verwandeln.
Wer mit Stresssituationen richtig umgehen und sie sogar positiv nutzen will, muss auf innere Balance und ein starkes Immunsystem zugreifen können. Beides kann man sich über verschiedene Stressbewältigungsmethoden erarbeiten. Zum Beispiel indem man seine Belastbarkeit durch aktive Entspannung erhöht, positives Verhalten aufbaut und seine Abwehr durch bewusste Ernährung und Bewegung optimiert.

BollAnts – Spa im Park: Medical Wellness seit 1907

Das mehrfach ausgezeichnete Wellnesshotel BollAnts – Spa im Park am Rande des Naturparks Soonwald gilt seit nunmehr 113 Jahren als Pionier und Kompetenzzentrum für Prävention und Rehabilitation auf Basis der ganzheitlichen Felke Med-Therapie.

Dr. med Axel Bolland berät und unterstützt in dieser Tradition seit Jahrzehnten Gäste und weiß, dass Prävention unerlässlich ist: „Es gibt geschätzte 40.000 Erkrankungen, aber nur die eine einzigartige Gesundheit. Dazwischen wirkt das Immunsystem. Lernen Sie, es zu stärken und zu pflegen, so wie es viele Stammgäste seit Jahrzehnten an diesem Ort verwirklicht haben. Resistenz gegenüber Krankheiten kann man nicht kaufen“.

„Der Weg zur Gesundheit und zum Eustress ist leicht. Wir haben in unserem Unternehmen viele erfahrene „Tourguides“, die Ihnen auf Ihrem individuellen Weg helfen. Nur gehen dürfen Sie diesen Weg zur Gesundheit selbst. Rhythmische Anwendungen wie das Lehmbad, oder das Rasulbad, Massagen, Heilfasten, Teilfasten, Entspannungsübungen, Yoga, oder vieles mehr. Jeder kann in der Vielfalt seinen Weg kreieren.“

Seit 1907 ist das BollAnts ein Inbegriff der Felke-Heilkunde. Felkes Therapiekonzept umfasst ganzheitlich die Regeneration von Geist, Seele und Körper mit der sanften Kraft der natürlichen Elemente Licht, Luft, Wasser und Erde. Noch heute bildet dieses Konzept die Basis, weiterentwickelt durch neue Erkenntnisse und erweitert durch z.B. Akupunktur und ayurvedische Medizin. Heute spricht man von integrativer Medizin, in der die konservative hochwissenschaftliche Medizin mit der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin den individuellen Bedürfnissen des Gastes am besten gerecht wird. Das über 2.000 qm große Spa mit weitläufigen Innen- und Außenbereichen spiegelt die klassischen Felke Naturelemente wider und bietet einen traumhaften Blick auf die Weinberge des Nahetals und die idyllische Jugendstil-Parkanlage des Hotels.

Mit der Kraft der Natur – Lehmbäder am Nahe-Ufer

Ein Grund, warum Gäste seit Jahrzehnten immer wieder hierher zur Regeneration und Prävention kommen, sind die Heilerdeanwendungen und Lehmbäder, die bei schönem Wetter unter freiem Himmel am Ufer der Nahe stattfinden. Dr. med. Axel Bolland ergänzte die traditionellen Lehmbäder in den 90er Jahren um das sogenannte Rasulbad, eine Heilerdeanwendung im Dampfbad. Zudem spielt in der Therapie die Ernährung eine zentrale Rolle. Hippokrates wird zugeschrieben: „Die Nahrung ist das Heilmittel Nr. 1“. Wer die Zeit im BollAnts zur Regeneration nutzen möchte, wählt das Felke-Heilfasten, eine Fastenform ähnlich dem Buchingerfasten, die seit Jahrzehnten zum Entschlacken und Entgiften genutzt wird. Heute obligatorisch, wird zur Regeneration die Reinigung des Darms mit der Colonhydrotherapie kurz CHT angeboten.

Über BollAnts – Spa im Park
Das mehrfach ausgezeichnete Traditionshotel in der Nähe des Naturparks Soonwald-Nahe am Rande des Städtchens Bad Sobernheim gilt als eines der führenden Wellnesshotels in Deutschland und bestes in Rheinland-Pfalz. Gegründet 1907 von Andres Dhonau, dem Großvater von Dr. med Axel Bolland, wirkt Familie Bolland-Anton (die „BollAnts“) seit Generationen an diesem einmaligen Ort und führte den 113 Jahre alten und traditionsreichsten Gründungsbetrieb der Felke-Heilkunde in Deutschland zu jetziger Blüte. Seit 2017 wird das BollAnts von der Londoner Betreibergesellschaft Hamilton Hotel Partners in bewährtem Stil weitergeführt. Eingebettet in die sanfte Fluss- und Weinlandschaft des Nahetals ist das Haus mit seinem großen Spa und der idyllischen Gartenanlage ein idealer Rückzugsort für Erholungssuchende und Genießer. Drei Restaurants, darunter das mit einem Michelin-Stern dotierte Das Jungborn sorgen mit leichten und innovativen Kreationen für kulinarischen Hochgenuss.
Informationen unter: www.bollants.de

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BollAnts Spa im Park
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80796 München
089-28 70 230-0
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Übersäuerung – hilft Backpulver?

