Archiv der Kategorie: Heilmittel

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Erkältungszeit – Ingwerzeit?

Verbraucherfrage der Woche der DKV

Simone Z. aus Gummersbach:

Die Ingwerknolle gilt als Wundermittel gegen Erkältungen und Übelkeit. Doch wenn ich Ingwertee trinke, bekomme ich oft Bauchschmerzen. Woran liegt das?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Die Ingwerwurzel kommt in der traditionellen chinesischen, japanischen und indischen Medizin als entzündungshemmendes und schmerzstillendes Mittel zum Einsatz. Allerdings gibt es bisher keine medizinischen Studien, die dies untermauern. Klinisch bewiesen ist hingegen, dass ihre Inhaltsstoffe, auch Scharfstoffe genannt, bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen helfen. Bekannt ist auch eine Wirkung auf Rhinoviren, also Schnupfenviren. Doch vor allem Menschen mit einem empfindlichen Magen können auf die Scharfstoffe mit leichten Magenschmerzen, Blähungen oder Unwohlsein reagieren. Dann entweder ganz auf Ingwer verzichten oder den Ingwertee schwächer dosieren, also mehr Wasser auf weniger Wurzelstücke. Bei Schwangeren kann Ingwer auch Sodbrennen oder Kopfschmerzen auslösen. Sie sollten daher vor dem Verzehr Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Homöopathie – nur eine zuhörende Medizin?

Homöopathie wirke angeblich „nur“ – so heißt es immer wieder – weil sich homöopathische Ärzte und Therapeuten so viel Zeit nähmen für ihre Patienten

Hieraus resultiere dann ein Placebo-Effekt, der zur Heilung von Krankheiten führen könne. Eine Stunde und mehr müssen Patientinnen und Patienten in der Tat zur Erstanamnese – der Fallaufnahme – mit bringen, damit sich der Therapeut ein Bild von dem erkrankten Menschen machen kann. In einer konventionellen Arztpraxis dauert hingegen die durchschnittliche “Sprechstunde” ganze 7,6 Minuten und der Patient kann davon ausgehen, dass der Arzt ihn bereits nach 18 Sekunden das erste Mal unterbricht. In der Tat: Zeit ist ein Geschenk in einer beschleunigten, technisierten und am wirtschaftlichen Erfolg orientierten Welt, wie wir sie heute kennen. Aber Zeit ist abstrakt, sie muss mit Inhalt gefüllt werden, damit sie ihren eigentlichen Wert gewinnt.

Zuhören in der konventionellen Medizin

Beispiel: Ein Patient sagt, er habe Bauchschmerzen, die er auf kurze Nachfrage im Oberbauch lokalisiert. Wahrscheinlichste Diagnose: Entzündung oder Geschwür im Magen oder Zwölffingerdarm, vielleicht auch – wenngleich seltener – eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Wird Stress bejaht, ist es eher „Magen“, wird hingegen von schwerem Essen und reichlich Alkohol berichtet, dann eher „Bauchspeicheldrüse“. Nach drei Minuten steht fest: Magenspiegelung, Ultraschall, vielleicht Blutentnahme. Behandlung: zunächst und vorsorglich Blockade der Magensäure-Bildung. Kann nicht schaden, und wenn die Schmerzen besser werden bestätigt der Therapieeffekt die Verdachtsdiagnose. Fertig.

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Dieses Vorgehen ist völlig in Ordnung, denn es berücksichtigt Aspekte einschlägiger Leitlinien und zusätzlich die ärztliche Erfahrung. Der Patient wird auf seinen Magen reduziert, es geht ihm unter der Therapie besser, vielleicht hat er sogar eine Empfehlung mit auf den Weg bekommen, zukünftig Stress, Alkohol oder Zigarettenkonsum zu reduzieren. Der Patient ist zunächst zufrieden, der Arzt hat getan was er konnte, „der Nächste bitte…!“

Man stelle sich vor, der Arzt habe womöglich „nur“ zugehört, vielleicht nach dem Essverhalten, der beruflichen Situation, der Zahl unterhaltspflichtiger Kinder gefragt, beim Thema „Spannungen in der ehelichen Beziehung“ wissend mit dem Kopf genickt, zwischendurch ein „ich verstehe Sie gut!“ eingeflochten, das Zuhören hätte vielleicht 15 oder 20 Minuten gedauert, der Patient hätte sich verstanden gefühlt. Bleibt die Frage: kann ein mehr oder weniger empathisches Zuhören die Magenspiegelung und den Säureblocker ersetzen? Nein! Kann es nicht! Nicht aus der Perspektive der konventionellen Medizin, und kein ernst zu nehmender Arzt würde das anders sehen. Außerdem gibt es vermutlich keine vernünftige Korrelation zwischen der Dauer des Zuhörens und seiner Wirkmächtigkeit bei Gastritis oder Magengeschwür.