Einfach eine Tüte Backpulver einwerfen und schon hat man die Übersäuerung im Griff – funktioniert das?

Tatsächlich besteht Backpulver hauptsächlich aus Bicarbonat, dem meistverwendeten Wirkstoff gegen Übersäuerung. Also warum einen Haufen Geld im Drogeriemarkt oder der Apotheke ausgeben, wenn es auch für ein paar Cent pro Tag geht? Der Haken bei der Sache ist, dass das Backpulver im Magen dasselbe tut wie im Kuchenteig: Mit Wasser und Wärme bildet es Kohlendioxid, das als Gas entweicht und den Kuchen schön locker macht. Im Magen macht es allerdings weniger locker – das Kohlendioxid muss irgendwo raus.

Diese Problematik ist bei der Einnahme von Bicarbonat-Tabletten geringer, weil sie eine kleinere Oberfläche haben als das Pulver und dadurch nicht so heftig im Magen reagieren.1 Bei verschreibungspflichtigen Präparaten für Patienten, die über lange Zeit viele Bicarbonat-Tabletten einnehmen müssen, sind die Tabletten zusätzlich magensaftresistent beschichtet, so dass sie sich erst langsam im Darm auflösen und Probleme mit Blähungen noch seltener auftreten.

Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum Backpulver keine so gute Idee ist: Bicarbonat ist nicht harmlos. Es gibt Berichte von Ärzten über Patienten, die auf der Intensivstation gelandet sind, weil sie große Mengen Bicarbonat zu sich genommen haben. Deshalb sollte die Einnahme von Bicarbonat über längere Zeit oder in größeren Mengen immer als erstes mit dem Hausarzt besprochen werden, auch weil es verschiedene Ursachen für eine Übersäuerung gibt und Bicarbonat nicht bei allen sinnvoll ist. Wer möchte, kann sich Bicarbonat aber ganz natürlich zuführen, und zwar durch Mineralwässer, von denen einige sehr bicarbonatreich sind. Eine Überdosierung ist damit praktisch ausgeschlossen. Bleiben sie gesund.

Weitere Informationen zur Übersäuerung finden Sie hier: www.niere-azidose.de

Buchtipp: Übersäuerung ist Schlüsselfaktor vieler chronischer Erkrankungen. Mehr dazu in dem Buch „Übersäuerung Nein Danke!“…>>>hier klicken.     Anzeige

Quellenangaben:
1 Amelia J Carr , Gary J Slater, Christopher J Gore, Brian Dawson, Louise M Burke. Effect of sodium bicarbonate on [HCO3-], pH, and gastrointestinal symptoms. Int J Sport Nutr Exerc Metab . 2011 Jun; 21(3): 189-94.doi: 10.1123/ijsnem.21.3.189; 2 Keyur Ajbani, Michael E Chansky, Brigitte M Baumann. Homespun remedy, homespun toxicity: baking soda ingestion for dyspepsia. J Emerg Med 2011 Apr; 40(4): e71-4. doi: 10.1016/j.jemermed.2007.04.027.

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Salz ist gleich Salz – oder?

Weniger ist mehr

Lang, lang ist’s her, dass um das „weiße Gold“ beziehungsweise seine Handelswege Kriege geführt wurden. Das noch heute gebräuchliche Wort „Salär“ für Lohn, Gehalt erinnert daran, wie wertvoll Salz einst war: Die römischen Legionäre erhielten eine Zuteilung von Salz als Teil ihres Soldes, das sogenannte „salarium“ (von „sal“ = Salz). Das ist nicht verwunderlich, denn über Jahrtausende war Salz das einzige Mittel, um Fisch, Fleisch und Gemüse längere Zeit haltbar zu machen.