Zuhören in der homöopathischen Praxis

Wenn Symptomlinderung oder Heilung in der Homöopathie eine Folge des Zuhörens wäre, ergibt sich die nächste Frage: worin unterscheidet sich „konventionelles“ von „homöopathischem“ Zuhören? Was sind die Kriterien dafür, warum Zuhören in homöopathischen Praxen wirkungsvoller sein könnte? Liegt der Unterschied nur im Zeitaufwand? Oder in der Art des Gespräches, mit dem die Zeit „gefüllt“ wird? Was genau macht einen Placebo-Effekt im Rahmen der Homöopathie aus und was fehlt dem konventionellen Gespräch, um dieselbe Wirkung zu erzielen? Sind es spezielle Fragen, z.B. nach Durst, Vorlieben oder Abneigungen beim Essen, Fußschweiß, Zähneknirschen, Zugluftempfindlichkeit, Schlaflage, Afterjucken, sexuelle Neigungen, individuelle Modalitäten der Symptomverbesserung bzw. –verschlechterung, Stuhlqualität etc.? Welche besonders heilsamen Qualitäten könnten solche oder andere Fragen haben? Wie plausibel (oder auch albern!) wäre für einzelne Patienten mit Magenschmerzen die Frage nach Selbstvertrauen, Eifersucht oder Zwanghaftigkeit? Wo genau liegt im Einzelfall die Grenze zwischen Placebo- und Nocebo-Wirkung einer Frage? Wie könnte ein Gespräch über womöglich unangenehme und peinliche körperliche oder emotionale Details eine Placebo-Reaktion auslösen? Wie viele Patienten lechzen danach, dass ihre Ärzte während des Gespräches ständig in dicken Büchern blättern oder Distanz schaffen, indem sie zwischendurch ihren Computer „füttern“ und dann unvermittelt eine völlig absurd anmutende Zusatzfrage stellen, die mit den Magenschmerzen des Patienten nicht das Geringste zu tun haben?

Nach dem Gespräch die Arznei

Die Fragen machen deutlich, wie windelweich und im Grunde absurd das „Argument“ ist, Homöopathie entfalte ihre offenkundige Heilwirkung durch Zuhören! Ebenso, wie die konventionelle Medizin im Anschluss an ein Diagnosegespräch bei Gastritis oder Magengeschwür ihren Säureblocker braucht, um zu heilen, braucht auch die Homöopathie eine (individuell gewählte!) Arznei, um einen möglichen gesprächsinduzierten Placebo-Effekt so zu ergänzen, dass tatsächlich Heilung selbst schwerer, akuter oder chronischer Krankheiten resultiert. Dass Letzteres gelingen kann bestreiten ja selbst Wortführer unter den Homöopathie-Kritikern nicht. Weil Homöopathie aber „wissenschaftlich nicht plausibel“ sei, müsse es eben einen anderen Grund für die Behandlungserfolge geben. Mangels anderer Ideen werden dann eben die Faktoren „Zeit“ und „Zuhören“ herangezogen und für das Unübersehbare verantwortlich gemacht.

Autor: Dr. med. Ulf Riker, Internist – Homöopathie & Naturheilverfahren, München

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Die gesunde Kraft adaptogener Pflanzen

Als Adaptogen bezeichnet man pflanzliche Extrakte, die anregend, kräftigend oder beruhigend wirken können.

Petra Hirscher und Richard Kirchmair geben in dem neuen TRIAS Ratgeber „Die wunderbare Kraft der adaptogenen Pflanzen“ einen Überblick und liefern zahlreiche Informationen.

Petra Hirscher, Richard Kirchmair, Die wunderbare Kraft der adaptogenen Pflanzen. Die besten Rezepte gegen Stress, Müdigkeit und innere Unruhe. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, Buch EUR [D] 17,99 EUR [A] 18,50, EPUB EUR [D] 13,99 EUR [A] 13,99, Buch ISBN: 9783432110004, EPUB ISBN: 9783432110011

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„Die Natur schenkt uns Pflanzen mit dem Potenzial, uns unbeschadet durch Stresssituationen zu führen“, erklären die Autoren die harmonisierende Wirkung adaptogener Pflanzen auf den Menschen. Adaptogen bedeutet die Fähigkeit der Pflanze, sich an Gegebenheiten anzupassen. „Die Wirkstoffe dieser Pflanzen können auch unsere Anpassungsfähigkeit verbessern und so die Reaktion auf verschiedene Stressoren normalisieren“, beschreibt das Autorenduo.