Für uns Menschen ist Salz ein wichtiger Mineralstoff; fünf bis sechs Gramm pro Tag sind der Tagesbedarf. Tatsächlich nehmen Frauen durchschnittlich ca. 8,4 Gramm und Männer 10 Gramm täglich auf, wie eine vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beim Robert-Koch-Institut in Auftrag gegebene Studie zeigt. 50 Prozent der Männer und fast 40 Prozent der Frauen nehmen sogar täglich mehr als 10 Gramm Salz auf. Ein zu hoher täglicher Salzkonsum ist ein erheblicher Risikofaktor für Bluthochdruck und damit auch für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere Schlaganfall. Der überwiegende Teil der Salzaufnahme kommt aus handwerklich oder industriell hergestellten Lebensmitteln und Speisen. Hier zeigt ein Blick auf die Nährwertkennzeichnung den Gehalt. In der heimischen Küche sollte der Salzstreuer so selten und sparsam wie möglich in Aktion treten.

Kochsalz, Speisesalz, auch Tafelsalz genannt – das ist das für die menschliche Ernährung bestimmte Salz. Chemisch gesehen ist es Natriumchlorid und damit die Hauptzufuhrquelle für diese beiden Elektrolyte in unserer Ernährung. Über Speisesalz werden dem Körper etwa 90 Prozent des Natriums beziehungsweise Chlorids zugeführt; unentbehrlich für bestimmte Körperfunktionen wie etwa der Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts der Zellen und der Regulation des Blutdrucks.

Für die Salzindustrie gibt es vier Grundprodukte: Sole, Steinsalz, Meersalz und Siedesalz. Steinsalz wird bergmännisch durch die Erschließung unterirdischer Lagerstätten gewonnen. Sole bezeichnet eine Kochsalzlösung. Natürliche Sole wird durch Anbohrung unterirdischer Solequellen gewonnen. Die Herstellung von Siedesalz erfolgt durch Eindampfung gesättigter Sole, wobei das Natriumchlorid auskristallisiert. Meersalz entsteht durch die Verdunstung von Meerwasser. Um die Salzkristalle ernten zu können, wird das Wasser in Salzbecken, sogenannte Salzgärten geleitet. Sonneneinstrahlung und Wind führen zur Verdunstung, weshalb diese Produktionsmethode verständlicherweise auf warme Regionen begrenzt ist. In unseren Breiten sind das die Länder rund um das Mittelmeer sowie die warmen Küstenstreifen des Atlantiks.

Ganz gleich, wie und wo Salz heute gewonnen wird, Ursprung allen Salzes ist das Meer. Auch das bergmännisch abgebaute Steinsalz ist vor vielen Millionen Jahren durch verdunstetes Meerwasser entstanden. Mit einem Natriumchloridgehalt von beinahe 99 Prozent ist Steinsalz ein sehr reines Salz.

Heute bekommt man die 500 Gramm Packung für ein paar Cent beim Discounter, Markenware ist etwas teurer, aber immer noch als sehr preiswert zu bezeichnen. Daneben gibt es allerdings auch Gourmetsalze aus aller Herren Länder, deren Preise ganz schön gesalzen sein können. Zum Beispiel Inka Sonnensalz aus Peru, Wüstensalz aus der Kalahari, Persisches Blausalz aus dem Iran, Pakistanisches Gebirgssalz, Himalaya-Salz, pinke australische Salzflocken oder Fleur de Sel aus der Bretagne. Die Salzspezialitäten sollen naturbelassene Würze und einen einzigartigen Geschmack in die Küche bringen. Ob der Geschmack den Preis und den ökologischen Fußabdruck wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Letztlich enthalten auch diese Salze ganz überwiegend Natriumchlorid und der Anteil an weiteren Spurenelementen ist verschwindend gering. Und besondere Wirkungen sind weder mit der Herkunft, noch mit der Färbung verbunden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Buchtipp: Salz und Bluthochdruck – Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein…>>>hier klicken.   Anzeige

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/salz-31688.html

https://www.bzfe.de/inhalt/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung-34711.html

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Unsichtbare Keime: Trinkflaschen regelmäßig reinigen

R+V-Infocenter: Bakterien vor allem an Mundstücken

Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen: Da ist Trinken besonders wichtig. Wer wiederverwendbare Trinkflaschen nutzt, sollte diese jedoch unbedingt regelmäßig gründlich reinigen. Sie werden sonst schnell zu Keimschleudern, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Bakterien vor allem an Mundstücken

Ob am Strand, beim Radeln oder beim Wandern: Die praktischen auffüllbaren Trinkflaschen aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl sind deutlich umweltfreundlicher als Einwegflaschen. Doch in Getränkeresten können aus wenigen Bakterien mit der Zeit Millionen werden – insbesondere, wenn zuckerhaltige Getränke in der Flasche waren. Und auch an den Mundstücken siedeln sich schnell viele Bakterien an. „Es reicht nicht aus, die Flaschen einfach mit warmem Wasser auszuspülen“, sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. „Sie sollten möglichst nach jedem Gebrauch mit heißem Wasser und Spülmittel gesäubert werden. Außerdem ist es empfehlenswert, zur Reinigung eine Bürste einzusetzen, um Bakterienfilme oder Anhaftungen der Getränke zu beseitigen.“