Bekannte Adaptogene sind beispielsweise Ginseng, Taigawurzel und Rosenwurz. Sie helfen nicht nur bei Stress, sondern wirken auch bei Müdigkeit oder gegen innere Unruhe. Die Autoren bieten einen Überblick über die wichtigsten adaptogenen Pflanzen, liefern Tipps für den Anbau zu Hause und erklären, wie sie der Gesundheit helfen.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711/8931-167, Bettina.ziegler@thieme.de , www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

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Das natürliche Gleichgewicht herstellen

Wie Pflanzen die Selbstheilung fördern

Fühlen wir uns nicht wohl, signalisiert uns unser Körper, dass etwas in uns aus der Balance geraten ist. Was genau das innere Gleichgewicht stören kann und wie Nerven- und Immunsystem, Verdauung, Fortpflanzung, Gedächtnis und Kreislauf zusammenhängen, weiß Maria Noël Groves. Die Kräutermedizinerin und US-Bestseller-Autorin setzt auf eine ganzheitliche Behandlung von Beschwerden, indem sie die Ursachen und nicht die Symptome in den Fokus rückt. In ihrem Buch „Die geheime Heilkraft der Pflanzen: Den Körper ganzheitlich stärken, heilen und sich gut fühlen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) spürt sie den möglichen Ursachen von Beschwerden nach und informiert darüber, mit welchen Heilpflanzen wir unseren Körper stärken und seine Genesung fördern.

„Heilpflanzen und ein ganzheitlicher Gesundheitsansatz stärken den gesamten Körper und lassen uns unser natürliches Gleichgewicht erlangen“, ist Groves überzeugt. „Heilpflanzen enthalten keine isolierten Wirkstoffe, sondern sorgen dafür, dass der Körper sich selbst heilt“, erklärt sie einen der Vorteile der Kräutermedizin. Als Beispiel nennt sie den Mönchspfeffer, der zur Zyklusregulierung eingesetzt wird. Er enthält nicht wirklich Progesteron, sondern regt das Gehirn und die Eierstöcke an, mehr von diesem Hormon zu produzieren.

„In der Pflanzenheilkunde identifiziert man Krankheitsmuster und versucht sie mit Heilpflanzen und natürlichen Behandlungsansätzen zu beheben“, erklärt Groves. Viele Menschen leiden beispielsweise unter einer trägen Verdauung, erhöhten Cholesterinwerten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Schmerzen, Diabetes oder Hautproblemen. Die Ursachen liegen oft in falscher Ernährung, zu wenig Bewegung und zu viel Hitze im Köper begründet, so die Autorin. „Kühlende, verdauungsanregende, entgiftende und entzündungshemmende Heilpflanzen, wie Artischocke, Kurkuma, Löwenzahn und Dchisandra, können hier Wunder wirken“, erklärt Groves.

In ihrem Buch bietet sie Informationen zu den wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffen – wie sie wirken, welche Pflanzen sie enthalten und wie man sie einsetzt. Außerdem gibt sie Tipps zum Kaufen, Sammeln und Aufbewahren der Kräuter und liefert zahlreiche Rezepte für Tees, Essige, Blütenessenzen oder Pulver. Ihr Buch „Die geheime Heilkraft der Pflanzen: Den Körper ganzheitlich stärken, heilen und sich gut fühlen“ ist in den USA ein preisgekrönter Bestseller und steht auf dem Lehrplan zahlreicher Kräuterschulen.

Das Buch:

Maria Noël Groves

Die geheime Heilkraft der Pflanzen

Den Körper ganzheitlich stärken, heilen und sich gut fühlen

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019

ISBN: 9783432109992

EUR [D] 24,99 EUR [A] 25,70

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Die Autorin:

Maria Noël Groves ist Kräutermedizinerin und Bestsellerautorin. Sie studierte bei Michael Moore an der Southwest School of Botanical Medicine. 2007 eröffnete sie ihre eigene Praxis. Maria Noël Groves lebt in Allenstown, New Hampshire, USA.

Wissenswertes: Sauerkirsche

Wirkung: Kirschen und Beeren sind echte Spezialisten bei Entzündungen. Sauerkirschen sind besonders wirksam: Sie bekämpfen Entzündungen und helfen bei Muskelschmerzen, Gicht, rheumatoider Arthritis und Osteoarthritis.

Weitere Vorteile: Sauerkirschen senken außerdem das Risiko für Krebs, Schlaganfall und altersbedingten Knochenabbau. Die regelmäßige Einnahme von Sauerkirschsaft verbessert aufgrund des hohen Melatoningehalts zudem die Schlafqualität. Anwendung: Täglich zwei Gläser 100-prozentigen Sauerkirschsaft oder zweimal 30ml Sauerkirschkonzentrat einnehmen.

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Kräuter bei Erkältung und Kräuter für Gelenke und Co.

Kräuterkraft für den Körper

Manche Begriffe sind regelrechte Türöffner, so sinnlich schillert das dazugehörige Erleben aus ihnen hervor: “Waldbaden” ist so einer. Sich frohlockend der Wohltat hingeben, mit der die uns umgebende Natur uns ständig verwöhnt – wenn wir den Blick dafür öffnen.

Die Bücher der Kleinen Kräuterreihe verstehen sich in diesem Sinne. Sie wollen neugierig machen, wie facettenreich wir die Heilkraft von Kräutern am Wegesrand zur Stärkung unserer Widerstandskraft einsetzen können. Mit den beiden neuen Bändchen “Kräuter bei Erkältung: Die kleine Kräuterreihe” und “Kräuter für Gelenke und Co.: Die kleine Kräuterreihe” erweitern die beiden Autorinnen Dr. Anja Schemionek und Katharina Hinze ihre kenntnisreichen Streifzüge durchs Universum der Naturapotheke. Sie erklären, wie Beschwerden jeweils entstehen. Und inwiefern Kräuter genau das bereithalten, was unserem Organismus wieder auf die Beine hilft. Dass sie dabei demütig auch die Grenzen der Kräuterheilkunde nicht aus dem Blick verlieren und immer wieder aufzeigen, wann die Schulmedizin die erste Anlaufstelle sein oder was im Hinblick auf mögliche Allergien beherzigt werden sollte, ist eine der Stärken der Reihe.

Neben vielfältigsten Anwendungsmöglichkeiten, darunter Salben, Inhalationen, Mundsprays und Wickeln, laden die wiederum liebevoll illustrierten Bücher auch zu Exkursen in die botanische Kulinarik ein. Und geben Tipps, worauf es ankommt, wenn die Heilmittel im eigenen Garten heranwachsen sollen. Zu den vielen Anregungen der Lektüre gehören zudem Ausflugstipps, etwa ins oberfränkische Süßholzmuseum. Ausführungen zur mythologischen und kulturellen Geschichte der vorgestellten Kräuter runden den lehrreichen Spaziergang ab. Thymian, Spitzwegerich, Salbei. Beinwell, Arnika, Brennnessel. Ein Kompendium, das einen lustvoll einlädt, beim nächsten Spaziergang mit frischem Blick die verheißungsvollen Mysterien vor der eigenen Haustür zu erkunden.

Die Bücher:



Wie das Gold (lat. Aurum) der Alchemisten, das dem Verlag seinen Namen gab, steht das Aurum-Programm für bleibende Werte und Veränderung. Unser Anliegen ist, verschiedene Weisheitstraditionen, wie christliche Mystik, Buddhismus und alte fernöstliche sowie westlichen Lehren, zu interpretieren und in frischer, undogmatischer Art zugänglich zu machen, um Ihnen Inspiration für Ihre ganz persönliche Suche und Ihren individuellen Weg zu sein. Neben spirituellen Büchern finden Sie eine Reihe zum Thema Hormontherapie (Anne Hild) sowie Titel zum Thema ganzheitlichen Gesundheit – Schwerpunkte sind chinesische Medizin, indisches Ayurveda, Yoga und alternative, europäische Entwicklungen. Bücher über Kreativität zeigen außerdem, wie wir unsere Schöpferkraft freisetzen, in den Alltag integrieren und als ganz natürlichen Teil unserer Spiritualität erleben.

* Die Kamphausen Media GmbH mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Die faszinierende Heilkraft des Wassers

Der umfassende Gesundheits-Ratgeber vom renommierten Naturheilkunde-Arzt

„Wasser ist die beste Medizin“, so der Oberarzt der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Dr. med. Thomas Rampp. Wasser kann helfen, den Blutdruck zu senken und das Gewicht zu regulieren, es stärkt das Immunsystem und hilft dabei, den Körper zu entgiften. In seinem unterhaltsam wie informativ erzählten Sachbuch erklärt der renommierte Mediziner die umfassenden Heilkräfte des Wassers und wie jeder diese für sich selbst anwenden kann.

Die Begeisterung für das Heilmittel Wasser ist Dr. med. Thomas Rampp in die Wiege gelegt. Aufgewachsen im “Kneippland Unterallgäu”, sammelte er bereits im Rahmen seiner ärztlichen Ausbildung Erfahrungen im berühmten Kneippianum in Bad Wörishofen. Weiter­bildungen in Traditioneller Indischer und Chinesischer Medizin bestätigten ihn in seiner Überzeugung, dass es an der Zeit ist, die heilende Kraft des Wassers viel mehr zu nutzen. Neben traditionellen Anwendungen der Naturheilkunde geht es in seinem Buch um die Frage, weshalb Wasser so wichtig für Körper und Seele ist, wie Wasser-Spülungen den Körper reinigen, bei welchen Beschwerden Kneipp-Anwen­dungen sinnvoll sind und wie Wasser unser Immunsystem und unsere Gesundheit stärkt. Der erfahrene Arzt stellt die ganze Bandbreite naturheilkundlicher Wasser-Anwendungen mit vielen Anregungen zur Selbstanwendung vor: Was wirklich hilft und wie es praktisch durchgeführt wird. Dabei verbindet er neueste Forschungsergebnisse zur Heilkraft des Wassers mit den reich­haltigen Erfahrungen aus seiner ärztlichen Praxis.