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Erreger können Durchfall verursachen

Besonders anfällig für Bakterien sind ältere Kunststoffflaschen, bei denen das Material aufgeraut ist. In ihren feinen Rissen können sich Bakterien sammeln und vermehren. Ein Tummelplatz für Krankheitserreger sind auch die Stellen, die direkt mit dem Mund in Berührung kommen – beispielsweise Trinkaufsätze und der Übergang zwischen Flaschenhals und Flaschenbauch. Im schlimmsten Fall können die Erreger Durchfall, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen verursachen. „Besonders tückisch ist, dass die unerwünschten Bakterien unsichtbar, geruch- und geschmacklos sein können“, so R+V-Expertin Kaiser.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

– Sicher und bequem lassen sich die Flaschen und Trinkaufsätze in der Spülmaschine reinigen. Doch Vorsicht: Nicht alle Flaschen sind spülmaschinenfest. Die Gebrauchsanleitung der Getränkeflaschen gibt Auskunft darüber, welche Reinigungsarten geeignet sind.
– Für manche Flaschen gibt es spezielle Reinigungstabletten, die hartnäckigen Schmutz entfernen können. Ähnlich wirkt in Wasser aufgelöstes Backpulver.
– Die gesäuberten Flaschen immer austrocknen lassen und offen aufbewahren.
– Lässt sich ein hartnäckiger Belag nicht mehr entfernen, hilft meist nur noch eines: Die Flasche wegwerfen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Brigitte Römstedt
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Demenz

Steigt mit dem Körpergewicht das Risiko?

Stark übergewichtige Menschen haben möglicherweise ein höheres Risiko für Demenz. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie des University College London (UCL), an der knapp 6.600 Briten ab einem Alter von 50 Jahren teilnahmen. Die Wissenschaftler bestimmten zu Studienbeginn Taillenumfang und Körpermassenindex (BMI) der Probanden. Anhand des BMIs wird zwischen normalgewichtig (18,5 und 24,9), übergewichtig (25-29,9) und adipös beziehungsweise fettleibig (mindestens 30) unterschieden. Fett im Bauchraum ist besonders schädlich, da es sich an den inneren Organen sammelt und sehr stoffwechselaktiv ist. Ab einem Taillenumfang von 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern spricht man von viszeraler (im Körper liegender) Adipositas. Im Laufe von 15 Jahren erkrankten 453 Menschen an Demenz.

Menschen, die im späten Erwachsenalter fettleibig waren, erkrankten im Vergleich zu Normalgewichtigen mit einer um 31 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Demenz. Bei Frauen mit viszeraler Adipositas stieg das Risiko sogar um 39 Prozent – unabhängig von Alter, Bildung, Familienstand, Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und genetischen Faktoren. Für Männer ließ sich kein Zusammenhang zwischen einem hohen Taillenumfang und Demenz nachweisen.

Vermutlich bildet das Fettgewebe bei übergewichtigen Menschen entzündungsfördernde Botenstoffe, die das Demenzrisiko erhöhen. Außerdem kann sich das hohe Körpergewicht negativ auf das Gefäßsystem auswirken und auf diesem Weg das Gehirn schädigen. Es wäre auch möglich, dass der Zusammenhang zwischen Adipositas und Demenz über andere Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes vermittelt wird. Das soll in weiteren Studien geklärt werden, ist in der Fachzeitschrift „International Journal of Epidemiology“ zu lesen. Zudem kann eine Beobachtungsstudie keine ursächlichen Beziehungen nachweisen.

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Demenz ist nach Ansicht der Autoren eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Immer mehr Menschen sind übergewichtig, und das könnte dieses Problem zusätzlich verschärfen. „Die Studienergebnisse liefern neue Hinweise, dass Adipositas wichtige Auswirkungen auf das Demenzrisiko haben kann“, erklärt Dr. Dorina Cadar vom UCL. Die Kontrolle von Gewicht und Taillenumfang sei sinnvoll, um Stoffwechselstörungen zu vermeiden und Demenz vorzubeugen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

International Journal of Epidemiology,
https://doi.org/10.1093/ije/dyaa099

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

https://www.bzfe.de/inhalt/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem-28033.html

https://www.bzfe.de/inhalt/essen-und-trinken-bei-demenz-3667.html

https://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-bei-demenz-32362.html

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