„Wasser begeistert mich. Wir Menschen bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser – ebenso wie unsere Erde. Wasser ist die geheimnisvollste Substanz, und immer wieder entdecke ich neue heilkundlich interessante Aspekte.“ Dr. Thomas Rampp.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Wie Wasser heilt: Meine besten Tipps aus Forschung und ärztlicher Praxis

Der Autor:

Dr. med. Thomas Rampp ist Oberarzt an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin und seit 2002 Leiter des Instituts für Naturheilkunde, traditionelle Chinesische und Indische Medizin an den Kliniken Essen-Mitte, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind traditionelle Heilverfahren, naturheilkundliche Schmerz­therapie und medizinisches Heilfasten. Dr. Rampp ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit zahlreichen Zusatzqualifikationen u. a. für spezielle Schmerztherapie, Dozent für diverse Ärztegesellschaften und Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen.

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Anja Volkmer, Verlagsgruppe Droemer Knaur, anja.volkmer@droemer-knaur.de +49-89-9271-274

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Kochen mit Blüten, Kräutern und Ölen

Christina Richons Aromaküche

Zitrusfrüchte für gute Laune, Ingwer und Pfeffer zur Stärkung des Immunsystems und Rosenblüten, um zu entspannen: Diese aus der Aromatherapie bekannten Wirkweisen lassen sich auch beim Kochen nutzen. Christina Richon ist als Köchin aus Print und Fernsehen bekannt und weiß, wie man mit den passenden Aromen sein Wohlbefinden steigert. In dem Kochbuch „Meine Aromaküche: Gesundheit & Genuss: Über 130 duftende und köstliche Gerichte mit Kräutern, Gewürzen und Blüten“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) stellt sie Rezepte vor und zeigt, wie man Blüten, Kräuter und Aromaöle in der Küche wohltuend und genussvoll einsetzt.

„Mit natürlichen Zutaten, wertvollen Inhaltsstoffen und intensiven Aromen lassen sich ganz unkompliziert kulinarische Köstlichkeiten zaubern, die wahre Glücksgefühle auslösen können. Das Glück mit Löffeln essen – eine schöne Vorstellung, wie ich finde“, so Richon. Balsamisch-süße Aromen, die zum Beispiel in Vanille, Zimt oder Sternanis vorkommen, verbreiten eine warme, wohlige Stimmung und kommen besonders gut beim Backen zur Geltung. Diese Zutaten eignen sich aber auch für andere Gerichte: „Ein Hauch Vanille an Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch oder Gemüse bringt ein umwerfend blumiges Aroma“, erklärt die Autorin. Auch bittere Aromen aus Gewürzen und Kräutern wie Safran oder Kaffee können Gerichten neue geschmackliche Dimensionen verleihen: „Bereiten Sie Ihre nächste Vanillesoße mit ein bis zwei frischen Lorbeerblättern zu – geschmacklich eine Wucht!“, erklärt Richon. Bittere Aromen fördern zudem die Verdauung und kurbeln die Fettverbrennung an.

Leser finden neben zahlreichen Tipps und Tricks 110 Rezepte von Christina Richon – von Lavendel-Ratatouille über heiße Kirschen mit Mascarpone-Pfeffer-Creme bis hin zu Ananas-Mojito. Gewürze wie Wasabi, Minze oder Kurkuma oder die Aromen aus Orangen- und Jasminblüten machen die Rezepte schmackhaft und gesund.

Christina Richon

Meine Aromaküche

Gesundheit & Genuss: 110 duftende und köstliche Gerichte mit Kräutern, Gewürzen und Blüten

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019
ISBN Buch: 9783432109572, ISBN EPUB: 9783432109589, Buch: EUR [D] 24,99 EUR [A] 25,70

Buch hier auf Amazon ansehen: Meine Aromaküche: Gesundheit & Genuss: Über 130 duftende und köstliche Gerichte mit Kräutern, Gewürzen und Blüten

Die Autorin:

Christina Richon ist vielfach ausgezeichnete Rezeptentwicklerin („beste Hobby-Köchin Deutschlands“, ZEIT) und die beliebte Köchin der Frauenzeitschrift „tina“ und des ARD-Buffets. Sie kocht, schreibt und genießt das Leben mit Mann und Söhnen in der französischen Schweiz und in Norddeutschland.

Wissenswertes: Zitronen-Pistazien-Paste

Zitrusfrüchte erfrischen und stimmen uns positiv. Diese simple süß-säuerliche Paste kling unspektakulär, gibt aber vielen süßen und herzhaften Gerichten das gewisse Etwas: 30g Pistazienkerne in einer Pfanne rösten. Abkühlen lassen, dann mit dem Saft und Schalenabrieb von zwei Bio-Zitronen und vier Esslöffel Vanillezucker im Mixer oder der Kaffeemühle fein mahlen. In einem Schraubglas hält sich die Paste bis zu zehn Tagen und kann jederzeit beim Abschmecken von Gerichten verwendet werden.

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Bettina Ziegler, Thieme Kommunikation, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711/8931-167

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Koch Dich gesund

Die Heilküche der Hildegard von Bingen

Regional, saisonal, Slow Food – diese aktuellen Ernährungstrends treffen auch auf die Empfehlungen zu, die die Äbtissin Hildegard von Bingen in ihrer Heilkunde weitergab. Heimische Obst- und Gemüsesorten, frische Kräuter oder glutenarmer Dinkel sind Bestandteile der Rezepte, die Jutta Martin in ihrem Buch „Hildegard von Bingen Heilküche“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) vorstellt. Leser finden außerdem Anleitungen für Tinkturen und Elixiere, die bei Erkältung, Kopfschmerz & Co. helfen.

„Hildegard von Bingen erkannte die elementare Bedeutung einer gesunden Ernährung als beste Voraussetzung für Gesundheit bis ins hohe Alter“, erklärt Martin. Die Äbtissin beobachtete die Wirkung von Kräutern und Pflanzen und stellte fest, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Medizin auf den Körper wirken, andere hingegen zu Blähungen, Völlegefühl oder Unwohlsein führen können. Bestimmte Getreidesorten wie Dinkel und Hafer, Hülsenfrüchte oder Gemüse wie Fenchel und Kürbis stufte Hildegard von Bingen beispielsweise als besonders wohltuend und damit empfehlenswert ein. „Wenn ich weiß, was meinem Körper guttut, dann kann ich meine gewohnten Speisen mehr oder weniger beibehalten und im Bedarfsfall die eine Zutat gegen die andere austauschen. Schon habe ich aus einer Mahlzeit, die nur meinen Magen füllt, ein Essen als Medizin gemacht“, so Martin.

Apfelstrudelaufstrich, Kürbis-Gnocchi oder Cranberry-Walnuss-Muffins: Das Buch von Jutta Martin bietet Gerichte für die ganze Familie, die gesund sind und guttun. Außerdem stellt sie die 30 wichtigsten Heilpflanzen und Gewürze aus der Hildegard-Küche vor und liefert Rezepte mit Heilpflanzen wie beispielsweise Akeleihonig bei Bronchitis oder Basilikumsalbe als Wundsalbe und Handcreme.

Jutta I. Martin

Hildegard von Bingen Heilküche

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, Buch EUR [D] 24,99 EUR [A] 25,70, EPUB EUR [D] 24,99 EUR [A] 24,99, ISBN Buch: 9783432107035, ISBN EPUB: 9783432107042

Das Buch auf Amazon ansehen: Hildegard von Bingen Heilküche

Die Autorin:

Jutta Isabella Martin begeistert ihr Publikum seit Jahren als „Hildegard vom Bodensee“ – mit Vorträgen, Seminaren und Koch-Workshops in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Sie lebt im oberschwäbischen Bad Buchau.

Wissenswertes: Wer war Hildegard von Bingen?

Hildegard von Bingen wurde 1098 geboren. Sie war Benediktinerin, Äbtissin, Dichterin, Komponistin und eine bedeutende Universalgelehrte. In ihren Werken befasste sie sich unter anderem mit Religion, Musik, Ethik und Kosmologie. Hildegard von Bingen verfasste auch medizinische Abhandlungen, in denen sie die medizinische Tradition ihrer Zeit mit dem Heilkräuterwissen der Volksmedizin zusammenbrachte. Ihr Arzneimittelbuch „Physica“ führt über 2000 Rezepte und Behandlungsmethoden auf. In ihrem Werk „Causae et curae“ setzt sie sich mit der Entstehung und Behandlung verschiedener Krankheiten auseinander. Hildegard starb im Alter von 82 Jahren, ein für die damalige Zeit biblisches Alter.

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Kribbelt nicht nur auf der Haut

Die Brennnessel ist eine altbewährte Heilpflanze für Potenz, Schönheit und Vitalität

Eine Pflanze, die ein Feuer entfacht, wenn man sie nur berührt. Ein kraftstrotzendes Kraut, das überall dort wächst, wo die Böden üppig und voller Nährstoffe sind. Eine gezackte Allerweltspflanze, die wenig geliebt wird, aber der Liebe dient. Raten Sie mal!? Hätten Sie auch auf die Brennnessel in Ihrem Garten getippt? Sie ist ein wahres Aphrodisiakum und eine Pflanze, die die Schönheit, Attraktivität und Potenz umfassend steigert.

Seit der Antike wird die Brennnessel schon zur Steigerung von Lebensfreude und Sexualität geschätzt. In den Samen der weiblichen und den Pollen der männlichen Brennnesselpflanze bündeln sich viele Wirkstoffe, die die Reproduktion und das Liebesleben sehr positiv beeinflussen können. Gut also, wenn neben dem Bett im Kornfeld auch ein Büschel Brennnessel gedeiht…

Samen ins Müsli

Die Samen der weiblichen Brennnessel sind prall gefüllt: mit essenziellen Fettsäuren und entzündungshemmenden Stoffen. Diese sollen die Spermaproduktion bei Männern anregen und bei Frauen den Milchfluss fördern. Ab auf den Bio-Acker also, die Samen sammeln und essen! Das rät Brennnessel-Expertin Leonie Bräutigam: “3 bis 4 Tage zwei Esslöffel Brennnesselsamen am Tag im Müsli, über Rohkostsalaten – dann beginne es da unten zu kribbeln.” Das habe ihr ein Qigong-Lehrer einmal versichert – “er machte einen sehr zufriedenen Eindruck.” Durch Studien abgesichert ist dieser Effekt zwar nicht, die traditionelle Heilkunde hat aber ihre Erfahrungen damit gesammelt. Probieren Sie es selbst aus…

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Superfood für die Fortpflanzung

Auf die Fruchtbarkeit wirken Brennnesseln sehr positiv. “Generell wirkt die Brennnessel aufbauend, energetisierend, mineralisierend”, zählt Leonie Bräutigam auf. Hühner etwa legen mehr Eier, wenn man Brennnesseln unter ihr Futter mischt. “Brennnessel enthält unter unseren heimischen Nahrungs- und Heilpflanzen den zweithöchsten Gehalt an Silizium, sehr viel Eisen und Eiweiß.” Ein echtes “Superfood” also. “In der Natur möchte alles zuerst überleben. Und sich dann fortpflanzen. Das geht umso besser, je besser die physischen Voraussetzungen des sich Fortpflanzenden sind.”

Gut für Prostata und Harnwege

Die Wurzeln der Brennnessel hingegen helfen bei gutartiger Prostatavergrößerung. Bestimmte Wirkstoffe, die Phytosterole, lindern die Beschwerden, erleichtern den Harnfluss und bremsen die Vergrößerung der Prostata – das hat eine große medizinische Studie nachgewiesen. Und sind die Harnwege entzündet, kann die Brennnessel ebenfalls helfen – wenn viel getrunken wird. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen.

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Glänzenderes Haar und elastischere Haut

Aber auch die Attraktivität und Vitalität fördert die heute oft wenig geliebte Pflanze. Vor allem Frauen haben sich früher mit Brennnesseltee oder frisch gepresstem Saft schön getrunken: die Haut sollte dadurch elastischer werden, das Haar voller und glänzender. Der hohe Siliziumgehalt in der Brennnessel bringt in der Tat frischen Glanz ins Haar und strafft das Bindegewebe. “Wie mein Friseur sagt: Wenn der Mensch ungenügend versorgt, gestresst ist – oder in Zeiten der Mauser (Frühling, Herbst, Wechseljahre) – trennt er sich als erstes von den Haaren”, so Leonie Bräutigam. Mit einer Brennnesseltee-Kur von drei bis vier Wochen tritt man dem entgegen, so die Brennnessel-Expertin. Ein Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter pro Tasse, mit heißem Wasser übergossen zehn Minuten ziehen lassen und abseihen – fertig ist der Tee, der vor allem im Spätsommer seine Wirkung besonders entfalten kann.

Was wirklich aus dem Jungbrunnen sprudelt

Die Immunabwehr wird gestärkt, Hautunreinheiten werden reduziert, Erschöpfung und Frühjahrsmüdigkeit reduziert. Und Frauen mit “schweren Beinen” im Sommer erlangen mit Brennnesseltee wieder ihre Leichtfüßigkeit zurück. Sprudelt aus dem Jungbrunnen also in Wirklichkeit Brennnessel-Extrakt? Medizinisch gesichert ist die Wirksamkeit von Brennnessel jedenfalls auch bei Arthrose und Rheuma – man wird wieder beweglicher, kann wieder aktiver das Leben genießen. “Die Brennnessel ist eine potente Heilpflanze”, sagt Leonie Bräutigam, und “ein Schatz für Mensch, Tier (Heilkunde, Ernährung) und Pflanze (als Dünger und Spritzmittel).”

Das Kribbeln gelassen ertragen

Den vielen positiven Effekten auf Vitalität und Potenz stehen so gut wie keine Nebenwirkungen entgegen: “Man kann sich die Finger verbrennen. Dagegen helfen Handschuhe. Oder Spitzwegerich.”, so Bräutigams pragmatischer Rat. “Oder man trägt das Kribbeln der “Urtikation” gelassen – therapeutisch wird sie traditionell bei Ischias, Gicht und Rheuma eingesetzt.”

Die Heilpflanze also aus dem Garten verbannen? Kommt für die Autorin des Buches ” Brennnessel. 98 Rezepte & Anwendungen für Gesundheit, Genuss & Vitalität (vegan | vegetarisch)” nicht in Frage. “Am besten gibt man ihr einen Platz neben dem Kompost.” Wo sich der Kreislauf des Lebens schließt und aus faulem Obst neue Fruchtbarkeit entsteht…

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Vorsicht bei der Medikamenteneinnahme

Milch und Mineralwasser können die Wirkung mindern

Wer eine Tablette einnehmen muss, für den liegt der Griff zur Mineralwasserflasche nahe. Was viele allerdings nicht wissen: Mineralwasser beeinträchtigt – ähnlich wie Milch – die Wirksamkeit einiger Medikamente oder setzt diese sogar gänzlich außer Kraft. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, kennt die Hintergründe und erklärt, was bei der Medikamenteneinnahme zu beachten ist.

“Den meisten Menschen ist bewusst, dass Medikamente weder mit Bier noch mit Wein eingenommen werden sollten. Dass aber auch Mineralwasser und Milch nicht immer sinnvoll sind, beachten viele nicht”, berichtet Marlene Haufe. So beeinträchtigt zum Beispiel das Kalzium in der Milch die Wirkung vieler Antibiotika. Der Grund: Das Kalzium bildet mit einigen Arzneiwirkstoffen nichtlösliche Komplexe, die dann nicht mehr durch die Darmwand in die Blutbahn gelangen können.

Dadurch bleibt das Antibiotikum im Darm, wird verdaut und ausgeschieden – ohne dass es seine Wirkung entfalten kann. Gleiches gilt zum Beispiel für fluorhaltige Mittel zum Knochenaufbau. Wichtig zu wissen: Dieser Effekt kann nicht nur bei Milch, sondern auch bei mineralstoffhaltigem Wasser auftreten. Der Tipp der Gesundheitsexpertin lautet daher, Medikamente am besten mit einem Glas Leitungswasser einzunehmen. Sofern die Packungsbeilage oder der Arzt oder Apotheker nicht dazu raten, muss auf Milchprodukte oder Mineralwasser während der Behandlungsdauer nicht komplett verzichtet werden. Ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei bis drei Stunden ist in der Regel ausreichend.

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Auch Fruchtsäfte können zu unerwünschten Nebenwirkungen führen

Wenn man krank ist, dann kann man sich mit frischem Obst oder einem Glas Fruchtsaft etwas Gutes tun. Allerdings sollte man auch dabei auf die Auswahl und die verabreichten Medikamente achten. Einige Früchte können zum Beispiel die Wirkung bestimmter Schmerz-, Schlaf- oder Bluthochdruckmittel hemmen oder verstärken. “Vor allem bei der Grapefruit kommt es bei zahlreichen Arzneien zu unerwünschten Wechselwirkungen”, so Haufe. “Für den Zeitraum der Medikamenteneinnahme sollte vorsichtshalber ganz auf Grapefruit verzichtet werden.” Ebenso ist bei Cranberrys und Granatäpfeln Vorsicht geboten.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

“Wer ein Medikament nehmen muss, der sollte in jedem Fall die Einschränkungen auf dem Beipackzettel beachten”, sagt die apomio-Expertin. “Leitungswasser ist in der Regel die beste Wahl.” Im Zweifelsfall gilt der altbekannte Satz “Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker”. Daran sollten sich Kunden auch bei einer Online-Bestellung von Arzneimitteln halten, denn, so Haufe: “Auch bei Online-Apotheken besteht eine Beratungspflicht”.

Das digitale Vergleichsportal apomio.de stellt transparent und unabhängig die tagesaktuellen Preise der Produkte von über 90 Versandapotheken gegenüber. Das Portal ist keine Apotheke, sondern vermittelt Kaufinteressenten. Sie erhalten eine Übersicht, welche Apotheke für ihren gesamten Warenkorb am günstigsten ist und werden direkt per Mausklick an die jeweiligen Versandapotheken weitergeleitet. Auf dem Portal werden ausschließlich Apotheken aufgeführt, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und eine Lizenz für den Internet-Verkauf haben. apomio.de finanziert sich über die Abrechnungen mit den Versandapotheken auf cost-per-click-Basis sowie auf cost-per-order-Basis. Für Verbraucher ist die Nutzung des Portals kostenfrei. Kaufinteressenten in Österreich erreichen das Portal unter apomio.at. Das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg wurde 2014 von der Müller Medien-Unternehmensfamilie übernommen.

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